Ausgerechnet jetzt: Freibad Hangeweiher muss sein Angebot reduzieren

Was hat man von der schönsten Schwimmhalle, wenn es am Personal fehlt und die Halle geschlossen wird? Das kann man sich auch hinsichtlich des Freibad Hangeweiher fragen, auch das Freibad muss sein Angebot reduzieren – aus Personalmangel.

Die über mehrere Jahre gestreckte Gesamtsanierung des Freibads hat übrigens rund 11,66 Millionen Euro gekostet. Hier klicken. Und jetzt empfiehlt sich in den kommenden Tagen doch glatt eine Fahrt an den Rursee.

Wohl dem, der sich in seinem Schrebergarten abkühlen kann. Damit mehr Menschen – bei immer mehr Hitzetagen – in den Genuss kommen, sollten die Flächen der Kleingartenkolonien erweitert werden.

Blick auf ein Becken, noch vor dem Umbau. Foto: AachenNews Archiv

Die Stadtverwaltung teilt mit, dass am kommenden, superheißen Wochenende „die extrem hochsommerlichen Temperaturen und der krankheitsbedingte hohe Personalmangel“ in den städtischen Schwimmbädern zusammentreffen. Das führe wieder mal zu Einschränkungen. 

Im Einzelnen: Die Schwimmhalle Süd bleibt leider das komplette Wochenende von Freitag, 26. Juni, bis einschließlich Sonntag, 28. Juni, geschlossen. Die Ulla-Klinger-Halle steht am Sonntag, 28. Juni, ebenfalls nicht zur Verfügung.

Die Einschränkungen in beiden Hallen werden nötig, weil im Freibad Hangeweiher bei den zu erwartenden sehr hohen Gästezahlen mehr Personal benötigt wird. Außerdem wird der Kassenschluss im Freibad von Freitag, 26. Juni, bis einschließlich Sonntag, 28. Juni, auf 15 Uhr vorverlegt. Die Öffnungszeit bis 20.30 Uhr bleibt bestehen.

Aber auch bereits vor 15 Uhr kann es – bei hohen Gästezahlen – zu längeren Wartezeiten oder zu Einlasseinschränkungen kommen.

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Blick über den Zaun in den Nachbarschaftsgarten

Eine Gruppe gemeinwohl-orientierter Menschen in Unterforst hat das Areal rund um die Kirche St. Bonifatius (Mataréstraße) freundlicherweise zur Verfügung gestellt bekommen. Dort ist ein Nachbarschaftsgarten angelegt worden, der von Wochenende zu Wochenende immer schöner wird.

Dort wächst und blüht alles ganz prächtig. Bei der Stadt wurde 2025 ein Förderantrag gestellt und bewilligt. Der diente zur Anschaffung der Basisausstattung (Schubkarre, Schaufeln usw.) . Doch jetzt gibt es eine Haushaltssperre, man bemüht sich um Sponsoren.

Die Kirche St. Bonifatius steht unter Denkmalschutz. Sie war erst kürzlich Teil der Wanderausstellung „Kirche als Vierte Orte“. Es gab viel positive Resonanz, viele Gäste zog es nach Unterforst. Die Ausstellung fand auch überregional Beachtung. Im Rahmenprogramm gab es u. a. eine Lange Tafel.

Gäste und Anwohner hatten den Eindruck: „Hier in Forst passiert etwas.“ Allerdings wurde auch deutlich, dass die Menschen in Unterforst einen Raum als Treffpunkt für ihr Quartier brauchen.

Gesucht werden noch interessierte Menschen, die mitgärtnern wollen. Samstags ist meistens jemand vor Ort.

Die Kirche ist auch in großer Hitze ein kühler Ort, sie ist aber leider immer verschlossen. Wie schön wäre es, wenn man sich – wegen der derzeitigen Hitze – mal ein paar Stunden in das Gebäude setzen und sich abkühlen könnte!

Das ist der hintere, noch unbearbeitete Teil des Gartens. Das Foto trifft die Szene farblich nicht wirklich. Die Bäume sind blickdicht, das satte Grün ist in Natura viel schöner, eine Augenweide.

