Schlimmer Unfall: entgegenkommende Radfahrer übersehen

Folgendes teilt heute die Polizei mit:

Bei einem Verkehrsunfall sind am späten Montagnachmittag (23. März) zwei Radfahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Auto schwer verletzt worden.

Der 45-jährige Autofahrer aus dem belgischen Eupen befuhr gegen 18.40 Uhr den Boxgraben in Richtung Schanz. An der betroffenen Kreuzung beabsichtigte er nach links in die Mozartstraße abzubiegen. Dabei übersah er die beiden entgegenkommenden Radfahrer, die den Boxgraben in Richtung Hauptbahnhof entlangfuhren. Es kam zum Zusammenstoß, wobei die Radfahrer stürzten.

Beide Radfahrer (30 und 35 Jahre, aus Aachen) wurden schwer verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Die Kreuzung musste für etwa eine Stunde im Rahmen der Unfallaufnahme gesperrt werden. (kg)

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Radfahrer*innen wünschen sich möglichst sichere Radstreifen (wie hier Monheimsallee). Auch hinsichtlich des Boxgraben wurde dieser Wunsch schon vielfach geäußert. Foto AachenNews Archiv

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Na endlich, die Ersten von 65 Brunnen sprudeln schon wieder

„Wasser marsch!“: In diesen Tagen gehen die ersten Aachener Brunnen wieder in Betrieb. So sprudelt es am Puppenbrunnen z. B. schon wieder seit einigen Tagen. Das Brunnenteam der Stadt arbeitet derzeit mit Hochdruck daran, die rund 65 städtischen Anlagen aus dem Winterschlaf zu holen. Der dauert jeweils grob von Oktober bis Ostern.

Erfreuliche Nachrichten aus Haaren: Dort steht der Germanus-Brunnen nach aufwendiger Restaurierung bereits im Schatten der Kirche und eingebettet in das vor kurzem erst neu gestaltete Kirchenumfeld. Auch der Bachlauf am Annuntiatenbach/Lindenplatz wird in dieser Woche wieder in Betrieb genommen.

Am Puppenbrunnen in der Krämerstraße ist das Wasser bereits wieder angeschaltet. Foto: Stadt Aachen/Stefan Herrmann

Auch Aachens größter Brunnen am Europaplatz wird dieses Frühjahr wieder seine Wasserfontänen in die Höhe schießen. Letzte Arbeiten daran werden in den kommenden Tagen abgeschlossen. Beim Kugelbrunnen, dem Brunnen an der Monheimsallee und der Mariensäule stehen noch Reparaturen an. 

Völlig unabhängig von frostigen Temperaturen funktionieren die Anlagen im Elisengarten (Elisenbrunnen und Kreislauf des Geldes) und vor dem Neuen Kurhaus. Diese Brunnen werden mit warmem Thermalwasser versorgt und können während der Wintermonate betrieben werden.

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„Omas“ machen mobil – gegen Rechts

Mit einer Kundgebung am Elisenbrunnen haben verschiedene Initiativen in Aachen am vergangenen Samstag, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, auf das angestrebte Verbot der AfD aufmerksam gemacht.

Die Versammlung fand im Rahmen der landesweiten Kampagne für ein AfD-Verbot statt. Diese will bewirken, dass sich die nordrhein-westfälische Landesregierung für die Einleitung eines Verbotsverfahrens im Bundesrat einsetzen soll.

Rund 150 Menschen nahmen an der einstündigen Kundgebung teil, die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl inklusive der zeitweise anwesenden und zuhörenden Passanten auf bis zu 200 Menschen.

In kurzen Redebeiträgen legten verschiedene Redner dar, warum sie ein AfD-Verbotsverfahren für geboten und erstrebenswert erachten. Zu den Rednern gehörten Harry Addicks, Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht Aachen a.D., und Karin Wester von den „Omas gegen Rechts“ Aachen.

