Endlich wieder richtiger Fußball

Wunderbar! Die Sommerpause – versaut durch die WM – ist vorbei. Es gibt wieder richtigen Fußball, vermutlich mit Zuschauerrekorden – in der 3. Liga nämlich. Kein Infantino mehr, der servil hinter Ekelpaket Donald Trump herwieselt, kein totalversagender Nationaltrainer und keine künstlich hochgejubelte Nationalelf mehr. 

In der Sommerpause wurden uns in Aachen teils spannende, teils rätselhafte Neuverpflichtungen vorgestellt und neue Trikots mit Bezug auf uralte Gebäude und Zeiten. Die 19. Saison der 3. Liga beginnt – und das beste: Alemannia Aachen ist dabei. 

Was man sich nun gar nicht wünscht und soll hier auch nicht beschworen werden, ist ein nervenzerfetzender Abstiegskampf. Bloss nicht wieder dieses Dauerschielen auf die letzten Plätze und bitte auch keine Achterbahnfahrt. Die Saison darf tatsächlich mal ein bisschen ruhig werden, ein guter Platz im mittleren Bereich der Tabelle wäre mal schön. 

Der größte Verein unserer kleinen Lieblingsstadt mit Trainer Mersad Selimbegovic hat reihenweise gute Spieler verloren. Von wem man sich da alles trennen musste (nach einem phänomenalen Saisonendspurt). Das war schmerzhaft. Das legendäre Erfolgsduo Lars Gindorf (Torschützenkönig der Liga) und Mika Schroers wurde getrennt; Gianluca Gaudino, Jonas Oehmichen und Bentley Baxter Bahn wurden verabschiedet; Ausgeliehene wurden zurückgefordert. 

Schon zum zweiten Mal hintereinander ist der Kader vom dafür zuständigen Rachid Azzouzi ganz neu aufgestellt worden. Aber: Die Fans stehen hinter der Mannschaft und dem Trainer, es wurden mehr als 14.000 Dauerkarten für die Saison 2026/27 verkauft. 

Heute spielt Aachen gegen den SV Verl, es werden 22.000 Zuschauer*innen (an einem Sonntagabend) erwartet. Verl in Ostwestfalen – ja, auch da wird Fußball gespielt – hat ALLES verloren. Trainer, Torjäger, insgesamt 14 Spieler. Insofern weiß auch hier kein Mensch, ob und wie die Mannschaft funktioniert.

Spielbeginn ist 19.30 Uhr. 

Nach den Eindrücken der Vorbereitung und dem erfolgreichen 4:2-Härtetest gegen Roda Kerkrade wirbeln die Neuzugänge Louis Köster und David Starodid an der Seite von Faton Ademi im Angriff.  Auf den Außenbahnen haben sich vorerst Lukas Scepanik und Matti Wagner festgespielt. Außerdem: Der Verbleib des zweiten Top-Stürmers der Vorsaison ist aktuell unsicher, da ein Wechsel nach Nürnberg im Raum steht. Er steht im Kader, sein Einsatz heute gilt jedoch als Joker-Option.

***

UPDATE nach dem Spiel:

Alemannia Aachen gewinnt sagenhaft mit 4:1. Erst stand es lange (quasi die ganze 1. Halbzeit) 1:0 für Verl. Man wollte schon verzweifeln.

Aber dann fiel nach mehreren vergebenen Chancen das 1:1, und plötzlich war der Knoten geplatzt. Es fielen noch drei schöne Tore für Aachen, und alle sangen das Aufstiegslied „Aus einem Traum bin ich heut aufgewacht . . “. Es war sehr schön.

Nächste Woche (Samstag, 15. August, ab 14 Uhr) spielt Aachen in Köln, da wird sicher das Stadion mit Aachenern voll sein, denn Aachen (derzeit in der Tabelle auf Platz 3) hat gute Chancen, auch da zu gewinnen. Es gibt einen Entlastungszug.

Tivoli ab sofort mit Awareness-Team:

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Großprojekt wird realisiert: der Rütscherhof

Zwischen der Rütscher Straße und der vielbefahrenen Roermonder Straße (am Fuße des Lousbergs) wird gerade der sogenannte Rütscherhof hochgezogen. Seit Jahren wird die Fertigstellung dieser Wohnanlage mit 139 meist kleinen Wohnungen angekündigt, doch lange tat sich absolut gar nichts.

Hinter diesem Neubau entsteht gerade eine Rütscherhof genannte neue Wohnanlage.

