Der Himmel über Aachen . . .

. . . am Samstag, 12. November, 2022.

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Wochenmärkte verlegt. Zufahrt eingeschränkt.

Aus Sicherheitsgründen installierte die Stadt Aachen automatisch absenkbare Pilomatenanlagen, von denen eine defekt ist, drei werden aktiviert: an der Jakobstraße (Ecke Judengasse), am Übergang vom Markt zum Büchel (Ecke Rethelstraße) und an der Großkölnstraße (Ecke Mostardstraße). Die werden zum Aachener Weihnachtsmarkt vom 18. November bis zum 23. Dezember, in Betrieb genommen: montags bis freitags von 12 bis 22 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 22 Uhr in Betrieb genommen.

In dieser Zeit können keine Fahrzeuge auf den Markt fahren oder diesen verlassen. Für Rückfragen steht die Stadtverwaltung, Fachbereich Sicherheit und Ordnung, zur Verfügung. Fragen bitte richten an fb32- 230veranstaltungen@mail.aachen.de .

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In der Weihnachtszeit erfreut sich der Mensch in unseren Breitengraden an toten Bäumen. Die wurden eigens gepflanzt um sie nach kurzer Verwendung zügig zu entsorgen. Besonders nachhaltig ist das nicht.

Millionen Bäume liegen schon parat. Ob Leberwurst-Anschneiden oder Bäume fällen und ins Zimmer stellen wie in den 50er Jahren – da ändert sich nichts.

Wer sich über die abgeholzten Bäume freut, ärgert sich womöglich beim Blick in die Krämerstraße. Dort passen Straßenlaternen in moderner Ausführung wirklich sehr gut ins Bild. Aber nix da, der Aachener und die Aachenerin wollen ihre alten, gusseisernen Standleuchten lieber sehen.

Die Buden stehen auf dem Katschhof eng beieinander wie immer. Dort werden sich die Menschen dicht an dicht an den Auslagen vorbeischieben. Pandemie? Corona? Covid? Alles vorbei. Der Gesundheitsminister weiß von aktuell 1000 Coronatoten pro Woche, er sieht eine Winterwelle mit neuen Varianten und eine zunehmende Zahl von Beschäftigten mit Long Covid auf uns zukommen.

Das hat uns gerade noch gefehlt: Zum Fachkräftemangel kommen noch viele Kranke hinzu.

Wie wird in diesem Jahr die Weihnachtszeit, wo wieder Flüchtlinge in großer Zahl in die Städte strömen, wo gerade bekannt wurde, dass dieses Jahr im Krieg auf beiden Seiten je 100.000 Tote zu beklagen sind. Kommt da noch die fröhliche Weihnachtsstimmung auf? Schwerlich.

Bis zum Fest produzieren wir auf dem Weihnachtsmarkt Berge von Müll. Formschöne Behälter in Holzoptik stehen schon bereit.

Die Wochenmärkte in Aachen-Mitte findet ihr bis Jahresende nicht an ihren gewohnten Standorten. Der Dienstagsmarkt und der Donnerstagsmarkt sowie der Biomarkt wurden an den Elisenbrunnen verlegt.

Das wird spannend

Der Wochenmarkt, der dienstags eigentlich auf dem Markt vor dem historischen Rathaus stattfindet, ist im Rahmen einer Testphase vor sechs Monaten an den Elisenbrunnen gezogen. Ziel war es, herauszufinden, wie der Wochenmarkt unter anderem von Besucher*innen an einem Ort mit direkter Busverbindung angenommen wird.

An welchem Standort der Markt ab Frühjahr 2023 stattfinden wird, das wird im Dezember entschieden und dann auch hier mitgeteilt. Die Händler hatten jahrelang dafür gekämpft, ihre Ware am Elisenbrunnen anbieten zu dürfen. Die Umsätze seien am Elisenbrunnen gut, auf dem Markt aber so schlecht, dass sich fast die Arbeit nicht lohnt.

Der Umzug war ihnen bisher immer (zu Zeiten der Oberbürgermeister Linden und Philipp) untersagt worden. Der Grund: Man fürchtete von Seiten der Politik und der Stadtverwaltung, ohne die Händler und ihre teils ausladenden und gefällig anzusehenden Stände verliere der ganze Marktplatz an Attraktivität.

