. . . und schon werden die ersten Heizpilze aufgestellt

Am Holzgraben. Im Hintergrund: der Glaskubus mit dem Frittenwerk. Foto: Thomas Buhr

Auf die Idee, die Straße zu beheizen, muss man auch erst mal kommen . . . Im Aachener Stadtrat wurde kürzlich – gegen die Stimmen der Grünen und der Piraten – mit alter CDU/SPD-Mehrheit entschieden, dass dies in Aachen erlaubt ist. Man will der gebeutelten Gastronomie zu Umsatz verhelfen.

Was wird aus diesem Entschluss, nachdem jetzt (nach der Kommunalwahl) die Grünen ihre Macht im Rat vergrößert haben und die CDU dortselbst personell halbiert wurde?

Jeder dieser Wärmestrahler pumpt bis zu 3,5 Kilo Kohlendioxid pro Stunde in die Luft. Der Heizpilz ist ein Klimakiller. Klimaschutzziele sind mit diesen Teilen nicht zu erreichen. „Der Heizpilz ist ein Giftpilz“, könnte man mit Greenpeace sagen. Diese Erkenntnis hat in der Vergangenheit zu Verboten geführt.

Wie umweltschädlich sind Heizpilze?

Mehr Infos über Terrassenheizstrahler hier

Alternativen für Heizpilze hier

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Im Osten der Türkei kennt man sehr schöne, alte Mangals, zum Teil noch in Gebrauch. Das sind Gefäße, in die innen glühende Holzkohle reingelegt werden. Stücke, die nur noch glühen, aber stundenlang viel Wärme abgeben.

Ein außergewöhnlich schöner Mangal (Kohlebecken). Hinein legt man nichts als große, rotglühende Brocken von Holzkohle, die viel Wärme aber keinen Qualm abgeben. So kann man einen orientalischen Gartenpavillon (genannt Köšk = Kiosk) heizen und mollig warm sitzen und plaudern.

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Heute: Chaos auf allen Straßen – Der Grund ist ein Warnstreik

Impression in der Abenddämmerung: Busse fahren heute nicht mehr, das Riesenrad ist unterdessen abgebaut. Foto: Henning Brinkmann

Verkehrschaos total. Das droht am heutigen Dienstag. Denn: Heute fahren in Aachen keine Busse der ASEAG und auch sonst keine Busse. Ein Warnstreik soll den Forderungen bei den Tarifverhandlungen im kommunalen Nahverkehr in NRW Nachdruck verleihen bzw. die Arbeitgeber überhaupt erst mal an den Verhandlungstisch zwingen.

„Vom Streik betroffen ist der gesamte Linienverkehr der ASEAG in Stadt und StädteRegion Aachen“, teilt die ASEAG auf ihrer Homepage mit.

Der Warnstreik beginnt voraussichtlich am Dienstagmorgen mit Dienstbeginn der Busfahrer und endet voraussichtlich mit Betriebsschluss in der Nacht zum Mittwoch. Am Mittwoch, 30. September, ab Dienstbeginn läuft alles wieder normal. 

Es müsse davon ausgegangen werden, „dass auch die Auftragsunternehmen der ASEAG von dem Streik größtenteils betroffen sind“. Die ASEAG-Touren auf den grenzüberschreitenden Buslinien fallen aus. 

Auch das Kunden-Center der ASEAG in der Peterstraße/Ecke Schumacherstraße ist vom Streik betroffen und bleibt morgen geschlossen.

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 Aktuelle Entwicklungen und Änderungen werden über aseag.de und die lokalen Medien bekanntgegeben. Zudem ist die Service-Hotline unter Telefon 0241 1688-1 zwischen 7 Uhr und 18 Uhr erreichbar. 

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Beim Blick nach Monschau: Wir stehen da und staunen

Der Hype um die Grünen, die Woge der Begeisterung für Grüne und deren Absichten bezüglich Klima- und Verkehrspolitik, der hat nicht nur Gutes bewirkt. In Monschau muss jetzt eine sehr engagierte CDU-Bürgermeisterin den Hut nehmen.

