Polizei hilft einem Einbrecher beim Ausbrechen

Als wahrer Freund und Helfer entpuppte sich die Aachener Polizei am vergangenen Sonntagmorgen um kurz vor 5 Uhr. Anwohner aus der Düppelstraße in Aachen meldeten über Notruf, dass ein Mann ganz offensichtlich versuche, sich aus seinem Auto zu befreien.

Man könne beobachten, so wurde der Polizei mitgeteilt, wie dessen verzweifelten Versuche das Fahrzeug zu öffnen, allesamt kläglich scheiterten. Angesichts der derzeit eisigen Temperaturen eilten dann auch umgehend Einsatzkräfte vom Aachener Polizeipräsidium aus dem Eingeschlossenen zu Hilfe. 

Am Fahrzeug eingetroffen, fanden die Beamten allerdings nicht nur den Eingesperrten, sondern auch ein aufgebrochenes Türschloss an dem Pkw vor. Und so erkannten sie in dem Hilfsbedürftigen auf der Stelle einen Einbrecher. Zwanzig Minuten brauchten die Polizisten noch, um Hilfe-zur-Selbsthilfe zu leisten.

Erst dann gelang es, den Herrn aus seiner misslichen Lage zu befreien. Auf der Straße stellte man zusätzlich fest, dass es einen alten Bekannten getroffen hatte: Der 52jähre Mann ist den Beamten hinlänglich bekannt. Natürlich handelte es sich bei dem Auto nicht um seinen eigenen Wagen.

So wurde der Mann am Ende wieder eingesperrt – jetzt allerdings in eine warme Polizeizelle. (And)

Erweist sich bisweilen tatsächlich als Freund und Helfer: die Polizei

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Unterwegs durch 50 Weltstädte

Wir stellen für heute die Produktion bei AachenNews ein, denn im Checkpoint (Berlin) sind wir auf eine Website hingewiesen worden, von der wir jetzt nicht mehr runterkommen (wollen). Wahnsinn.

Man kann per Video durch die Straßen von 50 Weltstädten cruisen, immer aus der Perspektive der Kühlerfigur. Istanbul, Antalya, Chicago und New York haben wir uns schon angesehen, man hört während der „Fahrt“ immer Musik von der örtlichen Radiostation. Wer viel Schnee sehen will, fährt mal ein bisschen durch Yekatarinburg in Russland, es lohnt sich.

https://driveandlisten.herokuapp.com/?utm_source=cp-vollversion

Drei Geschwindigkeiten stehen zur Auswahl, live zuschaltbar sind diverse lokale Radiostationen sowie die Originalsounds der jeweiligen Metropole. Ein wunderbares Vergnügen. „Drive & Listen

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Und nicht vergessen: „Ohne uns bleibt es dunkel“. Gesehen in Aachen.

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Büchel-Teams stellten Zwischenergebnisse vor

Drei Planungsteams – bestehend aus bogevischs buero München, De Zwarte Hond Köln und Studio Schultz Granberg aus Berlin gemeinsam mit Planer*innen aus der Stadtverwaltung – haben sich seit Ende November 2020 unter den drei großen Überschriften „Wissen“, „Wohnen“ und „Wiese“ intensiv mit dem Büchel beschäftigt. Foto: Archiv

„Mit einer digitalen Premiere und viel Rückenwind segelt die Kooperative Planungswerkstatt ihrem Ziel entgegen.“ Das teilte jetzt die Pressestelle der Stadtverwaltung mit.

Nach der Präsentation der Zwischenergebnisse am 13. Januar in einem vierstündigen Livestream auf dem Youtube-Kanal der Stadt Aachen gehen die drei Planungsteams nun in den kommenden Tagen noch einmal an ihre Entwürfe und sorgen für den letzten Feinschliff

Die Endpräsentation der Planungswerkstatt findet am Samstag, 23. Januar, ebenfalls öffentlich und online auf dem städtischen Youtube-Kanal statt. Die genaue Startzeit der Digital-Veranstaltung wird in Kürze mitgeteilt.

Eine Aufzeichnung der Veranstaltung vom 13. Januar ist unterdessen unter dem Link https://youtu.be/B3XjHHp-8CE  weiterhin online abrufbar.