Die Kundgebung endete nach rund einer Stunde, geplant war eine Dauer von zwei Stunden. Viele Teilnehmer und Passanten haben während der Versammlung am Infostand die entsprechende Petition für das AfD-Verbot unterschrieben – laut der Veranstalter konnten alleine bei dieser Kundgebung 195 neue Unterschriften gewonnen werden. (Text und Foto: Michael Klarmann)

Mehr Fotos gibt es hier

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Jetzt abstimmen für olympische Spiele an Rhein und Ruhr und in Aachen

Es ist soweit: Ihr erhaltet in diesen Tagen eure Briefwahl-Unterlagen, ihr könnt euch für oder gegen die Olympischen und die Paralympischen Spiele entscheiden. 2036, 2040 oder 2044 könnten – rein theoretisch – sportliche Großereignisse in Aachen stattfinden.

Werbung für ein „Ja“: Aachen ist Teil der Kampagne „KölnRheinRuhr“, bei der sich 17 Städte in NRW gemeinsam für die Spiele bewerben. Konkurrenten sind hauptsächlich Hamburg und München.

Aachen hat die allerbesten Voraussetzungen für Reitsport-Wettbewerbe, und auch der Tivoli ist prima geeignet für Fußball-Wettkämpfe.

Ihr habt (bis spätestens 29. März) einen grauen Zettel zum Abstimmen bekommen, ihr habt sodann einen blauen Stimmzettelumschlag und einen roten Abstimmunsbriefumschlag erhalten. Die Briefwahl ist so kompliziert, dass ihr einen „Wegweiser für die Abstimmung“ bekommen habt. Ganz wichtig ist dabei das kombinierte Informationsblatt und der Abstimmungsschein auf der Rückseite. Fehlt dort die Unterschrift, dann ist die Stimmabgabe nicht gültig.

Nur „Ja“ oder „Nein“ ankreuzen, sonst ist die Stimme ungültig.

Man kann nur hoffen, dass sich viele Aachener*innen an der Abstimmung beteiligen, denn damit das Ergebnis gültig ist, muss eine Mindestbeteiligung erreicht werden.

Für Aachen gilt ein sogenanntes Abstimmungsquorum von 10 Prozent. Das bedeutet: Wird eine Mehrheit für oder gegen die Bewerbung erreicht, ist die Abstimmung nur dann wirksam, wenn die Mehrheit zugleich auch mindestens 10 Prozent der Wahlberechtigten in Aachen entspricht.

Bis Sonntag, 19. Apri, 16 Uhr, muss der Abstimmungsbrief bei der aufgedruckten Adresse oder im Briefkasten der Stadt (Blücherplatz 43) eingeworfen sein. Stellungnahmen der Ratsfraktionen gibt es hier.

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Klinikum: Pläne für einen Erweiterungsbau jetzt einsehen

Nachdem die Pläne für eine unterirdische Klinikerweiterung mit großem Aufwand erstellt und dann auf Geheiß des Ministeriums aufgegeben wurden, sollen zeitnah die Voraussetzungen für die Genehmigung eines anders gestalteten Erweiterungsbaus (OP-Säle) geschaffen werden.

Soll erweitert werden: das Aachener Klinikum. Foto: AachenNews Archiv

Die Stadt Aachen informiert daher die Öffentlichkeit über die Ziele und Zwecke sowie die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung. Die Möglichkeit zur öffentlichen Beteiligung läuft noch bis Freitag, 10. April. Die Unterlagen sind auf dem zentralen Internetportal des Landes NRW unter www.beteiligung.nrw.de und unter https:\\beteiligung.aachen.de im Internet veröffentlicht.

Weiter wird mitgeteilt: Die Unterlagen sind parallel im Foyer des Verwaltungsgebäudes Am Marschiertor, Lagerhausstraße 20, öffentlich ausgestellt. Sie können montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr, freitags bis 15 Uhr eingesehen werden. Äußerungen zur Planung können bis zum 10. April auf elektronischem Weg, schriftlich oder mündlich zu Protokoll beim Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung, Lagerhausstraße 20, erfolgen.

Weitere Infos und Kontaktadressen findet man ebenfalls unter www.aachen.de/bauleitplanung. Dort kann man auch den Newsletter „Bauleitplanung“ abonnieren, um stets über aktuelle Bebauungsplanverfahren der Stadt Aachen informiert zu werden.

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Vollsperrung unter der Brücke

Die Deutsche Bahn wird an der Bahnbrücke Kasinostraße, zwischen der Hackländerstraße und der Pfeilstraße, Reparaturarbeiten veranstalten.