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Vorträge: „Wie wir die Energiekrise überwinden können“

Neue Lösungen zur Energieversorgung müssen gefunden werden. Diese Lösungen haben mit dem russischen Gaslieferstopp und den extremen Preisausschlägen auf dem Energiemarkt eine ganz aktuelle politische – und für viele Betriebe und Privathaushalte sogar existentielle – Dimension bekommen. 

Erklärtes Ziel ist, den Ausbau von Produktion und Speicherkapazität von Wind-, Wasser- und Sonnenenergie schnellstmöglich voranzutreiben und noch bestehende Abhängigkeiten weiter zu reduzieren. Die Energiewende muss dabei zuallererst auch von Kommunen, Stadtwerken und weiteren regionalen Energieakteuren mitgeplant und umgesetzt werden. 

Welche Ideen es dazu gibt, das wird erläutert am Dienstag, 29. November, ab 18 Uhr bei der Trianel GmbH, Krefelder Str. 203Gäste sind Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, Prof. Dr. Albert Moser, Direktor des IAEW RWTH Aachen, Dr. Christian Becker, Vorstand der STAWAG, und Udo Sieverding, Bereichsleiter Energie der Verbraucherzentrale NRW. 

Albert Moser referiert zum Thema „Wie wir langfristig die Energiekrise überwinden können“. Christian Becker erklärt den Beitrag von Stadtwerken zur Umsetzung der Energiewende vor Ort und Udo Sieverding erläutert „Kurzfristige Effekte und langfristige Implikationen – wie die Energiekrise den Verbraucher betrifft“. Im Anschluss an die Vorträge folgt unter der Moderation von Sven Becker, Trianel GmbH, eine Podiumsdiskussion. Wegen begrenzter Kapazitäten wird um Anmeldung gebeten bis zum 25. November unter presse.marketing@mail.aachen.de.

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Stadt unterstützt Aachener Unternehmen bei der Bewältigung der Energiekrise

Steigende Energie- und Rohstoffpreise stellen Unternehmen vor besondere Herausforderungen. Gleichzeitig erschweren es die Inflation und die daraus resultierenden Preissteigerungen den Unternehmen, Investitionen in eine nachhaltige Entwicklung und Ausrichtung ihrer Betriebe vorzunehmen.

Entsprechend wichtig sei es, die Aachener Unternehmen in ihren Bemühungen zur Steigerung der Nachhaltigkeit in der Wirtschaft zu unterstützen. Das teilte die Stadtverwaltung, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing, jetzt mit.

Die Stadt fördert aktuell mit dem „Fonds nachhaltige und effiziente Wirtschaft“ Beratungsleistungen und konkrete Investitionen von Unternehmen im Stadtgebiet. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen sagt: „Der Fonds ist mit Blick auf Herbst und Winter ein gutes Instrument, um schnell Unterstützung anzubieten und so der anhaltenden Energiekrise entgegenzuwirken.“

Anträge können durch alle Unternehmen und Unternehmensverbünde im Stadtgebiet Aachen gestellt werden. Es gibt keine Einschränkung bei der Unternehmensform, -größe oder Branche. So können sich unter anderem auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs), Start-ups und Gastronom*innen bewerben. 

Ziel des Fonds ist die Steigerung der Energieeffizienz, die Unterstützung von Unternehmen bei der Bewältigung der steigenden Energiekosten, der Ausbau der erneuerbaren Energien sowie eine nachhaltige und resiliente Unternehmensentwicklung. Der Fonds gliedert sich in die Themenbausteine Energie- und Stoffeffizienz, nachhaltige Unternehmensgestaltung und Sonderanlagen für erneuerbare Energien. Förderfähig sind Beratungsleistungen und/oder Investitionen in diesen Themengebieten.

Unternehmen können noch bis zum 30. Juni 2023 einen Antrag im Rahmen des Fonds stellen. Infos zu den Teilnahmebedingungen sowie den entsprechenden Bewerbungslink gibt es unter aachen.de/nachhaltige_wirtschaft 

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Endlich: Arbeiten am Vennbahnweg haben begonnen

Der Radweg zwischen Aachen und Brand war früher mal eine Bahnstrecke. Mit der Bahn muss dort niemand mehr fahren, es konnte dort ein passabler Fahrradweg angelegt werden. Der ist allerdings sehr gut frequentiert und wird jetzt endlich etwas breiter ausgestaltet.

