Es kracht auf der Trierer Straße

Unfall auf der Trierer Straße. Hat dort wieder mal ein Rennen stattgefunden, ein Rennen gegen die Zeit? Foto: Polizei Aachen

Bei einem Verkehrsunfall auf der Trierer Straße sind gestern Nachmittag (25. Januar) zwei Personen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wird vermutet, das einer der beiden auf der Trierer Straße ein Rennen – nicht gegen einen anderen, sondern gegen die Zeit veranstaltete, und dass sich deshalb der Unfall ereignete.

Der Auffahrunfall geschah gegen 16 Uhr, nachdem eine Fahrerin (41) vom Parkplatz eines Supermarktes nach rechts auf die Trierer Straße abgebogen war und vor einer gelben Ampel an der Kreuzung Vennbahnweg angehalten hatte.

Ein 39-Jähriger, der in Richtung Kornelimünster unterwegs war, bremste zu spät ab und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf das Fahrzeug der 41-Jährigen auf. Beide wurden – nach ersten Erkenntnissen – leicht verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert.

Ein Alkohol- und Drogentest führte bei dem Mann zu positiven Ergebnissen. Im Krankenhaus wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Aufgrund mehrerer Zeugenaussagen ermittelt das Verkehrskommissariat – wie erwähnt – auch wegen eines möglichen Kraftfahrzeugrennens.

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Polizei findet Fotos: Wer vermisst diesen Schmuck?

Eins von zahlreichen Fotos, die die Polizei bei einer Wohnungsdurchsuchung fand. Foto: Polizei Aachen

Bei einer Wohnungsdurchsuchung nach einem Raubdelikt wurden bei einer 56-jährigen Tatverdächtigen mehrere Fotos von Schmuckstücken gefunden. Es besteht der Verdacht, so teilt die Polizei mit, „dass diese Schmuckstücke aus Diebstählen stammen“.

Die Frau, die als Diebin infrage kommt, war in den vergangenen Jahren im Bereich der StädteRegion Aachen als Hauswirtschafterin und Reinigungskraft bei Senioren tätig und könnte diese Schmuckstücke im Rahmen ihrer Tätigkeit entwendet haben.

Sollten jemand Teile der fotografierten Schmuckstücke wiedererkennen, so wende er/sie sich bitte an die Polizei unter Telefon 0241/9577-31501 oder (außerhalb der Bürozeiten) unter der Nummer 0241/9577-34210. (am)

Foto: Polizei Aachen
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Aachen: Alles neu in der Krämerstraße 

Die Stadt Aachen und der Netzbetreiber Regionetz gestalten die Krämerstraße inmitten des Pfalzbezirks um. Die Bauarbeiten sollen Ende Februar beginnen und dauern voraussichtlich bis Ende 2022.

In einer digitalen Informationsveranstaltung am Donnerstag, 27. Januar, werden Stadt und Regionetz über die bevorstehenden Bauarbeiten ab 18.30 Uhr aufklären. Die Sendung wird live über den You-Tube-Kanal der Stadt Aachen ausgestrahlt: www.youtube.com/stadtaachen (https://youtu.be/UoM8w1AatvU).
Gebaut wird in zwei Phasen.

Die Regionetz beginnt im Februar zwischen der Kirche St. Foillan und arbeitet sich bis zur Krämerstraße 2 am Abzweig zum Katschhof vor. Sie verlegt neue Gas- und Wasserleitungen und erneuert die Hausanschlüsse. Die Arbeiten sollen vier Monate dauern. 

Die Krämerstraße in Aachen. Foto: Archiv

In der zweiten Phase erneuert die Stadt die Oberfläche der Krämerstraße zwischen St. Foillan und dem Haus Krämerstraße 2. Die Arbeiten beginnen im Anschluss an die der Regionetz und sollen ebenfalls vier Monate dauern. Die Oberfläche wird am Ende in etwa so aussehen wie die auf dem Hof und in der Körbergasse. Zudem werden eine Abflussrinne fürs Regenwasser und Platten mit taktilen Leitelementen für Sehbehinderte in die neue Oberfläche eingebaut. 

Das Bauunternehmen arbeitet in der zweiten Phase immer in kürzeren Abschnitten. Alle Geschäfte bleiben während der gesamten Bauzeit zu Fuß erreichbar. Lieferverkehr ist möglich über Katschhof, Hof, Hühnermarkt und Münsterplatz.

