Bürgersprechstunde mit Matthias Achilles

Übermorgen, also am Mittwoch, 22. Mai, veranstaltet die Piratenfraktion im Rat der Stadt Aachen wieder ihre wöchentliche Bürgersprechstunde für alle Mitglied im Mobilitätsausschuss und Mitglied der Bezirksvertretung Aachen-Mitte: Matthias Achilles.Bürgerinnen und Bürger. In der Zeit von 16 bis 17 Uhr findet die Sprechstunde im Büro der Piratenpartei Aachen, Wilhelmstraße 85/Ecke Lothringer Straße, statt.
Matthias Achilles, der der mobilitätspolitische Sprecher und Mitglied in der Bezirksvertretung Aachen-Mitte ist, möchte mit  Aachenerinnen und Aachenern  über die Visionen der Piraten für den Verkehr in Aachen sprechen. Wie soll künftig Mobilität in Aachen stattfinden? Und wo wird man sich in welcher Geschwindigkeit bewegen können? Hier hat Matthias schon mal ein paar Takte zum Radverkehr in Aachen gesagt.

Es können aber auch andere Themen, Ideen und Anregungen mit Matthias Achilles besprochen werden.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen.

 

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Neue Pumptrack-Anlage eröffnet

Ende 2015 war das, da wurden sie im Bürgerforum vorstellig und konnten klarmachen, dass sie sich den Bau einer Halfpipe auf dem Gelände des Alten Klinikums (Goethestraße) wünschen. Kinder, die mit Skateboards unterwegs waren, reichten einen Bürgerantrag ein. Jetzt (Mai 2019) sind die Kinder am Ziel. 

Eine neue Pumptrack-Anlage wurde in der Händelsstraße eröffnet. „Das Besondere bei Pumptrack-Anlagen ist, dass man durch viele Erhebungen und Absenkungen mit genug Schwung über die Strecke fahren kann, so dass nicht mehr in die Pedale getreten werden muss“, schreibt die Pressestelle der Stadtverwaltung. Und dass Kinder das Projekt begleitet haben – von der Idee bis zur Verwirklichung

„Kinder und Jugendliche müssen mehr in die Politik miteinbezogen werden“, sagt Bezirksbürgermeisterin Marianne Conradt über die ungewöhnliche Zusammenarbeit mit den Antragstellern.

Die Pumptrack-Anlage befindet sich auf dem Gelände des Kinder- und Jugendzentrums St. Hubertus, Händelstraße 6. Andreas Mauritz, Pfarrer von St. Jakob, hat dazu beigetragen, dass die Pumptrack-Anlage ihre neue Heimat in dem Kinder- und Jugendzentrum gefunden hat. Es sagte bei der Eröffnung:

Es gibt in Aachen einen neuen Ort, an dem Kinder und Jugendliche zusammenkommen können, unabhängig von Alter, Aussehen, oder Herkunft“.

Die neue Pumptrack-Anlage ist offiziell eröffnet. Foto: Von der Stadt Aachen freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

 

 

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FußgängerInnen gegen RadfahrerInnen! Die Sache hat System.

Das Foto zeigt das Parkhaus der Aachen Arkaden in Rothe Erde. Es ist zu zwei Drittel permanent leer. Fahrradparkplätze gibt es dort nur wenige. Aachen – „keine Stadt ist wie diese“, schreibt ein hiesiger CDU-Politiker gelegentlich auf Facebook. Und da hat er in einem Sinne, den er natürlich so nicht meint, tatsächlich Recht.

Ordnungsgemäß abgestellte Räder nehmen den Fußgängern den Platz weg.  Foto: Archiv

Immer mehr Menschen sind bei Wind und Wetter mit dem Rad unterwegs. Gleichwohl fehlt es an allem: Radwege, Fahrradbügel, Fahrradparkhäuser  – die ganze Infrastruktur. Und es kommen sich auf den Bürgersteigen FußgängerInnen und RadlerInnen oft ins Gehege. So kann man erreichen, dass sich Bevölkerungsgruppen gegenseitig anfeinden: Mach ihre Räume möglichst eng und bestimme, dass sie sich diese Mini-Räume teilen müssen.

