Die Eisenbahnbrücke über die Trierer Straße am Bahnhof Rothe Erde muss repariert werden. Im März 2024 war ein Lkw an einem Teil der Brücke hängengeblieben und hatte sie beschädigt.
Die Deutsche Bahn AG lässt den beschädigten Querträger der Brücke bis Ende Mai 2026 austauschen. Dazu wird auch die Bahnstrecke zwischen Aachen nach Köln in der Zeit von 17. Mai bis 2. Juni auf dem Abschnitt zwischen Aachen-Hauptbahnhof und Rothe Erde/Stolberg gesperrt.
Die Brücke an Rothe Erde wird – nach diversen Voruntersuchungen – repariert. Für Autos, Räder und Busse entsteht ein Nadelöhr. Foto: AachenNews Archiv
Im Straßenraum beginnt die Brückensanierung bereits am Montag, 4. Mai. Die beiden stadtauswärtigen Fahrspuren der Trierer Straße zwischen dem Reichsweg und der Robert-Koch-Straße werden gesperrt. Betroffen ist auch der parallel verlaufende breite Gehweg, der auch fürs Radfahren freigegeben ist. Auch er wird gesperrt sein.
Kraftfahrzeugverkehr
Der gesamte motorisierte Verkehr wird in beiden Richtungen auf die drei Fahrspuren der anderen Straßenseite verlegt. Stadteinwärts werden alle Kraftfahrzeuge unter der Brücke auf die Busspur umgelenkt. Die rechte Kfz-Fahrspur steht während der Bauzeit nicht zur Verfügung, weil dort ein Stützpfeiler für die Brücke platziert wird.
Die vom Adalbertsteinweg kommenden Kraftfahrzeuge werden bereits ab der Einmündung Goerdelerstraße einspurig in Richtung Forst, Driescher Hof und Brand geführt und auf Höhe des Reichsweg auf die linke, normalerweise entgegenkommende Fahrspur umgeleitet.
Gesperrt ist auch die Zufahrt zum Reichsweg, egal aus welcher Richtung die Autofahrenden kommen. Der Reichsweg selbst kann nur in Richtung Innenstadt verlassen werden, das Linksabbiegen in Richtung Brand ist nicht möglich. Die Zufahrt der Lieferstraße entlang den Aachen-Arkaden wird in Richtung Trierer Straße ebenfalls gesperrt sein.
Busverkehr
Die Bushaltestelle vor den Aachen-Arkaden in Richtung City bleibt wie gewohnt in Betrieb. Die gegenüberliegende Haltestelle muss aber aufgehoben werden. Die Änderungen für den Busverkehr gelten ab Dienstagmorgen, 5. Mai, 6 Uhr.
In Aachen sind in den letzten Jahren mehrere Spielplätze ganz wunderbar saniert worden, oder sagt man restauriert? Jedenfalls wurden keine Kosten und Mühen gescheut, um gute Bedingungen für Kinder zu schaffen, die gern draußen spielen.
Derzeit ist im Stadtteil Burtscheid (Bereich Branderhof) zu beobachten, wie ein Spielplatz aufwändig neu gestaltet wird. Die Spielgeräte müssen vollkommen sicher und zugleich attraktiv sein, der Boden muss Stürze abfedern, und es muss alles weitgehend behindertengerecht sein. Man denkt nämlich auch an ältere Menschen mit Rollator, die ein Enkelkind auf den Spielplatz begleiten möchten.
Ein Spielplatz entsteht.
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Pontstraße künftig für Busse tabu?
„Pontstraße am Scheideweg“ unter dieser leicht dramatischen Überschrift erreicht uns eine Stellungnahme der örtlichen Radfahrer*innen Lobby. ADFC, Uni.Urban.Mobil und der VCD Aachen begrüßen die geplante Neuaufteilung des Straßenraums in der oberen Pontstraße, doch die drei Verbände warnen auch, und das zu Recht: „Jene Aufwertung (der Straße) sollte nicht zu Lasten des Busverkehrs umgesetzt werden.“
Die Verwaltung hat mitgeteilt, dass es für die Busse der ASEAG schon immer schwierig war, durch die obere Pontstraße zu fahren. „Umfangreiche Behinderungen“ habe es oft gegeben. Der Stress für die Busfahrer könnte noch viel größer werden, wenn die obere Pontstraße für Einzelhandel und Gastronomie attraktiver wird als jemals zuvor.
