Sicherer Hafen: Kapazitäten in Aachen sind erschöpft

Vor dem Hintergrund der hohen Aufnahmezahlen einerseits, weiterhin fehlender Unterkünfte und einer nicht mehr zumutbaren Überlastung des Systems wie des betroffenen Personals andererseits, haben sich in Aachen Politik und Verwaltung entschieden ab sofort keine neuen Geflüchteten mehr in Aachen aufzunehmen. Sie werden an die Landesaufnahmestelle verwiesen.

Bis heute hätten, so teilt das Presseamt mit, mehr als 4.000 Menschen aus der Ukraine in Aachen soziale Unterstützung erhalten. Nach dem Verteilschlüssel für NRW habe die Stadt Aachen „mit einer Erfüllungsquote von 200 Prozent ihr Aufnahmesoll deutlich übererfüllt“, was in NRW beispielhaft sei.

Die Zahlen, die genannt werden, sind beachtlich: Zum Stand 31. Juli waren insgesamt 2.927 Geflüchtete in städtischen Unterkünften untergebracht – davon rund 1.100 Menschen aus der Ukraine. In Übergangsheimen mit abgeschlossenen Wohnungen leben zurzeit 726 Personen. In Gemeinschaftsunterkünften sind 705 Personen untergebracht. 1.115 Menschen leben im gesamten Stadtgebiet verteilt in Einzelwohnungen. 363 Menschen wurden in acht Turnhallen untergebracht.

Die Zeltstadt auf Siegel wird noch bis September als Ankunftszentrum für aus der Ukraine geflohenen Menschen genutzt. Insgesamt wurden dort seit Ende April 477 Personen aufgenommen. Zum 31. Juli waren dort 18 Menschen untergebracht, die nach geübter Praxis möglichst schnell in eine Unterkunft weitergeleitet werden sollen. 

Leben in einer Turnhalle auf Dauer unzumutbar

Vor allem die Unterbringung von Geflüchteten in Turnhallen stellt die Verwaltung zunehmend vor Herausforderungen. Und nicht nur sie, denn sowohl für die Menschen, die zurzeit in Turnhallen leben als auch für Schulen, Kitas und Vereine, die dort zu „normalen“ Zeiten aktiv sind, ist dieser Zustand auf Dauer nicht tragbar.

Von den insgesamt 96 Gymnastik-, Turn- und Sporthallen wurden elf Gymnastik- und Turnhallen für die Unterbringung geflüchteter Menschen zur Verfügung gestellt. Drei Hallen sind bereits wieder freigezogen, davon werden zwei noch zurückgebaut, bevor sie wieder für den Sport zur Verfügung stehen. Weitere Objekte für die Unterbringung der Kriegsgeflüchteten werden derzeit hergerichtet.

Erst mit deren Bezugsfertigkeit können weitere Hallen freigezogen werden. Aufgrund von Baumaßnahmen waren oder sind zudem weitere sechs Sport- und Turnhallen zwischenzeitlich nicht oder nur eingeschränkt nutzbar. Für 96 Nutzer*innen, darunter Schulen und Vereine mit zahlreichen Nutzungszeiten, organisierten der Fachbereich Sport sowie die betroffenen Bezirke Alternativen oder musste mitteilen, dass sie ihre Angebote nicht durchführen können. 

s. dazu: Mitteilung der Stadtverwaltung

Sicherer Hafen Aachen

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Ja ist denn schon wieder Herbst? Stadtbetrieb spendiert Gießsäcke!

Manche Blätter sind schon braun wie sonst nur im Herbst: Hecke in Forst.

Bitte um Unterstützung beim Wässern der Bäume 

Manch einer schaut in den Garten oder die Straße entlang und sieht: Bäume und Sträucher werden braun oder sind es schon, haben teils ihre Blätter verloren. Es fehlt an Wasser, wie in den Niederlanden und Frankreich übrigens ebenfalls.

Seit Wochen wässern die Mitarbeiter*innen des Aachener Stadtbetriebs „mit allen zur Verfügung stehenden Gießfahrzeugen die städtischen Jungbäume“, lässt uns die Stadtverwaltung wissen. Bei zahlreichen Bäumen in der Stadt ist aber bereits der Welkepunkt überschritten, das Laub fällt ab. Das sei eine natürliche Reaktion, mit der die Bäume versuchen, weiteren Wassermangel auszugleichen. 

