Heute für den Weg zum Tivoli: Mehr Zeit einplanen, Innenstadt meiden

Heute, Samstag, 29. August, wird die Innenstadt von Aachen tagsüber wieder in einem besonderen Zustand sein: voll mit Menschen, die die Polizei möglichst geschickt aneinander vorbei leiten muss. Einerseits streben tagsüber mindestens 20.000 Fußballfans aus allen Richtungen zum Tivoli – und 3 Stunden später wieder zurück. Andererseits wird sich – quasi gleichzeitig – ein Zug mit mehreren Tausend Menschen demonstrierend und tanzend durch Aachen bewegen.

„Es kann im Laufe des Tages in der Innenstadt zu Verkehrsbehinderungen und zeitweisen Sperrungen kommen“, teilt die Polizei mit. Grund dafür „sind mehrere Veranstaltungen, die zeitlich zusammenfallen“.

Ab dem Mittag zieht in Aachen der Demonstrationszug zum „Christopher Street Day“ mit mehreren tausend Menschen durch die Innenstadt. Dieser Zug wird von der Polizei geschützt, um Zwischenfälle wie zuletzt in Berlin geschehen zu vermeiden. Anschließend finden auf dem Markt und auf dem Katschhof verschiedene Veranstaltungen und Konzerte statt, die bis in die Abendstunden andauern.

Parallel dazu empfängt Alemannia Aachen ab 14 Uhr den SV Meppen zum Heimspiel auf dem Tivoli. Insbesondere rund um die An- und Abreise der Fußballfans sei im Bereich des Stadions und auf den Zufahrtsstraßen „mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen“.

Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmenden, sich auf die besondere Situation einzustellen, nach Möglichkeit mehr Zeit einzuplanen und den Innenstadtbereich weiträumig zu umfahren. Die Polizei wird bei Bedarf Verkehrsmaßnahmen treffen, um die Auswirkungen auf den Verkehr möglichst gering zu halten.

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Franzstraße: Brache ist weg, Baugrube ist da

Jetzt also doch. Du kommst zufällig durch die Franzstraße und siehst: Da, wo einst eine Schule abgerissen wurde, wo es dann eine Brache gab, wird endlich mal gearbeitet. Eine Baugrube ist fast fertig.

Die Klaus-Hemmerle-Hauptschule ist schon lange Vergangenheit. Dort hat jetzt das Aachener Architekturbüro Kaddawittfeld das Sagen.

4500 Quadratmeter groß ist das Grundstück, und mindestens 10 Jahre ist es her, dass man zu wissen schien, was damit geschehen sollte. Allein, außer dass die Straßenbäume niedergelegt wurden, konnte man – zumindest als Passant – keine Aktivität entdecken.

In den Politikergremien wurden indes hunderte Stunden Arbeit in diese Ecke von Aachen investiert. Es gab sogar einen Architekten-Wettbewerb. 17 (!) Architekten legten Vorschläge vor. Nichts davon wurde realisiert.

Im Laufe der Jahre sollte mal ein Seniorenheim gebaut werden, mal eine Kita für 7 (!) Gruppen, mal Wohnungen, mal zwei unterirdische Turnhallen usw. – wir haben den Überblick verloren, wunderten uns aber doch z. B. über unterirdische Turnhallen – ohne Fenster und Frischluft? Wie unpassend gerade für eine Turnhalle, aber gut, warum nicht, schließlich waren auch mal unterirdische Operationssäle für das Klinikum geplant, wo dann das Personal 8 Stunden täglich ohne Tageslicht hätte arbeiten müssen.

Wie dem auch sei, es sollen auch Archäologen und Kampfmittelsuch-Teams den Betrieb aufgehalten haben. Über einen neuen Park für die an Grünflächen arme Innenstadt dachte leider nur AachenNews nach.

Was auch immer dort jetzt errichtet wird (hoffentlich kein zweiter Bushof und kein zweites Citycenter): es soll in zweieinhalb Jahren fertig sein. Wie sagte mal ein berühmter Philosoph: Schaun mer mal, dann sehn mer ja.

