Karlspreis: Es herrscht wieder Ausnahmezustand in der Innenstadt

Am Himmelfahrtstag, Donnerstag, 14. Mai, werden rund 700 teils sehr prominente Personen und mehrere Dutzend Journalist*innen an den Feierlichkeiten im Krönungssaal teilnehmen. Bundeskanzler Friedrich Merz und der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis halten Ansprachen zur Würdigung des Preisträgers, Mario Draghi

Die Karlspreis-Verleihung wird am Himmelfahrtstag live im WDR-Fernsehen ab 11.15 Uhr ausgestrahlt.

Wichtig: Am 13. und 14. Mai kommt es vor allem in der Innenstadt zu verschiedenen temporären Straßensperrungen und Halteverbotszonen.

Um Zugangskontrollen so kurz wie möglich zu halten, wird empfohlen, einen gültigen Lichtbildausweis mitzuführen. Foto (aus 2024): AachenNews Archiv

Mario Draghi nimmt am Mittwochnachmittag kurz am Karlspreis-Europa-Forum teil. Vorher besucht er um 14.15 Uhr die RWTH und wird in der Aula des Hauptgebäudes vor Studierenden sprechen und den Dialog suchen. 

Am Himmelfahrtstag starten die Aktivitäten auf dem Katschhof um 11 Uhr. Ab 11.15 Uhr gibt es eine TV-Übertragung des Festakts auf einer Video-Großleinwand auf dem Markt. Mario Draghi, das Karlspreis-Direktorium und die Ehrengäste der Verleihung werden kurz nach 13 Uhr zu kurzen Statements auf der Katschhofbühne erwartet.

Danach startet ein hochkarätiges Programm unter anderem mit dem international renommierten italienischen Gitarren-Quartett „40 Fingers“. Mit dabei sind unter anderem auch die „WDR-Maus“ und Aachens bekannte A-Cappella-Formation „fünflinge. 

Sperr-und Durchlassstellen

Am 13. und 14. Mai gibt es für Anwohnende und Gewerbetreibende kurzfristige und unvermeidbare Ein­schränkungen. Dazu gehört auch, dass einige gastronomische Betriebe geschlossen bleiben müssen. Eine Übersichtskarte zu Sperrungen und Durch­lassstellen finden man auf der Webseite der Polizei unter https://aachen.polizei.nrw/artikel/karlspreisverleihung-2026

Fahrräder, die sich am Himmelfahrtstag im Sperrbereich (Schutzzone 1) rund um das Rathaus befinden, werden nicht erreichbar sein. Wer sein Fahrrad aus der Schutzzone 2 abholen möchte, muss sich an den Zugangsstellen kontrollieren lassen. 

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Aktuell sind bei der Polizei für den Himmelfahrtstag, d. h. für den Tag der Verleihung, vier zusätzliche Versammlungen mit voraussichtlich mehreren hundert Teilnehmern angezeigt worden. Dadurch kann es im Bereich der Innenstadt zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.

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Jetzt steht es fest: Sauberkeit wird Top-Thema

Das Thema für den Bürger*innenrat 2026 steht fest: Die Aachenerinnen und Aachener haben bei einer öffentlichen Online-Abstimmung das Thema „Sauberkeit im öffentlichen Raum verbessern“ ausgewählt. Eine wirklich gute Wahl, so möchte man sagen.

Es beteiligten sich immerhin rund 2.000 Menschen an der Abstimmung im Beteiligungsportal der Stadt und unterstrichen damit die Relevanz des Themas im Alltag vieler Menschen.

Die (gute) Absicht ist erkennbar: Das Zeug muss weg, wird aber nicht in der Natur entsorgt. Es fehlt in Aachen an Behältern, die all diese Sachen aufnehmen könnten. Foto: Trierer Straße in Aachen

Mit 1.255 Stimmen erhielt das Thema „Sauberkeit verbessern“ die größte Zustimmung unter den vier vorgeschlagenen Zukunftsthemen. Das teilte jetzt die Verwaltung mit.

