Am 3. Juli geht es wieder los: „Sport im Park“

In Aachen beliebt: Gemeinsames Turnen, Tanzen, Spielen. Foto: Sport im Park

Eins ist mal klar: „Sport im Park“ ist eine wirklich coole Sache. Macht Spaß, macht fit und bringt in der Pandemie verloren gegangene Kraft zurück.

Das Angebot startet am 3. Juli. Es wird erweitert von vier auf sechs Wochen. Bürger*innen können sich wieder auf ganz verschiedene Sport- und Bewegungsangebote freuen. „Sport im Park“ findet in über 10 Parkanlagen statt. In Brand, Haaren, Eilendorf, Laurensberg, Burtscheid, im Westpark und in der Innenstadt könnt ihr schwitzen: kostenlos, unverbindlich und ohne Anmeldung!

Anfänger, sportbegeistert, aktiv oder sogar athletisch? Bei mehr als 530 kostenlosen Sportkursen von 45 Vereinen und Sportanbietern ist für jede Altersgruppe etwas dabei. In petto hat „Sport im Park“ in diesem Jahr Fitness, Ausdauer, Entspannung, Tanz, Sportspiel, Mobilität und Gesundheit.

Letztes Jahr kamen in nur vier Wochen über 18.000 Teilnehmer*innen in Aachens Grünanlagen zusammen. „Nach Monaten der ‚sportlichen Pause‘ ist das für viele eine tolle Möglichkeit, sich wieder im Freien zu bewegen und Sport zu treiben“, sagt Aachens Sportdezernentin Susanne Schwier. – (Diese Dame ist in der Stadtverwaltung übrigens zuständig für die nicht gerade kleinen Bereiche Bildung und Kultur, Schule, Jugend und Sport. Wie ein einzelner Mensch so viele Arbeitsbereiche zur Zufriedenheit aller Betroffenen schaffen kann/soll, ist ein Rätsel.)


Besondere Regeln unbedingt beachten

Äußerst wichtig: Abstand halten und ein respektvoller Umgang miteinander. Bei sportlicher Aktivität im Freien gibt es derzeit zwar keine Maskenpflicht, empfohlen wird jedoch eine Gesichtsmaske bis zum Einnehmen des Platzes anzuziehen. Nachweispflicht eines Corona-Antigentest oder der Immunisierung entfällt.

Daniel Gier, „Sport im Park“-Organisator: „Im Vordergrund stehen die Gesundheit, Spaß und Motivation. Alle Kurse können kostenlos und unverbindlich ausprobiert werden. Wir freuen uns sehr, dass auch 2021 wieder für jede sportliche Vorliebe und jeden Alters- und Könnensstand das passende Angebot dabei ist!

Alle Infos und der Kursplan unter www.sportimpark-aachen.de.

Immer auf dem Laufenden bleiben über die Social-Media-Kanäle: www.instagram.com/sportimparkaachen

www.facebook.com/sportimparkaachen

Hauptsponsor ist die Sparkasse Aachen, Sportförderer ist die STAWAG

Infos: Stadtverwaltung Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Gendern führt übrigens dazu, dass ein siebenjähriges Mädchen nicht mehr denkt: „Ach, Feuerwehrmann, ist nichts für mich, das ist ja ein Männerberuf.“

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Stück vom Templergraben ist bald Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und Bussen vorbehalten

Wer von Forst aus quer durch die Stadt etwa zum Klinikum fahren will, der/die bekommt eventuell in Kürze ein Problem. Die Tour geht nämlich bald nicht mehr so einfach quer durch die Stadt, denn ein Stück vom Templergraben (zw. Super C und dem Hauptgebäude der RWTH) wird geschlossen. Ein Teil vom Templergraben wird „Reallabor“.

Bitte erinnert euch daran, welches Wehklagen und Geschrei sich erhob, als die Straße vor dem Elisenbrunnen für den Durchgangsverkehr gesperrt wurde. Heutzutage möchte man diese Sperrung nicht mehr missen. So werde es auch am Templergraben geschehen, vermuten die Befürwortet des Reallabors und wollen das einfach mal 4 Monte lang testen.

