Letzte Infos vor der Auszählung . . . und eine Erinnerung

Im Oktober 1994 gewann Armin Laschet das Direktmandat für den Wahlkreis Aachen-Stadt. Seine Gegenkandidatin von der SPD war Ulla Schmidt. Das Foto mit der skeptisch blickenden Berichterstatterin (r.) hat am Wahltag im Krönungssaal des Rathaus Andreas Herrmann gemacht.

Im Wahlamt am Blücherplatz werden heute die Ärmel hochgekrempelt. Über 77.600 Bürger*innen haben per Brief gewählt – so viele wie noch nie – und deren Stimmen  gilt es heute zu zählen. Das wird dauern.
176.364 Wahlberechtigte gibt es, so berichtet die örtliche Presse, nicht alle beteiligen sich an der Wahl. Vermutlich sind es diesmal mehr als bei der letzten Bundestagswahl vor 4 Jahren. Da waren es 78,4 Prozent,

Die Wahllokale sind heute von 8 bis 18 Uhr geöffnet und dürfen nur mit Maske betreten werden. Bitte die dortigen ehrenamtlichen Helfer nicht bedrohen und auch nicht totschießen, weil man beim Wählen freiwillig partout keine Maske anziehen will. Wenn man nett fragt, braten die Helfer*innen den Maskenverweigerern eine Extrawurst.

RÜCKBLICK

Vor vier Jahren wählte Aachen mit der Erststimme so: Rudolf Henke (CDU) 33,7 Prozent; Ulla Schmidt (SPD) 32,5 Prozent. Sieger Henke behielt seinen Job in Berlin als Bundestagsabgeordneter. Er tritt 2021 wieder an, Ulla Schmidt nicht.

Am 16. Oktober 1994 gab es ebenfalls eine Bundestagswahl. Da konnte in Aachen erstmals Armin Laschet gewählt werden. Er gewann ganz knapp für die CDU vor Ulla Schmidt, wurde Bundestagsabgeordneter. Vier Jahre später (1998) war er den Posten wieder los, er wurde nicht wiedergewählt, aber für ihn gab es dann einen Job als Europaabgeordneter.

26. September 2021: Der Souverän schreitet zur Wahl.

Zurück zur heutigen Bundestagswahl. Wegen der vielen Briefwähler*innen werden die Ehrenamtlichen in den Wahllokalen heute nicht viel zu tun haben. Es ist übrigens nicht erlaubt, in der Wahlkabine zu fotografieren oder für Selfies zu posen.

Ab 18 Uhr darf man im Eurogress, Monheimsallee, dabei sein und fotografieren, dort laufen die Ergebnisse aus den Stimmbezirken ein. Dorthin kommen auch im Laufe des Abends die Kandidaten und Kandidatinnen und geben Interviews.

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Hier ein interessanter Bericht aus der TAZ: „Der Wahlkampf unserer Leben“ – Oben rechts auf GERADE NICHT klicken

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Wer meint, bei so einer Wahl sollten am besten Wahlcomputer verwendet werden: Dazu gibt es ein wichtiges Urteil vom Bundesverfassungsgericht von 2009, hier lesen. Darin ist auch vermerkt, dass die Wahl eine öffentliche Sache ist und bis auf den Wahlvorgang in der Wahlkabine (der ist geheim) öffentlich stattfindet. Das bedeutet, dass die Wahl so stattfinden muss, das jede/r leicht überprüfen kann, ob gefälscht wird oder nicht. Bei Computern ist das nicht möglich.

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Lothringerstraße hat jetzt eine Fahrradflunder

Dieses Teil kommt an der Lothringerstraße zwischen Wilhelm- und Harscampstraße ein erstes Mal zum Einsatz. Foto: Stadt Aachen

Die Stadtverwaltung hat folgende Infos zugeschickt: Sie habe „erstmalig eine Fahrradflunder aufgestellt“. Und zwar auf einem Pkw-Parkplatz in der Lothringerstraße – vor dem Haus Nr. 37.  Eine Fahrradflunder ist eine mobile Plattform, die genauso groß ist wie ein Parkplatz am Straßenrand: fünf mal zwei Meter. Auf der Plattform sind vier Fahrradbügel fest installiert. Acht Fahrräder können an diesen Bügeln sicher angekettet abgestellt werden.  