Margareta „Magga“ Ritter hat auf ihre kluge und freundliche Art viel erreicht für Monschau. Neben allem anderen hat sie sich mit Gespür und Kenntnis für gute Kunst eingesetzt. Das KuK in Monschau ist weit über die Grenzen der StädteRegion bekannt und hat einen sehr guten Namen. Dafür und dass so viele schöne Konzerte in Monschau möglich wurden, ist auch die jetzt abgewählte Bürgermeisterin verantwortlich.

Ihr Engagement wird man nicht vergessen. Das zeigt schon die irre lange Liste derjenigen, die ihr auf Facebook danken für die geleistete Arbeit, die ihr Weggehen bedauern und ihr eine gute Zukunft wünschen. Nur etwa 200 Stimmen sollen ihr bei der Stichwahl gefehlt haben. 

Ihre grüne Nachfolgerin Silvia Mertens wird sich anstrengen müssen. Die fast komplett unter Denkmalschutz stehende Stadt Monschau lebendig zu erhalten, das ist eine große Herausforderung. Davon können sich Außenstehende kaum ein Bild machen. Nicht zu reden von wunderbaren Dörfern wie z. B. Konzen und Höfen – wahre Kleinode der Eifel, am Rande des Nationalparks. 

Da gilt es für Erhalt und Pflege zu sorgen und dazu noch gute Arbeitsplätze zu schaffen, d. h. möglichst „saubere“ Unternehmen anzusiedeln – wofür die Eifel recht gut ausgerüstet werden muss.

Möge der Umschwung und die Neuorientierung gut gelingen, das wünschen wir beiden, Margareta Ritter und Silvia Mertens, von ganzem Herzen

Aus einer Broschüre der VHS in Aachen: Monschau und die Eifel, sogar jetzt im Herbst immer eine Reise wert.
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Mit fast 70 Prozent: Sibylle Keupen geht als Siegerin aus der Stichwahl hervor

Sibylle Keupen, die als Parteilose für die Grünen ins Rennen ging, ist Aachens neue Oberbürgermeisterin. Harald Baal (CDU) ist bei der Stichwahl unterlegen und gratuliert. Im Krönungssaal des Rathauses.

Man kann es kaum fassen, es ist geschafft: Die CDU ist im Rat der Stadt Aachen nicht mehr die stärkste Partei (erstmals seit Ende des 2. Weltkriegs) und stellt auch nicht mehr den Oberbürgermeister. Chefin der Verwaltung ist jetzt Sibylle Keupen, die in Windeseile eine Art Bürgerbewegung zu ihren Gunsten auf die Beine stellte, und die getragen von immer mehr Unterstützer*innen ins Rathaus gelangt ist.

Erstmals seit über 700 Jahren steht im Rathaus eine Frau an der Spitze. Das ist ein Erdbeben im politischen Aachen.

Dass dies im immer schon erzkonservativen Aachen einmal möglich sein würde, wer hätte das jemals gedacht? Hier, wo dem Papst der Karlspreis verliehen wird, wo den Autos auf den Straßen immer bei weitem der meiste Platz eingeräumt wird, wo einem progressiver Museumschef übelst mitgespielt wird und die Vorliebe der Bürgerinnen und Bürger fürs Fahrradfahren immer ignoriert wird. Und so noch vieles im Argen ist.

Fast 70 Prozent (67,4 %) aller Stimmen für Keupen, und das in der Stadt von Ministerpräsident Armin Laschet, das muss man erst mal realisieren. In Düren wurde auch – was für ein Glück – der CDU-Kandidat Thomas Floßdorf nach Hause geschickt. Er dachte, er könnte als Mann, der seine Partnerin einst würgte und schlug, Bürgermeister von Düren werden. Kapitaler Irrtum. In Monschau wird mit 51,7 Prozent der Stimmen ebenfalls eine Grüne Bürgermeisterin. Silvia Mertens löst Margareta Ritter (CDU) ab, der zum Sieg nur 203 Stimmen fehlten.

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Nur falls jemand sehen will, wie viele bei der Conti-Demo dabei waren

Der Aufsichtsrat der Continental AG hat wissen lassen, dass beabsichtigt ist, Ende 2021 das Reifenwerk in Aachen, Ortsteil Rothe Erde zu schließen. 1800 Personen sehen der Arbeitslosigkeit entgegen. Das sind womöglich über 1500 Familien und ist eine Größenordnung, die für ganz Aachen von Bedeutung ist.

