Zuerst in die Stadtbibliothek, dann in den Sandkasten (oder umgekehrt)

Die erste Hälfte des Jahres ist geschafft. Es war alles ganz anders als sonst. Treffen mit mehreren Leuten gleichzeitig – sonst manchmal als ganz schön nervig empfunden – werden jetzt vermisst. Das ist so weird.

Und gefühlt schon Monate lang habe ich kein Buch mehr gelesen. Das kann nicht gut sein. Aber geh mal mit Mundschutz in die Stadtbibliothek!!! Das ist kein Vergnügen. Man möchte sich ja zwischen die Bücher setzen und tief durchatmen: Fremde Welten kennenlernen, sich in fremdes Leben und Erleben vergraben wohin man blickt . . . Die ganze wundersame Welt zwischen Buchdeckeln.

Deshalb hier für die, denen es ähnlich geht: „Sommerferienausleihe für Alle“ heißt es in der Stadtbibliothek in diesem Jahr zum ersten Mal. Das Angebot löst die bisherige Ferienausleihe, die in den Sommerferien nur auf Wunsch möglich war, ab. Bis zum 14. Juli werden entsprechend alle 28-tägigen Medien automatisch für sechs Wochen ausgeliehen.

Wichtig: Da ab April in der Stadtbibliothek eine neue Benutzungs- und Gebührenordnung gilt, verlieren alle alten Benutzerausweise nach Ablauf einer Übergangsregelung ab Juli 2020 ihre Gültigkeit. Der Austausch der Benutzerausweise erfolgt unkompliziert an der Anmeldung in der Stadtbibliothek in der Couvenstraße 15. Wer also zum Beispiel im Urlaub die Onleihe nutzen möchte, benötigt dazu einen neuen Benutzerausweis.

Die Stadtbibliothek ist in den Sommerferien planmäßig geöffnet, allerdings wie bisher mit eingeschränktem Service. Die Stadtteilbibliothek Haaren sowie die vier Nebenstellen in Bildchen, Kornelimünster, Oberforstbach und Walheim schließen während der kompletten Sommerferien.

Auch der Bücherbus Fabian fährt seine Haltestellen vom 29. Juni bis zum 11. August nicht an. Die Fälligkeiten für alle Medien fallen ab sofort automatisch in die Zeit nach den Sommerferien.

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Aachens größter Sandkasten

Der Archimedische Sandkasten 2020

Auf dem Katschhof ist wieder ein Sandkasten aufgebaut, 18 mal 18 Meter groß. 150 Tonnen feinsten Sandes wurden angefahren und ausgeschüttet. Sechs, statt wie früher nur drei Wochen, können Kinder im Sand buddeln. Gestern schon gesehen. Erstaunlich, mit welcher Inbrunst die Kleinen den Sand hin und her bewegen. Rätselhaft, dass ihnen das nach zwei Minuten nicht langweilig wird.

Für den Fall, dass es wieder sehr heiß wird, wurde in diesem Jahr ein Sonnensegel aufgebaut. Workshops für Kinder und Jugendliche gibt es in diesem Jahr nicht. Alle sollen Abstand halten, so wird geraten. Der Sandkasten ist dazu groß genug.

Mehr Infos zum Sandkasten: hier

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Diese krasse Werbung verbreitet angeblich ein Klima der Angst und musste in Frankreich aus dem Programm genommen werden. Das schreibt Lorenz Maroldt vom Berliner Tagesspiegel.

Wusste gar nicht, dass die Franzosen solche Sissys sind. https://www.youtube.com/watch?v=kMpqVfnuyII

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