Globaler Klimastreik. Sei heute dabei!

Einen „globalen Streiktag“ haben die Kids von „Fridays for Future“ (fff) ausgerufen. Und zwar für heute, 20. September.

Erwartet werden 3000 bis 4000 Menschen, es könnten aber auch mehr sein. Gestreikt wird natürlich nicht nur in Aachen, sondern – wie längst jeder weiß – in fast allen Städten Europas. Der Oberbürgermeister von Düsseldorf soll der kompletten Verwaltung zwecks Streik frei gegeben haben. Wäre mMn vorbildlich.

Treffpunkt für alle Streikenden in Aachen ist um 10 Uhr am Elisenbrunnen, um 11 Uhr setzt sich eine Demo in Richtung Kennedypark in Bewegung (über Peterstraße, Jülicher Straße, Blücherplatz, Europaplatz, Joseph-von-Görres-Straße, Düppelstraße). Am Europaplatz gibt es einen längeren Stopp, und um 14 Uhr will man im Kennedypark ankommen und bis 18 Uhr dort bleiben.

Organisiert wurde der Streiktag in Aachen von „Scientists for Future“, „Parents for Future“, „Artists for Future“ und anderen lokalen Gruppen. In Aachen dabei sind außerdem „Extinction Rebellion Aachen“ und „Kita for Future“. Unterstützer sind u. a. ver.di Bezirk Aachen/Düren/Erft und der NABU Stadtverband und Kreisverband Aachen Land. In Düren, Geilenkirchen und Jülich wird ebenfalls demonstriert. Mehr Infos gibt es hier (Facebook): https://www.facebook.com/FridaysForFutureAC/

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Politiker endlich mutig. Der Rat fasst wegweisende Beschlüsse

Das Riesenrad steht, September Special beginnt heute (19. 09.), die richtigen Beschlüsse sind im Rathaus gefasst worden, es darf also gefeiert werden.

Der Rat der Stadt Aachen hat am 18. September mit Rücksicht auf das neue Urteil des Oberverwaltungsgerichts einige wegweisende Beschlüsse gefasst. Diese betreffen den Verkehr und die Luftreinhaltung in der Innenstadt. Dabei sieht es so aus, als ob mit der sauberen Luft – quasi als Nebeneffekt – die Verkehrssicherheit in der Stadt erhöht wird.

Unverzüglich soll Tempo 30 im Zentrum der Stadt innerhalb des Alleenrings gelten. Die Signalsteuerung an der Monheimsallee wird verändert zur Verbesserung des Abflusses des Linksabbiegeverkehrs am Hansemannplatz. In die Rochusstraße kann man von der Monheimsallee aus nicht mehr reinfahren. Unterbunden wird das Rechtsabbieger an der Jülicher Straße stadtauswärts in die Hein‐Jansen‐Straße.

Auch einigte sich der Rat auf die Einrichtung einer Umwelttrasse auf dem Adalbertsteinweg stadtauswärts und auf den Einbau von schadstoffminderndem Belag auf dem Adalbertsteinweg auf einer Fläche von etwa 4.500 Quadratmeter.

Höchstwahrscheinlich mit Blick auf den Radentscheid, einen Bürgerentscheid, der großen Zuspruch erfährt, geht es weiter: Zeitpläne festzulegen, das fordert die Politik von der Verwaltung. So etwa die Zeitpläne zur Umsetzung der beschlossenen Radvorrangrouten, Radabstellanlagen, regionalen Radwege, Premiumfußwege, der Verbesserungen von Park&Ride-Angeboten.

Ferner soll per Zeitplan dokumentiert werden, wie es um die beschlossenen Qualitätsverbesserungen im Busverkehr, um die Elektrifizierung der ASEAG‐Busflotte, die Nachrüstung mit SCRT-Filtern bei Subunternehmern und die Intensivierung des betrieblichen Mobilitätsmanagements (Jobtickets) sowie um die Schaffung von Micro‐Depots zur Reduzierung der Schadstoffe durch Kurier‐, Express‐ und Paketdienste bestellt ist.