Wohnungen sind offenbar noch zu haben, hier klicken. Das Studierendenwerk Aachen soll bereits 43 geförderte Apartments erworben und dazu 6,4 Millionen Euro investiert haben.

Was war da eigentlich vorher? Man weiß es schon gar nicht mehr. Ach ja, das ehemalige Autohaus Gohr befand sich dort (gegenüber: die Arbeitsagentur).

Es entstehen 6 Häuser, zwei davon direkt an der Roermond Straße. Verantwortlich zeichnet der schwedische Immobilienkonzern Bonava. Es wird angeblich großer Wert auf Umweltverträglichkeit der Anlage gelegt. Man setzt auf Wärmepumpen und Photovoltaik. Ende 2027 soll alles bezugsfertig sein.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Der Bend es op!

Dat es ene staatse Bend.

Der aktuelle Öcher Sommerbend 2026 läuft vom 7. August bis einschließlich Montag, 17. August, auf dem Bendplatz, er öffnet täglich ab 14 Uhr. Die Öffnungszeiten im Überblick: Freitag und Samstag: 14 Uhr bis 00 Uhr, Sonntag bis Donnerstag: 14 Uhr bis 23 Uhr.

Wichtige Aktionstage in diesem Jahr: Montag, 10. August (14 – 17 Uhr): Reizarme Kirmes (weniger Lärm und reduziertes Blinklicht).

Dienstag, 11. August (14 – 18 Uhr): Kindertag mit kostümierten Walking-Acts.

Mittwoch, 12. August (ab 14 Uhr): Familientag mit 50 % Rabatt auf alle Fahr- und Schaugeschäfte.

Montag, 17. August (14 – 19 Uhr): „Letzte Runde“ mit 30 % Rabatt. Das traditionelle Abschlussfeuerwerk startet am selben Abend gegen 22 Uhr

***

Eine reizarme Kirmes (gibt es in Aachen regelmäßig) ist ein zeitlich begrenztes Angebot auf Jahrmärkten, bei dem die sensorischen Reize massiv reduziert werden um Menschen, die Reizüberflutung nicht vertragen, einen entspannten Besuch zu ermöglichen.

Ziel ist eine neue Form der Barrierefreiheit und Inklusion für Personen, die durch extremen Lärm, blinkende Lichter und Menschenmassen überfordert sind. Es gibt gedimmtes Licht, minimale Lautstärke, keine Durchsagen, langsamere Fahrgeschäfte und mehr Zeit zum Ein- und Aussteigen.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Comeback des tanzenden Punkers in Aachen

Ein Bild des bekannten Aachener Wandmalers Kaus Paier ist plötzlich wieder da. Es ist der tanzende Punk, den man jetzt in der Aachener Alexanderstraße 69-71 ansehen kann. Die Hauseigentümergesellschaft hatte die Idee, und LAZY65 (Matthes Straetmans) hat ihn auferstehen lassen. Welche Freude.

Da kann man nur hoffen, dass der Künstler LAZY65 vielleicht weitere Paier-Werke im Stadtbild auferstehen lässt. Auch Arbeiten von LAZY65 selbst sind übrigens im Stadtbild präsent.

Das Originalbild befand sich Anfang der 1980er Jahre im Innenhof der Barockfabrik, Löhergraben 22. Damals war Paier als der „Aachener Wandmaler“ nachts in der Stadt unterwegs, oft begleitet von seinem Freund, der ebenfalls Kunst von beachtlicher Ausdrucksstärke schuf.

Mit seinen expressiven, oft gesellschaftskritischen Werken störte und ärgerte Paier die sog. Mächtigen, sie ließen die Werke wieder und wieder entfernen. Allerdings haben einige genau das in späteren Jahren bereut, insbesondere der damalige Oberbürgermeister Kurt Malangré (CDU) bedauerte öffentlich, nicht zur Rettung der Wandbilder beigetragen zu haben. Zu einem Einstellungswandel überhaupt fähig zu sein, das ist heute eigentlich nicht mehr zu beobachten. Insofern: Chapeau, Herr Malangré.

Sollte ein weiteres Bild Auferstehung feiern dürfen, dann sei dieses Bild (s. u.) vorgeschlagen. Es passt zur Situation in Aachen, bzw. zum Verhältnis von KFZ und Fahrrädern in der Stadt. Zumal ja die Umsetzung des Radentscheids sich weiter verlangsamt, wie man hört.

Wird im Ludwig Forum aufbewahrt: die Fotografie einer Aachener Arbeit von Klaus Paier, die ist nach 50 Jahren so aktuell wie am Tag ihrer Entstehung.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Umbau in den Aachen Arkaden. Auf Läden folgten Büros und jetzt die Fitness.