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Außer einem leeren Parkhaus (s. o.) haben wir unmittelbar daneben in Aachens Innenstadt auch noch ein leeres Kaufhaus, das kein Mensch mehr braucht: das Ex-Lust for Life, Ex-Horten-Kaufhaus, wo mal Sinn reinziehen wollte, was aber nicht geklappt hat. Foto: Archiv

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Noch etwas Musik

(aus dem UKW-Podcast zu Corona, Unsere Kleine Welt, von Tim Pritlove, bester Podcaster aller Zeiten)

Zum Schluss noch etwas Kunst

Video-Kunst zum alles beherrschenden Thema: Covid 19. Man sieht wie in allen Sprachen der Welt das Virus behandelt wird. In Tweets und TV-Beiträgen, Schlagzeilen und Musik.

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Gemein: Falsche Polizisten rufen an

Die Aachener Polizei warnt erneut vor Anrufen „falscher Polizisten“. Nicht nur tagsüber, sondern neuerdings auch zu nachtschlafender Zeit rufen Betrüger zumeist Seniorinnen und Senioren an und geben sich als Polizisten aus.

Die Täter geben am Telefon Anweisungen. Zum Beispiel soll man Türen und Fenster schließen. Angeblich habe die Polizei den Namen und die Adresse der Opfer auf einer Liste einer Diebesbande vorgefunden.

Solche Gespräche nutzen die Betrüger, um sensible Daten zu erfragen bzw. im schlimmsten Fall Wertgegenstände angeblich „zum Schutz“ an die falschen Polizisten herauszugeben. Nach den bisherigen Ermittlungen kamen die Angerufenen bislang mit dem Schrecken davon.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, so teilt die Pressestelle der Polizei mit. Und weiter:

„Fragen, wie man sich vor solche Anrufen schützen kann, beantworten die Kolleginnen und Kollegen der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle zu den Bürodienstzeiten unter der Telefon 0241/9577- 34401.“ 

Die Aachener Polizei ist in Kürze auch persönlich zu sprechen – in der neuen Anlaufstelle direkt gegenüber vom Bushof.

Ansonsten gilt weiterhin: 

   - Die Polizei verwahrt keine Wertgegenstände oder Bargeld auf.

   - Lassen Sie Vorsicht walten und beenden Sie solche Telefonate.

   - Reden sie im Bekanntenkreis darüber.

   - Im Verdachtsfall melden Sie sich bitte umgehend über den polizeilichen Notruf "110". 

(fp)

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Bekommt Aachen bald einen zweiten Gemeinschaftsgarten?

Was mit dem HirschGrün bereits erfolgreich versucht wurde, soll bald eine Neuauflage erfahren. Zumindest, wenn es nach dem Willen der Fraktion DIE Zukunft geht. Die hat nämlich jetzt die Einrichtung eines zweiten  Gemeinschaftsgartens beantragt. 

Konkret wurde formuliert: „Die Verwaltung soll einen Zeit-, Kosten- und Nutzungsplan erarbeiten, welche Standortmöglichkeiten es für einen weiteren Gemeinschaftsgarten, ähnlich dem HirschGrün gibt und wie diese realisierbar sind.“ Gemeint ist ein großer Garten, eine grüne Oase (oder sogar mehrere) – nicht in ohnehin ländlicher Umgebung, sondern mitten in der Stadt, zwischen Straßen, Gebäuden und dem brausenden Autoverkehr. 

Urban Gardening hat in Aachen viele Fans. Das zeigte sich, als im März 2016 Ratsvertreter der CDU vorschlugen, den großen Garten an der Richardstraße (unweit der vielbefahrenen Wilhelmstraße) an den Stadtrand zu verlegen. Der Protest war groß, das HirschGrün konnte bleiben.

Im HirschGrün mitten in Aachen. Einem weiteren Garten möchte die Fraktion DIE Zukunft eine Chance geben. Foto: Archiv

Grünanlagen, die keine konventionellen Parks sind, haben Wiesenblumen, Gemüsebeete und manche sogar Obstbäume und Bienenkörbe. Sie werden nicht von städtischen Mitarbeitern gepflegt, sondern von Menschen aus der Stadtgesellschaft in deren Freizeit. Die schätzen den Erholungswert von Gartenarbeit, aber auch die Möglichkeit, die Artenvielfalt zu fördern.