Weiterführende Infos unter: www.aachen.de/kraemerstraße

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Aachen: Grüne und CDU kommen sich näher

Es ist Montag und man könnte sich wieder mal ein paar Gedanken zur Politik in Aachen machen.

Wichtigste Meldung zur Zeit: Die Aachener GRÜNEN haben sich in die Arme der CDU geworfen. Sie haben sich tatsächlich mit der CDU auf einen gemeinsamen Haushalt geeinigt. Dabei muss man wissen, dass der Haushalt eine Aufstellung ist von Projekten, für die das Geld, das in der Stadtkasse drin ist, ausgegeben werden soll. 

Ein kluger Blick in den Haushalt zeigt schnell, was in Aachen im Jahr 2022 realisiert wird und was nicht.

 Im Haushalt ist zum Beispiel kein einziger Euro drin, um nur mal zu prüfen, ob Aachen als „Schwammstadt“ eventuell funktionieren könnte. Man würde dann das Regenwasser für etwas Besseres verwenden als es umstandslos in die Kanalisation zu leiten. Es war dies einer von mehreren konsequent-grünen Vorschlägen der Fraktion DIE Zukunft, dafür mal ein paar Euro in die Hand zu nehmen. Güne/CDU dazu: nein. Ebenso kein ok für: Fluglärm-Gutachten, Mobilitätskataster, Dach- und Fassadenbegrünung.

Die Grünen und die CDU. . .  eine derartige Koalition hat es bereits einmal gegeben im Stadtrat von Aachen (und gibt es schon seit etwa 20 Jahren in der StädteRegion). Die Stadt Aachener Koalition ist krachend gescheitert. Die Grünen versuchen es nun erneut. Wobei aus der CDU zu hören ist, dass die Verbrüderung erst mal nur für den Haushalt gilt. Von einem weiteren Zusammengehen könne noch keine Rede sein. Fehlt nur noch, dass die Grünen der CDU hinterherlaufen. 

Selbst hat die größte Fraktion im Aachener Rat nämlich – besonders nach dem kürzlichen Tod von Grünen-Urgestein Michael Rau – keinen erfahrenen Politiker*in mehr in ihren Reihen, der/die beim Umsetzen der Ziele (z. B. Verkehrswende) Durchsetzungskraft hat. Die Oberbürgermeisterin kommt da offenbar nicht infrage, sie wirkt seltsam abgetaucht. Wie dem auch sei: SPD, Die Linke und DIE Zukunft befinden sich jetzt in der Opposition und werden ab sofort HOFFENTLICH den Grünen unermüdlich unter die Nase reiben, was alles besser laufen kann in Aachen. Da hatten sich die 3 bisher doch ein bisschen zurückgehalten.

„Alles abgelehnt“, resümieren auch die Linken. Dabei hat gerade z. B. ihr Vertreter im Schulausschuss gefordert, ein Sümmchen für mehr musikalische Frühförderung in den Grundschulen in den Haushalt einzustellen. Abgelehnt. So auch alle weiteren Vorschläge der Zukunft, außer dem nach mehr IT-Fachleuten (aka IT-Hausmeister), ohne die im übrigen die teuer angeschafften Computer gar nicht zu gebrauchen sind und „in den Regalen verstauben“, wie eine Lehrerin im Schulausschuss öffentlich berichtete. 

Die SPD etwa hat mit ihrer Forderung, die Absenkung der Kita-Beiträge für Geringverdiener bis Sommer 2023 beizubehalten, bisher nicht landen können. Mal sehen, ob der Finanzausschuss diesbezüglich doch noch etwas möglich macht?

„Viel versprochen, wenig umgesetzt“, das hieß es neulich auch beim ADFC, nachdem sich die Radler*innen mal die Förderung des Radverkehrs genauer angesehen hatten. Ergebnis: Radvorrangrouten längst nicht komplett, vom Radverteiler-Ring keine Spur, Umsetzung des Radentscheids mangelhaft, Umbau von Kreuzungen, neue Radwege, baulich geschützte Radspuren – nicht in Angriff genommen. 

Prognose: Wenn das so weitergeht, dann werden die Grünen nach der nächsten Kommunalwahl nicht mehr die größte Fraktion im Stadtrat sein.

Kommt in Aachen nicht voran: Die Umwandlung gefährlicher Fahrradstreifen in Protected Bike Lanes. Hier: Vaalser Straße Nähe Grenzübergang.

