Über Fahrradwege und Fahrradstraßen

Beim Fahren über alle möglichen Aachener Fahrradwege kommen mir Fragen. Warum macht sich die Stadtverwaltung die Mühe und lässt sich praktisch für jeden Fahrradweg eine neue Gestaltung einfallen? Hier zum Beispiel (Theaterstraße) ist ein Fahrrad auf blauem Grund abgebildet . . . 

. . .  und an andere Stelle (s. Foto unten) ist ein Fahrrad auf eher rötlichem Grund dargestellt. Warum sind nicht einheitlich alle Fahrradwege mit rötlichem Grund markiert? 

Auf dem Foto unten sieht man drei weiße Fahrräder auf der Straße, zwei vorne und eins hinten. Da blicke ich jedesmal nicht so wirklich durch. Andere zum Glück offenbar wohl, denn die Stelle an der Normaluhr ist nicht als Unfall-Brennpunkt bekannt.  

Auf dem Foto unten ist der Radweg (Heinrichsallee) mit einer gestrichelten Linie markiert. 

. . .  und hier (Foto unten) geht es über einen sehr schmalen Fahrradweg, wo es eine durchgezogene Linie gibt, ins Grüne. Der kurze Fahrradweg ist aber so dermaßen schmal, dass man tatsächlich lieber auf der Linie fährt. Ist das so gewollt?

Es ist bestimmt verdammt schwer, in relativ enge Aachener Straßen die FahrradfahrerInnen zu integrieren. Aber nachdem jetzt bestimmt 20 Jahre lang das Rad immer beliebter wird (und zunehmend Leute mit dem Pedelec unterwegs sind), wäre es doch mal an der Zeit, zügig ein Radwegenetz aufzubauen – mit einheitlicher Darstellung auf der Straße. Unten ist ein weiterer Radweg abgebildet, einer von denen, die RadlerInnen sich mit FußgängerInnen teilen müssen. Das führt zu Reibereien. Wie die Fußgänger sich manchmal erschrecken, das ist der Wahnsinn . . . 

. . . und jetzt noch ein Foto (weitere werden folgen) von etwas, wo ihr mal raten sollt, was das für eine Straße ist. Na . . . ?

Es ist eine Fahrradstraße (hinten: der alte Bahnhof von Brand), die man als solche gar nicht erkennt. Ja, Aachen hat tatsächlich eine Fahrradstraße, es ist ein kurzes Stück, man beachte das Schild links. Es gibt in Aachen übrigens eine weitere Fahrradstraße, wo aber Autos nicht zugelassen sind.

Fahrradstraßen (4,5 Meter breit und auf rotem Grund) wünsche ich mir für Aachen noch sehr viele mehr. Ich bin mir übrigens sicher, dass die Piraten-Kollegen und die Grünen die Mehrheit im Stadtrat ohne Ende nerven werden mit Forderungen nach Fahrradstraßen. Die Radwege/-straßen sollte man einheitlich sofort als solche erkennen. Wie man das am besten macht, erfährt man bei ADFC und VCD garantiert kostenlos.

Zum Weiterlesen: Aufbruch

und: https://www.innovative-staedte.com/bücher/einrichtung-von-fahrradstraßen/

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Und noch was: Bitte lest zum Thema Hambacher Forst, was Ex-Museumschef Wolfgang Becker auf Facebook geschrieben hat. Sehr interessant.  Ich hoffe, der Link funktioniert.

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. . . und Schluss: Großbrand-Analyse liegt jetzt vor

Die Analyseergebnisse der vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) genommenen Proben nach dem Großfeuer in einem Industriepark in Rothe Erde (Montag, 27. August) liegen jetzt vor. Die Experten hatten das Umfeld des Brandes und die Gebiete, die von der Rauchwolke betroffen waren, direkt am Abend des Unfalltages untersucht und Proben entnommen.