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Hier ein flotter Song zum Templerhofer Feld in Berlin, das ebenfalls einige bebauen wollen, andere aber nicht. https://www.youtube.com/watch?v=dkciZjKYNr4

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Tschüss Riesenrad

Das Riesenrad auf dem Katschhof – zwischen Dom und Rathaus – stand dieses Jahr für das große Weltmeisterschafts-Special bereit und hat seinen Betrieb mit dem Ende der Reit-WM am Sonntag leider schon beendet.

Passt gut zu Aachen und der Innenstadt: das Riesenrad auf dem Katschhof. Jetzt ist es weg.

Normalerweise dreht sich das Riesenrad immer im September zum traditionellen September Special. Weil dieses Fest wegen der Reit-WM quasi vorverlegt wurde, sehen wir dieses Jahr kein Riesenrad mehr.

Auf dem Katschhof in Aachen lässt sich gut feiern, es ist ein Platz, der sogar leer eine Attraktion ist. In der Reihe der schönsten Plätze Europas kann sich der Katschhof gut behaupten. Welche Veranstaltungen finden da demnächst statt? Dort geht bald der CSD Aachen und später im Jahr der traditionelle Weihnachtsmarkt über die Bühne.

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Bouldern im Moltkepark

Bouldern, das ist klettern ohne Klettergurt und Seil an Felsblöcken oder künstlichen Kletterwänden. Bouldern hieß früher einfach klettern, es ist heute ein Trendsport wie neuerdings auch verstecken, das jetzt manhunt heißt.

Aachen fördert den vereinsunabhängigen Sport in Parks und Grünanlagen. In Kürze wird ein neues Teil freigegeben, an dem man draußen klettern kann. In den vergangenen Monaten wurde im Moltkepark ein Boulderblock, also eine freistehende Kletteranlage, in der Nähe des Bahndamms errichtet.

Klettern trainiert Kraft, Beweglichkeit, Koordination und Balance gleichermaßen.

Einweihung ist am kommenden Freitag, 28. August, um 12.30 Uhr,
im Bürger- und Jugendpark Moltkebahnhof, Maria Montessori Gesamtschule, Bergische Gasse 18.

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Eine Woche in Crozon

Nach all den Katastrophen, Weltmeisterschaften und Hitzewellen gibt es jetzt noch eine Woche Urlaub in Frankreich an der Küste. Die Zeiten sind schwierig, der ganze Stress mit Frühaufstehen, Termine abarbeiten und Texte schreiben geht bald wieder los. Zwei Megafeuer haben uns gewaltig erschreckt.

Man muss sich aber die gute Laune erhalten, und das kann in Frankreich an der Atlantik-Küste gelingen und selbstverständlich auch auf Balkonien in Aachen. Und übrigens: Die Saison im Freibad Hangeweiher endet in diesem Jahr am Sonntag, 13. September.

Das Haus sieht nach klassischer bretonischer Architektur aus – der schiefergedeckte Dachstuhl mit den kleinen Fledermausgauben und die helle Steinfassade sind typisch für Häuser an der bretonischen Atlantikküste. Fotos: Henning Brinkmann

Man reist mit dem Eurostar nach Paris, muss in Paris Nord umsteigen, fährt mit der Metro nach Montparnasse und dann von dort weiter mit dem Schnellzug nach Brest. Von dort geht es das letzte Stück mit dem Bus zum Zielort Crozon, wo man gleich am ersten Tag einen ausgedehnten Spaziergang unternimmt und sich mit großer Freude und ausgiebig seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Fotografieren von Landschaft, Himmel und Meer hingibt.

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Sehr cool: Das Porträt von Ex-OB Marcel Philipp

Wie auf Bundesebene, so auch auf der lokalen Ebene: Die Oberbürgermeister unserer schönen Heimatstadt hängen in einer Art Ahnengalerie im Haus Löwenstein an der Wand. Die Galerie macht klar, dass es – typisch Demokratie – dauernd Wechsel gab und gibt, je nachdem, wen sich das Volk gerade gewählt hat.