Zufällig ausgewählte Aachener*innen werden sich nun mit folgenden Fragen befassen: Welche gemeinsamen Maßnahmen von Stadtverwaltung und Bürgerschaft können dazu beitragen, dass die Stadt Aachen sauberer wird und bleibt. Und: Was ist nötig, um Engagement, Aufklärung und Abfallmanagement dabei effizient zu verknüpfen? 

Die Moderation des Bürger*innenrats übernimmt die IKU GmbH.

Zum Verfahren: Im nächsten Schritt werden zeitnah 3.500 zufällig geloste Aachenerinnen und Aachener angeschrieben und zur Teilnahme am Bürger*innenrat 2026 eingeladen. Aus den positiven Rückmeldungen wird anschließend in einem zweiten Losverfahren das endgültige Gremium von 56 Bürgerinnen und Bürgern zusammengestellt. Ziel ist eine möglichst vielfältige Zusammensetzung. Im September 2026 geht es los.

Bei Fragen steht Albert Halfmann telefonisch unter Telefon 0241 432-7223 oder per E-Mail unter buerger_innenrat@mail.aachen.de zur Verfügung.

Alle Infos lieferte wieder zuverlässig der Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing der Stadt Aachen

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Radlerin lebensgefährlich verletzt

Das Wetter lädt dazu ein, und viele, viele Menschen sind in Aachen wieder auf dem Fahrrad unterwegs. Das ist für die von keiner schützenden Hülle umgebenen Radfahrer*innen immer noch ausgesprochen gefährlich. Schon ist es wieder zu einem schrecklichen Unfall gekommen. Die Polizei teilt mit:

Bei einem Verkehrsunfall am Samstagabend (9. Mai) im Bereich Jülicher Straße/Monheimsallee ist eine Pedelecfahrerin (57) lebensgefährlich verletzt worden.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 81-jähriger Pkw-Fahrer gegen 18.15 Uhr die Jülicher Straße in Fahrtrichtung Hansemannplatz. Als er auf der Rechtsabbiegespur Richtung Monheimsallee abbiegen wollte, übersah er offenbar eine auf dem dortigen Fahrradschutzstreifen fahrende Pedelecfahrerin. Es kam zur Kollision. Die 57-jährige Frau aus Herzogenrath stürzte infolge des Zusammenstoßes und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Ein spezielles Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei sicherte die Unfallspuren vor Ort. Das Verkehrskommissariat der Polizei Aachen hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Der Führerschein des Autofahrers wurde beschlagnahmt. (sk)

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Auf dem Markt: Demo für Kranke und ihr Leiden, das viel zu wenig Aufmerksamkeit erfährt

Die Krankheit ist lange bekannt, aber die Ursachen von ME/CFS sind immer noch nicht erforscht. Erkrankte und ihre Angehörigen demonstrierten vor den Rathaus. Foto: Michael Klarmann

Anlässlich des Internationalen ME/CFS-Tages am 12. Mai haben am Wochenende in Aachen bis zu 200 Menschen mit einer eindrucksvollen Liegend-Demo auf die Krankheit aufmerksam gemacht. An diesem Wochenende fanden bundesweit ähnliche Protestaktionen statt. Unter anderem nahmen Verwandte und Freunde stellvertretend für die Betroffenen teil, weil diese selbst nicht dabei sein konnten.

Das Myalgische Enzephalomyelitis (ME) beziehungsweise das Chronische Fatigue-Syndrom (CFS) ist eine schwere neuroimmunologische Multisystemerkrankung, die bei Betroffenen zu einem hohen Grad an körperlichen Beeinträchtigungen führt.

Reden hielten Vertreter von Selbsthilfegruppen und Betroffene. Ebenso waren Oberbürgermeister Michael Ziemons, Lukas Benner (Grüne) und Fabian Fahl (Linke) vor Ort.

