Kultur auf dem Schirm und ab 1. Mai: schwimmen im Hangeweiher

Ein neuer Terminkalender mit Kultur-Schwerpunkt ist online. Das teilte jetzt das Presseamt der Stadt Aachen mit.

Der neue Kalender des städtischen Marketings versammelt alle Ausstellungen und Veranstaltungen der städtischen Museen, des Alten Kurhaus sowie der jeweils aktuell stattfindenden städtischen Festivals – von der Chorbiennale über das Schrittmacher-Festival bis zum AachenSeptemberSpecial. Darüber hinaus enthält der Kalender Hinweise auf weitere Kulturevents wie etwa das Karlspreisrahmenprogramm oder das Programm des Theater Aachen.

„Die Termine sind nicht nur abrufbar, sie lassen sich auch speichern: Mit einem Klick ist das gewünschte Datum mit Info im eigenen Kalender eingetragen, egal ob am Schreibtisch oder unterwegs mit dem Smartphone“, so wird mitgeteilt.

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Wer lieber sonnenbadet und schwimmt, für den ist ab 1. Mai das Aachener Freibad Hangeweiher geöffnet. Um 7 Uhr morgens geht es am 1. Mai los.

Dazu teilt die Verwaltung mit: Das Freibad bietet nach der Sanierung (im letzten Jahr) jetzt Badespaß in neuen Edelstahlbecken (50-Meter-Schwimmerbecken mit Sprunganlage und Nichtschwimmerbecken). Im Nichtschwimmerbereich befinden sich: eine große Edelstahlrutsche, Wasserkanonen und Massagedüsen. Für die Kleinen steht ein Kinder-Planschbereich zur Verfügung. Außerdem gibt es verschiedene Spiel- und Sportmöglichkeiten.“

Am Einlass stehen drei Kartenautomaten mit integriertem Geldwechsler zur Verfügung. Man kann auch Geldscheine wechseln, schneller geht es aber, wenn möglichst viele Gäste passende Münzen bereithalten. Die Entgeltordnung für die Schwimmstätten und weitere interessanten Informationen gibt es unter www.aachen.de/sport unter der Rubrik Schwimmbäder.

Durch die moderne Technik im Freibad ist eine angenehme Beckenwassertemperatur zu erwarten. Und wenn das Wetter noch nicht so richtig mitspielt, werden für die Gäste beheizte Sammelumkleideräume bereitgehalten.

Generell ist das Freibad Dienstag bis Freitag ab 6.30 Uhr, Montag ab 12 Uhr sowie an Samstagen, Sonn- und Feiertagen ab 7 Uhr geöffnet. Bis 20 Uhr ist der Hangeweiher im Mai und von Anfang bis Mitte September auf; im Juni, Juli und August bis 20.30 Uhr.

Kassenschluss ist jeweils eine Stunde vor Ende der Badezeit. Bei schlechter Witterung kann das Freibad früher geschlossen werden.

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Wanderung zu den Narzissen

Wahre Blütenteppiche kann sehen, wer sich einmal mit dem Bus oder dem privaten Pkw zum Bushof nach Imgenbroich (Monschau) begibt und von da entweder mit dem Pkw oder dem Netliner weiterfährt bis zur Kirche nach Höfen. Dort kann man sein Auto gut abstellen und weitergehen bis zum Nationalparktor.

Beim Netliner handelt es sich um ein relativ neues Rufbus-Angebot mit einem bedarfsorientierten Liniensystem für die Stadt Monschau. Telefonisch oder am PC kann man Fahrtwünsche angeben. Feste Fahrpläne und Linienführungen gibt es nicht. Die Routen der Busse werden nach den Wünschen der Fahrgäste berechnet. 

Höfen ist ein Stadtteil von Monschau. Dort angekommen geht vom Nationalparktor aus ein Rundweg los zu den Narzissenwiesen. 14,8 Kilometer wandert man etwa dreieinhalb Stunden lang. Die Wanderung wird als „leicht“ eingestuft. Was sich an Osterglocken-Pracht bietet, das wird man so schnell nicht wieder vergessen.