Vieles weiß man bekanntlich erst genau, wenn man es mal ausprobiert. Das war zum Bespiel am Adalbertsteinweg so. Dort hat man erlebt: Einfach eine Spur für Pkw zu schließen und den Radfahrer*innen zur Verfügung zu stellen, das schafft mehr Probleme als es löst. Wie wird es uns nun mit dem Templergraben ergehen?

Im Reallabor soll erprobt werden, wie sich die sogenannte Netzunterbrechung auf den Templergraben und die umliegenden Straßen auswirkt“, heißt es in einer Mitteilung des Presseamtes. Lässt sich der Autoverkehr durch die neue Situation beruhigen? Lassen sich Krach, schmutzige Luft und gefährliche Situationen reduzieren?

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Das „Reallabor Templergraben“ beginnt diesen Freitag, 18. Juni. Zwischen Wüllner- und Schinkelstraße verändert sich an diesem Tag die gewohnte Verkehrsführung. Bis zum 25. Oktober 2021 ist der Templergraben auf diesem Abschnitt Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und Linienbussen vorbehalten. 

Der motorisierte Kraftfahrzeugverkehr auf dem Grabenring wird von der Königsstraße und vom Pontdriesch aus über den Alleenring (Turmstraße, Junkerstraße) umgeleitet. Die Geschäfte und Wohnhäuser im Umfeld des Templergrabens und umliegender Straße sind für den privaten und gewerblichen (Liefer-)Verkehr weiterhin erreichbar.

Zurück geht die Idee des Reallabors auf einen Antrag, den die Verkehrsinitiativen Uni.Urban.Mobil. (U.U.M.), Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) und Verkehrsclub Deutschland (VCD) im Jahr 2020 gestellt hatten. Sie fordern, den Durchgangsverkehr auf dem Templergraben im Umfeld des RWTH­-Hauptgebäudes zu unterbinden. Diesen Mitglieder-starken Organisationen geht es darum, den gesamten Grabenring zu einem innerstädtischen Radverteilerring weiterzuentwickeln. Es wird angenommen, dass das Reallabor dazu beitragen kann, die Mobilitätswende voranzubringen und die Stadt lebenswerter zu machen. 

Zum Auftakt sind Aktionen geplant

Das am 18. Juni beginnende „Reallabor Templergraben“ ist mit verschiedenen Aktionen von Freitag bis Sonntag (18. bis 20. Juni) verbunden. 

Die Ecke Templergraben/Eilfschornsteinstraße. Fotos: AachenNews Archiv

Freitag, 18 Juni 

Am Freitag, 18. Juni, startet um 14 Uhr am Platanenplatz eine Fahrradtour vom Templergraben in den Campus Melaten und zurück. Die Tour dauert rund zwei Stunden. 

Die Initiative Uni.Urban.Mobil. informiert ab 14.30 Uhr am Templergraben über ihre Aktivitäten und was sie mit der Idee eines verkehrsberuhigten Templergrabens erreichen möchte. 

Der Allgemeine Studierenden-Ausschuss (AStA) bietet von 14 bis 18 Uhr eine Fahrradwerkstatt vor dem Super C an. 

Von 16 bis 18 Uhr kommen Infostände der Firmen Madame Cargo und Velocity am Templergraben dazu. Interessierte bekommen hier praktische Hinweise zu Lastenfahrrädern und elektrisch betriebenen Leihfahrrädern. 

Und im Rahmen der städtischen Kampagne „FahrRad in Aachen“ können Interessierte ab 17 Uhr auf dem Platanenplatz das Fahren mit Lastenrädern ausprobieren und trainieren. 

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Am Samstag, 19. Juni, beginnt um 12 Uhr der Umzug der Wanderbaumallee auf dem Templergraben. Die Wanderbäume sind ein Teil den Reallabors Templergraben und sollen zeigen, wie öffentliche Flächen temporär anders genutzt und dort die Lebensqualität erhöht werden können. Zusätzlich zur Wanderbaumallee ist auch eine Kunstaktion geplant. 