Die Lösung dieses Problems, so wird mitgeteilt, habe sich schon während der Bauarbeiten gezeigt: Aus Sicht der Verbände „funktioniert die Busführung über die Wüllnerstraße und die Malteserstraße stabil und zuverlässig.“ Diese Lösung habe sich im Alltag bewährt und sollte beibehalten werden.
Eine solche Führung des Busverkehrs entlaste außerdem die Kreuzung Roermonder Straße/Pontwall und eröffne zusätzlich die Möglichkeit, die Pontstraße schrittweise vom Durchgangsverkehr zu entlasten und den Straßenraum stärker auf die Bedürfnisse von Fußverkehr, Aufenthalt und lokaler Nutzung auszurichten.
Wenn der KfZ-Verkehr durch die Wüllnerstraße fährt (und nicht mehr durch die obere Pontstraße), „dann wäre endlich genug Platz da für eine sichere Führung des Radverkehrs auf der Fahrbahn und für einen attraktiven Gehweg“, so Ben Jansen vom ADFC. Die Verbände unterstützen es übrigens ausdrücklich, die Ausbauplanung für die Pontstraße zügig weiterzuverfolgen um direkt an die Baumaßnahmen der Regionetz anzuschließen.
Ein Bus fährt in die Wüllnerstraße rein. So sollte es nach Ansicht der Fahrrad-Lobby bleiben und die zukünftige Verkehrsführung so gestaltet werden. Damit werde man dem Bedarf nach mehr Fuß- und Radverkehr in der oberen Pontstraße gerecht.
Der Fall ist noch strittig, denn die größeren Fraktionen im Rat der Stadt bevorzugen eine andere Lösung des Problems „obere Pontstraße“. Sie wollen die Busse weiterhin, also auch nach der Neuaufteilung des Straßenraums, über die Pontstraße fahren lassen.
Aachen ist wieder beim bundesweiten Tag der Städtebauförderung am Samstag, 9. Mai, dabei. An diesem Wochenende stehen im Fokus: die Umgestaltung des Theaterplatzes und die Entwicklung des Altstadtquartiers Büchel.
Mit der Ausstellung „Spuren der Geschichte. Archäologische Entdeckungen am Theaterplatz“ gibt es in diesem Jahr auch am Tag der Städtebauförderung ganz besondere Einblicke in Aachens Historie und in die Arbeit der Archäologinnen und Archäologen. Zu Beginn des vergangenen Jahres sind nämlich bei den Bauarbeiten am Theaterplatz aufsehenerregende Funde zutage getreten, darunter Überreste von Klosteranlagen und eines historischen Friedhofs.
Die Ausstellung dazu ist am 9. Mai von 15 bis 18 Uhr in der Planbar am Theaterplatz, Theaterplatz 7, geöffnet.
Am Samstag, 9. Mai, könnt ihre bei einer Baustellenführung mehr zu diesem städtischen Großprojekt erfahren. Foto: Stadt Aachen/Stefan Herrmann
Die Stadt bietet zudem am Samstag, 9. Mai, eine Baustellenführung zur Umgestaltung des Theaterplatzes an. Wie gelingt der umfangreiche Leitungsbau unter der Erde? Welche archäologischen Funde wurden gemacht? Wie soll der Theaterplatz der Zukunft aussehen? Los geht es um 12 Uhr. Treffpunkt ist an der Skulptur „Der fröhliche Hengst“. Weitere Infos hier: www.theaterplatz-aachen.de.
Bereits am Vortag – Freitag, 8. Mai – findet das fünfte ZwischenFest auf dem Büchel-Gelände im Rahmen des bundesweiten Tages der Städtebauförderung statt. Die Städtische Entwicklungsgesellschaft (SEGA) hat von 16 bis 21 Uhr wieder ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Als Top-Act tritt am Abend um 20 Uhr auf der Bühne das Lagerfeuer Trio auf.