Das Presseamt meldete nach der Sitzung des Rates außerdem:

„Für die Oktober-Sitzung beauftragte der Rat die Verwaltung damit, folgende Maßnahmen vorzubereiten und nach entsprechender Beschlussfassung unverzüglich umzusetzen. Hierbei geht es um die Überarbeitung des Ladezeiten‐ und Flächenkonzepts auf dem Adalbertsteinweg zur Verringerung von Halten in zweiter Reihe; gleiches gilt für die die Jülicher Straße.
Auch überarbeitet werden soll die Fahrspuraufteilung auf der Monheimsallee zur Verringerung von Rückstaus. Und schließlich steht die wirksame Überwachung und Ahndung von Parkverstößen, insbesondere auf Bus‐ und Radfahrspuren, auf der Auftragsliste.“

Zum Weiterlesen seid ihr hier gut dabei: AN/AZ

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Exkurs: Man kann gegen Tageszeitungen sagen, was man will. Aber dort findet ihr etliche Themen, die für euch relevant sind. Dazu spannende Geschichten aus der Welt der Kriminellen und der Polizei. „Social“ sind sie insofern, als man nach Lektüre immer was zum Plaudern mit den Nachbarn und Freunden hat. Und eine nicht-repräsentative Umfrage in meinem Bekanntenkreis hat ergeben: Tageszeitungen werden nicht nur von älteren Piraten, sondern auch von jüngeren gelesen. So.

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RWTH-Studenten informieren über Mikroplastik

Interessierte Besucher*innen des Bürgerservice am Katschhof haben am Montag, 23. September, einmalig die Möglichkeit, sich ausführlich zum Thema Mikroplastik zu informieren. Das teilte jetzt die Stadtverwaltung mit.

RWTH-Studenten und -Studentinnen der Biologie erklären in den Räumen des Bürgerservice (Nähe Markt und Rathaus) darüber auf, wie umweltschädlich die kleinen Plastikpartikel sind und was jede/r einzelne dagegen tun kann. Zum anderen präsentieren sie auch ihren Lösungsansatz aus der synthetischen Biologie, um Mikroplastik mit Hilfe eines Bakteriums herauszufiltern.

Bei der Aktion handelt es sich um eine Kooperation des städtischen Wissenschaftsbüros mit der Projektgruppe IGEM der RWTH Aachen.

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Im Bürgerforum: 1. die Skateranlage und 2. die Lebensqualität im Frankenberger Viertel

Die nächste Sitzung des Bürgerforums findet heute, Dienstag, 17. September, ab 18 Uhr in der Aula der Maria-Montessori-Gesamtschule, Bergische Gasse 18, statt. Zwei Bürgeranträge werden beraten. Ich lasse mich von Felix Kehren vertreten (hab heute keine Zeit für das Bürgerforum).

Der eine Bürgerantrag geht zurück auf eine Initiative des 1. Aachener Skateboard-Clubs. Der Skaterclub muss sich eine neue Skateranlage an einem neuen Standort bauen, weil die bisherige Anlage im Moltkepark aus baurechtlichen Gründen vom 1. November an nicht mehr genutzt werden darf. Der Verein hat beantragt, so teilt die Stadtverwaltung mit, dass die Stadt Aachen „zur Förderung der Jugendarbeit und Skateboardkultur“ einen neuen Vereinsstandort für eine Skateanlage zur Verfügung stellen möge.

Der neue Skaterpark kommt höchstwahrscheinlich in die Nähe von der sogenannten Strang-Halle. Die Strang-Halle ist eine alte Fabrikhalle in Rothe Erde in der Philipsstraße. Die will die Verwaltung mal untersuchen, ob da eventuell regelmäßig Veranstaltungen stattfinden können. Veranstaltungen der etwas robusteren Art.

Und da wäre doch mal zu überlegen, ob die Skater vielleicht im Winter diese Halle nutzen können. Ich finde die Halle sehr geil, innen und außen. Sie steht die meiste Zeit des Jahres leer, soweit ich weiß. Einmal im Jahr macht Rick Takvorian dort sein Tanz-Festival (mehrtägig).

Es gibt viele besonders erfolgreiche Skater in Aachen und Umgebung, und im Vergleich zu anderen Städten dieser Größenordnung wird dieser Sport in Aachen bisher zu wenig gefördert. Zu dem Thema: Hier unbedingt lesen.

Der andere Antrag im Bürgerforum beschäftigt sich mit der „Verbesserung der Lebensqualität und Verkehrssicherheit im südlichen Frankenberger Viertel“. Antragsteller ist eine Gemeinschaft verschiedener Bürgergruppen und Vereine. Die Antragsgemeinschaft zur „Verbesserung der Lebensqualität und Verkehrssicherheit“ sieht das südliche Frankenberger Viertel in erheblichem Maße von Kraffahrzeug-Schleichverkehr belastet und die Wohn- und Lebensqualität im Viertel stark beeinträchtigt. Das müsse durch gezielte Maßnahmen verändert werden.

