Die nächste Radfahrerin: Bei Unfall schwer verletzt

Infos und Foto: Polizei Aachen

Fahrradfahren in Aachen ist gefährlich und bleibt es leider auch. Das ist allein schon daran zu erkennen, dass es regelmäßig zu Unfällen kommt, obwohl sich der/die Radfahrer*in korrekt verhält. Nicht gezählt werden die Beinahe-Unfälle, sie geschehen täglich. Pkw und Fahrrad kommen sich in Aachen systematisch zu oft zu nah. Die Bereiche der beiden Verkehrsteilnehmer sind nicht deutlich genug voneinander getrennt. Gleichwohl steigen in Aachen immer mehr Menschen aufs Fahrrad – leicht zu erkennen im Straßenbild.

Gestern Nachmittag (23. Juni) gegen 15 Uhr, so teilt die Polizei mit, befuhr ein Autofahrer (25) die Joseph-von-Görres-Straße, offenbar aus Richtung Jülicher Straße/Europaplatz kommend. Gleichzeitig überquerte eine Radfahrerin (41)- nach Angaben von Beobachtern der Szene – von rechts kommend, die Joseph-von-Görres-Straße auf dem Radweg am Europaplatz. 

An dieser Stelle ist der Fahrradverkehr für beide Fahrtrichtungen freigegeben. 

Auf dem Radweg prallte der Pkw-Fahrer auf die Radfahrerin, sie wurde schwer verletzt. Nach notärztlicher Behandlung vor Ort wurde sie in ein Krankenhaus gebracht. Der Autofahrer kam mit dem Schrecken davon. 

Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Ostviertel hat Zukunft

Die Politiker*innen der Stadt Aachen haben jüngst den Weg freigemacht zur Errichtung einer weiteren Wohnanlage (mit 5-gruppiger Kita) im Ostviertel von Aachen. Gemeint ist die Ecke Stolberger Straße/Elsaßstraße, wo sich auch der Moscheeplatz befindet.

Jetzt muss sich nur noch ein Investor finden, der ein Wohnbauprojekt (mit hohem Anteil an gefördertem Wohnungsbau) in Angriff nimmt. Könnte sein, dass schon jemand Interesse angemeldet hat. Die GeWoGe? Wir wissen es nicht.

Sollte sich ein Investor finden, so darf dieser hier jetzt Wohnungsbau errichten. Im Hintergrund: die Moschee, ein Gymnasium und eine Wohnanlage (v.l.n.r.).

Der gesamte Bereich um die Kreuzung Stolberger Straße/Elsaßstraße war mal als Gewerbegebiet bzw. Mischgebiet ausgewiesen. Das sollte nicht für immer so bleiben. Ab etwa 2006 wurde die Yunus Emre Moschee geplant und später gebaut.

Ende 2010 gab es einen Wettbewerb „Neues Wohnen im Ostviertel“. Und außer der Moschee und dem Moscheeplatz entstand an der Stolberg Straße eine vier- bis fünfgeschossigen Wohnanlage, schön eingepaßt in die übrige Bebauung. Alles scheint ziemlich gut gelungen, kann man sagen. Es wurde aber auch immer offensichtlicher, dass die Gegend auf der anderen Seite der Moschee ebenfalls eine Neugestaltung vertragen könnte.

Die Fläche, die jetzt dafür zur Verfügung steht, ist sowieso versiegelt (Autoabstellplatz und eingeschossige Gewerbehallen). Es werden also keine Grünflächen zerstört. Irgendwas mit Autos findet dort zur Zeit statt, ein Business, dem von AachenNews sowieso keine große Zukunft vorausgesagt wird. Wer mehr Infos haben möchte, klicke hier: Aufstellungsbeschluss. In der Anlage gibt es einen Übersichtsplan und ein Luftbild.

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Alles so schön bunt hier . . .

UEFA-Verbot geht nach hinten los

  • Nicht wenige deutsche TV-Sender färben zum Spiel Deutschland gegen Ungarn ihre Corner-Logos in Regenbogen­farben.
  • Dies geschieht als Reaktion auf das UEFA-Veto gegen die Regenbogen-Beleuchtung der Münchner Arena.
  • Flagge zeigen unter anderen RTL, ProSieben, Comedy Central und Sky Sport News. Madsacks RND ergänzt sein Logo um eine Regenbogen-Flagge.
  • Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban wird die Sache zu bunt, er sagt – laut WDR 5 – seinen Besuch beim EM-Spiel in München ab.