Mehr Infos: https://www.eifel.info/wandern/wanderwege/a-narzissenroute

Fotos: Henning Brinkmann

Ultrakurzes WDR-Video: https://www1.wdr.de/mediathek/video/av/nrw2go/video-bluehende-pracht-eifeler-narzissenwiesen-100.html 

 

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Circus Roncalli in Aachen

Artisten in der Manege

Roncalli gastiert in Aachen, auf dem Blücherplatz haben die Artisten und Clowns an die 30 Wagen und ihr Zelt aufgestellt. Jeden Tag außer montags und dienstags gibt es bis zum 05. Mai zwei Vorstellungen. Die Karten sind sehr teuer, aber wenn man es in Kauf nimmt, das man schräg hinter einer Säule sitzt, bekommt man – sogar 10 Minuten vor der Vorstellung – für 15 Euro doch noch einen prima Platz. Da sitzt man dann auch nicht so eng.

Die artistischen Nummern sind gewagt und poetisch, die Kostüme der Mädchen sehr sexy, schön und immer anders, es glitzert alles. Überhaupt sind alle Artistinnen ausgesprochene Schönheiten. Die Clowns sind teils allerliebst, lustig und einer ist ein echter Sympathieträger. Das Publikum tobt, wenn den Clowns oben in der Zirkuskuppel tollpatschige Nummern gelingen. Die Musik kommt nicht vom Band, es spielt ein Orchester.

„Storyteller. Gestern – Heute – Morgen“ lautet der Titel des Programms. Tiere treten nicht auf, nur als Lightshow, das hatte ich mir imposanter vorgestellt. Da experimentiert der Zirkus, ist aber auf einem guten Weg.

 

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Ratsantrag zum Thema „Seenotrettung“ eingereicht

Marc Teuku (s. Foto) hat für die Aachener Piratenfraktion – gemeinsam mit Christoph Allemand von der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) – einen Ratsantrag zum Thema „Seenotrettung“ eingereicht. Teuku und Allemand sind Mitglieder des Rates der Stadt Aachen.

In dem Antrag  heißt es: „In unseren Augen ist es unverantwortlich und unmenschlich, flüchtende Menschen und ihre Seenotretter tagelang auf dem Mittelmeer treiben zu lassen, weil ihnen europäische Häfen den Zugang verwehren.“ Dies sei um so tragischer, „als diese Menschen nicht wie selbstverständlich mit dem Leben davongekommen sind“. Nein, sie seien vielmehr davongekommen, OBWOHL die Seenotretter durch europäische und afrikanische Behörden massiv an ihrer wichtigen Arbeit gehindert wurden und werden.

Und weiter: „Wir fordern den Aachener Oberbürgermeister Marcel Philipp mit unserem Antrag auf, der Bundesregierung die Bereitschaft der Stadt Aachen mitzuteilen, diese geretteten Menschen aufzunehmen.“

Die Antragsteller halten es für skandalös, dass die Europäische Union (EU) offensichtlich unwillig oder unfähig ist, für diese Geflüchteten eine menschenwürdige Aufnahmeregelung zu finden. Gerade im Hinblick auf den diesjährigen Karlspreisträger António Guterres „halten wir es für besonders wichtig, dass die Stadt Aachen mit der Umsetzung unseres Antrags ein Zeichen für Menschlichkeit und Anstand setzt“.

Anlässlich dieses Antrags zitieren Piraten und UWG den designierten Karlspreisträger Antonio Guterres wörtlich:

„The first thing we must do is be more honest about what is happening.That includes recognizing that this is more than a migrant issue: Many of the people on these boats are refugees, fleeing from conflict and persecution. This means we have an unambiguous legal obligation to protect them. Seeking asylum is not only a universal human right – it’s also a political principle that has guided nations for thousands of years and is at the very foundation of the values upon which modern Europe was built. (. . . ) But we know from experience that border surveillance alone is not an answer to a crisis that involves refugees. This stems from a simple truth: we can’t deter people fleeing for their lives. They will come. The choice we have is how well we manage their arrival, and how humanely.” (Time Magazin 2015)

Übersetzung: „Als erstes müssen wir ehrlicher sehen was wirklich passiert. Dazu gehört auch die Erkenntnis, dass dies mehr ist als ein simples Migrations-Problem: Viele der Menschen auf diesen Booten sind Flüchtlinge, die vor Konflikten und Verfolgung fliehen. Dies bedeutet, dass wir eine eindeutige gesetzliche Verpflichtung haben, sie zu schützen. Die Asylsuche ist nicht nur ein universelles Menschenrecht, sie ist auch ein politisches Prinzip, das die Nationen seit Tausenden von Jahren geleitet hat und auf der Grundlage der Werte steht, auf denen das moderne Europa aufgebaut wurde. (. . . ) Aus Erfahrung wissen wir, dass alleine die Überwachung der Grenze keine Antwort auf eine Krise ist, in der sich Flüchtlinge befinden. Dies ergibt sich aus einer einfachen Wahrheit: Wir können Menschen nicht davon abhalten, um ihr Leben zu fliehen. Sie werden kommen. Wir können nur überlegen, wie gut wir ihre Ankunft managen und wie menschlich.“