Das Bewässern der Stadtbäume hat seit dem Beginn der Dürresommer in der Region Aachen vor etwa vier Jahren deutlich zugenommen. „In der ersten Zeit wurden wir beim Wässern noch von der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt, mittlerweile haben wir zusätzliche Gießfahrzeuge angeschafft“, erklärt Nino Polaczek-Keilhauer, Leiter der Baumpflege des Stadtbetriebs.

Von der anhaltenden Trockenheit sind besonders junge Bäume betroffen, denn sie konnten noch nicht ausreichend breite und tiefe Wurzeln bilden. Foto: Stadt Aachen/Andreas Herrmann

Bürgerinnen und Bürger können den Stadtbetrieb unterstützen und Bäume vor der eigenen Haustür gießen, denn: „Jeder Eimer Wasser zählt.“ Regen- oder Leitungswasser sind gleichermaßen geeignet. Ein Tipp: Besonders gut ist es, wenn das Wasser langsam und gleichmäßig an den Bäumen im Wurzelbereich verteilt wird.

Hilfreich sind dabei Gießsäcke. Die werden am Baumstamm befestigt, mit Wasser befüllt und das sickert dann langsam über Stunden in das Erdreich. Der Stadtbetrieb bringt solche Gießsäcke vor allem an Jungbäumen an. Wer jedoch einen Straßenbaum im Umfeld mit einem Gießsack ausstatten und regelmäßig mit Wasser befüllen möchte, kann sich beim Stadtbetrieb melden. (Anmerkung: Nach hier erfolgten Berechnungen – ohne Gewähr – kosten in Aachen 1000 Liter Wasser nur 6 Euro. Da dürfte es derzeit noch teurer sein, die Bäume und Sträucher neu zu kaufen als sie zu wässern. Es ist aber wahrscheinlich, dass Trinkwasser bei anhaltender Dürre im Lauf der Jahre sehr viel teurer wird und dazu auch rationiert.)

Nino Polaczek-Keilhauer ist wegen der Gießsäcke erreichbar unter nino.polaczek-keilhauer@mail.aachen.de. Es ist notwendig, dass der Baumstandort angegeben wird.

Über den Gießsack gelangt das Wasser langsam an die Wurzeln der Bäume. Foto: Stadt Aachen/Andreas Herrmann
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Aachen: Polizei ist den Fahrraddieben auf den Fersen

Vermutlich jeder und jede, die in Aachen mit dem Rad unterwegs sind, kennt das. Man kommt von einem Termin und stellt fest: Das Rad ist nicht mehr da, wo es abgestellt wurde. Fahrradklau scheint in Aachen ein weitverbreitetes Hobby zu sein. Man hat sich an den Drahtesel gewöhnt und peng: Weg ist das Teil. Sehr ärgerlich, man möchte fast heulen.

Diese Woche haben wieder Beamte der Aachener Kriminalpolizei (EG Bike) an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet geparkte Fahrräder kontrolliert. Das Hauptaugenmerk, so teilt die Polizei mit, habe man dabei auf Örtlichkeiten wie Studentenwohnheime und sonstige zentrale Abstellorte gelegt. Unter anderem wurde auch am Kaiserplatz geprüft.

Ziel der Aktion sei es gewesen, gestohlene Fahrräder und Pedelecs aufzuspüren. Im Rahmen der dreistündigen Kontrolle konnte ein gestohlenes Rad sichergestellt werden. Die Besitzerin wird informiert und sich sicher freuen. Solche Einsätze werde es auch in Zukunft unangekündigt geben, ließ die Pressestelle der Polizei wissen.

Wegen der umfangreichen Ermittlungsarbeit der neuen Ermittlungsgruppe (EG) „konnten mittlerweile schon mehrere gestohlene Zweiräder wieder zurückgegeben und dringend tatverdächtige Personen festgenommen und in Haft gebracht werden“. Die EG Bike ist im Mai diesen Jahres gegründeten worden.

Die Ermittlungsgruppe Bike bei der Arbeit. Es ist sinnvoll, sein Rad so zu markieren, dass die Polizei den/die Eigentümer*in finden kann. Quelle/Foto: Polizei
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Museen und Kirchen sind jetzt angenehm kühl. Nichts wie rein – kostenlos.

Heute immer noch Hitzewelle. Bitte weniger Beton, mehr Grünflächen.

