Wir denken an alle, die sich jetzt den Flammen entgegenwerfen und löschen was das Zeug hält. In Hürtgenwald und aus besonderer Verbundenheit zur Eifel an die in der Eifel bei Belgien. Wir fühlen uns total verbunden mit den Menschen in Kalterherberg, Mützenich, Konzen, Höfen, Rohren, Imgenbroich (alles Dörfer der StädteRegion Aachen) und allen, die nah am Venn wohnen.
Auf beiden Seiten, Belgien und Deutschland, wo man sich schon oft gegenseitig geholfen hat, fürchten Menschen um ihr Hab und Gut. Es zerreißt einem das Herz, wenn man die dicken Aschewolken sieht, die Fotos von der verdunkelten Landschaft zugeschickt bekommt. Wie ungeheuerlich, wie schrecklich ist diese Katastrophe.
Die Arbeit aller Einsatzkräfte ist der Hammer. Es ist eine internationale Helfertruppe, die gegen das Feuer arbeitet. Man hätte nicht gedacht, das so viel unbürokratische Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg noch/jemals möglich ist. Davon sollte die StädteRegion und die ganze Region (auch Niederländer helfen mit, das Feuer zu löschen) unbedingt etwas in die Zeit nach dem Brand rüberretten.
Monschauer sollen sich auf Evakuierung vorbereiten
Ein extremer Großbrand wütet zur Zeit im Hohen Venn, was ein Naturschutzgebiet ist und in der Eifel bzw. in Belgien an der Grenze zu Deutschland gelegen ist.
Der Großbrand hat massive Auswirkungen auf die Stadt Monschau und seine verschiedenen Stadtteile, als da wären, Mützenich, Höfen, Kalterherberg, Imgenbroich, Konzen. Alles traumhaft schöne Eifeldörfer, auf deutscher Seite gelegen.
Nicht weniger schön sind die belgischen Eifelorte, wo jetzt die Menschen Angst haben, Haus und Hof zu verlieren. Das Feuer ist am Freitag, 14. August, ausgebrochen, einen Tag später als das ebenfalls fürchterliche Feuer in Hürtgenwald.
Das Vennfeuer hat sich auf 1600 Hektar ausgebreitet. Über dem Monschauer Land geht dichter Ascheregen nieder. Eine enorme Rauchwolke zieht über das Gebiet in Richtung NRW hinweg. Bewohner von ganz Monschau sollen unbedingt Türen und Fenster geschlossen halten, Klimaanlagen ausschalten.
Stand Samstag Nachmittag gab es auf deutscher Seite noch keine Evakuierungen. Das soll sich jetzt (abends) geändert haben. Alle sollen sich vorbereiten, ihre Häuser zu verlassen. Direkt hinter der Grenze – in den belgischen Nachbarorten Sourbrodt,Küchelscheid und Leykaul – laufen bereits Evakuierungen bzw. die Leute sollen sich zu einer Evakuierung bereit halten.
Die Straße N68 zwischen Eupen und Sourbrodt ist komplett gesperrt. Es kämpfen hunderte belgische und deutsche Kräfte gemeinsam gegen die Flammen. Löschflugzeuge und Hubschrauber aus verschiedenen Ländern unterstützen die Löscharbeiten. Die Armee unterstützt mit Speziallöschfahrzeugen.
Quellen:
Wochenspiegel, Großfeuer im Hohen Venn – Altkreis Monschau
Bei Hürtgenwald – 23 Kilometer Luftlinie von Aachen entfernt – ist ein Waldbrand außer Kontrolle geraten. Das Dorf Gey (1800 Einwohner) musste nachts evakuiert werden. Brandgeruch ist im weiten Umfeld festzustellen, Rauchpartikel gehen in Stolberg runter, Rauch zieht bis nach Aachen.
Auf die kommenden Brände muss sich unsere Region besser vorbereiten, denn der nächste Hitzesommer kommt bestimmt.
Es müssen in den Eifelwäldern Entnahmestellen für Löschwasser gebaut werden, und die müssen natürlich groß und ständig gefüllt sein. Die Anfahrt zu den Stellen muss bequem möglich sein, Schneisen müssen dazu geschlagen werden. Ganzjährig müssen schwere Löschfahrzeuge mitten in den Wald gelangen können. Dort muss auch Raum sein, damit andere Fahrzeuge das Wasser in die Löschfahrzeuge nachfüllen können.
Bäche und Flüsse wie die Inde können im Fall von Hitze und Trockenheit nicht genutzt werden, die soll man erst gar nicht in die Planung einbeziehen.