In dem Quartier hat man noch viele gute Ideen, unter anderem ist daran gedacht, auf dem Bunkervorplatz einen sog. „Tauschschrank“ für Bücher und Spiele aufzustellen. Aber: Selbst für das kleinste Projekt braucht man etwas Geld. Und die Stadt ist infolge wegbrechender Gewerbesteuer selbst froh, wenn sie die Pflichtaufgaben erfüllen und früher gegebene Zusagen auf finanzielle Unterstützung einhalten kann.

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Stadion-Feeling zwischen Dom und Rathaus

Der Katschhof verwandelte sich wieder – bei freiem Eintritt – in eine Open-air-Sportarena, denn am heutigen 23. Juni traf sich zum 21. Mal die Stabhochsprung-Elite zwischen Dom und Rathaus.

Das NetAachen-Domspringen hat sich als feste Größe etabliert und gilt wegen der Kulisse als eines der schönsten Marktplatzspringen der Welt. Fotos und Video: Henning Brinkmann

Hunderte Zuschauer erlebten wieder Spitzensport unter freiem Himmel. In Höhen von bis zu sechs Metern schraubten sich die Sportler*innen. Das NetAachen-Domspringen gibt es seit mehr als zwei Jahrzehnten. Als offiziell anerkanntes Meeting „bietet die Veranstaltung zudem wertvolle Punkte für die Weltrangliste von World Athletics“, so wurde mitgeteilt.

Mit Anjuli Knäsche (VfB Stuttgart 1893) und Bo Kanda Lita Baehre (TSV Bayer 04 Leverkusen) gingen zwei der aktuell besten deutschen Stabhochspringerinnen und Stabhochspringer in Aachen an den Start.

Mit Kurtis Marschall (Australien) und Sam Kendricks (USA) reisten die aktuelle Nummer drei und Nummer fünf der Welt nach Aachen. Erstmals seit Jahren schien sogar der Meetingrekord von 6,01 Metern in Reichweite. Die Bestmarke hält seit 2012 Björn Otto – zugleich deutscher Rekord.

Nach dem Domspringen folgt am 8. Juli das BeachvolleyballTurnier.

Auch 2026 wird der Katschhof für einen Tag wieder zum Beachvolleyball-Platz beim „Kaiser/in of the Court powered by Johnson & Johnson MedTech“. Am Mittwoch, 8. Juli, wird ab 16 Uhr wieder gepritscht, gebaggert und geblockt.

Der Eintritt ist frei, und in diesem Jahr gibt es auch 120 Sitzplätze: Wer kommt, der kommt.

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Und sonst so . . .

Wer hat es geschrieben? Das will ein Algorithmus herausfinden. Pangram heißt der, und Pangram weiß angeblich zu nahezu 100 Prozent, ob ein Mensch einen Text geschrieben hat oder eine KI. Hier kann man ja mal den ein oder anderen Text prüfen lassen: https://www.pangram.com Mehr dazu, hier klicken.

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Ob von der KI geschrieben oder nicht: Egal. Tatsache ist, dass uns die VHS mitteilt, dass sie  – zusammen mit der Deutsch-Japanischen Kulturgesellschaft Aachen – am Samstag, 27. Juni, einen großen Japan-Tag veranstaltet. Wo? In den Räumen der VHS Aachen im Bushof. Von 12 bis 17.30 Uhr erwartet euch ein vielfältiges Programm.

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Eine weitere Info, die wohl niemand bezweifelt: Deutschland darf dank Deniz Undav weiter bei der WM 2026 mitspielen. Insofern haben wir jetzt weniger Stress.

Wie ja überhaupt Menschen in NRW weniger gestresst sind als z. B. die in Sachens-Anhalt. NRW liegt im Mittelfeld. – Das will alles der „Cortisol-Stress-Index 2026“ herausgefunden haben. Die Spitze der Stressbelastung in Deutschland belegt Sachsen-Anhalt mit einem Indexwert von 79,0 von 100 Punkten, gefolgt von Rheinland-Pfalz mit 68,5 Punkten. Die entspanntesten Menschen leben laut dem Ranking in Schleswig-Holstein (27,3 Punkte) und in Hamburg.

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Weiterhin herrscht in den städtischen Schwimmbädern akuter Personalmangel, der zu eingeschränkten Öffnungszeiten führt und in dieser Woche auch an zwei Tagen zur Schließung der Schwimmhalle Süd.