Schlossstraße/Ecke Zollernstraße in Aachen. Ganz Deutschland geht heute gefühlt in Regenbogenfarben.
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UEFA verbietet die Farben der Vielfalt

Am Rathaus von Aachen: die Regenbogenfahne ist ein Zeichen für Toleranz.

Passt zu Aachen. Die selbstherrlichen und einfältigen Herren der UEFA können uns mal. Die UEFA ergreift mit dem Verbot Partei für eine Regierung, die in den zehn Jahren ihrer Herrschaft demokratische Institutionen geschwächt und Grundrechte sowie die Gewaltenteilung eingeschränkt hat. Jetzt reicht es – mit dem ewigen Verbieten von Minderheiten aller Art. „Wer Protest gegen Diskriminierung verbietet, ist nicht neutral, sondern feige“, schreibt heute der Tagesspiegel. Recht hat er.

Diese Fahne flattert bis zum 5. Juli – auf Initiative der Schülervertretung.

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Neues von der Impf-Front

Es gibt wieder Erstimpfungen im Aachener Impfzentrum (Eissporthalle, Krefelder Straße) . Das teilte heute das Krisenzentrum von Stadt und StädteRegion Aachen mit. Man muss sich allerdings erfahrungsgemäß auf Wartezeiten gefasst machen, die Terminbuchung war bisher immer mit Hürden verbunden. Foto: AachenNews Archiv

Regelmäßig informieren die Stadt Aachen und die StädteRegion über den aktuellen Stand in Sachen Corona. Heute, Dienstag, wurde mitgeteilt, dass sich – soweit bekannt – gegenüber dem Vortag 8 Personen neu infiziert haben. Das ist erfreulich wenig.

Das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin weist heute für die StädteRegion Aachen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 11 aus. Die Sieben-Tage-Inzidenz des Landes liegt bei 8. Alles recht zufriedenstellend. – Man muss allerdings bedenken, dass die sogenannte Delta-Variante sich (dank Fußball-Europameisterschaft) auf den Weg quer durch Europa gemacht hat. Und zwar mit Riesenschritten. Was das für alle Nicht-Geimpften für den Herbst bedeutet, kann sich mittlerweile jede/r selbst ausmalen.

Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein veröffentlicht täglich aktuelle Zahlen zum Stand der Corona-Schutzimpfungen. Bis zum 21. Juni haben ca. 301.200 Menschen (von insgesamt 550.000) in der StädteRegion Aachen eine Erstimpfung erhalten. 183.300 wurden bereits zweimal geimpft.

Damit haben in der StädteRegion mehr als die Hälfte der Bürger*innen eine Erstimpfung erhalten. Weitere Informationen findet man unter: https://coronaimpfung.nrw/ Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liege bei uns bei 580, so wird mitgeteilt.

Wieder Erstimpfungen im Impfzentrum

Das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales informiert,, dass die Erstimpfungen ab dem morgigen Mittwoch, 23. Juni, fortgesetzt werden. Zunächst können Personen ab 16 Jahren mit Vorerkrankungen sowie Personen über 60 Jahre, die noch keinen Impftermin über die niedergelassenen Praxen erhalten haben, Impftermine in den Impfzentren vereinbaren.

Ebenso können Beschäftigte von Krankenhäusern und in (teil-) stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für Menschen mit Behinderung einen Impftermin vereinbaren. Die Terminbuchung ist online möglich über www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer 0800 11611701. Ab 8 Uhr morgens.

Unter 60-Jährige, die bei ihrer Erstimpfung „AstraZeneca“ erhalten haben, können bei der Zweitimpfung im Impfzentrum nur noch einen so genannten mRNA-Impfstoff (also kein AstraZeneca) erhalten. Die Wahlmöglichkeit entfällt

Das Ministerium hat ein Bürgertelefon zur Corona-Schutzimpfung eingerichtet. Zu erreichen ist die Hotline des Landes unter der Rufnummer 0211/9119-1001, montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr. Unter www.corona-schutzimpfung.de ist zudem ein breites Informationsangebot zu den bundeseinheitlichen Informationen abrufbar.