Die Wälder müssen von Hochständen aus oder mit Drohnen (jedenfalls von oben) observiert werden. Und zwar in Zeiten großer Trockenheit und großer Brandgefahr: Tag und Nacht, so dass Rauchentwicklung sofort gemeldet werden kann und die Feuer im Entstehen gelöscht werden können. Freiwillige Feuerwehren, THW, Forstleute und wer sich sonst noch verantwortlich fühlt für den Schutz der hiesigen Region müssen angeworben und schon im Voraus zur Mitarbeit eingeteilt sein.
Was auf Widerstand stoßen wird: Den Leuten muss das Grillen draußen (in Zeiten anhaltender, großer Trockenheit) strikt verboten werden. Funkenflug richtet ansonsten den größten Schaden an.
Wer in der Eifel, in der Nähe von Wald wohnt, muss eine kleine Notfalltasche bereitstehen haben. Was da drin sein muss, könnt ihr hier nachlesen.
Auf Facebook informiert u. a. Stefan Hase über den Waldbrand in der Eifel.
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Übrigens, nur wenn es ganz trocken ist und jemand ein Feuer macht, dann brennt es. Die Lufttempertur ist dem Wald total egal, er braucht Feuer/Funken damit es brennt. Wenn kein Gewitter, dann kann nur Brandstiftung der Grund für das Feuer sein. Brände brechen nicht einfach so aus.
Es ist heiß in der Stadt, und es wird nicht kühler, von Regen keine Spur. Die Stadtverwaltung startet deshalb für August und September das Pilotprojekt „Aachen abkühlen“. Immerhin: Man macht sich Gedanken, wie den Bürgerinnen und Bürgern in der Not geholfen werden kann.
Die Verwaltung teilt mit: Konkret werden zukünftig an Tagen, für die der Deutsche Wetterdienst eine Warnung vor starker oder extremer Hitzebelastung herausgegeben hat – außer am Wochenende – an den Marktplätzen in Brand und Haaren sowie am Elsassplatz sogenannte Düsenschläuche ausgelegt, die feine Wasserfontänen, eine Art Regen, sprühen.
Diese Geräte produzieren Nebel, der ist für die Pferde gedacht. Gesehen auf dem Abreiteplatz bei der Reit WM. In Berlin ist ein Wasserwerfer im Einsatz, und Aachen versucht es mit feinen Fontänen.
Grundsätzlich sollen die Schläuche ihre kühlende Wirkung in diesem Sommer montags bis freitags von 13 bis 17 versprühen. Fällt die große Hitze auf einen der Markttage, wird die Zeit angepasst und der Aufbau der Wasserschläuche verschiebt sich auf circa 15 Uhr.
„Dass an einem Hitzetag ein Schlauch dort liegt, wo sich Bürgerinnen und Bürger aufhalten, klingt einfach. Ist es nicht – dahinter stecken Kolleginnen und Kollegen, die Genehmigungen, Leitungen und Zeitpläne unter Zeitdruck zusammengebracht haben. Danke, dass Sie das für uns alle möglich machen”, lobt Oberbürgermeister Ziemons alle Beteiligten.
Der Oberbürgermeister sagt weiter, neben der Aktion dürfe natürlich der Klimaschutz an sich, „wie wir ihn mit dem Integrierten Klimaschutzkonzept der Stadt verfolgen“, nicht vergessen werden.
Alle Proben der Hydranten, an denen die Schläuche angeschlossen werden, entsprechen den Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Der Startschuss fällt schon morgen, Donnerstag, 13. August, und übermorgen, Freitag 14. August. Danach heißt es zukünftig nach einer DWD-Hitzewarnung: Wasser Marsch! Fragen zum Projekt beantwortet Call Aachen unter 0241 432-0.
Emotional und teils sehr temperamentvoll, so ist gestern Abend die Reit-Weltmeisterschaft 2026 eröffnet worden. Die Show riss das Publikum teils sogar zu Begeisterungsstürmen hin. Zwei Damen aus dem europäischen Adel erhielten tosenden Beifall.
Das Stadion war nicht ausverkauft, was vermutlich an den Preisen lag. Die WM ist eine teure Angelegenheit, allein das Parken kostete gestern 20 Euro, auch im Alemannia-Parkhaus. Man kann das Stadion aber bequem mit dem Shuttlebus erreichen. Ein sonst immer „billiger“ Platz im Block H kostete 60 Euro.