In den Arkaden, Trierer Straße 1, wird seit viele Wochen wieder gewaltig gebaut. Schon vor längerer Zeit wurden viele Läden in Büros umgewandelt. Jetzt sind alle Büros eine Etage höher gezogen, und die ebenerdige Etage wird in ein gigantisches Fitness-Center verwandelt. Ganz unten hat sich unterdessen eine Action-Filiale (Non-Food-Discounter) einquartiert.

Die Fitnessbranche in Aachen boomt, es gibt mehrere große Neubau- und Umbauprojekte in der Stadt. Eins davon befindet sich in den Aachen Arkaden.
In den Arkaden: Umbau aller Räume, oder jedenfalls der meisten. Die Sache ist etwas unübersichtlich geworden.

In den Arkaden hat sich das Konzept in den letzten Jahren stark gewandelt: Das Gebäude wurde schrittweise von einem klassischen Einkaufszentrum zu einem sog. „Mixed-Use“-Objekt mit vielen Büro- und Behördenflächen umgebaut.

An der Trierer Straße 1 ist schon lange eine große, etablierte Kette ansässig. Es ist das McFit Fitnessstudio Aachen Nordost. Die Fitnessbranche in Aachen boomt derzeit, es gibt mehrere große Neubau- und Umbauprojekte in der Stadt.

Ein ganz neues Studio soll an der Franzstraße entstehen. Es ist das größte aktuelle Projekt in der Innenstadt: der Umbau des ehemaligen MediaMarkts. Dort soll auf über 2.000 Quadratmetern ein neues, zweistöckiges FitX-Studio eingerichtet werden. – Kürzlich soll eine neue Vitafit-Filiale in Burtscheid (direkt gegenüber von Rewe Stenten) eröffnet haben. Haben wir uns aber noch nicht angesehen.

Die Kette WOF expandiert ebenfalls im Raum Aachen, unter anderem mit dem neuen Studio WOF 11 in Kornelimünster und dem Ausbau des reinen Damenstudios (WOF 10) am Hauptbahnhof.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Hauptsache: Platz fürs Auto bleibt frei

Ein Plätzchen für einen einzelnen Pkw wird hier (Freunder Weg) freigehalten, doch was ist mit einem Straßenbaum? Auch für den wäre noch Raum vorhanden. Wird der Baum noch gepflanzt? Oder gilt hier: Hauptsache, der Wagen ist gut abgestellt? Foto: Hans Falk
Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Stadtbrachen in Aachen: vielfach unterschätzt

Das Welthaus in Aachen lädt dazu ein, sich mal eine der Aachener Brachen genauer anzusehen, denn sie sind wertvoll.

Stadtbrachen sind für Wildbienen und andere Bestäuber oft wertvolle Lebensräume – teilweise sogar artenreicher als ausgewiesene Naturschutzgebiete. Das zeigt eine aktuelle Studie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Das Welthaus Aachen greift dieses oft unterschätzte Potenzial urbaner Brachen für die Artenvielfalt mit einer Exkursion auf.

Ort: Welthaus Aachen, Foyer 
📅 Termin: Donnerstag, 13. August 
🕕 Uhrzeit: 18 – 20 Uhr (Strecke insgesamt ca. 2 – 3 km) 
🎟️ Eintritt: frei (Spenden willkommen)

Es wird mitgeteilt: „Gemeinsam erkunden wir eine innerstädtische Brache und nutzen dabei Bestimmungs-Apps wie Flora Incognita. Die ist kostenlos und werbefrei.“ Bei Flora Incognita handelt sich um ein wissenschaftliches Citizen-Science-Forschungsprojekt und eine KI-gestützte App zur automatischen Pflanzenbestimmung. (Entwickelt wurde das Projekt gemeinsam von der Technischen Universität Ilmenau und dem Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena. Über naturaDB erfährt man bei der Exkursion mehr über den ökologischen Wert einzelner Pflanzen und ihre Bedeutung für Insekten. Gerne beide Apps im Vorfeld installieren.

Die Exkursion lädt dazu ein, genauer hinzuschauen und gemeinsam zu diskutieren: Wie können wir solche wertvollen Ökosysteme in der Stadt erkennen, erhalten und fördern?

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Die Aachener, seit 1821 vom Reitsport aber sowas von begeistert

Das Aachener Stadtarchiv stellt aus seinen Magazinen regelmäßig interessante Stücke als Archivale des Monats vor. Im August 2026 ist es ein Situations-Plan der ursprünglichen Rennbahn auf der Brander Heide im Maßstab 1 zu 10.000 mit der neuen Streckenführung von 1835/36 im Vergleich zur gestrichelt dargestellten Streckenführung von 1834.

