Der alte Industriestandort Rothe Erde ist dabei, sich stark zu verändern. Zunächst sichtbar: Auf den Mauern vom einstigen Reifenwerk gibt es jetzt sehenswerte Graffiti.Die Stadt Aachen wirbt mit einem aufwendigen Prospekt für ihren neuen „Modellstandort für Urbane Produktion“.
„Erinnern Sie sich an den Industriestandort Rothe Erde aus früheren Zeiten, leben Sie in der Nähe oder haben Sie persönliche Bezüge dazu?“ Das fragt die Stadtverwaltung und ist „neugierig, was Sie mit dem Standort verbinden“.
Und fordert dann auf: „Teilen Sie Ihre Geschichten, Erinnerungen und Eindrücke mit uns. Senden Sie uns bis zum 15. Mai 2026 ein Foto sowie eine kurze Beschreibung (über das Beteiligungsportal der Stadt Aachen). Ausgewählte Beiträge veröffentlichen wir im Aktionszeitraum.“
Rothe Erde will ein zukunftsorientiertes, urbanes Produktionsareal werden. Auf dem besten Weg dorthin ist schon das alte Continental-Gelände, das jetzt C-Werk heißt. Foto. AachenNews Archiv
„Rothe Erde erzählt“ ist ein heimatgeschichtliches Projekt, das aber einen aktuellen Anlass hat. Denn die aktuelle Weiterentwicklung des traditionsreichen Industriestandorts ist umfassend.
Rothe Erde befindet sich im Wandel hin zu einem zukunftsorientierten, urbanen Produktionsareal. Ziel der Stadt Aachen sei es, so erfahren wir, dort in den kommenden Jahren einen nachhaltigen Standort für innovative Unternehmen, Start-ups und Spin-offs aus den Bereichen Produktion, Umwelt, Kreislauf- und Energiewirtschaft zu entwickeln.
Manche halten Graffiti für „Geschmier“ und würden am liebsten jeden Graffiti-Sprayer von der Wand kärchern, andere können den fantasievollen, meist dickbäuchigen Buchstaben und Zeichnungen etwas abgewinnen.
Die Google-KI hat (auf Nachfrage) mitgeteilt, dass hier in diesem Blog die Überschriften zu lang sind, deshalb könne Google damit manchmal nicht zurechtkommen. – Okay, machen wir Überschriften kürzer.
Eine gute Nachricht: Die Wirtschaftsförderung der Stadt Aachen kündigt die Fortsetzung des Feierabendmarkts „Spät am Markt“ an. Der Markt startet heute, Donnerstag, 7. Mai, und wird bis Oktober an sechs weiteren Donnerstagen vor dem Rathaus zu erleben sein.
„Mit dem Feierabendmarkt verfolgen wir das Ziel, die Innenstadt weiter zu beleben und den Menschen ein attraktives Angebot für den Feierabend zu bieten. Die Rückmeldungen aus 2025 waren durchweg positiv, und wir freuen uns, dass die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder stattfinden kann“, sagt Thomas Hissel, Beigeordneter für Soziales, Wohnen und Wirtschaft der Stadt Aachen.
Bereits im letzten Jahr lockte der Feierabendmarkt rund 1.500 Besucherinnen und Besucher pro Veranstaltung an. Das Konzept mit Foodtrucks, Getränken und abwechslungsreicher Musik – von DJs bis zu Live-Bands – sorgt für eine entspannte Atmosphäre. Immer von 16 bis 22 Uhr.
Man kann immer auf dem Aachener Markt sitzen und plaudern. Heute wird es sogar wieder einen Feierabendmarkt geben. Foto: AachenNews Archiv
Gestartet wird am 7. Mai mit einem musikalischen Highlight – die Band Riz Andalas wird den Feierabendmarkt eröffnen! Die genauen Termine der sechs Veranstaltungen sind zu finden auf: www.aachen.de/feierabendmarkt
Das machen sich viele Aachener*innen gar nicht klar: Achtlos weggeworfener Müll ist eine Gefahr, da er weitreichende ökologische und ökonomische Folgen hat. Sind die Abfälle einmal in der Umwelt, können sie Schadstoffe freisetzen oder in Kleinteile zerfallen, die für die Tier- und Pflanzenwelt an Land und in Gewässern gefährlich sind.
