Bäume haben Durst. Jeder Eimer zählt.

Bäume und Hecken in Aachen leiden unter der Hitze. Manche sind schon welk und nicht mehr saftig grün wie diese Hecke. Wer kann, hilft mit einem Eimer Wasser.

Wegen der anhaltenden Trockenheit schwindet das Wasser im Boden. Dies führt dazu, dass zahlreiche Bäume nur noch von der eigenen Restfeuchtigkeit leben.

Bereits jetzt seien die Auswirkungen zu sehen, teilen die Fachleute der Stadt mit. Das Laub werde heller und welk. Manche Bäume hätten sogar schon einen permanenten Welkepunkt erreicht. „Das ist wie ein Herzstillstand“, sagt Andreas Schulz, Teamleiter Baumpflege des Aachener Stadtbetriebes. Besonders junge Bäume seien davon betroffen, denn sie konnten noch nicht ausreichend breite und tiefe Wurzeln bilden. Doch dieser Punkt könne abgewendet werden, indem die Bäume gegossen werden.

Die Mitarbeiter*innen des Aachener Staatsbetriebs bitten daher um Mithilfe: Seit Wochen gießen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Bäume und Pflanzen. Dies können die Bürgerinnen und Bürger unterstützen, indem sie Bäume in der eigenen Wohnstraße mit Wasser versorgen.

Leitungs- und Regenwasser sind gleichermaßen geeignet. Dabei gilt: Zu viel gibt es nicht, und jeder Eimer oder jede Gießkanne zählt. 

Besonders betroffen sind Jungbäume, die in den vergangenen Jahren gepflanzt wurden, wie beispielsweise im Preusweg, Marienstraße und Josefstraße. Grundsätzlich ist das Gießen aber bei jedem Baum notwendig. 

Infos: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Innenstädte am Arsch

Verbände fordern vom Bund ein Milliarden-Programm für attraktivere Innenstädte. Darüber berichtet das „Handelsblatt“, leider hinter eine Bezahl-Schranke.

Die Innenstadt-Probleme, die Aachen hat, sind von allgemeiner Natur. In fast jeder deutschen Stadt gibt es zu viele Autos, zu viele Parkplätze/Platz für Pkw, zu wenig Bäume und allgemein zu wenig Platz für Menschen, für Gastronomie, Spiel, Sport und Begegnungen. Wer hält sich schon gern an einer Innenstadt-Straße auf, auf der vierspurig der Kfz-Verkehr flutet?

Eine breite Allianz von Verbänden fordert jetzt vom Bund ein 2,5 Mrd Euro schweres Förder­programm zur Wieder­belebung deutscher Innen­städte. Wer ist dabei? Der Deutsche Städtetag hat gemeinsam mit dem Handelsverband Deutschland, der Gewerkschaft Verdi, dem deutschen Institut für Urbanistik und dem Deutschen Kulturrat ein Positions­papier erarbeitet. Gefordert wird über fünf Jahre ein „Sonder­programm Innen­stadt­entwicklung“ mit jährlich mindestens 500 Millionen Euro.

Der mittel­ständisch geprägte Innen­stadt­handel brauche nach Corona Unterstützung, um „Zukunfts­investitionen aus eigener Kraft zu stemmen“, so steht es in dem Papier. Aber auch ohne Corona hätte das Verstopfen des öffentlichen Raumes mit Kfz ein Umdenken erforderlich gemacht. These: Corona hat mit dem Niedergang der Innenstädte fast gar nichts zu tun.

In Aachen ist der Archimedische Sandkasten auf dem Katschhof (der war früher auch ein Parkplatz) genau das richtige Projekt. Dort gibt es im und am Sandkasten Platz zum Spielen und für Begegnungen. Auch andere Parkplätze in Aachens Innenstadt sind gut geeignet für eine Umwandlung in einen Spielplatz.