Hinter den Kulissen streiten sich die Experten von Gewerkschaft und Betriebsführung darüber, ob Continental wirklich – um wirtschaftlich über die Runden zu kommen – das Werk in Aachen schließen und die Produktion in ein Billiglohn-Land verlegen muss. Und ob die Produktion in Aachen tatsächlich die teuerste von Europa ist.

In Aachen werden besonders teure Reifen für SUVs und andere Super-Autos produziert.

Die Demonstration mit etwa 2000 Teilnehmern führte vom Werk aus zum Aachener Kaiserplatz, in vorderster Reihe u.a. Mathias Dopatka, Oberbürgermeisterkandidat der SPD, der bei der Kommunalwahl kürzlich nur wenige 100 Stimmen weniger erhielt als der CDU-Kandidat.

Wird das Reifenwerk in Aachen geschlossen? Die Entscheidung wird am kommenden Mittwoch in Hannover verkündet.
Demonstration, die es später in die Tagesschau schaffte, biegt gleich vom Eisenbahnweg aus auf die Trierer Straße. Die Polizei räumt schon mal die Strasse frei.

Continental ist einer der weltgrößten Autozulieferer und hat im Jahr 2019 einen Umsatz von 44 Milliarden Euro erwirtschaftet. Im Reifenwerk von Aachen, wo Premium-Produkte hergestellt werden, werden seit Jahren schwarze Zahlen geschrieben.

Auch der Öffentliche Dienst ist (wegen Tarifverhandlungen) mit Arbeitskampfmaßnahmen befasst.

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CDU sieht rot . . . wegen Wahlwerbung für Grün

Christdemokrat Helmut Etschenberg macht Wahlwerbung für die Kandidatin der Grünen, für Sibylle Keupen  – nicht etwa für Harald Baal, der für die CDU Oberbürgermeister von Aachen werden will. Im politischen Aachen sorgt das gerade für helle Aufregung. 

Ja, da fragt man sich: Ja, inwiefern soll er auch für Baal werben? Was könnten da die Gründe sein?

Etschenberg hat sich seinerzeit an die Spitze einer großen Bürgerbewegung gestellt – gegen zwei belgische Uralt-Rissereaktoren. (Und dabei auf jegliche Bevormundung der Belgier verzichtet.) Wo war da ein Harald Baal, als der  gesamten Region die Gefahr ins Bewusstsein geriet, als man für das Aus der Reaktoren demonstrierte und in Brüssel vor Gericht zog und sich auf den schwierigen Weg durch die Instanzen machte? Als sogar Jodtabletten für alle im Gespräch waren?

Da hat man von Harald Baal – immerhin CDU-Fraktionschef im Rat der Stadt Aachen – nie was gesehen oder gehört. Würde sich das in Zukunft ändern, wenn eine weitere Bedrohung offensichtlich wird? Sicher nicht. 

Die CDU hängt jetzt in weiten Teilen quer unter der Decke vor Wut und spekuliert sich raus und rein, was wohl der Grund für Etschenbergs Hinwendung zu den Grünen sein könnte. „Klarer Fall von Rache“, soll das sein. Nur: Wofür?

Etschenberg war viele Jahre lang einer der führenden Männer der CDU in der Aachener Region. Er hat die üblichen Nackenschläge und Niederlagen in seiner Partei hinnehmen müssen, die eine Karriere in der Politik so mit sich bringt.

Die werden jetzt bei der CDU durchgehechelt: Ist es Rache für 2012? Für die Schwierigkeiten bei der Zusammenführung von Stadt und Kreis Aachen zur StädteRegion? Für die Streitereien um Beförderungen von Personalräten, wo die Staatsanwaltschaft schon zwei Mal (!) untersucht und mitgeteilt hat, sie sehe beim besten Willen keinen Grund dazu, Anklage zu erheben. Und wo jetzt die üblichen Hetzer immer noch keine Ruhe geben. Haben die nichts Besseres zu tun? Get yourself a life, möchte man denen raten.

Und von wegen plötzliche Hinwendung zu den Grünen! Mehrfach und jahrelang hat Etschenberg als CDU-Mann mit den Grünen in der Städteregion Koalitionen gebildet, und die funktionierten immer ziemlich reibungslos, hatten Bestand, waren erfolgreich. (Und das, nachdem vor langer Zeit die Grünen zuerst mit der SPD koaliert hatten und von diesen krass über den Tisch gezogen und reingelegt wurden.)

