
Heute muss es sein: Rein ins ganz neue Neue Kurhaus. Von 11 bis 18 Uhr gibt es an der Monheimsallee einen Tag der Offenen Tür, und da sollte man sich einen Blick in die wundervoll sanierten sechs Räume, zwei Lichträume plus den großen Konzertsaal und die Terrasse nicht entgehen lassen. Es lohnt sich, man kommt aus dem Staunen nicht mehr raus.


Wie schön ist das denn? Man möchte gar nicht mehr weg aus diesem alten Kasten, der mal ein Spielcasino war, und wo von oben herabhängende Ketten eine sehenswerte Decke unsichtbar machten. Diese Räume haben jetzt eine elegante, einladende Innenausstattung erhalten, mit einer Haustechnik unter dem Dach, die so schwer ist wie zwei ausgewachsene Elefanten.
Am heutigen Tag lässt sich Aachens neue gute Stube, wo demnächst Vereine, Familien, Karnevals- und Kunstfreude feiern werden, ganz zwanglos besichtigen. Und nicht nur das: Es wird heute von lokalen Vereinen und mit künstlerischen Beiträgen aus Aachen und Umgebung ein Programm aufgeführt. Es gibt Tanz, Musik, Chöre, Lesungen und weitere Darbietungen. Die Programmpunkte wechseln fortlaufend in den verschiedenen Räumen.

Knapp 60 Millionen Euro hat die ganze Pracht gekostet, 100 Handwerker hatten jeden Tag im Haus gut zu tun. Es musste so gut wie alles raus und erneuert werden. 1700 Quadratmeter Parkett seien verlegt, 9400 Quadratmeter Wand gestrichen und 23 Kilometer Leitungen verlegt worden. Schlüsselübergabe war am Freitag, gestern gab es eine Eröffnungsgala und – wie erwähnt – heute den Tag der Offenen Tür.


























