Kommunalwahl: Jede*r bekommt vier Stimmzettel

Das Wahlamt befindet sich in Aachen am Blücherplatz. Dort wird schon seit vielen Monaten die Kommunalwahl der Stadt Aachen vorbereitet.

Der Tag der Kommunalwahl – 13. September – rückt näher und näher. Danach werden wir wissen, welche Partei ihr Konzept für Aachen umsetzen darf. Bis Montag, 27. Juli, um 18 Uhr mussten die Kandidat*innen und Parteien ihre Unterlagen eingereicht haben.

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Jede/r bekommt für diese Kommunalwahl vier Stimmzettel: ein Stimmzettel um für Aachen einen neuen Oberbürgermeister oder eine Oberbürgermeisterin zu wählen, ein zweiter Stimmzettel um den Stadtrat zu wählen, Nummer drei ist für die Wahl der Bezirksvertretung und Nummer vier für den Städteregionstag.

Am Freitag, 31. Juli, wird endgültig mitgeteilt, welche Personen und welche Parteien zur Wahl stehen. Die örtliche Presse wird sicher ausführlich berichten. Und auch in dieser kleinen Internetpostille hier (AachenNews) wird es dazu das ein der andere Textchen geben.

Der Vorgang des Wählens ist in einer Demokratie von großer Bedeutung. Man darf nicht offen auf irgendeinem Tisch im Wahllokal seine Kreuze machen oder mit den Stimmzetteln in der Gegend rumwedeln. Wer über den Wahlvorgang nicht genau Bescheid weiß, den informieren die Wahlhelfer. 2000 müssen am Wahltag im Einsatz sein. Es werden noch welche gesucht.

Wählen dürfen alle, die in Aachen gemeldet sind, die zugleich schon 16 Jahre alt und Bürger*in in einem Mitgliedsland der EU sind. Alle diese Wahlberechtigten (195.000 Personen sind es angeblich insgesamt) bekommen im Laufe der kommenden Wochen (bis zum 22. August) ihre Wahlbenachrichtigung.

Wegen der gegenwärtigen Situation (Corona) rechnet man im Wahlamt damit, dass viele Menschen sich für eine Briefwahl entscheiden. Es wird aber in den Wahllokalen auf die entsprechenden Abstände und die passende Hygiene geachtet.

Vom Wahlkampf merkt man in der Innstadt noch wenig. Das ist der Pandemie geschuldet, niemand will am Elisenbrunnen oder am Kugelbrunnen mit möglichst vielen fremden Leuten ins Gespräch kommen. Es ist einfach zu gefährlich. – Bleibt zu hoffen, dass bis zum 13. September alles weiterhin so ruhig verläuft und uns Materialschlachten und Veranstaltungen mit über 100 Menschen erspart bleiben.

Diskussionen, die via Internet stattfinden, werden hier angekündigt, sofern sie AachenNews mitgeteilt werden.

Über AachenNews.org

Ich bin Journalistin und Bloggerin.
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