Das ist mal ein Angebot der Extraklasse: Wer angesichts des aktuellen Wetters mehr als kühles Wasser aus den vier Aachener Trinkbrunnen benötigt, dem bietet die Stadt Aachen Orte, an denen sich der Hitze entkommen lässt. (Wir gedenken aller Armen, die in Dachgeschosswohnungen ausharren müssen.)

Bei Außentemperaturen über 30 Grad können Menschen „ab sofort alle städtischen Museen und Einrichtungen der Route Charlemange im Rahmen der Öffnungszeiten kostenlos zum Abkühlen besuchen“, teilt heute die Stadtverwaltung mit. Ganz vorn dabei würden sich die Museen Centre Charlemagne, Suermondt-Ludwig-Museum und das Ludwig Forum empfehlen. (Alle drei verfügen über Klimaanlagen, wenn auch im Falle des Ludwig Forums nicht in allen Räumen.) 

Doch das ist noch nicht alles: Bürger*innen und Besucher*innen sollen die Möglichkeit bekommen, in den Verwaltungsgebäuden Wasser zu erhalten. Wer eine Trinkflasche mitbringt, bekomme diese kostenlos aufgefüllt, so wird versprochen. Das städtische Gebäudemanagement prüfe derzeit, ob das an allen Pforten der Verwaltungsgebäude problemlos möglich ist. „Damit möchte die Verwaltung Vorreiter sein und geht mit der Idee auch auf Gastronomen und Einzelhändler zu.“ 

Angenehmere Temperaturen als in Straßen und Häuserfluchten findet jede/r natürlich auch in den Aachener Parks. Allerdings: ab 22 Uhr BITTE Ruhe wahren. Wer Abwechslung zu den Parks sucht und die Anwohner*innen schonen will, den laden neben dem Aachener Wald auch die Aachener Friedhöfe zum besinnlichen Verweilen ein.

Die Friedhöfe werden unterschätzt, sie sind im Grunde erholsame Grünflächen, die einen durchatmen lassen. Die Verwaltung weiß: Die Friedhöfe „machen rund 30 Prozent des innerstädtischen öffentlichen Grünflächenanteils aus“ und haben krass viele Bäume.

Der Aachener Wald ist kühl, die Friedhöfe desgleichen, und wer das Getümmel nicht scheut, geht heute in den Hangeweiher. Foto: AachenNews Archiv

Die Verwaltung informiert noch (zum Hintergrund) über folgendes: Zwischen Bäumen und an Bächen sind es drei Grad weniger als in baum- und wasserlosen Bereichen. In Aachen gibt es entlang der Bachläufe Kaltluftschneisen, die kontinuierlich Frischluft in die Stadt schicken. „Grünfinger werden sie auch genannt und systematisch in Bebauungsplänen und im Flächennutzungsplan beachtet und geschützt.“ – (Was ist eine Kaltluftschneise? und Klimakonzept für den Aachener Talkessel)

Um zukünftig noch mehr Kühlung in die Innenstadt zu bringen, sei zudem auch ein Konzept zur Freilegung der Aachener Bäche in Arbeit. Mit einer forcierten Fassadenbegrünung – wie sie die Fraktion Die Zukunft befürwortet – ist man seitens der Verwaltung noch nicht besonders weit gekommen.

Übrigens: Auch in Kirchen ist es meist angenehm kühl, daher laden sie ebenfalls zum Verweilen ein.

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Oberbürgermeisterin trifft Bürgerinnen und Bürger

Bürger*innen, die Ideen, Impulse oder Anregungen für die Zukunft der Stadt Aachen oder Fragen zu den Aktivitäten der Verwaltung haben sind herzlich gebeten in den Dialog zu treten.

Am kommenden Dienstag, 2. August, trifft sich Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen von 19 bis 20.30 Uhr im Bürger*innentreff im Öcher Lab in der alten Hauptpost, Kapuzinergraben 19, mit Aachens Bürger*innen, um Ideen, Anregungen und Fragen zu erörtern.

Die Oberbürgermeisterin freut sich über Anmeldungen per E-Mail an buerger_innentreff@mail.aachen.de. Interessierte Bürger*innen werden gebeten, auch ein gewünschtes Zeitfenster und das Thema, über das sie mit der Oberbürgermeisterin sprechen wollen, mit anzumelden.

