Umbau in den Aachen Arkaden. Auf Läden folgten Büros und jetzt die Fitness.

In den Arkaden, Trierer Straße 1, wird seit viele Wochen wieder gewaltig gebaut. Schon vor längerer Zeit wurden viele Läden in Büros umgewandelt. Jetzt sind alle Büros eine Etage höher gezogen, und die ebenerdige Etage wird in ein gigantisches Fitness-Center verwandelt. Ganz unten hat sich unterdessen eine Action-Filiale (Non-Food-Discounter) einquartiert.

Die Fitnessbranche in Aachen boomt, es gibt mehrere große Neubau- und Umbauprojekte in der Stadt. Eins davon befindet sich in den Aachen Arkaden.
In den Arkaden: Umbau aller Räume, oder jedenfalls in vielen davon. Die Sache ist etwas unübersichtlich geworden.

In den Arkaden hat sich das Konzept in den letzten Jahren stark gewandelt: Das Gebäude wurde schrittweise von einem klassischen Einkaufszentrum zu einem sog. „Mixed-Use“-Objekt mit vielen Büro- und Behördenflächen umgebaut.

An der Trierer Straße 1 ist schon lange eine große, etablierte Kette ansässig. Es ist das McFit Fitnessstudio Aachen Nordost. Die Fitnessbranche in Aachen boomt derzeit, es gibt mehrere große Neubau- und Umbauprojekte in der Stadt.

Ein ganz neues Studio soll an der Franzstraße entstehen. Es ist das größte aktuelle Projekt in der Innenstadt: der Umbau des ehemaligen MediaMarkts. Dort soll auf über 2.000 Quadratmetern ein neues, zweistöckiges FitX-Studio eingerichtet werden. – Kürzlich soll eine neue Vitafit-Filiale in Burtscheid (direkt gegenüber von Rewe Stenten) eröffnet haben. Haben wir uns aber noch nicht angesehen.

Die Kette WOF expandiert ebenfalls im Raum Aachen, unter anderem mit dem neuen Studio WOF 11 in Kornelimünster und dem Ausbau des reinen Damenstudios (WOF 10) am Hauptbahnhof.

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Hauptsache: Platz fürs Auto bleibt frei

Ein Plätzchen für einen einzelnen Pkw wird hier (Freunder Weg) freigehalten, doch was ist mit einem Straßenbaum? Auch für den wäre noch Raum vorhanden. Wird der Baum noch gepflanzt? Oder gilt hier: Hauptsache, der Wagen ist gut abgestellt? Foto: Hans Falk
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Stadtbrachen in Aachen: vielfach unterschätzt

Das Welthaus in Aachen lädt dazu ein, sich mal eine der Aachener Brachen genauer anzusehen, denn sie sind wertvoll.

Stadtbrachen sind für Wildbienen und andere Bestäuber oft wertvolle Lebensräume – teilweise sogar artenreicher als ausgewiesene Naturschutzgebiete. Das zeigt eine aktuelle Studie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Das Welthaus Aachen greift dieses oft unterschätzte Potenzial urbaner Brachen für die Artenvielfalt mit einer Exkursion auf.

Ort: Welthaus Aachen, Foyer 
📅 Termin: Donnerstag, 13. August 
🕕 Uhrzeit: 18 – 20 Uhr (Strecke insgesamt ca. 2 – 3 km) 
🎟️ Eintritt: frei (Spenden willkommen)

Es wird mitgeteilt: „Gemeinsam erkunden wir eine innerstädtische Brache und nutzen dabei Bestimmungs-Apps wie Flora Incognita. Die ist kostenlos und werbefrei.“ Bei Flora Incognita handelt sich um ein wissenschaftliches Citizen-Science-Forschungsprojekt und eine KI-gestützte App zur automatischen Pflanzenbestimmung. (Entwickelt wurde das Projekt gemeinsam von der Technischen Universität Ilmenau und dem Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena. Über naturaDB erfährt man bei der Exkursion mehr über den ökologischen Wert einzelner Pflanzen und ihre Bedeutung für Insekten. Gerne beide Apps im Vorfeld installieren.