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Am Sonntag, 20. Juni, folgt um 14 Uhr eine „Rolldemo“. Mit Inlinern, Skateboards, Rollschuhen, City-Rollern und allem, was rollt, also auch Fahrrädern, fahren alle Beteiligten zwei Runden über den gesamten Grabenring. Die Demo wird am Templergraben mit einer Kundgebung enden.

Weitere Aktionen in der viermonatigen Testphase bis zum 25. Oktober werden vorbereitet.

Weitere Informationen im Internet: www.aachen.de/templergraben

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UPDATE: Straßendecke eingebrochen. Reparatur wird bis zu 3 Wochen dauern

Auf der Joseph-von-Görres-Straße im Aachener Ostviertel hat der Aachener Stadtbetrieb heute (14. 6.) einen Hohlraum unter der Straßendecke festgestellt. Teile der Asphaltdecke sind eingebrochen.

Aus diesem Grund musste der Abschnitt zwischen der Kreuzung Stolberger Straße und Peliserkerstraße kurzfristig voll gesperrt werden. Als Ursache wurde eine Kombination aus defektem Kanalschacht und defekter angeschlossener Straßenablaufleitung ausgemacht.

Dadurch habe sich, so teilt das Presseamt mit, ein Hohlraum gebildet, der etwa 50 Kubikmeter groß ist. Die Regionetz ist mit einer Fachfirma bereits dabei, den Kanalschacht freizulegen und mit der Sanierung zu beginnen. 

Da das Ausmaß der nötigen Sanierung noch nicht in vollem Umfang abzusehen ist, muss die Vollsperrung zwischen den Einmündungen Peliserkerstraße und Gneisenaustraße bis auf Weiteres bestehen bleiben. Die Joseph-von-Görres-Straße ist nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren.

Der Fußverkehr kann an der Baustelle vorbeigeführt werden, Radfahrer*innen müssen absteigen und den Fußweg benutzen. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zu drei Wochen in Anspruch nehmen.

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Plötzlich Hohlraum entdeckt: Joseph-von-Görres-Straße ist derzeit voll gesperrt

Sachen gibt’s. Auf der Joseph-von-Görres-Straße (s. Foto) im Aachener Ostviertel hat der Aachener Stadtbetrieb einen Hohlraum unter der Straßendecke festgestellt. Das teilte heute (14. Juni) das Presseamt per Mail mit.

Teile der Asphaltdecke sind eingebrochen. Aus diesem Grund muss der Abschnitt zwischen der Kreuzung Stolberger Straße und Peliserkerstraße kurzfristig voll gesperrt werden. Eine Fachfirma ist bereits dabei, nach der Ursache der Schäden zu forschen. 

Im Anschluss wird die Fahrbahn zunächst provisorisch wiederhergestellt, um die Strecke schnellstmöglich für den Verkehr freigeben zu können. Der Fußverkehr kann weiter über die Joseph-von-Görres-Straße erfolgen.

Radfahrer*innen werden gebeten, abzusteigen und ebenfalls den Fußweg zu benutzen.

Die Joseph-von-Görres-Straße ist eine vielbefahrene Durchgangsstraße in der Nähe vom Europaplatz. Wegen der Sperrung sollte sie weiträumig umfahren werden. Foto: AachenNews Archiv

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Was man wissen sollte, was interessant ist und worüber geredet wird.

„Diashow“ können wir nun auch, aber leider können wir keine Bildunterschriften unter die Bilder klöppeln. Überhaupt machen die Bildunterschriften die meiste Arbeit. Man bedenke: Die Bilder sollen den Text erklären und die Bildunterschriften sollen wiederum die Bilder erklären. Was ist das denn für eine Zirkelei? Es würde übrigens schwerfallen, hier etwas unter die Fotos zu schreiben. Sie sind nämlich wahllos zum Experimentieren verwendet worden, stehen aber in einem inneren Zusammenhang, was bei einer „Diashow“ ja der Fall sein sollte.