In Zigarettenkippen sind hunderte Giftstoffe, die gelangen ins Grundwasser, wo sie wirklich nicht hingehören. Die Mitarbeiter*innen des Stadtbetriebs haben irre viel Arbeit mit den Kippen, weil sie sie zwischen den Pflastersteinen in der Innenstadt rauspiddeln müssen. (Sie reißen sich nicht nur zu Karneval ein Bein aus wegen ein bißchen mehr Sauberkeit.)
Aber auch sonst neigt der/die Aachener*in nicht gerade zur Sauberkeit:
Übervolle Mülltonnen werden an den Straßenrand gestellt.
Die Mitarbeiter*innen der Stadtreinigung des Aachener Stadtbetriebs sind täglich im Einsatz für ein sauberes Aachen. 138 Mitarbeiter*innen leistet sich die Stadt, weil wir zu blöd sind, den Abfall vernünftig wegzuräumen. Die Leute arbeiten im Zweischichtbetrieb, sind fleißig, unermüdlich, auch am Wochenende, mit Klein- und Großkehrmaschinen, Pritschen, Fahrrädern und klassisch zu Fuß mit der Kehrkarre.
Der Stadtbetrieb klärt zusätzlich auf – im Bereich Abfalltrennung und -entsorgung. Stadtsauberkeit kann nur funktionieren, wenn alle gemeinsam handeln.
Es können Bürger*innen sich im Rahmen privater Müllsammelaktionen engagieren: Vereine, Kitas, Schulen oder private Gruppen können sich beim Stadtbetrieb melden und erhalten von dort für den ehrenamtlichen Einsatz Abfallsäcke und Handschuhe.
Das Aachener Stadtarchiv stellt aus seinen Magazinen regelmäßig interessante Stücke als Archivale des Monats vor. Im Mai 2026 ist es ein Foto des ehemaligen italienischen Staatspräsidenten Alcide de Gasperi, es entstand am 24. September 1952 bei der Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Aachen. Der Text zu de Gasperi lautet:
Wenn Mario Draghi am 14. Mai den Karlspreis erhält, wird er der fünfte italienische Politiker sein, dem diese Ehre zuteil wird. Im Jahr 2005 erhielt Carlo Azeglio Ciampi, der ehemalige italienische Staatspräsident, den Preis für seine Verdienste um die europäische Integration. Und 53 Jahre zuvor, am 24. September 1952, war der dritte Karlspreis bereits dem damaligen italienischen Ministerpräsident Alcide de Gasperi (1881-1954) verliehen worden.
Ebenso sind die italienischen Staatsmänner Antonio Segni und Emilio Colombo 1964 und 1979 mit dem Karlspreis ausgezeichnet worden.
Der Aachener Oberbürgermeister Albert Maas würdigte de Gasperi im noch von Kriegsschäden gezeichneten Krönungssaal des Rathauses als klugen Verhandler im Kreise der europäischen Staaten an und nannte ihn einen „großen Baumeister des werdenden Europa“ – dies alles unter den noch frischen Eindrücken der ersten Versammlung der Montanunion, dem Vorläufer der heutigen Europäischen Union, 14 Tage zuvor in Straßburg und nur sieben Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs.
Damit war ein wichtiger Meilenstein des sogenannten Schuman-Planes erreicht worden, der eine überstaatliche Kontrolle der Kohle- und Stahlproduktion in Europa herbeiführen sollte, um ein erneutes Wettrüsten der europäischen Mächte zu verhindern. Gründungsmitglieder der Montanunion waren Deutschland, Frankreich, Belgien, Niederlande, Luxemburg – und eben Italien.
