Morgen ist „Ändere-Dein-Passwort-Tag“

Passwort eingeben, am besten immer mal wieder ein anderes.

Das ist ja mal schön: Die Pressestelle der Polizei teilt mit, dass am 1. Februar, also morgen, „Ändere-Dein-Passwort-Tag“ ist. Endlich mal ein Gedenktag, der Sinn macht. Die Polizei schreibt:

„Das A und O für den Umgang mit dem Internet ist ein gutes Passwort. Passwörter sind die Schlüssel für unser digitales Zuhause. So, wie wir unser richtiges Zuhause gegen Eindringlinge schützen, sollten wir auch in der digitalen Welt unsere Daten schützen. Was ein gutes und sicheres Passwort ist, steht auf der Internetseite www.mach-dein-passwort-stark.de.“

Darüber hinaus informiert das Aachener Kommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz über die Vorträge des ersten Halbjahres zum Thema Cybercrime.

Der erste Vortrag findet am Safer-Internet-Day, Dienstag, 7. Februar, statt. Dann wird das Thema „Online-Surfen“ behandelt. Neben Online-Accounts und Online-Shopping wird dabei auch das zentrale Thema Passwortsicherheit behandelt. Die anderen drei Vorträge zu folgenden Themen finden in den Monaten März bis Juni statt:

-	Heimnetzwerke (Montag, 6.3.), 
-	Gerätesicherheit (Montag, 17.4) 
-	Kommunikation im Internet (Montag, 5.6)

Alle Vorträge beginnen jeweils um 18 Uhr und finden im Foyer des Polizeipräsidiums Aachen, Trierer Straße 501, in Aachen statt. Jeder Vortrag kann unabhängig besucht werden.

Bei Rückfragen zu den Vorträgen oder sonstigem Beratungsbedarf stehen die Kollegen der Kriminalprävention Cybercrime per E-Mail unter KP-O-Cybercrime.Aachen@polizei.nrw.de oder telefonisch unter 0241/9577 34401 zur Verfügung und freuen sich über rege Teilnahme an der Vortragsreihe. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. (kg)

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Millionen Menschen an so ein Regime „verschenken“. Ernsthaft?

Ich nehmen den KritikerInnen der Panzerlieferungen ernsthaft ab, dass sie das Leiden der ukrainischen Bevölkerung dadurch beenden wollen, dass sie Teile der Ukraine Russland schenken wollen. Das macht alles sehr viel Sinn. /s

Ich finde es auch deshalb glaubhaft, weil sie ja genau sehen, was mit der Zivilbevölkerung dort passiert. Die wird ja gut behandelt. /s

Vor allem weil dort schon immer so viele gute Sachen aus Moskau gekommen sind, das schafft Vertrauen.

Es ist vor allem ja klar, dass damit Putin Ruhe gibt, denn eine weiterhin pro-westliche, demokratische und sich wieder entwickelnde Rest-Ukraine wäre ja nicht mehr eine attraktive Alternative für Russen und damit keine Bedrohung mehr für das Regime.

Und weil alle Städte erblühen sobald die Russen kommen. Mariupol bestes Beispiel.

Die ganzen entführten Kinder haben sich ja eigentlich auch nix sehnlicher gewünscht, als bei Wildfremden abwechselnd auf Permafrostboden und im Schlamm zu leben. Quasi Aussteiger!

Putin, Lawrow, Medwedew und Peskow sind doch vertrauenswürdige Personen, denen die Wahrheit über alles geht und die sehr verlässliche Diplomatie betreiben. Oder?

***

Man sieht, dass diese hilfeverweigernden Menschen ja meist auch sonst kein Engagement zeigen, dass sie die russische Politik wenig oder nicht kritisieren, keine Osteuropaexpertise haben und praktisch nie das Leid in den besetzten Gebieten ansprechen.

Die prominenten Kritiker interessieren sich für das Leid der Ukraine nicht. Sie haben nur Angst, dass der Krieg direkt und indirekt auch uns betrifft. Kein vernünftiger Mensch kann Millionen Menschen an so ein Regime „verschenken“ wollen.

