Gasleck: Monheimsallee bleibt länger gesperrt

Hier geht es nicht weiter. Die Monheimsallee bleibt einseitig länger gesperrt als zunächst vermutet wurde.

Der Netzbetreiber Regionetz hat Anfang Mai ein Gasleck in der Monheimsallee auf Höhe der Häuser mit den Nummern 3 bis 5 entdeckt.

Inzwischen hat sich herausgestellt, dass die Reparaturarbeiten besonders aufwendig sind. Deshalb muss die Monheimsallee an dieser Stelle deutlich länger als bisher geplant – noch bis Ende Mai – stadteinwärts in Richtung Hansemannplatz für den Kraftfahrzeugverkehr komplett gesperrt bleiben. Umleitungen sind ausgeschildert.

Wer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, kommt an der Baustelle vorbei.

Quelle: Presseamt Stadt Aachen

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Friedliche Palästina-Demo im Kurpark

„Free Palestine“ skandierten junge Menschen gestern in Aachen.

Ein Konflikt – tausende Kilometer von uns entfernt – ist heute bei uns angekommen. Ab 16 Uhr gab es eine Pro-Palästina-Demonstration im Kurpark in Aachen an der Monheimsallee. Etwa 500 auffallend junge Menschen (viele Teenager) schwenkten Fahnen, hörten Reden und hielten Transparente hoch.

Die Demonstration verlief friedlich. Die Redner*innen forderten die Demonstranten auf, sich an die Anordnungen von schätzungsweise 100 Polizist*innen zu halten („sie schützen auch unser Demonstrationsrecht“) und wegen Corona Abstand zu halten. Fahnen wurden nicht – wie in anderen Städten – verbrannt. Von solchem Verhalten schien man weit entfernt.

Die Demo war kurzfristig angekündigt worden, sie sollte zunächst in der Nähe der Aachener Synagoge auf dem Willy-Brandt-Platz stattfinden, wurde dann aber aus Sicherheitsgründen in den Kurpark verlegt. Es gab in deutscher Sprache Aufrufe zum Ende der Waffengewalt und zur Versöhnung, sowie in arabischer Sprache Reden unbekannten Inhalts. 

Am Eurogress sowie vor der Synagoge am Aachener Willy-Brandt-Platz zeigte die Polizei Präsenz. Um sich persönlich ein Bild zu machen, war eigens Polizeipräsident Dirk Weinspach in den Kurpark gekommen.

Es müsse möglich sein, „dem politischen Standpunkt Ausdruck zu verleihen“, so teilte Aachens Polizeipräsident Weinspach mit. Weiter betonte er, dass dies ohne jegliche Straftaten passieren muss und dass auf alles verzichtet werden sollte, was den Konflikt weiter aufheizt. Resümee der Polizei: Das friedliche Versammeln und Einhalten aller geltenden Bestimmungen an diesem Nachmittag war erfreulich. 

Machten bei der Demonstration ihre Sicht der konfliktreichen Lage im Nahen Osten klar.

Offenlage: Wir bekommen das alles mit, was derzeit in Israel los ist. Es kommt in Deutschland zu antisemitischen Übergriffen. Was die Welt nicht braucht, ist eine Einschätzung des Nahost-Konflikts von einer Lokaljournalistin, die keine Ahnung hat. Insofern ist es hier das Anliegen, Ereignisse in Aachen zu dokumentieren. Mehr nicht.

Zum Weiterlesen: Verstehe die Zusammenhänge

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Mobilität in Aachen: Politik diskutiert wichtige Themen. Ihr könnt zuhören.

Wenn die zuständigen Politiker*innen in Aachen über Themen den Mobilität diskutieren, könnt ihr dabei sein – digital natürlich. Am Donnerstag, 20. Mai, ab 17 Uhr ist es wieder so weit. Es stehen wichtige Themen auf der Tagesordnung. Alles ist hier von der Verwaltung ausführlich vorbereitet. Man wird gut informiert, so dass jede/r die Problematik der Lage genau versteht, auch wenn man sich zuvor noch nie damit befasst hat.

Wer an der Online-Diskussion teilnehmen möchte, kann sich über stadtentwicklung.verkehrsanlagen@mail.aachen.de melden. Die Stadtverwaltung schickt den interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Zugangsdaten zu. Es lohnt sich.