Westlich der Rennstrecke ist das Gut Neuenhof eingezeichnet, nordöstlich Häuser der Ortschaft Freund, im Süden sind Brander Gebäude zu sehen. Aufgenommen wurde der Plan von Vermessungsconducteur Wildt, umgesetzt vom Lithographen Peil.

Wichtiger Teil der Kultur

Pferderennen nach englischem Vorbild waren im 19. Jahrhundert ein wichtiger Bestandteil der stadtbürgerlichen Kultur und insbesondere des Kurbetriebs. Ein erstes Galopprennen nach englischem Vorbild fand am 15. Juli 1821 „auf der großen Heide am Walddistrikt Brand“ statt. Das Rennen, ausgerichtet vom neu gegründeten Aachener Rennverein, gilt als eines der frühesten, vielleicht sogar das früheste auf deutschem Gebiet.

Das Wettrennen wurde mit „Racepferden und mit hiesigen Acker-Pferden“ veranstaltet. Ein englischer Stallmeister sorgte für die Durchführung des Wettbewerbs. Das Rennen wurde zu Ehren König Friedrich Wilhelm III. ausgerichtet, der seinen zweitältesten Sohn Wilhelm, den späteren Kaiser Wilhelm I., als Vertreter nach Aachen entsandte.

Das auf Deutsch und Französisch verfasste Reglement, das der Ausschuss für die Leitung der Wettrennen 1821 erstmals verabschiedete und für alle späteren Wettbewerbe erneuerte, legte detailliert die Bedingungen für das Rennen fest, etwa für den Start, die Bahn, die Verantwortlichkeiten der Rennbeteiligten, den Einsatz der Pferde und vieles mehr.

„Bäume schwarz von Menschen“

Die Stadt-Aachener Zeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom 17. Juli 1821 begeistert über das erste Rennen: „[…] so war das Zuströmen der Menge doch so bedeutend, daß nicht nur, schon gegen 3 Uhr, der ganze Kreis, der eine englische Meile in ihrem Umfange enthaltenden Bahn durch die Tausende von Zuschauern dicht geschlossen war, sondern auch die benachbarten Feldhagen und Bäume schwarz von Menschen bis in die höchsten Zweige besetzt hiengen, welches in Verbindung mit den hundert und mehrern Wagen großentheils fremder Herrschaften und mit einem unzähligen Troß von Reitern […] einen das Gemüth erhebenden Anblick gewährte.“

Nach einer Unterbrechung fanden ab 1834 jährlich Pferderennen auf der Brander Heide statt. Am 17. August 1836 berichtete die Stadt-Aachener Zeitung: „Die diesjährige Saison gehört zu den beliebtesten, die Aachen gehabt hat. Mit jedem Tag steigt die Zahl der Herbeiströmenden, da der Kulminationspunkt der Vergnügungen, welche die Stadt ihren Gästen darzubieten versucht, das Wettrennen, herannaht. Und in der Tat, es sind schon soviel Fremde angekündigt, daß es, trotz der zahlreichen und so großartig angelegten Hotels, an Raum für die Gäste mangeln wird.“

Anfänge des ALRV

Ab 1841 fiel das Rennen mehrfach aus, ab 1846 für 23 Jahre, bis das Gelände der Brander Heide dann ab 1869 erneut für regelmäßige Pferderennen genutzt wurde. Im Jahr 1896 stellte der Aachener Rennverein dann die Rennen aus verschiedenen Gründen ein. Die Idee eines „Laurensberger Rennvereins“ wurde geboren, der Verein 1898 gegründet. Aus ihm entstand 1923 der Aachen-Laurensberger Rennverein. 

Der neue Verein begann mit der Ausrichtung neuer Renn- und Turnierveranstaltungen, die sich rasch weiterentwickelten. Im Jahr 1933 wurde das Aachener Reitturnier erstmals als „Concours Hippique International Officiel“ (CHIO) ausgerichtet, ein Titel der Internationalen Reiterlichen Vereinigung, der Turnieren verliehen wurde, die bestimmte Kriterien erfüllten.

Von 1930 bis 1936 wurden im Rahmen der Reitturniere auch wieder Rennen auf „Brander Heide“ veranstaltet, allerdings nicht auf dem historischen Renngelände, sondern auf dem Gelände des Exerzierplatzes Krummerück.