Der Mann aus Monschau weiß, wer in Aachen die Karre aus der Scheiße  ziehen kann. Harald Baal ist es nicht.

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Prominenter CDU-Politiker wirbt für Keupen als Oberbürgermeisterin

Überraschung des Tages: Ex-StädteRegionsrat und langjähriges CDU-Mitglied Helmut Etschenberg spricht sich dafür aus, Sibylle Keupen zur Oberbürgermeisterin von Aachen zu wählen. Keupen geht in der Stichwahl für die Grünen ins Rennen. Die Kumpels von CDU-Kandidat Harald Baal sind wütend und auf 180.

Keupen zitiert auf ihren Seiten im Internet viele prominente Unterstützer. Etschenberg gehört dazu und argumentiert mit profunder Sachkenntnis: Er regierte die StädteRegion fast 15 Jahre lang zusammen mit den Grünen – und zwar relativ reibungslos, d.h. in gutem Einvernehmen. Er kennt diese Pappenheimer.

Unvermittelt sehen sich jetzt Piraten und andere Lokalpolitiker im Verbund mit einem hochrangigen CDU-Politiker. Auch die Piraten gäben, würden sie gefragt, eine Wahlempfehlung für Sibylle Keupen aus.

CDU-Kandidat Baal hatte bei der Kommunalwahl ja noch nicht mal in seinem eigenen Wahlbezirk Beverau/Burtscheider Kurgarten ein Direktmandat erringen können. Eine nahezu unbekannte Grüne (Moni Wenzel) holte fast doppelt so viele Stimmen wie Baal.

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Und hier für alle, die noch mehr Hilfe beim Wählen brauchen, eine Empfehlung von Piraten und UWG für die Stichwahl am kommenden Sonntag. Vier Männer machen sich für eine Frau stark.

https://www.antenneac.de/artikel/ob-stichwahl-aachen-empfehlungen-fuer-keupen-727796.html

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Vor der Stichwahl noch ein Fight

Harald Baal und Sibylle Keupen diskutieren über „Identität und Kultur des Öffentlichen Raums in Aachen“. Es gibt einen Live Stream im Netz und vor Ort im Schaufenster ist ebenfalls alles mitzuverfolgen. Im Schaufenster?

Bei ADAMI Mode, Markt 2-12, in Aachen. Und zwar am morgigen Donnerstag, 24. September, ab 19 Uhr. Die Moderation übernimmt der Fernseh- und WDR-Hörfunkjournalist Sebastian Wellendorf.

Als Veranstalter zeichnen: ein Bündnis aus aachen_fenster – raum für bauen und kultur e. V., BDB Bezirksgruppe Aachen, Initiative Aachen, Initiative Versiegende Vielfalt. Durchblick gewährt das Schaufenster von ADAMI Mode, Markt 2-12, als Veranstaltungsort. Zuschauer und Zuschauerinnen können sich vor dem Schaufenster des Modegeschäfts mit ihren Fragen in die Diskussion einbringen oder die Gesprächsrunde per Live-Stream verfolgen.

Hier geht es zum LiveStream: https://youtu.be/Ma273RfbymY

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Zur Stichwahl:

Nach der Wahl am 13. September hatte keiner der Oberbürgermeister-Kandidaten die nötige Mehrheit von 50 Prozent erreicht (Keupen: 38,9 Prozent und Baal 24,8 Prozent). In der Stichwahl sind jetzt Sibylle Keupen, die als Parteilose für die Grünen ins Rennen geht und Harald Baal, der ein Mann der CDU ist.

Die CDU hatte bei der Kommunalwahl sensationell schlecht abgeschnitten, von 28 Sitzen sind ihr noch 14 geblieben. Sie holte nur 10 Direktmandate, fast alle in den (ländlichen) Außenbezirken. Die Grünen zusammen mit den ihnen nahestehenden Piraten, UWG, Die Partei und Volt überzeugten insgesamt 42 Prozent aller Wähler*innen. Die Linke und die SPD (obwohl es da auch inhaltliche Gemeinsamkeiten gibt) sind da noch nicht mal dazugerechnet.