TOP Ö5: Zunächst legt die Verwaltung (auf Wunsch der Politik) einen Zeitplan vor, wie in den nächsten 8 Jahren die Ziele des berühmten Radentscheid umgesetzt werden sollen. Zu einem guten Teil geht es bei dem Radentscheid um eine Neuaufteilung des Straßenraums. Steht bisher noch meist dem Pkw-Verkehr die volle Breite öffentlicher Straßen zur Verfügung (zum Fahren und zum Parken), so sollen künftig Radfahrer*innen, Fußgänger*innen und andere mehr Platz bekommen. 

TOP Ö6: Bei diesem Punkt geht es um eine Voruntersuchung zur Ertüchtigung des Grabenrings zum Radverteilerring  Der Grabenring (Karlsgraben, Löhergraben, Seilgraben, Hirschgraben, Templergraben usw. usw), der Aachens Innenstadt umschließt, soll so umgebaut werden, dass über ihn auch Radler*innen und E-Biker*innen bequem und sicher – in abgetrennten Bereichen – ihre Ziele erreichen. 
Die Behandlung dieses Themas erfolgt auf Wunsch der 4 Fraktionen Grüne, SPD, Die Linke und Die Zukunft. 

TOP Ö7: Hier steht die schon lange geplante und vorbereitete Umwandlung eines Stücks vom Templergraben an. Vor dem Super C und dem RWTH-Hauptgebäude soll die Straße befristet in ein Reallabor umgewandelt und autofrei gemacht werden. Bei schönem Wetter könnt ihr dann dort Liegestühle aufstellen. Infos hier. Wichtig ist dabei zu beobachten, ob die Pkw über Eilfschornsteinstraße und Judengasse auf die Jakobstraße ausweichen und ob und wie das verhindert werden kann.

TOP Ö8: Bei diesem Punkt wird es sehr wahrscheinlich spannend. Es geht darum, ob Aachens Bürgerinnen und Bürger mehr Infos brauchen, mehr Aufklärung und Motivation für die umfangreichen Maßnahmen. Es geht um eine unterstützende Kampagne zur Mobilitätswende. Die Fraktionen Grüne, Linke und Zukunft halten eine solche Kampagne für sehr hilfreich und sogar notwendig. Für CDU, FDP und AfD ist sie – dem Vernehmen nach – überflüssig. Unklar ist, wie die SPD zu der Sache steht, sie könnte sich enthalten. Die Kampagne kann man vergessen, wenn CDU, FDP, SPD und AfD sie ablehnen. 

Bei TOP Ö9 steht der Verkehrsversuch zur Diskussion, der im vergangenen Winter auf dem Adalbertsteinweg stattgefunden hat. Der Versuch war – kurz gesagt – eine Pleite. Die Vorteile, die sich für Radfahrer*innen ergaben, waren gering gegenüber den Schwierigkeiten, mit denen die Busse, der Lieferverkehr, der Rettungsdienst und alle möglichen Pkw zu kämpfen hatten. 

Wer interessiert ist an zusätzlichen Themen der Mobilität in Aachen, lese hier weiter.  Insbesondere Ö10 und Ö11 könnten noch relevant sein.

Jede Menge Autos mitten in Aachen. Radfahrer*innen kommen gar nicht vor, die Fußgänger*innen haben Probleme, die Straßenseite zu wechseln. Heutzutage ist etwas anderes zeitgemäß. Und viele Menschen wünschen sich, dass auch Aachen wie andere Städte etwas weniger Auto-freundlich ausgestaltet würde. Foto: Stadt Aachen/Andreas Herrmann
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Covid-Fälle bei der Aachener Firma Continental. Lass euch testen! Lasst euch impfen!

Aus der Pressemitteilung der Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen von Freitag, 10. Mai. Ein Auszug mit Ergänzungen von AachenNews:

Impfen lassen vom Hausarzt: Priorisierung aufgehoben

Für Impfungen bei den Hausärztinnen und Hausärzten mit „AstraZeneca“ sowie „Johnson&Johnson“ wurde die Impfpriorisierung aufgehoben. Zudem wurde die Empfehlung für das Intervall zur Zweitimpfung mit AstraZeneca auf den Zeitraum von vier bis zwölf Wochen ausgeweitet. (Jüngere Leute haben oft noch gar keinen Hausarzt. Fragt dann einfach mal bei Fachärzten an. Wenig Impfdruck haben erfahrungsgemäß Ärzte und Ärztinnen, die am Rand von Aachen (Würselen, Bardenberg, Wahlheim, Herzogenrath usw.) praktizieren. Manche hatten auch schon bei Dermatologen Glück!)

