Ottostraße: Polizei nimmt Dieb mit und das Fahrrad auch

In der Nacht zu Mittwoch, 2. September, hat die Polizei einen polizeibekannten Mann vorläufig festgenommen. Er hatte ein schwarz-weißes Rennrad bei sich – vermutlich Diebesgut. Die Polizei sucht nun den rechtmäßigen Besitzer.

Wem gehört dieses Fahrrad? Foto: Polizei Aachen

Ein Anwohner hatte der Polizei mitgeteilt, dass sich ein Mann auffällig an abgestellten Fahrrädern in der Ottostraße zu schaffen machte. Die Polizisten trafen den Mann noch in der Nähe der Fahrräder an. Er hatte das weiß-schwarzes Carbon-Rennrad der Marke Isaac bei sich. Einen Eigentumsnachweis über das Fahrrad konnte er nicht erbringen.

Der Mann wurde schließlich vorläufig festgenommen und in Polizeigewahrsam gebracht. Die EG Bike & City der Polizei Aachen hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen und bittet nun die Aachener Bevölkerung um Mithilfe: Wem gehört das auf dem Foto abgebildete Fahrrad? Wer kann Angaben zum letzten Aufenthaltsort des Rennrads machen?

Es ist möglich, dass der Diebstahl schon länger her ist oder der Tatort nicht in der Ottostraße lag. Wer etwas weiß, bitte melden unter Telefon: 0241-9577 33260.

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Ausbildung in den Kitas der Stadt beginnt

Dieses Jahr starten 51 neue Nachwuchskräfte ihren Weg in die Kitas und Offenen Ganztags-Grundschulen (OGSen) der Stadt Aachen.

Davon sind 11 PiA-Kinderpflegerinnen und -pfleger und 35 PiA-Erzieherinnen und Erzieher. Die „Praxisintegrierte Ausbildung“ (PiA) bedeutet, dass die Kräfte von Beginn an in den Kindertagesstätten eingesetzt werden, dabei sinkt der Stundenanteil des theoretischen Unterrichts an der Fachschule von Jahr zu Jahr und dafür steigt die Anzahl an Praxisstunden.

Außerdem starten auch fünf Berufspraktikantinnen und -praktikanten ihren Weg einer zweijährigen Fachschulausbildung oder eines einjährigen Praktikums.

Die 56 Städtischen Kindertageseinrichtungen seien für rund 4.000 Kinder ein zentraler Lebens- und Lernort, an dem sie den größten Teil ihres Tages verbringen, sagte André Kaldenbach, Fachbereichsleiter KiTa und Kindertagespflege, bei der Begrüßung der Nachwuchskräfte. Umso wichtiger sei es, „dass wir sie mit fachlich qualifizierten, engagierten und verantwortungsbewussten Mitarbeitenden begleiten“.

UPDATE: Es häufen sich die Leserbriefe darauf, dass die „Praxisintegrierte Ausbildung“ (PiA) ihre Mängel habe. Dabei werden Auszubildende als Erzieher*innen von Beginn an eingesetzt. Damit das klappt, werde „die ohnehin schon dürftige theoretische Ausbildung gekürzt, damit die neuen Nachwuchskräfte gleich von Beginn an voll einsatzfähig sind“.

Insgesamt leide die Arbeit in den Kitas an der Tatsache, dass unzureichendes Personal zur Verfügung steht. Und weiter: PiA sei lediglich die schönfärberische Bezeichnung für einen Mangel, der seit vielen Jahren bei schlechten Ergebnisse bei den PISA-Tests zutage trete. Dürftigen Lese- Schreib- und Rechenkompetenzen seien letztlich auf mangelhafte Betreuung durch nicht fertig ausgebildetes Personal in den Kitas zurückzuführen.