Am Dienstag, 23. Juni, und am Donnerstag, 25. Juni, muss die Halle komplett geschlossen bleiben, um bei den hochsommerlichen Temperaturen die Öffnung des Freibads Hangeweiher zu garantieren. Dazu bitte immer prüfen unter www.aachen.de/schwimmen , ob es Einschränkungen oder Schließungen gibt.

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Das Stadtarchiv am Reichsweg 30 bietet am Montag, 6. Juli, um 16 Uhr eine öffentliche Führung an. Anmeldung unter Telefon 0241 432-4972 und/oder unter der Mailadresse stadtarchiv@mail.aachen.de . Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. 

Das Stadtarchiv als „Gedächtnis der Stadt” verwahrt Originaldokumente aus 1000 Jahren Geschichte. Die Archivbestände umfassen derzeit insgesamt etwa zehn Regalkilometer, bestehend aus Urkunden, Akten, Plänen und Karten, Fotos und anderen Quellenarten. Das älteste Dokument ist eine Urkunde von 1018, das jüngste die aktuelle Tageszeitung.

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Das teilen die Aachener „Omas gegen Rechts“ mit: Vor rund vier Monaten sei ihre Kampagne NRW-Appell gestartet. Landtag und Landesregierung werden darin aufgefordert, über den Bundesrat ein AfD-Verbotsverfahren beim Bundesverfassungsgericht einzuleiten.

Dieser Tage überreichte das Bündnis an Ministerpräsidenten Hendrik Wüst und an die stellvertretende Ministerpräsidentin Mona Neubaur 115.000 Unterschriften (aktueller Stand: 121.000). Auch schön: „Der Ministerpräsident und seine Stellvertreterin nahmen sich in dem Gespräch mit der sechsköpfigen Delegation des NRW-Appells viel Zeit.“

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Und zum Schluss: Der Spielplatz am Forster Weg ist fertig und wird von Bezirksbürgermeisterin Melanie Peñalosa neu eröffnet. Wann? Am Freitag, 26. Juni, um 15 Uhr. Der 670 Quadratmeter große Spielplatz ist komplett umgestaltet worden. Er soll nun zum neuen Anziehungspunkt für die Familien und Kitas im Viertel werden.

Ein farbenfroher Spielplatz. Er.wurde zu 70 Prozent aus Bund- und Landesmitteln gefördert. Die Baukosten betrugen rund 280.000 Euro. Foto: Stadt Aachen/Angela Fiege
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Ideal für Public Viewing: der frühere Conti-Standort

mit UPDATE

Auf dem Areal vom C-Werk, Philipsstraße, zwischen Unterforst und Eilendorf.

Die WM 2026 hat richtig Fahrt aufgenommen. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft rennt und kämpft, und der Gegner, die Elfenbeinküste, schießt früh das erste Tor. Hunderte sind plötzlich still – auf dem Gelände vom C-Werk in Aachen/Rothe Erde, das mal eine Art Parkplatz für das Reifenwerk Continental war. Dort schauen rund 300 das Spiel und schaffen Stadion-Atmosphäre.

Für 10 Euro konnte man dort in jeder beliebigen Lautstärke seiner Stimmung Ausdruck verleihen, zuschauen, fern ab von Wohnbebauung und doch ganz nah an zu Hause. Dort wird man auf einer 20 Quadratmeter großen XXL-LED-Wall in den kommenden Wochen alle attraktiven K.O.-Spiele bis zum WM-Finale sehen. Hoffentlich klappts.

UPDATE 1: Die deutsche Mannschaft gewinnt das zweite WM-Gruppenspiel mit 2:1. Beide Tore schießt Deniz Undav.

UPDATE 2: Hier sehr ihr, was die KI uns zu dem Spiel in Rothe Erde mitgeteilt hat. Das haben wir auch so erlebt, und das hat die KI korrekt geschildert:

Die Last-Minute-Eskalation: In der vierten Minute der Nachspielzeit (90.+4) schoss Joker Undav nach Vorlage von Felix Nmecha das erlösende 2:1-Siegtor. Auf dem C-Werk-Gelände brachen alle Dämme – es herrschte ohrenbetäubender Jubel und pure Fußball-Ekstase, da mit diesem Zittersieg auch der vorzeitige Einzug ins WM-Achtelfinale perfekt gemacht wurde.“

Die KI sagt auch immer, woher sie ihre Infos hat. In diesem Fall nennt sie als Quelle das hier. Es macht sehr viel Spaß, als Journalist*in mit der KI zu arbeiten. Sie hilft einem. Sie kann aber nicht rausgehen, recherchieren und mit Menschen sprechen, sie findet nur rasend schnell im Netz eine Antwort auf eine Frage.

