Babor auf Wachstumskurs

60 Millionen Euro wird die Aachener Firma Babor in den kommenden Jahren im Schatten des Kraftwerks Weisweiler investieren. Heute wurde für eine neue Produktionsstätte der Grundstein gelegt. Babor hat den Anspruch, in der Nähe von Aachen „die nachhaltigste Kosmetikfabrik der Welt“ zu errichten. Im Frühjahr 2023 soll alles fertig sein.

Isabel Bonacker, stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrates, legte zusammen mit Dr. Martin Grablowitz (Mitte) den Grundstein. Darin befindet sich jetzt eine Hülse mit unter anderem Informationen über das Unternehmen Babor, mit einer Tageszeitung, 2 Euro-Münzen und zwei Corona-Mundschutzen. Rechts im Bild: Babor-Geschäftsführer Horst Robertz.

Das Familienunternehmen, die Babor Beauty Group, bebaut demnächst eine Fläche von 60.000 Quadratmetern. Dort werden einmal Tiegel, Tuben, Sachets und Ampullen des Kosmetikunternehmens abgefüllt – täglich mehr als eine halbe Million Stück. Die Zentrale des Unternehmens ist in der Neuenhofstraße in Aachen angesiedelt. Dort machte erst kürzlich der Neubau des Firmensitz wegen seiner verwegenen Architektur auf sich aufmerksam. Für einen weiteren Neubau war in der Neuenhofstraße aber kein Platz mehr. 

Am neuen Standort – nur 20 Kilometer von Aachen entfernt – werden zunächst mehr als 300 Mitarbeiter*innen beschäftigt, „und wir haben noch viel vor“, machte Geschäftsführer Horst Robertz bei der Grundsteinlegung Hoffnung auf weitere Investitionen. Die Kosmetikbranche boomt offenbar, die Schönheit ist vielen Frauen einen dicken Batzen Geld wert.

Unter der Überschrift „Smarte Energie“ teilt das Unternehmen mit, „alle Gebäudekörper werden den Energie-Effizienzstandard KfW40 erreichen“. Das Babor Beauty Cluster sei damit ein Hocheffizienzhaus, das 60 Prozent weniger Energie verbrauche als der Gesetzgeber vorschreibt. Ziel sei es, „dass das Gebäude mittelfristig weitgehend energieautark arbeitet“.

Herzstück der Energieversorgung ist daher eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Diese werde in Verbindung mit Wärmepumpen und Wärmerückgewinnung dafür sorgen, dass der Babor Cluster ohne fossile Brennstoffe auskommt. An Entwurf und Ausführung des neuen Gebäudes (im gemeinsamen Gewerbegebiet von Inden und Eschweiler) sind beteiligt: Bremer Bau, das Team rund um Architekt Henrik Daniel von FSP Architektur GmbH, das Unternehmen Weber + Partner, die Firma Jones, Lang La Selle (JLL) und weitere.

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Zum Weiterlesen ein ausführlicher, schöner Bericht: hier

Auch der WDR berichtete kurz in seiner Aktuellen Stunde vom 10. September 2021.

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