Mit dem Bauen von Seiten könnten wir uns viele Stunden und Tage beschäftigen, so viel Spaß macht das. Es ist aber auch mühsam. Und wir hätten dann keine Zeit mehr, uns mit der Aachener Kommunalpolitik zu befassen und euch mitzuteilen, was man wissen sollte, was interessant ist und worüber geredet wird.

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Wusstet ihr, dass die Sparkasse in der StädteRegion (reicht von Monschau/Rohren bis Baesweiler) in den kommenden vier Jahren 32 von 86 ihrer Filialen schließt? 16 machen schon 2021 zu. Es geht halt kaum einer mehr rein in so eine Filiale, Online-Banking ist preiswert, einfach und sehr bequem. Und einen Kredit braucht man auch nicht jede Woche, für den man großartig beraten werden müsste.

Den ländlichen Raum trifft es übrigens besonders hart. Ist ja klar. Die dort lebende, meist ältere Bevölkerung dankt die Vernachlässigung, indem sie vermehrt AfD wählt. Wer kann es ihr verdenken?

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Die wunderbare Montessori-Grundschule in der Mataréstraße (internationalste Schule von Aachen) machte schon seit 2015 auf ihre beengte Raumsituation aufmerksam. Dort befindet sich z. B. die Mensa im Untergeschoss, und der Hausmeister hat gar keinen Raum für sich. 40 Kinder, deren Eltern unbedingt Nachmittagsbetreuung für ihren Nachwuchs brauchen, wurden zuletzt abgewiesen („sorry, wir sind voll“). Was das für Alleinerziehende bedeutet, kann sich niemand vorstellen, der das nicht mal erlebt hat. Aber jetzt: Im Schulausschuss wurde beschlossen, dass die Schule eine Art Anbau bekommt – der soll ihr ganz und gar und mit allen Räumen zur Verfügung stehen.

Das wurde gegen die Empfehlung der Schulverwaltung entschieden und insofern weiß ich nicht, ob ich den Anbau noch stehen sehen werde. Gegen die Verwaltung entschiedene Beschlüsse haben so eine komische Tendenz, plötzlich doch noch unrealisierbar zu sein. Achtet mal drauf.

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Wohin mit all den Altkleidern? In einen Altkleider-Container natürlich. Oder gleich zur WABe in den Freunder Weg 61 bringen. Blöd nur, dass an den Containern so viel Müll abgestellt wird, und dass das Entsorgen so aufwendig und teuer wird, dass das ganze Konzept nicht mehr funktioniert. Es stellen so dermaßen viele Leute ihre Flaschen, kaputtes Spielzeug, Altpapier und Hausmüll, Lumpen und Sperrmüll an den Kleider-Containern ab – das kann so nicht weitergehen. Eine Lösung ist nicht in Sicht.

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Wusstest ihr, dass in Aachen mittlerweile so viele Tempo-30-Schilder rumstehen, dass man wohl besser diejenigen Straßen auszeichnen sollte, bei denen noch Tempo 50 erlaubt ist? Dazu muss in Aachen generell Tempo 30 eingeführt werden, was außer den Parteien CDU und FDP in Aachen die Mehrheit im Rathaus auch tatsächlich so entscheiden möchte. Der Deutsche Städtetag (ein freiwilliger Zusammenschluss aller Städte in Deutschland) hat vorgeschlagen, dass Städte mehr Freiheit gewährt werden sollte, wenn sie umfassend Tempo 30 durchsetzen wollen. Dieser Initiative möge sich Aachen anschließen, meinen Grüne, SPD, DIE Zukunft, Die Linke und die zuständige Dezernentin Frauke Burgdorff.

Weniger Lärm, weniger Luftverschmutzung und weniger Gefahr für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen gibt es bei Tempo 30. Entscheiden muss übrigens der Bundestag, denn bisher darf – laut Straßenverkehrsordnung – in Städten generell 50 km/h gefahren werden, bzw. es gibt keine rechtliche Grundlage dafür, dass Städte sich selbst überall Tempo-30-Zonen einrichten. Sie dürfen nicht einfach von der Regelgeschwindigkeit abweichen. Deshalb darf man z. B. im Pkw auch über den Krugenofen mit 50 km/h brausen, was ziemlich gefährlich ist.