Die Älteren werdern sich erinnern: Der Katschhof war einmal ein großer Parkplatz. Mutige Kommunalpolitiker*innen setzten sich gegen eine laut protestierende Geschäftswelt durch. Heutzutage steht im Sommer ein großer Sandkasten auf dem Platz.
Ein Beispiel: Auch dieser kleine Platz (Klappergasse/Ecke Bendelstraße) ist viel zu schade, um Pkw darauf abzustellen. Auch er sollte in einen Spielplatz mit Sandkasten umgewandelt werden. Der Türelüre-Lißje-Brunnen, der 5 Meter rechts daneben steht, sollte einbezogen werden. – Insgesamt ist in der Innenstadt eine zu große Fläche komplett versiegelt, das ist in heißen Sommern absolut unpassend.
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Krämerstraße: Stadt erneuert ab Montag die Oberfläche der Fußgängerzone

Soll demnächst so schön sein wie der Hof und die Körbergasse: die Krämerstraße. Im Hintergrund lugt der Dom um die Ecke.

Der Netzbetreiber Regionetz beendet seine Bauarbeiten in der Krämerstraße zwischen St. Foillan bis zum Abzweig am Katschhof auf Höhe des Hauses Krämerstraße 2 wie geplant. Seit Anfang April hatte die Regionetz Gas- und Wasserleitungen und bei Bedarf auch Hausanschlüsse erneuert.

Von Montag, 4. Juli, an übernimmt die Stadt die Baustelle und wird in den nächsten viereinhalb Monaten die Oberfläche der Fußgängerzone grundlegend neu gestalten. Nach dem Vorbild des vor einigen Jahren neu gestalteten Hofs und der Körbergasse setzt die Stadt damit einen weiteren Baustein der städtebaulichen Aufwertung des öffentlichen Raums im Pfalzbezirk um.

„Neben der Erneuerung der Infrastruktur stehen dabei das deutliche Plus an Aufenthaltsqualität und Barrierefreiheit im Fokus“, so wurde mitgeteilt. Der Umbau koste insgesamt 630.000 Euro, heißt es. Zwei Drittel der Summe übernimmt die Stadt. Da das Bauvorhaben eine Maßnahme des Innenstadtkonzepts 2022 ist, wird wiederum der Anteil der Stadt zu 80 Prozent mit Mitteln der Städtebauförderung bezuschusst.

Die Geschäfte an der Krämerstraße sind zu Fuß immer erreichbar. Der Lieferverkehr ist möglich über Katschhof, Hof, Münsterplatz und Hühnermarkt. Besondere Lieferungen für einzelne Lokale, Läden und Anwohner*innen werden im Bauablauf individuell geregelt. Veranstaltungen in der Innenstadt werden ebenfalls berücksichtigt.

Mehr Infos: www.aachen.de/kraemerstrasse

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Zum zweiten Mal: „Stadtglühen“ in Aachen

Sieht man auch eher selten bei einem Veranstaltungsprogramm: Die Orte sind aufgeführt, die Künstlerinnen und Künstler nicht. Ihr findet sie auf dieser Seite im Internet.

Nach dem – mit einigen Turbulenzen verbundenen – Start im vergangenen Jahr geht das „Stadtglühen“ jetzt in seine nächste Runde. Ab sofort bis zum 7. August wird die freie Aachener Kulturszene wieder Kunst und Kultur „an den unterschiedlichsten Orten in der gesamten Stadt kostenlos erfahr- und erlebbar machen“, teilt die Pressestelle der Stadtverwaltung mit.

Über 90 Events sollen fast sechs Wochen lang Besucher*innen immer mittwochs, donnerstags, samstags und sonntags in ihren Bann ziehen. Im Elisengarten zum Beispiel, im Haarener Feuerwehrpark, im Frankenberger Park, im Reallabor am Templergraben, aber auch in Brand und in Kornelimünster. Möglich wurde das Programm durch eine Förderung der Stadt Aachen in Höhe von 350.000 Euro.