Das sind alles mit Ironie und Sarkasmus (S) verfasste Einwände und Anmerkungen, die man auf Twitter nachlesen kann. Die habe ich hier einfach mal zusammengestellt.

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Polizei findet mittels GPS-Sender gestohlene Räder

Ein gestohlenes Fahrrad konnte am vergangenen Samstag (28. Januar) mit einem GPS-Sender geortet und seinem rechtmäßigen Besitzer übergeben werden. Das teilt die Polizei heute mit.

Der Beklaute hatte sich bei der Polizei gemeldet, nachdem sein gut verschlossenes Rad gegen 14 Uhr in der Stiftstraße gestohlen worden war. Der Tracker führte die Beamten schließlich zu einer Lagerhalle in der Talstraße in Eschweiler.

Eine Richterin ordnete flott eine Durchsuchung des Gebäudes an. In der Halle fanden die Beamten sodann – neben dem Fahrrad des Geschädigten – neun weitere hochwertige Räder, deren Herkunft nun ermittelt wird.

Tatverdächtiger ist ein 37-jähriger Mann, der sich bei der Durchsuchung in dem Lager in Eschweiler aufhielt. Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. (am)

Immer mehr Menschen in Aachen schaffen sich Räder an. Wer schlau ist, stattet seinen Drahtesel mit einem GPS-Sender aus. Der führt dann die Polizei zu dem Rad hin.
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Wer dürfen Ratsleute wissen? Und was darf die Öffentlichkeit erfahren?

Um eine äußerst spannende Angelegenheit geht es morgen (am 31. Januar) im – sonst immer höllisch langweiligen – Rechnungsprüfungsausschuss. Die Frage steht im Raum, ob verhindert werden kann, dass die Öffentlichkeit (via Presse) von Ereignissen Kenntnis erlangt, die die Verwaltungsspitze unbedingt geheim halten will. 

Es geht um Transparenz in der Kommunalpolitik und die Entscheidung darüber, wie weit Transparenz erlaubt ist. Was darf jede/r wissen, was soll außer einigen Eingeweihten niemand wissen? Die Verwaltungsspitze in Aachen möchte denen das Handwerk legen, die den  Medien Infos zukommen lassen. – Zuletzt wurde der Presse verraten, dass ein Mitarbeiter des Stadtbetriebs mit ausgemusterten städtischen Fahrzeugen so gedealt hatte, dass für ihn ein Profit heraussprang. 

Irgendjemand (aus der Verwaltung? Aus der Politik?) hatte den Fall einem Journalisten erzählt, und alles stand dann wenig später in der örtlichen Tageszeitung. Reaktion der Oberbürgermeisterin: Sie erstattete Anzeige wegen Geheimnisverrat. Eine seltsame Aktion, denn für Journalist*innen gibt es das Zeugnisverweigerungsrecht, d. h. sie müssen keiner Oberbürgermeisterin und auch sonst niemandem offenbaren, von wem sie ihre Informationen haben. 

Wenn also der Staatsanwalt beim Journalisten anruft und sagt: „Vom wem hatten Sie die Info?“ Dann sagt der Journalist „Ich berufe mich auf das Zeugnisverweigerungsrecht.“  Dann wünschen sich beide noch einen schönen Tag und das wars. Das Zeugnisverweigerungsrecht für Journalist*innen ist ein Recht, das es Menschen  ermöglicht, auf Missstände hinzuweisen, auf dass die Medien sodann über die Vorfälle berichten und die Missstände behoben werden. s. Wikipedia: Zeugnisverweigerungsrecht

Journalisten müssen ihre Quellen nicht offenlegen. Tun sie es doch, wird ihnen nie mehr jemand vertraulich etwas mitteilen. Sie können sich eigentlich gleich einen anderen Beruf suchen. 

Sehr persönliche Daten von uns Aachener*innen sind in der Stadtverwaltung bekannt und dürfen nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Das ist auch richtig so. Andere Daten und Vorgänge wiederum, die zu wissen die Öffentlichkeit ein berechtigtes Interesse hat, sollen aber ebenfalls geheim bleiben. Es entsteht ein Mangel an Transparenz.