Ständig neue, schöne Bilder. Der WDR hat alles übertragen. Die Aufzeichnung findet man im Internet.
Fast 2 Stunden dauerte die bunte Show. Ab heute gibt es dann knapp zwei Wochen lang sportliche Highlights mit rund 800 Pferden und 880 Sportlerinnen und Sportlern. Über 60 Nationen marschierten bzw. ritten zur Eröffnung ein, darunter auch – auffallend – ein Reiter ohne Flagge, vermutlich ein Russe, der auf diese Weise nur so halb dabei war. Glücklicherweise wurde niemand zugemutet, die russische Flagge lustig im Wind flattern zu sehen.
Geradezu erschlagen wird man auf dem Gelände vom Warenangebot und dem Angebot der vielen Imbissbuden. Ein ganzes, großes Kaufhaus hat sich in der Soers ausgebreitet, man hat den Eindruck, außer Möbel kann man praktisch alles kaufen. Streng abgetrennt ist der große Bereich der VIPs, der Reichen und Schönen, Reiten auf diesem Niveau ist schließlich nicht gerade ein Volkssport.
Es gab atemberaubende Vorführungen mit mehreren Hundert Pferden. Sehr gefallen hat die traditionelle Quadrille der Deutschen Landgestüte mit 64 Hengsten gleichzeitig im Stadion.
Sängerin Yvonne Catterfeld sang live die Nationalhymne, und zwar – wie es jetzt üblich ist – etwas sehr pathetisch und feierlich. Aber das ist Geschmacksache. Bis zum 23. August geht es in sechs Disziplinen um Titel und Medaillen. Aachen ist jetzt für knapp zwei Wochen das Zentrum der internationalen Reitsportwelt.
Vor 40 Jahren bei Fortuna Köln erfunden, am Sonntag in Aachen zu beobachten: die deutsche Ultra-Kultur. Zwei Brüder, deren Eltern Gastarbeiter aus Italien waren, etablierten damals hierzulande eine neue Form des Fan-Daseins. Es war ein riesiges Stück Arbeit. Gut 23.500 Fans starteten mit der Alemannia in die neue Saison. Seltsam: Es war im Wandelgang auf einmal sehr eng, enger als wenn sonst 30.000 zum Tivoli kommen.
Seit den frühen Morgenstunden (11. August) läuft ein großer Polizeieinsatz zur Bekämpfung des lokalen Drogenhandels sowie der Eigentumskriminalität. Die Maßnahmen finden unter anderem im Frankenberger Viertel in Aachen, in Eilendorf, in Würselen und Herzogenrath statt.
Dazu teilt die Polizei mit:
„Im Rahmen der kriminalpolizeilichen Ermittlungen werden aktuell mehrere Durchsuchungs- und Vollstreckungsmaßnahmen durchgeführt. Ziel des Einsatzes ist es, gegen mutmaßliche Täterinnen und Täter vorzugehen sowie Beweismittel zu sichern.“
Unterstützt wird die Polizei Aachen unter anderem durch Spezialeinsatzkräfte (SEK). Offenbar hält und hielt sie den organisierten Drogenhandeln für so gefährlich, dass eigens zwei Sondereinsatzkommandos hinzugezogen wurden. Ziemlich ungewöhnlich: Auch die Feuerwehr Aachen ist in den Einsatz eingebunden. Mag sein, dass die Ausmaße der Drogenküche in einem Haus in der unteren Bismarckstraße – in der Crack oder andere Kokain-Mischungen hergestellt wurden – diese Maßnahme erforderlich machte.
„Während des Einsatzes kann es in den betroffenen Bereichen zu Verkehrsbeeinträchtigungen sowie kurzfristigen Sperrungen kommen“, teilt die Polizei mit und bittet um Verständnis. 170 Beamte sollen im Einsatz gewesen sein.
Es wird zugesagt: Nach Abschluss des Einsatzes wird die Polizei über die Ergebnisse informieren. (sk)
Wunderbar! Die Sommerpause – versaut durch die WM – ist vorbei. Es gibt wieder richtigen Fußball, vermutlich mit Zuschauerrekorden – in der 3. Liga nämlich. Kein Infantino mehr, der servil hinter Ekelpaket Donald Trump herwieselt, kein totalversagender Nationaltrainer und keine künstlich hochgejubelte Nationalelf mehr.
In der Sommerpause wurden uns in Aachen teils spannende, teils rätselhafte Neuverpflichtungen vorgestellt und neue Trikots mit Bezug auf uralte Gebäude und Zeiten. Die 19. Saison der 3. Liga beginnt – und das beste: Alemannia Aachen ist dabei.