Die vier Ratspolitiker (DIE Zukunft, das sind: 2 Volt, 1. Pirat, 1 UWG) haben schon ein Stück Wiese gefunden, das ein zweites HirschGrün werden könnte: Das Dreieck zwischen Blücherplatz, Sigmundstraße und Aretzstraße. Es liegt seit Jahren quasi nutzlos rum und wartet förmlich darauf, von Menschen mit Sehnsucht nach naturnaher Flora und Fauna beackert zu werden.

Ein Treffpunkt könnte der Gemeinschaftsgarten sein, wo sich Nachbarschaft entwickelt, so meinen die Antragsteller. Aber auch als Frischluftschneise innerhalb einer stark versiegelten Stadtfläche, als ein Mittel zur Verbesserung der Luftqualität eben und als Zuflucht für vom Aussterben  bedrohte Insekten stellen sich die Vier ihr Projekt vor.

Die Neujahrsrede der Oberbürgermeisterin lässt keinen Zweifel daran, dass der Antrag ganz im Sinne von Sibylle Keupen ist. Er wird also wohl dem Rat zur Entscheidung vorgelegt. Bleibt zu hoffen, dass auch die Anwohner dem Projekt wohlgesonnen sind. 

Platz für etwas Urban Gardening.

Hier gibt es zusätzliche Infos.

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Acht neue Baumbeete

Seit Wochenanfang werden acht neue Baumbeete in der Paul-Röntgen-Straße und in der Brüggemannstraße angelegt. In beiden Straßen müssen einige Parkplätze für die Dauer von bis zu zwei Wochen gesperrt werden. Und: Da die Baumfelder nach neuesten Standards gebaut werden, entfallen in den Straßen sieben Parkplätze gegenüber heute. 

In die Baumbeete sollen noch in diesem Frühjahr Ahornbäume gepflanzt werden. Zusätzlich werden auch noch 15 Fahrradbügel an verschiedenen Standorten aufgestellt. In der Einmündung Kühlwetterstraße/ Brüggemannstraße wird zudem der Gehweg vorgebaut und barrierefrei abgesenkt.

Die Bezirksvertretung Aachen-Mitte hatte die Umgestaltung im März 2020 beschlossen.

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Etwas Musik: hier und hier

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Neujahrsansprache von Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen

„Lassen Sie uns die Aufgaben gemeinsam angehen und Aachen stark machen“, so lautet die zentrale Botschaft der Neujahrsansprache, die Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen in ihrer ersten Amtszeit verkündet.

Der Dialog mit den Bürger*innen steht dabei an vorderster Stelle. Zukunftsforen sollen gemeinsam ein Bild der Stadt entwickeln, der Bürgerrat unterstützt und Kinderparlamente initiiert werden. Expertinnen und Experten gebe es nicht nur bei der Stadtverwaltung, sondern auch in der Stadtgesellschaft, erklärt die Oberbürgermeisterin.

Ebenfalls von großer Relevanz sind erwartungsgemäß Themen rund um den Klimaschutz, denn vor allem dafür sei sie gewählt worden, so Sibylle Keupen. In diesem Jahr werde sie damit beginnen, das Klimaschutzprogramm umzusetzen und die Stadt grüner zu machen.

Aber auch Schulen, Kulturschaffende und der Handel stehen im Fokus und brauchen aus ihrer Sicht aktive Unterstützung. Nicht zuletzt gratuliert sie der FH Aachen zu ihrem 50jährigen Bestehen und erwähnt bei der Gelegenheit die gute und bewährte Zusammenarbeit mit den Aachener Hochschulen.

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2021 ist ein Superwahljahr

2021 ist – das haben viele noch gar nicht realisiert – ein Superwahljahr. Es gibt Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, in Thüringen (WDHL.), Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Los geht es mit der Landtags-Wählerei schon am 14. März.

Zusätzlich gibt es auch Kommunalwahlen in Hessen und Niedersachsen. Und dann gibt es natürlich die Bundestagswahl am 26. September. Das alles selbstverständlich nur, wenn keine Wahl ausfallen oder verschoben werden muss.