In der Öffentlichkeit ist nunmehr bekannt, was im Stadtbetrieb vorgefallen ist. Der Name des Übeltäters wurde korrekterweise nie genannt, der Name des „Maulwurfs“, der geplaudert hatte, ebenfalls nicht. Und: Der Fall gehört schon allein deshalb in die Öffentlichkeit, weil der Stadt ein finanzieller Schaden entstanden ist und weil man sich fragen muss, ob es im Stadtbetrieb bei finanziellen Dingen genug Kontrollen gibt. Einen solche Betrugsfall nutzt man normalerweise, um Kontrollen zu verbessern. 

Zunächst stand der Vorschlag im Raum, dass Politiker*innen nur noch Teile von Unterlagen zur Einsicht bekommen sollten. Wer mehr wissen wollte, sollte einen Termin vereinbaren und in einem abgetrennten Raum die kompletten Vorlagen einsehen dürfen. Genau ist AachenNews nicht bekannt, wie man sich das dachte. Die Politik jedenfalls fand dieses Vorgehen nicht praktikabel, die Verwaltung dachte sich was Neues aus. Demnach soll es bald zu bestimmten Sitzungsunterlagen Zugangsbeschränkungen geben. Außerdem „. . . wird vorgeschlagen, die Prüfberichte (. . . ) ausschließlich über einen gesonderten it-technischen Zugang zu einer Cloud-Lösung oder postalisch an die Mitglieder des Rechnungsprüfungsausschusses zu versenden“. Alles ziemlich kompliziert.

Die spezielle Datencloud muss erst noch geschaffen werden. Die umständlichen weiteren Regelungen werden in der Verwaltungsvorlage für die Sitzung am Dienstag, 31. Januar, dargestellt (ab 17 Uhr, im Tivoli Aachen – Club Lounge 1). Es ist uns hier – ehrlich gesagt – auch noch kein bisschen klar, wie die künftige Vorgehensweise funktionieren kann. Vermutlich gar nicht, nicht praktikabel, zu umständlich.

Der Stadtrat diskutiert das Thema am Mittwoch, 1. Februar, ab 17 Uhr im Rathaus – öffentlich. Es ist dort Tagesordnungspunkt 16.

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Zum Foto oben (gesehen am Europaplatz): Das wissen auch nur wenige: Wer in Aachen welche Graffiti an die Wände bringt.

Eine Art Urwald im Aachener Ostviertel.




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Jetzt Themen finden, die bislang von der Politik nicht die nötige Aufmerksamkeit erhielten

Eine aktuell in den städtischen Citylights laufende Plakataktion zeigt Menschen, die bereits Themen für den Bürgerrat eingereicht haben.

Jetzt ist es beschlossen: Aachen bekommt einen Bürgerrat. Von diesem verspricht man sich mehr Aufmerksamkeit für Themen, die den Menschen in Aachen auf den Nägeln brennen, aber von der Politik noch nicht die nötige Aufmerksamkeit erhalten. In Aachen geht damit eine neue Form von Beteiligung an den Start: ein Bürger*innenrat als ständige, institutionalisierte Einrichtung mit begleitender Gremienstruktur, den es in dieser Form in Deutschland bislang nicht gibt (jedenfalls ist AachenNews nichts bekannt).

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen zu dem Experiment in Sachen Demokratie: „Es geht nicht um ein Diskussionsforum, sondern um ein wirksames Instrument, das Dinge in dieser Stadt nach vorne bringt und in der Umsetzung von den Menschen getragen wird.“

Repräsentativ, freiwillig, per Los ausgewählt

Im Bürger*innenrat der Stadt Aachen werden 56 nach Alter, Bildung und Sozialräumen repräsentativ ausgewählte Menschen ab 16 vertreten sein. Die Teilnahme ist freiwillig. Der Bürger*innenrat kommt zwei- bis dreimal im Jahr zusammen und berät – unterstützt von Fachleuten – über ein wichtiges städtisches Thema, das vorher von euch liebe Leserinnen und Leser vorgeschlagen wurde. Die Mitglieder des Bürger*innenrates werden jedes Jahr neu bestimmt. 

