Der 2. Jahresdialog Mobilität der Stadt Aachen findet statt am Dienstag, 17. März, von 17.30 bis 19 Uhr, im Depot (Talstraße 2).
Mit dem Jahresdialog Mobilität wurde im vergangenen Jahr ein neues Format etabliert, das die gesamte Bandbreite der Mobilitätsentwicklung in Aachen in den Blick nimmt. Auch in diesem Jahr möchten die Fachleute der Stadtverwaltung auf abgeschlossene und aktuelle Projekte sowie zentrale Entwicklungen der Mobilität in Aachen schauen.
Darüber hinaus werden wir die Ergebnisse des Bürger*innenrates, der im letzten Jahr zu einem Mobilitätsthema beraten hat, vorstellen, und es wird Raum für Austausch und Diskussion geboten.
Die Wortbeiträge halten u.a. Stadtbaurätin Frauke Burgdorff und der Fachbereichsleiter Mobilität und Verkehr Uwe Müller. Wäre schön, wenn sich Interessierte anmelden unter veranstaltungen-mobilitaet@mail.aachen.de
Das war – wider Erwarten – ein supertolles Spiel. Spannend, abwechslungsreich und randvoll mit schönen Szenen auf dem Spielfeld. Aachen siegte gegen den SC Verl (eine der Spitzenmannschaften in der 3. Liga) mit 3:1. Sieg, Sieg, Sieg. Die Zuschauer waren phasenweise höllenhaft laut und vor Freude komplett aus dem Häuschen.
Dabei war das Stadion quasi nur zur Hälfte gefüllt – ein sonderbarer Anblick. Allerdings: Wer nicht dabei war, hat definitiv was verpasst. Wenn nicht alles täuscht, hat die ganze Mannschaft sich nachhaltig zum Besseren entwickelt.
Ungewöhnlich: Viele freie Plätze im Stadion an der Krefelder Straße. Dies allerdings auch, weil aus Ostwestfalen nur 250 Fans anreistenund das Wetter wirklich sehr schlecht war.
Knapp über 19.500 sollen es gewesen sein, die am Samstag den Weg ins Stadion fanden. Ob da immer die Dauerkartenbesitzer*innen automatisch mitgezählt werden, auch wenn gar nicht alle ins Stadion kommen? Man weiß es nicht. Möglich ist alles. Bundesliga Schiri Deniz Aytekin verteilte insgesamt 5 gelbe und eine rote Karte.
Früh stand es 1:0 für Aachen, dann 2:0 (Lars Gindorf/ Mehdi Loune), die Mannschaft attackierte und rannte wie die Feuerwehr dem Ball hinterher. Man befürchtete schon: Ja, ja, wir verausgaben uns mal wieder früh, dann geht uns die Puste aus, der Gegner schießt ganz am Ende 3 Tore und gewinnt. Erwartungsgemäß ließ Aachen gegen Ende der 1. Halbzeit tatsächlich etwas nach mit dem druckvollen Spiel, prompt stand es 2:1 zur Halbzeitpause.
Spannend ging es weiter, bis Aachen das 3. Tor erzielte. „Scheint ein gutes Spiel zu sein“, so die Reaktion auf entsprechende WhatsApp-Nachrichten aus dem Stadion. Die Lieben zu Hause wurden nämlich zügig informiert und sind sowieso digital immer dabei.
