Kreuzung wird gesperrt, „Protected Bike Lane“ probeweise, Fahrradstreife für ein Jahr, Theaterplatz zu.

Die Bauarbeiten des Netzbetreibers Regionetz müssen ab Montag, 14. September, auf die gesamte Kreuzung Bismarckstraße/Viktoriaallee ausgedehnt werden. Die Kreuzung wird komplett in alle Fahrtrichtungen gesperrt.

Die Einbahnstraßenregelung auf den Fahrbahnen der Viktoriaallee zwischen Bismarckstraße und Frankenberger Straße wird für die Zeit der Vollsperrung aufgehoben. Die beiden Fahrbahnen werden als Sackgassen ausgeschildert. Die Anwohnerinnen und Anwohner können sie von der Frankenberger Straße aus bis zur Baustelle befahren.

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Quasi in letzter Sekunde, kurz vor der Kommunalwahl, wird die Verwaltung mutig und kündigt einen Versuch an. Hurra. Es wird auf dem Pontwall zwischen Roermonder Straße und Turmstraße auf einer Länge von 160 Metern ab Dienstag, 15. September, ein baulich geschützter Radfahrstreifen (Englisch: „Protected Bike Lane“) mit einer nutzbaren Breite von 2,30 Meter eingerichtet.  

Auf dem Pontwall werden spezielle Klebebordsteine aus Weißbeton in einer Länge von jeweils einen Meter und einer Höhe von 16 Zentimeter auf der Fahrbahn hintereinander fixiert. Zwischen jedem montierten Element bleibt eine ein Meter große Lücke. Die vergleichsweise große Höhe von 16 Zentimeter soll verhindern, dass die Klebebordsteine regelwidrig überfahren werden und Kraftfahrzeuge auf dem Radfahrstreifen parken.

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Die Stadt beteiligt sich auch in diesem Jahr an der „Europäischen Mobilitätswoche“ vom 16. bis 22. September. Das Programm sieht vor, dass die meisten Veranstaltungen auf dem Theaterplatz und auf einem Teilstück der Theaterstraße  zwischen Theaterplatz und Borngasse stattfinden. 

Die Fahrbahnen rund um den Theaterplatz und die Theaterstraße ab Borngasse werden für den motorisierten Pkw- und Lkw-Verkehr komplett gesperrt. Das gilt auch für den Kapuzinergraben zwischen Franz-/Kleinmarschierstraße und Hartmann-/Wirichsbongardstraße. Die Sperrung der Fahrbahnen beginnt am Montag, 14. September, in den frühen Morgenstunden und dauert bis einschließlich 24. September.

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Das Ordnungsamt setzt ab sofort auf eine Fahrradstreife. Diese ergänzt Fußkräfte, Fahrdienste und Abschleppwagen. – Den Wagen in zweiter Reihe parken, mal eben was kaufen und schon staut sich der Verkehr. Dass damit nicht nur der fließende Verkehr gestört ist, sondern auch der öffentliche Nahverkehr, Rettungsfahrzeuge und insbesondere auch Fahrradfahrer behindert werden, kommt den meisten Verkehrsteilnehmern nicht in den Sinn. 

Die neue Pedelec-Streife des Fachbereiches Sicherheit und Ordnung kontrolliert daher ab sofort schwerpunktmäßig das Aachener Radhauptwegenetz. Dabei soll weiterhin konsequent gegen ordnungswidrig abgestellte Fahrzeuge vorgegangen werden, da diese Radwege blockieren und damit die Sicherheit der Fahrradfahrer enorm gefährden.

Vorausgegangen war ein nahezu zweijähriger Planungsvorlauf. Bei der Fahrradstreife handelt es sich um ein zeitlich begrenztes Pilot-Projekt, welches nach einem Jahr evaluiert werden soll. 

Quelle: Stadtverwaltung

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