Die Exkursion lädt dazu ein, genauer hinzuschauen und gemeinsam zu diskutieren: Wie können wir solche wertvollen Ökosysteme in der Stadt erkennen, erhalten und fördern?

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Die Aachener, seit 1821 vom Reitsport aber sowas von begeistert

Das Aachener Stadtarchiv stellt aus seinen Magazinen regelmäßig interessante Stücke als Archivale des Monats vor. Im August 2026 ist es ein Situations-Plan der ursprünglichen Rennbahn auf der Brander Heide im Maßstab 1 zu 10.000 mit der neuen Streckenführung von 1835/36 im Vergleich zur gestrichelt dargestellten Streckenführung von 1834.

Westlich der Rennstrecke ist das Gut Neuenhof eingezeichnet, nordöstlich Häuser der Ortschaft Freund, im Süden sind Brander Gebäude zu sehen. Aufgenommen wurde der Plan von Vermessungsconducteur Wildt, umgesetzt vom Lithographen Peil.

Wichtiger Teil der Kultur

Pferderennen nach englischem Vorbild waren im 19. Jahrhundert ein wichtiger Bestandteil der stadtbürgerlichen Kultur und insbesondere des Kurbetriebs. Ein erstes Galopprennen nach englischem Vorbild fand am 15. Juli 1821 „auf der großen Heide am Walddistrikt Brand“ statt. Das Rennen, ausgerichtet vom neu gegründeten Aachener Rennverein, gilt als eines der frühesten, vielleicht sogar das früheste auf deutschem Gebiet.

Das Wettrennen wurde mit „Racepferden und mit hiesigen Acker-Pferden“ veranstaltet. Ein englischer Stallmeister sorgte für die Durchführung des Wettbewerbs. Das Rennen wurde zu Ehren König Friedrich Wilhelm III. ausgerichtet, der seinen zweitältesten Sohn Wilhelm, den späteren Kaiser Wilhelm I., als Vertreter nach Aachen entsandte.

Das auf Deutsch und Französisch verfasste Reglement, das der Ausschuss für die Leitung der Wettrennen 1821 erstmals verabschiedete und für alle späteren Wettbewerbe erneuerte, legte detailliert die Bedingungen für das Rennen fest, etwa für den Start, die Bahn, die Verantwortlichkeiten der Rennbeteiligten, den Einsatz der Pferde und vieles mehr.

„Bäume schwarz von Menschen“

Die Stadt-Aachener Zeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom 17. Juli 1821 begeistert über das erste Rennen: „[…] so war das Zuströmen der Menge doch so bedeutend, daß nicht nur, schon gegen 3 Uhr, der ganze Kreis, der eine englische Meile in ihrem Umfange enthaltenden Bahn durch die Tausende von Zuschauern dicht geschlossen war, sondern auch die benachbarten Feldhagen und Bäume schwarz von Menschen bis in die höchsten Zweige besetzt hiengen, welches in Verbindung mit den hundert und mehrern Wagen großentheils fremder Herrschaften und mit einem unzähligen Troß von Reitern […] einen das Gemüth erhebenden Anblick gewährte.“

Nach einer Unterbrechung fanden ab 1834 jährlich Pferderennen auf der Brander Heide statt. Am 17. August 1836 berichtete die Stadt-Aachener Zeitung: „Die diesjährige Saison gehört zu den beliebtesten, die Aachen gehabt hat. Mit jedem Tag steigt die Zahl der Herbeiströmenden, da der Kulminationspunkt der Vergnügungen, welche die Stadt ihren Gästen darzubieten versucht, das Wettrennen, herannaht. Und in der Tat, es sind schon soviel Fremde angekündigt, daß es, trotz der zahlreichen und so großartig angelegten Hotels, an Raum für die Gäste mangeln wird.“

Anfänge des ALRV

Ab 1841 fiel das Rennen mehrfach aus, ab 1846 für 23 Jahre, bis das Gelände der Brander Heide dann ab 1869 erneut für regelmäßige Pferderennen genutzt wurde. Im Jahr 1896 stellte der Aachener Rennverein dann die Rennen aus verschiedenen Gründen ein. Die Idee eines „Laurensberger Rennvereins“ wurde geboren, der Verein 1898 gegründet. Aus ihm entstand 1923 der Aachen-Laurensberger Rennverein. 