Der derzeitige OB Dr. Michael Ziemons und der Künstler Tim Berresheim haben jetzt das Portrait des ehemaligen Oberbürgermeisters Marcel Philipp im Haus Löwenstein vorgestellt. Philipp war von 2009 bis 2020 Aachens OB. Er ist nicht so traditionell dargestellt, wie die Vorgänger.

Der renommierte Künstler Berresheim und kein anderer hat das Portrait geschaffen und damit war klar, dass es ein Portrait sein würde, das eine Schnittstelle von der analogen zur digitalen Welt darstellt. Das neue Abbild sei nicht nur ein Stück Kunst, sondern eine Form von Alltagskultur, wurde mitgeteilt. Für das Portrait seien fünf Datensätze von jeweils 250 Fotos aus 360 Grad geschossen worden. Diese Art von Aufnahme wird Fotogrammetrie genannt und stammt aus der Archäologie. Sie wird genutzt, um kontaktlos Objekte zu digitalisieren.

Dr. Frank Pohle Leiter der Route Charlemagne, Künstler Tim Berresheim, Oberbürgermeister a.D. Marcel Philipp und Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons (v.l.) mit dem neuen Portrait. Foto: Stadt Aachen/Andreas Herrmann

Während seiner elfjährigen Amtszeit gab der aus dem Handwerk stammende CDU-Politiker Philipp wichtige Impulse für die Entwicklung des Wissenschafts- und Mobilitätsstandorts Aachen, begleitete Großprojekte wie das Aquis Plaza und engagierte sich für die europäische Vernetzung der Euregio.

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Starker Regen hilft der Feuerwehr jetzt

Starkregen setzt ein, und die NINA-Warnapp sagt Hagel voraus. Egal. Hauptsache das Feuer im Venn geht aus. Vor Regen und Hagel kann man sich besser schützen als vor Flammen, die blitzartig von Baum zu Baum springen. Der Regen ist im Moment eine wichtige Hilfe für die Feuerwehr vor Ort, macht allerdings die Wege matschig. Er wird sicher auch in Hürtgenwald-Gey gerne genommen.

Seit dem Wochenende wütet im Naturschutzgebiet an der deutsch/belgischen Grenze ein historischer Großbrand, der auch zu Evakuierungen in Kalterherberg geführt hat. Die Evakuierungen wurden aufgehoben, alle können in ihre Wohnungen zurück.

Da das Feuer rund 2,3 Kilometer vor der deutschen Grenze liegt, ist die West- und Südwestströmung vom Wind, die vorausgesagt wird, eigentlich die Richtung, die Rauch direkt nach Kalterherberg und Monschau trägt. Aber: Weil es gleichzeitig kräftig regnet, werden die Rauchpartikel und Schadstoffe größtenteils direkt aus der Luft ausgewaschen. Das minimiert die Geruchsbelastung spürbar.

Screenshot, NINA-APP warnt vor schwerem Gewitter:

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Vennfeuer ist unter Kontrolle, aber noch längst nicht gelöscht

Noch immer ist – zumindest in Monschau und Imgenbroich – jede Menge Feinstaub in der Luft, die Menschen sollen die Fenster geschlossen halten. Dennoch: Vergangene Nacht wurde im Venn weiter gelöscht, und es gibt heute eine Entwicklung zum Positiven hin. Das Feuer kann von allen Seiten erreicht werden, teilte die belgische Presse mit. Fünf Hubschrauber, darunter zwei norwegische, löschen heute, berichtet ein belgischer Sender. Löschen von oben soll am wirkungsvollsten sein.

Monschau, Laufenstraße. In der Altstadt erschreckte heute ein Fehlalarm, die Bürgermeisterin konnte schnell Entwarnung geben. Mag sein, dass die Alarmanlage wegen des vielen Staubs anschlug.