Weiter Informationen sind unter www.aachen.de/buerger_innentreff einsehbar.

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Vielleicht weiß die Oberbürgermeisterin Bescheid über das, was in der kalten Jahreszeit auf uns zukommt. Kluge Aachener sorgen übrigens schon jetzt (in sengender Hitze) dafür, dass z. B. die Fenster dicht sind und sie dem Nebenkosten-Hammer entkommen. Wie steht es aber mit dem Energieverbrauch in der Carolus-Therme? Hauen wir für Annakirmes und Öcher Bend wieder Energie raus als gäbe es kein Morgen? Ober werden die alle mit Strom aus erneuerbarer Energie gespeist?

Ist das Fenster undicht? Dazu einfach mit einem nassen Finger die Ritze am Fensterrahmen entlang fahren. Ist das Fenster undicht, sollte ein kühler Windzug spürbar sein. Ein selbstklebendes Dichtungsband hilft. Foto: Henning Brinkmann

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Das Leben in Forst, Schönforst und Driescher Hof soll angenehmer werden

Forster Weg in Aachen

Forst, Schönforst und Driescher Hof sind Stadteile von Aachen. Die Namen bezeichnen ein Gebiet, das eigentlich sechs voneinander getrennte Areale umfasst und keinen gemeinsamen Mittelpunkt hat. Es gibt dort ganz schön viele Vereine und Bürgerinitiativen, aber das Gebiet ist auch brutal durchschnitten von der 4-spurigen Trierer Straße (Lärm).

Forst, Schönforst und Driescher Hof haben eigentlich keinen besonderen Anziehungspunkt, für den man eigenes hinfahren würde. Es sei denn man rechnet den Euregiozoo (Tierpark) dazu. Aus der Eifel kommend stellt sich das Gebiet als eine Art Transitraum dar: Gerade ist man noch in Brand, wo sich Geschäft an Geschäft reiht, dann fährt man durch wenig städtisch anmutendes, bebautes Areal . . . und ist auch schon in Aachen.

Es gibt eine Menge Grün, aber keinen Park. Es gibt viele Firmen, aber keinen zusammenhängenden Handel mit schönen Angeboten. Es gibt viele Kinder, aber wenig Möglichkeiten für Jugendliche sich zu treffen. Es gibt Armut, manch einer fühlt sich fremd, es gibt einen Reichtum an Sprachen und Herkünften, man kann leicht in verschiedene Communitys reingeraten, das ist abwechslungsreich. 

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Da ist zunächst 1. Unterforst mit Mataréstraße, Schule und berühmter Kirche – aber auch mit den Aachen Arkaden (weitgehend leer) und dem Gelände der Firma Continental (steht bald leer). Was wird aus den beiden letztgenannten?
Da ist 2. Altforst mit der Aachener Tafel und dem Bahnhof Rothe Erde. Kann man oder muss man das Bahnhofsgelände „wohnlicher“ machen? Das Alten- und Pflegeheim Haus Margarete befindet sich dort mit seiner großen Gartenanlage. 
Da ist 3. Schönforst mit Grünfläche und der ehemaligen Burg Schönforst. Könnte die Burg mal ein Begegnungszentrum werden? In Schönforst gibt es jede Menge versiegelte Flächen und noch mehr abgestellte Autos. 
4. Forster Linde, 5.die obere Trierer Straße und 6. Driescher Hof sind Teilräume für sich, wo man mal dringend am Image arbeiten müsste. In Driescher Hof gibt es übrigens einen russischen Supermarkt „Mix Markt“ und einen türkischen Supermarkt. Beide sind beliebt.  

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Verschiedene Fachämter der Stadtverwaltung und politische Vertreter sehen die Notwendigkeit, das Leben in diesem Teil von Aachen irgendwie angenehmer zu machen. Mehr sozialer Zusammenhalt, mehr Lebensqualität, bessere Lebensbedingungen sind die Ziele. Man möchte ein paar Millionen investieren und dazu Anträge nach Düsseldorf schicken. Man macht sich Hoffnung auf Bewilligung und darauf, dass die Bürgerinnen und Bürger mitziehen. Bereits einmal hat sich eine große Arbeitsgruppe getroffen und zunächst mal eine Art Bestandsaufnahme gemacht: Wie ist die Situation? Was genau soll sich ändern? Was sind die Ziele? 