In Nordrhein-Westfalen können jedenfalls seit letzter Woche Arztpraxen Personen unter 60 Jahren unabhängig von ihrer Priorisierung mit AstraZeneca impfen. Voraussetzung ist, dass genug Impfstoff da ist und dass ihr euch nach sorgfältiger Aufklärung durch den impfenden Arzt oder die Ärztin dafür entscheidet. Die Termine werden mit den jeweiligen Arztpraxen vereinbart.

Denjenigen, die bereits eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, steht es darüber hinaus frei, sich mit ihrem Arzt über eine Verkürzung der Frist bis zur zweiten Impfung auszutauschen.

In der Aachener 100,5 Arena (a. k. a. Eissporthalle) und bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten kann man sich mit AstraZeneca impfen lassen. Foto: Henning Brinkmann

lm Rahmen der Arbeitgeber-Testungen sind beim Aachener Reifenhersteller Continental in Rothe Erde am Mittwoch 11 positive Testungen aufgetreten. Daraufhin wurden noch am Mittwoch umgehend alle 11 betroffenen Personen einer PCR-Testung unterzogen. Die Laborergebnisse werden noch im Laufe des heutigen Tages (14. Mai) erwartet. Das Gesundheitsamt ist heute vor Ort in dem Betrieb, um gemeinsam mögliche weitere Maßnahmen (evtl. Reihentestung) zu besprechen.

UPDATE: Bei Continental werden Reihentestungen erwogen. Es sollen jetzt schon 60 Mitarbeiter (eine Schicht) in Quarantäne geschickt worden sein. Es ist nicht ganz klar, wie viele Leute bisher positiv getestet wurden. Klar ist, dass Mitarbeiter entweder in der Kantine oder am Arbeitsplatz zu nah beieinander gestanden haben. Es könnte sich die oft geäußerte Annahme bestätigen, dass sich insgesamt viel mehr Menschen am Arbeitsplatz anstecken als in häuslicher Umgebung. Davor ist oft gewarnt worden, allerdings mit wenig Erfolg. Manche Arbeitgeber sollen in dieser Hinsicht nicht besonders kooperativ sein, so wurde und wird in den Sozialen Medien gelegentlich behauptet.

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Noch nicht für uns: Öffnungsperspektiven

Das Land NRW hat die neue Coronaschutzverordnung vorgelegt, die am morgigen Samstag, 15. Mai, in Kraft tritt. Sie gilt bis zum 4. Juni. Sie zeigt in den Bereichen wie Ausgangsbeschränkung, Kontaktbeschränkungen, Kultur, Gastronomie, Beherbergung, Messen und Märkten, Tagungen und Kongressen, privaten Veranstaltungen, Sport, Freizeit und Einzelhandel konkrete Öffnungsperspektiven auf.

Dabei gelten die ersten Öffnungsschritte, nachdem in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt eine stabile Sieben-Tage-Inzidenz (mindestens fünf hintereinander folgende Werktage) von unter 100 erreicht worden ist. Eine zweite Öffnungsstufe wird erreicht, nachdem eine stabile Sieben-Tage-Inzidenz von weniger als 50 zu verzeichnen ist.

Da die StädteRegion Aachen bislang noch an keinem Tag eine geringere Inzidenz als 100 erreicht hat, greifen sämtliche Festlegungen und Öffnungsschritte der Coronaschutzverordnung NRW bei uns noch nicht. Das bedeutet konkret, dass in der StädteRegion Aachen nach wie vor die Bundesnotbremse zur Anwendung kommt – auch mit den dort festgelegten Kontaktbeschränkungen und der Ausgangssperre.

Informationen rund um die Coronaschutzverordnung NRW gibt es unter: ww.land.nrw/corona.

Neue Einreiseverordnung: Quarantänepflicht für Urlauber

Seit dem gestrigen Donnerstag, 13. Mai, gelten auch in der StädteRegion Aachen neue Einreiseregelungen. Damit gilt nun für Reisende, die aus einem Risikogebiet nach Nordrhein-Westfalen einreisen, grundsätzlich eine 10-tägige häusliche Quarantäne, die aber direkt schon durch die Übermittlung eines negativen Tests aufgehoben werden kann. Ausgenommen von der Quarantänepflicht sind vollständig geimpfte und genesene Personen.

