Auf der Baustelle vom Neuen Kurhaus

Das wird einmal (vermutlich Ende 2024) das obere Ende eines großen Festsaals sein. Das Neue Kurhaus wird in weiten Teilen so wiederhergestellt, wie es vor dem 2. Weltkrieg ausgesehen hat. Die Umbauten, die in den 1970er Jahren erfolgten wurden entfernt.

Heute (12. 09.) hatten viele Aachener die Gelegenheit, sich einmal vom Fortgang der Arbeiten im Neuen Kurhaus an der Monheimsallee zu überzeugen. Mehrere, sehr sachkundige Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung informierten umfassend über schon erledige und geplante Arbeiten.

Das Neue Kurhaus war zuletzt ein Spielkasino mit Disco und Sterne-Restaurant. Es steht seit 2015 leer und soll einmal eine Stätte für Aufführungen und Feste aller Art werden. Auch die Verwaltung des Eurogress und eine Firma (als Mieter) werden hier wunderbare Räume finden. Derzeit wird das Gebäude restauriert. Kosten: 50 Millionen Euro.

Ein Bauwerk, dass heute noch Bewunderung abringt, schuf der Münchner Architekt und Bauunternehmer Karl Stöhr, von dem durch einen Zufall eine Art Bautagebuch erhalten ist. Das Neue Kurhaus hatte mehrere große Säle, eine wahrlich prachtvolle Ausstattung, große Fenster und lockte entsprechend seiner Funktion viele wohlhabende Gäste nach Aachen.
Zwei Innenhöfe hatte das Gebäude einmal, sie wurden in den 1970er Jahren beide überdacht. Die Glasdächer werden entfernt.
In die Wände eingearbeitete Bilder wurden bereits restauriert und dann abgedeckt, damit sie bei den kommenden Bauarbeiten nicht beschädigt werden. Im Keller des Bauwerks und auf dem Dachboden wird einmal modernste Technik (Belüftung, Heizung usw.) einziehen, die den alten Kasten zu einem prima Haus für Aufführungen aller Art machen werden.
Das Neue Kurhaus war einmal ein lichtdurchflutetes Haus und wird es wieder werden. Es wurde in den 1970er Jahren sehr dunkel, so dass die Spielsüchtigen nicht dem hellen Tageslicht ausgesetzt waren.

Wie das Gebäude kurz nach der Fertigstellung ausgesehen hat, sieht man hier.

Viel überflüssige Farbe und Lack müssen entfernt werden, bis die ursprüngliche Farbe wieder sichtbar wird.
Verdunkelte Fenster, weil in der Spielbank das Tageslicht draußen bleiben sollte. Die Verdunklung will heute kein Mensch mehr, sie wird rückgängig gemacht.
Info-Wände informieren über das, was das Neue Kurhaus einst war und was es einmal werden soll.

Zum Weiterlesen: Revitalisierung Neues Kurhaus.

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Wahlplakate und ihre Slogans. Heute: die AfD

Jede Kanzlerschaft ist – so sagt man – durch einen Begriff geprägt: Bei Willy Brandt hieß der Ostverträge, bei Helmut Kohl nennt man die Deutsche Einheit, bei Gerhard Schröder die Sozialreformen usw. Auf welchen Begriff Historiker*innen die Kanzlerschaft von Frau Merkel einmal bringen werden, weiß kein Mensch.

Aber es könnte der Ausdruck „Wir schaffen das!“ sein. Angela Merkel, von der sich vor über 16 Jahren viele (Männer) fragten „Kann die das? . . . “ hat für Frauen viel erreicht. Merkel bewies, Frauen schaffen das, sie können Kanzlerschaft und auch sonst deutlich mehr, als ihnen einst zugetraut wurde. „Kann die das?“ fragt zumindest heute kein Mann mehr, wenn eine Frau ein hohes Amt/eine Karriere anstrebt. 

Als die sogenannte Flüchtlingskrise über uns hereinbrach sagte Merkel: „Wir schaffen das“ und so geschah es auch. Flüchtlinge und Zuwanderung sind als Thema komplett raus aus dem jetzigen Wahlkampf. Nicht mal die AfD macht die Flüchtlinge in ihrer Wahlwerbung zum Thema. Gleichwohl kann man sagen, dass Merkel mit ihrer Politik in gewisser Weise zur Gründung der AfD beigetragen hat. 

Erst an diesem Wochenende sind in Aachen – soweit ersichtlich – Wahlkampfplakate der AfD im Straßenraum aufgetaucht. Sie sollen hier, wie die Plakate der anderen Parteien, eine kurze Betrachtung erfahren. Der Slogan der AfD lautet „Deutschland. Aber normal.