Der neue Verein begann mit der Ausrichtung neuer Renn- und Turnierveranstaltungen, die sich rasch weiterentwickelten. Im Jahr 1933 wurde das Aachener Reitturnier erstmals als „Concours Hippique International Officiel“ (CHIO) ausgerichtet, ein Titel der Internationalen Reiterlichen Vereinigung, der Turnieren verliehen wurde, die bestimmte Kriterien erfüllten.

Von 1930 bis 1936 wurden im Rahmen der Reitturniere auch wieder Rennen auf „Brander Heide“ veranstaltet, allerdings nicht auf dem historischen Renngelände, sondern auf dem Gelände des Exerzierplatzes Krummerück.

Quellen:
Stadtarchiv Aachen, PRZ 12-70; PRZ 20-8; Stadt-Aachener Zeitung; Fusenig, Anette: „Wie man ein ‚Weltfest des Pferdesports’ erfindet – Das Aachener Spring-, Reit- und Fahrturnier von 1924 bis 1939“, Diss. Aachen 2004

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Unwetter bringt Aachen „Brüche und Würfe“

Gestern (Montag) hat es durchaus nicht in GANZ Aachen gestürmt und geplästert, dass man dachte, die Welt geht unter. In Forst z. B. gab es einen kräftigen Guss, mehr aber auch nicht.

Anders in anderen Teilen der Stadt. Da ging mächtig was zu Boden und kleine Seen bildeten sich auf den Straßen. Was man heute noch sehen konnte.

Lothringerstraße in Aachen. Wie man sieht, wurden nicht nur Blätter und kleine Äste abgerissen.

Der Stadtbetrieb führt derzeit Sonderkontrollen durch und sucht offensichtliche Schäden in Aachen-Mitte. Das teilte heute die Stadtverwaltung mit. Der Stadtbetrieb trägt auch Meldungen zu umgestürzten und beschädigten Bäumen aus dem gesamten Stadtgebiet zusammen.

Über die Feuerwehr wurden bereits 37 so genannte „Brüche und Würfe“ gemeldet. Außerdem melden Bürgerinnen und Bürger sowie städtische Bedienstete über sämtliche Kommunikationskanäle weitere Schäden. Zu den Außenbezirken seien bis jetzt (mittags) noch keine ausreichenden Meldungen eingegangen, die dort eine Sonderkontrolle erforderlich machen würden.

Einsätze der Feuerwehr

Die Feuerwehr Aachen rückte wegen der Gewitter mit Sturm und viel Regen bis in den Abend zu 70 Einsätzen im gesamten Stadtgebiet aus. Meist handelte es sich um umgestürzte Bäume, herabgefallener Äste sowie weiterer durch das Unwetter verursachter Gefahrenstellen. Nach derzeitigem Stand wurden keine Personen verletzt.

Die Teams des Aachener Stadtbetriebs kontrollieren zurzeit mit Hochdruck alle öffentlichen Grün- und Parkanlagen, Spiel- und Sportplätze sowie die Straßenbäume. Vorsicht ist geboten. Wer etwas melden kann: 0241-43218444 anrufen. Außerdem per Mail an  baumunterhaltung-stadtbetrieb@mail.aachen.de

Richtung Theaterstraße. Fast allen Bruch hatten Feuerwehr und Stadtbetrieb mittags schon beiseite geräumt.
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Das große Potential von Rothe Erde sehen und nutzen. Jetzt anmelden.