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Wieder trifft es eine Radfahrerin. Frau wird schwer verletzt.

Am Samstagmorgen (19. Juni) kurz nach 10 Uhr kam es auf dem Soerser Weg zu einem Verkehrsunfall. Der Fahrer eines Kleinlieferwagens der Post achtete nicht, wie man dem Bericht der Polizei entnehmen kann, auf eine Fahrradfahrerin (43).

Die vorfahrtsberechtigte Frau fuhr den Soerser Weg auf dem dortigen Fuß- und Radweg in Richtung Eulersweg hinunter, als der von rechts aus einem Verbindungsweg zum Sonnenweg kommende Lieferwagenfahrer (59) sie mit seinem Fahrzeug erfasste. Durch den Zusammenprall wurde die Radfahrerin zu Boden geschleudert und erlitt schwere Verletzungen.

Beobachter des Unfalls leisteten sofort erste Hilfe, ein Rettungswagen brachte die Verletzte zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle und Foto: Polizei Aachen

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Jetzt anmelden für die Ferienspiele. Toben oder spielend Deutsch lernen.

Blick in den Kennedypark (gut 52.000 m², große Grünanlage), der eine Oase ist – mit guter Luft und einer insgesamt erholsamen Atmosphäre. Auch dort gibt es im Spielhaus eine Veranstaltung im Rahmen der Ferienspiele. Es ist ein Sprachcamp für Kinder im Grundschulalter.

Lange genug gab es Stillsitzen wegen Corona. Aber: Von Montag, 5. Juli, bis einschließlich Freitag, 23. Juli, können sich Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 11 Jahren endlich wieder nach Herzenslust austoben. Die sportlichen Ferienspiele des Fachbereichs Sport der Stadt Aachen finden jeweils montags bis freitags von 10 bis 13 Uhr auf dem weitläufigen Außengelände rund um den Sportplatz Gillesbachtal, Branderhofer Weg 15, unter Aufsicht von drei Übungsleiter*innen statt. Die Sporthalle wird nur im Notfall bei schlechtem Wetter genutzt.

Die Anzahl der Teilnehmer*innen richtet sich nach der aktuell gültigen Coronaschutzverordnung. Die Teilnahme ist für alle Kinder kostenlos.

Eine Anmeldung ist in diesem Jahr allerdings aufgrund der Corona-Pandemie erforderlich. Die Anmeldung erfolgt online im Ferienspielportal oder postalisch per Vordruck an den Fachbereich Kinder, Jugend und Schule, Mozartstraße 2–10, 52058 Aachen. Alle Infos, der Vordruck sowie die Einverständniserklärung und die Datenschutzrichtlinien sind zu finden unter www.aachen.de/ferienspiele.

Die Kinder werden während der Ferienspiele in regelmäßigen Abständen auf das Coronavirus getestet. Selbsttests werden zur Verfügung gestellt.

Die Kinder müssen in, dem Wetter angepasster Sportkleidung kommen, etwas Proviant und ausreichend zu trinken mitbringen. Auch eine Mund- und Nasenmaske muss mitgebracht werden. Sonnenschutz – Kappe und Sonnencreme – ist verpflichtend. Da die Veranstaltung jeweils um 13 Uhr endet, ist es wichtig, dass die Teilnehmer*innen gegebenenfalls auch zu dieser Zeit von den Eltern abgeholt werden. Dies muss in der Einverständniserklärung angegeben werden.

Verantwortlich für die Organisation seitens der Stadt sind Frau Dickmeis (Tel.: 0241 432-5223) und Frau Krumbach (Tel.: 0241 432-5226) vom Fachbereich Sport der Stadt Aachen.

Hier findet ihr das gesamte Programm der Ferienspiele 2021. https://www.unser-ferienprogramm.de/aachen/programm.php

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Im Vorbeigehen gesehen

In der Haßlerstraße im Frankenberger Viertel.
Neubauten in der Elisabethstraße, gegenüber Elisabethhalle.
In der Kármánstraße.
Die Yunus Emre Moschee in Aachen in der Stolberg Straße.
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Zwei Wandbilder im Aachener Ostviertel

Diese Wandbilder haben wir in der Alsenstraße in einer Toreinfahrt gesehen. Sie haben uns sehr gefallen und wir können uns vorstellen, dass es schön ist, morgens und abends daran vorbeizugehen.