Exkurs: Oft werden Minderheiten kleine Teilräume zugestanden, wo im Grunde nur für Eine oder Einen Platz ist (Motto: „Es kann nur eine geben“). Schwarze, Juden, Behinderte, Frauen kennen dieses Muster.  Und die Mehrheit wundert sich, dass die gnädig Zugelassenen untereinander in Streit geraten, beim Kampf um die wenigen Plätze.

Nicht gerade selten fahre ich mit dem Rad über den Bürgersteig. Auch da, wo es eigentlich nicht gestattet ist. Und ob ich nun klingele oder nicht: Die Fußgänger erschrecken sich, springen zur Seite, sind sauer. Über den Bürgersteig fahren Radler, weil es auf der Straße viel zu gefährlich ist. Wer möchte schon von einem Pkw oder Bus angefahren werden?

Der massenhafte Umstieg aufs Fahrrad ist nach meiner persönlichen Einschätzung in Aachen politisch nicht gewollt, trotz anderslautender Sonntagsreden. Sonst wäre man  schon längst dabei, die Infrastruktur zu schaffen. Die zuständigen Leute bei der Stadtverwaltung sind unterdessen fahrradfreundlich, können aber ohne politischen Auftrag nur wenig ausrichten. Um die vielen jungen Menschen, die sich Hoffnung machen, tut es mir leid. Eines Tages merken sie, dass sie gegen Windmühlen gekämpft haben. Und dann?

***

Wird fortgesetzt, falls wir demnächst mit E-Roller unterwegs sind:

Bundesrat erlaubt E-Rolleraber nicht auf Gehwegen. Oder anders gesagt: Das Konjunkturprogramm für Chirurgen ist erstmal abgesagt“, schreibt Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt im Checkpoint.

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Zur Neueröffnung ein Fest in der alten Nadelfabrik

Es wird gefeiert, in internationalem Rahmen. Und das aus gutem Grund.

Am Reichsweg in Aachen befindet sich die alte Nadelfabrik, die vor Jahren ganz wunderbar saniert wurde. Das Stadtteilbüro Aachen-Ost / Rothe Erde ist in den vergangenen Wochen in seine neuen Räumlichkeiten in der Nadelfabrik eingezogen.

„Daher sind jetzt alle Einrichtungen, Vereine, Stadtteilinitiativen, Nachbarinnen und Nachbarn herzlichst zum Neueröffnungsfest eingeladen“,

teilt die Stadtverwaltung mit.

Los geht es am Dienstag, 21. Mai, ab 14 Uhr (wer hat da eigentlich Zeit?) im Foyer der Nadelfabrik. Bezirksbürgermeisterin Marianne Conradt und Rolf Frankenberger, Leiter des städtischen Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration, begrüßen alle Gäste und dann wird zum Festprogramm übergeleitet. Es gibt musikalische und lyrische Beiträge, die neuen Angebote des Stadtteilbüros, die neuen Kooperationspartner/-innen sowie viele weitere Einrichtungen im Aachener Osten kann man kennenlernen. Mit kleinen kulinarischen Köstlichkeiten ist für das leibliche Wohl gesorgt.

Wer will, kann auch hereinschauen, um einen Blick in den neuen Büchertauschschrank des Stadtteilbüros zu werfen. Interessenten können  an einer Büchertauschaktion teilnehmen. Dazu bitte gut erhaltene „Tauschware“ mitbringen, gern auch in verschiedenen Sprachen (bitte keine Zeitschriften).

Zudem können die Besucher im neuen Projektraum bei Kaffee und Kuchen die Ausstellung „Fotospaziergänge“ der AWO besuchen.

Quartiersmanagerin Myriam Rawak und alle Kooperationspartner/-innen sind an diesem Tag ebenfalls vor Ort: die AWO Aachen, die VHS Aachen, die Schuldnerberatung Aachen e.V. sowie die Vertretung des Seniorenrates für Aachen-Ost/Rothe Erde.