Am Dienstag, 1. September, lädt die Stadt Aachen ab 17 Uhr in die Stranghalle Rothe Erde, Philipsstraße 2, ein. Vertreter*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung sowie Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, über die Zukunft des Standorts und seine Bedeutung für Aachen und das Rheinische Revier zu diskutieren.

Nach der Eröffnung durch Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons und einem Grußwort von NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur erwarten die Gäste Impulse und Diskussionen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie die Premiere des Films „Die Erde für neues Machen“. Beim anschließenden Get-together besteht Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zur Vernetzung.

Interessierte können sich bis zum 18. August 2026 über die Veranstaltungswebsite anmelden. https://beteiligung.nrw.de/k/-NwV1RaM4

Die Stranghalle in Rothe Erde. Fotos: AachenNews Archiv

Rothe Erde zählt zu den prägenden Industriestandorten Aachens. Seit dem 19. Jahrhundert hat sich das Gebiet immer wieder neu erfunden – vom Hüttenwerk über die Gummiindustrie bis hin zur Automobil- und Elektronikbranche.

Heute soll der traditionsreiche Standort für die Anforderungen einer modernen Industrie weiterzuentwickeln. Mit der WERK.STADT ROTHE ERDE zeigt die Stadt Aachen, welches Potenzial Rothe Erde für Innovation, Wertschöpfung und Arbeitsplätze von morgen bietet.

Mit mehr als 60 Hektar gewerblich geprägten Potenzialflächen zählt Rothe Erde zu den bedeutendsten Entwicklungsräumen für wirtschaftliche Nutzung in Aachen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen innovative Standortkonzepte, urbane Produktion und die Frage, wie bestehende Industrieflächen effizient genutzt und neue wirtschaftliche Perspektiven eröffnet werden können.

Es kommentiert AachenNews-Gastautor Johann Wolfgang von Goethe: „Wer alles mit allem verbindet, versteht das Ganze.“

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Es fehlt am Hitzeschutz. Fachkräfte demonstrieren

Extreme Hitze kann Manchen töten und ist als eine Naturkatastrophe zu betrachten. Davon waren in Aachen bei einer Demonstration am 1. August etwa 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsbereichs überzeugt. Und weiter: Die Aachener Gesundheitseinrichtungen – Krankenhäuser und Altenheime – seien bisher nicht ausreichend auf die extreme Hitze vorbereitet. Die Forderung lautete deshalb kurz und knapp: „Effektiver Hitzeschutz jetzt“.

Die Initiative „Health for Future Aachen“ demonstrierte und forderte von der Politik auf kommunaler, Landes- und Bundesebene konsequentes Handeln. Die Bevölkerung müsse vor extremer Hitze besser geschützt werden.

Besonders die Krankenhäuser müssten krisenfest werden, hieß es. Bei der Demonstration, an der auch Professor Uwe Janssens, Chefarzt vom St. Antonius Hospital Eschweiler teilnahm, berichteten die Fachkräfte, was sie während der Hitze im Dienst erlebt hatten, wie es ihnen selbst immer schlechter geworden sei und wie es den meist älteren Patientinnen und Patienten erging.

Bei der Demonstration, die vor dem Haus der StädteRegion in der Zollernstraße begann, konnte man einen offenen Brief unterschreiben. Der Brief ist auf der Seite von „Health for Future“ einsehbar.

Die Kernforderungen

Die im Gesundheitswesen tätigen Aktivistinnen und Aktivisten fordern ein Ende des politischen Stillstands angesichts extremer Hitzewellen. Konkret verlangen sie:

Arbeitsschutz: Hitze-Arbeitsschutz, der nicht an der Krankenhaustür aufhört.

Finanzielle Unterstützung: Bereitstellung staatlicher Mittel für Gesundheitseinrichtungen.

Klimatisierung: Einbau energieeffizienter Klimasysteme in Patientenzimmern und Altenheimen.

Verbindliche Notfallpläne: Etablierung konkreter, vorausschauender Hitze-Aktionspläne vor Ort.

