Ein großes, diffuses Gefühl von Unzufriedenheit und der dringende Wunsch, endlich mal gehört zu werden – das schien uns gestern der Grundton der Demonstration GenZ regelt in Aachen zu sein. Es war allerdings echt schwer zu ermitteln, was genau die geschätzt 3000 jungen Menschen regeln wollen. Omas gegen Rechts“ waren übrigens auch dabei.
Es ging gewissermaßen um alles, kurz: für ein „bezahlbares Leben“ und gegen einen Sparkurs auf Kosten der jungen Generation.

Die Demonstration war von Anfang an friedlich und blieb es auch. Umso mehr wird jetzt das Augenmerk der Politik in Aachen auf ihre Forderungen gelegt werden müssen. Mit den Jugendlichen muss gesprochen werden.


Völlig falsch eingeschätzt hatte die Situation ein Juwelier in der Krämerstraße/Hof. Dort hatte man sich vollkommen mit Brettern und Planen zugehangen, man konnte erstmals ahnen, welche Dimensionen dort die Geschäftsräume umfassen. Sagenhaft.


Hier noch 3 Fotos von Forderungen, seltsam unkonkret, wenn man sie mit denen der Demos von „Fridays for Future“ vergleicht. Aber vielleicht werden die Anliegen ja bald noch genauer formuliert. In der Demo gestern waren einige rote Fahnen zu sehen, eine mit Hammer und Sichel und eine Flagge Palästinas – besteht aus drei horizontalen Streifen (Schwarz, Weiß, Grün) und einem roten Dreieck am linken Rand.






