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Alles schwierig: Das Virus, der Wolf und der Radverkehr

Die Pandemie greift weiter um sich, Omikron fegt durch das Land. Aber – und das tröstet nun doch ein wenig – die Zahl der Menschen auf den Intensivstationen steigt nicht, sie sinkt ein wenig. Gegenüber der Meldung von Mittwoch, 19. Januar, gibt es jetzt in der StädteRegion Aachen 901 Infizierte mehr

Die Maßnahmen ändern sich alle Nase lang, die Zahlen sind nicht mehr zu überblicken, jeden Tag was anderes, die Prognosen sind schlecht. Wer soll da noch den Überblick behalten?

Wegen technischer Probleme bei der Speicherung und Übermittlung von Daten – so teilen StädteRegion und Stadtverwaltung mit – hinkt (nicht durch das Gesundheitsamt verschuldet) die Gesamtzahl der Fälle erheblich hinterher. Gemessen an den Zahlen der Vortage und unter Berücksichtigung der landesweiten Steigerungsrate wurden schätzungsweise 2000 Fälle von nachgewiesen Infizierten noch nicht erfasst und übertragen. Sobald der technische Fehler gefunden und behoben sei, würden diese Fälle schnellstmöglich abgearbeitet. 

Für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger ergibt sich kein unmittelbarer Nachteil! Positiv getestete Personen werden ohnehin nicht mehr durch das Gesundheitsamt kontaktiert. Sie bekommen das Testergebnis direkt durch das jeweilige Labor.

Dennoch wird alles getan, um schnellstmöglich wieder korrekte Daten liefern zu können. Die Sieben-Tage-Inzidenz des Landes liegt bei 681 (573 am Mittwoch). Weitere Informationen findet man auf dem Dashboard des RKI unter https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/

Neue Kontaktmöglichkeit für „PCR-Positive“

Menschen mit einem positiven PCR-Testergebnis (Indexpersonen) können sich mit ihren Fragen direkt ans Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen wenden. Hierfür wurde die E-Mail-Adresse corona@staedteregion-aachen.de eingerichtet. Eine automatische Antwort weist zunächst bei allen Einsendungen darauf hin, dass hier nur Anfragen von Indexpersonen bearbeitet werden können.

***

Der Wolf, der am vergangenen Wochenende am Stauweiher Diepenbenden aufgetaucht ist, ist womöglich der Chef eines 5-köpfigen Wolfsrudels aus der Eifel. Zur Erinnerung: Ein Wolf ist ein Raubtier und findet in allen Geschichten und Märchen unserer Vorfahren nur negative Erwähnung. Warum wohl? In den Märchen ist das Tier immer schlau und gefährlich. Das könnte einen Grund haben.

Der Aachener Wolf hat wie ein Profi zugebissen, es muss ein erfahrener Wolf sein, angeblich hat er dem Muttertier mit einem einzigen Biss die Kehle durchgebissen, es zur Strecke gebracht und dann ihr kleines Lamm gefressen. Man müsse sich freuen, dass der Wolf nach 150 Jahren wieder aufgetaucht ist (wg. Artenvielfalt!), steht in der Zeitung. Na ja, ich weiß nicht . . .

Bis die Ergebnisse der Gen-Analyse vorliegen, dauert es allerdings noch ein paar Wochen. Erst dann wäre 100prozentig bewiesen, dass der Wolf (vielleicht mitsamt seinem Rudel) im Gebiet von Aachen unterwegs war/ist. Im Gebiet Ostbelgien/Hohes Venn/MONSCHAU sind Wölfe ja schon länger keine Seltenheit mehr. Dort ist jetzt noch ein zusätzlicher Wolf gesehen worden, der sei in Richtung Deutschland unterwegs gewesen. In Elsenborn wurde in der Nacht zu Dienstag ein Schaf gerissen.

Welche natürlichen Feinde hat der Wolf eigentlich bei uns? Keine? Na, das kann ja heiter werden!!!

Schafe am Rande eines Aachener Gewerbegebiets.

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Das teilte uns jetzt der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club) mit: Es sei Zeit zurückzuschauen, „um zu prüfen, ob und wie Politik und Verwaltung den Radverkehr in der Stadt Aachen im vergangenen Jahr sichtbar verbessert haben“. Die Bilanz des ADFC ist niederschmetternd. Von Erfolgen keine Spur.