Sehr stressig wurde das Spiel – je mehr es dem Ende zuging. – Dann fliegt ein Verler mittels einer Roten Karte vom Platz (wegen Notbremse an Schroers), Aachens junger Torwart Fotios Pseftis scheidet (nach diversen schönen Paraden) verletzt aus und Neuzugang und Ersatztorwart Manuel Riemann stellt sich ins Tor. 8 Minuten Nachspielzeit, das ist lang. Aber die gehen auch vorbei und Aachen gewinnt hochverdient. (nächste Spiele: Sonntag, 1. März, 13.30 Uhr, gegen SV Waldhof in Mannheim und Donnerstag, 26. Februar, 19 Uhr, FVM-Pokalgegen die Kölner Fortuna)
Heute spielt unser geliebter vaterstädtischer Fußballverein in Aachen gegen den SC Verl, und es muss im Falle eines Sieges ein kleines Wunder geschehen, denn die Vorbedingungen für die Alemannia sind nicht gerade rosig. Aus Verl (Ostwestfalen) kommen nur 250 Fans zum Tivoli und dortselbst wurden erst 16.000 Tickets verkauft, so wenig wie seit Dezember 2023 nicht. Diverse Aachener Spieler sind verletzt, außerdem steckt Aachen in einer Serie von verlorenen Heimspielen fest – alles kein Grund, sich auf dem heutigen Samstag zu freuen.
„Aachen droht kleinste Kulisse seit 2023“, schreibt liga3-online. Was ist heute anders als sonst?
Für heute wurde – soweit bekannt: erstmals – angekündigt, Personenkontrollen zu veranstalten um diejenigen Fans zu finden, die sich regelmäßig als Erwachsene ein stark verbilligtes Kinderticket kaufen und damit ins Stadion gelangen. Das ist leicht möglich.
Sollte es deshalb (wissen wir nicht) dazu kommen, dass statt der üblichen 24.000 nur 16.000 Fans das Spiel ansehen, dann muss man darüber nachdenken, weitere ermäßigte Preise einzuführen.
Foto: AachenNews Archiv
Vielleicht sollten die organisierten Fans mal eine Umfrage starten und fragen: Findet ihr die nicht-ermäßigten Tickets zu teuer?
Der SC Verl ist erfolgreich, in der Tabelle auf Platz 2. Echte Fans denken, dass Aachen mithalten kann und das Spiel heute gewinnen kann und gewinnen wird. Nur: Fußballfans sind die Gruppe in der Gesellschaft, die sich bei Prognosen über die Zukunft am häufigsten irrt. Das haben Wissenschaftler herausgefunden, fragt diesbezüglich die Zukunftsforscherin Florence Gaub.
Tageskarten (Vollzahler)
Die Preise variieren je nach Tribüne und Kategorie:
Sitzplatz (Kategorie 3): 21,00 € (z. B. Block S6 mit freier Platzwahl).
Stehplatz: In der Regel ab 14,00 € – 15,00 € für Vollzahler (basierend auf den aktuellen Preislisten für die 3. Liga).
Tageskarten (Kinder/Jugendliche)
Die Preise hängen vom Alter und der gewählten Tribüne ab:
Kinder (0 bis 11 Jahre): Kosten nur 1,00 €. Dieses Angebot gilt für alle Tribünen (außer Business-Bereiche) und soll Familien den Stadionbesuch erleichtern.
Jugendliche (12 bis 17 Jahre): Kosten pauschal 12,00 € für einen Sitzplatz in der Kategorie 1 (z. B. Blöcke O2-O5, W2, W3).
Schüler/Studenten: Für Personen ab 18 Jahren in Ausbildung greift der ermäßigte Tarif, der je nach Kategorie zwischen 12,00 € (Stehplatz) und 29,00 € (Sitzplatz Kat. 1) liegt.
Werbeblock: Jede Folge ist hier hörenswert, verschafft einem Durchblick, Überblick und wichtige neue Erkenntnisse. Es sind teils lange Gespräche, Gäste bekommen viel Zeit, ihr Wissen darzulegen und sich zu erklären. Wer also Zeit hat: Sucht euch die Folgen raus und hört einfach zu.
Im Juni 2023 gab es in Aachen ein Unwetter. Ein Baum (Linde) auf dem Münsterplatz wurde überraschend umgerissen. Er knallte auf einen zweiten Baum, der dann wegen Instabilität ebenfalls dran glauben musste. Verletzt wurde niemand.
Seitdem ist der Münsterplatz zwischen der Bäckerei Nobis und der Buchhandlung Schmetz an dieser Stelle baumlos, leider.