Die Ultrarechten haben hauptsächlich im Ostviertel plakatiert. Hier: Adalbertsteinweg.

Dass die Partei, die am alleräußersten rechten Rand des politischen Spektrums einzuordnen ist, ihre Fixierung auf Deutschland betont, ist für Nationalisten sozusagen üblich. Man denkt automatisch „Deutschland first“, denkt an den fürchterlichen US-Präsident Trump und sein penetrantes „Amerika first“. 

Doch nicht jedes Deutschland ist das, was die AfD in den Mittelpunkt stellen will. Es muss „Aber normal.“ sein. Und das ist ein sehr guter, anschlussfähiger Slogan. Wer wünscht sich nicht ein Deutschland ohne Pandemie und ohne Quarantäne, ohne Mundschutz überall und Impfdiskussionen? Endlich wieder normale Zeiten. Das Mittelmeer soll wieder normales Urlaubsziel sein und nicht mehr Massengrab für Menschen auf kleinen Schiffen. Das Wetter soll auch wieder normal sein – ohne Flutkatastrophe und ohne Dauer-Hitzewelle.

„Deutschland. Aber normal.“ Der Slogan spricht ganz sicher viele Menschen an. Normale Schrift (ohne zu gendern) wünschen sie sich. Normal war es, dass alte Männer mehr Macht und Einfluss hatten als Frauen und junge Männer, die heute Chefinnen und Chefs sind und die Alten mit ihrer Verzweiflung bei Facebook und in den Leserbriefspalten der Tageszeitung alleine lassen.

Das sogenannte neue Normal ist es sicher nicht, was die AfD meint. In Aachen kann Roger Lebien (Groß- und Außenhandelskaufmann) gewählt werden. Er hält Sicherheit und Sauberkeit in Aachen für wichtige Ziele in der Politik.


Vorherige Folgen: die CDU, die Grünen, die FDP, Die Linke, die SPD

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Die Radnacht wirbt für eine lebendige, sichere und nachhaltige Stadt 

Mobil zu sein, das ist für alle Menschen extrem wichtig. Manch eine/r verfügt gleichzeitig über Auto, Fahrrad, Mofa, Skateboard, fährt mit Bus und Bahn und ist auch einer Flugreise nicht abgeneigt.

Das wird eine muntere Tour: Die Gruppen ADFC, Radentscheid und Uni.Urban.Mobil laden ein zur Radnacht 2021 am Samstag, 18. September, um 20 Uhr ab Lindenplatz in Aachen.
Von Musik begleitet geht es mit dem Fahrrad durch Aachen. Ob mit geschmückten Fahrrädern oder selbst verkleidet – die Radnacht lebt von der Kreativität ihrer Teilnehmer*innen und wirbt dabei für eine lebendige, sichere und nachhaltige Stadt.

Initiator Steffen van Bergerem sagt: „Als Organisator*innen kümmern wir uns um den nötigen Bass auf der Straße. Kommt vorbei, bringt eure Freund*innen mit und sattelt mit uns zusammen auf.“ – Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, es gelten die bekannten Rahmenbedingungen der aktuellen Coronaschutzverordnung.

Die rund 18 km lange Route führt vom Lindenplatz über Jakobstraße und Grabenring Richtung Südstraße, vorbei am Hauptbahnhof, durch Burtscheid ins Frankenberger Viertel. Von dort geht es weiter zum Europaplatz, Hansemannplatz, am Kaiserplatz vorbei über die Lothringerstraße zum Grabenring, durchs Pontviertel und über die Junkerstraße zum Westpark. Über die Vaalser Straße und Jakobstraße führt die Route dann schließlich zurück zum Grabenring und zum Templergraben, wo die Tour endet.

Die Radnacht 2021 ist die Fortsetzung der Radnacht 2020 und 2019 sowie der BikeNight 2018. Mehr als 200 Teilnehmer*innen waren jeweils in den letzten Jahren dabei.

Foto: Radentscheid Aachen

Rückfragen unter post@radentscheid-aachen.de. Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche 16. bis 22. September 2021: https://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/verkehr_strasse/clevermobil/mobilitaetswochen/mobilitaetswoche_2021/

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„Alle verfügbaren Boote! Sie sollen kommen.“

Als heute vor 20 Jahren die Menschen aus Manhattan flohen, haben Schiffseigentümer eine halbe Million Menschen gerettet.