Für die Testung ist ein Corona-Schnelltest ausreichend. Allerdings ist neu, dass nun nach dem Aufenthalt in einem Hochinzidenzgebiet – wie etwa den Niederlanden – eine Freitestung erst ab dem fünften Tag nach der Einreise möglich ist. So lange gilt in jedem Fall die Quarantänepflicht.

Die Bundesverordnung legt Ausnahmen von dieser Quarantänepflicht fest – unter anderem für Grenzpendler, Familienbesuche und für Aufenthalte von weniger als 24 Stunden. Grenzpendler müssen sich weiterhin zweimal pro Woche testen lassen. 

Bei der Rückkehr aus einem Virusvariantengebiet gelten strengere Regelungen. Die rechtlichen Regelungen sind im Detail der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes vom 12. Mai 2021 zu entnehmen.

In der StädteRegion ist „click & meet“ möglich

Seit dem 12. Mai ist wieder „click & meet“ (Einkaufen mit Test und Termin) im Einzelhandel möglich. Voraussetzung für den Zutritt im Rahmen von „click & meet“ ist weiterhin ein negatives Testergebnis, das nicht älter als 24 Stunden sein darf. In der Verordnung zur Regelung von Erleichterungen und Ausnahmen von Schutzmaßnahmen wurden vollständig Geimpfte und Genesene den Getesteten gleichgestellt.

Jede Menge nützlich Infos für Menschen aus der StädteRegion Aachen gibt es hier.

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25.000 Tonnen Beton und Stahl sind bald weg

Das alte Parkhaus wird tatsächlich abgerissen. Foto: Stadt Aachen/Andreas Herrmann
Die Zufahrt zum zentralen Abschnitt der Nikolausstraße führt Baustellen-bedingt durch die Antoniusstraße. Die Verlegung des Puff an den Rand der Stadt war mal ein Thema in Aachen, derartige Pläne wurden schließlich verworfen. Die Frauen sollten nicht – brutal – an den Rand der Stadt abgeschoben werden. Nur die FDP in Aachen wollte das. Foto: Melissa Mar

Also doch: Die Abrissbirne ist ab sofort am Parkhaus Büchel im Einsatz. Bei den Bauexperten hat die klassische Abrissbirne allerdings längst ausgedient. Am Büchel kommt in den nächsten Wochen modernstes Gerät zum Einsatz, um 25.000 Tonnen Beton und Stahl Stück für Stück „abzuknabbern“.

Alle Aufträge an die Spezialfirmen sind mittlerweile erteilt, die Entkernungsarbeiten haben bereits begonnen, bevor voraussichtlich Mitte Juni die großen Bagger anrücken.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen sprach beim offiziellen Start der Arbeiten von einem „Meilenstein für Aachen.“ Und weiter: „Wir reißen ein Parkhaus ab und gestalten anschließend alle gemeinsam ein neues Stück Stadt.“ Mit den wegweisenden politischen Entscheidungen zum Schwerpunkt „Wiese“ im Rücken sei sie zuversichtlich, dass das Altstadtquartier der Zukunft mit viel Grün und einer hohen Aufenthaltsqualität zu einer lebendigen grünen Mitte wachsen werde.

Baudezernentin Frauke Burgdorff wusste: „Wir haben die Zusage des Bundes, dass unser Büchel-Projekt über das Programm ‚Nationale Projekte des Städtebaus‘ mit bis zu 5,5 Millionen Euro gefördert wird.“ Sie blicke stolz auf eine fachlich auf höchstem Niveau abgelaufene Planungswerkstatt mit den hoch qualifizierten Planungsbüros aus Deutschland zurück, „die uns den Weg für die Leitentscheidung ‚Wiese‘ weist“.

Die Verantwortung für den Abriss und die künftige Entwicklung des Altstadtquartiers Büchel liegt federführend in den Händen der Städtischen Entwicklungsgesellschaft (SEGA), die selbst mit ihrer Geschäftsstelle in der Mefferdatisstraße beheimatet ist. SEGA-Geschäftsführer Christoph Vogt sagt: „Die Entkernungsarbeiten im Parkhaus laufen. Das alte Büchel-Parkhaus verschwindet aus dem Stadtbild und macht Platz für etwas Neues.

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Parkhaus-Abriss: Einschränkungen in der Nikolausstraße 

Im Rahmen von Vorarbeiten für den Abbruch des Büchel-Parkhauses müssen Fernwärmeleitungen verlegt werden. Während der Arbeiten, die im Auftrag der Regionetz Aachen vorgenommen werden, muss voraussichtlich Ende Mai die Nikolausstraße gesperrt werden. 

