Der Kaufhof, der heißt längst nicht mehr Kaufhof, sondern Galeria und war schon mehrfach pleite. Galeria ist kürzlich (Oktober 2026) zum vierten Mal innerhalb von sechs Jahren in die Insolvenz geschlittert. Und jetzt hat es gewissermaßen auch Aachen getroffen: Das Gebäude in der Aachener Innenstadt steht zum Verkauf.
Wem es gehört und für welche Summe es den Besitzer wechseln könnte, das ist echt schwer zu ermitteln. Die KI sagt, Eigentümer des kompletten Unternehmens sei ein Konsortium aus der US-Investmentgesellschaft NRDC und dem deutschen Unternehmer Bernd Beetz.
Wer das Aachener Haus kaufen will, sollte sich an das Maklerunternehmen Lührmann wenden. Dieses Unternehmen spielt aktuell eine zentrale Rolle bei der Abwicklung und Neuausrichtung der insolventen Warenhauskette Galeria.

Wer auch immer der Eigentümer des Aachener Hauses ist: Galeria ist dort Mieter. Der Gebäudekomplex in Aachen umfasst eine Bruttogrundfläche von rund 53.400 Quadratmetern. Das Gebäude ist ein Mords-Trumm, ein riesiges Ding, wie sie nach dem Krieg blöderweise in die Innenstädte gesetzt wurden. Fürchterliche Teile (wie C&A und Horten) sind das, die heute die Innenstädte verschandeln.
Mit dem Trumm werden auch Parkdecks für 437 Parkplätze verkauft. Dass nach einem Eigentümerwechsel das Gebäude in der Adalbertstraße geräumt wird, das ist absolut nicht sicher. Anders verhält es sich in einer anderen Ecke der Innenstadt: Der Versicherungskonzern Generali wird die Stadt Aachen bis Ende 2030 in Richtung Köln verlassen. Dann steht ein 100 Millionen Euro teurer, erst 10 Jahre alter Baukomplex (in der Aureliusstraße) leer bzw. zur Verfügung. So viele Häuser der Neugier wird Aachen nicht füllen können. Generali ist einer der größten internationalen Versicherungskonzerne und Vermögensverwalter der Welt.



