Skater, Roller, Leute in Rollstühlen und Menschen mit Kinderwagen, Radfahrer*innen in Menge und Spaziergänger – alles tummelt sich auf dem Vennbahnweg und strebt von Aachen aus nach Brand, Kornelimünster und Walheim oder noch weiter in die Eifel hinein und zurück. Einzelheiten kann man hier nachlesen.

Baumschützer hängen jedes Mal quer unter der Decke, wenn am Rande des Vennbahnweges ein paar Bäume gefällt werden. Dass es besser ist, den Vennbahnweg auf Kosten weniger Bäume zu verbreitern als die Radfahrer*innen auf der Trierer Straße fahren zu lassen, diese Perspektive können Baumschützer nicht einnehmen. Es ist ihr gutes Recht zu protestieren. Allerdings auf dem Rad die Trierer Straße zu befahren, das ist eine Zumutung und holt am Ende niemand raus aus dem Auto aufs Fahrrad.

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Das ist uns aufgefallen

Die Krämerstraße mitten in Aachens Innenstadt ist fast fertig. Es liegen jetzt dort Pflastersteine, über die auch behinderte Menschen gut rüberkommen. Die Straße hat bezüglich ihrem Erscheinungsbild gewonnen, sie sieht etwas eleganter und breiter aus. Wie sie zuvor aussah, das sieht man hier.

Unterdessen haben wir in Aachen zwei Bäume weniger. Sie sollen beim Fällen fast von selbst zusammengebrochen sein. Diesen Sommer spendeten sie noch Schatten auf dem Markt, dort werden im kommenden Frühjahr zwei neue Bäume gepflanzt. Und zwar solche, die mit der Trockenheit und den heißen Temperaturen besser auskommen als die am Montag gefällten Kastanien. Stadtbäume eben, nicht ganz so schön aber klimaresistent.

Die Kastanien hätten durch herabfallende, morsche Äste die Besucher*innen des Weihnachtsmarkt verletzten können, teilten die Baumfachleute der Stadtverwaltung mit. Ein hartnäckiger Pilzbefall hat übrigens zu ihrem Ende beigetragen. Von dieser Pseudomonas genannten Krankheit sind in Aachen relativ viele Kastanienbäume befallen, die alle noch gefällt werden müssen. Traurig.

Da kommt Freude auf: Wir haben wieder einen Weihnachtsmarkt. Der wird schon seit Tagen von vielen fleißigen Menschen aufgebaut. Eröffnet wird der Weihnachtsmarkt am Freitag, 18. November.

Bis 23. Dezember – also rund vier Wochen lang – verwandeln sich die Plätze und Straßen rund um den Aachener Dom und das Rathaus in ein Weihnachtsdorf. Es ist eine sehr kommerzielle Angelegenheit.

Zum Weihnachtsmarkt gehört ein Weihnachtsbaum. Der wurde gestern nach Aachen gebracht und aufgestellt (s. unten). Es mussten somit dieser Tage drei Bäume dran glauben, zwei Kastanien und ein Nadelbaum.

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Zwei Termine zum Thema „Mobilität“

Aachen soll klimaneutral, klimaresilient und lebenswert gestaltet werden. Die Innenstadt soll für alle Verkehrsteilnehmer*innen gleichermaßen gut erreichbar und für Familien und Besucher attraktiv sein.

Die Aachener Kommunalpolitiker*innen haben die Stadtverwaltung beauftragt, die Mobilität in der Innenstadt neu zu organisieren: Mit verbesserten Bedingungen für den gesamten Umweltverbund, mit weniger Autos und mit lebenswerteren öffentlichen Räumen. 

Als Vorbereitung auf weitere Entscheidungen will die Stadt Aachen in Kooperation mit der Initiative Aachen e.V. nun den Dialog eröffnen. Die Stadt lädt zu zwei „Mobilitätsforen“ ein. Wer immer nur meckert über die angeblich „autofeindliche“ Innenstadt sollte sich am besten mal zu den Mobilitätsforen hinbegeben und mitdiskutieren.

Beim ersten Mobilitätsforum am Dienstag, 15. November, stellt die Verkehrsplanerin Ann Plass das von ihr seit dem Jahr 2017 maßgeblich betreute Konzept der „Schleifenerschließung“ der belgischen Stadt Gent für den Kraftfahrzeugverkehr in der Aula Carolina, Pontstraße 7-9, vor. Beim zweiten Forum am Dienstag, 29. November, gibt es im Forum M der Mayerschen Buchhandlung, Buchkremerstraße 1-7, einen Überblick darüber, wie europäische Städte die Transformation ihrer Innenstadtmobilität gestalten. Referentin ist Martina Hertel vom Deutschen Institut für Urbanistik aus Berlin. 