Die Fahrradflunder wird alle drei bis vier Monate an neuen Standorten in der Stadt aufgestellt. Während der jeweiligen Testphase wird die Auslastung der Fahrradabstellplätze mehrmals wöchentlich kontrolliert. Ist die Auslastung der Fahrradflunder durchweg hoch, kann die Stadt eine entsprechende Nachfrage am Teststandort nachweisen. Damit können dort fest eingebaute Fahrradbügel aufgestellt werden. 

Dass dieses umständliche Verfahren erforderlich ist, dass damit Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung beschäftigt werden, obwohl die ohnehin schon genug zu tun haben, das ist bedauerlich, zumal jede/r der nicht komplett plemplem ist, weiß, dass es in der Straße an Möglichkeiten fehlt, wo man sein Fahrrad anketten kann. Aber gut, der Fortschritt ist eine Schnecke, besonders in Aachen, wo sich ihm immer wieder dieselben Typen (der schreibenden Zunft) in den Weg werfen. Sie bejubeln alles, was den Umstieg aufhält.

„Nur wenn es viele sichere Parkplätze für Fahrräder gibt, kann der Umstieg (vom Pkw aufs Rad, d. Red.) gelingen“, sagt Verkehrsplanerin Alina Huppertz von der zuständigen Abteilung der Stadtverwaltung.

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5000 in Aachen für das Klima auf der Straße

Die Demonstration heute von Fridays for Future (fff) war kurz und schön. Motto: #AlleFuersKlima Gegen 12.30 Uhr hinter dem Theater angekommen, wollte kaum jemand viele Reden hören und alles zerstreute sich. In drei Zügen ging es zuvor zum Kaiserplatz, wo auch noch eine Fahrraddemonstration hinzukam. Alles in allem waren es bestimmt 5000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene (die Polizei schätzt immer weniger, aber egal). Klar, dass alles friedlich verlief.

Krass: Ohne Fridays for Future wäre der Klimawandel wohl auch in diesem Wahlkampf nur am Rande abgehandelt worden – so aber war das Thema in den Wahlprogrammen präsent (sogar ein bisschen bei der FDP und nur gar nicht bei der AfD). 

Diese Leute sind entschlossen, die Erde in ihrem Fortbestand und in einem guten Zustand zu retten. Vermutlich ist es – ehrlich gesagt – aber schon zu spät. Es haben zu viele Alte für die Enkelgeneration insgeheim gar nichts übrig. Sorry, aber man muss den Tatsachen ins Auge sehen.
Bessere Fotos sieht man auf Facebook, wo man auch mal einen Blick in die Kommentare der dort marodierenden Senioren werfen sollte. Grausig. – Unten noch ein kurzes Video.

„Wählen ist sehr wichtig, aber es ist nicht genug“, sagt in Berlin Klima-Aktivistin Greta Thunberg. Dort sollen 100.000 Menschen auf der Straße gewesen sein. Wo stünden wir ohne diese Demonstrationen von Fridays for Future? Man möchte es sich lieber nicht vorstellen.

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AachenNews geht übrigens in der Montessori-Grundschule in der Mataréstraße zur Wahl (um 10.30 Uhr). Falls ihr immer noch nicht wisst, was ihr wählen sollt, kommt da hin, wir beraten euch dann. 😉

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Fridays for Future

Eine der größten Demonstrationen von Fridays for Future gab es im Juni 2019 in Aachen. Foto: AachenNews Archiv

Heute ist wieder Freitag und da wird gestreikt – im ganz großen Rahmen. Fridays for Future (fff) legt in weiten Teilen von Aachen den Verkehr lahm. Start: 10 Uhr. Vor der Bundestagswahl möchten die Jugendlichen und ihre Unterstützer*innen daran erinnern, dass die Klimagerechtigkeit das wahlentscheidende Thema sein soll.

470 Streiks sind bundesweit angemeldet, drei Züge werden (vom Elisenbrunnen aus, von der Normaluhr und vom Templergraben aus) durch Aachen ziehen und sich am Kaiserplatz treffen. Von dort aus geht es dann gemeinsam zum Theaterplatz. Am Theater gibt es eine Abschlusskundgebung, Redebeiträge aller Art und Live-Musik. Die Theaterstraße wird deshalb heute schon ab 8 Uhr gesperrt (bis voraussichtlich 17 Uhr). Es muss eine Bühne und viel Technik aufgebaut werden.