UPDATE 3: Hier seht ihr das Gelände, auf dem AachenNews.org weitere Spiele anschauen wird.

Ein Tipp bezüglich KI.

Bei Google den KI-Modus schalten, dann die simple Frage stellen: Wie war der Abend in Rothe Erde auf dem C-Werk-Gelände, als Deutschland gegen die Elfenbeinküste spielte.

Dann seht ihr, was die KI kann. Wichtig ist jetzt, dass du Augenzeuge gewesen bist und haargenau selbst weißt, wie es war, denn die KI kann auch fantasieren und das macht sie tatsächlich manchmal, besonders gern, wenn sie etwas nicht weiß. Dann denkt sie sich eben was aus. Normal.

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Wegen Sparzwang: Bundesweiter Aktionstag. Aachen ist dabei.

Städte, Landkreise und Gemeinden bekommen immer mehr gesetzliche Pflichtaufgaben aufgedrückt, wo sie zahlen MÜSSEN. Denn Bund und Länder legen einfach Aufgaben fest, sorgen aber nicht dauerhaft für ausreichende Finanzierung. Dagegen formiert sich nun Widerstand, auch in Aachen.

Mit dem Aktionstag „Kommunen am Limit“ am kommenden Montag, 22. Juni, setzen sich Städte, Landkreise und Gemeinden bundesweit dafür ein, dass Bund und Länder handeln und die Finanzlage wieder ins Lot bringen. Mit einem symbolischen Thesenanschlag an der Rathaustür wird Stadtkämmerin Annekathrin Grehling am Aktionstag die Aachener Forderungen und Ziele öffentlich machen und zugleich die angespannte finanzielle Lage der Kommunen erläutern.

Die Kämmerin hat bereits in Aachen eine Haushaltssperre verhängt. Der Grund: Zu viele Aufgaben bei wegbrechenden Einnahmen von Gewerbesteuern. Hier kann man sehen, wo und wie – vorerst nur 2026 – gespart wird. Vermutung: 2027 dürfte die Sparerei weitergehen (müssen).

Wer am Aktionstag dabei sein will: am Montag, 22. Juni, 11.55 Uhr, am Aachener Rathaus auf dem Markt.

Im Rathaus zermartert man sich das Hirn bei der Frage, was und wo die Stadt sparen kann? Die Antwort: nicht bei den Pflichtaufgaben, nur bei den freiwilligen Aufgaben. Foto: AachenNews Archiv
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Sauerei: ZDF nutzt Sanktionslisten der US-Regierung

Hier mal zwei wichtige Petitionen für die, die sich beteiligen wollen:

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WM 2026: Bisher läufts gut.

WM 2026 – jetzt haben wir jede Mannschaft – alle 48 – einmal gesehen. Morgen, Samstag, wird es wieder sehr spannend, denn um 22 Uhr spielt Deutschland gegen die Elfenbeinküste. Es wird eine Bewährungsprobe.

Die weltweiten Resonanzen auf die Weltmeisterschaft sind durchweg gut, die Stadien sind voll, es ist anscheinend alles gut organisiert. Man sieht auf Facebook und TikTok und den anderen Plattformen ohne Ende Videos von feiernden Massen in den Stadien und beim Public Viewing.

Auf dem Markt in Aachen ist alles bereit für das Public Viewing, umgangssprachlich auch Rudelgucken genannt.

Die Superstars haben geliefert: Mbappé, Haaland, Arnautovic und schließlich Messi. Sportlich war es eine sehr gute erste Woche, es kann so weitergehen.

Ein Unentschieden gegen Spanien hatte allerdings niemand auf dem Zettel. Krasser Außenseiter Kap Verde behauptete sich gegen den Europameister, eine große Sensation, wer hätte das gedacht? Das Urteil der spanischen Presse über die eigene Mannschaft ist vernichtend.

Sehr zerknirscht sind auch die Türken. Sie schießen gefühlt 30 mal aufs Tor, die Australier unterdessen nur zweimal. Endstand 2:0 für Australien, nicht zu fassen. Portugal/Kongo, die nächste Überraschung. Von wegen „die Großen besiegen die Kleinen“ und es werde jede Menge „Schlachtfeste“ geben. Nichts davon geschah. Außer beim Spiel Deutschland gegen Curacao (7/1). Man sah sieben sehr schön rausgespielte Tore.