Im Hintergrund (das weiße Gebäude): die Nadelfabrik.  Foto: Archiv

 

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Fahrräder reparieren, sammeln und losfahren

Immer mehr Menschen sind bei Wind und Wetter mit dem Rad unterwegs.    Foto: Archiv

Wenn am Zweirad ein Teil fehlt oder das Fahrrad „aufgerüstet“ werden sollte, dann ist eventuell folgende Info hilfreich: Die Aktion „Fahrrad wieder flott – mit Teilen vom Schrott“ findet am Samstag, 18. Mai, von 10 bis 14 auf dem WABe-Gelände, Jülicher Straße 352, statt. Übrigens inzwischen zum 14. Mal, wie die Pressestelle der Stadtverwaltung freundlicherweise mitteilt.

„Alte oder ausgediente Fahrräder, die regelmäßig über die Sperrgutsammlung vom Aachener Stadtbetrieb abgeholt werden und Fahrradteile finden neue Besitzerinnen und Besitzer“, sagt Dr. Stephanie Küpper, Projektleiterin von „FahrRad in Aachen“. Am Aktionstag können ganz leicht die benötigten Ersatzteile abmontiert werden, es gibt auch Hilfe. Auch ganze Fahrräder finden manchmal neue BesitzerInnen.

Wer zum Aktionstag kommt, sollte aber eigenes Werkzeug mitbringen.

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„Kinder müssen sich auf dem Fahrrad sicher fühlen“, weiß Dr. Stephanie Küpper von „FahrRad in Aachen. Um das zu erreichen, sollen Kinder das Radfahren schon in der Schule trainieren. Einige Grundschulen in Aachen besitzen eigene Schulfahrräder und wollen den Bestand vergrößern, andere Grundschulen sind im Begriff, einen Fahrradbestand aufzubauen. Aus diesem Grund sucht die Stadt für Grundschulen gebrauchte Kinderfahrräder in der Größe von 18 bis 24 Zoll.

Wer Kinderräder abzugeben hat, möge sich bitte bei der Stadtverwaltung melden: fahrrad-in-aachen@mail.aachen.de.

Werbeblock: Radfahren ist umweltfreundlich, fördert die Entwicklung der Koordination und Motorik, wirkt aktiv dem Trend zum Übergewicht entgegen, verbessert die Wahrnehmung der Umwelt und hilft, sich mit anderen Verkehrsteilnehmern verständnisvoll auszutauschen. 

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Unterdessen heute:

Für Skater und Mountainbiker gibt es eine neue Sportstätte in Aachen: eine neue Pumptrack-Anlage am Kinder- und Jugendzentrum St. Hubertus.

Das Projekt ist aus einem Bürgerantrag, der von Kindern gestellt wurde, entstanden.

Die Einweihung der Anlage ist heute, Mittwoch, 15. Mai, um 16.30 Uhr auf dem Gelände des Kinder- und Jugendzentrums St. Hubertus, Händelstraße 6, in Aachen.

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Es müssen ja nicht die Piraten sein, aber wählt doch mal eine durch und durch fahrradfreundliche und umweltfreundliche Partei. Nicht immer nur Leute, die mit aller Macht dafür sorgen, dass maximal viele Autos die Straßen in den Innenstädten verstopfen und die Luft verpesten. Ja, ich mein’s ja nur gut . . .

Zum Radfahren in Aachen hat übrigens jüngst Matthias Achilles mal ein paar passende Worte gesagt.

 

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Was wird aus Freunder Landstraße, Grachtstraße und Nordstraße?

In jeder Hinsicht eng und unbefriedigend ist die Situation für FußgängerInnen und RadfahrerInnen in Brand auf der Freunder Landstraße. Die Straße führt vom Aachener Ortsteil Freund nach Stolberg.

Das Bürgerforum ist für die BürgerInnen da. Es ist ein politisches Gremium, an das sich Bürgerinnen und Bürger mit Beschwerden und Verbesserungsvorschlägen wenden können. Am kommenden Dienstag, 14. Mai,  trifft sich das Gremium in Brand in der Gesamtschule, Rombachstraße 99. Der Grund: Alle drei Themen der Tagesordnung sind von direkter Bedeutung für den Stadtbezirk Brand*.

Freunder Landstraße.