Die Polizei rechnet mit 1500 Menschen, die demonstrieren werden. Es könnten aber auch deutlich mehr sein, denn gerade in Aachen sind die Jugendlichen besonders motiviert, sich für Natur und Klima einzusetzen. Schließlich wäre es – mangels Alternativen – ganz gut, wenn wir die alte Erde noch eine Weile gesund und munter hätten.

Es wird an Rothe Erde eine Autobahnzufahrt ab 10 Uhr für 45 Minuten gesperrt. Und auch die Busse der Aseag werden heute nicht wie gewohnt fahren können.

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Der Druck auf alle, die sich gegen eine Impfung entscheiden, steigt

Freundliche Worte reichen nicht mehr. So langsam werden andere Saiten aufgezogen. Foto: am Holzgraben in Aachen

Wir haben eine tödliche Krankheit und wir haben – einen Impfstoff. Wie bescheuert muss man sein, wenn man es da ablehnt, sich impfen zu lassen? Zumal jetzt auch langsam die Daumenschrauben angezogen werden. Prognose: Für alle, die sich ohne guten Grund nicht impfen lassen, wird die Sache am Ende ziemlich teuer. Die Gefahr, dass sie dich sogar dein Leben kostet, ist real.

Die jetzt auf den Intensivstationen liegen, teilweise in künstlichem Koma, sind alle nicht geimpft – s. hier und hier und hier und googel mal selbst. Die Atemnot ist unvorstellbar. Du riskierst wirklich einiges, wenn du freiwillig aufs Impfen verzichtest. Aber vielleicht bist du ja ein risikofreudiger Typ und würdest auch mit 180 Sachen die Trierer Straße hochfahren. Sympathisch ist das nicht.

In einem ersten Schritt können Ungeimpfte in Quarantäne spätestens ab November nicht mehr mit Lohnfortzahlung rechnen. Und man kann sich leicht vorstellen, dass da noch weitere, verschärfte Maßnahmen kommen, die ins Geld gehen. Überleg nicht mehr lange, das Impfzentrum in der Eissporthalle (Krefelder Straße) schließt bald.

Hier für dich ein Song: https://m.youtube.com/watch?v=me0km79Dni0

Donnerstag, 23. September, kann man sich bequem im Impfbus pieksen lassen:

  • 10.45 – 13.45 Uhr: Aachen, Willy-Brandt-Platz
  • 15 – 19 Uhr: Aachen, Hauptbahnhof
  • 11 – 18.45Uhr: Herzogenrath, Obi Merkstein

Am Freitag, 24. September, geht es hier weiter:

  • 11 – 19 Uhr: Eschweiler, Aldi, Dürener Str 282
  • 10.45 – 19 Uhr: Aachen, SuperC, Templergraben

Impfgegner ärgern bestimmt auch Meldungen wie die folgende:

Zahl des Tages: „Weitere 500 Mio Corona-Impfdosen wollen die USA an ärmere Länder spenden. Insgesamt stellt das Land damit mehr als 1,1 Mrd Impfstoffdosen bereit. US-Präsident Joe Biden kündigt zudem weitere Finanz­hilfen für die Verteilung und Verabreichung der Impfstoffe an.“

Du siehst: Wenn du den Impfstoff nicht willst, bekommen ihn andere – geschenkt. Während du langsam aber sicher erstickst.

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Extrem rücksichtslos: Zweiradfahrer (61) schwer verletzt. Zwei Pkw begehen Fahrerflucht.

Ein besonders schwerer Unfall ereignete sich gestern (Dienstag, 21. 09.) auf dem Berliner Ring. Es traf wieder einen Zweiradfahrer (Motorrollerfahrer), dem das rücksichtslose, kriminelle Verhalten von zwei Zeitgenossen zum Verhängnis wurde. Er wurde lebensgefährlich verletzt. Die Polizei sucht dringend Zeugen des Unfalls. Die Mitteilung der Polizei wird hier nahezu vollständig wiedergegeben:

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Zu der Sache bitte das UPDATE (ganz unten) nicht übersehen.