Im neuen Bürgerrat ergibt es sich sozusagen, dass Menschen miteinander ins Gespräch kommen, die sich sonst im Alltag kaum begegnen. Sie sprechen in einem moderierten Rahmen über ein Thema, das alle bewegt – zum Beispiel: Wie schaffen wir mehr soziale Gerechtigkeit? Wie können wir unseren Straßenraum für die unterschiedlichen Nutzer*innen aufteilen? Wie kann unsere Stadt krisensicher werden?

Durch die Diskussion könnte ein Perspektivwechsel erfolgen, und Politik und Verwaltung könnten eine unmittelbare Empfehlung aus der Bürgerschaft erhalten. Das wäre dann für alle ein Gewinn.

Themen bitte bis 10. März einreichen

Alle Aachener*innen ab 16 Jahren sind aufgerufen, eine Frage oder ein Thema einzureichen. Das Thema sollte für die gesamte Stadt relevant sein. Und: Es muss von der Stadt Aachen selbst entschieden werden können. Es macht quasi keinen Sinn, ein Thema einzureichen, dass nur in Berlin von der Bundesregierung entschieden werden kann, z. B. mehr/weniger Waffen für die Ukraine. Damit dein Thema ins Auswahlverfahren kommt, müssen sich zudem 125 Menschen für das Thema ausgesprochen haben. Hier gehts los, bitte klicken.

Am Ende wird im Rat der Stadt über die Ergebnisse entschieden. Wenn der Rat zustimmt (was anderes wird wohl kaum möglich sein), erhält die Verwaltung den Auftrag, das Bürger*innen-Gutachten umzusetzen. Bis zum 10. März 2023 haben alle Einwohner*innen in der Stadt Aachen die Möglichkeit, Themenvorschläge für das Jahr 2023 einzubringen. Das geht per Mail an buerger_innenrat@mail.aachen.de oder per Post an: Stadt Aachen, Fachbereich Bürger*innendialog und Verwaltungsleitung, Albert Halfmann, Verwaltungsgebäude Katschhof, Johannes-Paul-II.-Straße 1, 52062 Aachen.

In der Verwaltung wird es eine Stelle geben, die den neuen Rat unterstützt und begleitet. Dieses neue Sekretariat ist auch die Anlaufstelle für alle Fragen rund um den Bürgerrat. AachenNews wird weiter berichten.

Vorbild stammt aus der Grenzregion

Anregungen für diese Form der Beteiligung fand die Aachener Initiative „Bürgerrat Aachen“ in der direkten Nachbarschaft Aachens, in Ostbelgien. Als Vorreiterin hat die Stadt Eupen bereits seit vier Jahren Erfahrung mit dem Bürgerrat. Eingerichtet wurde er, um das Vertrauen der Menschen in Politik wiederherzustellen. Zugleich erhofft sich die Deutschsprachige Gemeinschaft, das Verständnis für die politischen Entscheidungsprozesse zu fördern und damit die demokratischen Institutionen zu stärken.

Der Zeitplan: Im März entscheidet das Begleitgremium über die Relevanz der Fragen, im April werden sie in einer öffentlichen Sitzung beraten. Noch vor der Sommerpause sollen 3.000 repräsentativ ausgewählte Personen angeschrieben und zur Teilnahme aufgefordert werden. Über ein Losverfahren werden 56 Menschen ausgewählt. Voraussichtlich nach der Sommerpause wird dann die erste Sitzung des Bürger*innenrates stattfinden können.

Infos auf der Internetseite des Bürger*innenrates unter aachen.de/buerger_innenrat.

Mit Infos des Fachbereichs Kommunikation und Stadtmarketing der Stadt Aachen

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Streik: Abfallsammlung nur eingeschränkt

Die Ortsgruppe Aachen der Gewerkschaft Komba hat ihre Mitglieder für heute, Freitag, 27. Januar, zu einem Warnstreik im öffentlichen Dienst aufgerufen. Dies hat Auswirkungen auf verschiedene Bereiche der Stadtverwaltung. Betroffen können sein: städtischen KiTas, die Offenen Ganztagsschulen, Schwimmbäder oder die Volkshochschule.