„Die Baumfelder werden zeitnah neu bepflanzt“, so wurde von der Stadtverwaltung 2023 versprochen. Und siehe da: Bereits in der kommenden Woche wird schon mit archäologischen Grabungen in beiden Baumfeldern begonnen! Es kann mit sensationellen Funden gerechnet werden, vermutlich muss mal wieder Aachens Geschichte neu geschrieben werden (zwinkerzwonker).
Sind die Archäologen durch, dann werden auf dem prominenten Platz zwei neue Bäume gepflanzt. Wann das sein wird, das weiß kein Mensch.
Wenige Meter neben dem Dom. Foto: AachenNews Archiv
In Aachen gesehen. Aber: In welcher Straße war das noch?
Ach käme jetzt doch mal – nach Karneval – eine Zeit, in der gar nichts Schlimmes passiert! Kein neues AfD-Umfrage-Hoch, keine Bedrohung Europas durch eine sog. Supermacht, überhaupt kein Krieg in Europa, keine Pandemie, keine Umweltkatastrophe mit vielen Toten, keine Neuwahl, einfach business as usual.
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Konzentrieren wir uns auf die lokalen Aufreger-Themen. Im Rückblick ist jetzt der AKV (Aachens Karnevalsverein mit maximalem Ansehen und Einfluss) nicht zufrieden mit der Präsenz seiner elend langweiligen Show in den regionalen und überregionalen TV-Programmen. Viel zu wenige von euch schauten sich zu mitternächtlicher Stunde Guido Cantz und die Ordensverleihung an.
Und weil man den WDR von nix überzeugen kann, wendet man sich an die Landesregierung. Die kontrolliert schließlich den WDR und soll den Programmfuzzis Beine machen. Mehr „Brauchtumspflege“ wird eingefordert, bessere Sendezeiten sind gemeint.
Witzemacher Guido Cantz ist aber auch wirklich schwer zu ertragen, die Ritter*innen sind immer ausgesuchte Spaßbremsen (z. B. Weigel, Stoiber, Lindner, Söder), und was hat das alles mit Aachen zu tun? Wo ist da z. B. die gnadenlose, grandiose Verarschung der Mächtigen? Wo sind die Stiche mit dem Florett? Lächerliche Figuren wie Trump und Orban, Erdogan und Putin gehören durch den Kakao gezogen dass die Schwachte kracht, an Karneval hat das Tradition. Da fehlt es am Mut, da macht auch die Landesregierung nichts. (Wen der Casus noch interessiert: hier lesen)
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Eine gute Nachricht. Endlich, endlich: In den kommenden zwei bis drei Wochen entstehen im Moltkepark neue Grünflächen.
So heruntergekommen sieht es im Moltkepark seit Jahren aus. Foto: Stadt Aachen/Angela Fiege
Der komplette Rückbau der stillgelegten Skateranlage, der Asphaltdecke der ehemaligen Rollschuhbahn und des Kreativhauses beginnen am Montag, 23. Februar. Das verspricht die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. Angeblich werden dort Grünflächen und Zuwege am Spielplatz entstehen. Die komplette Maßnahme soll rund zwei Wochen dauern. In dieser Zeit bleibt der Spielplatz gesperrt.
Die Fläche musste im Sommer 2019 vom Aachener Skateboard Club verlassen werden, weil die Anwohner im Frankenberger Viertel sich durch Lärm (abends und nachts) belästigt fühlten. Der Club hat sich mittlerweile selbst eine neue Anlage zwischen Eisenbahnweg und Vennbahnweg gebaut/bauen dürfen mit Unterstützung der Stadt. Sehenswert.
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Die Stadt Aachen ist jetzt auch bei WhatsApp. Unter aachen.de/whatsapp ist es möglich, den Kanal zu abonnieren und Meldungen aus der Verwaltung zu erhalten. Wer nichts verpassen möchte, kann die Glocke im Kanal aktivieren und erhält ein Signal, sobald neue Meldungen eingestellt werden.