Was man sich nun gar nicht wünscht und soll hier auch nicht beschworen werden, ist ein nervenzerfetzender Abstiegskampf. Bloss nicht wieder dieses Dauerschielen auf die letzten Plätze und bitte auch keine Achterbahnfahrt. Die Saison darf tatsächlich mal ein bisschen ruhig werden, ein guter Platz im mittleren Bereich der Tabelle wäre mal schön.
Der größte Verein unserer kleinen Lieblingsstadt mit Trainer Mersad Selimbegovic hat reihenweise gute Spieler verloren. Von wem man sich da alles trennen musste (nach einem phänomenalen Saisonendspurt). Das war schmerzhaft. Das legendäre Erfolgsduo Lars Gindorf (Torschützenkönig der Liga) und Mika Schroers wurde getrennt; Gianluca Gaudino, Jonas Oehmichen und Bentley Baxter Bahn wurden verabschiedet; Ausgeliehene wurden zurückgefordert.
Schon zum zweiten Mal hintereinander ist der Kader vom dafür zuständigen Rachid Azzouzi ganz neu aufgestellt worden. Aber: Die Fans stehen hinter der Mannschaft und dem Trainer, es wurden mehr als 14.000 Dauerkarten für die Saison 2026/27 verkauft.
Heute spielt Aachen gegen den SV Verl, es werden 22.000 Zuschauer*innen (an einem Sonntagabend) erwartet. Verl in Ostwestfalen – ja, auch da wird Fußball gespielt – hat ALLES verloren. Trainer, Torjäger, insgesamt 14 Spieler. Insofern weiß auch hier kein Mensch, ob und wie die Mannschaft funktioniert.
Spielbeginn ist 19.30 Uhr.
Nach den Eindrücken der Vorbereitung und dem erfolgreichen 4:2-Härtetest gegen Roda Kerkrade wirbeln die Neuzugänge Louis Köster und David Starodid an der Seite von Faton Ademi im Angriff. Auf den Außenbahnen haben sich vorerst Lukas Scepanik und Matti Wagner festgespielt. Außerdem: Der Verbleib des zweiten Top-Stürmers der Vorsaison ist aktuell unsicher, da ein Wechsel nach Nürnberg im Raum steht. Er steht im Kader, sein Einsatz heute gilt jedoch als Joker-Option.
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UPDATE nach dem Spiel:
Alemannia Aachen gewinnt sagenhaft mit 4:1. Erst stand es lange (quasi die ganze 1. Halbzeit) 1:0 für Verl. Man wollte schon verzweifeln.
Aber dann fiel nach mehreren vergebenen Chancen das 1:1, und plötzlich war der Knoten geplatzt. Es fielen noch drei schöne Tore für Aachen, und alle sangen das Aufstiegslied „Aus einem Traum bin ich heut aufgewacht . . “. Es war sehr schön.
Nächste Woche (Samstag, 15. August, ab 14 Uhr) spielt Aachen in Köln, da wird sicher das Stadion mit Aachenern voll sein, denn Aachen (derzeit in der Tabelle auf Platz 3) hat gute Chancen, auch da zu gewinnen. Es gibt einen Entlastungszug.
Zwischen der Rütscher Straße und der vielbefahrenen Roermonder Straße (am Fuße des Lousbergs) wird gerade der sogenannte Rütscherhof hochgezogen. Seit Jahren wird die Fertigstellung dieser Wohnanlage mit 139 meist kleinen Wohnungen angekündigt, doch lange tat sich absolut gar nichts.
Hinter diesem Neubau entsteht gerade eine Rütscherhof genannte neue Wohnanlage.
Wohnungen sind offenbar noch zu haben, hier klicken. Das Studierendenwerk Aachen soll bereits 43 geförderte Apartments erworben und dazu 6,4 Millionen Euro investiert haben.
Was war da eigentlich vorher? Man weiß es schon gar nicht mehr. Ach ja, das ehemalige Autohaus Gohr befand sich dort (gegenüber: die Arbeitsagentur).
Es entstehen 6 Häuser, zwei davon direkt an der Roermond Straße. Verantwortlich zeichnet der schwedische Immobilienkonzern Bonava. Es wird angeblich großer Wert auf Umweltverträglichkeit der Anlage gelegt. Man setzt auf Wärmepumpen und Photovoltaik. Ende 2027 soll alles bezugsfertig sein.