Währung und Bewegungsfreiheit
De Gasperi unterstrich in seiner Dankesrede, dass die Gründung der Montanunion nur ein erster Schritt zu einer europäischen Einheit sein sollte, die „sich nach und nach auch auf andere Gebiete erstrecken möge, bis zur Schaffung eines einzigen europäischen Marktes, mit einheitlicher Währung und Bewegungsfreiheit für Waren und Personen.“ Dem Preisträger war aber durchaus klar, dass diese Entwicklungen Zeit brauchen würden, und er appellierte, eine europäische Mentalität zu entwickeln, die einzelne Interessen überwinden und in einem gemeinsamen europäischen Interesse handeln sollte.
Alcide de Gasperi war der erste hochrangige Politiker, der den ab 1950 verliehenen Karlspreis erhielt. Seine beiden Vorgänger, Richard Coudenhove-Kalergi (1950) und Hendrik Brugmanns, wurden als intellektuelle Vordenker einer europäischen Einigung ausgezeichnet. Die Verleihung an de Gasperi markierte damit auch einen Reputationsgewinn für die Aachener Auszeichnung.
Auf ihn folgten mit Jean Monnet (1953), Konrad Adenauer (1954), Winston Churchill (1955), Paul-Henri Spaak (1956) und Robert Schumann (1957) einige der bedeutendsten Politiker ihrer Zeit. Alcide de Gasperi selbst starb im August 1954, gut zwei Jahre nach seiner Ehrung in Aachen. In den Monaten vor seinem Tod war er Präsident der Parlamentarischen Versammlung der Montanunion, aus der später das EU-Parlament hervorgehen sollte.
Die Eisenbahnbrücke über die Trierer Straße am Bahnhof Rothe Erde muss repariert werden. Im März 2024 war ein Lkw an einem Teil der Brücke hängengeblieben und hatte sie beschädigt.
Die Deutsche Bahn AG lässt den beschädigten Querträger der Brücke bis Ende Mai 2026 austauschen. Dazu wird auch die Bahnstrecke zwischen Aachen nach Köln in der Zeit von 17. Mai bis 2. Juni auf dem Abschnitt zwischen Aachen-Hauptbahnhof und Rothe Erde/Stolberg gesperrt.
Die Brücke an Rothe Erde wird – nach diversen Voruntersuchungen – repariert. Für Autos, Räder und Busse entsteht ein Nadelöhr. Foto: AachenNews Archiv
Im Straßenraum beginnt die Brückensanierung bereits am Montag, 4. Mai. Die beiden stadtauswärtigen Fahrspuren der Trierer Straße zwischen dem Reichsweg und der Robert-Koch-Straße werden gesperrt. Betroffen ist auch der parallel verlaufende breite Gehweg, der auch fürs Radfahren freigegeben ist. Auch er wird gesperrt sein.
Kraftfahrzeugverkehr
Der gesamte motorisierte Verkehr wird in beiden Richtungen auf die drei Fahrspuren der anderen Straßenseite verlegt. Stadteinwärts werden alle Kraftfahrzeuge unter der Brücke auf die Busspur umgelenkt. Die rechte Kfz-Fahrspur steht während der Bauzeit nicht zur Verfügung, weil dort ein Stützpfeiler für die Brücke platziert wird.
Die vom Adalbertsteinweg kommenden Kraftfahrzeuge werden bereits ab der Einmündung Goerdelerstraße einspurig in Richtung Forst, Driescher Hof und Brand geführt und auf Höhe des Reichsweg auf die linke, normalerweise entgegenkommende Fahrspur umgeleitet.
Gesperrt ist auch die Zufahrt zum Reichsweg, egal aus welcher Richtung die Autofahrenden kommen. Der Reichsweg selbst kann nur in Richtung Innenstadt verlassen werden, das Linksabbiegen in Richtung Brand ist nicht möglich. Die Zufahrt der Lieferstraße entlang den Aachen-Arkaden wird in Richtung Trierer Straße ebenfalls gesperrt sein.