Beide Veranstaltungen beginnen um 16.30 Uhr und dauern bis 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten über das Anmeldeformular unter www.aachen.de/vep.

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Auch Eilendorf soll sich weiterentwickeln: Mobilitätskonzept wird erstellt 

Wer in Eilendorf wohnt, den könnte die folgende Info interessieren: Der Aachener Stadtbezirk Eilendorf hat mit einer teilweise hohen Verkehrsbelastung zu tun. Die wirkt sich negativ auf die Verkehrssicherheit und die Umweltsituation aus. Um das zu verändern, soll für Eilendorf ein Mobilitätskonzept erstellt werden.

Eine Auftaktveranstaltung für Bürger*innen zum Mobilitätskonzept Eilendorf ist für Dienstag, 8. November, geplant. Sie beginnt um 17 Uhr an der Von-Coels-Straße 214 im Freien und dauert bis 19 Uhr. Das Büro Mobildenker wird den Aufbau des Konzeptes sowie den Zeitplan bis zu dessen Fertigstellung vorstellen. Die Bürger*innen können anschließend ihre Meinungen, Ideen und Erfahrungen in Bezug auf die Mobilität in Eilendorf einbringen.

Im August 2022 hatte die Stadt Aachen das Verkehrsplanungsbüro Mobildenker damit beauftragt, das neue Mobilitätskonzept zu erstellen. Die Ergebnisse sollen die Grundlage bieten, den Stadtbezirke verkehrlich weiterzuentwickeln.

In Eilendorf, Garagen der Freiwilligen Feuerwehr auf der vielbefahrenen Von-Coels-Straße.

Überdies sollen die Ergebnisse in die Verkehrsentwicklungsplanung der Stadt Aachen einfließen. Bei der Entwicklung des Mobilitätskonzepts Eilendorf werden vielfältige Beteiligungsformate eingesetzt, darunter Workshops und Planungsspaziergänge. Auch die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist eingeplant.

Die Idee für das Mobilitätskonzept geht zurück auf einen Beschluss der Bezirksvertretung Eilendorf. Die Mitglieder des politischen Gremiums erhoffen sich von dem Konzept, besser als bisher die Straßenräume zu entdecken, in denen es Gefahren und Handlungsbedarf gibt. Im engen Zusammenspiel mit der Bevölkerung sollen die Verkehrssituation sowie die Luft- und Lärmqualität in Eilendorf deutlich verbessert werden.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Ab 7. November: Vennbahnweg gesperrt, Teilstück wird verbreitert

Der Vennbahnweg wird auf einem rund 450 Meter langen Teilstück zwischen der Philipsstraße und einer kleinen Zufahrt am Eisenbahnweg verbreitert. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 7. November, in der Früh und dauern rund sechs Wochen. Das teilte jetzt die Stadtverwaltung mit.

Da in den nächsten Wochen überdies die Bauarbeiten für den neuen Skaterpark auf einem Gelände zwischen Eisenbahnweg und Vennbahnweg beginnen werden, wird der Vennbahnweg auf dem gesamten Abschnitt zwischen der Philipsstraße und der Brücke des Madrider Rings für den Fuß- und Radverkehr komplett gesperrt. 

Eine Umleitung für den Fuß- und Radverkehr wird in beiden Richtungen ausgeschildert. An der Philipsstraße werden die, die zu Fuß oder mit dem Rad in Richtung Eilendorf und Brand unterwegs sind, auf den Gehweg des Eisenbahnwegs umgeleitet und von dort zur Kreuzung am Madrider Ring und weiter in die Neuenhofstraße geführt. Auf Höhe eines Wirtschaftswegs zum Vennbahnweg wird eine Baustellenampel aufgestellt, damit das sichere Queren der Neuenhofstraße garantiert ist. 

In Richtung Innenstadt wird der Fuß- und Radverkehr auf dem Vennbahnweg auf folgender Route sicher umgeleitet: Wirtschaftsweg, Neuenhofstraße (Ampel), Kreuzung Madrider Ring, Madrider Ring, Freunder Weg, Zeppelinstraße und zurück zur Kreuzung Eisenbahnweg/Philipsstraße.