Einen guten Einblick zum Umfang der Demonstration erhaltet ihr im Video von Michael Klarmann. Hier klicken: https://www.facebook.com/reel/1522236926280515

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Waschmaschine macht die Radler glücklich

War für viele DIE Attraktion beim Fahrrad- und Mobilitätstag: die Fahrrad-Waschmaschine.

Der Fahrrad- und Mobilitätstag am Samstag, 9. Mai, war wieder sehr gut besucht. Es gab am Elisenbrunnen und auf dem Markt viele Info-Stände zu Verkehrsplanung, Verkehrssicherheit und Elektromobilität.

Die Stadtverwaltung informierte über die verschiedensten Themen: Verkehrssicherheit (Toter Winkel oder Überholabstand von 1,50 Meter), Angebote der Mikromobilität (zum Beispiel E-Tretroller) und diverse verkehrspolitische Themen.

Außerdem gab es interessante Hinweise zum Carsharing und zum Leihlastenrad-Angebot der Stadt. Ganz neu: In diesem Jahr wurde der Fahrrad- und Mobilitätstag auf dem Aachener Marktplatz um den Schwerpunkt elektrischer Kraftfahrzeuge erweitert.

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Jugendliche gegen Wehrpflicht

Mehrere Dutzend Personen demonstrierten heute in Aachen gegen die Wehrpflicht. Unter anderem wurde gerufen: „Nie, nie, nie wieder Wehrpflicht!“ Foto: Michael Klarmann

An der Demonstration zum Schulstreik in Aachen nahmen am heutigen 8. Mai in der Spitze nur rund 120 Menschen teil: Junge Mitglieder verschiedener linker Gruppen und Parteien, Schülerinnen und Schüler sowie ältere Aktivisten der klassischen Friedensbewegung.

Im Vergleich zu den beiden früheren Demonstrationen anlässlich des „Schulstreiks gegen die Wehrpflicht” ist die Zahl der Teilnehmer*innen weiter gesunken. Heute waren eigentlich rund viermal so viele Teilnehmer erwartet worden.

Die Demonstrierenden stoppten an mehreren Schulen und hielten dort kleine Kundgebungen mit Reden ab. Sie forderten dort die Schüler zum Mitdemonstrieren auf.

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Preis für mutige Friedensfreunde

Am heutigen 8. Mai, dem Tag der Befreiung, an dem vor nunmehr 81 Jahren der Zweite Weltkrieg zuende ging, hat der Verein Aachener Friedenspreis seine Preisträger*innen für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Das wurde heute mitgeteilt.

Seit 1988 zeichnet der Verein Aachener Friedenspreis Menschen und Gruppen aus, die an der Basis und oft aus benachteiligten Positionen heraus für Frieden und Verständigung arbeiten. Foto aus 2018: AachenNews Archiv

Die Auszeichnung geht dieses Jahr an die junge Initiative Palestinians and Jews for Peace (PJFP) aus Köln sowie die Organisation Unidos MN und das Kollektiv von The Smitten Kitten, die gemeinsam den gewaltfreien Widerstand der Zivilgesellschaft in Minneapolis/USA gegen die massiv eskalierte staatliche Gewalt durch die Bundesbehörde ICE und die sogenannte „Operation Metro Surge“ verkörpern.

PJFP wurde im Oktober 2023  als Reaktion auf die eskalierende Gewalt im Nahen Osten nach dem 7. Oktober gegründet. Die rein ehrenamtlich arbeitende Gruppe besteht aus palästinensischen, jüdischen und weiteren solidarischen Freund*innen. Ausgehend von feministischen, emanzipatorischen Werten setzen sie sich für einen differenzierten Dialog und einen mitfühlenden, respektvollen Umgang zwischen jüdischen und palästinensischen Menschen ein.

Mit der Ehrung der Gruppe möchte der Aachener Friedenspreis ein Zeichen für die Kraft des Dialogs, die Bedeutung von Basisengagement und die Notwendigkeit  neuer Wege im Umgang mit Konflikten setzen.