Wegen weiterer privater Bauvorhaben in der Büchel-Umgebung und Sperrungen in der Mefferdatisstraße erfolgt die Zufahrt zum zentralen Abschnitt der Nikolausstraße in dieser Zeit über die Komphausbadstraße, Bädersteig und Antoniusstraße.

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Die kommenden Wochen und Monate bringen besondere Belastungen für die Innenstadt und die Menschen, die in direkter Nähe zum Büchel leben und arbeiten. Voraussichtlich ab Herbst soll auf dem Gelände des ehemaligen Parkhauses dann die gut 5000 Quadratmeter große Freifläche hergerichtet werden, die als „ZwischenZeit Büchel“ ab Frühjahr 2022 temporär bespielt, als Aufenthaltsfläche genutzt und begärtnert werden kann.

Projektleiter Frank Schneiderwind und Klaus Schavan, Geschäftsführer des städtischen Gebäudemanagements haben von der Statik bis zu den Schadstoffen, von der Beweissicherung der umliegenden Gebäude bis zu Baugrundfragen, vom Thermalwasser bis zu archäologischen Sondierungen im Umfeld alles berücksichtigen müssen und daraufhin das genaue Vorgehen geplant.

In einem ersten Schritt wird das Parkhaus von den denkmalgeschützten Nachbarhäusern in der Nikolausstraße gelöst. In der Hochphase der Abrissarbeiten rechnen Stadt und SEGA mit bis zu 25 bis 30 Lkw-Fahrten pro Tag, um den Parkhaus-Schutt abtransportieren zu können. Um die Staubbelastung gering zu halten, werden zusätzlich Wasserkanonen eingesetzt.

Als Fahrtweg ist die alte Zufahrt zum Parkhaus vorgesehen – also rollen die Lkw über Peterstraße, Ursulinerstraße und Buchkremerstraße hin zum Büchel. Dann fahren sie über eine eigens eingerichtete Baustraße die Fußgängerzone Dahmengraben kreuzend wieder in Richtung Peterstraße ab. Es kommt am Büchel zu keinen grundsätzlichen Straßensperrungen. Während der Zeit der Abbrucharbeiten ist ein absolutes Halteverbot in der Straße Büchel direkt gegenüber vom Parkhaus eingerichtet.

Infos zum Altstadtquartier Büchel und Kontaktadressen zur SEGA auf www.buechel-aachen.de.

Alle Infos: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Sonder-Impfaktion im Aachener Impfzentrum

5000 Impfdosen AstraZeneca werden an Personen über 60 Jahre verimpft.

Erwachsene aus der gesamten StädteRegion Aachen lassen sich hier impfen: in der Eissporthalle an der Krefelder Straße, die „nach der Pandemie“ hoffentlich wieder eine Eissporthalle sein wird. Foto: AachenNews Archiv

Aus der Pressemitteilung der Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen von Dienstag, 11. Mai. Auszug:

Ab sofort stehen 5000 Dosen AstraZeneca für über 60-Jährige zur Verfügung. Der Impftermin kann über das Buchungsportal der StädteRegion Aachen gebucht werden. Achtung: Es steht für diese Sonder-Impfaktion ausschließlich Impfstoff des Herstellers AstraZeneca zur Verfügung. Der zweite Impftermin findet nach neun Wochen statt. Ein früherer Termin für die Zweitimpfung kann im Impfzentrum in Aachen aus organisatorischen Gründen leider nicht angeboten werden. 

Die Termine können gebucht werden unter: www.staedteregion-aachen.de/impfzentrum.

Für Impfungen bei den Hausärzten mit „AstraZeneca“ sowie „Johnson und Johnson“ wurde die Impfpriorisierung aufgehoben. Zudem wurde die Empfehlung für das Intervall zur Zweitimpfung mit AstraZeneca auf den Zeitraum von vier bis zwölf Wochen ausgeweitet. In Nordrhein-Westfalen können bereits seit letzter Woche Arztpraxen Personen unter 60 Jahren unabhängig von ihrer Priorisierung mit AstraZeneca impfen.

Voraussetzung ist, dass sich die zu impfende Person nach einer individuellen Risikoanalyse und nach sorgfältiger Aufklärung durch den impfenden Arzt oder die impfende Ärztin dafür entscheidet. Die Termine werden mit den jeweiligen Arztpraxen vereinbart. Hier kann in Absprache mit dem Arzt der flexiblere Zeitraum für die Terminierung der Zweitimpfung genutzt werden. Denjenigen, die bereits eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, steht es darüber hinaus frei, sich mit ihrem Arzt über eine Verkürzung der Frist bis zur zweiten Impfung auszutauschen.