Eine sog. Vollsperrung ist erforderlich.

Wegen der Arbeiten müssen im Vorfeld die unter der Brücke befindlichen Taubennetze demontiert werden. Das geht nur unter Vollsperrung in diesem Abschnitt, weshalb die Kasinostraße am Donnerstag, 19. März, gesperrt wird.

Die Umleitung für den Individualverkehr führt über die Burtscheider Brücke. Der Schwerlastverkehr wird über Eynattener Straße, Habsburgerallee, Mozartstraße und Lagerhausstraße geführt. Für die betroffenen Engstellen wurden Halteverbotszonen für den Begegnungsverkehr eingerichtet, um eine reibungslosen Ablauf zu ermöglichen.

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Prima Idee: literarische Kurzlesungen an drei Stationen

Wort sucht Ort“ heißt es heute (18. März) im Aachener Domviertel. Eingeladen wird zu einer ungewöhnlichen Veranstaltung, die sich nacheinander in drei Aachener Lokalitäten abspielt.

Es sind Kurzlesungen in drei Stationen, die Buchhändler Walter Vennen heute anbietet. Seine Buchhandlung „Schmetz am Dom“ feiert in diesem Jahr 75-jähriges Bestehen. Und da hat man sich in der Buchhandlung für das Format „Wort sucht Ort“ entschieden.

Start ist um 17.30 Uhr am Büchel 15, wo N&K Bielefelder Wäsche kürzlich einen eleganten Laden mit traumhaft schöner Wäsche eröffnet hat (s. Foto). Weiter geht es mit der Lesegruppe um 18 Uhr zu Yucca Design (Markt 14-20). Um 18.30 Uhr endet der Altstadtbummel in der Kleinmarschierstraße 7 bei Monsieur Daniel.

Wer zuhören will, kann die einzelnen Stationen mitgehen oder auch nur einen Teil davon. Sitzgelegenheiten sind nur in Grenzen vorhanden, sollten deshalb selbst mitgebracht werden. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Infos zur Buchhandlung gibt es bei: buchhandlung-schmetz.de

Nächster Termin mit neuen Stationen und neuen Texten ist Mittwoch, 15. April. Die Veranstaltungsreihe „Wort sucht Ort“ wird gefördert vom Projekt „Oecher Perlen“ der Stadt Aachen. Die Stadt möchte mit der Förderung kultureller Aktionen zur Belebung der Innenstadt beitragen.

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AfD-Verbot: Kundgebung am Samstag, 21. März

Schon über 44.000 Menschen haben den NRW-Appell für ein AfD- Verbotsverfahren unterschrieben. Dieser fordert die Landesregierung auf, über den Bundesrat ein Verbotsverfahren beim Bundesverfassungsgericht einzuleiten.

Mit einem landesweiten Aktionstag macht das Bündnis weiter Druck. Unter dem Motto „Aachen für ein AfD-Verbotsverfahren“ rufen auch die „Omas gegen Rechts Aachen“ und weitere Initiativen zu einer Kundgebung am Samstag, 21. März, 16 bis 18 Uhr am Elisenbrunnen auf.

Es sprechen unter anderem:

• Harry Addicks, Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht Aachen a.D.

• Karin Wester, „Omas gegen Rechts“ Aachen

• Prof. Dr. Thomas Niehr, Sprachwissenschaftler

• Prof. Dr. med. Hans Clusmann, Neurochirurg

• Achim Kück, geistlicher Leiter der KAB der Diözese Aachen

• Wir sind Aachen

Eric Twain, Songwriter der Kultband spice of life, bringt Musik auf die Bühne. Am Rande der Kundgebung laden die „Omas“ zu Gesprächen an ihren Infoständen ein.

Bis zum Sommer möchten die Initiatorinnen und Initiatoren des NRW-Appell, unterstützt von 90 Bündnisgruppen, 100.000 Unterschriften gesammelt haben. Digital sind bereits 38.000 Unterschriften zusammengekommen, weitere 6.300 Menschen haben an Infoständen oder bei anderen Gelegenheiten unterschrieben.