Es gab Leser-Beschwerden. Aber: Fotos von der Sperrung werden noch geknipst. Unten nur einfach zwei Fotos aus dem Archiv, die in einer gewissen diffusen Verbindung zum Vennbahnweg stehen. Tja, bessere Fotos hatten wir gerade leider nicht zur Hand.

Blick (im Sommer 2021) auf eine Brücke, über die der Vennbahnweg führt über die der Vennbahnweg nicht führt. Falsches Viadukt. Foto: AachenNews Archiv

Ziemlich schmal: der Vennbahnweg zwischen Aachen und Kornelimünster. Foto: AachenNews Archiv

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Teure Poller sollen schützen, bleiben aber in der Erde stecken

Auf dem Foto sind Versenk-Poller zu sehen, in der Fachwelt Pilomaten genannt, bzw. sie sind hier gerade nicht zu sehen, denn die Anlage ist kaputt. Die Poller bleiben in der Straße und kommen nicht mehr raus. Fataler Defekt.

In der Vorweihnachtszeit werden wieder tausende Menschen an den Buden vorbeischlendern und sich darauf verlassen, dass durchgeknallte Fanatiker nicht mit einem Kfz in die Menge reinfahren können. Im Sommer 2018 hatte man Angst vor Terroristen, und etliche Kommunalpolitiker*innen hielten die Installation der Terrorpoller für geboten. AachenNews berichtete unter anderem hier und warnte vor dem Schüren vom Angst.

Jetzt – im Herbst 2022 – fällt auf, dass man z. B. die Poller in der Hartmannstraße/Ursulinerstraße schon lange nicht mehr gesehen hat.

Ein Leser von AachenNews hatte via Mängelmelder nachgefragt und die Auskunft erhalten: „Da zur Instandsetzung umfangreichere Arbeiten notwendig sind, wird die Polleranlage erst nach dem Weihnachtsmarkt repariert.“

Dass die Poller defekt sind, ist also bekannt, aber erst nach Weihnachten werden sie repariert? Wenn alle Buden abgebaut sind und im Januar/Februar die Innenstadt wie ausgestorben ist? Macht das Sinn? Hätte man nicht früher . . . War die Anschaffung überhaupt sinnvoll? Die Teile sollen alle zusammen eine halbe Million Euro gekostet haben.

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Zehn Tonnen Sand für den Rasen im Elisengarten

Foto: Stadt Aachen/Lana Maas

Dicht gewachsener, satt-grüner Rasen auf rund 1.500 Quadratmetern Fläche im Elisengarten – ein schöner Anblick. „Doch der Schein trügt“, teilt die Stadtverwaltung mit.

Bei näherem Hinsehen zeige sich nämlich, „dass der Rasenansatz an der Oberfläche bereits fault“. Die Gründe dafür seien vielfältig und fänden sich unter anderem im Bodenaufbau der beliebten Aachener Grünanlage.

Die Mitarbeiter*innen des Stadtbetriebs müssen sich bei der Gestaltung der einzigen Grünfläche im Zentrum der Stadt die größte Mühe geben. Die Pflege ist komplizierte. Jüngst erst hatte dies eine Rolle gespielt, als u. a. wegen regelmäßiger Zertrampelung des Rasens eine Weihnachtsmarktbude (Hütte 16) dort nicht mehr stehen durfte. Wobei man sich schon immer gefragt hatte, über welche Spezialbeziehungen zur CDU der Hütten-Betreiber aus der Hartmannstraße verfügt, dass er jahrelang seine Bude da aufstellen durfte, wo sonst niemand stehen durfte?

Am gestrigen Mittwoch, 2. November, arbeiteten zehn Gärtner*innen des Stadtbetriebs im Elisengarten. Das Presseamt teilt mit: Mit einem Rasenlüfter sei die gesamte Fläche aerifiziert worden. „Es entstehen fingerdicke, etwa fünf Zentimeter tiefe Löcher. Mit Rechen und Rasenkrakeln arbeiten die Gärtner*innen anschließend ein Gemisch aus Dünger und Sand ein.“

Rund zehn Tonnen Sand verarbeiten die Gärtner*innen im Elisengarten. Die langfristige Wirkung werde sich voraussichtlich im kommenden Sommer zeigen, so die optimistische Voraussage der Verwaltung.

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