Impfzentrum kann Termine nicht verschieben

Bereits vereinbarte Zweitimpfungstermine des Impfzentrums können aufgrund des damit verbundenen organisatorischen Aufwandes nicht nach vorne gezogen werden. 

Vereinbarte Impftermine auch wahrnehmen!

Mehr als ein Drittel der nordrhein-westfälischen Bevölkerung hat aktuell mindestens eine Erstimpfung erhalten. Da die zur Verfügung stehenden Impfstoffmengen nach wie vor begrenzt sind, wird dringend darum gebeten, die Termine auch wahrzunehmen oder frühzeitig abzusagen! 

Das sei, so Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, eine Frage der Gerechtigkeit und der Fairness gegenüber denjenigen Menschen, die nach wie vor auf einen Termin warten. 

Die für die Impfzentren für den Mai vorgesehenen Termine sind aktuell ausgebucht. Damit ist der vom Bund für den Monat Mai zur Verfügung gestellte Impfstoff für Impfzentren vollständig verplant.

Niedergelassene Ärzte bekommen Impfstoffe vom Bund

Die Terminvergabe bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten erfolgt dagegen in Eigenregie der Patientinnen und Patienten in Absprache mit der jeweiligen Ärztin bzw. dem jeweiligen Arzt. Der Bund stellt hierbei die Impfstoffe über die Apotheken den Ärztinnen und Ärzten direkt zur Verfügung.

5 Spritzen? Eine sollte beim 1. Impftermin reichen für einen guten Schutz gegen das gefährliche Virus. Foto: AachenNews Archiv
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Velocity-Stationen: Es werden immer mehr

Niemand muss zu Fuß gehen oder das eigene Auto benutzen.

Beim Spazieren entdeckt: zwei neue Stationen von Velocity am Eisenbahnweg! Im Hintergrund sieht man noch ein Stück vom Parkdeck der Aachen Arkaden, wo übrigens das Dauerparken ziemlich kostengünstig möglich ist.

Die Elektrofahrräder sind überall in der Stadt den Attacken von aggressiven Zeitgenossen ausgesetzt. Entweder werden die E-Bikes oder die Ladestationen zerstört. Die Räder selbst, indem Jugendliche zu zweit darauf fahren, was man unbedingt vermeiden sollte, wozu zumindest die orangenen Räder geradezu einladen. Die Räder können nützlich sein, aber das Design ist – vorsichtig gesagt – bestimmt nicht preisverdächtig.

86 Verleihstationen soll es in und um Aachen herum geben. Jetzt teilte das Unternehmen mit, man werde bald mit mehreren Stationen im benachbarten Holland vertreten sein. Insgesamt werden dort 20 Ladestationen mit 80 E-Bikes eingerichtet.

Außer den neuen Stationen gibt es bereits eine Station auf einem kleinen Platz am Eisenbahnweg. Die ist aber – wie auch die am Bahnhof Rothe Erde – außer Gefecht gesetzt. Der Grund: Vandalismus.

Längst nicht jede E-Bike-Sharing-Station funktioniert. Manche machen die Anwohner nur aggressiv. Sie sollten entfernt werden.
Für Mobilität ist gesorgt in Aachen. Hier: Carsharing-Station am Eisenbahnweg. Eine weitere befindet sich direkt 200 Meter weiter am Bahnhof Rothe Erde.

Carsharing-Fahrzeuge in vielen Straßen, E-Scooter stehen und liegen überall rum, Leihräder-Stationen gibt es bald an jeder Ecke. Das ist alles gut gemeint, in vielen Fällen ist man z. B. mit dem Fahrrad schneller am Ziel, als mit dem Auto.

Dabei sollte sich die Stadt vor ZUVIEL hüten. Denn wie eine Befragung ermittelte, bewegen sich die meisten Aachener*innen gern zu Fuß durch ihr Städtchen. Aachen ist eine Stadt der Fußgänger*innen. Die Wege sind kurz, einmal quer durch die Innenstadt, das ist eine Strecke von nicht mal 1000 Metern. Wo einem übrigens demnächst noch alle 7 Minuten ein Mini-Shuttle-Bus in die Quere kommen soll.