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Urlaub beendet – Rückweg auch nicht schlecht

Vor dem Bahnhof steht ein „Engelsbär“. Foto: Henning Brinkmann

Eine rot/bronzefarbene, perforierte Skulptur fällt in Paris auf. Das Kunstwerk des geflügelten Bären vor dem Bahnhof Gare du Nord in Paris stammt von dem französischen Künstler Richard Texier. Es wurde 2015 aufgestellt und ist mehr als 7 Meter hoch und rund 5 Tonnen schwer.

Bedeutung laut KI: Das Denkmal dient als Mahnmal gegen die globale Erwärmung. Die Flügel und die durchlöcherte Struktur symbolisieren die Bedrohung und das langsame „Auflösen“ der Eisbären durch das schmelzende Packeis. Der Bär wurde anlässlich der UN-Klimakonferenz (COP21) in Paris aufgestellt.

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Wird bald auch der einzige bekannte natürliche Satellit der Erde umbenannt?

Nachdem der Ontariosee jetzt Lake America heißt, der Golf von Mexiko jetzt Gulf of America, das John F. Kennedy Center auch einen neuen Namen bekommen sollte. Wird der unsägliche US-Präsident bald auch den Mond umbenennen? Oder sogar die Erde? Der Tech-Konzern Google würde sofort den Namen seines Kartendienstes „Google Earth“ in „Google Planet America“ ändern. Wer den neuen Namen nicht anerkennt, dem drohen die USA mit nuklearer Vernichtung. 

Alles, was Donald Trump nicht gehört (Rosengarten), überlassen die Amerikaner diesem Mann – umstandslos. Sie lassen zu, dass er US-Freunde zu ihren Feinden macht, Kanada, Dänemark, Spanien. Man hätte nie gedacht, dass dieses Volk das alles hinnimmt.

Jetzt soll Donald Trump auch noch die Fällung von fast 200 der berühmten Kirschbäume (Kirschblüten) von Washington, die das Tidal Basin säumen und die Hauptattraktion des Nationalen Kirschblütenfestes sind, angeordnet haben. Sie waren 1912 ein Geschenk der Japaner, vermutlich müssen sie seinem neuen Golfplatz weichen. Auch Fällungen historischer Kirschbäume im direkt angrenzenden East Potomac Park soll es gegeben haben.

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Heute für den Weg zum Tivoli: Mehr Zeit einplanen, Innenstadt meiden

Heute, Samstag, 29. August, wird die Innenstadt von Aachen tagsüber wieder in einem besonderen Zustand sein: voll mit Menschen, die die Polizei möglichst geschickt aneinander vorbei leiten muss. Einerseits streben tagsüber mindestens 20.000 Fußballfans aus allen Richtungen zum Tivoli – und 3 Stunden später wieder zurück. Andererseits wird sich – quasi gleichzeitig – ein Zug mit mehreren Tausend Menschen demonstrierend und tanzend durch Aachen bewegen.

„Es kann im Laufe des Tages in der Innenstadt zu Verkehrsbehinderungen und zeitweisen Sperrungen kommen“, teilt die Polizei mit. Grund dafür „sind mehrere Veranstaltungen, die zeitlich zusammenfallen“.

Ab dem Mittag zieht in Aachen der Demonstrationszug zum „Christopher Street Day“ mit mehreren tausend Menschen durch die Innenstadt. Dieser Zug wird von der Polizei geschützt, um Zwischenfälle wie zuletzt in Berlin geschehen zu vermeiden. Anschließend finden auf dem Markt und auf dem Katschhof verschiedene Veranstaltungen und Konzerte statt, die bis in die Abendstunden andauern.

Parallel dazu empfängt Alemannia Aachen ab 14 Uhr den SV Meppen zum Heimspiel auf dem Tivoli. Insbesondere rund um die An- und Abreise der Fußballfans sei im Bereich des Stadions und auf den Zufahrtsstraßen „mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen“.

Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmenden, sich auf die besondere Situation einzustellen, nach Möglichkeit mehr Zeit einzuplanen und den Innenstadtbereich weiträumig zu umfahren. Die Polizei wird bei Bedarf Verkehrsmaßnahmen treffen, um die Auswirkungen auf den Verkehr möglichst gering zu halten.