Strukturelle Kapazitäten: Bessere Organisation von Personal und Räumen bei extremen Temperaturen.

Unbedingt weiterlesen: hier und hier

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Kommt alles weg: Präsidium, weitere Gebäude und Hallen

Das alte Polizeipräsidium – wie oft stand es schon kurz vor dem Abriss?!

„Endlich ist es soweit – wir haben lange genug darauf warten müssen! Erst der Rückbau des alten Polizeipräsidiums schafft die freien Flächen, die wir für die Weiterentwicklung des Sportpark Soers zwingend brauchen“, sagte jetzt Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons.

Das Areal, auf dem derzeit noch das alte Polizeipräsidium steht, ist das Schlüsselgrundstück für die Entwicklung des künftigen Sportpark Soers, der ein „Sportpark für Alle“ werden soll.

Jetzt aber wirklich: Es soll im kommenden Sommer bereits Geschichte sein, das alte Polizeipräsidium. Es weicht dem „Sportpark Soers“.

Der Weg bis zum Abriss war bisher zuweilen steinig und mit vielen Abstimmungen, Anträgen, Absprachen gepflastert. Dies bewertet auch der Oberbürgermeister so. „Es war doch ein aufwendiges Prozedere bisher, ein langer Weg. Aber umso besser, dass wir jetzt gemeinsam, im wahrsten Sinne des Wortes, Hand anlegen‘“, betonte er mit dem Vorschlaghammer in der Hand.

Bald beginnen die Entrümpelung der Gebäude sowie der Ausbau und die fachgerechte Entsorgung der technischen Anlagen und Einrichtungsgegenstände.

Im nächsten Schritt wird das Gebäude entkernt. Dabei werden sämtliche Bauteile und Baustoffe sortenrein getrennt und verwertet. Schadstoffhaltige Materialien wie Asbest oder künstliche Mineralfasern werden unter Begleitung von Fachgutachtern ausgebaut und ordnungsgemäß entsorgt. Hierfür planen die internen und externen Fachleute rund fünf bis sechs Monaten ein.

Der OB haut das alte Polizeipräsidium persönlich kurz und klein. Foto: Stadt Aachen/Aleksandar Ruzicic

Rückbau bis Mitte 2027

Dann kommen die Bagger: Nach Abschluss der Schadstoffsanierung erfolgt der maschinelle Rohbauabbruch. Die mineralischen Abbruchmaterialien werden getrennt erfasst und einer Verwertung zugeführt. Die vorhandene Pfahlgründung des Hauptgebäudes verbleibt im Untergrund. Für den Rückbau des Untergeschosses ist voraussichtlich eine temporäre Grundwasserhaltung erforderlich.

Abschließend werden die Keller- und Fundamentbereiche freigelegt, zurückgebaut, die Baugrube verfüllt und das Gelände entsprechend der geplanten Folgenutzung hergerichtet. Auch dabei werden die besonderen Anforderungen des Boden- und Grundwasserschutzes berücksichtigt. Auf diese Schritte entfallen rund vier Monate. Außerdem sind Unterbrechungszeiten für Sport-Großereignisse eingeplant. Konkret heißt das: Im kommenden Sommer 2027 soll das alte Polizeipräsidium Geschichte sein.

Grunddaten / Allgemeine Kenndaten

  • Gesamtfläche des Baufelds / Grundstücksfläche: 33.350 Quadratmeter
  • Versiegelte Fläche: ca. 25.700 Quadratmeter
  • Bebaute Fläche: ca. 7.800 Quadratmeter
  • Rückbau von sieben Gebäuden: Hauptgebäude (fünf bis sieben Geschosse), Technischer Dienst-Gebäude (drei Geschosse), Werkstatt mit Tankstelle, zwei Garagen und ein Schießstand (alle ein Geschoss)
  • Neben den Gebäuden sind zusätzlich die Tankanlagen inklusive Bodentanks sowie im Bereich der Werkstatt die Abscheideranlage auszubauen.
  • Gesamtmenge umbauter Raum ca. 95.000 Quadratmeter, davon Hauptgebäude 62.000 Quadratmeter
  • Maximale Gebäudehöhe von 24 Metern beim Hauptgebäude und fünf bis 15 Meter bei den Nebengebäuden
  • Gesamtbauzeit ca. neun bis zehn Monate durch parallele, abschnittsweise Bearbeitung von Bauschadstoffsanierung und statischem Rückbau der einzelnen Gebäudeteile nach der Reit-WM 2026 (Anfang August) bis ca. Mai 2027