Zusätzlich zum Freitag sind die Mitarbeiter*innen des Stadtbetriebs auch für morgen, Samstag, 28. Januar, zu einem Warnstreik aufgerufen. Die Streikenden fordern angesichts von Inflation und Energiekrise mehr Lohn/Gehalt.

Die Stadt Aachen teilt mit, sie bittet um Verständnis, wenn bestreikte Bereiche und Einrichtungen jetzt ohne Ankündigung nicht geöffnet sind oder nur eingeschränkt arbeiten können.

Durch den Streik ist auch die Abfallsammlung durch den Aachener Stadtbetrieb eingeschränkt. Da der Stadtbetrieb zusätzlich am Samstag, 28. Januar, bestreikt wird, kann die Leerung erst am darauffolgenden Samstag, 4. Februar, nachgeholt werden. Die für heute geplante Abholung von Sperrgut und Elektrogeräten wird im Laufe der fünften Kalenderwoche sukzessive nachgeholt.

Die Abholung des Gelben Sacks durch den Dienstleister EGN ist von der Verschiebung nicht betroffen.

Der Recyclinghof Eilendorf, Kellershaustraße 10, bleibt an beiden Tagen geschlossen. Der Recyclinghof Brand, Camp Pirotte 50, ist zu den üblichen Öffnungszeiten zu erreichen.

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No more: Maskenpflicht in Bussen, Tests in Kitas/Schulen und keine Pflicht mehr zur Isolierung. Auf Ausnahmen achten!

Die nordrhein-westfälische Landesregierung teilt mit, was hier fast ungekürzt wiedergegeben wird. Dass nämlich die Maskenpflicht im ÖPNV und die Isolierungspflichten für Corona-Infizierte zum 1. Februar auslaufen. Schutzmaßnahmen konzentrieren sich nur noch auf einige wenige Maßnahmen, die dem Schutz besonders vulnerabler Einrichtungen dienen.

Auch die Testregelungen für Schulen und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung werden nicht verlängert. Die Test- und Quarantäneverordnung läuft zum 31. Januar 2023 gänzlich aus. Somit endet die Pflicht, sich im Falle einer Corona-Infektion fünf Tage in häusliche Isolierung zu begeben. Alle, aus der auslaufenden Verordnung resultierenden Isolierungen enden automatisch mit Ablauf des 31. Januar 2023.

Wer möchte, kann natürlich weiter im Bus und auch sonst eine Maske tragen.

Bestehen bleiben folgende Schutzmaßnahmen:

·       Wer einen positiven Test hat, darf Einrichtungen für vulnerable Personen für fünf volle Tage nach dem positiven Test nicht betreten. Der Tag der Testung wird dabei nicht mitgerechnet.

·       Für Beschäftigte in diesen Einrichtungen gibt es weiterhin ein Tätigkeitsverbot bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnis; diese Vorgabe wird jetzt in der Coronaschutzverordnung geregelt anstatt wie bisher in der Test- und Quarantäneverordnung.

·       Beschäftigte in Arztpraxen und vergleichbaren Einrichtungen müssen zum Schutz von vulnerablen Personen weiterhin mindestens eine medizinische Maske tragen. 

·       Die bisher schon geltenden Ausnahmeregelungen zu den Testpflichten des Bundes, zum Beispiel in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und vergleichbaren Einrichtungen, bleiben bestehen. Hier reicht ein Selbsttest für Besucher grundsätzlich aus, soweit nicht die Einrichtung eine Testmöglichkeit vor Ort anbietet. 

In den Schulen entfällt die rechtliche Grundlage für anlassbezogene Testungen. In der Folge endet auch die regelmäßige monatliche Ausgabe von fünf Selbsttests pro Monat. Die Lieferung von Coronatests wird für die nach dem Kinderbildungsgesetz geförderte Kindertagesbetreuung, heilpädagogischen Gruppen/Einrichtungen und Brückenprojekte Mitte Februar eingestellt. 

Nach dem Wegfall der Isolationspflicht wird positiv getesteten Personen dringend empfohlen, für einen Zeitraum von fünf Tagen in Innenräumen außerhalb der eigenen Häuslichkeit mindestens eine medizinische Maske zu tragen. Die allgemeine Empfehlung zum Tragen einer Maske wird aufgehoben. 