Die Pressestelle der Stadtverwaltung verbreitet folgenden Text:

„Das LANUV teilt der Stadt Aachen mit, dass im unmittelbaren Umfeld der Brandstelle einige Oberflächen besonders stark mit Rauchgasen belastet worden sind. Hierzu zählen die insbesondere nordöstlich gelegenen Industriegebäude und die südlichen und südwestlichen Fassaden der Wohnblöcke an der Weißwasserstraße. Vorsorglich sollten in diese Betrachtung auch die dem Brand zugewandten Fassaden der weiteren Wohngebäude im Karree Weißwasserstraße, Fringsgraben, Hüttenstraße mit einbezogen werden.

Die bereits am Dienstag, 28. August, empfohlenen vorsorglichen Maßnahmen gelten für diesen engen Bereich um die Brandstelle (Weißwasserstraße, Hüttenstraße, Fringsgraben) laut LANUV somit sicherheitshalber weiter.
Das bedeutet: Sichtbar belastete Flächen (Partikelspuren, Asche, Rußablagerungen) sollen unter Verwendung von Handschuhen und mit normalen Reinigungsmitteln einmal gesäubert werden. Obst und Gemüse sollte gut gewaschen und nur geschält verzehrt werden. Großblättrige Pflanzen wie Salat sollten zur Sicherheit nicht verzehrt werden.

Insbesondere die Reinigung möglicherweise belasteter Oberflächen sollte von den Anliegern im besagten Karree, so das LANUV, zumindest für vorhandene Fenster und Türen befolgt werden. Die in der Vorwoche ausgesprochene vorläufige Empfehlung des LANUV, Salat und ähnliche im Privatgarten gezogene Nutzpflanzen nicht zu verzehren, wird für die Wohngebiete außerhalb des genannten Karrees Hüttenstraße, Weißwasserstraße und Fringsgraben aufgehoben.

Rasenschnitt und anderer Grünabfall kann generell der Kompostierung zugeführt werden.

Für die im Umfeld der umliegenden Kindergärten untersuchten Proben ergab sich kein nennenswertes Gefahrenpotential. Ein weiterer Handlungsbedarf ergebe sich für die Kindergärten und die betreffenden Wohngebiete nicht. Auch für den Kindergarten Weißwasserstraße und den anliegenden öffentlichen Spielplatz sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich, so die Landesbehörde abschließend.“

Und zum Schluss ein Foto, das ich gestern geknipst habe, das aber mit dem Text nix zu tun hat. Schön, nee?

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Umgang mit alten Akkus, Batterien und Elektrogeräten: Das empfiehlt die Feuerwehr

Die Brandursache ist gefunden, die Stadtverwaltung schickte folgenden Text , der hier nur ganz leicht verändert wiedergegeben wird.

Es steht fest: Die Ursache für den Großbrand in einer Lagerhalle in Aachen Rothe Erde war ein ausgedienter Akku. Nach Ermittlungen der Kriminalpolizei hat sich herausgestellt, dass circa 30 Kubikmeter Elektroschrott, der kurz zuvor angeliefert worden war, in der Halle selbständig in Brand geriet. Als Auslöser kommt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein noch unter (Rest-)Spannung stehender Akku in Betracht.

Elektroschrott im Allgemeinen und die Frage der korrekten Entsorgung von Akkus nimmt seit Jahren zu. Vor dem Hintergrund des Großfeuers in Aachen weist die Feuerwehr daher auf Folgendes hin: Alte Akkumulatoren, Batterien von Laptops oder ähnliche Geräte können selbst im Ruhezustand oder bei längerer Nichtinbetriebnahme eines Gerätes noch eine erhebliche Gefahrenquelle darstellen.

Diese Stromquellen können durch die Energie, die sich noch in den Geräten findet, einen Brand auslösen. Es wird deshalb dringend geraten, die Herstelleranweisung für die Aufbewahrung und die Außerbetriebnahme von Laptop-Batterien, Handy-Akkus und ähnlichen Geräten gründlich zu studieren und die Geräte gemäß diesen Vorschriften zu entsorgen.