Infos übermittelt vom Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing der Stadtverwaltung Aachen

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Interesse am Mataré-Garten?

Wohl dem, der Regenwasser sammeln und nutzen kann. Im Gemeinschaftsgarten in Unterforst ist das möglich, man wartet derzeit schon sehnlichst auf Niederschlag.

Der erlösende Guss lässt auf sich warten, doch das Gartenprojekt würde sich außerdem über mehr Mitarbeiter*innen freuen.

Im Garten der Kirche St. Bonifatius wächst Gemüse, das ohne künstliche Bewässerung auskommen muss.

Gar nicht gering ist – sehr zur Freude der Initiatorinnen – das Interesse an dem Garten. Man kann dort mitarbeiten oder nur zwanglos rumsitzen, Zeitung lesen oder ein Buch. Es werden jetzt weitere Personen gesucht, die sich für den Fortbestand des Gartens einsetzen möchten.

Wenn du Interesse hast, kannst du am Freitag, 28. August, um 18 Uhr in die Mataréstraße kommen und mit anderen überlegen, wie du dich eventuell einbringen möchtest. Es ist nicht schlecht, bei Temperaturen von über 30 Grad unter einem blickdichten Kronendach von Blättern zu sitzen. Viele alte Bäume in dem Garten sorgen mit einem schattigen Baldachin, einem grünen Gewölbe für angenehme Temperaturen auf dem Boden.

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Zur Lage der Bäume in Aachen gibt es eine umfangreiche Darstellung. Bitte hier weiterlesen

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Vermeintliche Tierschützer setzen am Soerser Weg ihr Zeichen

Bald startet in Aachen das Ereignis des Jahres: die Reit-Weltmeisterschaft 2026. Ab Dienstag, 11. August, geht sie auf dem traditionsreichen CHIO Aachen-Turniergelände in der Soers, das leider seit November 2025 Allianz Park heißt, über die Bühne. Einzelheiten zum neuen Namen hier.

Das Gelände ist tipptopp, und schon haben (vermutlich) Tierschützer am Soerser Weg ihre Zeichen gesetzt und Hindernisse beschmiert. Ob diese Herrschaften wissen, wie gut die wertvollen Pferde ernährt und gepflegt und ärztlich betreut werden? Bestimmt besser als 90 Prozent der Menschheit. Die Polizei sucht Zeugen.

Unter dem sonderbaren und wenig einfallsreichen Motto „Welcome Home“ wird das Stadion ab 11. August zum Ort internationaler Begegnungen.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (29. Juli bis 30. Juli) haben Unbekannte Turniereinrichtungen auf dem Gelände der Reitsport-Weltmeisterschaft am Soerser Weg mit Graffiti-Schriftzügen besprüht. Die Kriminalpolizei teilt mit, sie habe die Ermittlungen aufgenommen.

Machen sich so für Tiere stark, die bei der WM zum Einsatz kommen: Graffiti-Sprayer.

Das Turniergelände ist gut überwacht. Trotzdem: Nach bisherigen Erkenntnissen haben die Tatverdächtigen zwischen 22.30 Uhr und 6.30 Uhr das Turniergelände betreten und an mehreren Sprunghindernissen und Tribünenteilen „Graffiti-Schriftzüge mit Tierschutzcharakter“ (O-Ton Polizei) aufgebracht.

Wer etwas gesehen hat: 0241-9577 35301 oder außerhalb der Bürozeiten 0241-9577 34210 anrufen.

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