In dem deutsch-belgischen Brandgebiet (30 Millionen Quadratmeter) müssen jetzt Bäume gefällt werden, deren Wurzeln verbrannt sind. Sie könnten umstürzen, weiß der WDR. Insgesamt sind derzeit Heerscharen von Journalisten im Brandgebiet, Laien veröffentlichen jetzt keine Videos mehr. Sie waren die Ersten, die Bilder von der Katastrophe übermittelten, mit ihren Handys.

Starker Geruch belästigt in Nähe des riesigen Brandfeldes Augen, Nase und Lunge immer noch, in Aachen allerdings nicht, wir spüren nichts. In der StädteRegion wurden von NRW-Behörden Messungen veranstaltet. Angeblich alles in Ordnung.

In diesen Tagen lohnt es sich, in die örtliche, lokale Zeitung zu blicken. Die Berichterstattung ist umfangreich und sachlich. NRW-Innenminister Reul will heute die Eifel besuchen, möchte aber keine Presse dabei haben. Er will den vielen Helfern für ihre schon tagelange, schwer belastende Arbeit danken. Eine gute Idee, typisch Reul.

Monschau, Stadtstraße. Es riecht unangenehm nach verbranntem Holz. Der Rauch hängt fest, ist andernorts wohl mit dem Westwind weitergezogen.

Auch Aachens Oberbürgermeister Dr. Ziemons hat sich einen Atemschutz vorgebunden und besucht die vielen Aachener Leute von Feuerwehr, Forstamt und Stadtbetrieb beim Dauereinsatz im Venn. Das kann nicht schaden, wenn sich Politiker selbst ein Bild davon machen, wie das aussieht, wenn zu wenig am Umweltschutz getan wird.

Was sich seit sechs Tagen im Hohen Venn abspiele, sei bedrückend und kaum vorstellbar, sagt der Oberbürgermeister laut Pressemitteilung. Er zeigte sich beeindruckt von der Ausdauer der vielen Helferinnen und Helfer.

Eins ist mal klar: Ohne die absolut freiwillige Unterstützung der Landwirte bei den ganzen Wassertransporten hätte die Katastrophe eine noch viel größere Dimension erreicht. Hoffentlich spricht sich das mal rund. Die Landwirte wurden übrigens nicht gerufen, sie eilten aus eigener Initiative zu Hilfe. – Die Evakuierungen bleiben – soweit hier bekannt – weiter bestehen. Man will die etwa 100 Personen, die in Bütgenbach nah am Venn wohnen, vor dem beißenden Qualm schützen.

Oberbürgermeister Ziemons hat sich am Dienstag (18. August) persönlich vor Ort einen Eindruck von den kräftezehrenden Arbeiten der Aachener Feuerwehr gemacht. Foto: Feuerwehr Aachen
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Die Westeifel stinkt, aber sie brennt nicht

Bei Monschau. Das ist kein richtiger Nebel, das ist ganz, ganz feiner Staub. Die Gegend liegt unter einer Rauchglocke.

Hier riechst du, im geschlossenen Auto, Lüftung ausgeschaltet, massiv den Geruch von verbranntem Holz bzw. Torf. So ein seltsamer, süßlicher Geruch. Es ist eben sehr viel Torf aus dem Venn verbrannt, die Perle der Eifel (Monschau) stinkt zum Gotterbarmen.

Prognose: Der Regen wird das Zeug (den Feinstaub) aus der Luft waschen, der Wind wird alles davontragen. So ein Vennbrand ist eine höchst umweltschädliche Angelegenheit, in mehrfacher Hinsicht. Ein Torfmoor ist ein gigantischer CO2-Speicher. wenn der sich entleert, dann gilt: Die Emissionen sind unvorstellbar.

Jetzt – zum Glück – hat die Feuerwehr die Sache im Griff. Nicht zuletzt, weil der Wind gestern aus der „richtigen“ Richtung kam, nicht so heftig und nicht von Westen. Im Industrieland Deutschland sind wir darauf angewiesen, aus welcher Richtung der Wind zufällig kommt, damit unser Wohnungen und Häuser nicht verbrennen.