Ergänzend dazu verweist die Feuerwehr der Stadt Aachen auf Empfehlungen des Bundesumweltamtes

(Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/elektrogeraete/lithium-batterien-akkus#textpart-2):

Richtige Entsorgung: Werft Lithium-Batterien und Lithium-Akkus – wie alle anderen Batterien und Akkus auch – nie in den Hausmüll, sondern in die Batterie-Sammelboxen im Handel. Verbraucherinnen und Verbraucher sind hierzu gesetzlich verpflichtet. Sammelboxen müssen überall dort vorhanden sein, wo Batterien verkauft werden.

Die getrennte Sammlung hält zum einen die Schadstoffe aus Hausmüll und Umwelt fern. Zum anderen ermöglicht sie die Verwertung der Batterien und damit die Rückgewinnung wertvoller Stoffe wie zum Beispiel Stahl, Zink und Nickel.

Klebt bei lithiumhaltigen Batterien und Akkus vorher die Pole ab, um einen Kurzschluss zu vermeiden. Bei der Entsorgung von Elektroaltgeräten wie Fotoapparaten oder Laptops sollten vorher die Batterien entnommen werden. Auch bei Lithium-Batterien gilt: Wann immer möglich sollten bei mobilen Geräten Akkus den nicht wiederaufladbaren „Weg-Werf-Batterien“ vorgezogen werden.

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Großbrand in Rothe Erde. Keine Verletzten

Im Aachener Ortsteil Rothe Erde haben sich am heutigen Montag viele Menschen gefürchtet. Der Westwind trug dicke, schwarze Rauchwolken in Richtung Eilendorf und Stolberg davon. Foto unten: So sah der Brand aus vom Frankenberger Viertel her gesehen. Foto: Henning Brinkmann

Die Aachener Feuerwehren – freiwillige und Berufsfeuerwehr – haben heute gegen ein Feuer gekämpft, das in der Halle eines Recyclingbetriebs in Nähe der Philipsstraße in Aachen-Rothe Erde kurz nach 11 Uhr ausgebrochen ist.

Zunächst hieß es unter Passanten auf der Straße in Rothe Erde, dass es bei Continental brennt, was glücklicherweise nicht stimmte. Dann hieß es: Es brennt bei dem Professor von der Hochschule, womit die e.Go-Produktionsstätte von Professor Schuh gemeint war.  Stimmte auch nicht. Von da, wo ich herkam, sah es aber total so aus, und ich kam aus dem Erschrecken nicht raus.

Im Weitergehen konnte man aber klar erkennen, dass die e.Go-

Dauerte eine Weile, bis wir Passanten kapierten, dass nicht die e.Go-Produktionsstätte brannte, sondern eine andere Halle in dem Stadtviertel.

Produktionsstätte gar nicht brannte. Es war vielmehr eine Recyclinghalle, es brannte also Schrott. Zunächst erinnerte ich mich an eine Altpapier-Sammelstelle, aber es war tatsächlich Elektro-Schrott, der da brannte und höllenmäßig Qualm entwickelte.

Die Feuerwehr konnte eine Ausweitung des Feuers verhindern. Verletzte sind nicht zu beklagen. Es entstand eine so gigantisch, schwarze Rauchwolke, dass die von weit her zu sehen war.

Alle Wachen und Gerätehäuser waren übrigens trotz Großeinsatz besetzt, „damit der Grundschutz der Aachener Bevölkerung gewährleistet ist“, teilte die Pressestelle der Stadtverwaltung mit.

Wegen der Rauchentwicklung erging die Aufforderung an die Bevölkerung, in den Bereichen Aachen-Ost, Rothe Erde, Eilendorf, Haaren, Verlautenheide und in Teilen von Eschweiler und Stolberg Fenster und Türen geschlossen zu halten und Lüftungs- wie auch Klimaanlagen abzuschalten. Die Feuerwehr hat mit drei Messfahrzeugen die Luft gemessen, eine Analyse folgt.

Evakuiert wurden zwei Wohnhäuser an der nahegelegenen Weißwasserstraße, die Feuerwehr hatte die Lage bald gut im Griff, die Polizei sperrte das Gebiet weiträumig ab. In der Turnhalle Neuköllner Straße hat die Stadt Aachen eine Anlaufstelle für betroffene Anwohner eingerichtet.