Mehr Infors unter www.aachen.de/buergerforum und im Ratsinformationssystem für Bürgerinnen und Bürger: http://ratsinfo.aachen.de/bi/allris.net.asp

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Liebe Politiker! Was jetzt zu tun ist, sagt euch/uns die kluge Mai Thi in ihrem neuen Video

Mai Thi kann sehr gut erklären. Beneidenswert. Kein Wunder, dass sie über 500.000 Follower/Abonnenten auf YouTube hat. Sie war übrigens mal Doktorandin an der RWTH Aachen, Fach Chemie, glaub ich. Wer sie noch nicht kennt: hier

Unten ein interessantes Video von ihr mit dem Titel „Klimawandel: Was jetzt zu tun ist“. Da kommt auch Rezo drin vor, der ja angeblich an seinem nächsten eigenen Video arbeitet. Ich bin schon gespannt auf das neue Video von Rezo, aber fast noch mehr auf die kryptischen Reaktionen darauf von CDUSPDFDP.

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Hat die Politik das Internet verstanden?

Das (s. Überschrift) fragt eine WDR-Dokumentation. Sehr interessant. Man erlebt, wie sie sich mühen, und wie unmöglich es für die etablierten Parteien ist, das Versäumte jemals nachzuholen. Jahrelang haben CDUSPDFDP den Anschluss verpasst an die Themen, immer wieder neu die Form verfehlt, wie über angesagte Themen geredet werden muss . . . und jetzt soll es aber klappen.

Knapp 30 Minuten, die mal wieder keine verlorene Lebenszeit sind.

***

Und hier mal ein paar konkrete, digitalpolitische Wünsche, lichtgesprüht ans Kanzleramt und an ein anderes Gebäude des Bundestags in Berlin. (von Netzpolitik.org). Auf deren Erfüllung wartet die Welt. Allein, die etablierte Politik sieht nichts und hört nicht zu. Lichtpiraten

Foto: Netzpolitik.org in Berlin

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Pkw-Fahrern wird ein Stückchen vom Straßenraum weggenommen

Aachens Osten hat neue Fahrradstreifen. Und ich finde: Besser als nichts. Hier gehört der Platz zwischen der Häuserzeile rechts und der Häuserzeile links nicht mehr zu 90% den Autofahrern, sondern nur noch zu 75%. Wobei teilweise sogar die Fußgänger mehr Platz (5%) bekommen haben.

Nein, sicher fährt es sich dort immer noch nicht, aber schon deutlich weniger unsicher als zuvor. Auf den neuen Fahrrad-Schutzstreifen geht es an langen Autokolonnen vorbei, die Joseph-von-Görres Straße hoch, wo sich oben rechts (am Hohenzollernplatz) das große, seit Jahren unbebaute Grundstück eines Aachener Grundstücksspekulanten befindet.

Diese Straße bin ich sonst immer auf dem Bürgersteig hochgefahren, ich wollte mir Nahtod-Erlebnisse ersparen. Es war da zwar sehr eng zwischen den Autos und den Hauswänden, aber Straße war einfach lebensgefährlich.

Und was ist? Kaum bekommen wir RadfahrerInnen mal ein Stück vom Straßenraum abgetrennt, jault das Autofahrerpackvolk auf. „Wir stehen im Stau!“, ja klar, steht ihr sowieso in Aachen jedes Jahr netto gerechnet mehrere Tage eures Lebens. Autofahrer dürfen übrigens sogar auf den Radfahrer-Streifen drauf, wenn es andernfalls gefährlich wird. RadfahrerInnen dürfen rechts vorbei. Aber langsam.

An einigen Stellen darf man in der Joseph-von-Görres-Straße nur noch halb auf dem Bürgersteig parken. Also haben auch die FußgängerInnen gewonnen. Das ist wichtig: Es sind nicht immer nur die Menschen auf den Rädern, denen endlich ein Stückchen vom öffentlichen Raum überlassen wird.

29 Kilometer Schutzstreifen gab es in Aachen, dazu sind im Nordosten der Stadt nun 3,1 Kilometer hinzugekommen, so teilte die zuständige Behörde mit. Und diese Streifen gibt es jetzt auch auf der Sedanstraße, der Stolberger Straße und auf dem Adalbertsteinweg (dort nur von der Einmündung Bismarckstraße bis zur Josefkirche). Straßen, auf denen ich überhaupt jetzt erstmals entlang radele. Zuvor: Angst vor Autos, Bussen, SUVs und Lastautos.