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Und sonst so? Die Diskussionen um die Lebensläufe von Armin Laschet (CDU) und Annalena Baerbock (Grüne) interessieren uns hier überhaupt nicht. Wir halten die Klimakrise und die Pandemie für bedeutender, aber was wissen wir schon?

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat für Freitag, 11. Juni, für die StädteRegion Aachen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 18 ausgewiesen. Samstag war viel Volk in der Innenstadt, es rannte schon fast jede/r ohne Maske rum. Man hatte das Gefühl, das Leben geht massenhaft wieder los. Das Virus freut sich.

Großes Thema ist der Beginn der Fußball-Europameisterschaft – mit reichlich Zuschauern in den Stadien. Das freut uns gar nicht. Wir hätten es besser gefunden, wenn die Meisterschaft nicht stattgefunden hätte, zumindest nicht dezentral und auch nicht mit Zuschauern. Ein Massen-Event, das heißt, dass man das Virus auf die Reise schickt, einmal quer durch Europa. Aber die EM ist ein Business-Ereignis, hat rein monetäre Hintergründe, es soll Kasse gemacht werden. Markus Söder (CSU) sagt, die EM sei „eine Sondersituation“. Als wäre die Pandemie nicht schon die ganze Zeit eine Sondersituation.

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BigBrotherAward verliehen. Kategorie: „Was mich richtig wütend macht.“

Gestern wurde Google mit dem Negativpreis BigBrotherAward ausgezeichnet – und zwar in der Kategorie „Was mich richtig wütend macht“.

Die kluge Rena Tangens von der Datenschutz-NGO Digitalcourage begründete die Vergabe des Preises in ihrer Laudatio mit dem Versprechen des Konzerns, Cookies durch eine Technik namens “FloC” zu ersetzen. Sie sagte: „FLoC ist keine datenschutzfreundliche Technik. Es beendet keineswegs unsere Verfolgung im Netz – eher im Gegenteil. Aber wer könnte das auch ernsthaft von Google erwarten – einem Konzern, der 99 Prozent seines Umsatzes mit Werbung macht.“ Sie sagte, eher glaube sie Piranhas, dass sie Veganer werden wollen.

Der Europaabgeordnete Dr. Patrick Breyer (Piratenpartei) begrüßte die Wahl. Cookie-Banner seien „eine Pest“, und die allgegenwärtige Verfolgung und Analyse im Netz führe zu inakzeptabler Manipulation und Verhaltenssteuerung.

Als Berichterstatter des Innenausschusses kämpft Breyer dafür, dass das neue Digitale-Dienste-Gesetz dem ein Ende setzt und dass der Überwachungskapitalismus im Netz durch faire Geschäftsmodelle wie kontextuelle Werbung abgelöst wird. Er sagte: „Der diesjährige BigBrotherAward für Google trägt dazu bei, auf die Politik Druck zu machen, die bisher ihre schützende Hand über die unethischen Digitalpraktiken der Wirtschaft hält – bis hin zu politischer Manipulation vor Wahlen und Abstimmungen.“

Mit ePrivacy-Verordnung und Digitale-Dienste-Gesetz habe die Netzgemeinde die Chance,  einen grundlegenden Wandel durchzusetzen – „nutzen wir sie!”

Für alle, die nicht wissen, was die BigBrother Awards sind:

Die BigBrotherAwards decken Datenmissbrauch auf und gelten als richtungsweisend, wenn es darum geht, Gefahren für Grundrechte und Privatsphäre früh zu erkennen. Sie warnten schon vor der Gesundheitskarte, der Steuer-ID und der Vorratsdatenspeicherung und wurden bereits an Konzerne wie Lidl, Telekom, Bahn etc. verliehen, noch bevor diese mit großen Datenskandalen auf sich aufmerksam machten. Die BigBrotherAwards wirken: Nach der Verleihung eines BigBrotherAward an Tchibo hat das Unternehmen den Handel mit Kundendaten gestoppt.