Die Infos von der Stadt Aachen kamen zügig, der WDR und die Tageszeitungen leiteten alles weiter. Diesbezüglich lief alles glatt.

So stellte sich der Brand anfangs dar, von der Seite aus, wo sich das Quartier „Guter Freund“ in Forst (r.) befindet, gesehen.

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So habt ihr den Dom noch nie gesehen

Der gute, alte Aachener Dom soll in diesem Jahr noch viel raffinierter leuchten, als 2017. Tausende werden auf dem Katschhof erwartet. Foto: Archiv

Ein gigantisches Lichtspektakel wird im September zu Ehren des Aachener Weltkulturerbes veranstaltet. „Der Dom leuchtet“ in diesem Jahr sage und schreibe an 9 Abenden. Karten (nicht kostenlos) sind noch zu haben.

Vom 22. bis zum 30. September einschließlich wird der Dom zwischen 21.30 und 22 Uhr die Projektionsfläche für Bilder und Lichteffekte sein, die sich ein Artdirektor und ein Licht-Designer ausgedacht haben. Alles wird in der Dunkelheit noch viel imposanter und schöner leuchten, als in den letzten beiden Jahren, als sich schon mal die Massen auf dem Katschhof drängelten, um das Licht-Spektakel zu bestaunen.

Den Dom, der in diesem Jahr seit 40 Jahren zum Weltkulturerbe gehört, kann man mit Worten gar nicht beschreiben, so wundervoll und vollkommen

Ohne Tickets kein Licht-Spektakel. Die Verantwortlichen möchten nicht, dass mehr ZuschauerInnen auf den Katschhof gelangen, als zulässig ist.

erscheint er mir von innen und außen. Ihn zu erhalten ist seit Jahrhunderten eine freiwillige Aufgabe vieler Generationen. Das Interesse der Menschen auf diese Kostbarkeit zu lenken, scheint mir neben der Feierei auch das Ziel der 3D-Projektion zu sein.

Das muss ich einfach gesehen haben: Ein digitales Gesamtkunstwerk, ein Open-air-Spektakel mit Szenen aus der mehr als 1200-jährigen Geschichte dieses Bauwerks, für das ein RWTH-Lehrstuhl-Inhaber eigens ein 3D-Modell geschaffen hat. Ein Jahr dauerten die Vorbereitungen.

Das Vorprogramm beginnt jeweils um 21 Uhr, ab 21.30 Uhr gibt es dann die 20-Minuten dauernde Show. Kann sein, dass noch etwas gewartet werden muss, bis es ausreichend dunkel ist. Der 22. und der 29. September sind schon ausverkauft, am 28. September kommen nur Studierende auf den Platz zwischen Dom und Rathaus.

Pro Person werden nicht mehr als 4 Karten ausgegeben. Karten gibt es zum Beispiel in den Räumen der Dominformation (tägl. 10 bis 18 Uhr), direkt gegenüber von der Domschatzkammer.

Kleiner Vorgeschmack? So habt ihr den Dom noch nie gesehen: https://www.facebook.com/unseraachen

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Aachen-Image-Umfrage: Stadtverwaltung und Rat wollen es jetzt wissen

Aachen ist schön, ohne Zweifel, besonders wenn man in bestimmten Ecken nicht so genau hinschaut. Jetzt wird u. a. ein neuer Slogan gesucht.

Wer immer nur meckert oder unentwegt von Aachen als Stadt schwärmt, hat jetzt Gelegenheit, sich an offizieller Stelle Gehör zu verschaffen – im Rahmen einer Image-Umfrage.

Klar, Umfragen sind problematisch. Man weiß nie, was mit den Angaben genau gemacht wird usw. Die Stadtverwaltung versichert: „Die Umfrage ist anonym, der Schutz der Daten wird gewährleistet.“ Kann man dem vertrauen? Ich jedenfalls fände ich es schön, wenn der eine oder die andere hier mitmachen würde. 

Worum gehts? Verschiedene Fragen bittet man euch zu beantworten: Was unterscheidet Aachen von anderen Städten? Was macht die Stadt besonders? Würden Sie Freunden empfehlen, nach Aachen zu ziehen?
Mitmachen sollen Aachens Bürgerinnen und Bürger und Menschen aus der (eu)regionalen Nachbarschaft.