Stadtglühen-Projektleiter ist diesmal Lars Templin, der auch Geschäftsführer im Musikbunker-Verein in Aachen ist. Er lässt sich so zitieren: „Unser kleiner Wagenzirkus wandert beim Stadtglühen von Ort zu Ort, und überall können die Zuschauerinnen und Zuschauer spannende Dinge aus dem gesamten kulturellen Spektrum entdecken. Die einzelnen Formate lassen an jeder Location einen magischen Platz entstehen.“

Am Samstag, 2. Juli, in Aachen im Elisengarten.

Infos zum Programm unter www.stadtgluehen.de 

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Aachen bekommt einen neuen Stadtteilplatz

Bismarckstraße, Salierallee, Lütticher Straße, Vaalser Straße, Jakobstraße und jetzt auch noch die Lothringerstraße: Die Verwaltung hält derzeit ziemlich viele Bälle in der Luft. Es gibt aber auch viel nachzuholen. Diverse Straßen sehen nach Kanalsanierungen ziemlich heruntergekommen aus. Man wünscht sich für Aachen ein durchaus etwas eleganteres Erscheinungsbild. Es ist angenehm, wenn Stadtraum und Stadtbild attraktiv erlebbar und ansehnlich sind (mal ganz abgesehen von den Fahrradwegen, die doch sehr vermisst werden)

Widerstand ist vorhanden, ist aber weniger heftig als in früheren Jahren, als es bereits erste Bestrebungen gab, die Stadt etwas fußgänger- und fahrradfreundlicher zu gestalten. Es gibt jetzt einfach mehr Menschen, die mit dem Rad/E-Bike fahren wollen. Insbesondere haben sich auffallend viele Ü-50-Leute Räder angeschafft. Die krawalligen Autofans sind weniger geworden.

Premiumfußweg und Vorrangroute

Aktuell: Wie jetzt mitgeteilt wurde, wird die Lothringerstraße zwischen Wilhelmstraße und Oppenhoffallee umgestaltet. Damit werden der Premiumfußweg 3 (Frankenberger Park) und die Radvorrangroute Innenstadt-Eilendorf/Brand weiter gebaut. Die Stadt beabsichtigt außerdem, die heutige Platzfläche zwischen Alfons- und Friedrichstraße zu einem schönen Stadtteilplatz aufzuwerten. 

Bereits im April 2021 startete die Verwaltung einen Bürger*innendialog, aus dem dank großer Beteiligung seitens der Anlieger*innen und potentiellen Nutzer*innen viele Anregungen in die dann erfolgte Ausführungsplanung eingingen. Diese letzte Planungsphase ist nun abgeschlossen. Die Planungsergebnisse werden in einer vertonten Präsentation hier erläutert: www.aachen.de/lothringerstrasse

Die Platzfläche zwischen Alfons- und Friedrichstraße. Dort ist ab Anfang nächsten Jahres mit Bauarbeiten zu rechnen. Foto: AachenNews Archiv

Überdies ist die aktuelle Planung auch im Foyer des Verwaltungsgebäudes „Am Marschiertor“, Lagerhausstraße 20, ausgelegt. Das Verwaltungsgebäude ist montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr, freitags von 8 bis 14 Uhr geöffnet. 

Fragen und Hinweise zur Planung der Lothringerstraße im zweiten Bauabschnitt können schriftlich bis zum 8. Juli auf zwei Wegen eingereicht werden: zum einen über den Briefkasten im Foyer des Verwaltungsgebäudes „Marschiertor“, Lagerhausstraße 20, oder zum anderen per Mail an: lothringerstrasse@mail.aachen.de. Mit einem Baubeginn ist ab Anfang 2023 zu rechnen.

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Hier noch ein aktuelles Foto von der Bismarckstraße. Dass Autofahrern jetzt Gummipoller im Wege stehen, daran müssen sich viele noch gewöhnen, wie am heutigen Donnerstag, 30. Juni, zu beobachten war.

Im Vorgriff auf die Umgestaltung der Bismarckstraße wurde kürzlich ein Teilstück dieser Straße für den Kfz-Verkehr gesperrt. Alle anderen können hier problemlos durch, ausdrücklich auch E-Rollerfahrer*innen.