Ab Freitag, 1. Mai, können Bürgerinnen und Bürger bei den Sachbearbeitenden der Kindertagespflege nun auch online Termine buchen. So entstehen keine Wartezeiten mehr und der Termin wird für alle Beteiligten besser planbar.
Ein Termin lässt sich über https://is.gd/aWtEiW unkompliziert rund um die Uhr buchen. Die auswählbaren Zeiten stehen gut eine Woche vorher zur Verfügung. Die Bürgerinnen und Bürger werden durch das benutzerfreundliche Menü geführt, so dass der Zugang für alle einfach möglich ist. Die Bestätigung erfolgt unmittelbar per Mail.
Termine können aber auch weiter telefonisch beim Service-Center Call Aachen unter 0241 432-0 gebucht werden. Bei Call Aachen kann man ebenfalls eine Rückrufbitte für das Team hinterlassen.
Die Zeit vom 1. Mai bis zum 15. Mai ist eine Übergangsphase: In dieser Zeit kann man weiterhin ohne festen Termin zu den regulären Sprechzeiten persönlich in der Mozartstraße 2-10 vorsprechen. Ab dem 16. Mai ist ein persönlicher Termin dann nur noch mit vorheriger Vereinbarung möglich. Und: Bei Fragen ist der Kontakt über kindertagespflege@mail.aachen.de möglich.
Das Bürgerforum der Stadt Aachen kommt am Dienstag, 5. Mai, um 17 Uhr im Sitzungssaal des Rathaus zusammen. Die Sitzung ist öffentlich, jede/r ist willkommen und kann erleben, wie wichtige Themen, die Aachen betreffen, behandelt werden.
Im Mittelpunkt steht diesmal ein Bürgerantrag zur Kampagne gegen Zigarettenabfälle im öffentlichen Raum. Ziel ist es, mit Aufklärung, verbesserten Entsorgungsmöglichkeiten und weiteren Maßnahmen die Verschmutzung durch Zigarettenkippen zu reduzieren und das Bewusstsein für Stadtsauberkeit zu stärken.
Darüber hinaus werden im Bürgerforum die Ergebnisse der Umfrage „Die Nacht gehört uns“ vorgestellt. Die Umfrage hat das Sicherheitsempfinden der Aachenerinnen und Aachener im Nachtleben untersucht und zeigt, dass die Wahrnehmung von Sicherheit je nach Ort und Situation unterschiedlich ausfällt und weiterhin Handlungsbedarf besteht.
Allein unterwegs, zum Beispiel vom Bahnhof aus nach Burtscheid: Wie sicher fühlt man/frau sich da noch? Foto: AachenNews Archiv
Außerdem steht ein Konzeptvorschlag zur Einrichtung eines Jugendrats für Aachen auf der Tagesordnung. Ziel ist es, jungen Menschen eine feste und strukturierte Beteiligungsmöglichkeit zu geben, damit sie ihre Interessen in politische Entscheidungsprozesse einbringen und kommunale Abläufe mitgestalten können.
Neben diesen Themen bietet die Sitzung auch Raum für die Fragestunde für Einwohner sowie für weitere Anregungen und Beschwerden.
Den LangzeitbesucherInnen des Aachener Freibads wird diese Entscheidung sicher nicht gefallen. Gemeint sind Personen, die (aus nachvollziehbaren Gründen) mit dem Pkw den Hangeweiher ansteuern. Wenn man z. B. mit drei Grundschulkindern einen halben Tag im fein hergerichteten Hangeweiher-Gelände verleben will, dann hat man schon eine Menge Gepäck. Soll das alles im Bus transportiert werden? Offenbar.
Schade, schade, aber es lässt sich wohl nicht anders regeln. Die Stadtverwaltung teilt mit: Die Parkdauer auf dem städtischen Parkplatz Hangeweiher an der Hermann-Löns-Allee wird ab Donnerstag, 30. April, auf vier Stunden begrenzt. Die Regel gilt montags bis samstags von 7 bis 21 Uhr und bis zum Wochenende 12./13. September. Am 13. September endet die diesjährige Freibadsaison.