Nach der Verleihung des BigBrotherAward für die Computer Science Corporation (CSC) wurden die Vergaberichtlinien für die Aufträge von öffentlichen Stellen geändert, so dass Firmen mit dieser Art von Geheimdienstkontakten dabei nicht mehr berücksichtigt werden. Etliche Bundesländer haben daraufhin ihre Verträge mit CSC gekündigt.

Mehr Informationen unter: https://bigbrotherawards.de/

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#aachenblueht auf Fensterbänken, Balkonen und in Vorgärten

Die 4 Stadtteilbüros hatten sich Anfang der Woche herausgeputzt, um mit den Bürger*innen der Quartiere den Sommer zu feiern. An den Standorten Preuswald, Forst/Driescher-Hof, Kronenberg und Kullen sowie im Stadtteilbüro Ost/Rothe Erde (Reichsweg 30) beteiligte man sich an der Aktion „Aachen blüht“.

Um ganz Aachen das Mitmachen an der Aktion zu erleichtern und um Aachens Quartiere zum Blühen zu bringen, gab es kostenlos beispielsweise FLIP Wildblumen-Samentütchen (s. Foto) und Blumen zum Verschönern der heimischen Fensterbänke und Vorgärten.

Im Mai hatten bereits Blumenfreunde in Laurensberg eine Rasenfläche (60 Quadratmeter) vor dem Verwaltungsgebäude an der Rathausstraße in eine Blühwiese verwandelt. Fachliche Unterstützung erhielten sie von der Bezirkskolonne des Aachener Stadtbetriebes. Auch in Richterich ist eine 70 Quadratmeter große Wildblumenwiese entstanden, die generationsübergreifend angelegt wurde.

Die Oberbürgermeisterin fordert alle Blumenfreunde auf:

„Fotografieren Sie blühende Orte in Aachen, markieren Sie die Bilder mit #aachenblueht und posten sie sie auf Instagram oder Facebook.“

Sibylle Keupen

Auf Facebook und Instagram unter @stadtaachen Die Fotos, die am häufigsten gelikt werden, werden zu einem späteren Zeitraum als City Light Poster im städtischen Raum gezeigt.

Unter www.aachen.de/aachenblueht ist das Programm von „Aachen blüht“ bis zum Abschluss der Kampagne im November einsehbar.

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Mai Thi Nguyen-Kim macht Musik mit Carolin Kebekus

Die wunderbare Carolin Kebekus aus Köln besingt gemeinsam mit der ebenfalls wunderbaren Wissenschaftlerin Mai Thi Nguyen-Kim die vielfältigen Möglichkeiten des Sterbens. Der Song „Das alles bringt uns um“, den Nguyen-Kim am Piano begleitet, richtet sich gegen Impfgegner*innen.

Statt einer Corona-Impfung gibt es laut Liedgut deutlich realistischere Arten, den Löffel abzugeben: „Erschlagen von einer Kokosnuss, umgefahren werden von ’nem Linienbus.“

Hier das 4-Minuten-Video

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Gemein: Hilfsbereitschaft gnadenlos ausgenutzt

Betrüger*innen schlugen in den vergangenen Tagen gleich mehrfach zu. Am Telefon gab sich eine Frau als Bekannte eines Aacheners (74) aus, die dringend Geld, Schmuck oder Wertgegenstände benötige. Es kam zu mehreren Treffen im öffentlichen Raum, bei denen der Senior Bargeld und Wertgegenstände an zwei – angeblich berechtigte – Mitarbeiterinnen eines Notariats übergab. 

Die Täterinnen kamen so an Bargeld und Wertgegenstände mit einem Wert im unteren sechsstelligen Bereich. Als der Betrug aufflog, erstattete das Opfer gestern,10. Juni, Strafanzeige. 