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Kanal Trivial stellt Kandidaten vor. Heute: Daniel Freund (Grüne)

In fünf Wochen können wir wählen. Und damit man einen Eindruck von den Kandidatinnen und Kandidaten der verschiedenen Parteien bekommt, stellt der Kanal Trivial  wieder die Menschen vor, die in Aachen gewählt werden können. Marc Teuku (Moderation) und Michael Müller (Kamera und Schnitt) waren zu Gast bei den Grünen und nahmen auf, was EU-Kandidat Daniel Freund (34) zu sagen hat.

Insgesamt wird ja vor Wahlen naturgemäß immer viel versprochen. Besser als zu wissen, was die Leute TUN WOLLEN, ist es oft, sich ins Gedächtnis zu rufen, was sie GETAN HABEN, und wie sie bei bestimmten Themen abgestimmt haben. Das findet man alles im Netz. Hier mal als ein Beispiel ein Link zur Aachener Sozialdemokratin Ulla Schmidt (MdB), die einer so grausigen Sache wie der „Verlängerung der Ferkelkastration ohne Betäubung“  zugestimmt hat.  Ohne Betäubung! Da stimmt die mit „ja“. – Unfassbar.

Wie eure bisherigen Europaabgeordneten abgestimmt haben, das könnt ihr hier nachsehen bzw. raussuchen.

Wobei die Abstimmungen im EU-Parlament etwas kompliziert sind, so dass sich immer mehrere verwählen, die dann im Protokoll ihr Abstimmungsergebnis korrigieren lassen. De facto bleibt aber das gültig, was sie (aus Versehen) gewählt haben. Wichtig finde ich auch, ob die Abgeordneten auf Abgeordnetenwatch.de den Fragen der Wählerinnen und Wähler geantwortet haben oder ob sie sich die Mühe nicht machen. Für „bürgernah“ haben sich schon viele erklärt, die nachher in der Praxis die Wünsche der Bürger nur noch lästig/egoistisch/dumm fanden.

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Aachen: Stillstand in der Stadtentwicklung, Stillstand in der Kultur

Von Hermann Josef Pilgram*

Ich war bei einer interessanten Vorstellung von „Aufbruch Stuttgart e. V. – die unabhängige Bürgerbewegung für die Stadt der Zukunft – für eine Stadt, von der wir träumen“. Dieser Verein versteht sich als „Bürgerbewegung für eine Zukunft mit mehr Urbanität, Lebensqualität und Strahlkraft“. Sein Ziel ist es, „die Stadtentwicklung und Stadtgestaltung durch . . . Mitwirkung, durch eigene Ideen und Impulse voranzubringen“.

Möglicherweise war diese Vorstellung auch ein Impuls für einen „Aufbruch Aachen“. Das fände ich gut. Warum?

Die von der großen Koalition ( GroKo) aus CDU und SPD bestimmte Politik bewegt kaum noch etwas in der Stadt. Initiativen der GroKo kommen gar nicht oder viel zu spät. Die SPD versucht hilflos durch wirkungslose Ratsanfragen Dinge zu thematisieren, die in dieser GroKo keinen Platz haben. Initiativen der Opposition werden gnadenlos weggestimmt. Schon die Bereitschaft zur Diskussion darüber ist sehr gering, da man sich meist schon vorher verständigt hat, Oppositionsanträgen nicht zuzustimmen. Warum dann noch reden?

Dazu kommt, dass auch der Verwaltung eine Führung fehlt. Im Zweifelsfall bestimmt die Kämmerin, die keinen echten Widerpart hat, der – bei aller Berechtigung von Sparsamkeit – auch mal darauf hinweist, dass die Stadt für ihre Zukunft auch Investitionen braucht.

In manchen Bereichen der Politik, z.B. in der Kultur, trauen sich viele gar nicht mehr, kreativ nachzudenken und Ideen zu entwickeln, wenn diese dann etwas Geld kosten. Es gibt also auch keinen echten Diskurs, welcher doch eigentlich ein prägendes Element von Urbanität ist.