(UPDATE 15. 01.: Thüringen verschiebt seine Landtagswahl vom 25. April in den Herbst. Grund sind die hohen Corona-Infektionszahlen des Bundeslands. Der Landtag wird nicht wie geplant im Februar aufgelöst, die Neuwahlen sollen zeitgleich mit der Bundestagswahl am 26. September stattfinden.)

Es sind Wahlen mit Hindernissen, besonders für die kleinen Parteien. Beispielsweise die 2018 gegründete pro-europäische Bürgerpartei VOLT und die diversen radikal-grünen Wählergruppen und Klima-Listen, die sich derzeit überall bilden. Ihnen sind die Grünen zu zahm und stromlinienförmig. Ein Beispiel: in Berlin Radikal:Klima (hier).

Um eine Landesliste aufzustellen, brauchen Kleinstparteien z. B. in Berlin mindestens 2200 Unterschriften. Die zu sammeln, das dürfte schwer sein, weil eigentlich alle zu Hause bleiben sollen.

Vor dem Unterschriften-Sammeln sollte auch eine Kandidat*innen-Liste aufgestellt werden. Wie soll das gehen, wenn diese Leute nur in analog stattfindenden Versammlungen gewählt werden dürfen?

Wegen des nötigen Abstands müssen dann wohl riesige Räume angemietet werden. „Wir kleinen Parteien werden dadurch in eine Situation gebracht, in der wir uns zwischen Sicherheit und politischer Teilhabe entscheiden müssen“, sagte der Co-Vorsitzende von VOLT Berlin, Steffen Meyer, einer Berliner Tageszeitung.

Einzig Positives: Die Materialschlachten zur Bundestagswahl werden wie schon bei der NRW-Kommunalwahl, nicht so üppig ausfallen. Darüber kann man sich freuen.

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UPDATE (15. 01.) Die Berliner Polizei beendete am 14. 01. eine Parteigründung von Corona-Leugner*innen in einer Bar. Das Ereignis wurde live auf YouTube übertragen. Eine Teilnehmerin ging auf eine anwesende Journalistin los, meldet der Berliner „Tagesspiegel“. Mehr als 20 Menschen waren vor Ort, um diese Partei zu gründen. Hier mehr Infos.

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Wie geht es weiter mit der Lütticher Straße?

Sie könnte so schön sein: die Lütticher Straße in Aachen zwischen Limburger Straße und Amsterdamer Ring. De facto ist sie eine unschöne Ausfallstraße mit vielen kranken Bäumen an einer Seite und ohne Radweg. Die neue Mehrheit im Rat möchte neu gestalten, weil die Straße ohnehin für Versorgungsleitungen aufgerissen wird.

Leider ist es in Aachen immer so: Soll etwas im öffentlichen Raum geändert werden, sei es die Treppe hinter dem Rathaus oder eine Kreuzung/Straße oder was auch immer, schreien alle: NEIIIIIINNN, das wollen wir nicht und schon gar nicht sooo, wie blöd ist das denn und überhaupt. Es hagelt Leserbriefe in den lokalen Blättern, es finden Versammlungen statt, es gibt Flugblätter mit den wildesten Vorwürfen und ohne dass ein Verantwortlicher genannt wird, die Fraktionen werden angeschrieben und auch wer sonst noch etwas zu sagen hat in diesem Städtchen.

Trotzdem wird umgebaut . . . und . . . es vergehen nach Fertigstellung keine sechs Monate und man hört: „Och, datt is aber nett jeworden.“

Die vormals schärfsten Kritiker*innen melden sich nicht mehr zu Wort. Nach kaum einem halben Jahr möchte niemand den alten Zustand zurück haben. So könnte es auch mit der Umgestaltung der Lütticher Straße gehen. Die Frage ist nur ob die neue Ratsmehrheit durchhält und bei ihrer Absicht bleibt.

Hier könnt ihr im Einzelnen lesen, wie der Stand der Dinge ist. Informiert euch und füllt bitte auch den Fragebogen aus.

