Autonom fahrende Busse sollen bald über den Markt rollen

Schreck am Morgen: Im Rathaus von Aachen ist geplant, Autos über den jetzt noch autofreien Marktplatz fahren zu lassen. E-Autos, genannt Marktliner, und zwar alle 7,5 Minuten. Ja sind wir denn nirgendwo mehr sicher vor  diesen rollenden Kisten?

Aachen will ernsthaft mitmachen bei der Überflutung der Welt mit Automobilen. Derzeit sind es etwa 90 Millionen neue pro Jahr. Autos mit

Auch ein E-Wagen wie dieser Tesla nimmt auf den Straßen viel Platz für sich in Anspruch. Platz, der eigentlich auch mir gehört. Ein Fahrverbot für Autos mit Verbrennungsmotor schafft noch nicht die Enge ab, die die Wagen erzeugen.

immer höherer Leistung bei zugleich immer geringerer Mobilitäts-Freiheit. Auch der Marktliner wird vermutlich bei seiner Tour zwischen Bahnhof und Markt öfter im Stau stehen, als es den Insassen lieb ist.

In zwei Jahren soll es schon so weit sein (Hahahahaha). Der OB ließ sich jetzt mit einem 1,8 Millionen Euro Förderbescheid im Rathaus abbilden. Der Bund habe in seinem „Förderprogramm Saubere Luft 2017-2020“ kürzlich einen Antrag der Stadt Aachen bewilligt, wurde mitgeteilt. Und: „Der Bund beteiligt sich mit der Hälfte an den Kosten für das zukunftsweisende Projekt.“ Und wer zahlt die andere Hälfte?

Der Wagen soll vorerst etwa so aussehen: e.GO People Mover

Das Presseamt teilt mit: So ganz „fahrerlos“ werde der autonome Bus, der „e.GO People Mover“ (den allem Anschein nach RWTH-Professor Günther Schuh entwickeln wird), nicht durch die Stadt gondeln. Er werde maximal den sogenannten „Automatisierungsgrad 4“ erreichen. Das bedeute, ein Fahrer werde nach wie vor benötigt, der in der Lage ist, die Führung des Fahrzeugs zu übernehmen, wenn das System die Aufgabe nicht mehr bewältigen kann.

Würde der Verkehr der Kraftfahrzeuge in der Stadt erheblich reduziert, so könnte man sich ja mit dem Marktliner durchaus anfreunden. Er sollte aber keinesfalls in Fußgängerzonen hineinfahren dürfen. Auch nicht nur alle 7,5 Minuten.

Aachens bisher einziger E-Bus hat noch Mängel, er steht mehr in der Werkstatt als dass er fährt. Weitere Busse sind zwar bestellt, doch fragen sich Verkehrspolitiker, ob die bestellten Wagen jemals in Aachen ankommen. Die Produktion scheint viel schwieriger zu sein als angenommen. 

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Erfolgreicher Museumschef nimmt seinen Hut (und geht ans Kunstmuseum Wolfsburg)

Offensichtlich ist es dem Leiter des Ludwig Forums für Internationale Kunst in Aachen, Dr. Andreas Beitin, nicht gelungen, mit dem für den Museumsbetrieb zur Verfügung stehenden Geld auszukommen. Das habe ich der Aachener Presse entnommen.

Dafür ist es Andreas Beitin wunderbar gelungen, uns für das Ludwig Forum (LuFo) wieder neu zu begeistern. Ich zum Beispiel war in den letzten beiden Jahren öfter im LuFo als in den 10 Jahren davor zusammen. Damals fand ich die Millionen für das LuFo bisweilen „falsch eingesetztes Geld“. Jetzt finde ich das Geld gut investiert und habe natürlich kein Verständnis für Personen, die sich über Andreas Beitin und ein paar zu viel ausgegebene Euro aufregen.

Es gab unter seiner Leitung so viele interessante Aktionen und Ausstellungen, das war mehr als man sich erhoffen durfte. Und wenn er in seinem Ehrgeiz in Aachen nicht nachlassen würde, hätte zumindest ich das hervorragend gefunden. Aber es kommt ja nun anders.