Vorbild ist das Projekt „Soziale Stadt Aachen-Nord“, an dem von 2009 bis 2021 gearbeitet wurde und jetzt noch gearbeitet wird. – Bleib dran, über das nächste Treffen nach den Sommerferien wird hier berichtet.

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Nach 2 Jahren gibt es Ende August wieder Musik im Kurgarten an der Monheimsallee

Die Kurpark Classix by Generali sind ein beliebtes Open-Air-Festival. Es bietet in seiner 14. Auflage wieder ein facettenreiches Programm. Der Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing der Stadtverwaltung hat dazu freundlicherweise Infos geschickt.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen als Schirmherrin, Generalintendant Michael Schmitz-Aufterbeck, Generalmusikdirektor Christopher Ward und Veranstalter Christian Mourad präsentierten das Programm für die Konzerttage. Nach zwei Jahren Corona-Pause gibt es in diesem Jahr zwei zusätzliche Konzerttage. Von Freitag (26. August) bis Mittwoch (31. August) steht der Kurpark im Zeichen der Musik: mit dem Sinfonie Orchester Aachen und Gästen wie zum Beispiel Silbermond und Mando Diao

Ein ganz besonderes Highlight ist wie jedes Jahr das Kinderkonzert mit dem Aachener Orchester. Die Kurpark Classix werden aber – trotz aller zugehörigen Pop-Events – ein Open-Air Festival der klassischen Musik bleiben. Und: „Man muss kein großer Musikkenner sein, um ohne Berührungsängste bei Wein und Käse das Programm auf der Picknickdecke zu genießen“, sagt Veranstalter Christian Mourad. 

Das Programm im Überblick:

Freitag, 26.  August 2022, 20 Uhr, A NIGHT AT THE OPERA – „Unter den Sternen“ 

Samstag, 27. August 2022, 20 Uhr, Silbermond – Open Air 2022

Sonntag, 28. August 2022, 11 Uhr, CLASSIX FOR KIDS: 1. Familienkonzert

Sonntag, 28. August 2022, 19.30 Uhr, Last Night: „of the proms”

Montag, 29. August 2022, 20 Uhr, Alvaro Soler European Summer Tour 2022

Dienstag, 30. August 2022, 20 Uhr, Mando Diao – Crossoverkonzert mit dem Sinfonieorchester Aachen

Mittwoch 31. August 2022, 20 Uhr, Johannes Oerding „Konturen Open Air” 2022

Ort: Kurgarten (Monheimsallee), am Neuen Kurhaus. Weitere Infos und Karten unter: www.kurparkclassix.de

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Trotz Blaulicht und Martinshorn: Unfall mit Feuerwehrfahrzeug

Extrem wichtig: Wer in seinem Wagen das Martinshorn hört, fährt am besten langsam an den Rand der Fahrbahn und wartet, bis der Rettungswagen vorbeigefahren ist. Foto: Polizei Aachen

Gestern Nachmittag (21. Juli) gegen 14.50 Uhr befand sich ein Einsatzwagen der Berufsfeuerwehr Aachen auf dem Weg zu einem Wohnungsbrand in der Joseph-von-Görres-Straße. Wie im Polizeibericht mitgeteilt wurde, musste der Feuerwehrwagen – kurz vor Eintreffen bei dem Brand – noch eine Kreuzung passieren. Das Fahrzeug (Hubrettungsbühne) kam aus Richtung Sedanstraße auf die Kreuzung am Hohenzollernplatz. Laut Angaben des Fahrers musste er die Kreuzung überqueren, während die Ampel auf ROT stand.

Beim Hineinfahren in den Kreuzungsbereich – mit Blaulicht und Martinshorn – sei es dann zum Zusammenstoß mit dem von rechts heranfahrenden Pkw eines Mannes (28) aus Baesweiler gekommen. Ein Rettungswagen habe den verletzten Autofahrer in ein Krankenhaus gebracht.

Ermittlungen der Polizei ergaben noch am Unfallort, dass der 28-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Der stark beschädigte Wagen musste abgeschleppt werden.

Die Fahrbahn musste aufgrund auslaufender Betriebsflüssigkeiten gereinigt werden. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf eine Höhe von mehreren zehntausend Euro.