Weiter wird mitgeteilt, dass es sich um eine OnlineBefragung handelt. Sie ist „ein Bestandteil des Markenprozesses, den die Stadt Aachen – beauftragt durch den Rat der Stadt – angestoßen hat“. Untersucht wird das aktuelle Image der Stadt Aachen, die so genannte Marke mit ihren Bausteinen.

Was ist das Ziel der Umfrage? Aachen hat viel Attraktives zu bieten. Es sei  aber zu fragen, „ob die Stadt ausreichend gut profiliert unterwegs ist“. Der alte Slogan „Sprudelnden Vielfalt“ (70er Jahre, voriges Jahrhundert) wurde im Stadtrat als nicht mehr passend, als zu diffus empfunden. Ein klares Profil soll jetzt konturiert werden.

Dass aus den Angaben heraus bestimmte Missstände ermittelt und dann bearbeitet werden, das ist – so verstehe ich die Ankündigung – nicht das Ziel der Umfrage. 

Nach der Befragung soll es auch darum gehen, eine Verständigung unter den Multiplikatoren und Marketingakteuren der Stadt zu erzielen, das moderne Bild der Stadt einheitlich nach außen darzustellen. Dieses Bild muss auf den Punkt gebracht, einfach kommunizierbar und in jedem Zusammenhang anwendbar sein. (Als neuer Slogan, vermute ich.)

Der Markenbildungsprozess wird vom Dortmunder Büro „Heinze und Partner“ gesteuert. Noch bis zum 9. September kann man sich beteiligen. Mitmachen können alle, die in Aachen, der Städteregion, in Ostbelgien oder NL-Limburg leben. Nach Auswertung der Umfrage werden die Ergebnisse mit repräsentativen Aussagen über Aachen verglichen, die bundesweit ermittelt werden.

Hier geht es zur Umfrage:
https://skopos1.de/uc/JBP/a090/

 

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Mehr Sicherheit auf dem Pedelec. Kostenloses Training. Mit Update.

Ampel. Theaterstraße. Aachen.

Viele Menschen steigen aufs Elektrorad, obwohl sie jahrelang nicht mal mehr auf einem Fahrrad gesessen haben. Und es kommt nicht nur in Aachen zu immer mehr Unfällen.

Aus diesem Grund bietet die städtische Kampagne „FahrRad in Aachen“ ein kostenloses Pedelec-Fahrradtraining an. Dabei lernen die Fahrerinnen und Fahrer anhand spezieller Übungen, sich mit der Technik vertraut zu machen. Sie üben das Anfahren, speziell das Anfahren am Berg, Handling und Kurven fahren, so teilt das Presseamt der Stadt Aachen mit.

Sinn eines solchen Fahrtrainings ist es, ein Gefühl für das Pedelec zu entwickeln und damit dann sicher im Straßenverkehr fahren zu können. Dass immer mehr Menschen auf das Rad mit Elektroantrieb umsteigen, ist absolut begrüßenswert. Die Leute lassen das Auto stehen und fahren auf ihren E-Bikes in die Stadt oder aus der Stadt raus ins Grüne.

Aufgrund der zusätzlichen Motorkraft eines Pedelecs und dem höheren Gewicht fährt sich ein Pedelec anders als ein herkömmliches Fahrrad. Deswegen ist es auch empfehlenswert, gefährliche Situationen im Zuge eines solchen Fahrtrainings auszuprobieren, um darauf vorbereitet zu sein und passende Handlungsmuster zu trainieren. So wird zum Beispiel das Gleichgewicht geschult, Hindernisse überwunden und auch eine Vollbremsung bei 25 Kilometern pro Stunde geübt.

Das Training dauert rund drei Stunden und findet statt am Freitag, 21. September, und am Mittwoch, 10. Oktober, jeweils von 16 bis 19 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Personen begrenzt. Es besteht Helmpflicht!

Anmeldung bei Dr. Stephanie Küpper unter fahrrad-in-aachen@mail.aachen.de oder unter Tel. 0241 / 432-6133.