Jetzt wollen die Grünen den Deckel auf den Topf machen und sich auch noch den Platz des Oberbürgermeisters im Rathaus sichern. Baal bliebe dann Fraktionsvorsitzender der CDU. Die Stichwahl findet am kommenden Sonntag, 27. September, statt.

Zur Erinnerung: CDU und SPD haben gemeinsam keine Mehrheit mehr im Rat. Schaut selbst hier. Es wäre natürlich auch eine katastrophale Außenwirkung, wenn jeweils die AfD mit ihren 2 Ratsherren das Zünglein an der Waage spielen könnte.

Übrigens: Die AfD war bei der Kommunalwahl – wie immer – in Rothe Erde stark. 194 Menschen gaben dort AfD-Rechtsaußen Markus Mohr ihre Stimme. Ein paar weitere Stimmen holten sie noch in Driescher Hof und entlang der Jülicher Straße. Insgesamt sind allerdings die 3,75 Prozent für die AfD für Aachen nicht besonders beängstigend.

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Aachens Künstler*innen warten auf viele Gäste

Am Wochenende, 26. und 27. September, öffnen Museen, Kunstvereine, Galerien und ausgewiesene Künstlervereinigungen kostenlos  ihre Türen, um im Rahmen der 23. Aachener Kunstroute Auge, Kopf und Gemüt zu erfreuen.

In diesem Jahr sind zwei komplett neue Stationen dabei: Der BOA – Bunker of Art und die Ateliergemeinschaft K36 öffnen zum ersten Mal ihre Türen für die Aachener Kunstroute. Sehenswert bestimmt auch: Gravur und der Raum für Kunst in der Elisengalerie. Die Künstlerinnen und Künstler, die meist persönlich anwesend sind zeigen Malerei, Zeichnung und Foto sowie Objekt, Druckgrafik und Digitaldruck bis hin zur Installation.

Rund 200 Künstler*innen präsentieren ihre Werke an 30 Stationen.

Aufgrund der aktuellen Situation gibt es in diesem Jahr keine Vernissage, keinen zentralen Infostand und kein Preisausschreiben mit Stempelkarten. Mit einem Hygienekonzept und gegenseitiger Rücksichtnahme kann die 23. Aachener Kunstroute jedoch trotzdem stattfinden. In allen Ausstellungsräumen herrscht Maskenpflicht, und es werden Desinfektionsmittel bereitstehen. 

Die zentrale Ausstellung wird ebenfalls nicht wie gewohnt in der Aula Carolina stattfinden. Stattdessen gibt es eine Online-Ausstellung: Die Digitale Zentralausstellung SPEKTRUM*20 ist ab dem 22. September um 12 Uhr unter folgendem Links einsehbar: aachenerkunstroute.de/digitale-ausstellung

Das Programm der 23. Aachener Kunstroute gibt es online unter aachenerkunstroute.de oder in den Broschüren, die ab sofort an den Stationen ausliegen. Man sieht sich. Samstag und Sonntag jeweils 11 bis 18 Uhr.

Quelle: Stadtverwaltung

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Ein Bildinhalt, den hierzulande jede/r versteht: Ein Kind ist diesen Sommer auf einer Straße in Aachen angefahren worden und entweder noch am Unfallort oder später im Krankenhaus gestorben, man sieht Friedhofskerzen. Zwei kleine Bärchen hocken da und Blümchen, die von Kindern dorthin gestellt worden sein könnten. Aber rechts und links braust der Autoverkehr, die Gedenkstätte befindet sich auf einer Mittelinsel. Solche Fotos könnte man nun in Aachen und Umgebung mehrere machen und sie alle zu einer traurigen Ausstellung zusammenstellen. Ist das dann Kunst? Dokumentation? Werden wir endlich mal diskutieren, wie viele Menschenleben wir dem Autoverkehr noch opfern werden?
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Schöne neue Medienwelt. Wer hat die Meinungsmacht?

Rezo spricht mit dem tendenziell nervigen Richard David Precht.

Schnelle, allgegenwärtige Medien wie Twitter, Youtube und Co zwingen Influencer*innen zu Ehrlichkeit. Deshalb vertrauen Nutzer*innen ihnen, sagt Rezo.

„Neue Medien treiben Leute dazu, Fehler klar und direkt einzugestehen.“

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