Die Stadt ist auf folgenden Plattformen vertreten: Instagram (mit über 62.000 Followerinnen und Followern die relevanteste Plattform), Facebook, Threads, Mastodon, Bluesky und WhatsApp. Bei X (von Elon Musk) war die Stadt Anfang des Jahres 2025 ausgestiegen.
Es soll hier nicht verschwiegen werden, dass Algorithmen auf allen diesen US-Plattformen darauf ausgelegt sind, Nutzer möglichst lange in der App zu halten, was zu Sucht und sozialer Isolation führen kann. Auf Plattformen wie Facebook und Threads verbreiten sich Fake News und Hassrede extra-schnell, weil sie durch Algorithmen gepusht werden.
Die wichtigsten Aachen-Meldungen gibt es außerdem via Stadtseiten-Newsletter unter aachen.de/newsletter und immer freitags per E-Mail. Alle Infos sowie aktuelle Pressemitteilungen der Verwaltung sind natürlich auch unter aachen.de zu finden.
Es gibt jede Menge Leute, die ein Verbotsverfahren gegen die AfD für nicht sinnvoll, ja für geradezu kontraproduktiv halten. Was also ist zu tun? Der Landesverband Niedersachsen wurde immerhin erst vor wenigen Tagen (Februar 2026) als „extremistische Bestrebung“ hochgestuft. Und die Forderung nach „Remigration“ als Kernthema (von einer stets sehr schlecht gelaunten Alice Weidel schreiend vorgetragen) hinterläßt regelmäßig pures Grausen. Mit herben Wohlstandsverlusten wird gerechnet, falls diese Partei ihr Anti-EU-Programm durchsetzt.
Aktuell wird die Partei von einer „Verwandtenaffäre“ (Vetternwirtschaft) belastet. Den Landesverbänden in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen wird vorgeworfen, öffentliche Gelder für die Beschäftigung von Angehörigen zweckentfremdet zu haben.
Wer sich mit der AfD und einem eventuellen Verbot befassen will, hat am kommenden Dienstag Gelegenheit dazu.
„AfD-Verbots jetzt? “, so lautet der Titel einer Veranstaltung mit Thomas Kutschaty (SPD), der ehemaliger Justizminister des Landes NRW ist. Kutschaty kommt im Rahmen einer Kampagne nach Aachen. Der Vortrag mit Diskussion zu den rechtlichen Rahmenbedingungen eines Prüfverfahrens beim Bundesverfassungsgericht und möglichen Wirkungen findet statt am Dienstag, 24. Februar, ab 19 Uhr im Ford-Saal des Super C, Templergraben/Ecke Wülnerstraße. Eintritt frei.
Veranstalter ist der Asta der RWTH Aachen in Kooperation mit den „Omas gegen Rechts“ und „Eltern gegen Rechts“.
Die „Omas“ sind mittlerweile ein fester Bestandteil der politischen Protestkultur in Deutschland. Beharrlich und professionell verfolgen sie ihre Ziele. Die AfD kann sich warm anziehen.
„Wir müssen handeln – und zwar jetzt.“ Die Aachener Omas gegen Rechts und ihre Mitstreiter wollen dem Aufstieg der AfD nicht weiter tatenlos zusehen. Sie wollen im Verbund mit anderen ein Verbot der AfD erreichen. Das Bündnis „AfD-Verbot jetzt“ hat erkannt: Die Partei am äußersten rechten Rand hat das Ziel und das Potential, der Demokratie schweren Schaden zuzufügen, die Demokratie von innen heraus zu zerstören. Die AfD gehört verboten.
Ein wirksames Mittel zur Bekämpfung der AfD ist bis jetzt noch nicht gefunden worden. Die einen nennen die AfD zwar „Feinde der Demokratie“, wollen sie gleichwohl in einer Koalition kleinkriegen, andere wollen die Partei nur politisch bekämpfen, aber in keiner Weise mit den Ultrarechten zusammenarbeiten, und wieder andere halten ein Verbot für zwingend erforderlich.
Den Politikern, die allein dazu berechtigt sind, ein Verbotsverfahren zu beantragen, will man jetzt auch von Aachen aus auf die Sprünge helfen. Durch Teilnahme an einer Unterschriften-Aktion.