Der aktuelleÖcher Sommerbend 2026 läuft vom 7. August bis einschließlich Montag, 17. August, auf dem Bendplatz, er öffnet täglich ab 14 Uhr. Die Öffnungszeiten im Überblick: Freitag und Samstag: 14 Uhr bis 00 Uhr, Sonntag bis Donnerstag: 14 Uhr bis 23 Uhr.
Wichtige Aktionstage in diesem Jahr: Montag, 10. August (14 – 17 Uhr): Reizarme Kirmes (weniger Lärm und reduziertes Blinklicht).
Dienstag, 11. August (14 – 18 Uhr):Kindertag mit kostümierten Walking-Acts.
Mittwoch, 12. August (ab 14 Uhr): Familientag mit 50 % Rabatt auf alle Fahr- und Schaugeschäfte.
Montag, 17. August (14 – 19 Uhr): „Letzte Runde“ mit 30 % Rabatt. Das traditionelle Abschlussfeuerwerk startet am selben Abend gegen 22 Uhr
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Eine reizarme Kirmes (gibt es in Aachen regelmäßig) ist ein zeitlich begrenztes Angebot auf Jahrmärkten, bei dem die sensorischen Reize massiv reduziert werden um Menschen, die Reizüberflutung nicht vertragen, einen entspannten Besuch zu ermöglichen.
Ziel ist eine neue Form der Barrierefreiheit und Inklusion für Personen, die durch extremen Lärm, blinkende Lichter und Menschenmassen überfordert sind. Es gibt gedimmtes Licht, minimale Lautstärke, keine Durchsagen, langsamere Fahrgeschäfte und mehr Zeit zum Ein- und Aussteigen.
Der direkte Austausch mit den Menschen bleibt dem Oberbürgermeister (OB) ein zentrales Anliegen. Im August startet deshalb erstmals ein weiteres Dialogformat auf den Aachener Wochenmärkten. Der 1. Wochenmarktdialog finden am Mittwoch, 19. August, von 11.30 bis 13.30 Uhr auf dem Wochenmarkt in Kronenberg, Johannes-Ernst-Platz, statt.
Musik in der Stadt
Bis zum 23. August werden anlässlich der Reit-WM viele kulturelle Veranstaltungen und künstlerischen Interventionen angeboten. Im Hof werden diverse Konzerte, ein Graffiti Workshop und Improvisationstheater stattfinden. Auch die VHS bietet Veranstaltungen für internationales Publikum an. Auf dem Markt: heute, Sonntag, 16. August, ab 20.30 Uhr Musik mit MiA aus Berlin. Und morgen, Montag, 17. August, Auftritt von Marley's Ghost.
CSD in Aachen
Save the Date und teilt es, sagt es weiter: Am Freitag und Samstag, 28. und 29. August findet der CSD Aachen auf dem Markt und dem Katschhof statt. Es gibt eine Demo und ein vielseitiges Programm sowie Infostände. Ziel ist es, sichtbar zu bleiben bzw. zu werden und - wie die Veranstalter mitteilen - „unsere Themen sichtbar zu machen“. Weitere Infos auf www.csd-aachen.de.
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Das Dressurstadion ist für die WM überdacht, das Dressurviereck ist ins Hauptstadion umgezogen, das Fahrstadion hinter der Mercedes-Benz-Tribüne ist plötzlich an drei Seiten von Tribünen umgeben.
Wir erleben in der Soers in Aachen eine Reit-WM, wo kein Bundeskanzler oder US-Präsident den Veranstalter anruft und sagt: Die Stange war gar nicht runtergefallen oder: Die Stange war runtergefallen, aber der Reiter hat trotzdem null Fehlerpunkte und der Veranstalter würde dann sagen: is okay, 0 Fehler. Und der Reiter wäre dann beim Stechen dabei.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values.
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org(Mailbox ist 24/7 geöffnet).
Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
In der 24. Folge des GFF-Podcasts spricht Janina Zillekens-McFadden mit dem Leiter des Gutachtenteams Bijan Moini und Rechtsextremismus-Expertin Helen Greiner. Es geht um die Hauptergebnisse des Gutachtens zur Verfassungswidrigkeit der AfD. Es ist ein gut verständlicher Deep Dive zu Demokratiefeindlichkeit, zum ethnisch-kulturellem Volksverständnis, zur Menschenwürde und zur Entwicklung der AfD. Hier geht es zum Podcast der Gesellschaft für Freiheitsrechte.