Weiterhin gilt – unabhängig von der Pandemie -: Wer krank ist, sollte zuhause bleiben!

***

Zur allgemeinen Aufmunterung noch etwas Musik. Leider mit Werbung davor.

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Das war anders geplant: Noch keine einzige Radvorrangroute ist fertig

Den Aktiven für den Radentscheid Aachen geht es zu langsam. Die Freund*innen des entspannten Radelns in Aachen veranstalten eine Demonstration und schicken deshalb folgende Mitteilung:

Mehr als drei Jahre nach dem mit großer Mehrheit gefassten Beschluss des Stadtrates, den Radentscheid umzusetzen, ist im Stadtbild noch viel zu wenig sichtbar.

Wir wollen Sofortradwege. Denn die
➔ sind schnell und preiswert zu verwirklichen,
➔ erhöhen die Sicherheit für Menschen auf Fahrrädern unmittelbar,
➔ motivieren zum Radfahren,
➔ bringen mehr Verkehr auf’s Fahrrad.

Sofortradwege können an vielen Stellen der Stadt Aachen ziemlich problemlos umgesetzt werden. Oft reichen Markierungen, Flexi-Poller und Schilder. Über Details kann man später diskutieren, wenn die Stadtverwaltung Planungskapazitäten frei hat. Bis dahin radeln wir schon mal sicher!

Auf Social Media erbrachte unsere Umfrage folgende Prioritäten:

  1. Theaterstraße,
  2. Jülicher Straße,
  3. Roermonder Straße,
  4. Turm- und Junkerstraße.

Offenbar wünschen sich viele auf der Theaterstraße auf beiden Seiten separate Fahrradstreifen; denn sie ist eine wichtige Achse für zügigen Fahrradverkehr in und durch die Innenstadt. Der Autoverkehr ist hier ohnehin so mäßig, dass es auch in Baustellenzeiten zu wenig Staus kommt.

Mit unserer Aktion möchten wir am kommenden Freitag, 27. Januar, demonstrieren, wie einfach es sein kann, Radfahrende zu schützen. Start ist ab Ecke Bahnhofstraße. Daher reservieren wir von 16:30 bis 19 Uhr stadtauswärts von der Bahnhofstraße bis zur Kreuzung Normaluhr den rechten Fahrstreifen für Radfahrende. Dann fahren wir mehrere Runden auf der Verbindung Theaterstraße, Vereinsstraße, Horngasse, Bahnhofstraße, Theaterstraße. Die Demonstration wird von der Polizei begleitet.

Sofortradwege sollen die Umsetzung des Radentscheids beschleunigen. Sie stellen
vorweggenommene dauerhafte Lösungen dar. Insbesondere ermöglichen sie die schnelle
Umsetzung der Ziele 1 und 3 des Radentscheids, die im November 2019 vom Stadtrat
beschlossen wurden:

  • Ziel 1: Durchgängiges, engmaschiges Radwegenetz erstellen!
  • Ziel 3: Sichere Radwege an Hauptstraßen!

Noch keine einzige Radvorrangroute ist fertig. Es gibt nur Teilstücke. Auch ein Ende der
Planungen ist nicht in Sicht, geschweige denn der Bau. Konkrete Planungen und realisierte Teilabschnitte gibt es an den Radvorrangrouten nach Brand, Eilendorf und zum Campus Melaten. Auf der Altstraße oder einem Teil der Lothringerstraße ist zu erleben, wie radfreundlich die Routen werden. Für die Radvorrangrouten nach Haaren und Verlautenheide beginnen jetzt die Planungen. Es bleiben noch fünf weitere Routen zu planen und umzusetzen.

An den Hauptstraßen gibt es bisher nur wenige Abschnitte, die fahrradgerecht umgestaltet wurden: z.B. Ludwigsallee mit Saarstraße sowie Pontwall. In der Planung sind außerdem z.B. Lütticher Straße, Hohenstaufenallee, Monheimsallee, Breslauer Straße und die Vaalser Straße an der Grenze. Ansonsten: noch große „Lücken“!