Einmal im Frankenberger Viertel unterwegs, kann man sich auch diesen Wohn/Büro/Geschäftskomplex in der oberen Bismarckstraße mal ansehen. Zur Erinnerung: Genau hier stand einst das „Aquarium“ genannte Verwaltungsgebäude der Vegla.

Unten Läden, darüber Wohnungen, Büros und Arztpraxen. Die Straße ist eine behelfsmäßig zusammengeflickte Rüttelstrecke.
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Jetzt buddeln sie wieder im Sand

Hier wird noch aufgebaut, mittlerweile steht der Sandkasten und Kinder sind mit Förmchen und Eimern vor Ort. Foto: Stadt Aachen/Andreas Herrmann

140 Tonnen Sand füllen jetzt wieder (zum 7. Mal) den Platz zwischen Dom und Rathaus. Der Archimedische Sandkasten ist aufgebaut und lädt Kinder zum Spielen ein. Schaufeln und Förmchen spendierte die Stawag und liegen bereit.

Den Aufbau absolvierte das eingespielte Team des Stadtbetriebs innerhalb weniger Stunden. Das war ein Spektakel. Da wurden 160 Meter laufende Balken verlegt und mit 200 Schlossschrauben festgedreht, mit vier Kipplastern wurde Sand angefahren, der schließlich mit dem Radlader und auch per Hand in der 320 Quadratmeter großen Holzkonstruktion verteilt wurde.

Jeden Morgen bis einschließlich Sonntag, 7. August, wird der Sand auf Verunreinigungen kontrolliert. Außerdem gibt es wieder eine Archimedische Werkstatt, geleitet von Mitarbeitern der Kunstschule Bleibender Fabrik . Zum diesjährigen Thema „Energiegewinnung durch Windkraft“ bauen die Kinder unter der Anleitung des Künstlers Berthold Westhoff eine Konstruktion, mit der spielerisch erklärt werden soll, wie Energie gewonnen werden kann.

Der Sand ist in diesem Jahr übrigens frisch und neu, der vom letzten Jahr fand beim Hochwasser Verwendung – in Friesenrath und Walheim.

Das große Sonnensegel ist aufgebaut, und das beliebte Guten-Morgen-Yoga, ein Angebot im Rahmen der Gesunden Verwaltung der Stadt Aachen, findet ebenfalls wieder statt: Jeweils montags bis einschließlich 1. August, von 7 bis 7.30 Uhr – keine Kosten, keine Anmeldung.

Mit Infos vom Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing der Stadtverwaltung

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Neue Situation in der Bismarckstraße

Nicht am Montag, sondern erst am heutigen Mittwoch hat die Stadt ein wichtiges Stück Straße (am Neumarkt) gesperrt. Es musste offenbar umdisponiert werden, das kann vorkommen und ist nicht weiter problematisch. Wenn diese Sperrung bleibt, können dort Radfahrer*innen und Fußgänger*innen noch passieren, der Kfz-Verkehr aber nicht. Der wird umgeleitet.

Vor sich hin parkende Autos rauben durchschnittlich 23 Stunden am Tag den sich bewegenden Menschen ihren immer knapper werdenden Raum. Sind sie entfernt, wäre der Wille der Mehrheit der Politik im Rat umgesetzt. Die Bismarckstraße soll eine Fahrradstraße werden. Deshalb ist es erforderlich, dass auf dieser Straße weniger Pkw unterwegs sind als bisher. Der Kfz-Verkehr soll, so ist es geplant, auf die Oppenhoffallee ausweichen.

Die zahlreichen Radler*innen, die gewöhnlich die Bismarckstraße rauf- und runterfahren, fanden schnell ihren Weg – seitlich oder mitten durch. Die Autofahrer*innen kurvten einfach um den Neumarkt herum. Niemand regte sich (künstlich) auf.