Busverkehr
Die Bushaltestelle vor den Aachen-Arkaden in Richtung City bleibt wie gewohnt in Betrieb. Die gegenüberliegende Haltestelle muss aber aufgehoben werden. Die Änderungen für den Busverkehr gelten ab Dienstagmorgen, 5. Mai, 6 Uhr.
In Aachen sind in den letzten Jahren mehrere Spielplätze ganz wunderbar saniert worden, oder sagt man restauriert? Jedenfalls wurden keine Kosten und Mühen gescheut, um gute Bedingungen für Kinder zu schaffen, die gern draußen spielen.
Derzeit ist im Stadtteil Burtscheid (Bereich Branderhof) zu beobachten, wie ein Spielplatz aufwändig neu gestaltet wird. Die Spielgeräte müssen vollkommen sicher und zugleich attraktiv sein, der Boden muss Stürze abfedern, und es muss alles weitgehend behindertengerecht sein. Man denkt nämlich auch an ältere Menschen mit Rollator, die ein Enkelkind auf den Spielplatz begleiten möchten.
Ein Spielplatz entsteht.
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Pontstraße künftig für Busse tabu?
„Pontstraße am Scheideweg“ unter dieser leicht dramatischen Überschrift erreicht uns eine Stellungnahme der örtlichen Radfahrer*innen Lobby. ADFC, Uni.Urban.Mobil und der VCD Aachen begrüßen die geplante Neuaufteilung des Straßenraums in der oberen Pontstraße, doch die drei Verbände warnen auch, und das zu Recht: „Jene Aufwertung (der Straße) sollte nicht zu Lasten des Busverkehrs umgesetzt werden.“
Die Verwaltung hat mitgeteilt, dass es für die Busse der ASEAG schon immer schwierig war, durch die obere Pontstraße zu fahren. „Umfangreiche Behinderungen“ habe es oft gegeben. Der Stress für die Busfahrer könnte noch viel größer werden, wenn die obere Pontstraße für Einzelhandel und Gastronomie attraktiver wird als jemals zuvor.
Die Lösung dieses Problems, so wird mitgeteilt, habe sich schon während der Bauarbeiten gezeigt: Aus Sicht der Verbände „funktioniert die Busführung über die Wüllnerstraße und die Malteserstraße stabil und zuverlässig.“ Diese Lösung habe sich im Alltag bewährt und sollte beibehalten werden.
Eine solche Führung des Busverkehrs entlaste außerdem die Kreuzung Roermonder Straße/Pontwall und eröffne zusätzlich die Möglichkeit, die Pontstraße schrittweise vom Durchgangsverkehr zu entlasten und den Straßenraum stärker auf die Bedürfnisse von Fußverkehr, Aufenthalt und lokaler Nutzung auszurichten.
Wenn der KfZ-Verkehr durch die Wüllnerstraße fährt (und nicht mehr durch die obere Pontstraße), „dann wäre endlich genug Platz da für eine sichere Führung des Radverkehrs auf der Fahrbahn und für einen attraktiven Gehweg“, so Ben Jansen vom ADFC. Die Verbände unterstützen es übrigens ausdrücklich, die Ausbauplanung für die Pontstraße zügig weiterzuverfolgen um direkt an die Baumaßnahmen der Regionetz anzuschließen.
Ein Bus fährt in die Wüllnerstraße rein. So sollte es nach Ansicht der Fahrrad-Lobby bleiben und die zukünftige Verkehrsführung so gestaltet werden. Damit werde man dem Bedarf nach mehr Fuß- und Radverkehr in der oberen Pontstraße gerecht.
Der Fall ist noch strittig, denn die größeren Fraktionen im Rat der Stadt bevorzugen eine andere Lösung des Problems „obere Pontstraße“. Sie wollen die Busse weiterhin, also auch nach der Neuaufteilung des Straßenraums, über die Pontstraße fahren lassen.
Aachen ist wieder beim bundesweiten Tag der Städtebauförderung am Samstag, 9. Mai, dabei. An diesem Wochenende stehen im Fokus: die Umgestaltung des Theaterplatzes und die Entwicklung des Altstadtquartiers Büchel.