Die Aktiven beim Radentscheid loben die Planungen der Stadt Aachen und die gute Zusammenarbeit. Sie wissen, dass die Kolleg*innen in der Verwaltung engagiert arbeiten, und eine gute Bürgerbeteiligung sowie politische Entscheidungen ihre Zeit brauchen. Es zeigt sich aber, dass eine zusätzliche Strategie für eine schnellere Umsetzung des Radentscheids nötig ist.

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Alles neu: ein Bürgerrat, ein Cube-Store und eine Kita-Plattform

In Aachen kommt die Verkehrswende nicht voran. Woran liegt das? Am Stadtrat? Dort und in den Ausschüssen gibt es einfach zu wenig Klimaschützer – in der Lokalpolitik und in den Medien. Und es gibt zu wenig Diversität, zu wenig unterschiedliche Menschen in den politischen Gremien, zum Beispiel keine bekannten Künstler*innen/Musiker*innen aus der hiesigen Szene. Da ist übrigens auch niemand mit Akzent und schon gar keine Person mit einer anderen Hautfarbe. 

Bei jeder Fahrt mit der ASEAG sieht man ein etwas anderes Aachen, als wenn der Stadtrat tagt. Das mag eine Arbeitsgruppe bewogen haben, einen Bürgerrat zu gründen, bzw. korrekt: einen Bürger*innenrat

***

Der Bürgerrat ist ein Gremium aus 56 zufällig ausgewählten Personen, die sich mit dem befassen werden, was die Menschen in Aachen „wirklich“ bewegt. Das geht so: Jede/r ab 16 Jahren kann eine Frage stellen oder ein Thema vorschlagen. Das Thema/die Frage könnt ihr hier mailen buerger_innenrat@mail.aachen.de und müsst dann warten, ob das Thema 125 Unterstützerinnen und Unterstützer findet. Auf dieser Seite könnt ihr (wenn technisch alles klappt) eure Unterstützung mitteilen: https://aachen.de/buerger_innenrat

Wie erwähnt: Das Thema, das mindestens 125 gleichfalls Interessierte findet, kommt in die engere Wahl. Aus dieser engeren Wahl werden die TOP-5-Themen ermittelt und aus den TOP 5 bestimmt wiederum das Bürgerforum das eine Thema, das der Bürgerrat ein Jahr lang beackern wird. Mit dem Ziel natürlich, dass sich in Aachen was zum Besseren wendet. 

Es sieht auf den ersten Blick kompliziert aus, ist in Wirklichkeit aber einfach. Mehr Infos gibt es hier: www.buergerrat-aachen.de


Wie werden die 56 Personen ausgewählt? 

Wenn ihr Mitte Juli (wie etwa 3000 andere Personen aus den ingesamt 14 Stadtvierteln) Post bekommt und gefragt werdet, ob ihr beim Bürgerrat mitmachen wollt, dann könnt ihr bei den 56 dabei sein. Die örtliche Presse hat die Angelegenheit ebenfalls erklärt: Hier klicken.

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Moderne Zeiten, die nächste: Die allermeisten Kinder nutzen mittags das Essensangebot ihres Kindergartens.  Das Bezahlen des Kita-Essens ist aber ein Riesen-Aufwand  für die Erzieherinnen. Es wird vereinfacht, wenn ab 1. April kitafino.de tatsächlich  funktioniert. 

Das Essen zu bestellen und zu bezahlen, das hat das ohnehin schon knappe Personal in den Kitas immer lange aufgehalten. Es soll bald über eine Plattform digital funktionieren, und zwar in allen 56 städtischen Kindergärten für etwa 3600 Jungen und Mädchen. Beruhigend: Es gibt schon Kitas, in denen das System funktioniert. 

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Fahrradfahren wird immer beliebter: Entsprechend können sich die Biker*innen in Aachen über mehrere neue Fahrradläden freuen. Am Gut Wolf Nr. 6 lohnt sich ein Besuch, dort gibt es einen neuen Laden (3000 Quadratmeter groß) mit rund 450 Fahrrädern. Es ist ein wunderbarer Cube-Store, der Betreiber ist ein Unternehmer aus Kalterherberg. In der Eifel hat er vor Jahren mit dem Fahrrad-Business begonnen. Jetzt also schräg gegenüber von Eurobike und in der Nähe von einem weiteren großen Fahrradladen an der Krefelder Straße. 