Was die Radvorrangrouten (RVR) angehe, so hat der ADFC ermittelt: Bis jetzt sei keine Route vollständig auf mehr als 50 Prozent der Länge umgesetzt, obwohl die Planungen bereits seit dem Jahr 2015 in der Verwaltung bearbeitet würden. Aus Sicht von Marvin Krings, 1. Vorsitzender in Aachen, ist auffällig, dass „insbesondere die bisher gefährlichen und konfliktträchtigen Abschnitte der RVR fehlen“. Somit könnten die Ziele des Projektes – mehr Menschen auf das Rad zu locken – aus Sicht des ADFC bis jetzt nicht erfüllt werden.

Im Fazit zur Radverkehrsförderung in 2021 heißt es weiter:

Die Notwendigkeit für eine Verkehrswende werde von vielen Beteiligten mittlerweile als erforderlich angesehen. Dabei scheine aber die Umsetzung in Aachen immer noch schwierig zu sein. Von Politik und Verwaltung werde eine umfassende Förderung des Radverkehrs seit vielen Jahren versprochen. „Leider ist diese für viele Menschen noch immer nicht sicht- und erlebbar, sondern beschränkt sich auf Absichtserklärungen im Konjunktiv.“

Die Fachleute vom ADFC äußern sich wie folgt: „Wir hoffen, dass im Jahr 2022 endlich mehr passiert und werden die Diskussionen zu einzelnen Projekten weiterhin intensiv und fachkundig begleiten.

Radfahrstreifen an der Grenze zu Vaals: Genau so (gefährlich) möchte der ADFC Aachens Radwege nicht gestaltet wissen.

Die Oberbürgermeisterin möchte alle mitnehmen. Nur, wohin? – Journalist Bernd Müllender schildert die Aachener Situation in der Berliner Tageszeitung (TAZ): https://taz.de/Verkehrswende-in-Deutschland/!5826192/

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Knilch überfällt einen Kiosk – Ein Täter, zwei Geständnisse

Gestern Abend (18. Januar) gegen 22 Uhr betrat ein 15-Jähriger einen Kiosk auf der Süsterfeldstraße. Mit einer OP-Maske im Gesicht und schwarzer Mütze an, verlangte er mehrfach die Herausgabe des Geldes.

Laut dem Kassierer sollte er zudem ein Messer in der Hand gehalten haben. Der Überfallene zeigte sich jedoch wenig beeindruckt – anstatt den Forderungen nachzukommen, ging er zur Eingangstür, schloss sie ab und damit den jugendlichen Tatverdächtigen und sich selber ein und rief die Polizei.

Den Beteuerungen des 15-Jährigen, dass es doch nur ein Spaß gewesen sei und er eigentlich nur für 50 Cent Süßigkeiten kaufen wollte, schenkte er keinen Glauben. Genauso wenig wie die Polizisten, die den jungen Tatverdächtigen mit zur Wache nahmen und ihn später seinen Erziehungsberechtigten übergaben.

Eine Strafanzeige wegen des Verdachts auf versuchte räuberische Erpressung wurde gefertigt. Das Messer konnte nicht mehr aufgefunden werden. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen. (pw)

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Ein Mann erschien gestern Abend (18. Januar) gegen 17.30 Uhr auf der Polizeiwache in Aachen, um sich nach einer Verkehrsunfallflucht als Beschuldigter zu melden. Eigentlich eine gute Idee, ein Fall von später Reue. Diesem Geständnis folgte ein weiteres auf dem Fuße.

Bei der anschließenden Kontrolle der 3G-Regel legte der Mann Impf- und Personalausweis vor. Dabei fiel den Beamten auf, dass das Innenteil des Impfausweises (mit Unterschriften und Stempeln zweier Corona-Schutzimpfungen im Impfzentrum Düren) offensichtlich aus anderem Papier war als der Rest. Außerdem war der Bereich rund um die Heftklammern eingerissen.

Auf Nachfrage machte der Mann ein weiteres Geständnis. er räumte ein, dass er den Innenteil aus dem Impfausweis seines verstorbenen Vaters herausgetrennt und in seinen eigenen befestigt habe.

Der Impfausweis wurde sichergestellt. Nun wird sich der 20-Jährige nicht nur wegen der Unfallflucht verantworten müssen, sondern auch wegen der Fälschung von Impfausweisen. (sk)

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Auch das noch: Ein Wolf im Aachener Wald

Die Eifeler haben sich schon daran gewöhnt, für Aachen ist der Vorgang neu: Ein Wolf oder zumindest ein Tier, das aussah wie ein Wolf ist am Wochenende im Aachener Stadtwald gesehen worden. Und: Ein Schaf wurde gerissen. Wölfe töten Schafe auf eine charakteristische, leicht zu erkennende Weise. Der Aachener Schafriss deutet angeblich auf einen Wolf hin.