Mobilität ist DAS Thema unserer Zeit. Die Diskussionen um die Lütticher Straße, die Lintertstraße, die Ludwigsallee usw. haben aber gezeigt, dass die meisten Aachener*innen auf einer Art Grundrecht auf einen zubetonierten Parkplatz am Straßenrand bestehen. Sie können auf alles verzichten, nur nicht auf ihr eigenes Auto. Fahrräder, Roller und E-Bikes werden zusätzlich benutzt.

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Testen und impfen. Impfen und testen.

Sieht kompliziert aus, ist aber einfach: Sich testen und sich im Fall einer Infektion aus dem Verkehr ziehen.

Für das Impfen braucht man gar nicht extra zu werben, die Bilder aus Münster, Essen, Duisburg und Köln zeigen es: Massen von Menschen stehen stundenlang an – um geimpft zu werden. Sie lassen sich AstraZeneca – den angeblich unbeliebten Impfstoff – nur zu gern in die Oberarme spritzen.

So dumm sind wirklich nur wenige, dass sie nicht verstehen, wie mega gefährlich das Virus ist und wie unfassbar selten demgegenüber gewisse Nebenwirkungen von AstraZeneca sind. Das Impfen hat tatsächlich eine krasse Nebenwirkung. „Es macht glücklich“, sagt unser Nachbar, und er hat Recht. 

„Möchten Sie nicht nach Griechenland oder Spanien in Urlaub fahren?“ Und: „Wollen Sie nicht endlich wieder ohne Maske rumlaufen, feiern und viele Menschen treffen in allen möglichen Geschäften?“  – Haben wir den Nachbar gefragt und was sagt der? Er möchte vorrangig und unbedingt noch einige Jahre leben. Er möchte auf jeden Fall „nicht ersticken“ und auch „nicht mit diesem Long Covid zu Hause rumsitzen“. 

Ein Mann, der weiß, worauf es ankommt, während um ihn herum alle jammern, sie hätten Freiheiten verloren und wollten Lockerungen. – Freiheiten verlieren? Das Leben verlieren? Welche Güter wägen wir hier gegeneinander ab?

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Kein Hausarzt? Kein Computer? Wohl aber eine Vorerkrankung und beengte Wohnverhältnisse? – In Aachen, das war jüngst im Sozialausschuss zu erfahren, wird derzeit in 17 Einrichtungen der Impfstoff von Johnsen & Johnsen gespritzt. 400 Wohnungslose bekommen ihn. 300 Geflüchtete, die in ihren Unterkünften eng zusammenwohnen, dazu 75 Sozialarbeiter, die mit diesen beiden „Problemgruppen“ umgehen, 80 Leute vom DRK und 10 Reinigungskräfte, die ebenfalls Kontakt haben. 

2800 Dosen von diesem Impfstoff, von dem man nur eine Dosis braucht, wurden der StädteRegion zugeteilt. 

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Die Kirche St. Peter am Bushof in Aachen verlängert um 3 Monate, sie öffnet ihre Tore den Wohnungslosen noch bis Ende August. Außerdem: Wenn die Leute vom Ordnungsamt Wohnungslose nach 22 Uhr auf der Straße treffen, wird kein Bußgeld verhängt und es gibt auch keinen Platzverweis.

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Das alles organisiert übrigens ein Mann, der sich für die StädteRegion als Glücksfall erweist: Michael Ziemons, Gesundheitsdezernent. Auch heute, Sonntag, wurde wieder in der Eissporthalle geimpft. Ein Drittel aller erwachsenen Einwohner*innen der StädteRegion haben jetzt die erste von 2 Spritzen erhalten, so wurde mitgeteilt.

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Journalist und Podcaster Holger Klein (einer der Besten) hat Gabriel Yoran interviewt. Einer der beeindruckendsten Beiträge zum Covid-19-Drama, die bisher zu hören waren. Titel: „Arbeiten im Impfzentrum“. Atemberaubend, spannend. Hier zu hören.

Der Journalist Philip Banse hat einen berühmten Professor interviewt, dessen Aufgabe es ist, die Entwicklungen von Krankheiten vorauszusagen. „Was taugen die Corona-Modelle?“ Banse spricht mit Prof. Sebastian Funk, London School of Hygiene & Tropical Medicine. Hier zu hören.

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Jetzt ist auch noch die Monheimsallee stadteinwärts zu

Monheimsallee. Nach 200 Metern ist Schluss. Dort befindet sich jetzt eine Baustelle.