Die Folgen sind: Stillstand in der Stadtentwicklung, Stillstand in der Kultur. Stillstand bedeutet aber heute auch Rückschritt – und der wird immer mehr spürbar und auch sichtbar. Ich finde es gut, wenn Bürgerinnen und Bürger das nicht mehr hinnehmen und sich aktiv einmischen, wie dies in Stuttgart geschehen ist.

 

*Offenlage: Gastautor Hermann Josef Pilgram ist für Bündnis 90/Die Grünen  im Rat der Stadt Aachen.

 

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Ein Baumeister aus Aachen

Am Tag danach, als Europa plötzlich – außer dem Brexit – ein anderes Thema hat, das alle erfasst. Der Wiederaufbau von Notre Dame in Paris muss geplant und realisiert werden, das kann zum alle 28 Länder in Europa einigenden Projekt werden. Hier Fotos.

And Now for Something Completely Different.

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Nicht schlecht: Der städtische Energieversorger (Stawag) will das Haus kostenlos zur Verfügung stellen.

Im Hinterhof der alten Hauptpost (in Aachen) befindet sich ein leerstehendes Gebäude. Es ist ein ehemaliges Transformatorenhaus der Stawag. Und dieses Haus soll ein Mies-van-der-Rohe-Museum werden – angeblich noch im Laufe dieses Jahres.

Es ist kaum zu glauben. Einer der berühmtesten Söhne der Stadt Aachen, als Ludwig Mies geboren im März 1886, soll gewürdigt werden, wir werden über ihn in einer ständigen Ausstellung informiert. Nur 133 Jahre nach seiner Geburt schafft es ein Verein, dass an einen der bedeutendsten Architekten der Moderne aus Aachen in Aachen selbst erinnert wird. So schnell!!! Sensationell.

Ein Ort für Ludwig Mies van der Rohe. Damit wir in Aachen sehen können, welches kreative Potential einst in dieser Stadt wachsen konnte. Das darf man den Menschen, die hier leben nicht vorenthalten. Aachen hatte und hat großartige Talente.

Seine Herkunft aus Aachen ist im Werk von Ludwig Mies van der Rohe, der in der Steinmetz-Werkstatt seines Vaters ausgebildet wurde, sichtbar. Er war der 3. Leiter des berühmten Bauhaus, er plante moderne Häuser u. a. mit Flachdach. Das galt den Nazis als durch und durch undeutsch und war ihnen verhasst. Selbst nach dem Zweiten Weltkrieg lehnte man es in Aachen ab, ihn hier bauen zu lassen. Mies blieb in den USA.

Das neue „Museum“, an dessen Existenz ich erst glaube, wenn ich drin stehe, wird u. a. mit 170.000 Euro durch eine NRW-Stiftung finanziert. Die Stadt Aachen hat auch etwas Geld übrig für dieses Projekt: Sie zwackt tatsächlich 12.000 Euro aus dem ohnehin knapp bemessenen Etat der „freien Kultur“ ab. Jau. So kennen wir die Kulturpolitik in Aachen, so lieben wir sie – NICHT.

Über das Projekt wird hier weiter berichtet. Vorerst warte ich aber die weitere Entwicklung ab, angekündigt wurde in Aachen ja schon viel. Infos könnte es auf der Seite des Vereins Mies-van-der-Rohe-Haus Aachen geben, gibt es aber nicht. mies-van-der-rohe-haus-aachen.de

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Mehr Infos in der lokalen Presse. Read your local Newspaper.  Know your Community.

Links zum Thema „Mies van der Rohe“:

http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Mies_van_der_Rohe

http://www.miesvanderrohehaus.de (Mies-Haus u. Museum Berlin)

http://www.bauhaus.de (Bauhaus-Archiv Berlin)

http://www.bauhaus-dessau.de (Stiftung Bauhaus Dessau)

http://www.kunstmuseenkrefeld.de (Mies-Bauten)

https://www.moma.org/artists/7166?locale=de (Mies im MoMA)

http://www.farnsworthhouse.org (Landhaus Mies, USA 1951)

http://www.iit.edu/giving/mies/ (MvdR Society IIT Chicago)

http://www.greatbuildings.com/buildings/Barcelona_Pavilion.html

http://www.der-garten-von-mies.de

http://www.miesbarcelonachair.com (Mies Möbel-Entwurf)

http://deu.archinform.net (Datenbank für Architektur)

http://www.mies-van-der-rohe-schule.de/

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Annalena Baerbock (Grüne) ist am 29. April in Aachen

Das politische Aachen sieht nunmehr der Verleihung des Karlspreises an António Guterres entgegen. Guterres ist Generalsekretär der Vereinten Nationen. Wie immer zur Verleihung des Karlspreises gibt es in den nächsten Wochen vor dem Ereignis ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm.