Hier sind im Wesentlichen Ausschnitte von den beiden Wandbildern zu sehen. Sie in Gänze zu fotografieren, ist schwer. Leider ist nicht bekannt, wer sie gemalt hat. Hinweise haben wir nicht gefunden. Allerdings scheint es im Stadtbild weitere Arbeiten dieses Künstlers/dieser Künstlerin zu geben. Da wir wegen der Pandemie öfter zu Fuß gehen und häufiger Fahrrad als mit dem Bus fahren, haben wir sie jetzt erst entdeckt. Stay tuned.
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Verkehr mal anders erleben

Der Templergraben, vor dem RWTH-Hauptgebäude. Dort ist für Autos und Motorräder jetzt Schluss. Nicht jede/r hatte die Neuregelung schon auf dem Schirm.

Das „Reallabor Templergraben“ steht. Ein Stückchen Innenstadt-Straße ist ab sofort für den Durchgangsverkehr gesperrt, die Mobilitätswende ist jetzt ein wenig sichtbar geworden. Ganz sicher: Die ersten Leserbriefschreiber und Facebook-Vollschreiber (sie heißen Hans und Heinz, Wolfgang und Werner und sind alle fast 70 und älter) sitzen an ihren Tischen und formulieren schon die ersten Hass-Kommentare. Verkehrsberuhigung ist für sie des Teufels. Nur gendern ist noch schlimmer.

Vor dem Hauptgebäude der RWTH Aachen haben sich heute Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und RWTH-Rektor Professor Dr. Ulrich Rüdiger mit Vertretern verschiedener Aachener Verkehrsinitiativen getroffen und in sengender Hitze und bei steigenden Ozon-Werten das Reallabor eröffnet.

RWTH-Rektor Ulrich Rüdiger möchte u. a. mit folgenden Worten zitiert werden:  „Für uns Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind Labore spannende Orte, und wir sind gespannt auf die Ergebnisse dieses Verkehrsexperiments.“ Als Experimentalphysiker messe er immer zunächst und schaue sich dann die Daten an, um Ergebnisse abzulesen. Natürlich würde die Hochschule es begrüßen, wenn der Campus Mitte mehr denn je zu einem Begegnungs- und Kulturort werde. Aber auch die möglichen Auswirkungen, die die Einschränkungen des Verkehrs an anderer Stelle mit sich führen, dürften nicht übersehen werden.

Gewohnte Verkehrsführung hat sich verändert

Die gewohnte Verkehrsführung auf dem Templergraben zwischen Wüllner- und Schinkelstraße hat sich verändert. Bis zum 25. Oktober 2021 ist der Templergraben auf diesem Abschnitt Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und Linienbussen vorbehalten. 

Für Radler und Fußgänger*innen geht ein Traum in Erfüllung. Zunächst nur bis zum 25. Oktober haben sie vor dem RWTH-Hauptgebäude (links) die Straße mal gänzlich für sich.

Der motorisierte Kraftfahrzeugverkehr auf dem Grabenring wird von der Königsstraße und vom Pontdriesch aus über den Alleenring (Turmstraße, Junkerstraße) umgeleitet. Die Geschäfte und Wohnhäuser im Umfeld des Templergrabens und umliegender Straße sind für den privaten und gewerblichen (Liefer-)Verkehr weiterhin erreichbar.

Eine „Rolldemo“ am Sonntag, 20. Juni

Am Samstag, 19. Juni, beginnt um 12 Uhr der Umzug der Wanderbaumallee auf dem Templergraben. Die Wanderbäume sind ein Teil den Reallabors Templergraben und sollen zeigen, wie öffentliche Flächen temporär anders genutzt und dort die Lebensqualität erhöht werden kann.

Am Sonntag, 20. Juni, folgt um 14 Uhr eine „Rolldemo“. Mit Inlinern, Skateboards, Rollschuhen, City-Rollern und allem, was rollt, also auch Fahrrädern, bewegen sich alle Beteiligten zwei Runden über den gesamten Grabenring. Die Demo wird am Templergraben mit einer Kundgebung enden.

Weitere Informationen im Internet: www.aachen.de/templergraben

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