Der Netzbetreiber Regionetz hat dieser Tage ein Gasleck in der Monheimsallee auf Höhe der Häuser mit den Nummer 3 bis 5 entdeckt. Die Reparaturarbeiten sind so aufwendig, dass die Monheimsallee an dieser Stelle stadteinwärts in Richtung Hansemannplatz komplett gesperrt werden musste.

Anwohner*innen können von der Mariahilfstraße aus noch bis zur Baustelle die Monheimsallee befahren und diesen Teil der Straße auch wieder verlassen. Die Einbahnstraße wird für die Zeit der Bauarbeiten aufgehoben. 

Alle anderen Autofahrer*innen auf dem Weg zum Hansemannplatz werden auf Höhe der Mariahilfstraße auf die andere Seite der Monheimsallee zurückgeführt. Sie können nur noch auf anderen Wegen zum Hansemannplatz gelangen. Die Umleitungen sind ausgeschildert. Zum aktuellen Zeitpunkt geht die Regionetz davon aus, dass die Reparaturarbeiten noch eine Woche dauern werden. 

Hier muss ein Leck in einer Gasleitung repariert werden. Sieht aus, als könnte das länger dauern.
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Mitmachen beim Tag des offenen Denkmals. Thema im September: „Sein und Schein“

Sein & Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege” lautet das Motto am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 12. September. Die Stadtverwaltung ruft wieder dazu auf, sich an dieser Kulturveranstaltung zu beteiligen. 

Wer Interesse hat, Teil des Programms in Aachen zu werden, melde sich bis zum 20. Juni 2021 an bei Björn Schötten/Kommunikation für Architektur und Kultur (Tel. 0241/40071866, E-Maildenkmal@synthese-web.de). 

Folgende Angaben werden benötigt: Was findet statt (Führung, Ausstellung, Planspiel oder anderes)? Wo (Treffpunkt, welches Denkmal)? Wann (Uhrzeit)? Wer (Veranstalter, Verein)? 

Im Straßenbild der Stadt Aachen ist manchmal das, was man sieht, nicht das, was es ist. Hinter der Fassade eines Bürgerhauses verbirgt sich eine Turnhalle, hinter einer anderen ein Trafohäuschen. Hinter Denkmalfassaden verbergen sich oft sogar faszinierende Geschichten. Die Illusion ist ein beliebtes Thema in der Architektur. Im Barock wurden Decken, Fenster und Fassaden „vorgetäuscht“, in der Antike erfreuten sich die Menschen an der Illusion in der Malerei.

Sieht aus wie ein barockes Bürgerhaus in Aachen (Wespienhaus, Kockerellstraße). Allerdings: Nur die Fassade stimmt, das Gebäude ist in Wirklichkeit die Turnhalle des Kaiser Karls Gymnasiums. Foto: Melissa Mar

Ob Blendfassade, Quaderputz oder Rustizierung – illusionistische Techniken sind keine moderne Erscheinung. Und das Aachener Stadttheater kommt sogar als griechischer Tempel daher, zumindest was die Front betrifft!

Monika Krücken, Leiterin der städtischen Denkmalpflege, sagt: „Auch wenn Ihr Beitrag nicht ganz dem Motto entspricht ist er uns sehr willkommen. Der Tag des offenen Denkmals findet nach Möglichkeit vor Ort statt – und zugleich digital angesichts der anhaltenden Pandemie.“

Nichts ersetze die Magie eines eigenen Denkmalbesuchs, so Krücken weiter. „Wir können den Raum erleben, riechen und die Materialität begreifen. Gerade im letzten Jahr ist das deutlich geworden. Gleichzeitig können digitale Formate viele Menschen barrierefrei erreichen, auch nach dem 12. September.“

Um den Beitrag entsprechend darstellen zu können, werden Fotos oder Dokumente benötigt, die gerne auch assoziativ sein dürfen, sowie ein kurzer Text. Monika Krücken weiter: „Falls Sie als Veranstalter eine Voranmeldung wünschen, werden außerdem eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse benötigt, unter der sich Teilnehmende anmelden können.“ 

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Weitere Informationen: Sie können sich zusätzlich direkt bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unter www.tag-des-offenen-denkmals.de anmelden. Dann bittet die Stadt Aachen darum, auf jeden Fall auch Björn Schötten über Ihre Aktivität zu informieren. So kann gewährleistet werden, dass Sie im lokalen Programmheft für die Stadt Aachen, das in Papierform und im Internet erscheint, aufgenommen werden.

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