In Forst hat Titelfavorit Portugal seine Fans. Portugal schaffte aber nur ein schlappes 1:1.

Das beste Spiel war England/Kroatien (4:2). Es ging rauf und runter, die Stimmung in der Mannschaft war großartig, im Stadion genauso. England beeindruckte.

Deutschland gehört mit Argentinien, England und Frankreich zu den besten Mannschaften. Deutschland muss sich nicht ängstigen. Aber – ehrlich gesagt – im Endspiel werden wir nicht sein.

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Es wird heiß. Besonders gefährlich: „extreme Wärmebelastung“ der 2. Warnstufe

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Donnerstag, 18. Juni, eine Warnung vor starker Wärmebelastung (Stufe 1) in Aachen und der Region herausgegeben. Für Freitag, 19. Juni, bis einschließlich Montag, 22. Juni, ist laut DWD ebenfalls eine starke Wärmebelastung (Stufe 1) wahrscheinlich.

Für heute, 19. Juni, ist sogar eine extreme Wärmebelastung (Stufe 2) möglich.

Eine starke beziehungsweise extreme Wärmebelastung oder auch Hitze genannt, ist eine ernstzunehmende gesundheitliche Gefahr für jeden Menschen. Deshalb ist das richtige Verhalten bei Hitze entscheidend. Im „Hitzeknigge“ des Umweltbundesamtes (www.umweltbundesamt.de/publikationen/hitzeknigge) und auf der Webseite der Stadt Aachen unter www.aachen.de/hitzesind viele Informationen zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Hitze sowie nützliche Tipps oder auch eine „Kühle Orte“-Karte zu finden.

Bei Hitze kann man nachts schlecht schlafen und dann die Hitze am Tag noch weniger gut überstehen. Einige konkrete Verhaltensregeln können helfen, die heißen Tage besser zu überstehen:

Unter www.aachen.de/hitze oder auf der Seite des Gesundheitsamtes www.staedteregion-aachen.de/hitze sind alle Infos und Tipps noch einmal zusammengefasst. Dort sind auch weitere hilfreiche Links zu finden.

  • Achten Sie vor allem auf ältere Personen und Kinder, die durch die Hitze besonders belastet sind. Sie brauchen gezielte Aufmerksamkeit.
  • Trinken Sie viel an heißen Tagen, mindestens zwei Liter. Besonders geeignet sind mineralstoffhaltige Getränke wie Wasser oder Tee. Koffein, Getränke mit viel Zucker und Alkohol sind besser zu vermeiden. Sie trocknen den Körper aus. Sehr kalte Getränke belasten den Magen und damit den Kreislauf.
  • Nehmen Sie leichte Kost zu sich, viel Gemüse, Salat und wasserreiches Obst. Vermeiden Sie schwer bekömmliche Speisen.
  • Sport an heißen Tagen sollte besser in den frühen Morgen- oder späteren Nachmittags- und Abendstunden ausgeübt werden. Vermeiden Sie während der Mittagshitze starke körperliche Anstrengungen.
  • Achten Sie auf einen angemessenen Schutz gegen ultraviolette Strahlung. Den besten Sonnenschutz bieten geeignete Kleidung, ein Sonnenhut und Sonnenbrille. Haut, die nicht mit Kleidung bedeckt ist, muss gut mit einem Sonnenschutzmittel eingerieben werden. Schützen Sie sich und andere.
  • Schützen Sie Räume frühzeitig vor direkter Sonneneinstrahlung. Am besten abdunkeln mit Sonnenschutz von außen, um eine Aufheizung zu vermeiden.
  • Lüften Sie nachts und in den frühen Morgenstunden. Wenn die Temperaturen ansteigen, halten Sie die Fenster geschlossen.
  • Lassen Sie Kinder und Tiere nicht im geparkten Auto zurück, da es sich stark aufheizen kann.
Es wird heiß, auch Bäume und Pflanzen haben Durst. Foto: AachenNews Archiv

Kostenlose Trinkwasserabgabe in Aachen

Bei Hitze ist es besonders wichtig, ausreichend Trinkwasser zu sich zu nehmen, auch wenn man keinen Durst verspürt. Vier Verwaltungsgebäude der Stadt Aachen und eines der StädteRegion sowie die Stadtbibliothek bieten während der Öffnungszeiten kostenloses Trinkwasser. Einfach ein Gefäß mitbringen und auffüllen.