Park+Ride ist auf diesem Parkplatz während der Freibadsaison nicht möglich, die entsprechende P+R-Beschilderung im Umfeld wird demontiert. Foto: AachenNews Archiv
Autofahrer*innen müssen ihre Parkzeit mit einer Parkscheibe nachweisen. Die entsprechende Beschilderung werde an den beiden Ein- und Ausfahrten des Parkplatzes aufgestellt. Von der Idee, am Hangeweiher mittels einer Parkpalette die Zahl der Parkplätze zu verdoppeln oder gar zu verdreifachen, ist die Politik leider wieder abgekommen.
Zum Hintergrund: Die veränderte Parkregelung auf dem Parkplatz Hangeweiher steht im Zusammenhang mit der Freibadsaison, die am 1. Mai beginnt. Bereits im Vorjahr war sie erstmalig für die Zeit der Freibadsaison von Mai bis September auf dem Parkplatz eingeführt worden.
Mit der Zeitbeschränkung auf vier Stunden will die Stadt sicherstellen, dass der Parkplatz vor allem von Besuchenden des Freibads genutzt wird und nicht von Dauerparkenden.
Dieser „Besucher“ kam weder mit Termin noch mit Ausweis, dafür aber mit markanter Gesichtsmaske: Ein Waschbär hat am Samstag, 25. April, für einen ungewöhnlichen Einsatz im Bereich des Zentralen Polizeigewahrsamsdienstes gesorgt.
Ein neugieriger Waschbär besucht den Gewahrsamsdienst der Polizei. Wollte er die Gitter testen? Foto: Polizei Aachen
Gegen 9.15 Uhr wurde das Tier erstmals in der Schleuse gesichtet. Statt sich jedoch von der ungewohnten Umgebung beeindrucken zu lassen, zeigte sich der Waschbär ausgesprochen entspannt – und zugleich wenig kooperationsbereit. Mehrere „freundliche Hinweise“ zum Verlassen des Geländes ignorierte er konsequent und zog sich kurzerhand in den Rollkasten des Tores zurück.
Auch das Hinzuziehen fachkundiger Unterstützung konnte ihn zunächst nicht umstimmen. Doch die Lage regelte sich schließlich ohne weiteres Einschreiten: Bei einer gemeinsamen Nachschau einige Zeit später war der Waschbär bereits wieder verschwunden.
Der Einsatz war damit abgeschlossen. Zurück bleibt eine Geschichte, die zeigt: Nicht jeder „Eindringling“ verfolgt kriminelle Absichten – manche sind einfach nur neugierig.
Extra-Hinweis der Polizei:
Waschbären sind in Städten keine Seltenheit mehr und mancherorts sogar eine Plage. So niedlich sie auch aussehen: Es sind Wildtiere. Bitte Abstand halten, nicht füttern und ihnen ihren Rückzugsraum lassen. Falls doch mal etwas nicht stimmt: Ordnungsamt oder Jagdbehörde helfen weiter – im Notfall natürlich auch die Polizei.
Wer mal hinter die Kulissen schauen will: Hier gibt es einen Link zu einer zweiteilige Arte-Doku. Die Arbeit von Manuel Saint-Paul macht Hoffnung: Es geht doch einiges voran zwischen Kanzler Friedrich Merz und Président Macron.
Die Großmächte (Russland, USA, China) versuchen, ihre Einflusszonen neu zu bestimmen. Der Papst hat sogar sinngemäß gemeint: Einige wenige Tyrannen versuchen, die Welt zu zerstören. Sie versuchen in der Tat, die Macht neu zu verteilen, ihre Einflusssphären zu vergrößern, quasi mit der Abrissbirne und zu ihren Gunsten, auf Kosten von Europa nämlich.