Machen sich mit den Omas gegen Rechts und vielen anderen für ein Verbotsverfahren stark: Architekt und Kabarettist, Manfred Hammers, Beate Kloesgen, RWTH-Professor Marco Lübbecke, Richter a. D. Harry Addicks und DGB-Regionsgeschäftsführer Ralf Woelk (v.l.).
Die Aachener „Omas gegen Rechts“ haben die Initiative ergriffen. Zusammen mit Gleichgesinnten aus 50 anderen NRW-Städten starten die Aachener*innen einen Appell und sammeln Unterschriften. Ziel: 100.000 Unterschriften in ganz NRW bis zum Sommer 2026. In den ersten Tagen kamen schon 21.840 (Stand 10. 02., mittags) zusammen. Gesammelt wird auf der Straße, an Infoständen, unter Freunden und Nachbarn und digital über die Plattform WeAct. Hier klicken. Mehr als 14.000 kamen allein schon in den ersten 72 Stunden zusammen.
Richter a. D. Harry Addicks informierte bei der Pressekonferenz in der Rosstraße in Aachen über juristische Aspekte. Er zitierte Artikel 21 Absatz 2 des Grundgesetzes: „Parteien, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, sind verfassungswidrig.“ Zumindest in Teilen verfassungswidrig und gesichert rechtsextremistisch ist nach Auffassung des Bundesamtes für Verfassungsschutz die AfD.
Daran konnte übrigens kein Zweifel mehr bestehen, als man sich bei der PK vor Augen führte, was die Politikerinnen und Politiker der AfD zu ihrer Geisteshaltung so von sich gegeben haben. Das war in der Masse erhellend, es konnte einem schlecht werden. – Verbotsrelevante Zitate hier und hier.
Nordrhein-Westfalen als bevölkerungsreichstes Bundesland mit einer vielfältigen Gesellschaft wird bei der Frage, ob es zu einem Verbot kommt, eine wichtige Rolle spielen. Zum Weiterlesen: hier klicken
Vor dem Spiel: An allen Toren lange Schlangen. Die Kontrollen waren übertrieben genau. Entsprechend langsam füllte sich das Stadion.
Das war ein Fest. Beim Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen gelang den Aachenern fast alles, man traute seinen Augen nicht. Essen ist immerhin ein Aufstiegskandidat, Aachen kann froh sein, wenn die Mannschaft in der 3. Liga bleibt und nicht absteigt. Wann hatte die Alemannia zuletzt mal „zu Hause“ so schön gespielt? Man erinnerte sich schon fast nicht mehr.
Irgendetwas war am Sonntag anders bei der Mannschaft. Schöne Pässe konnte man am laufenden Band beobachten, überhaupt manch trickreiches Zuspiel, womit man die Essener öfter überrumpelte. Dazu gab es einige perfekte Paraden des neuen Torwarts (Fotios Pseftis), zu denen die Zuschauer begeistert stehend applaudierten. Der Junge ist ein Gewinn für die Alemannia.
Gleichwohl endete das Spiel 3 : 3, weil die Essener ein bisschen mehr Ausdauer hatten. Die beiden letzte Tore fielen in den letzten Minuten des Spiels – eins sogar in der 90. Minute – während es zuvor lange 3 : 1 (für Aachen) stand. Die Zuschauer hatten da schon angefangen, sich riesig über 3 Punkte zu freuen. Doch für Aachen ist jeder Punkt wichtig, und das am Sonntag Gezeigte lässt hoffen. Nächster Gegner ist Ulm, ebenfalls Abstiegskandidat (Sonntag, 15. Februar, 16.30 Uhr. UPDATE: das Spiel wurde gewonnen).