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Franzstraße: Brache ist weg, Baugrube ist da

Jetzt also doch. Du kommst zufällig durch die Franzstraße und siehst: Da, wo einst eine Schule abgerissen wurde, wo es dann eine Brache gab, wird endlich mal gearbeitet. Eine Baugrube ist fast fertig.

Die Klaus-Hemmerle-Hauptschule ist schon lange Vergangenheit. Dort hat jetzt das Aachener Architekturbüro Kaddawittfeld das Sagen.

4500 Quadratmeter groß ist das Grundstück, und mindestens 10 Jahre ist es her, dass man zu wissen schien, was damit geschehen sollte. Allein, außer dass die Straßenbäume niedergelegt wurden, konnte man – zumindest als Passant – keine Aktivität entdecken.

In den Politikergremien wurden indes hunderte Stunden Arbeit in diese Ecke von Aachen investiert. Es gab sogar einen Architekten-Wettbewerb. 17 (!) Architekten legten Vorschläge vor. Nichts davon wurde realisiert.

Im Laufe der Jahre sollte mal ein Seniorenheim gebaut werden, mal eine Kita für 7 (!) Gruppen, mal Wohnungen, mal zwei unterirdische Turnhallen usw. – wir haben den Überblick verloren, wunderten uns aber doch z. B. über unterirdische Turnhallen – ohne Fenster und Frischluft? Wie unpassend gerade für eine Turnhalle, aber gut, warum nicht, schließlich waren auch mal unterirdische Operationssäle für das Klinikum geplant, wo dann das Personal 8 Stunden täglich ohne Tageslicht hätte arbeiten müssen.

Wie dem auch sei, es sollen auch Archäologen und Kampfmittelsuch-Teams den Betrieb aufgehalten haben. Über einen neuen Park für die an Grünflächen arme Innenstadt dachte leider nur AachenNews nach.

Was auch immer dort jetzt errichtet wird (hoffentlich kein zweiter Bushof und kein zweites Citycenter): es soll in zweieinhalb Jahren fertig sein. Wie sagte mal ein berühmter Philosoph: Schaun mer mal, dann sehn mer ja.

*

Hier ein flotter Song zum Templerhofer Feld in Berlin, das ebenfalls einige bebauen wollen, andere aber nicht. https://www.youtube.com/watch?v=dkciZjKYNr4

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Tschüss Riesenrad

Das Riesenrad auf dem Katschhof – zwischen Dom und Rathaus – stand dieses Jahr für das große Weltmeisterschafts-Special bereit und hat seinen Betrieb mit dem Ende der Reit-WM am Sonntag leider schon beendet.

Passt gut zu Aachen und der Innenstadt: das Riesenrad auf dem Katschhof. Jetzt ist es weg.

Normalerweise dreht sich das Riesenrad immer im September zum traditionellen September Special. Weil dieses Fest wegen der Reit-WM quasi vorverlegt wurde, sehen wir dieses Jahr kein Riesenrad mehr.

Auf dem Katschhof in Aachen lässt sich gut feiern, es ist ein Platz, der sogar leer eine Attraktion ist. In der Reihe der schönsten Plätze Europas kann sich der Katschhof gut behaupten. Welche Veranstaltungen finden da demnächst statt? Dort geht bald der CSD Aachen und später im Jahr der traditionelle Weihnachtsmarkt über die Bühne.

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Bouldern im Moltkepark

Bouldern, das ist klettern ohne Klettergurt und Seil an Felsblöcken oder künstlichen Kletterwänden. Bouldern hieß früher einfach klettern, es ist heute ein Trendsport wie neuerdings auch verstecken, das jetzt manhunt heißt.