Was nun nötig ist: Die 27 Mitgliedstaaten der EU müssten eigentlich zusammenhalten wie Pech und Schwefel, um es deutlich zu sagen. Europa muss gegenüber diktatorisch auftretenden Potentaten eine Einheit bilden. Davon sprach jüngst im Aachener Dom Wolfgang Ischinger, Chef der Münchner Sicherheitskonferenz. Er war wegen des Karlspreis-Rahmenprogramms nach Aachen gekommen.
Lies sich zu Beginn der Veranstaltung von DompropstRolf-Peter Cremerdie Schönheiten des Aachener Doms erklären: Wolfgang Ischinger, Botschafter und Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz(Mitte).
Ischinger erzählte manche Anekdote, aber was ihm besonders wichtig war, war ein neuer Umgang mit dem Vetorecht der EU-Mitgliedsstaaten. Das Vetorecht mache es einem einzelnen Länderchef immer möglich, eine Entscheidung zu verhindern. Unter 27 gebe es IMMER einen, so Ischinger, der gerade nicht einverstanden sei mit dem, was die übrigen 26 für richtig und dringend erforderlich halten. So sei keine Einheit möglich, keine EU zu machen.
Selbst die Abschaffung des Vetorechts ist ja nur einstimmig möglich und damit praktisch unmöglich. Deshalb riet Ischinger, es sollte freiwillig auf dieses Recht verzichtet werden. Die Staaten, die derzeit der EU gern beitreten möchten, würden schon freiwillig auf ihr Vetorecht verzichten (z. B. Albanien). Da sollte auch Deutschland als erstes Land freiwillig auf sein Vetorecht verzichten und mit Frankreich und anderen Staaten ein Kerneuropa bilden, ein Kerneuropa ohne Vetorecht, zu dem jeder Willige beitreten könne.
Der Verzicht, so Ischinger, sei für Deutschland nicht problematisch. Deutschland habe sowieso zur Durchsetzung eines Ziels noch nie das Vetorecht in Anspruch nehmen müssen, sondern immer mit der Kraft der Argumente Mehrheiten überzeugen können.
Eine kühne Idee, von einem Deutschen entwickelt, wo doch seit den Zeiten von Helmut Kohl kein Deutscher mehr eine Idee vorgetragen hat, die die EU ein Stück weiterentwickelt hätte. Ziel seiner Überlegungen sei „ein Europa, das schützt“, sagte Ischinger in Anlehnungen an Frankreichs Präsident Macron, „ein Europa, das sich verteidigen kann“.
Rund 300 Personen füllten den Dom zu diesem Vortrag. Zum Abschluss gab es viel Nachdenklichkeit und Applaus für den Redner.
So starke Emotionen wie sie zur Zeit auf dem Tivoli zu erleben sind, kennen nur Fußballfans. Die Alemannia gewinnt in Serie, die Fans sind über alle Maßen glücklich. So auch wieder letzten Freitag, als es vor 30.894 Zuschauern gegen den MSV Duisburg ging. Sehenswert: das erste Tor (Min. 32) von Mika Schroers aus 20 Meter Entfernung. Vier Minuten später dann das 2. Tor für Aachen von Mehdi Loune. Man konnte es kaum fassen was aus der Mannschaft unter der Leitung von Trainer Mersad Selimbegovic geworden ist.
In der 2. Halbzeit war nach einem Eigentor der Gäste – eingeleitet von Lars Gindorf – das Spiel entschieden.
Der Tivoli (hier die Gäste-Tribüne) beim Spiel des TSV gegen den MSV Duisburg: Ausverkauft.
6000 Fans vom MSV Duisburg – „Zebras“ genannt – sollen es gewesen sein, die beim Spiel gegen die Alemannia ihre Mannschaft anfeuerten. Die Zebra-Fans sind eigentlich mit den Aachenern gut befreundet, man reserviert sich sogar gegenseitig mehr Gästeplätze als eigentlich vorgeschrieben ist.
Allein, die Duisburger verloren das Spiel in Aachen und verringerten so ihre Chancen für einen Aufstieg in die 2. Liga gewaltig. Diesen Aufstieg sehnen sie dermaßen heftig herbei, dass können Außenstehende nicht nachvollziehen. Nach dem 3: 1 in Aachen besteht die Chance eigentlich nur noch theoretisch.
Entsprechend frustriert waren die Fans nach dem Spiel, ihre Enttäuschung ließen sie an den gelben Sitzen im Stadion aus: Es ging für eine 5-stellige Summe Mobiliar zu Bruch. Außerdem zündeten die Gäste eine Pyroshow dass man denken konnte, das ganze Stadion wird abgefackelt. Es entwickelte sich Pulverdampf dass man meinte, man sei im Hohen Venn bei Konzen und nicht in Aachen.
Die Duisburger entfachten Rauch, die Aachener Ultras sangen aus voller Brust „Ihr steigt sowieso nicht auf“. Das Spiel hatte für die Aachen-Fans einen hohen Unterhaltungswert, sieerlebten 3 Tore und eine Doppelparade ihres Torwarts Fotios Pseftis, wie man sie nur höchst selten zu sehen bekommt. Damit hat der Torwart Aachen den Sieg gerettet.
Nicht mit Worten zu beschreiben sind unterdessen die Glücksgefühle der Aachener Fans, die – aus dem Tabellenkeller hochkommend – gegen eine so starke Mannschaft gewinnen konnten. Die Spieler sind ein erstklassiges Team geworden (Tabelle Platz 7), die Freude am Spiel und am Gewinnen überträgt sich auf das Publikum, das Zuschauen macht enormen Spaß.
Das nächste Heimspiel findet statt am Samstag, 2. Mai, ab 14 Uhr. Gegner ist der FC Hansa Rostock (Tabelle Platz 5). Das Stadion wird wieder ausverkauft sein, für die Schalensitze wird – im Falle eines erneuten Aachen-Sieges – niemand eine Garantie übernehmen. Man sollte die Gästeplätze endlich in Stehplätze umwandeln. Und die martialisch ausgerüsteten Polizisten sollten vielleicht nicht an der Stelle Spalier stehen, wo hunderte Fahrräder abgestellt sind, sondern mal unmittelbar vor oder auf der Gästetribüne. Prognose: Alle Gästefans benehmen sich plötzlich ganz vorbildlich.
In der Nacht zum 1. Mai werden mit Bändern geschmückte Birkenstämmchen als Zeichen der Zuneigung und als Symbol der wieder erwachenden Natur im Frühling am Haus einer angebeteten Person aufgestellt.
Das Forstamt der Stadt Aachen macht darauf aufmerksam, dass eine „Selbstbedienung“ im Wald nicht gestattet ist. Denn Birken dürfen nicht nach eigenem Ermessen gefällt werden. Im Wald dienen sie als Hilfs- oder Pionierhölzer und in Parkanlagen oder am Straßenrand sind sie zum Teil bewusst gepflanzt worden.
Verkaufsstellen
In diesem Jahr werden Birkenbäumchen in unterschiedlicher Größe am Donnerstag, 30. April, in der Zeit von 11 bis 18 Uhr, kommerziell verkauft:
Parkplatz Ecke Branderhofer Weg/ Forster Weg
Waldparkplatz Monschauer Straße/ Pommerotter Weg (am Wetterschutzpilz)
Gut Weyern/ Eberburgweg
Laurensberg/ Roermonder Straße 424 (Parkplatz Restaurant Haus Linde)
Forsthaus Sief/ Magespfad
In Brand, an der Ecke Freunder Landstraße/Eilendorfer Straße
Bauernhof Vordenbusch, Grauenhofer Weg 157
Misereor, Mozartstraße 9
Listmann, Ursulinerstraße 13 (bis 19 Uhr)
Blütenreich, Küppershofweg 13 (27. bis 30. April, 9-18.30 Uhr)
Die Verwaltung teilt mit: Bäume können nicht reserviert werden. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Gar nicht so einfach: Korrekter Umgang mit einem Maibaum. Foto: AachenNews Archiv
233 Mini-Wohnungen für Studierende stehen jetzt in Burtscheid zur Verfügung.
Wo einmal das Gebäude einer Landesbehörde verrottete, da ist jetzt eine Anlage für studentisches Wohnen mit 233 Wohnheimplätzen fertig geworden und wird am Donnerstag, 30. April, eröffnet. Die Adresse: Karl-Marx-Allee/Ecke Adenauerallee in Burtscheid.