Die Kellnerinnen vom „Insulaner“ wird es am meisten freuen: Sie können jetzt etwas zügiger die Straße queren, wenn sie die Gäste mit Essen versorgen. Die Terrasse vom „Insulaner“ befindet sich ja auf der anderen Straßenseite als die Gaststätte. Es wird weiter berichtet.

Die nächste Bewährungsprobe steht für Politik und Verwaltung in der Salierallee an. Auch die soll im Zuge der Verkehrswende und weil die Oberfläche der Straße sowieso saniert werden muss, fahrradfreundlich umgestaltet werden. Und – was für eine Schein-Katastrophe – es sollen auch dort ein paar Parkplätze wegfallen.

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Nachhaltiges Bauen: Stadt und RWTH Aachen starten Online-Umfrage

Immer öfter geht es in unserem Alltag um die Nachhaltigkeit. „Insbesondere im Bauwesen wird das vorhandene Potenzial in Deutschland allerdings noch nicht ausgeschöpft“, teilt die Pressestelle der Stadtverwaltung mit. Dies treffe sowohl auf den privaten als auch auf den öffentlichen Bausektor zu.

Nicht nachhaltig: So bauen, dass nach nur 30 oder 40 Jahren schon wieder alles abgerissen werden muss und das Material noch nicht mal wiederverwertet werden kann. Zwischen Annuntiatenbach und Templergraben befindet sich das weitläufige Kármán Auditorium. Es soll saniert werden, ein Bauzaun steht bereits seit vielen Wochen. Foto: AachenNews Archiv

Das Gebäudemanagement der Stadt Aachen hat daher zusammen mit dem Lehr- und Forschungsgebiet Internationale Wirtschaftsbeziehungen der RWTH Aachen University eine Studie entwickelt. Ziel ist es, besser zu verstehen, wie die Menschen in Aachen zu Nachhaltigkeit im öffentlichen Bau stehen.

Alle Bürger*innen sind im Rahmen dieser Studie herzlich dazu eingeladen, an einer Online-Umfrage teilzunehmen, um zu einem besseren Verständnis der Einstellung der Menschen zu diesem Thema zu gelangen. Hier geht es direkt zur Umfrage: 

https://www.soscisurvey.de/Nachhaltigkeit_oeffentlicher_Bau/?q=Aachen

Für die Teilnahme an der Online-Umfrage sollten etwa zehn Minuten eingeplant werden. Allerdings sind die letzten 6 Fragen sehr schwer. Ob Laien überhaupt durchblicken, das muss bezweifelt werden. Die Umfrage läuft bis zum 22. Juli. Stadt und RWTH bedanken sich vorab bei euch für die Unterstützung.

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Polizei informiert über „Sicherheit in der digitalen Welt“ – Noch Plätze frei

Wer das liest, nutzt höchstwahrscheinlich Computer, Smartphones und andere internetfähige Geräte im Alltag. „Doch das Internet bietet nicht nur Chancen, sondern auch Risiken und Gefahren“, das weiß man bei der Aachener Polizei. Es sei laut Digitalbarometer 2021 etwa jeder vierte Nutzer bereits Opfer von Cyberkriminalität geworden.

Nur etwa ein Drittel der Befragten nutzt angeblich einfache Schutzmechanismen wie z.B. automatische Updates. Das teilte das Kommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz der Polizei Aachen jetzt mit. Dieses Kommissariat berät Bürgerinnen und Bürger in vielen Bereichen, wie sie sich besser vor Kriminalität schützen können – so auch im Bereich Cybercrime.

Wie man sich mit einfachen Möglichkeiten besser schützen kann und wo die Gefahren auch im privaten Bereich liegen, zeigt die Polizei in regelmäßigen Vorträgen zum Thema: „Sicher in der digitalen Welt“. Für den nächsten Termin sind noch Plätze frei! Der findet statt am Donnerstag, 30. Juni, um 18 Uhr im Polizeipräsidium Aachen, Trierer Straße 501.

Wer sich gelegentlich unsicher fühlt bei der Nutzung der Geräte in der digitalen Welt, ist möglicherweise bei einem Info-Termin der Polizei richtig.