Ein Highlight könnte die Veranstaltung (Vortrag mit Diskussion) mit Annalena Baerbock (MdB) sein, die Politikwissenschaftlerin ist auch eine von zwei Bundesvorsitzenden von B90/Die Grünen.

Am Montag, 29. April, 18. Uhr, spricht sie im Ludwig Forum für Internationale Kunst, Jülicher Straße 97-109 in Aachen, zum Thema „Welches Europa wollen wir – und wie viel?“.

Da es im LuFo nur eine beschränkte Anzahl von Plätzen gibt, ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich und möglich unter  www.medienhausaachen.de/karlspreis/baerbock

Man sieht sich )))

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Wo ist diese Dynamik hinsichtlich der drohenden Klimakatastrophe?

Von Christoph Allemand*

Vorgestern war in vielen Orten wieder #Fridayforfuture. Die Schüler*innen machen einen tollen Job, denn die Politik reagiert offen hilflos, weil hier eine Flanke getroffen wurde, die blank und wund ist.

Ich kann nicht anders als mich herzlich bedanken für dieses zahlreiche, kreative und ausdauernde Engagement ❤️💪. Es geht dabei um eine Menschheitsfrage, und darum ist dieses Engagement tatsächlich zutiefst humanistisch. Es geht um die simple Rettung unserer Spezies. Der Planet, die Natur, sie werden uns überdauern und sich von uns erholen.

Dass die Politik jedoch weiterhin so paralysiert „auf der Leitung steht“,  das ist mir weiterhin unbegreiflich. Es war vor etwas mehr als 11 Jahren möglich gewesen, binnen 10 Tagen im Bundestag einen Bankenrettungsschirm zu verabschieden, der die deutschen Steuerzahler*innen über 230 Milliarden Euro bis jetzt gekostet hat.

Wo ist diese Dynamik hinsichtlich der drohenden Klimakatastrophe?
Es ist doch keine Utopie, sich den sinnvollen Forderungen der Schüler*innen anzuschließen . . .

 

*Offenlage: Gastautor Christoph Allemand ist für die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG)  im Rat der Stadt Aachen.

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Gut gemacht: Talks aus der Wanne

Dr. Oliver Grün ist Gründer und Vorstand der GRÜN Software AG in Aachen und Präsident des Bundesverband IT-Mittelstand. Grün engagiert sich vielfach ehrenamtlich und wird hier von Ines Kubat interviewt. Er spricht über die Digitalisierung und in welchen Bereichen Deutschland noch Chancen hat oder schon abgehängt ist.

„Talk aus der Wanne“ lautet der Titel einer Interview-Reihe, die Beachtung verdient. Journalistinnen sprechen mit Menschen, die im kulturellen Leben von Aachen eine Rolle spielen. Aus einer gusseisernen „Wanne“ ist ein Sitzmöbel geworden, das steht im alten Stadtbad (Blücherplatz 24), das Asgar Adami vor vielen Jahren saniert hat, und das mittlerweile eine Art Bürgertreff für die kreative Szene ist.

Das 1930 im Bauhausstil errichtete ehemalige Aachener Stadtbad – mit damals 14 Wannen und 16 Brausen – diente der Körperpflege der Menschen, die zu Hause kein Badezimmer hatten. Es gibt dort noch heute gusseiserne Badewannen aus den goldenen Zwanzigern (jetzt Sitzmöbel), Originalkacheln an vielen Stellen, Lampen aus den 30ern und Brausegarnituren als Lichtelemente und Blickfang.

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Ebenfalls interessant und aktuell ist das Interview mit Lars Templin vom Verein Musikbunker Aachen. Beim Musikbunker handelt es sich um einen ehemaligen Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Verein hat 650 Mitglieder und ist wegen lärmempfindlicher Anwohner und wegen entsprechender Gerichtsurteile zugunsten der Anwohner in Existenznöte geraten.

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