Gegen Staatsgewalt in Minnesota

Die Organisation Unidos MN und das Team des Community-Hubs/Ladenlokals The Smitten Kitten stehen beispielhaft für den gewaltfreien Widerstand der Zivilgesellschaft in Minneapolis gegen die im Jahr2025/26 massiv eskalierte staatliche Gewalt durch ICE und die sogenannte „Operation Metro Surge“. Seit Ende 2025 sind die Twin Cities Minneapolis und St. Paul Schauplatz einer beispiellosen Inlandsoperation bewaffneter US-Bundesagenten.

Was offiziell der Kriminalitätsbekämpfung dienen soll, hat sich zu einer Kampagne der Einschüchterung gegen Migrant*innen und die progressive Stadtgesellschaft entwickelt. Die Erschießungen von Renée Good am 7. und Alex Pretti am 23. Januar 2026 durch ICE-Agenten markieren zwei tragische Höhepunkte der aktuellen Entwicklung.

Preisverleihung am 1. September

Der Preis wird am Dienstag, 1. September, ab 19 Uhr in der Aula Carolina in der Aachener Pontstraße verliehen. Auch ein Livestream der Veranstaltung ist wieder geplant.

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Rothe Erde: Große Vergangenheit. Große Zukunft?

Der alte Industriestandort Rothe Erde ist dabei, sich stark zu verändern. Zunächst sichtbar: Auf den Mauern vom einstigen Reifenwerk gibt es jetzt sehenswerte Graffiti.
Die Stadt Aachen wirbt mit einem aufwendigen Prospekt für ihren neuen „Modellstandort für Urbane Produktion“.

„Erinnern Sie sich an den Industriestandort Rothe Erde aus früheren Zeiten, leben Sie in der Nähe oder haben Sie persönliche Bezüge dazu?“ Das fragt die Stadtverwaltung und ist „neugierig, was Sie mit dem Standort verbinden“.

Und fordert dann auf: „Teilen Sie Ihre Geschichten, Erinnerungen und Eindrücke mit uns. Senden Sie uns bis zum 15. Mai 2026 ein Foto sowie eine kurze Beschreibung (über das Beteiligungsportal der Stadt Aachen). Ausgewählte Beiträge veröffentlichen wir im Aktionszeitraum.“

Rothe Erde will ein zukunftsorientiertes, urbanes Produktionsareal werden. Auf dem besten Weg dorthin ist schon das alte Continental-Gelände, das jetzt C-Werk heißt. Foto. AachenNews Archiv

„Rothe Erde erzählt“ ist ein heimatgeschichtliches Projekt, das aber einen aktuellen Anlass hat. Denn die aktuelle Weiterentwicklung des traditionsreichen Industriestandorts ist umfassend.

Rothe Erde befindet sich im Wandel hin zu einem zukunftsorientierten, urbanen Produktionsareal. Ziel der Stadt Aachen sei es, so erfahren wir, dort in den kommenden Jahren einen nachhaltigen Standort für innovative Unternehmen, Start-ups und Spin-offs aus den Bereichen Produktion, Umwelt, Kreislauf- und Energiewirtschaft zu entwickeln.

Hier geht es weiter bei der Mitmachen-Aktion: https://beteiligung.nrw.de/portal/aachen/beteiligung/themen/1024051

Die Aachener Zeitung hat umfassend berichtet, was aus Rothe Erde einmal werden soll: https://www.aachener-zeitung.de/lokales/region-aachen/aachen/aachens-groesstes-gewerbegebiet-rothe-erde-wird-neu-gestaltet/142192817.html

Manche halten Graffiti für „Geschmier“ und würden am liebsten jeden Graffiti-Sprayer von der Wand kärchern, andere können den fantasievollen, meist dickbäuchigen Buchstaben und Zeichnungen etwas abgewinnen.
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Heute auf dem Markt: Foodtrucks, Getränke und Musik

Die Google-KI hat (auf Nachfrage) mitgeteilt, dass hier in diesem Blog die Überschriften zu lang sind, deshalb könne Google damit manchmal nicht zurechtkommen. – Okay, machen wir Überschriften kürzer.