Da muss Aachen mit der Mobilitätswende nur noch in die Gänge kommen. Und eher nicht so viel auf die Teile der Geschäftswelt geben, die dem Privat-Pkw – komme was wolle – den Vorrang geben wollen.

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Das Bürgerforum lädt alle Bürger*innen morgen, Dienstag, 24. Januar, um 17 Uhr zu einem Ortstermin in den Wintergarten des Restaurants „Sieben Quellen Hof“ ein. Diskutiert wird das überaus umstrittene Thema „Einzäunung im Naturschutzgebiet Sieben Quellen in Seffent“.

Damit widmet sich das Bürgerforum vor Ort einem Thema, das seit Ende Dezember 2022 in Teilen der Bevölkerung Informations- und Klärungsbedarf hervorruft. Der Ortstermin soll den Bürger*innen ermöglichen, mit Politik, den zuständigen Behörden und anderen Beteiligten in den Dialog zu kommen.

Im Bürgerforum haben alle Bürger*innen die Möglichkeit, aktiv an dem Gespräch teilzunehmen. Jede Meinung ist im Bürgerforum wichtig.

Eine Straße in Aachen. Schwere Wagen parken da, wo sie nicht parken dürfen, stehen stundenlang auf dem Boden, unter dem sich die Wurzeln der Bäume befinden. Schöne, alte Bäume werden so kaputtgeparkt. Sehr ärgerlich.
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Kein Personal, aber Ende 2025 wird eine neue Kita eröffnet

Aachen hat zwar kein Personal für eine neue Kita. Aber das bedeutet nicht, dass man deshalb auf einen Kita-Neubau verzichtet. Gebaut wird trotz Personalnot. Und das ist auch gut so. Eine gegenwärtige Notlange sollte Kommunen nie daran hindern, einigermaßen positiv für die Zukunft zu planen.

In Eilendorf soll eine fünfgruppige Kindertagesstätte (Kita) errichtet werden. Der Planungsausschuss hat am gestrigen Donnerstag einstimmig den Baubeschluss gefasst. Zuvor hatte schon der Kinder- und Jugendausschuss eine entsprechende Empfehlung einstimmig ausgesprochen. 

So wird sie einmal aussehen: Die neue Kita in Breitbenden. Visualisierung: pbs architekten Planungsgesellschaft mbH

Das ist schon eine kleine Sensation: Mit der neuen Kita Breitbenden soll erstmalig eine Kindertagesstätte vollständig in massiver Holzbauweise entstehen. „Die Stadt vollzieht mit diesem Vorhaben einen Paradigmenwechsel hin zum Bauen mit Zukunft“,  sagen die Fachleute. Diese Kita ist nämlich die erste städtische, die als Nachhaltiger Bau zertifiziert wird.

Das bedeutet: Erstmals werde eine CO²- bzw. Öko-Bilanz und eine Lebenszykluskosten-Berechnung durchgeführt. Das Gebäude werde annähernd klimaneutral erstellt und betrieben. Zudem werde ein Material-Kataster erstellt, das als Grundlage einer Aktivierung von Materialwerten dient. Der Holzbau wird unter anderem mit begrünten Schrägdächern, mit der Installation von Photovoltaikanlagen und einer Minimierung von versiegelten Flächen auf dem Grundstück punkten.

Der Entwurf stammt vom Aachener Büro „pbs architekten“. Das Gebäude wird drei U3- und zwei Ü3-Gruppen umfassen und insgesamt Platz für rund 80 Kinder bieten. Die Stadt kalkuliert laut aktuellem Planungsstand mit Kosten in Höhe von knapp 11,4 Millionen Euro. Schon Ende 2025 soll alles fertig sein. Das ist sportlich und wohl nur möglich, weil vieles parallel erarbeitet wird.

Mehr Infos: im Ratsinformationssystem der Stadt Aachen, bitte auf Anlagen klicken: http://ratsinfo.aachen.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=26389.

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Etwas Musik: Auf „auf YouTube ansehen“ klicken

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