In Monschau-Mützenich, in Konzen und im Hohen Venn, in Simmerath und in Hürtgenwald wurde bereits der Wolf gesehen, der auch fleißig – weil hungrig – Tiere gerissen hat. Sehr zum Ärger der Landwirte. Hier nachlesen. Möglicherweise lebt in der nahen Eifel bereits ein ganzes Rudel.

Die zuständigen Leute bei der Stadtverwaltung in Aachen haben – wie mitgeteilt wurde – Kontakt mit dem örtlichen Wolfsberater und dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes NRW (LANUV) aufgenommen. Überdies wurde für die genetische Analyse eine Gewebeprobe genommen, um nachweisen zu können, ob es tatsächlich ein Wolf gewesen ist, der das Schaf gerissen hat. 

Morgen, Donnerstag, 20. Januar, wird es weitere Infos zu dem Wolf geben. Auskunft erteilen dann Heiko Thomas, Aachener Beigeordneter für Klima, Gebäude und Stadtbetrieb, Dr. Winfried Engels, Artenschutzexperte in der Naturschutzbehörde des Fachbereichs Klima und Umwelt, Dr. Gerd Krämer, Leiter des Aachener Gemeindeforstamts und Herrmann Carl, zuständiger regionaler Wolfsberater. Vermutlich wird dann auch das Ergebnis der Gewebeprobe vorliegen

Zum Hintergrund: Nachdem der Wolf in Europa fast 180 Jahre als ausgestorben galt, kehrt er nun in alte Lebensräume zurück. Seit 2016 gibt es auch in Nordrhein-Westfalen (NRW) vermehrt Meldungen über gesichtete Wölfe. Zudem wurden mehrere Wolfsgebiete mit sesshaften Tieren ausgewiesen. Der Wolf gehört zu den international „streng geschützten“ Tierarten und wird auch in Deutschland nach dem Bundesnaturschutzgesetz als streng geschützte Art geführt. So ist es verboten, Wölfe zu fangen, zu verletzen oder zu töten. Eine Jagd auf Wölfe ist daher ausnahmslos untersagt.

Die Stadt Aachen liegt mit den Städten Eschweiler und Stolberg in der „Pufferzone“ des im Jahr 2017 ausgewiesenen Wolfsgebietes „Eifel-Hohes Venn“. Eine Ausweisung als Wolfsgebiet erfolgt bei einer festen Ansiedlung von Wölfen, das heißt bei mehrfach bestätigten Nachweisen von einem Individuum über einen längeren Zeitraum.

Eine dauerhafte Ansiedlung von Wölfen in Städten wie Aachen ist sehr unwahrscheinlich und nicht zu erwarten, weiß das Presseamt der Stadtverwaltung. Wölfe seien nämlich im Gegensatz zu Wildtieren wie Füchsen oder Wildschweinen keine „Kulturfolger“, das heißt: Sie folgen den Menschen nicht in die Siedlungen.

Ob es sich bei dem aktuell gesichteten Tier um eines aus dem angrenzenden Wolfsgebiet „Eifel-Hohes Venn“ handelt oder um einen sogenannten Durchzieher, ist zurzeit noch nicht bekannt.

Spezielle Fragen zum praktischen Herdenschutz beantworten die Fachleute der Landwirtschaftskammer:  www.landwirtschaftskammer.de. Wer andere Rückfragen hat, kann die Mailadresse der Stadt Aachen:  umwelt@mail.aachen.de nutzen.

Zum Weiterlesen: https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/wolfspaar-in-der-eifel-100.html

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Kinder bringen Forst und Driescher Hof zum Leuchten

Grundschulkinder werden das Quartier Forst und Driescher Hof mit selbst gebastelten Laternen am Donnerstag, 27. Januar, um 16 Uhr zum Leuchten bringen.

Die Aktion findet auf Initiative des Stadtteilbüros Forst und Driescher Hof statt, das für die Umsetzung die Montessori Grundschule Mataréstraße, die Grundschulen Schönforst und Driescher Hof, die OT D-Hof sowie die Evangelische Freikirchliche Gemeinde gewinnen konnte.

Quartiersmanagerin Marion Bergk erklärt: „Wir möchten gemeinsam mit den Kindern durch diese Aktion ein Licht in diese für alle schwierige Zeit bringen“.