Die Planung steckt noch in einer Anfangsphase. Am Dienstag, 19. Januar, um 19 Uhr (bis 21 Uhr) gibt es eine dieser digitalen Info-Veranstaltungen, von denen ich schon mal eine miterlebt habe, als es um die Ludwigsallee ging. Es ist sehr angenehm, zu Hause gemütlich zu sitzen, die Ausführungen anzuhören und im Chat Fragen stellen zu dürfen. Die Adresse ist YouTube.com/stadtaachen

Die Lütticher Straße. Dort ist alles autogerecht, wie es sich die Fans von Verbrennungsmotoren seit gefühlt 100 Jahren schöner nicht vorstellen können. Foto: Archiv
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Gute Darstellung: Der Gang der Ereignisse in den USA

Wikipedia hat den Sturm auf das Capitol in Washington sehr ausführlich und wie es scheint absolut korrekt dargestellt. Es gibt auch Videos. Vor den Videos, die im Gebäude aufgenommen wurden, muss allerdings gewarnt werden. Sie zeigen große Brutalität. Eine Person wurde totgetrampelt.

Es wird alles gut entlang einer Zeitschiene dargestellt. Hier.

Trump scheint sich auf die moralisch verkommene Plattform „parler“ zurückgezogen zu haben. Sollte es dabei bleiben, dass Twitter ihm nicht mehr zur Verfügung steht, auch nicht unter „Potus“, dann wird ihn das sehr hart treffen. Mit seinem Twitter-Account hat er schließlich die Welt informiert und auch – wie gut zu beobachten war – die Wut der Menschen geschürt und ihre Aktionen gelenkt. Einzigartig, perfekt und genial war, wie er auf Twitter agiert hat, das kann man nicht leugnen. Diabolisch.

Schon tauchen die ersten Stimmen auf, die es für einen unerträglichen Eingriff in die Meinungsfreiheit halten, dass Trump sich nicht mehr via Twitter äußern kann. Der russische Oppositionelle Alexej Nawalny nennt die Sperre von Donald Trump bei Twitter einen „inakzeptablen Akt der Zensur“.

Zwar habe Trump viele unverantwortliche Dinge gesagt, dafür habe er jedoch mit der Abwahl bezahlt. Im Handeln Twitters sieht der Putin-Gegner einen „Präzedenzfall“.

Eins ist mMn klar: Nicht nur der Trumpismus ist nicht verschwunden, auch Trump und seine Familie sind es leider nicht. Wir werden sie alle in wichtigen Ämtern wiedersehen.

Auch bei uns leben Menschen in einer Art Parallel-Welt, in einer selbst gebauten Realität, die für sie erträglicher und zugleich interessanter ist als die Wirklichkeit. Wer in diesem Modus drinsteckt, kommt nicht mehr raus. Er/sie fühlt sich bedroht von Menschen, die diese Wahnwelt nicht anerkennen.

Leider hinter einer Bezahlschranke: Donald Trumps denkwürdigste Tweets. Es sind tatsächlich Tweets, die die Welt veränderten.

Wer sich aber schlecht fühlt, weil der Chef eines privaten Unternehmens (in diesem Fall Jack Dorsey) entscheidet, wer seine Meinung äußern darf und wer dies nicht mehr darf, der sollte keine Skrupel haben. Man muss sich dabei unwohl fühlen.

Es sollten Gerichte sein, die entscheiden, ob Fälle von Verleumdung, Beleidigung, Volksverhetzung, Leugnung des Holocaust oder Anstiftung zu Gewalttaten vorliegen und nach Vorlage eines Urteils sollte abgeschaltet werden müssen.

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Der neue Werbespot der taz

Die TAZ war jahrelang meine Lieblingszeitung – nachdem mir die Süddeutsche nicht mehr gefallen hatte. Dann war die TAZ wieder out, und ich habe wieder die Süddeutsche bezogen. Bis ich nur noch die ZEIT abonniert hatte, die mir noch heute gut gefällt.

Jetzt hat die TAZ einen Versuch gestartet und sich von Film­regisseur und Dreh­buch­autor Fatih Akin ein Werbevideo bauen lassen, nur 90 Sekunden lang, nicht schlecht. Es inspiriert. Viel Spaß beim Anschauen.

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