Weitere Infos: hier

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Update: Die Nachfrage nach den beiden zunächst angebotenen Sicherheitstrainings für Elektrofahrräder (Pedelec) am 21. September und 10. Oktober war riesig groß. Deshalb bietet die Stadt im Rahmen ihrer Kampagne „FahrRad in Aachen“ zwei zusätzliche Termine an: am Donnerstag, 20. September, von 16 bis 19 Uhr im Floriansdorf (Septfontainesweg nahe der Feuerwache Nord) und am Freitag, 28. September, von 15 bis 18 Uhr auf dem Schulhof der Gesamtschule Brand, Rombachstraße 99.

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Der Verkehr ist durch technische Innovationen seit Jahrzehnten zwar immer sicherer geworden. Aber nur für eine Gruppe: Autofahrer. Die Zahl der getöteten und schwerverletzten Radfahrer ist in den letzten paar Jahren kaum gesunken. Verstehe die Zusammenhänge

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Die Medien: korrupt und verlogen ?

Langsam merken die US-Medien, dass Trump mit seiner Methode die Existenzberechtigung der freien Presse sabotiert. Auf Wandzeitungen ist man indes noch nicht angewiesen. (In Aachen gesehen.)

Was jetzt offensichtlich ist: Was Donald Trump mit der Presse vorhat. Konnte man anfangs noch denken „Na ja, er hat sich halt über ein paar deftige, sehr kritische Berichte geärgert und keilt jetzt heftig zurück . . . „, so hat sich längst etwas anderes gezeigt.

„Wer austeilt, muss auch einstecken können“, sagt man JournalistInnen, die andere heftig kritisieren und selber wie Mimosen reagieren, wenn der Betroffene loslegt und sich wehrt. Doch längst ist klar geworden, dass es hinsichtlich Trump um etwas anderes geht.

Trumps Feindseligkeit gegenüber den Medien hat System. Die Feindseligkeit ist sozusagen systematisch, und es handelt sich nicht um mehr oder weniger spontanes Zurückschimpfen, sondern um eine Strategie – wohl durchdacht und konsequent durchgehalten. Trump möchte die Glaubwürdigkeit von Journalisten und Journalistinnen ganz grundsätzlich zerstören. Trump möchte vernichten.

Und deshalb freue ich mich über folgende Initiative: Hunderte amerikanische Zeitungen wehren sich gegen die Angriffe von Präsident Trump. 

Trump hat mit seinen Beschimpfungen und Beleidigungen der Presse und mit seinem unentwegten Gequatsche von sogenannten Fake-News das Ziel, die Presse unglaubwürdig zu machen. Journalisten nennt er „Feinde des Volkes“ („enemy of the people“). Er ist Entertainment-erfahren und bezeichnet in melodramatischer Art die Medien generell als korrupt und verlogen. Das haut rein, das wirkt, das überzeugt (den Pöbel).

Eines Tages wird niemand mehr glauben, was die Presse berichtet. Dann hat der US-Präsident sein Ziel erreicht.

Das ständige Wiederholen von Hetze gegen Journalisten unterhöhlt das Vertrauen in eine wichtige Institution der Demokratie und bringt die Öffentlichkeit dazu, den Medien nichts mehr zu glauben. Hass und Misstrauen greifen um sich. Das ist dann das Ende der Pressefreiheit.

So kann man sich nur freuen über jeden, der die Gefahr erkennt und für eine freie Presse und ein Ende des Trump-Feldzugs kämpft. Das ist dringend erforderlich, denn die Lage der Medien ist ernst.

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Trumps Umgang mit den Medien

Trump veröffentlichte im Juli 2017 ein Video, in dem er einem Mann wiederholt ins von einem CNN-Logo überblendete Gesicht schlägt, das ursprünglich aus einer Wrestling-Storyline Trumps von 2007 stammt. CNN bezeichnete dies als Aufforderung zur Gewalt. http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-praesident-donald-trump-attackiert-cnn-auf-twitter-a-1155492.html

„Journalisten sind entsetzliche, abscheuliche Leute“, FAZ

Trumps feindselige Aussagen gegenüber den Medien scheinen zu fruchten:

http://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/republikaner-wollen-donald-trump-mehr-macht-ueber-medien-geben-15727964.html

„Wir sind nicht der Feind“, FAZ

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Aachen-Arkaden vor dem Neustart

Mal sehen, was hier noch passiert.