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Dienstag (21. 09.) zwischen 5.30 und 5.45 Uhr ereignete sich auf dem Berliner Ring kurz vor der dortigen Autobahnauffahrt (A 544) ein schwerer Unfall, bei dem ein Motorrollerfahrer lebensgefährliche Verletzungen erlitt. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen missachtete zunächst ein aus Richtung Jülicher Straße kommender und an der Auffahrt zur BAB nach links abbiegender Pkw den Vorrang des ihm entgegenkommenden Rollerfahrers und kollidierte mit diesem.

Hierdurch kam der 61 -jährige Zweiradfahrer zu Fall. Am Boden liegend wurde er dann von einem heranfahrenden weiteren Fahrzeug überrollt. Beide bislang unbekannten Fahrzeugführer verblieben jedoch nicht an der Unfallstelle, sondern fuhren davon. Bei dem im Abbiegevorgang befindlichen Auto soll es sich um einen Pkw der Marke Audi handeln; das Fahrzeug müsste massive Beschädigungen frontal/ rechts bzw. an der Beifahrerseite aufweisen. Die weitere Fluchtrichtung ist unbekannt.

Bei dem anderen Fahrzeug soll es sich um einen Pkw handeln, Näheres ist bislang nicht bekannt. Dieser soll nach dem Unfall direkt auf die A 544 in Fahrtrichtung Aachener Kreuz aufgefahren sein. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen; die Fahndungen nach den beiden flüchtigen Pkw laufen auf Hochtouren.

Die Polizei sucht nun weiter dringend Zeugen, die Angaben zu dem Unfallhergang machen bzw. weitere sachdienliche Hinweise geben können. Zeugen werden gebeten, sich zu Bürozeiten unter der Rufnummer 0241/ 9577- 42101 oder über die 110 zu melden.

Ein Rettungswagen brachte den Rollerfahrer mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Sein Roller wurde zur Spurensicherung sichergestellt. Ein Sachverständiger unterstützte die Beamten vor Ort bei der Unfallaufnahme. Der Bereich der Unfallstelle war für den fließenden Verkehr mehrere Stunden gesperrt. (pw)

Update: Zu dem Unfall gibt es von Seiten der Polizei einen Nachtrag. Zunächst meinte man zu wissen, dass es sich bei einem der beteiligten Pkw um ein Fahrzeug der Marke Audi handelt. „Das ist nicht korrekt“, weiß die Polizei mittlerweile. Marke und Farbe des Pkw seien unbekannt. Sicher sei aber, dass das abbiegende Fahrzeug „massive Beschädigungen“ auf der Beifahrerseite hat.

Extrem gefährlich lebt, wer in Aachen auf zwei Rädern unterwegs ist. Ein Motorrollerfahrer ist gestern – wie die Polizei mitteilt – von einem Pkw angefahren und dann vom zweiten Pkw überrollt worden. Foto: AachenNews Archiv

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Hygieneregeln in Wahllokalen. Keine Briefwahlunterlagen erhalten? Am Wahltag Infos im Eurogress

Pandemie-bedingt gilt auch bei der Bundestagswahl ein Hygieneschutzkonzept in den Wahllokalen. Neben den inzwischen zum Alltag gehörenden Schutzwänden ist die ausreichende Bereitstellung von Desinfektionsmittel für die Handdesinfektion gewährleistet. 

Ebenfalls besteht in Innenräumen, in denen mehrere Personen zusammentreffen – also auch in Brief- und Urnenwahlräumen für die Bundestagswahl – und deren Zuwegen innerhalb des Gebäudes Maskenpflicht. Es ist mindestens eine medizinische Maske, sogenannte OP-Maske, zu tragen. Falls jemand die Maske vergisst, kann der Wahlvorstand Abhilfe schaffen. Die 3G-Regelung findet zur Stimmabgabe im Wahlraum keine Anwendung.

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Wer Briefwahl beantragt hat, aber keine Unterlagen erhalten hat, wendet sich bitte ans städtische Wahlamt. Dort muss glaubhaft versichert werden, dass ihm der beantragte Wahlschein nicht zugegangen ist. Dann kann bis zum Tag vor der Wahl, also bis Samstag, 25. September, 12 Uhr, ein neuer Wahlschein ausgestellt werden. Am Wahlsonntag selbst ist das nicht mehr möglich.