Quellen:
Stadtarchiv Aachen, PRZ 12-70; PRZ 20-8; Stadt-Aachener Zeitung; Fusenig, Anette: „Wie man ein ‚Weltfest des Pferdesports’ erfindet – Das Aachener Spring-, Reit- und Fahrturnier von 1924 bis 1939“, Diss. Aachen 2004

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Unwetter bringt Aachen „Brüche und Würfe“

Gestern (Montag) hat es durchaus nicht in GANZ Aachen gestürmt und geplästert, dass man dachte, die Welt geht unter. In Forst z. B. gab es einen kräftigen Guss, mehr aber auch nicht.

Anders in anderen Teilen der Stadt. Da ging mächtig was zu Boden und kleine Seen bildeten sich auf den Straßen. Was man heute noch sehen konnte.

Lothringerstraße in Aachen. Wie man sieht, wurden nicht nur Blätter und kleine Äste abgerissen.

Der Stadtbetrieb führt derzeit Sonderkontrollen durch und sucht offensichtliche Schäden in Aachen-Mitte. Das teilte heute die Stadtverwaltung mit. Der Stadtbetrieb trägt auch Meldungen zu umgestürzten und beschädigten Bäumen aus dem gesamten Stadtgebiet zusammen.

Über die Feuerwehr wurden bereits 37 so genannte „Brüche und Würfe“ gemeldet. Außerdem melden Bürgerinnen und Bürger sowie städtische Bedienstete über sämtliche Kommunikationskanäle weitere Schäden. Zu den Außenbezirken seien bis jetzt (mittags) noch keine ausreichenden Meldungen eingegangen, die dort eine Sonderkontrolle erforderlich machen würden.

Einsätze der Feuerwehr

Die Feuerwehr Aachen rückte wegen der Gewitter mit Sturm und viel Regen bis in den Abend zu 70 Einsätzen im gesamten Stadtgebiet aus. Meist handelte es sich um umgestürzte Bäume, herabgefallener Äste sowie weiterer durch das Unwetter verursachter Gefahrenstellen. Nach derzeitigem Stand wurden keine Personen verletzt.

Die Teams des Aachener Stadtbetriebs kontrollieren zurzeit mit Hochdruck alle öffentlichen Grün- und Parkanlagen, Spiel- und Sportplätze sowie die Straßenbäume. Vorsicht ist geboten. Wer etwas melden kann: 0241-43218444 anrufen. Außerdem per Mail an  baumunterhaltung-stadtbetrieb@mail.aachen.de

Richtung Theaterstraße. Fast allen Bruch hatten Feuerwehr und Stadtbetrieb mittags schon beiseite geräumt.
Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Das große Potential von Rothe Erde sehen und nutzen. Jetzt anmelden.

Am Dienstag, 1. September, lädt die Stadt Aachen ab 17 Uhr in die Stranghalle Rothe Erde, Philipsstraße 2, ein. Vertreter*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung sowie Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, über die Zukunft des Standorts und seine Bedeutung für Aachen und das Rheinische Revier zu diskutieren.

Nach der Eröffnung durch Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons und einem Grußwort von NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur erwarten die Gäste Impulse und Diskussionen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie die Premiere des Films „Die Erde für neues Machen“. Beim anschließenden Get-together besteht Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zur Vernetzung.

Interessierte können sich bis zum 18. August 2026 über die Veranstaltungswebsite anmelden. https://beteiligung.nrw.de/k/-NwV1RaM4

Die Stranghalle in Rothe Erde. Fotos: AachenNews Archiv

Rothe Erde zählt zu den prägenden Industriestandorten Aachens. Seit dem 19. Jahrhundert hat sich das Gebiet immer wieder neu erfunden – vom Hüttenwerk über die Gummiindustrie bis hin zur Automobil- und Elektronikbranche.

Heute soll der traditionsreiche Standort für die Anforderungen einer modernen Industrie weiterzuentwickeln. Mit der WERK.STADT ROTHE ERDE zeigt die Stadt Aachen, welches Potenzial Rothe Erde für Innovation, Wertschöpfung und Arbeitsplätze von morgen bietet.

Mit mehr als 60 Hektar gewerblich geprägten Potenzialflächen zählt Rothe Erde zu den bedeutendsten Entwicklungsräumen für wirtschaftliche Nutzung in Aachen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen innovative Standortkonzepte, urbane Produktion und die Frage, wie bestehende Industrieflächen effizient genutzt und neue wirtschaftliche Perspektiven eröffnet werden können.

Es kommentiert AachenNews-Gastautor Johann Wolfgang von Goethe: „Wer alles mit allem verbindet, versteht das Ganze.“

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar