Wird morgen auf dem Tivoli der Abstand zu den Abstiegsplätzen noch vergrößert?

Es ist geschafft: Alemannia Aachen ist aus der Abstiegszone raus, der Verbleib in der 3. Liga ist sicher. Was will man mehr?

Es hat doch jede/r noch die miserable 1. Saisonhälfte vor Augen. Und jetzt? Die Mannschaft eilt in den letzten Wochen, seit Januar, von Sieg zu Sieg, ist seit 12 Spielen ziemlich erfolgreich und steht in der Tabelle auf Platz 8.

Das Team wirkt gewissermaßen gefestigt, die Spieler halten zusammen. Als Alemannia-Fan fühlt man sich an den Film „Ein Sommer in Italien“ erinnert, in dem es um die Gewinner der WM von 1990 geht. Man sieht Spielfreude und einen Zusammenhalt im Team, der damals noch möglich war (und heute wieder, zumindest bei der Alemannia, so scheint es).

Dabei ist es nicht lange her, dass Fans den Trainer Mersad Selimbegovic auf den Mond schießen wollten, denn NICHTS lief rund. Alles wähnte sich auf dem Weg in die Regionalliga, also in die Bedeutungslosigkeit. Kinder mussten getröstet werden mit leicht durchschaubaren Lügen à la „wenn wir absteigen, dann steigen wir eben danach wieder auf, kein Problem“. Nicht mal 6-Jährige haben das geglaubt.

„Wir halten zusammen“, singen die Fans bei jedem Spiel. Zusammenhalt könnten sich gerne auch andere Teile der Gesellschaft mal auf die Fahnen schreiben.

Morgen, Samstag, 11. April, gegen Stuttgart II könnte der Tivoli schon wieder zur Feiermeile werden, die Mannschaft schien zuletzt in Bestform zu sein (Spielbeginn: 14 Uhr). Es ist Regen vorausgesagt, der ist seltsamerweise für Aachen schon immer hilfreich auf dem Weg zum Erfolg gewesen. Man freut sich auf das Stürmerduo Gindorf/Schroers und einen rappelvollen Tivoli. Und im schlimmsten Fall weiß man: Absteigen werden wir schon mal nicht.

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Als Ehrenamtliche/r bei der Weltmeisterschaft dabei? Das wär doch was für dich!

Im August schaut die Welt auf Aachen, denn für knapp zwei Wochen wird die Stadt zum Treffpunkt für Reitsportfans aus aller Welt. Während in der Soers die Reit-WM stattfindet, sorgt ein buntes Rahmenprogramm in der Innenstadt für besondere Momente und Begegnungen.

Damit all das reibungslos läuft, werden freundliche, engagierte Volunteers gesucht, die Lust haben, Teil dieses besonderen Ereignisses zu sein und die Stadt mit Leben zu füllen. Die Reit-WM findet vom 11. bis 23. August statt. Die Einsätze sind flexibel planbar – entweder von 12 bis 17 Uhr oder von 17 bis 22 Uhr, in der Innenstadt oder in der Soers.

Was du/Sie mitbringen sollten? Das Presseamt gibt die Antwort: Vor allem Freude daran, mit Menschen in Kontakt zu kommen, ein bisschen Teamgeist und die Bereitschaft, mit anzupacken. Wir erfahren: „Wenn Sie sich für den Reitsport begeistern, umso besser – aber kein Muss. Sie sollten mindestens 18 Jahre alt sein.“ Hilfreich seien außerdem gute Deutschkenntnisse und gerne auch eine weitere Sprache.

Grafik: Copyright Stadt Aachen

Was man dafür bekommt? Das, so wird mitgeteilt, sei „vielleicht nicht groß oder exklusiv – trotzdem aber besonders wertvoll“. Man erlebt die Atmosphäre einer Weltmeisterschaft hautnah, man trifft Menschen aus aller Welt und wird Teil eines großen Ganzen. Dazu gebe es eine Volunteer-Ausstattung, ein offizielles Zertifikat und am Ende ein kleines Dankeschön.

Wer Lust hat, dabei zu sein, kann sich bis zum 15. Juni 2026 unter www.aachenwmspecial.de bewerben.

Bei Fragen hilft der Fachbereich Wahlen der Stadt Aachen weiter – per Mail an wahlen@mail.aachen.de oder telefonisch unter 0241 432-1601.

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Fahrräder „gekauft wie gesehen“

Am Freitag, 17. April, findet wieder eine Versteigerung von Zweirädern auf dem Gelände des Polizeipräsidiums an der Trierer Straße 501 statt.

Versteigert werden unter anderem Fahrräder, E-Bikes, E-Scooter und Kleinkrafträder. Fahrräder, E-Bikes und E-Scooter etc. können ab 9 Uhr besichtigt werden. Die eigentliche Versteigerung beginnt dann um 9.30 Uhr. Krafträder werden ab ca. 11.30 Uhr versteigert – eine halbe Stunde vorher können diese besichtigt werden.

Abgegeben werden alle Fahrzeuge und Gegenstände „gekauft wie gesehen“. Es wird nur Barzahlung akzeptiert. Der Versteigerungsort ist vor dem Lieferanteneingang, der sich an der Trierer Straße befindet.

Bitte unbedingt beachten: Es gibt keine Parkmöglichkeiten auf dem Gelände des Präsidiums. Und: Gültigen Personalausweis oder Reisepass mitbringen. Die ersteigerten Fahrzeuge müssen sofort nach der Versteigerung mitgenommen werden. (kg)

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Bald viele neue Wohnungen in Brand

In Aachen muss Wohnraum für die unterschiedlichsten Bedürfnisse geschaffen werden. Insbesondere: öffentlich geförderte Mietwohnungen. Ein Projekt entsteht derzeit in Brand. Dort beginnt die Stefan Frey AG mit der Realisierung des neuen Wohnquartiers „MY:BRAND“ an der Schagenstraße 60.

Geplant sind 69 öffentlich geförderte Mietwohnungen mit einem vielfältigen Wohnungsangebot sowie einer integrierten sechsgruppigen Kindertagesstätte mit rund 1.093 Quadratmeter Nutzfläche.

Arbeiten zusammen für mehr Wohnraum in Aachen: (von links) Wohnungsdezernent Thomas Hissel, Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons, Corinna Kalscheuer vom Projektentwickler Stefan Frey AG und Fachbereichsleiter Christoph Kemperdick auf „MY:BRAND“ (Schagenstraße). Foto: Stadt Aachen/Stefan Herrmann

Bei einem Vor-Ort-Termin zeigte sich Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons sehr zufrieden mit dem Fortschritt des großen Wohnbauprojekts. „Dieses Projekt ist ein starkes Beispiel dafür, wie wir in Aachen dringend benötigten Wohnraum mit sozialer Infrastruktur und einem klaren Fokus auf Familienfreundlichkeit verbinden können. Der gelungene Nutzungsmix aus gefördertem Wohnen und einer modernen Kindertagesstätte schafft ein Umfeld, in dem sich insbesondere Familien langfristig zuhause fühlen können. Ich begrüße diese Entwicklung ausdrücklich“, sagte Ziemons.

Die Gebäude entstehen im energetischen Standard BEG 40 Netto Null und erfüllen damit höchste Anforderungen an Klimaschutz und Energieeffizienz. Das Quartier verfügt über 31 Tiefgaragenstellplätze und 17 oberirdische Stellplätze. Die geplante Bauzeit beträgt laut Investor rund 24 Monate.

Mit dem Ratsbeschluss im Juli 2025 zum Abschluss des Erbbaurechtsvertrags und der im Oktober 2025 erteilten Baugenehmigung ist der Weg nun frei für die Umsetzung.

Erste Arbeiten laufen

Der Förderantrag im Rahmen der öffentlichen Wohnraumförderung des Landes NRW wurde seitens der Städteregion Aachen bereits im November 2025 genehmigt und die Fördermittel werden seitens des Landes NRW zur Verfügung gestellt. So entsteht in Aachen-Brand ein modernes, nachhaltiges Quartier, das bezahlbaren Wohnraum mit sozialer Infrastruktur verbindet.

Mit der erteilten Baugenehmigung sind bereits die vorbereitenden Arbeiten erfolgt und der Übergang in die Hochbauphase ist im Februar angelaufen.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Nager, die vertrieben werden müssen

Kein schönes Thema: das Rattenproblem der Stadt Aachen. Bis zu 800.000 Ratten sollen es sein, die im Aachener Stadtgebiet leben wie im Paradies. Die Stadtverwaltung will das Problem in Angriff nehmen und uns mit einer Infokampagne zu einem anderen Umgang mit Abfall auffordern.

Ratten, die sich mühelos durch Plastiksäcke knabbern, waren jüngst ein Thema beim Aachener Baumschutzbund. In diesem Kreis wurde bedauert, dass man der Plage beikommen will, indem Grünbewuchs entfernt wird. Die Ratten sollen sich wohl nicht mehr verstecken können. Ob das die richtige Methode ist?

Da, wo es viele Restaurants gibt, werden die Nager besonders häufig gesehen: In der Innenstadt, z. B. rund um den Dom und am Fischmarkt. Man kann in der City von Aachen ganz leicht reihenweise Fotos machen mit überquellenden grauen Tonnen, randvollen Mülleimern und Haufen von Gelben Säcken, in denen meistens Spuren von Essenresten drin stecken. Alles eklig wie sonstwas. Ratten sind Schädlinge und verbreiten Krankheitserreger. In Aachen finden sie reichlich Nahrung, es gibt zudem viele Verstecke, und an der Wärme der heißen Quellen und am Klimawandel erfreuen sich diese Tierchen ebenfalls sehr.

Foto: Ein neu gestalteter Platz in der Innenstadt. Wer darauf achtet, sieht solche überquellenden Abfalleimer gar nicht so selten.

Ratten bekommen ohne Pause Nachwuchs: 3 bis 6 mal im Jahr jeweils 6 bis 12 Babyratten. Da kommt schon eine Menge zusammen. Und helfen wird allein, dass man den Tierchen die Nahrungsgrundlage entzieht: Kein Taubenfutter mehr auslegen, kein Katzenfutter draußen hinstellen, keine Speisereste in der Toilette entsorgen, Müll ausschließlich in geschlossene Behälter stecken usw.

Giftköder auszulegen, das wird in Kürze verboten sein, Köderschutzboxen sind erlaubt, aber teuer. Etwa 8000 Kilometer soll das Kanalnetz der Stadt Aachen lang sein. Eine gigantische Tummelfläche für die Nager. Die Kanäle alle mit Köderschurtzboxen auszustatten, das würde Millionen Euro kosten.

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Zum Weiterlesen: https://www.aachener-zeitung.de/lokales/region-aachen/aachen/800.000-ratten-in-aachen.-was-tut-die-stadt-dagegen/144868910.html

Anschaulicher Kurzbericht im WDR: https://www1.wdr.de/fernsehen/aktuelle-stunde/alle-videos/rattenplage-in-duisburg-100.html

Rattenbefall melden im Serviceportal der Stadt Aachen.

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Was tut sich eigentlich in Sachen Mobilität?

Die Stadt Aachen nimmt mit dem „Mobilitätsbericht“ die örtlichen Mobilitätsthemen in den Blick. Vom Fußverkehr, über den Radverkehr, den öffentlichen Personennahverkehr und Kfz-Verkehr bis hin zu innovativen Ansätzen wie Sharing-Modellen und der Digitalisierung in der Mobilität. Der Bericht beleuchtet die Entwicklungen des jeweils vergangenen Jahres, beschreibt aktuelle Herausforderungen und zeigt Perspektiven für die kommenden Jahre auf. Der Mobilitätsbericht ist auf dieser Internetseite abrufbar: www.aachen.de/mobilitaetsbericht

Mit dem Mobilitätsbericht 2025 legt die Stadt Aachen bereits den zweiten Bericht vor, der einen umfassenden Überblick über die Aktivitäten, Projekte und Entwicklungen im Bereich Mobilität und Verkehr bietet. „Der Bericht zeigt, wie sich Mobilität in Aachen weiterentwickelt, welche Maßnahmen umgesetzt wurden und welche Themen aktuell im Fokus stehen“, so wird mitgeteilt.

Das Schwerpunktthema der diesjährigen Broschüre lautet „Das Ziel fest im Blick“. Gemeint ist damit die konsequente Ausrichtung aller Maßnahmen an den langfristigen Zielen der Stadt.

Der Bericht 2025 wurde beim Jahresdialog Mobilität am 17. März im Depot Talstraße erstmalig vorgestellt. Rund 140 Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil und verschafften sich einen Überblick über das, was im Jahr 2025 im Bereich Mobilität passiert ist. www.aachen.de/mobilitaetsbericht

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Kirchen – von Leerstand oder Abriss bedroht

Was tun mit Kirchen, in denen höchstens noch an hohen Festtagen Messen gelesen werden? In denen sich tagaus, tagein niemand mehr trifft? Sollen sie abgerissen werden? Welche Zukunft haben Kirchengebäude? Dieser Frage will eine Ausstellung nachgehen, die heute (1. April) um 18 Uhr in Aachen eröffnet wird.

UPDATE:

Über „Kirche als 4. Ort“ haben am 1. April in St. Bonifatius in Unterforst (Aachen) zahlreiche Menschen nachgedacht und sich mit Entwürfen von Studierenden befasst. In einer Gesprächsrunde wurden heute alle Aspekte erwähnt, die wichtig sind, wenn eine Umnutzung gelingen soll.

Die Kirche St. Bonifatius in der Mataréstraße in Forst (s. Foto links) ist eines dieser wenig genutzten, gleichwohl markanten Gebäude. St. Bonifatius steht unter Denkmalschutz, dort ist bis Mittwoch, 29. April, die Ausstellung „Kirchen als Vierte Orte. Perspektiven des Wandels“ zu sehen. Die Initiative „Baukultur NRW“ hat sich die Umnutzung von Sakralgebäuden, die von Leerstand oder Abriss bedroht sind, zum Thema gemacht und fand in der Mataréstraße 12 in Forst ein passendes Objekt.

Unter der Moderation von Stadtbaurätin Frauke Burgdorff werden heute, ab 18 Uhr, Vertreter*innen von Bistum und Kirchengemeinde, von FH Aachen und Denkmalpflege sowie von der Initiative „Baukultur NRW“ über die Zukunft von Kirchengebäuden diskutieren. Auch „Anwohner“ kommen zu Wort. Zu sehen sind außerdem Arbeiten von Studierenden aus Aachen und München, die sich mit dem Gebäude und dem Quartier (Unterforst) befasst haben.

Des Weiteren stehen u. a. ein Jazzabend (10. April, 20 Uhr), ein Gartenfest (17. April), eine Tafel der Begegnung (22. April) und eine Lesung (29. April) auf dem Programm. Die Ausstellung ist bis zum 29. April zu folgenden Zeiten zugänglich: Freitag: 16 bis 19 Uhr und Mittwoch: 16 bis 19 Uhr

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Mehr über St. Bonifatius, die Ausstellung und die aktuellen Veranstaltungen, hier

Die Kirche samt Garten war in AachenNews schon oft Thema von Vermutungen und Spekulationen darüber, was wohl die Zukunft des Gebäudes/des Gartens sein könnte, wer es kaufen, es einmal nutzen könnte und warum es unter Denkmalschutz steht usw. Berichtet wurde z. B. 2023 hier.

Viele Fotos (aus Sept. 2017) vom sehenswerten Innenraum gibt es hier

Foto: AachenNews Archiv

Etwas Musik: https://www.youtube.com/watch?v=2oSKWL7Ymbk

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Ein „Afrofluencer“ in der Nadelfabrik

Das lokale Programm der Internationalen Wochen gegen Rassismus (IWgR) endete in Aachen am vergangenen Freitag mit dem Besuch des Grimme-Online-Preisträgers Steve Hiobi.

Bei den IWgR handelt es sich um einen jährlichen Aktionszeitraum, in dem weltweit Veranstaltungen stattfinden, um sich gegen Rassismus, Diskriminierung und Rechtsextremismus stark zu machen.

Das Interesse in Aachen war groß, die Veranstaltung in der Nadelfabrik war schon etwa eine Woche zuvor ausgebucht. Foto: Michael Klarmann

Stève Hiobi, geboren 1986 in Kamerun, ist ein deutsch-kamerunischer Autor, Instagramer und TikToker. Er gilt als der einflussreichste deutsche „Afrofluencer“. In Aachen las er aus seinem Buch „All about Africa: Was du über den Kontinent wissen solltest“.

Hiobi erzählte auf unterhaltsame, teils auch ernste Weise über die Geschichte Afrikas, den zweitgrößten Kontinent der Erde, über die Kultur und die Menschen dort.

„All about Africa“ räumt mit westlichen Stereotypen über den afrikanischen Kontinent auf, indem es dessen Vielfalt, Potenzial und Modernität betont. Es kritisiert die Darstellung Afrikas als rein krisengebeutelten Kontinent und hebt stattdessen die rasanten technologischen Entwicklungen sowie die junge Bevölkerung hervor.

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Nur gucken, nichts sagen

Da trifft die Schildstraße auf die Harscampstraße und die Schützenstraße.
Hier (Wilhelmstraße) wird neuerdings fotografiert und abkassiert.
Die neue Bastei.
Vor der Osthalle: Endlich wieder Wasser marsch.

Nur zuhören, nichts sagen

Die fantastische Rede des weltweit gefeierten Claude Malhuret:

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Streit um prima Unterkunft in luftiger Höhe. Ende offen.

Am Aachener Dom sorgt ein ungewöhnlicher „Mietstreit“ in luftiger Höhe für Aufmerksamkeit. Darauf wies kürzlich das Domradio hin. Die Streitenden zoffen sich vor laufender Webcam.

Genau gesagt handele es sich um eine Art „Nestkrieg“, so wird mitgeteilt. Es hätten sich nämlich zwei Uhus in dem Nest einer Falkenfamilie niedergelassen. Die Falken sollen total sauer sein, weiß das Domradio. Das Nest im Westturm des Domes ist aber auch eine feine Unterkunft, die jährlich gereinigt und für die Brutzeit vorbereitet wird. Sowas gibt man so schnell nicht auf.

Über eine Webcam kann man, wie erwähnt, tagsüber gut verfolgen, wie gemütlich es sich die beiden Uhus gemacht haben. Der Aufruhr, den die Falken veranstalten, scheint sie nicht sonderlich zu interessieren. Wie das Domkapitel wissen ließ, gab es in den letzten Wochen allgemein ein großes Interesse an der Luxuswohnung hoch über Aachens Zentrum, verschiedene Vogelarten hätten Interesse bekundet.

„Einen bemerkenswerten Andrang“ habe man in den letzten 2 Wochen festgestellt, lesen wir bei der Katholischen Nachrichtenagentur (KNA). Der Bericht bei KNA schließt mit den Worten: „Ob sich die Falken ihren Platz zurückerobern oder die Uhus bleiben, ist derzeit unklar.“

Webcam zu den Influencer-Uhus hier: https://dombauhuette-aachen.de/webcam/webcam-innen/

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