Die Aachen-Arkaden stehen vor einem Total-Umbruch: In wenigen Wochen werden in dem Gebäude an Rothe Erde nur noch wenige Läden übrig bleiben. Immerhin I: Die Apotheke bleibt am Ort und der Zeitschriftenladen ebenfalls. Discounter Netto mit seinen viele Bio-Produkten bleibt uns auch erhalten, wir werden also überleben.

Schon seit Tagen wirbt der neue Eigentümer auf der Gebäudeseite zur Trierer Straße hin. „Pop-up your store!“ steht da, freundlicherweise darunter die Übersetzung „Mach deine Store-Idee wahr!“. Keine Ahnung, was für „store“ da auf uns warten, im Herbst wissen wir mehr.

Die Bäckerei Schneider (s. Foto) wird es dann leider nicht mehr geben. Schade, der Laden war stets gut besucht und das Angebot war immer lecker. Wo werden wir Leute aus der Mataréstraße dann morgens unsere Brötchen kaufen? Immerhin II: Alle Verkäuferinnen haben schon neue Jobs.

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Ach so ja. Aachen ist eine Stadt voller Kontraste, genau gegenüber vom RWTH-Hauptgebäude am Templergraben befindet sich dieses Treppe, sehenswert. Wenn man nicht gerade wie von Furien gehetzt durch die Stadt geht, sieht man Sachen . . .  allerhand.

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Am Mittwoch: Aktionstag auf dem Katschhof

Ein Stäbegewitter auf dem Katschhof . . . sehr ungewöhnlich.

Was das soll? Ich versteh es noch immer nicht, aber: Es sieht gar nicht so übel  aus. Hunderte Holzstäbe sind mitten in der Innenstadt – auf dem Katschhof – aneinander geheftet und harren der Dinge, die da kommen werden. Wie letztes Jahr. Zwischen dem altehrwürdigen Rathaus und dem ebenso altehrwürdigen Dom setzt sich das Wirrwarr der Stäbe als Kontrast ab.

Direkt daneben gibt es wieder einen großen Sandkasten, den „Archimedischen Sandkasten“.  Seit Ende Juli wird darin gebuddelt und gebaut. Auch in diesem Jahr gibt es dazu einen Aktionstag für alle.

Das „Future Lab Aachen„, Veranstalter des Archimedischen Sandkastens, hat den FabBus der FH Aachen und das eXploregio.mobil eingeladen, 3 D-Drucker vorzuführen und Experimente für Grundschulkinder zu präsentieren.

Der  Aktionstag geht am Mittwoch, 15. August, von 11 bis 17 Uhr über die Bühne, natürlich auf dem Katschhof. Der Eintritt ist frei. Nach drei Wochen Strandfeeling auf dem Katschhof ist aber am kommenden Sonntag, 19. August,  schon Schluss. Dann werden die Stäbe und der Sandkasten abgebaut.

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Auf der oben verlinkten Seite steht der Satz „Aachen lebt Wissenschaft„. Seufz. Manche schreiben auch neuerdings „Demokratie leben“. Wie die sich das vorstellen, das „Leben“, das ist mir nicht klar. Es kling krampfhaft progressiv, so als wollte man mit dem Brecheisen einen neuen Ausdruck kreieren, was aber nur peinlich und bescheuert klingt. Es ist so gewollt modern, klingt so nach „wohooo, yeah!“ Es ist traurig, was manche mit der schönen deutschen Sprache machen, so traurig. 

Unter www.futurelab-aachen.de/flapp  solltet ihr weiterkommen.

Neuerdings zwischen Dom und Rathaus: ein ziemlich großer, also eigentlich überdimensionierter Sandkasten, der gut besucht ist, wenn es nicht gerade 30 Grad warm ist.

 

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