Wer noch nicht unterzeichnet hat, kann dies unter https://weact.campact.de/p/nrwappell tun. Infos unter www.nrw-appell-afd-verbot.de

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Exil-Iraner in Aachen auf der Straße

Im Rahmen der #IranProtests sind am Samstag, 14. März, erneut etwas mehr als 150 Menschen in Aachen auf die Straße gegangen. Sie forderten Frieden und Freiheit für die Menschen im Iran sowie das Ende des Mullah-Regimes.

Angesichts des Regenwetters hatten die Veranstalter zuvor schon mit weniger Teilnehmern als bei den letzten Protesten in Aachen gerechnet. An diesen hatten regelmäßig mehrere hundert Menschen teilgenommen.

(hier weiterlesen: https://kurzlinks.de/pg3c Facebook)

Demonstration von Exil-Iranern in Aachen. Reza Pahlavi, der Sohn des ehemaligen Schahs, gilt nicht wenigen als Hoffnungsträger auf dem Weg zu einem Regimewechsel. Foto. Michael Klarmann
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Alemannia zerlegt Energie Cottbus

Kaum zu glauben! Aachen gewinnt gegen Energie Cottbus 4:1. So ein rasantes, packendes Spiel hat man am Tivoli seit Jahren nicht mehr gesehen. Die Mannschaft wurde vom – zunächst stark unterschätzten – Trainer Mersad Selimbegovic bestens eingestellt und aufgestellt. Die Fans konnten ihr Glück kaum fassen.

Sieg gegen den Tabellenzweiten! Dass das möglich wäre, hätte Anfang des Jahres auch niemand gedacht.

In der ersten Halbzeit machte Aachen schon einen guten Eindruck. Man griff fleißig an und verteidigte beherzt und sichtlich durchsetzungsfähig. Allerdings ging es mit 0:0 in die Kabine. Da dachte man noch: „Ja, wenn wir unentschieden spielen und einen Punkt mitnehmen aus dem Spiel, das wäre doch gar nicht so schlecht.“

Es kam ganz anders, es sollten noch 5 Tore fallen. – Ein Wort zum Platz. Der ist in einem katastrophalen Zustand, besonders vor dem Aachener Tor war alles Pratsch. Es regnete in Strömen, auch während des Spiels. Dass das Spiel überhaupt angepfiffen wurde, ist ein Wunder. Dieser Platz hat wohl die schlechteste Drainage aller Mannschaften in der 3. Liga.

Der sowieso schon schlechte Platz war nach Dauerregen eigentlich unbespielbar.

Nach der Pause ging es Schlag auf Schlag: Eigengewächs Faton Ademi (19) schoss per Kopf das 1:0 in der 54. Minute. Mika Schroers schoss kaum 10 Minuten später das 2:0. Und in der 84. Minute gelang Cottbus durch eine Ecke das 2:1. Jede/r hatte nun Angst, dass die Mannschaft aus der Lausitz noch den Ausgleich schafft und wer weiß, sogar noch mehr.

„Hier stürmt der Osten“, aber glücklicherweise, aus Aachener Sicht, nicht wirklich heftig.

24.215 Fans, davon etwa 1400 aus Cottbus, sahen sodann das 3. Aachener Tor, das Marius Wegmann schoss. Und in der Verlängerung machte Aachen den Deckel drauf, Jonas Oehmischen schoss das 4:1. Anhaltender, ohrenbetäubender Jubel auf den Zuschauerrängen. (Tipp: Geht zu den Spielen der Alemannia. Es macht glücklich.)

Ganz zu Beginn des Spiels gab es übrigens mal wieder eine ausgewachsene Pyroshow, Strafen in schätzungsweise 5-stelliger Höhe werden folgen. Absolut verboten ist das Abfackeln von Feuerwerk, aber es gehört ganz klar zur Fankultur dazu. Es ist sinnlos, Pyro zu verbieten, es sollte so kontrolliert ablaufen, dass niemand zu Schaden kommt. Aber dann käme der DFB nicht mehr zu so viel Geld. Ein Großteil der Summen fließt nämlich direkt an den Verband.

Teuer und gefährlich, aber sieht gut aus: Pyroshow auf dem Tivoli.

Nächstes Spiel: Aachen gegen den FC Ingolstadt, Samstag, 21. März, 14 Uhr. Nächstes Heimspiel: Ostersonntag, 5. März, 19.30 Uhr, gegen SV Wehen.

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