Nur in besonderen Ausnahmefällen kann ein Wahlschein noch am Wahltag noch bis 15 Uhr beantragt werden, zum Beispiel, wenn bei plötzlicher Erkrankung der Wahlraum nicht oder nur unter nicht zumutbaren Schwierigkeiten aufgesucht werden kann. Die plötzliche Erkrankung muss in diesen Fällen aber nachgewiesen werden.

Wer einmal Briefwahl beantragt hat, kann sich nicht spontan umentscheiden (hierzu s. Kommentar), um am Wahlsonntag in seinem Wahllokal seine Stimme abzugeben. Um eine doppelte Wahl zu verhindern, wird ein entsprechender Sperrvermerk im Wählerverzeichnis eingetragen.

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Das Eurogress an der Monheimsallee ist am Wahltag als Wahlzentrale für die öffentliche Auszählung der Stimmen ab 18 Uhr für alle geöffnet. Dort können Aachener*innen über große Monitore zeitnah miterleben, wie sich aus vielen Ergebnissen der Stimmbezirke über Stunden hinweg die vorläufigen Endergebnisse entwickeln. 

Für die Veranstaltung gilt die aktuelle Coronaschutzverordnung. Die Besucher*innen werden gebeten die gebotenen Abstände zueinander einzuhalten und eine medizinische Maske zu tragen. Darüber hinaus gilt die 3G-Regelung: geimpft, genesen, getestet. Ein Nachweis über Impfung, Genesung oder negativen Corona-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, wird bei Zutritt kontrolliert.

Wahlplakate werden mit Kommentaren versehen Hier: Elisengarten.

Mit Infos von Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Bald muss niemand mehr einen Schritt zu Fuß machen

Immer mehr Roller: Die vierte Firma hat in Aachens Innenstadt E-Scooter verteilt.

Jetzt reicht es aber allmählich. Außer den Unternehmen Voi, Tier und Lime stellt ab sofort auch noch dott uns diese Miniroller zur Verfügung. Es sind blaue Flitzer mit roten Rädern. Roller von dott kurven schon durch Köln und Bonn. Beinah geräuschlos surren sie jetzt durch Aachen.

Nur 1 Euro Entsperrgebühr, sowie 0,19 Euro/Min kostet angeblich das Vergnügen, so ist der Homepage der Firma zu entnehmen. Die Stadtverwaltung arbeitet zur Zeit an einer Satzung die festlegt, wo die E-Scooter abgestellt und wo genau sie fahren dürfen. Das ist nämlich noch nicht einheitlich festgelegt.

Wie viele Roller jetzt insgesamt in Aachen rumstehen, weiß kein Mensch genau. Aachen hat rund 250.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Hoffentlich ist nicht daran gedacht, jedem einen Roller zur Verfügung zu stellen in der Hoffnung, die Leute würden auf Pkw und Fahrrad verzichten.

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Allgemeiner Hochwasserschutz: Beratung durch Experten in Kornelimünster und Hahn

Das Extremhochwasser vor zwei Monaten hat viele Orte stark getroffen, so auch Kornelimünster und Hahn. Ein Infomobil des Wasserverbands Eifel-Rur gibt nun am Mittwoch, 22. September, in Kornelimünster und am Donnerstag, 23. September, in Aachen-Hahn vor Ort Tipps von Seiten ausgewiesener Fachexperten.

Am 16. Juli ging das Hochwasser zurück. In Kornelimünster wurde tagelang nur ausgeräumt und aufgeräumt. Foto: AachenNews Archiv

Das Infomobil hält Anschauungsmaterial zum allgemeinen Hochwasserschutz und weitere Informationen bereit. Die Beratung umfasst auch Tipps für den hochwassersicheren Wiederaufbau zerstörter Wohn- und Geschäftshäuser. Neben Empfehlungen für bauliche Maßnahmen an Gebäuden werden auch Hinweise für die Verhaltensvorsorge ausgesprochen. 