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Gisela, Alfons und Günter (alle Ü70) regen sich über Poller auf (vorzugsweise auf Facebook)

Bäumchen-Schutz ist auch nicht jedermanns Sache. Es erinnert die ältere Generation daran, dass sie und ihre Protagonisten jahre- und jahrzehntelang viel falsch gemacht haben. Und wer wird daran schon gern erinnert?

Na endlich: Der Ärger gewisser älterer Herrschaften über die neuen Straßenlaternen ist ein bisschen abgeklungen, da tut sich – Gott sei es gedankt – schon wieder „Fürchterliches“ in unserem Vaterstädtchen. Leute mit zu viel Tagesfreizeit müssen sich nicht länger langweilen. Sie äußern sich auf Facebook und schreiben der örtlichen Presse die Spalten voll. (Liest nur keine/r mehr. Deshalb wird hier berichtet.)

Was ist passiert? An drei (3!) Stellen wurden Poller aufgestellt. Kein Witz. Einmal am Büchel um ein etwas mickriges Bäumchen zu schützen. Das zweite Mal in der Bismarckstraße und am Annuntiatenbach, um Fußgänger*innen und Fahrradfahrer*innen (welche vermutlich jünger sind und pausenlos gendern) zu schützen und den Kfz-Verkehr einzuschränken.

Wegen der rot-weißen Stäbe mitten auf der Straße werden manche geradezu ausfällig. Kurz zur Ordnung gerufen wähnen sie sich in ihrer „Meinungsfreiheit“ beschnitten. Was hat man diesen Menschen alles angetan (im Laufe ihres Lebens), dass sie so ausrasten? Es sieht alles nach aufgestauter Wut aus. So als seien sie ihr Leben lang drangsaliert worden und müssten sich jetzt mal Erleichterung verschaffen durch Treten in alle Richtungen – egal wen und was es trifft.

Gut, Bäume können einem egal sein. Man kann sogar Bäume hassen, was schwer zu verstehen ist, aber das mag es geben. Hinzu kommt, dass es ein kleiner Baum ist, der da geschützt wird. Und der ist in den Augen der Verärgerten vielleicht den Schutz nicht wert? Oder sie meinen, der Ring aus Stein müsse reichen als Schutz für das Bäumchen.

Alles in allem werden die Alten an ihre schweren Versäumnisse in Sachen Naturschutz erinnert. Wer aber gendert, erinnert sie an ihr niederträchtiges Verhalten Frauen gegenüber, und wer den Kfz-Verkehr einschränken will, na ja, der erinnert sie an ihre unsägliche Bevorzugung der Pkw mitsamt den katastrophalen Folgen für die Städte.

So rasten sie aus, weil sie nicht gern an ihr früheres schauriges Fehlverhalten erinnert werden. Denn es darf einfach nicht so viel falsch gemacht worden sein, wie jetzt offensichtlich wird. Was wäre das für eine schreckliche Bilanz, am Ende des Lebens!?

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*Das Alter der Verärgerten schließe ich aus den Vornamen. Alles Vornamen, die nur in den 30er und 40er Jahren üblich waren.

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Wer Durst hat, kann an vier Brunnen trinken

Trinkwasser gibt es am Eingang vom Elisengarten, Ursulinerstraße.

Vier Aachener Brunnen im öffentlichen Raum erhalten jetzt das Prädikat „Trinkwasser“. Das ergab eine chemische und mikrobiologische Untersuchung, die die Stadtverwaltung in Absprache mit dem Gesundheitsamt vorgenommen hat. Die frohe Kunde wurde heute vom Presseamt der Stadt verbreitet.

Demnach ist das Wasser folgender Brunnen unbedenklich zum Trinken geeignet: In der Innenstadt sind es der Möschebrunnen am Münsterplatz, die Hotmannspief an der Alexanderstraße sowie die moderne Anlage an der Ursulinerstraße am Eingang zum Elisengarten. Eine weitere geprüfte Anlage gibt es in Aachen-Nord an der Heinrich-Holland-Straße, die von den Anwohner*innen aktuell den Namen „Martinsplatz“ verliehen bekommen hat. 

Das Wasser aller vier Brunnen liegt innerhalb der vorgeschriebenen Grenzwerte nach der Trinkwasserverordnung. In einem nächsten Schritt werden die frisch qualifizierten Brunnen auch mit einer entsprechenden Beschilderung versehen.

Führt Trinkwasser: Der Möschebrunnen am Münsterplatz.
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