Wie man hört (und liest) ist er im zuständigen Finanzpolitiker-Gremium furchtbar abgewatscht worden wegen irgendwelcher „Unkorrektheiten“, die ihm beim Leiten des LuFo unterlaufen sind. Genaues weiß ich nicht, vor allem nicht, wer da das Wort geführt hat, ich war ja in der Sitzung nicht dabei. Jetzt hat er (ab März) andernorts ein attraktives Angebot angenommen. Das hätte ich an seiner Stelle wohl auch getan.  Schade, und ein Riesenverlust für Aachen ist es trotzdem.

Manchmal hat es den Eindruck, als habe sich die Politik in Aachen vorgenommen, der Stadt und deren Einrichtungen jetzt mal so richtig maximal zu schaden. Selbst diejenigen, die moderne Kunst hassen, weil sie sie nicht verstehen, müssten doch eigentlich erkennen, dass ein Museum nur dann viele Besucher zieht, wenn progressive Kunst die Hallen füllt. Kunst, die widerständig ist und schwierig, und die uns da trifft, wo wir empfindlich sind.

Die Besucherzahlen im LuFo sind unter Andreas Beitin geradezu explodiert. Das Haus wurde mehrfach ausgezeichnet, bestes Museum, beste Ausstellung. Es gab zahlreiche Preise und viel Lob. Mal sehen, ob sein/e Nachfolger/in das Niveau halten und ähnliches erreichen kann.

Hier weiterlesen.

Die letzte Ausstellung in Aachen, für die Andreas Beitin verantwortlich zeichnet,  heißt „Lust der Täuschung“ (Von antiker Kunst bis zur Virtual Reality) und will uns zeigen, wie einfach wir alle doch zu täuschen sind. Ich freu mich sehr darauf (20. Februar bis zum 30. Juni).

Zur aktuellen Ausstellung „Pattern und Dekoration“ – Ornament als Versprechen – gibt es am Sonntag, 23. Dezember, um 15 Uhr eine Themenführung. Seid schlau, geht hin, und seht, was wir verloren haben.

Am 24. und 25. Dezember ist das Museum geschlossen. Immer donnerstags ist Zentis-Tag: der Eintritt ist für alle kostenlos.

Am Sonntag, 30. Dezember, um 15 Uhr gibt es dann noch eine Themenführung in der Schau „Die Erfindung der Neuen Wilden. Malerei und Subkultur um 1980“. Sehr sehenswert.

An Silvester ist das LuFo geschlossen, an Neujahr ist der Eintritt frei.

 

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Bekleidungshaus SINN will umziehen. Wohin, wohin?

Das Aachener Bekleidungshaus SINN will weg vom Markt. Man möchte in die Komphausbadstraße umziehen und dort Textilien verkaufen.

Ins Ex-Lust for Life, Ex-Horten-Kaufhaus will SINN rein. Vorher wird aber noch die Fassade abgerissen.

Wer Aachen kennt, kennt auch Horten, das Kaufhaus mit der markanten Fassade mitten in der Innenstadt. Dieses imposante Gebäude steht seit geraumer Zeit weitgehend leer.

Dort will nun allem Anschein nach tatsächlich das Textil-Kaufhaus Sinn (vor 162 Jahren in Aachen gegründet) einziehen. Sinn mit seinem Haupthaus Ecke Großkölnstraße/Mostardstraße und den drei (!) anderen Läden, die sich ebenfalls in der Großkölnstraße befinden. Horten, das lange Jahre auch „Lust for Life“ hieß, müsste vorher allerdings noch umgebaut werden, innen und außen. Besonders die Fassade soll nach dem Umzug ganz anders aussehen. Nämlich so.

Der Eigentümer der Immobilie, die Landmarken AG, hat sich für den Umbau keinen Geringeren als das Büro „Kadawittfeld Architektur“ zur Seite gestellt. (Interessante Projekte: hier. Viele davon in Aachen. Und das neue LVR-Haus in Köln.) Das alte Kachelmuster – die Hülle vom Haus – soll schon Anfang 2019 abgerissen werden. Ersetzt wird die Fassade durch Stahlsprossenfenster und Ziegelstrukturen.