Im Zusammenhang mit dem Spiel war am Tivoli wieder sehr viel Polizei zu sehen. Erschreckend, wie martialisch diese jungen Beamten ausgerüstet sind. Als ginge es darum, eine Verbrecherbande, die aus einem Knast ausgebrochen ist, an der weiteren Flucht zu hindern. (UPDATE: Fast immer zerstören die Fans des Gegners die Gäste-Toiletten. Man fragt sich, warum sich nicht genau dort mal Polizisten blicken lassen, wo wirklich regelmäßig kriminelle Handlungen stattfinden.)
Knapp 28.000 Zuschauer sollen es gewesen sein, die sich das Spiel im Stadion ansahen. Drinnen war die Stimmung prächtig, draußen in den Warteschlangen hätte man meinen können: Das schaffen wir bis zum Anpfiff nicht auf die Plätze, so gründlich wurde am Eingang kontrolliert.
Die Aachener Tore schossen: Mika Schroers (5. und 46. Minute) und Pierre Nadjombe (35. Minute). Der Schiedsrichter (Cristian Ballweg) machte seine Sache relativ gut. Da hat man am Tivoli schon viel Schlimmeres mitansehen müssen.
Am 15. und 16. Februar herrscht in Aachen wieder der absolute Ausnahmezustand: Kinderkostüm- und Rosenmontagszug wälzen sich durch die Innenstadt. Was den Straßenverkehr betrifft, ändert sich quasi alles. Und: Sicherheit hat oberste Priorität.
Das bedeutet: 600 Absperrgitter, Standfüße und die dazugehörigen Stangen sowie die zusätzlich beschafften Rückhaltesperren werden die Zugstrecke absichern. 300 weitere Verkehrszeichen werden zusätzlich aufgestellt. Bereits in den vergangenen Tagen wurde das gesamte Material punktuell in der Innenstadt verteilt.
Ob dieses Jahr wieder – wie vor über 10 Jahren – die fröhliche Stimmung aufkommen kann? Mal sehen. Foto: AachenNews Archiv
Entlang der Zugstrecke gibt es mehr als 100 Sperrungen. Es kommen die mobilen Rückhaltesperren und erneut auch Fahrzeuge des Aachener Stadtbetriebs, der ASEAG, der Regionetz und des Veranstalters zum Einsatz.
Ab Fettdonnerstag bis einschließlich Aschermittwoch bietet die APAG für das Parkhaus Eurogress einen JeckenTarifan, im Rahmen dessen der 24 Stunden-Tarif im Parkhaus Eurogress von 12 Euro für einen Tag auf 7 Euro angepasst wird.
Das Presseamt teilt mit: Das Sicherheitskonzept erfordere Halteverbote entlang der gesamten Zugstrecke. „Daher gilt an Tulpensonntag und Rosenmontag von 0 bis 19 Uhr entlang der Zugstrecke beidseitigesHaltverbot.“ Ergänzend bedarf es zum Aufbau der eingesetzten Herner-Truck-Sperren sowie aus verkehrlichen Gründen für Umleitungsstrecken vereinzelt zusätzlicher Haltverbote im nahen Umfeld der Zugstrecke.
Soll sich Aachen an der Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele beteiligen? Das entscheidet die Bevölkerung mit einem Ratsbürgerentscheid. Die Abstimmung erfolgt ausschließlich per Brief. Alle Abstimmungsberechtigten erhalten ihre Benachrichtigungen und die Unterlagen zwischen dem 9. und 29. März. Ihre Stimme können sie bis zum 19. April abgeben. An diesem Tag wird das Ergebnis dann ausgezählt. s. hier
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
In Kornelimünster
In der kommenden Woche (ab 23. Februar) beginnen dringende Verkehrssicherungsmaßnahmen im Naturschutzgebiet Frankenwald in Kornelimünster. Dies betrifft vor allem den Bereich an der Grundschule. Im Rahmen der Maßnahmen müssen Bäume gefällt werden. Der Fußweg an der Inde muss in dieser Zeit gesperrt werden und kann nicht genutzt werden. Quelle: Presseamt
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Bürger*innen können damit die Entsorgung von Wertstoffen bequem mit dem Einkauf verbinden. Hier findet man Infos zu den Standorten, Terminen und Wertstoffen, Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
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Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.