Das Wohnheim befindet sich gegenüber vom Hotel Buschausen. Das Gebäude ist 6-geschossig und hat zwei Innenhöfe. Schräg gegenüber (auf der anderen Straßenseite) befinden sich auf einem ehemaligen Sportplatz 57 Mini-Container für Flüchtlinge und die neue Interimsfeuerwache für Aachens Süden.
Über die endlos lange Vorarbeit, die zur Realisierung derartiger Projekte erforderlich ist, lamentierte AachenNews schon öfter: z. B. hier Es ist eine große Herausforderung, diese Prozesse zu beschleunigen, Politik und Verwaltung bemühen sich in ganz Deutschland darum. Die vielen Bestimmungen und Vorgaben sinnvoll einzudampfen, das sieht bisweilen aus wie ein Kampf gegen Windmühlen.
Durch das enge Zusammenwirken aller Beteiligten wurde das neue Gebäude vom Freibad Hangeweiher pünktlich zum 1. Mai fertig – trotz Verzögerungen in der Bauzeit. Zur Eröffnung gab es einen beherzten Sprung ins kühle Nass mit Dr. Sebastian Breuer, Vorsitzender des Sportausschusses und Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons (v.l.).
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Jugendumfrage
Wie möchten sich junge Aachenerinnen und Aachener bei Themen einbringen, die ihnen wichtig sind? Antworten darauf soll die Umfrage „Mitreden in Aachen“ liefern. Interessierte können noch bis zum 15. Mai unter www.aachen.de/jugendumfrage teilnehmen. Alle 11- bis 19-Jährigen haben eine Einladung zur Jugendumfrage per Post erhalten. Darüber hinaus sind auch junge Erwachsene über 19 eingeladen, sich zu beteiligen.
Mit nassen Füßen
Für Familien mit Kindern von ca. 7 – 13 Jahren gibt es Samstag, 2. Mai, von 14 bis 17 Uhr, Erkundung am & im Wildbach. Zu sehen sind: Weitgehend naturbelassene Landschaft, Zeugen der industriellen Vergangenheit mit Mühlen und Tuchindustrie, ein Bach in dem viel Leben steckt. Bitte mitbringen: Wasserfeste Schuhe, Handtuch, Wechselkleidung, Picknick. Start: Parkplatz Tuchwerk, Strüverweg 116. Anmeldung bis 30. April: h.heers@gmx.de oder 0172 7733 237, Kostenbeitrag: Kinder 5,-€ (eine Begleitperson frei), Erwachsene 9,- €
IG Metall und Amnesty International stellen zum 1. Mai Soli-Postkarten für inhaftierte Gewerkschafter*innen zur Verfügung. In diesem Jahr richtet sich der Protest gegen die Inhaftierung von Volha Brytsikava (ehem. Vorsitzende der unabhängigen Gewerkschaft in der Ölraffinerie Naftan, Belarus) und Lee Cheuk-yan (ehem. Generalsekretär des unabhängigen Gewerkschaftsbundes von Hongkong), die seit Jahren inhaftiert sind.
Die Postkarten liegen auf einem Infotisch in der Citykirche, Großkölnstraße, aus und können dort unterschrieben und in den gelben Amnesty-Briefkasten eingeworfen werden.
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Über4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Im April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.
Wer das Fahrrad meidet, noch immer im Auto unterwegs ist, für den/die ist vielleicht diese Seite interessant. Dort wird Geblitzten geholfen, Bußgelder und Flensburg-Punkte anzufechten. In Aachen fordern 5 feste Blitzen zum Langsam-fahren auf. Eher mäßig: Unter 50 deutschen Städten landet Aachen nur auf Platz 40, wenn man die Verteilung der Blitzgeräte auf die Straßenfläche nimmt. Feste Blitzen sind außer Ecke Lothringerstraße/Wilhelmstraße:
Krefelder Straße (B57): Ecke Monheimsallee (stadtauswärts, Ampelblitzer).