Hier soll nicht verschwiegen werden, dass Leute, die sich mit dem Fahrradfahren viel intensiver beschäftigt haben als ich, die Schutzstreifen „Scherzstreifen“ nennen und kein bisschen zufrieden sind. Sie sehen überhaupt keine Verbesserung für Radler. Von der Einstellung „Besser-als-nichts“ halten sie gar nichts.

So oder so: Alle freuen sich derzeit über die wunderbare Aktion „Ein Herz für SUVs“. Seht euch das passende Video dazu an. Und: Auf die SUVs Aufkleber mit der Aufschrift „Ein Herz für SUVs“ zu pappen, das ist jetzt ja keine gute Idee.

Achtung. Der Besitz eines dicken, schweren Autos kompensiert ein Defizit im Selbstwertgefühl. Die Frage ist: welches? Weiß man da schon Näheres?

Harscampstraße für Pkw zu

In der Harscampstraße zwischen Lothringerstraße und Schildplatz im Suermondtviertel werden am Sonntag, 15. September, von 10 bis 14 Uhr spezielle Piktogramme mit Kreide auf die Fahrbahn gesprüht. In dieser Zeit kann die Harscampstraße auf diesem kurzen Stück von Pkw nicht befahren werden. In der Harscampstraße stehen Sperrgitter, ebenso in den Zufahrten der Lothringer- und der Gottfriedstraße sowie am Schildstraßenplatz auf der Seite von Schützen- und Schildstraße. Autofahrerinnen und Autofahrer müssen ihr Ziel über andere Straßen ansteuern. 

So könnte die Ecke mal aussehen. Schön, ne? Blick in die Harscampstraße, rechts geht es in die Schildstraße rein.

Die Markierungsaktion ist der Auftakt zum einwöchigen Modellversuch „Fair zusammen in der Harscampstraße“ vom 16. bis 22. September im Rahmen der Europäischen Woche der Mobilität 2019 in Aachen. Im Umfeld von Harscamp-, Lothringer- und Schildstraße verlaufen in Zukunft der Premiumfußweg zum Frankenberger Park und die Radvorrangroute von Eilendorf und Brand in die Innenstadt. 

Eure Meinung ist gefragt

Die Stadt möchte von Anwohnern und Nutzern wissen, wie sie sich die künftige Straßengestaltung in der Harscampstraße vorstellen. Besucht den Informationsstand am 16., 18. und 20. September in der Harscampstraße. Der Infostand ist am Montag, Mittwoch und Freitag jeweils von 12 bis 17 Uhr besetzt.

Hier ist eure Meinung gefragt. Ich fand Modell D am besten.

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Berichte von der Arbeit der Polizei

Foto: Polizei Aachen

Mitten in Aachen, am Elisenbrunnen, veranstaltete die Polizei dieser Tage eine Verkehrssicherheitsaktion. Motto: „sicher.mobil.leben – Brummis im Blick“. Dabei konnten Passanten auf den Fahrersitz eines Lkw klettern und mal nachprüfen, was die Brummi-Fahrer so sehen, wenn sie fahren. Überraschend wenig, muss ich sagen. Insbesondere konnte man am Elisenbrunnen erleben, was es mit dem toten Winkel auf sich hat. Darin, das wurde klar, hat eine ganze Schulklasse Platz.

Zusammen mit den Kooperationspartnern DEKRA, der Verkehrswacht und der Stadt Aachen ging es praxisnah zur Sache. Bürgerinnen und Bürger hatten die Gelegenheit, sich auch mit dem Problemfeld „Seitenabstand Fahrradfahrer“ intensiv zu befassen. 

Die Polizei teilt mit: Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Getöteten unter Beteiligung von Lkw habe in den letzten fünf Jahren um 17 Prozent zugenommen. Das zeige die Notwendigkeit „einer intensiveren Überwachung dieser Zielgruppe“. (am)

Gemein: Zeitungsboten überfallen

Zwei unbekannte Männer haben Dienstag früh (10. September, um 6.15 Uhr) einen 36-jährigen Zeitungszusteller auf einem Verbindungsweg zwischen Brunssumstraße und Melatener Straße (in Aachen) überfallen. Sie bedrohten den Mann mit einem Messer und forderten Bargeld. Mit geringer Beute, so teilt die Polizei mit, flüchteten die Täter anschließend in Richtung Brunssumstraße. Die Kripo hat die Ermittlungen in der Sache aufgenommen.

Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können, oder verdächtige Beobachtungen in Tatortnähe machten, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 0241/9577-31501 oder (außerhalb der Bürozeiten) unter der Nummer 0241/9577-34210 zu melden. (am)

Wer will zur Polizei?