Die Wertgegenstände und das Bargeld wurden an zwei Frauen übergeben. Die Erste wird beschrieben als ca. 35 – 40 Jahre alt, 165 cm groß, kräftige Statur, kurze blonde Haare, rundes Gesicht, stark nachgezogene Augenbrauen. Die Zweite beschreibt das Opfer als ca. 30 Jahre, 165 cm groß, dunkler Teint, schlank, lange dunkle Haare, sprach akzentfreies Deutsch. Sie trug ein langes, figurbetontes beiges oder rosafarbenes Kleid. 

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, diese unter der Rufnummer 0241 / 9577 – 31301 und außerhalb der Bürozeiten unter der 0241 / 9577 – 34210 mitzuteilen. 

Immer wieder gelingt es Tätern, vor allem bei Senioren, mit solchen Betrugsmaschen hohe Geldbeträge, Schmuck oder Wertgegenstände zu erbeuten. Die Opfer werden permanent telefonisch unter Druck gesetzt. Die Polizei möchte, dass Betroffene solche Telefonate abbrechen, indem sie einfach auflegen und den Vorgang umgehend bei der Polizei unter „110“ melden.

Bitte informiert Verwandte, Angehörige und Bekannte über diese Vorgehensweise. Ausführliche Tipps und Verhaltensinformationen gib t es hier: https://www.polizei-beratung.de/medienangebot/detail/228-sicher-leben/ (fp)

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Noch mehr Kriminelle waren erfolgreich

Der weltgrößte Fleischkonzern JBS aus Brasilien zahlt Hacker*innen 11 Mio Dollar Lösegeld in Bitcoins. Cyber-Kriminelle hatten vergangene Woche die Produktion in Nordamerika und Australien lahmgelegt. Die USA vermuten hinter dem Angriff eine Gruppe aus Russland.

Mehr dazu: hier

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Es gab Lieferausfälle bei der gedruckten „FAZ“, und ob da ein krimineller Grund dahintersteckt, kann man nur vermuten. Eine „normale Panne“ ist das jedenfalls nicht  Die „FAZ“ verweist auf mögliche Lieferausfälle der heutigen Print-Ausgabe, da „die wichtigsten technischen Systeme“ ausgefallen seien.

In einem Teil der Auflage fehle außerdem der Immobilienteil. Leser*innen bekommen dafür Zugriff auf die Multimedia-Ausgabe sowie auf das E-Paper. s. faz.net

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Sehr cool. EU-Parlament stimmt datenschutzfreundlichen COVID-Zertifikaten zu

Mit einer klaren Mehrheit in der Schlussabstimmung hat das Europäische Parlament die Verordnung für digitale COVID-Zertifikate verabschiedet, mit denen die Wiederherstellung der Reisefreiheit in der EU während der Pandemie erreicht werden soll. Die Forderungen der Piraten wurden größtenteils erfüllt.

Die nun datenschutzfreundlichen COVID-19-Zertifikate sollen mit EU-weit einheitlichen QR-Codes den Nachweis eines negativen Covid-Tests, einer Impfung oder eines Antikörper-Schutzes nach einer Infektion ermöglichen. Die Verordnung tritt am 1. Juli 2021 in Kraft und wird dann für ein Jahr gültig sein. Gut, dass sie zeitlich begrenzt ist!

In den Verhandlungen über das Zertifikat hat sich die Delegation der europäischen Piraten erfolgreich für einen starken Datenschutz eingesetzt.

Der Europaabgeordnete Dr. Patrick Breyer (Piratenpartei) kommentiert:

„Wir konnten durchsetzen, dass das Zertifikat hohen Ansprüchen an den Datenschutz genügt.“ Daten auf dem Zertifikat dürfen demnach nicht gespeichert werden, wenn es gescannt wird. Reisebewegungen könnten nicht nachverfolgt werden.

„Es gibt ein Wahlrecht zwischen digitalem und Papierzertifikat. Es wird kein Sammelpass angelegt, sondern jeder Test und jede Impfung wird separat bescheinigt.“ Leider, so Breyer weiter, könnten die Mitgliedsstaaten nach ihrer Wahl weiterhin nationale zentrale Impfregister betreiben, obwohl diese der Zweckentfremdung Vorschub leisten und dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung widersprechen.

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