Eine gute Nachricht: Die Wirtschaftsförderung der Stadt Aachen kündigt die Fortsetzung des Feierabendmarkts „Spät am Markt“ an. Der Markt startet heute, Donnerstag, 7. Mai, und wird bis Oktober an sechs weiteren Donnerstagen vor dem Rathaus zu erleben sein.

„Mit dem Feierabendmarkt verfolgen wir das Ziel, die Innenstadt weiter zu beleben und den Menschen ein attraktives Angebot für den Feierabend zu bieten. Die Rückmeldungen aus 2025 waren durchweg positiv, und wir freuen uns, dass die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder stattfinden kann“, sagt Thomas Hissel, Beigeordneter für Soziales, Wohnen und Wirtschaft der Stadt Aachen.

Aachen_Marktplatz

Bereits im letzten Jahr lockte der Feierabendmarkt rund 1.500 Besucherinnen und Besucher pro Veranstaltung an. Das Konzept mit Foodtrucks, Getränken und abwechslungsreicher Musik – von DJs bis zu Live-Bands – sorgt für eine entspannte Atmosphäre. Immer von 16 bis 22 Uhr.

Man kann immer auf dem Aachener Markt sitzen und plaudern. Heute wird es sogar wieder einen Feierabendmarkt geben. Foto: AachenNews Archiv

Gestartet wird am 7. Mai mit einem musikalischen Highlight – die Band Riz Andalas wird den Feierabendmarkt eröffnen! Die genauen Termine der sechs Veranstaltungen sind zu finden auf: www.aachen.de/feierabendmarkt 

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Was tun gegen achtlos weggeworfene Zigarettenkippen?

Das machen sich viele Aachener*innen gar nicht klar: Achtlos weggeworfener Müll ist eine Gefahr, da er weitreichende ökologische und ökonomische Folgen hat. Sind die Abfälle einmal in der Umwelt, können sie Schadstoffe freisetzen oder in Kleinteile zerfallen, die für die Tier- und Pflanzenwelt an Land und in Gewässern gefährlich sind. 

In Zigarettenkippen sind hunderte Giftstoffe, die gelangen ins Grundwasser, wo sie wirklich nicht hingehören. Die Mitarbeiter*innen des Stadtbetriebs haben irre viel Arbeit mit den Kippen, weil sie sie zwischen den Pflastersteinen in der Innenstadt rauspiddeln müssen. (Sie reißen sich nicht nur zu Karneval ein Bein aus wegen ein bißchen mehr Sauberkeit.)

Aber auch sonst neigt der/die Aachener*in nicht gerade zur Sauberkeit:

Übervolle Mülltonnen werden an den Straßenrand gestellt.

Die Mitarbeiter*innen der Stadtreinigung des Aachener Stadtbetriebs sind täglich im Einsatz für ein sauberes Aachen. 138 Mitarbeiter*innen leistet sich die Stadt, weil wir zu blöd sind, den Abfall vernünftig wegzuräumen. Die Leute arbeiten im Zweischichtbetrieb, sind fleißig, unermüdlich, auch am Wochenende, mit Klein- und Großkehrmaschinen, Pritschen, Fahrrädern und klassisch zu Fuß mit der Kehrkarre.  

Der Stadtbetrieb klärt zusätzlich auf – im Bereich Abfalltrennung und -entsorgung. Stadtsauberkeit kann nur funktionieren, wenn alle gemeinsam handeln.

Es können Bürger*innen sich im Rahmen privater Müllsammelaktionen engagieren: Vereine, Kitas, Schulen oder private Gruppen können sich beim Stadtbetrieb melden und erhalten von dort für den ehrenamtlichen Einsatz Abfallsäcke und Handschuhe.

Anmeldungen sind im Serviceportal möglich: https://serviceportal.aachen.de/suche/-/vr-bis-detail/dienstleistung/5238760/show

Um die Kippen geht es am 5. Mai ab 17 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathaus. Die Sitzung ist öffentlich, Zuschauer sind willkommen.

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