Die Aachener Polizei lädt junge und am Polizeiberuf interessierte Leute zur Polizeistunde im September ein. Die Einstellungsberater werden über die Einstellungsvoraussetzungen, das Bewerbungs- und Auswahlverfahren, das Studium und die beruflichen Perspektiven informieren.

Auch die Möglichkeit für persönliche Gespräche wird es geben. InteressentInnen werden gebeten, sich vorher per E-Mail anzumelden, eine persönliche Einladung wird dann folgen. E-Mail bitte an: Personalwerbung.aachen@polizei.nrw.de Die zweistündige Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 18. September, um 16.30 Uhr, im „neuen“ Polizeipräsidium, Trierer Straße 501, in Aachen. (fp)

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Erstaunlich unzeitgemäße Werbung

Aldi wirbt mit Emojis, die sind klein und aus Plastik.

Als gäbe es nicht schon genug Plastik! Aldi verteilt jetzt an den Kassen kleine Plastik-Figürchen. So ein „Aldi-Emoji“ ist winzig und gibt es in mindestens einem Dutzend Ausführungen. Die KundInnen sollen sie offenbar sammeln.

Was haben sich Aldi Nord und Aldi Süd, die gemeinsam auf der Verpackung verantwortlich zeichnen, dabei gedacht? Wahrscheinlich leider nichts. Die Teile sind für Kinder unter 3 lebensgefährlich, Erstickungsgefahr.

Emojis werden eigentlich in SMS und Chats eingesetzt, um längere Begriffe zu ersetzen. Die von Aldi sind zweieinhalb Zentimeter hoch und „made in China“, importiert durch die Boost Deutschland GmbH. Schade, der Discounter hätte keine unzeitgemäßere und unpassendere Werbemöglichkeit finden können. Insofern: Volltreffer.

Darauf hat die Welt gewartet. Überflüssiger Plastik-Müll. Sachen zum Sammeln, die 200 Jahre brauchen ehe sie verrotten. An denen Kinder ersticken können. Andere agieren nachhaltig und setzen auf Upcycling.

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Ganz schön mutig: Ein Mundartpreisträger aus dem Internet

Freuen sich mit Markus Dederichs, dem designierten Preisträger 2020, auf die Verleihung des „Thouet-Mundartpreises der Stadt Aachen“ am 6.Januar: Oberbürgermeister Marcel Philipp (r.), Vereinsvorsitzender Ägid Lennartz (l.) und die Gratulanten bei der Bekanntgabe im Weißen Saal des Rathauses. Foto: Stadt Aachen/Andreas Herrmann

Der designierte Träger des Thouet-Mundartpreises der Stadt Aachen 2020 ist mal kein Bühnenkünstler, er schreibt keine Gedichte, hält keine Mundart-Vorträge und unterrichtet auch nicht in Öcher Platt. Und doch ist er ein großartiger Botschafter für die Sprache seiner Heimat. Weltweit.

Damit hatte der 30-jährige Öcher, Markus Dederichs, der seiner Heimatsprache seit 2016 auf Facebook eine Seite widmet, niemals gerechnet. Er war der Einladung des Thouet-Mundartpreis-Vorsitzenden Ägid Lennartz gefolgt, um im Rathaus einmal das Projekt, das mittlerweile auch einen Instagram-, einen Twitter-Auftritt und eine eigene Homepage (www.oecherwoerter.de) hat, vorzustellen.

Dass diese Einladung nur der Vorwand war, um ihn dann direkt für die Mundartpreis-Verleihung am 6. Januar 2020 als Hauptfigur zu nominieren, „oes noch!, damit war nicht zu rechnen.“ Das enthüllt die Pressestelle der Stadt.

In regelmäßigen Abständen veröffentlicht der in Köln lebende Marketing- und Medienwissenschaftler Öcher Wörter in Postkarten-Optik, beschreibt auf diese Weise kurz und prägnant Öcher Eigenarten. 

Auf Facebook folgen ihm 24.000 Nutzer, auf Instagram rund 4500, es gibt auch einen Twitter-Kanal. Kreiert haben Markus Dederichs und seine Mitstreiter Thomas Güldenpfennig und Simon Gerads diesen ganz besonderen Auftritt mit Aachen-Motiven – alles geht Hand in Hand, Ton in Ton – „jut wa?!“

Menschen aus aller Welt, die eine – zumeist emotionale – Beziehung zu Aachen haben, liken und kommentieren die Botschaften von Markus Dederichs. „So bleibt die Sprache lebendig und die Beziehung zu Aachen tief und eng“, darin waren sich die Mundart-Freunde einig.

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