Die Kinder werden die bunt gestaltenden Laternen auf dem Gelände und an den Zäunen der jeweiligen Einrichtung aufhängen. In den folgenden zwei Wochen werden die Laternen dann bis etwa 22 Uhr leuchten und in der Nachbarschaft zu sehen sein.

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Die Reste vom Fest

Weihnachtsbaum-Abwurfstelle auf dem Neumarkt im Frankenberger Viertel. (s. Wohin mit dem Weihnachtsbaum?
Für die Flaschen und Gläser reicht der Platz in den Containern nicht.

Maskenpflicht auf den städtischen Recyclinghöfen

Bürgerinnen und Bürger, die Abfälle zu den städtischen Recyclinghöfen bringen, müssen auf dem Gelände eine medizinische oder FFP2-Maske tragen. Das teilte jetzt die Pressestelle der Stadt mit.

Die Nutzung von textilen Masken oder Alternativen wie beispielsweise Schals ist nicht zulässig. Kund*innen, die ein Attest zur Maskenbefreiung besitzen, müssen dieses auch auf dem Recyclinghof mitführen und vorzeigen.

Weiter heißt es: „Bei Nichtbeachtung behalten es sich die Mitarbeitenden vor Ort vor, die entsprechenden Personen des Hofs zu verweisen.“ (s. korrekte Verwendung des Genitivs)

Tausch der Abfall-Abfuhrtage

Die Abfuhrtage der Abfallsammlung sind zum 1. Januar in den Bereichen Aachen-Innenstadt und Aachen-Burtscheid getauscht worden. Der Entsorgungstag der Innenstadt ist nicht mehr dienstags, sondern freitags. In Burtscheid wird der Abfall dienstags statt freitags abgeholt.

Der Aachener Stadtbetrieb beabsichtigt mit der Umstellung, die auf einen Ratsantrag zurückgeht, die Entsorgungstage von den jeweiligen Wochenmärkten zu trennen und so die Situation für Marktbesucherinnen, Marktbeschickerinnen sowie die Mitarbeitenden der Abfallentsorgung zu entzerren. 
Die Anwohner*innen wurden seitens des Stadtbetriebs über die Änderung informiert.

Die neuen Abfuhrtermine findet man auch im Abfallkalender sowie unter www.aachener-stadtbetrieb.de.

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Datenbasis schaffen: Wir werden gezählt, ebenso wie die Gebäude und Wohnungen


In ganz Deutschland werden aktuell für den Zensus 2022 (also für die stichprobenartige Befragung von Haushalten) Erhebungsstellen eingerichtet. Auch die Stadt Aachen hat für die Befragung der gesamten StädteRegion am Blücherplatz eine Dienststelle mit insgesamt 15 Arbeitsplätzen eingerichtet. Momentan wird dort die eigentliche Befragung ab dem 15. Mai vorbereitet, die in der StädteRegion durch mindestens 400 Interviewer*innen vorgenommen werden soll. 

Mit der statistischen Erhebung des Zensus wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten. In erster Linie werden Daten aus Verwaltungsregistern genutzt, sodass die Mehrheit der Bevölkerung keine Auskunft leisten muss. In Deutschland ist der Zensus 2022 eine registergestützte Bevölkerungszählung, die durch eine Stichprobe ergänzt und mit einer Gebäude- und Wohnungszählung kombiniert wird.

Mit dem Zensus 2022 setzt Deutschland eine EU-Verordnung um, die eine Bevölkerungszählung im 10-Jahres-Rhytmus vorsieht. Der letzte registergestützte Zensus fand 2011 statt. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der anstehende Zensus von 2021 in das Jahr 2022 verschoben.

Die Daten des Zensus werden anonymisiert ausgewertet. Beim Zensus geht es nicht darum, etwas über die individuellen Lebensverhältnisse oder Einstellungen der Einwohnerinnen und Einwohner zu erfahren. Ziel und Zweck der Befragung ist es ausschließlich, eine Datenbasis für weitere Planungen zu erhalten.

Die Ergebnisse des Zensus 2022 werden voraussichtlich ab Ende 2023 vorliegen, teilt die Verwaltung mit.
Wer in Aachen und der StädteRegion als Interviewer*in am Zensus 2022 mitarbeiten möchte, kann sich bereits jetzt bei der Erhebungsstelle, Blücherplatz 43, 52058 Aachen, sowie unter der Telefonnummer 0241 432-7701 und / oder der Mail-Adresse zensus@mail.aachen.de melden. 

Weitere Infos unter www.aachen.de/zensus2022 .

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