Erstens wird der Arbeitkreis „FahrRad in Aachen-Brand“ vorstellen, wie er sich eine verbesserte Situation für RadfahrerInnen und FußgängerInnen auf der Freunder Landstraße vorstellt und diese Ideen debattieren lassen. Die Straße ist sowohl Durchgangsstraße als auch Anlieger-Straße. Und wird – wie ich selbst sehen konnte – von Radlern  genutzt. Für die ist die Situation dort echt  gefährlich. In dieser Vorlage könnt ihr bis nach unten scrollen und euch ansehen, wie die Situation derzeit genau ist und wie der Arbeitskreis aus Brand sie verändern möchte. (Zum Radfahren in Aachen hat übrigens jüngst Matthias Achilles mal ein paar passende Worte gesagt)

Die Grachtstraße führt nach Krauthausen. Dort darf man maximal 50 km/h fahren. Soll man diese kleine Straße schließen?

Zweitens geht es um einen Bürgerantrag von Interessierten, die die Grachtstraße auf dem Abschnitt zwischen dem Indeweg und den Feldwegen kurz vor Krauthausen für Autos sperren und in einen reinen Fuß- und Radweg umwandeln möchten. Dieses Ansinnen ist mMn schwer zu verstehen, würde durch die Sperrung der Straße doch das idyllische Örtchen Krauthausen (210 EinwohnerInnen) quasi ganz von Brand abgeschnitten, zumindest verkehrstechnisch. Klar, durch die Grachtstraße brettert man durch, wenn man von der Schroufstraße aus nach Krauthausen fahren möchte. Aber:Diese Strecke ganz zu schließen . . . wem würde das nützen? Den Anwohnern der Schroufstraße vielleicht, denen  etwas Durchgangsverkehr erspart bliebe?

Blick aus dem Fenster. In Krauthausen. Nur 10 Kilometer vom Stadtzentrum Aachen entfernt – und man ist auf dem Land, und es riecht nach Gülle.

Obstwiese in Krauthausen.

Als Drittes wird im Bürgerforum die Stadtverwaltung auf Wunsch der Bezirksvertretung Brand eine Planung für die Einmündung der Straße Gewerbepark Brand in die Nordstraße vorstellen und beraten lassen.

***

Branderinnen und Brander können zuhören, mitreden, vorschlagen und auch ihre Bedenken äußern. Die Stadt ruft alle Interessierten auf, an der nächsten Sitzung des Bürgerforums in Brand teilzunehmen.

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Aula der Gesamtschule Aachen-Brand, Rombachstraße 99.

Gesehen in der Grachtstraße in Brand.

 

*Offenlage: Ich bin als Mitglied der Piratenpartei auch selbst Mitglied des Bürgerforums.

 

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Etwa 177.000 AachenerInnen dürfen wählen. Jede/r nur ein Kreuz

Wen soll man wählen? 38 Parteien und zwei EU-freundliche „Bewegungen“ stehen zur Wahl. Längst nicht alle haben bisher zu Info-Veranstaltungen eingeladen. „DiEM25“ allerdings wohl.

In den Wahlkabinen werdet ihr es am Sonntag, 26. Mai, (Europawahl) nicht leicht haben. Der Stimmzettel ist 94 Zentimeter lang, und ihr müsst euch zwischen 40 Parteien entscheiden. Wer da noch lesen will, der braucht Zeit und blockiert die Kabine.

Aber egal: Geht wählen und wählt eine demokratische Partei, eine Partei, die beispielsweise nicht vom Verfassungsschutz beobachtet wird.  Die Wahlbenachrichtigungen müsstet ihr schon vorliegen haben. Falls ihr die bekommen habt, aber nicht mehr findet, dann reicht auch der Personalausweis. Falls ihr das Bedürfnis habt, das Wahlamt in Aachen aufzusuchen: Es ist in der Peterstraße im Bushof-Gebäude oder am Blücherplatz. Ruft an, das Amt ist zuletzt immer umgezogen.

405.000 Wahlberechtigte gibt es in der StädteRegion. Obacht: Die Stadt Stolberg wählt sich am 26. Mai zugleich noch einen neuen Bürgermeister. Der alte BM ist ja jetzt StädteRegionsrat.