Aachen fördert den vereinsunabhängigen Sport in Parks und Grünanlagen. In Kürze wird ein neues Teil freigegeben, an dem man draußen klettern kann. In den vergangenen Monaten wurde im Moltkepark ein Boulderblock, also eine freistehende Kletteranlage, in der Nähe des Bahndamms errichtet.

Klettern trainiert Kraft, Beweglichkeit, Koordination und Balance gleichermaßen.

Einweihung ist am kommenden Freitag, 28. August, um 12.30 Uhr,
im Bürger- und Jugendpark Moltkebahnhof, Maria Montessori Gesamtschule, Bergische Gasse 18.

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Eine Woche in Crozon

Nach all den Katastrophen, Weltmeisterschaften und Hitzewellen gibt es jetzt noch eine Woche Urlaub in Frankreich an der Küste. Die Zeiten sind schwierig, der ganze Stress mit Frühaufstehen, Termine abarbeiten und Texte schreiben geht bald wieder los. Zwei Megafeuer haben uns gewaltig erschreckt.

Man muss sich aber die gute Laune erhalten, und das kann in Frankreich an der Atlantik-Küste gelingen und selbstverständlich auch auf Balkonien in Aachen. Und übrigens: Die Saison im Freibad Hangeweiher endet in diesem Jahr am Sonntag, 13. September.

Das Haus sieht nach klassischer bretonischer Architektur aus – der schiefergedeckte Dachstuhl mit den kleinen Fledermausgauben und die helle Steinfassade sind typisch für Häuser an der bretonischen Atlantikküste. Fotos: Henning Brinkmann

Man reist mit dem Eurostar nach Paris, muss in Paris Nord umsteigen, fährt mit der Metro nach Montparnasse und dann von dort weiter mit dem Schnellzug nach Brest. Von dort geht es das letzte Stück mit dem Bus zum Zielort Crozon, wo man gleich am ersten Tag einen ausgedehnten Spaziergang unternimmt und sich mit großer Freude und ausgiebig seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Fotografieren von Landschaft, Himmel und Meer hingibt.

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Sehr cool: Das Porträt von Ex-OB Marcel Philipp

Wie auf Bundesebene, so auch auf der lokalen Ebene: Die Oberbürgermeister unserer schönen Heimatstadt hängen in einer Art Ahnengalerie im Haus Löwenstein an der Wand. Die Galerie macht klar, dass es – typisch Demokratie – dauernd Wechsel gab und gibt, je nachdem, wen sich das Volk gerade gewählt hat.

Der derzeitige OB Dr. Michael Ziemons und der Künstler Tim Berresheim haben jetzt das Portrait des ehemaligen Oberbürgermeisters Marcel Philipp im Haus Löwenstein vorgestellt. Philipp war von 2009 bis 2020 Aachens OB. Er ist nicht so traditionell dargestellt, wie die Vorgänger.

Der renommierte Künstler Berresheim und kein anderer hat das Portrait geschaffen und damit war klar, dass es ein Portrait sein würde, das eine Schnittstelle von der analogen zur digitalen Welt darstellt. Das neue Abbild sei nicht nur ein Stück Kunst, sondern eine Form von Alltagskultur, wurde mitgeteilt. Für das Portrait seien fünf Datensätze von jeweils 250 Fotos aus 360 Grad geschossen worden. Diese Art von Aufnahme wird Fotogrammetrie genannt und stammt aus der Archäologie. Sie wird genutzt, um kontaktlos Objekte zu digitalisieren.

Dr. Frank Pohle Leiter der Route Charlemagne, Künstler Tim Berresheim, Oberbürgermeister a.D. Marcel Philipp und Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons (v.l.) mit dem neuen Portrait. Foto: Stadt Aachen/Andreas Herrmann

Während seiner elfjährigen Amtszeit gab der aus dem Handwerk stammende CDU-Politiker Philipp wichtige Impulse für die Entwicklung des Wissenschafts- und Mobilitätsstandorts Aachen, begleitete Großprojekte wie das Aquis Plaza und engagierte sich für die europäische Vernetzung der Euregio.

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