Mit der Ausstellung „Spuren der Geschichte. Archäologische Entdeckungen am Theaterplatz“ gibt es in diesem Jahr auch am Tag der Städtebauförderung ganz besondere Einblicke in Aachens Historie und in die Arbeit der Archäologinnen und Archäologen. Zu Beginn des vergangenen Jahres sind nämlich bei den Bauarbeiten am Theaterplatz aufsehenerregende Funde zutage getreten, darunter Überreste von Klosteranlagen und eines historischen Friedhofs.
Die Ausstellung dazu ist am 9. Mai von 15 bis 18 Uhr in der Planbar am Theaterplatz, Theaterplatz 7, geöffnet.
Am Samstag, 9. Mai, könnt ihre bei einer Baustellenführung mehr zu diesem städtischen Großprojekt erfahren. Foto: Stadt Aachen/Stefan Herrmann
Die Stadt bietet zudem am Samstag, 9. Mai, eine Baustellenführung zur Umgestaltung des Theaterplatzes an. Wie gelingt der umfangreiche Leitungsbau unter der Erde? Welche archäologischen Funde wurden gemacht? Wie soll der Theaterplatz der Zukunft aussehen? Los geht es um 12 Uhr. Treffpunkt ist an der Skulptur „Der fröhliche Hengst“. Weitere Infos hier: www.theaterplatz-aachen.de.
Bereits am Vortag – Freitag, 8. Mai – findet das fünfte ZwischenFest auf dem Büchel-Gelände im Rahmen des bundesweiten Tages der Städtebauförderung statt. Die Städtische Entwicklungsgesellschaft (SEGA) hat von 16 bis 21 Uhr wieder ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Als Top-Act tritt am Abend um 20 Uhr auf der Bühne das Lagerfeuer Trio auf.
Ab Freitag, 1. Mai, können Bürgerinnen und Bürger bei den Sachbearbeitenden der Kindertagespflege nun auch online Termine buchen. So entstehen keine Wartezeiten mehr und der Termin wird für alle Beteiligten besser planbar.
Ein Termin lässt sich über https://is.gd/aWtEiW unkompliziert rund um die Uhr buchen. Die auswählbaren Zeiten stehen gut eine Woche vorher zur Verfügung. Die Bürgerinnen und Bürger werden durch das benutzerfreundliche Menü geführt, so dass der Zugang für alle einfach möglich ist. Die Bestätigung erfolgt unmittelbar per Mail.
Termine können aber auch weiter telefonisch beim Service-Center Call Aachen unter 0241 432-0 gebucht werden. Bei Call Aachen kann man ebenfalls eine Rückrufbitte für das Team hinterlassen.
Die Zeit vom 1. Mai bis zum 15. Mai ist eine Übergangsphase: In dieser Zeit kann man weiterhin ohne festen Termin zu den regulären Sprechzeiten persönlich in der Mozartstraße 2-10 vorsprechen. Ab dem 16. Mai ist ein persönlicher Termin dann nur noch mit vorheriger Vereinbarung möglich. Und: Bei Fragen ist der Kontakt über kindertagespflege@mail.aachen.de möglich.
Das Bürgerforum der Stadt Aachen kommt am Dienstag, 5. Mai, um 17 Uhr im Sitzungssaal des Rathaus zusammen. Die Sitzung ist öffentlich, jede/r ist willkommen und kann erleben, wie wichtige Themen, die Aachen betreffen, behandelt werden.
Im Mittelpunkt steht diesmal ein Bürgerantrag zur Kampagne gegen Zigarettenabfälle im öffentlichen Raum. Ziel ist es, mit Aufklärung, verbesserten Entsorgungsmöglichkeiten und weiteren Maßnahmen die Verschmutzung durch Zigarettenkippen zu reduzieren und das Bewusstsein für Stadtsauberkeit zu stärken.