Unter dem Gebäude in der Komphausbadstraße befindet sich übrigens die Rosenquelle, 45 Grad warm, die eine von über 30 Thermalwasserquellen von Aachen ist. In deren Wasser haben die Aachener*innen schon vor dem

Sinn hat auch Läden gegenüber vom Haupthaus. Da wird es nach dem Umzug viel Leerstand geben.

Stadtbrand von 1656 immer gebadet. Die Quelle soll einmal im Gebäude, um das es hier geht, sichtbar sein. Schwer vorzustellen, aber mal sehen. Das Wasser riecht ja doch immer sehr nach faulen Eiern.

Rund 11.000 Quadratmeter Verkaufsfläche auf drei Etagen wird es geben. Darüber noch zwei Büroetagen . . . ganz oben sogar noch eine Art Penthaus. Und ein Lichthof in der Mitte ist auch vorgesehen. Aber was passiert mit dem jetzigen Sinn-Haus in Markt-Nähe? Wird das der Großkölnstraße den Rest geben und diese vollends unansehnlich machen?

Wenn nichts dazwischen kommt, will Sinn schon im 1. Halbjahr 2020 einziehen. Und damit auch dem Dahmengraben neues Leben einhauchen. Wir trauen der Landmarken AG die Umsetzung des Projekts zu und wünschen gutes Gelingen.

Das Gebäude vom Dahmengraben aus gesehen. Es stinkt manchmal, die Dämpfe der Rosenquelle verursachen Übelkeit.

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Bei der Stadtgestaltung „ist noch viel Luft nach oben“

Das schöne Aachen sieht an einigen Ecken doch recht häßlich aus. Von den Aachen Arkaden in Rothe Erde über die untere Adalbertstraße bis zum Büchel mit seiner grottenhäßlichen Antoniusstraße samt Umgebung . . . das ist alles zum Weglaufen.

Ob wir unsere Umgebung „ganz nett“ oder „eher häßlich“ finden, das hat Einfluß auf unsere Stimmung und unser Wohlbefinden. Es lohnt sich, sich über eine qualitätvolle Verschönerung/Veränderung Gedanken zu machen. Und genau dazu haben wir in Aachen auch die ausgewiesenen Experten an der RWTH zur Hand. Zum Beispiel Architektin und Stadtplanerin Professor Christa Reicher, die offenbar lieber heute als morgen zur Neugestaltung heruntergekommener Straßenzeilen Aachens das Ihre beitragen möchte.

Marc Teuku (Moderation) und Andreas Müller (Kamera und Schnitt) haben die Dame für ihren „Kanal Trivial“  interviewt. Es geht auch um Leerstand, Stillstand, um „Aachener 2040“ und es ist Kritik am Aachener Oberbürgermeister herauszuhören. Eine Empfehlung:

Im Bild: Marc Teuku und Lehrstuhlinhaberin Christa Reicher, die „Lernen von anderen Städten“ empfiehlt, denn andere Städte gehen mit den Problemen konstruktiver um als Aachen.

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Jede Menge Asbest: Abriss gestoppt

Der Abriss ist gestoppt: Vegla-Gebäude in Aachen.

Eine Ecke vom Vegla-Gebäude in der Bismackstraße ist schon mal demoliert. Aber seit geraumer Zeit tut sich dort nichts mehr. Die Abrissarbeiten ruhen, und man wird sich an diesen häßlichen Anblick (s. o.) gewöhnen müssen.

Vorerst geht es nicht weiter mit dem Abbau des Aquariums, mitten im Frankenberger Viertel. Dort wurde nämlich viel mehr asbesthaltiges Material eingebaut (und muss jetzt entsorgt werden) als zunächst vermutet. Die Anwohner sind sauer, auch weil sie nicht umfassend über das informiert wurden, was in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft passiert ist. Da lag tagelang sehr viel Staub in der Luft. Dabei wird eigentlich beim Abbau von 70er-Jahre-Gebäuden IMMER mehr Asbest gefunden als vorherige Untersuchungen jeweils ergeben haben. Merkwürdig ist das schon, oder?