Die Beratung durch Experten, unter anderem des HochwasserKompetenzCentrums (HKC), wird durch den Wasserverband Eifel-Rur (WVER) im Rahmen eines Projekts zur hochwasser-resilienten Stadtentwicklung koordiniert. Die Beratung ist an folgenden Orten möglich:

Mittwoch, 22.09., von 14.30 Uhr bis 18.30 Uhr in Kornelimünster am Korneliusmarkt und Donnerstag, 23.09., von 14.30 Uhr bis 18.30 Uhr in Aachen Hahn, Ecke Hahner Straße / Gracht (Haltstelle Bücherbus). Herzlich eingeladen sind auch die betroffenen Bewohner*innen von Sief und Friesenrath.

Der Standort des Informationsmobils kann auch unter https://arcg.is/0bnj4q eingesehen werden. Die Fachleute freuen sich auf einen regen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern.

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Am Thema Mobilität kommt derzeit keine/r mehr dran vorbei

Das Thema der Woche: Zu viele Autos in unseren geschrumpften Städten. Böhmermann singt und fragt sich, warum er mit seinem SUV in Köln-Ehrenfeld keinen Parkplatz findet. Ziemlich lustig.

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Zur Einweihung der neu markierten Fahrradstraßen der Rad-Vorrang-Route Brand bildet sich am heutigen Samstag, 18. September, in Brand ein Fahrradkorso. Wer mitfahren möchte, komme um 10.30 Uhr zum Schulhof der Gesamtschule Brand, Rombachstraße 99.

Von dort startet der Korso und kommt gegen 11.30 Uhr am Brander Marktplatz an.

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Auf dem Templergraben, vor dem RWTH-Hauptgebäude.

Fernab von Brand, nämlich im Reallabor auf dem Templergraben, geht es etwas später (Sam., 18. September, 16 bis 17 Uhr) um die Audimax-Kreuzung (Turmstraße/Wüllernerstraße). „Die Audimax-Kreuzung – ein zukunftsfähiger Stadtraum?“ lautet die Frage, die behandelt wird.

Im Sommersemester haben sich RWTH-Studierende der Fakultäten Architektur und Bauingenieurwesen mit der „Audimax-Kreuzung“ und ihrer Umgebung auseinandergesetzt. Dabei gewonnene Erkenntnisse und entstandene Entwürfe werden im Rahmen dieser Veranstaltung vorgestellt und von Beteiligten und Expert*innen gemeinsam mit dem Publikum diskutiert.

Moderation:

Fabian Schröter, Studierender RWTH, Uni.Urban.Mobil. 

Teilnehmende:

Prof. Christa Reicher, Lehrstuhl für Städtebau und Entwerfen, RWTH

Isabel Strehle, Fachbereichsleiterin für Stadtentwicklung, -planung undMobilitätsinfrastruktur, Stadt Aachen

Lars Eikmanns, Studierender RWTH und Teilnehmer Lehrmodul Audimax-Kreuzung

VeranstalterUni.Urban.Mobil.

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Am Sonntag, 19. September, von 15 bis 17 Uhr findet die Podiumsdiskussion Nachhaltige, partizipative Stadtentwicklung statt. Lokale Akteure aus Ehrenamt und Verwaltung setzen Impulse für die anschließende Diskussion mit dem Publikum. Die Leitfrage lautet, wie Menschen ihre Stadt aktiv mitgestalten können unter dem Leitbild einer nachhaltigen, partizipativen Transformation.

Moderation:

Felix Khamphasithivong, Uni.Urban.Mobil.

Vortragende:

Joscha Wirtz, Soziokulturelles Zentrum in der Mefferdatisstraße

Dr. Daniela Karow-Kluge, Citymanagement Stadt Aachen (Stärkung der Bürger*innenpartizipation in Aachen)

Linus Offermann, AWO Quartiersentwicklung Burtscheid, Verein zur Förderung des Ehrenamtes Aachen (Politisches Empowerment und Beteiligung im Quartier)

Stadtbaurätin Frauke Burgdorff, Stadtverwaltung Aachen

Veranstalter: Uni.Urban.Mobil.

Derzeit kommt man in Aachen am Thema Mobilität nicht vorbei: Auch die Stadtbibliothek in der Couvenstraße leistet anlässlich der Europäischen Mobilitätswoche ihren Beitrag. Foto: Stadtbücherei Aachen

Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen der Europäischen Mobilitätswoche 2021 gibt es auf folgender Internetseite: www.aachen.de/emw

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