Darüber hinaus werden im Bürgerforum die Ergebnisse der Umfrage „Die Nacht gehört uns“ vorgestellt. Die Umfrage hat das Sicherheitsempfinden der Aachenerinnen und Aachener im Nachtleben untersucht und zeigt, dass die Wahrnehmung von Sicherheit je nach Ort und Situation unterschiedlich ausfällt und weiterhin Handlungsbedarf besteht.
Allein unterwegs, zum Beispiel vom Bahnhof aus nach Burtscheid: Wie sicher fühlt man/frau sich da noch? Foto: AachenNews Archiv
Außerdem steht ein Konzeptvorschlag zur Einrichtung eines Jugendrats für Aachen auf der Tagesordnung. Ziel ist es, jungen Menschen eine feste und strukturierte Beteiligungsmöglichkeit zu geben, damit sie ihre Interessen in politische Entscheidungsprozesse einbringen und kommunale Abläufe mitgestalten können.
Neben diesen Themen bietet die Sitzung auch Raum für die Fragestunde für Einwohner sowie für weitere Anregungen und Beschwerden.
Den LangzeitbesucherInnen des Aachener Freibads wird diese Entscheidung sicher nicht gefallen. Gemeint sind Personen, die (aus nachvollziehbaren Gründen) mit dem Pkw den Hangeweiher ansteuern. Wenn man z. B. mit drei Grundschulkindern einen halben Tag im fein hergerichteten Hangeweiher-Gelände verleben will, dann hat man schon eine Menge Gepäck. Soll das alles im Bus transportiert werden? Offenbar.
Schade, schade, aber es lässt sich wohl nicht anders regeln. Die Stadtverwaltung teilt mit: Die Parkdauer auf dem städtischen Parkplatz Hangeweiher an der Hermann-Löns-Allee wird ab Donnerstag, 30. April, auf vier Stunden begrenzt. Die Regel gilt montags bis samstags von 7 bis 21 Uhr und bis zum Wochenende 12./13. September. Am 13. September endet die diesjährige Freibadsaison.
Park+Ride ist auf diesem Parkplatz während der Freibadsaison nicht möglich, die entsprechende P+R-Beschilderung im Umfeld wird demontiert. Foto: AachenNews Archiv
Autofahrer*innen müssen ihre Parkzeit mit einer Parkscheibe nachweisen. Die entsprechende Beschilderung werde an den beiden Ein- und Ausfahrten des Parkplatzes aufgestellt. Von der Idee, am Hangeweiher mittels einer Parkpalette die Zahl der Parkplätze zu verdoppeln oder gar zu verdreifachen, ist die Politik leider wieder abgekommen.
Zum Hintergrund: Die veränderte Parkregelung auf dem Parkplatz Hangeweiher steht im Zusammenhang mit der Freibadsaison, die am 1. Mai beginnt. Bereits im Vorjahr war sie erstmalig für die Zeit der Freibadsaison von Mai bis September auf dem Parkplatz eingeführt worden.
Mit der Zeitbeschränkung auf vier Stunden will die Stadt sicherstellen, dass der Parkplatz vor allem von Besuchenden des Freibads genutzt wird und nicht von Dauerparkenden.
Dieser „Besucher“ kam weder mit Termin noch mit Ausweis, dafür aber mit markanter Gesichtsmaske: Ein Waschbär hat am Samstag, 25. April, für einen ungewöhnlichen Einsatz im Bereich des Zentralen Polizeigewahrsamsdienstes gesorgt.
Ein neugieriger Waschbär besucht den Gewahrsamsdienst der Polizei. Wollte er die Gitter testen? Foto: Polizei Aachen
Gegen 9.15 Uhr wurde das Tier erstmals in der Schleuse gesichtet. Statt sich jedoch von der ungewohnten Umgebung beeindrucken zu lassen, zeigte sich der Waschbär ausgesprochen entspannt – und zugleich wenig kooperationsbereit. Mehrere „freundliche Hinweise“ zum Verlassen des Geländes ignorierte er konsequent und zog sich kurzerhand in den Rollkasten des Tores zurück.