Entsprechend muss das Abrissunternehmen an der Ecke Viktoriaallee/Bismarckstraße demnächst viel umfangreicher arbeiten als es geplant war: Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen müssen ergriffen werden, damit die tödlichen Fasern nicht aufgewirbelt werden und in die Lungen der Anwohner gelangen. Das ist alles ziemlich schwierig.

Entstehen soll auf dem Grundstück eine große Wohnanlage mit Geschäftsräumen, Praxen und Büros. Eine Tiefgarage soll die Anlage ebenfalls bekommen. Insgesamt werden etwa 70 Millionen Euro investiert. Die komplizierte Entsorgung von Asbest wird allerdings die Kosten noch mal gut in die Höhe treiben.

Die Vegla wurde in den 70er Jahren von Saint-Gobain gekauft. Die Muttergesellschaft Saint-Gobain hat seit September 2015 ihren Sitz auf dem Gelände des Alten Tivoli in Aachen.

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Geht wie geschnitten Brot über die Theke: Aachener Domliqueur

„Es ist ein Brauch von alters her: Wer Sorgen hat, hat auch Likör!“ Das lässt WilhelmBusch die Fromme Helene sagen. – Vielleicht hat Helene ja jetzt eine Flasche Aachener Domliqueur zur Hand, auf dem Aachener Weihnachtsmarkt gekauft. Da kann sie zugreifen, denn das Nervengift Alkohol ist akzeptiert und beliebt, im Gegensatz zu anderen Substanzen, die alle zusammen die Wirkung haben, das Hirn zu benebeln und in eine irgendwie bessere Stimmung zu geraten.

Vom Aachener Domliqueur könnt ihr auf dem Weihnachtsmarkt ein Schlückchen probieren. Er verkauft sich sehr gut, wie ich gesehen habe. Und nach dem Trinken findet man den Weihnachtsmarkt besonders schön und erfreut sich an vielen, vielen roten Lämpchen.

Schaut auch hier, in Köln ist der gleiche Domliqueur etwas preiswerter.

Falls es nicht unbedingt Alkohol sein soll, empfehle ich übrigens den Fruchtaufstrich vom Lions Club Euregio (Bude ist halbrechts, wenn man mit den Rücken zum Rathaus steht). Ist sensationell lecker und macht ebenfalls gute Laune.

Ein Produkt aus Aachen: Fruchtaufstrich von den Lions, kühl gelagert.

 

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LVR-Dialog: Inklusion und Menschenrechte

Eine Mitteilung der Pressestelle des LVR:

Wie steht es 70 Jahre nach der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte um das Menschenrecht auf Inklusion? Mit dieser Frage beschäftigten sich jetzt die Teilnehmer*innen des 2. LVR-Dialogs Inklusion und Menschenrechte in Köln.

Im Horion-Haus des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) diskutierten zahlreiche Gäste aus Fach- und Selbstvertretungsverbänden von Menschen mit Behinderungen, Einrichtungen und Diensten der Behindertenhilfe, der LVR-Ausschuss für Inklusion, sein Beirat für Inklusion und Menschenrechte sowie Vertreterinnen und Vertretern des LVR: Wo steht der LVR bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention? Und wo gibt es Handlungsbedarf?

Hierzu tauschten sich die Teilnehmer*innen mit der NRW-Behindertenbeauftragten Claudia Middendorf sowie weiteren Gästen aus. Schwerpunktthema der inzwischen zum zweiten Mal ausgerichteten Dialog-Veranstaltung war die vor 70 Jahren verabschiedete Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.

Dr. Nina Mika-Helfmeier, Leiterin der Stabsstelle Kultur bei der StädteRegion Aachen, stellte das Projekt „Fotokoffer“ vor, das auf anschauliche Art die Grundsätze der Menschenrechte vermittelt und diese in den Herzen und Köpfen junger Menschen verankern soll. Außerdem präsentierte der Landesgeschäftsführer des Paritätischen NRW, Christian Woltering, die Kampagne „Mensch, du hast Recht!“, die für das Thema Menschenrechte sensibilisiert.