UPDATE: Übrigens schön, wie teilnahmevoll sich die Politiker*innen der StädteRegion Aachen äußern. Nicht? Gar nicht? Oh. Die betroffenen Dörfer Höfen, Kalterherberg, Rohren, Imgebroich, Konzen, die Stadt Monschau, Mützenich usw. – sind alle Teil der StädteRegion Aachen. Sie könnten sagen: „Wir fühlen mit euch, teilen eure Sorgen, es wird alles nur Mögliche getan, euch wird geholfen.“ Nicht? Na gut, dann nicht.

Eine Stelle bei Monschau, die Dreistegen genannt wird. Dort muss man an einer Ampel warten, deshalb konnte das Foto aus dem Auto raus gemacht werden. Wegen des Gestanks nach verbranntem Torf macht man die Fenster lieber nicht auf.
Zwischen Höfen und Kalterherberg. Die ganze Luft hängt voll mit Emissionen. Emissionen, die dich an Leib und Leben schädigen.

Der Gestank fängt (zumindest heute) in Konzen an, wird in Imgenbroich stärker und ab Kreuzung Flora geht es dann richtig los. Eifeler*innen, der/die zufällig ein paar Tage woanders verbringen können, werden sich freuen. Schon in Aachen ist „das Klima“ besser.

Vorerst brennt das Venn (auf belgischer Seite) unterirdisch und wird das noch viele Tage und Wochen lang tun. Es gibt Feuer in diesem Hochmoor, die überstehen unterirdisch einen ganzen Winter.

Nicht vergessen: Naturkatastrophen – von Menschen gemacht – machen vor Grenzen nicht halt. Sie schädigen unsere Lebensqualität und ganz besonders die von Menschen, die demnächst erst eingeschult werden. Diesen Kleinen machen wir schon heute das Leben unerträglich. Und von den jetzt regierenden Politiker*innen ist keine Hilfe zu erwarten. Nicht mal ein Tempolimit – und ähnliche sehr leicht zu realisierende Umweltschutzmaßnahmen – gönnt man uns und der Natur.

Der Eifeldom in Kalterherberg. Mit großem Aufwand konnten er und die Dörfer in der StädteRegion Aachen, die zum Teil für ihre Schönheit und Einzigartigkeit schon Auszeichnungen erhielten, vor dem Brand geschützt werden.
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Aus vollstem Herzen von hier (Aachen) aus: Dank allen Helfern, Feuerwehren, THW, Bauern, Firmen und Unternehmen, Stadtverwaltung Monschau, Einzelpersonen, Bundeswehr, ihr seid die Besten

Wir denken an alle, die sich jetzt den Flammen entgegenwerfen und löschen was das Zeug hält. In Hürtgenwald und aus besonderer Verbundenheit zur Eifel an die in der Eifel bei Belgien. Wir fühlen uns total verbunden mit den Menschen in Kalterherberg, Mützenich, Konzen, Höfen, Rohren, Imgenbroich (alles Dörfer der StädteRegion Aachen) und allen, die nah am Venn wohnen.

Auf beiden Seiten, Belgien und Deutschland, wo man sich schon oft gegenseitig geholfen hat, fürchten Menschen um ihr Hab und Gut. Es zerreißt einem das Herz, wenn man die dicken Aschewolken sieht, die Fotos von der verdunkelten Landschaft zugeschickt bekommt. Wie ungeheuerlich, wie schrecklich ist diese Katastrophe.

Die Arbeit aller Einsatzkräfte ist der Hammer. Es ist eine internationale Helfertruppe, die gegen das Feuer arbeitet. Man hätte nicht gedacht, das so viel unbürokratische Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg noch/jemals möglich ist. Davon sollte die StädteRegion und die ganze Region (auch Niederländer helfen mit, das Feuer zu löschen) unbedingt etwas in die Zeit nach dem Brand rüberretten.

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