In Aachen gibt es angeblich 177.000 Wahlberechtigte. Hoffentlich machen alle mit. In Monschau gibt es etwa 9500 Wahlberechtigte und in Roetgen fast 6700. Mehr als 41.000 sind es jeweils in Stolberg und Eschweiler, 35.000 in Herzogenrath und in Würselen 29.000.

Neu im Kreis der Parteien sind z. B. „Volt“ und „DiEM25“, die beide betonen, sie seien gar keine Parteien sondern „Bewegungen“. – Wer Hilfe braucht: Hier gehts zum Wahl-O-Mat. 

Hier der Stimmzettel in drei Teile aufgeteilt:

Eine Prognose zum Ausgang der Wahl: Grüne (23 Prozent), CDU (18), Linke (16), SPD (13), AfD (10), FDP (5), Die Partei (4). Das Ganze möglicherweise bei einer Wahlbeteiligung von 60 Prozent (Rekordhoch!)

Interessante Seite, die erklärt, wie Algorithmen arbeiten: https://algorithmwatch.org

 

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TH untersucht soziale Randgruppen im öffentlichen Raum. Beispiel: Bushof

Die Situation am Bushof wird jetzt auch mit wissenschaftlichen Methoden untersucht. Das teilte freundlicherweise die Pressestelle der Stadtverwaltung mit. Studierende des Humangeographischen Instituts der RWTH hätten aktuell im Seminar „Angewandte Stadtgeographie“ unter Leitung von Professor Dr. Carmella Pfaffenbach das Thema „Soziale Randgruppen im öffentlichen Raum“ aufgegriffen und dazu auch ein Interview mit Heidemarie Ernst, Leiterin der Aachener Koordinationsstelle Bushof, geführt.

„Thema war vor allem die Wechselwirkung zwischen sozialen Randgruppen und dem öffentlichen Raum – Obdachlose und Suchtkranke am Kaiserplatz und Bushof Aachen“, so wurde weiter mitgeteilt. Fragen der Studierenden hätten sich entsprechend auf Zahlen, Daten und Fakten zur Situation von Nutzerinnen und Nutzern des Bushofs, der anliegenden Institutionen und Geschäftsleute sowie auf die Aufgabe und das Konzept der Koordinationsstelle bezogen.

Unter anderem seien auch das Bushof-Gebäude an sich und die Wechselwirkung zwischen Menschen mit Suchtproblemen sowie anderen Nutzerinnen und Nutzern für die Studierenden von Interesse gewesen.

Mit dem Lehr – und Forschungsgebiet Kulturgeographie konnte Heidemarie Ernst nach Abschluss des Interviews eine weitere Zusammenarbeit vereinbaren. Professor Dr. Carmella Pfaffenbach und die Studierenden wurden inzwischen in das „Netzwerk Bushof“ aufgenommen. Die Leiterin der Koordinationsstelle wartet nun mit Spannung auf die Ergebnisse der Arbeit der Studenten, die auch in die Maßnahmenplanung am Bushof einfließen sollen.

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Stadtbild: Es wird immer schlimmer

Hier (aktuelles Foto von April 2019) war mal alles grün und hübsch bepflanzt: Aachen, Klappergasse/Ecke Jakobstraße. Alles Grün musste 2015 dem Einstieg für den Kanalbau weichen.

Sommer 2014. Ein halbes Jahr später war alles weg. Kahlschlag.

Wie schön war noch 2015 dieser kleine Platz im unteren Teil der Jakobstraße! Doch dann wurden ratzfatz drei sehr alte, dicke Bäume gefällt und das restliche Grün rausgerissen. Von der schönen 50er-Jahre-Pflasterung blieben ebenfalls nur Reste.

Was für eine Überraschung vor 4 Jahren: Die Bäume wurden eines Morgens einfach gefällt (Foto oben). Sie waren zuvor jedes Jahr beschnitten und gepflegt worden und machten keinen kranken Eindruck.

Jetzt wird dieser kleine Platz als Parkplatz benutzt. Und die wohltuende Wirkung der großen, alten Bäume ist verloren. Die Wohnungen der nahen Umgebung werden bei gutem Wetter unangenehm aufgeheizt.