LVR-Direktorin Ulrike Lubek. Foto: LVR

Im zweiten Teil der Veranstaltung stellten sich Politik und Verwaltung des LVR wieder den Fragen und Anregungen der Verbände. Dabei sieht der LVR seine Dialog-Veranstaltung als wichtigen Schritt hin zu einer Kultur der Beteiligung, die Menschen mit Behinderungen und deren Verbände im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention eng konsultiert und aktiv einbezieht.

„Der LVR ist gut beraten, sich gut beraten zu lassen. Gerade von den Menschen, mit denen wir und für die wir arbeiten. Ich bitte Sie daher: Suchen Sie aktiv den Dialog mit uns und zwar das ganze Jahr“, so LVR-Direktorin Ulrike Lubek.

(Text wurde unwesentlich verändert und gekürzt)

 

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Heute: Was bringt die Digitalisierung der Mobilität?

Die Initiative „Erlebniswelt Mobilität Aachen“ (EMA) veranstaltet am heutigen Mittwoch, 5. Dezember, einen Infoabend zum Thema „Von Mensch bis Maschine – Was bringt die Digitalisierung der Mobilität?“. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Pop-Up-Store am Markt 1 in Aachen. Folgende Fachleute kommen – wie das Presseamt der Stadt Aachen mitteilt – zu Wort: Markus Kowalski (e.GO), Katrin Driessen (ASEAG), Andera Gadeib (Dialego) sowie Uwe Müller und Wolfgang Pauels (beide Stadt Aachen).

Zwei weitere Info-Abende folgen am 12. und 19. Dezember. Sie widmen sich den Themen „Von Postkutsche bis Paketdrohne – Wohin entwickelt sich unsere Logistik?“ und „Von Automobil bis autonom – Was kann das Fahrzeug der Zukunft?“.

Im Pop-Up-Store „Erlebniswelt Mobilität“ können sich Interessierte bis zum 20. Dezember unter dem Motto „Meine Stadt, Meine Mobilität, Meine Zukunft“ darüber informieren, wie die Zukunft der Mobilität aussehen könnte. Auf die Besucherinnen und Besucher warten spannende Exponate, Virtual Reality-Erlebnisse und futuristische Fahrzeugkonzepte.

Weitere Informationen im Internet:

www.erlebniswelt.ac

www.futurelab-aachen.de

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Auf dem Aachener Weihnachtsmarkt

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Der Hof sieht jetzt wieder schön aus

Ein Dom-naher, kleiner Platz: der Hof.

Der Hof ist wieder ein rundum schöner Platz. Tausende flache Pflastersteine wurden verlegt. Die machen das Begehen der Fläche sehr viel leichter, sind aber auch deutlich teurer als normale Steine.

Jahrelang wurde im Untergrund gebuddelt, alle Kanäle und Leitungen erneuert, zusätzlich taktile Elemente aus hellem Naturstein verlegt. Eine Stunde oder zwei  vor dem Domkeller zu sitzen, erst Kaffee dann Bierchen zu trinken, das machte ja schon immer Spaß und ist jetzt noch schöner. Am 1. Dezember war es so mild, da saßen noch Leute dort herum.

Auch in der Körbergasse wurden die abgesägten Steine verlegt. Rollstuhlfahrer, Kinderwagen oder Rollatoren bleiben jetzt nicht mehr mit den Rädern in den Rillen hängen. Es ist bezüglich gehbehinderten-freundliche Innenstadt ein Anfang gemacht. Wäre ja schön, wenn als nächstes eine weitere Ecke flacher würde.

Die flachen Steine am Klosterplatz (und vor der Dominformation) waren auch dort zunächst eine reine Freude, wurden dann allerdings beschädigt. Tonnenschwere Lkw rollten ständig über die Fläche. Das Bistum hat am Klosterplatz ein Verwaltungsgebäude saniert, dabei gingen etliche edle Steine des Bodenbelags zu Bruch. Ob das Bistum für den Schaden aufkommt?

Der Hof aus anderer Perspektive. Sieht glatt aus, ist es aber nicht.

 

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