  • Stadtbibliothek, Couvenstraße 15, 1. Etage

Di, Mi und Fr, 10 – 18 Uhr, Do 12 – 19 Uhr, Sa 10 – 14 Uhr

  • Verwaltungsgebäude Bahnhofplatz, Hackländerstraße 1

Mo – Do, 8 – 18 Uhr und Fr, 8 – 16 Uhr

  • Verwaltungsgebäude Katschhof, Johannes-Paul-II.-Straße 1

Mo – Do, 8 – 18 Uhr und Fr, 8 – 16 Uhr

  • Verwaltungsgebäude Am Marschiertor, Lagerhausstraße 20

Mo – Do, 6 – 18 Uhr und Fr 6 – 16 Uhr

  • Verwaltungsgebäude Mozartstraße 2-10

Mo – Do, 6 – 18 Uhr und Fr 6 – 16 Uhr

  • Haus der StädteRegion, Zollernstraße 10

Mo, Di und Do, 9 –16 Uhr, Mi, 9 – 16 Uhr, Fr 9 – 14 Uhr

Rund um die Uhr bietet die Stadt Aachen vier netzgebundene Trinkwasserbrunnen im öffentlichen Raum an:

  • am Eingang des Elisengartens in der Ursulinerstraße
  • auf dem Münsterplatz (der sogenannte Möschebrunnen)
  • in der Alexanderstraße am Hotmannspiefbrunnen
  • in der Heinrich-Hollands-Straße in Aachen-Nord.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Alles vom Feinsten und sehr einladend: das ganz neue Neue Kurhaus

Schöne Räume sind zu mieten: für private Feste und Veranstaltungen.

Heute muss es sein: Rein ins ganz neue Neue Kurhaus. Von 11 bis 18 Uhr gibt es an der Monheimsallee einen Tag der Offenen Tür, und da sollte man sich einen Blick in die wundervoll sanierten sechs Räume, zwei Lichträume plus den großen Konzertsaal und die Terrasse nicht entgehen lassen. Es lohnt sich, man kommt aus dem Staunen nicht mehr raus.

Im vertäfelten Saal gesehen: Pläne kunstvoll aufgehängt. Früher waren die Wände im Neuen Kurhaus, besonders die Disco im Keller, voll mit moderner Kunst, u. a. von Andy Warhol.

Wie schön ist das denn? Man möchte gar nicht mehr weg aus diesem alten Kasten, der mal ein Spielcasino war, und wo von oben herabhängende Ketten eine sehenswerte Decke unsichtbar machten. Diese Räume haben jetzt eine elegante, einladende Innenausstattung erhalten, mit einer Haustechnik unter dem Dach, die so schwer ist wie zwei ausgewachsene Elefanten.

Am heutigen Tag lässt sich Aachens neue gute Stube, wo demnächst Vereine, Familien, Karnevals- und Kunstfreude feiern werden, ganz zwanglos besichtigen. Und nicht nur das: Es wird heute von lokalen Vereinen und mit künstlerischen Beiträgen aus Aachen und Umgebung ein Programm aufgeführt. Es gibt Tanz, Musik, Chöre, Lesungen und weitere Darbietungen. Die Programmpunkte wechseln fortlaufend in den verschiedenen Räumen.

Nach Jahren des Leerstands gab es 2019 einen Beschluss im Rat der Stadt. Zunächst erfolgte eine Art Rückbau (im Februar 2020), der eigentliche Baubeginn war im Mai 2021.

Knapp 60 Millionen Euro hat die ganze Pracht gekostet, 100 Handwerker hatten jeden Tag im Haus gut zu tun. Es musste so gut wie alles raus und erneuert werden. 1700 Quadratmeter Parkett seien verlegt, 9400 Quadratmeter Wand gestrichen und 23 Kilometer Leitungen verlegt worden. Schlüsselübergabe war am Freitag, gestern gab es eine Eröffnungsgala und – wie erwähnt – heute den Tag der Offenen Tür.

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Etwas Musik: https://www.youtube.com/watch?v=yLeHQYlYsWE

und : https://www.youtube.com/watch?v=_i-MaJkSQCI

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