Klar, dass vor 4 Jahren hoch und heilig zugesagt wurde, dass der Platz wieder hergestellt wird. Jede/r sieht allerdings, dass dieses Versprechen gebrochen wurde. Warum?

Man sieht ein Aachen-Fenster, das wurde zum Glück nicht abgebaut. Was ein Aachen-Fenster ist, das ist einigermaßen korrekt bei Wikipedia beschrieben. Zu sehen sind durch das Fenster: Teile eines mittelalterlichen Kanals, der aus Blaustein gefertigt wurde. Er führte das Wasser der Pau zu einer Getreidemühle, der Brudermühle, die der Gemeinschaft der Stiftsherren des Marienstiftes gehörte.

Ein prominenter Platz also, 100 Meter vom Aachener Dom entfernt. Schade, dass man niemand zur Verantwortung ziehen kann, der diese Nachlässigkeit und Schludrigkeit hinsichtlich des Stadtbildes verschuldet. Verschandelung des Stadtbildes ist ja leider kein Straftatbestand.

Hier war mal alles grün und hübsch bepflanzt. Aachen, Klappergasse/Ecke Jakobstraße.  Es blieb nur ein Rest. Wie es heute aussieht, spottet jeder Beschreibung.

Dieses Video entstand, als mal Biker aus der Eifel im Dom einen Biker-Gottesdienst besuchten. Da sieht man die Situation noch. Der 3. Baum ist da aber schon weg. Der fehlt.

 

Die folgenden Fotos: Archiv

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Tag des offenen Denkmals: Mach einfach mit

„Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ so lautet das diesjährige Motto vom Tag des offenen Denkmals, der am 8. September stattfindet.  Das teilte jetzt Monika Krücken, Leiterin der städtischen Denkmalpflege, mit.

Aus einer Fabrik wird ein Museum. Umbrüche zeigen sich in vielfacher Weise: Als klassische Moderne zu Beginn des 20. Jahrhunderts zum Beispiel an der

Werbeblöckchen.

ehemaligen Schirmfabrik Brauer, dem heutigen Ludwig Forum. Umbrüche können aber auch im Frankenberger Viertel an den verschiedenen Epochen innerhalb des Historismus als Fassadenentwürfe der Neoromanik, Neogotik, Neorenaissance etc. gezeigt werden.

Tiefgreifende Veränderungen und Umbrüche von Gesellschaft und Politik  spiegeln sich in der Architektur und Kunst wider. Themen wären hier zum Beispiel der wirtschaftliche Aufschwung nach dem Zweiten Weltkrieg, sozialer Wohnungsbau, demographischer Wandel oder Globalisierung und Internationaler Stil. Und auch neue Materialien und Techniken schaffen neue Möglichkeiten und können mit den Themen Glas, Stahl, Beton, Freitragende Deckenkonstruktionen oder Verkehr und Transport beleuchtet werden.

„Willkommen sind auch ungewöhnliche und experimentelle Formate oder ein Beitrag, der sich an eine spezielle Zielgruppe – wie zum Beispiel Kinder – wendet“, so Krücken.

Wer Interesse hat, Teil des Programms in Aachen zu werden, meldet sich bitte bis zum 31. Mai an bei Björn Schötten/Kommunikation für Architektur und Kultur (Tel. 0241/40071866, E-Mail: denkmal@synthese-web.de). Folgende Angaben werden benötigt: Was findet statt (Führung, Ausstellung, Planspiel oder anderes)? Wo (Treffpunkt, welches Denkmal)? Wann (Uhrzeit)? Wer (Veranstalter, Verein)?

Um den Beitrag entsprechend darstellen zu können, werden Fotos oder Dokumente benötigt, die gerne auch assoziativ sein dürfen, sowie ein kurzer Text. Wer mitmachen möchte, kann sich zusätzlich direkt bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unter www.tag-des-offenen-denkmals.de anmelden. Dann bittet die Stadt Aachen darum, auf jeden Fall auch Björn Schötten über die Aktivität zu informieren. So kann gewährleistet werden, dass man im lokalen Programmheft für die Stadt Aachen, das in Papierform und im Internet erscheint, aufgenommen wird.Im Grashaus wird regelmäßig über Europa und die Europäische Union  informiert.

 

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