Weitere Termine in diesem Jahr: 22.08. / 26.09. / 17.10. / 29.11.2022 jeweils um 18 Uhr

Anmeldungen (mit Termin, Name, Adresse und Rufnummer) per E-Mail bitte an: KP-O-Cybercrime.Aachen@polizei.nrw.de

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Neumarkt: Vorerst ist noch alles offen. Mit UPDATE

Heute, am Vormittag, in der Bismarckstraße. Gespanntes Warten.

Noch ist sie nicht gesperrt, die Straße zwischen der Gaststätte „Insulaner“ und dem Neumarkt. Die Baken stehen allerdings schon zum Aufstellen bereit. Es wartet an der Bismarckstraße außerdem ein Kamerateam des WDR auf Action. Die Sperrung scheint stadtweit von Interesse zu sein. (Tipp: Um 19.30 Uhr „Aktuelle Stunde“, WDR, einschalten.)

Heute soll in der Bismarckstraße ein entscheidendes Stück für den privaten Kfz-Verkehr geschlossen werden. Fußgänger und Radfahrer*innen kommen problemlos weiter. Das Sperren geschieht im Vorgriff auf die generelle Umgestaltung der Straße. Sie soll eine Fahrradstraße werden – mit deutlich größerer Aufenthaltsqualität als zuvor.

Die Neuaufteilung des Straßenraums war möglich geworden, weil zuvor der Kanal erneuert wurde und diese Arbeiten die Straße ohnehin ganz und gar kaputt gemacht hatten.

Entsprechend dem Willen der politischen Mehrheit in Aachen werden verschiedene Straßen fahrrad- und fußgängerfreundlich neugestaltet. Insbesondere die Grünen hatten mit dem Versprechen, eine Verkehrswende einleiten zu wollen, die letzte Kommunalwahl haushoch gewonnen. Auch ein Radentscheid hatte in Aachen in diese Richtung große Zustimmung erfahren. In Aachen haben Grüne mit ihren Vorstellungen vom Leben und von der Welt bei drei wichtigen Wahlen große Mehrheiten erzielt. Die einstige CDU-Stadt ist eine grüne Stadt geworden.

Die Ökopartei muss sich allerdings gegen eine kleine, sehr laute Gruppe von Menschen durchsetzen, die am liebsten alles so lassen wollen wie es immer war. Facebook und die Leserbriefspalten der örtlichen Presse füllen sie mit ihrem Unmut.

UPDATE

Relindis Becker weiß mehr und schreibt auf Facebook: „Heute wurden die Hinweisschilder aufgehängt, morgen werden die Baken zur Absperrung aufgestellt. O-Amt, Polizei und Straßenverkehrsbehörde werden nächste Woche auch vor Ort sein und sensibilisieren und aufkommende Fragen beantworten. So die Auskunft auf meine Nachfrage in der Verwaltung.“

Das Verfahren wird verzögert. Wir werden uns also noch gedulden müssen.

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Unterdessen: Ein Blick in die große Politik

Die Osteuropapolitik der SPD liegt in Trümmern. Die sozialdemokratische Osteuropapolitik hat nicht zu Frieden geführt. Unter dieser hat sich Russland zu einer richtigen Diktatur entwickelt, wo Menschenrechte, Pressefreiheit und Demokratie mit Füßen getreten werden.

Russland verfolgt eine offen-kriegerische Außenpolitik. Erstaunlich, wie schwer es den Sozialdemokraten fällt, das einzusehen. Für Scholz ist nicht wichtig, dass die Ukraine gewinnt, für ihn sind nur die Beziehungen zu Russland wichtig und die Frage, wie sich diese Beziehungen nach Ende des Krieges gestalten werden. Nur einzelne Figuren bei der SPD verstehen, was die Stunde geschlagen hat.

Wer jetzt Zeit hat, kann den folgenden Text lesen. Es ist eine sehr interessante Analyse zur „Zeitenwende“. Keine Gewalt ist keine Lösung.

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