Auch das Hinzuziehen fachkundiger Unterstützung konnte ihn zunächst nicht umstimmen. Doch die Lage regelte sich schließlich ohne weiteres Einschreiten: Bei einer gemeinsamen Nachschau einige Zeit später war der Waschbär bereits wieder verschwunden.
Der Einsatz war damit abgeschlossen. Zurück bleibt eine Geschichte, die zeigt: Nicht jeder „Eindringling“ verfolgt kriminelle Absichten – manche sind einfach nur neugierig.
Extra-Hinweis der Polizei:
Waschbären sind in Städten keine Seltenheit mehr und mancherorts sogar eine Plage. So niedlich sie auch aussehen: Es sind Wildtiere. Bitte Abstand halten, nicht füttern und ihnen ihren Rückzugsraum lassen. Falls doch mal etwas nicht stimmt: Ordnungsamt oder Jagdbehörde helfen weiter – im Notfall natürlich auch die Polizei.
Am Montag (04. Mai) ist die Polizei Aachen gegen 18 Uhr über eine mutmaßliche Bombendrohung am Kaiser-Karls-Gymnasium (am Augustinerbach) informiert worden. Unmittelbar nach Eingang der Mitteilung seien dann Einsatzkräfte zur Schule entsandt worden, so wird mitgeteilt. Das betroffene Gebäude sei weiträumig abgesperrt und anschließend durchsucht worden. Ergebnis: keine Hinweise auf eine konkrete Gefährdung. Die Kriminalpolizei ermittelt. (sk)
Merz ist Festredner
Zwei herausragende Gestalter europäischer Politik kommen als Festredner zur Verleihung des Karlspreises nach Aachen: Bundeskanzler Friedrich Merz und der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis. Beim festlichen Dinner am Vorabend spricht zudem Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank. Alle Informationen zum Karlspreis-Rahmenprogramm und zur Anmeldung findet man unter https://www.karlspreis.de/de/veranstaltungen/rahmenp.
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Aachener Lovebirds: ein tierisches Rendezvous im Blumenbeet zwischen Münsterplatz und Elisengarten, mitten im Fußgängerverkehr.
Freibad ist bereit
Durch das enge Zusammenwirken aller Beteiligten wurde das neue Gebäude vom Freibad Hangeweiher pünktlich zum 1. Mai fertig – trotz Verzögerungen in der Bauzeit. Zur Eröffnung gab es einen beherzten Sprung ins kühle Nass mit Dr. Sebastian Breuer, Vorsitzender des Sportausschusses und Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons (v.l.).
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OB im „Sorglos“
Oberbürgermeister Ziemons setzt seine Reihe der Kneipensprechstunden fort und lädt am Montag, 11. Mai, zum offenen Austausch ins „Sorglos“, Kapellenstraße 32, in Burtscheid ein. Von 19 bis 21 Uhr haben Bürger*innen die Gelegenheit, persönlich mit dem OB ins Gespräch zu kommen.
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Über4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Im April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
WDR-Bericht . . .
. . . über die Koalitionsverhandlungen in Aachen (ab 03:02). Es wollen sich jetzt CDU, SPD, Volt und die FDP auf eine Linie einigen, für die nächsten 4 Jahre, nachdem es zwischen CDU und Grünen zu keiner Einigung gekommen ist. Hier klicken.
Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.
Wer das Fahrrad meidet, noch immer im Auto unterwegs ist, für den/die ist vielleicht diese Seite interessant. Dort wird Geblitzten geholfen, Bußgelder und Flensburg-Punkte anzufechten. In Aachen fordern 5 feste Blitzen zum Langsam-fahren auf. Eher mäßig: Unter 50 deutschen Städten landet Aachen nur auf Platz 40, wenn man die Verteilung der Blitzgeräte auf die Straßenfläche nimmt. Feste Blitzen sind außer Ecke Lothringerstraße/Wilhelmstraße:
Krefelder Straße (B57): Ecke Monheimsallee (stadtauswärts, Ampelblitzer).