Unter dem Sternenzelt

Nicht in der Eifel, sondern im Harz wurde dieses Foto gemacht. An dem Abend war es zunächst neblig, dann in der Nacht klar und kalt.  Um die Milchstraße zu sehen, kann man auch in die Eifel fahren.         Foto: Henning Brinkmann

Die Eifel ist eines der wenigen Gebiete in NRW, wo Menschen am Firmament nachts die Milchstraße erkennen können. Mit bloßem Auge. Bei passendem Wetter ist das ein außergewöhnliches Erlebnis.

Von Lichtverschmutzung, Lichtsmog, Lichtverunreinigung oder Lichtimmission ganz frei ist oft der Himmel über dem Nationalpark. Das ist sensationell und ein Anblick, den Stadtmenschen gar nicht mehr kennen.

„Unter dem Sternenzelt – Eifel bei Nacht – Nachthimmel begreifen, bewundern, und bewahren“, so lautet der Titel eines Projekts, mit dem sich die Region an einem Wettbewerb beteiligt hat. Naturpark Nordeifel e. V., die StädteRegion und der Nationalpark haben sich zusammengetan und gute Aussichten auf Zuschüsse vom NRW-Umweltministerium.

Der Blick in den sternenklaren Nachthimmel, am besten noch unter

Im Haus der StädteRegion Aachen, Zollernstraße, geht es am kommenden Mittwoch um die Möglichkeit, mit bloßem Auge die Milchstraße zu sehen.   Foto: Archiv

fachkundiger Anleitung, das ist eine touristische Attraktion der Extraklasse. 2014 wurde der Nationalpark schon als „Sternenpark“ ausgezeichnet. Am 15. Dezember will man in Düsseldorf bekannt geben, ob die neueste Bewerbung erfolgreich war.

Dann könnte Geld ausgegeben werden, um die Bedeutung eines dunklen Nachthimmels möglichst vielen Menschen klarzumachen: Er ist wichtig für den Artenschutz, für die Biodiversität und die menschliche Gesundheit. Schulen und Kitas könnte man Angebote machen, eine besondere touristische Infrastruktur kann aufgebaut werden. Bis hin zur Fortbildung zum Thema „Vermeidung von Lichtverschmutzung“ wäre dann drei Jahre lang vieles möglich.

Der Eigenanteil der StädteRegion ist vergleichsweise gering: Es müssten drei Jahre lang jeweils 9343,06 Euro aufgebracht werden. Dies ist einer Vorlage des Tourismus- und Kulturausschuss zu entnehmen. Man trifft sich am Mittwoch, 28. November, um 16 Uhr in Aachen im Mediensaal, Zollernstraße 16, zu öffentlichen Beratungen.

Wen es interessiert: Der Geschäftsführer des Naturpark Nordeifel e.V., Dominik Hosters, wird in der Sitzung ausführlich von dem Projekt berichten.

(Hier wird weiter berichtet)

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