Im Deutschlandfunk Kultur kann man sich – passend zum heutigen Tag – eine sehr interessante Reportage anhören. Es geht um das, was an jenem 11. September 2001 geschah und was bisher beinah vergessen wurde. Titel: „Die vergessene Bootsrettung“.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/9-11-in-new-york-die-vergessene-bootsrettung.979.de.html?dram:article_id=502670

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Heute: Aachener Fahrradtag – Am 16. September: Start der Mobilitätswoche

Der September steht im Fokus der Mobilität. Bereits im Vorfeld der Europäischen Mobilitätswoche findet am heutigen Samstag, 11. September, der „Aachener Fahrradtag“ am Elisenbrunnen statt. Am morgigen Sonntag, 12. September, präsentiert das „mobility special powered by STAWAG“ Angebote zum Thema Mobilität quer durch die Aachener Innenstadt von Kugelbrunnen über Friedrich-Wilhelm-Platz bis zum Markt mit Händler*innen, Anbieter*innen und Organisationen. 

Radler*innen und Autofahrer*innen haben unterschiedliche Interessen. Oft geraten sie in Aachen aneinander, werfen sich gegenseitig rücksichtsloses Verhalten vor. Hier eine Szene kurz nach Einrichtung des Reallabors am Templergraben. Foto: AachenNews Archiv

Am 16. September startet die Europäische Mobilitätswoche 2021. Nach dem Theaterplatz im Vorjahr steht in diesem Jahr das im Juni eingerichtete Reallabor Templergraben im Fokus. Von Donnerstag bis Sonntag (16. bis 19. September) gibt es dort u. a. Infostände, Poetry Slam, Mobility Training, Fahrradwerkstatt, Workshops und Podiumsdiskussionen.

Ausstellung „BITTE WENDEN“ am Theater

Auch abseits des Templergrabens passiert während der Mobilitätswoche so einiges. Am Freitag, 17. September, eröffnet die Ausstellung „BITTE WENDEN“ um 15 Uhr in der Planbar am Theaterplatz 7. Bis Sonntag, 19. September, sind dort jeden Tag von 15 Uhr bis 20 Uhr Plakatserien von Studierenden des Fachbereichs Gestaltung der FH Aachen zum Themenfeld Mobilität, Transport und Verkehr zu sehen.

„rauskommen.rumkommen.weiterkommen“ – so lautet das Motto des aktuellen Semesterprogramms der Volkshochschule (VHS) Aachen. Am Samstag, 18 September, beleuchtet die VHS das Thema Mobilität mit vielen Angeboten. Den Auftakt bildet um 11 Uhr ein Gespräch mit Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen über „zukunftsfähige Verkehrspolitik“ und Pläne für die Stadt Aachen im Gebäude der VHS, Peterstraße 21-25. Später folgen auch VHS-Angebote und -gesprächsrunden am Templergraben.  

Einweihung neuer Fahrradstraßen

Zu Einweihung der neu markierten Fahrradstraßen der Rad-Vorrang-Route Brand bildet sich am Samstag, 18. September, in Brand ein Fahrradkorso. Wer mitfahren möchte, komme um 10.30 Uhr zum Schulhof der Gesamtschule Brand, Rombachstraße 99. Von dort startet der Korso und kommt gegen 11.30 Uhr am Brander Marktplatz an. 

Eingebettet in das Rahmenprogramm der Europäischen Mobilitätswoche findet am Freitag, 17. September, von 15 bis 21 Uhr ein „Festival der Mobilität“ im OecherLab und im Kapuzinerkarree statt. Innovator*innen präsentieren ihre Forschungsfahrzeuge und -ergebnisse. Für nachmittags sind Livefahrten, Workshops und zahlreiche Aktionen für Groß und Klein geplant. Am Abend sind alle Interessierten zu „Future Talks“ ins Cineplex eingeladen.

Infos zu den Veranstaltungen der Europäischen Mobilitätswoche 2021 gibt es hier: www.aachen.de/emw

Unterwegs auf Aachens Schutzstreifen.
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Babor auf Wachstumskurs

60 Millionen Euro wird die Aachener Firma Babor in den kommenden Jahren im Schatten des Kraftwerks Weisweiler investieren. Heute wurde für eine neue Produktionsstätte der Grundstein gelegt. Babor hat den Anspruch, in der Nähe von Aachen „die nachhaltigste Kosmetikfabrik der Welt“ zu errichten. Im Frühjahr 2023 soll alles fertig sein.

Isabel Bonacker, stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrates, legte zusammen mit Dr. Martin Grablowitz (Mitte) den Grundstein. Darin befindet sich jetzt eine Hülse mit unter anderem Informationen über das Unternehmen Babor, mit einer Tageszeitung, 2 Euro-Münzen und zwei Corona-Mundschutzen. Rechts im Bild: Babor-Geschäftsführer Horst Robertz.

Das Familienunternehmen, die Babor Beauty Group, bebaut demnächst eine Fläche von 60.000 Quadratmetern. Dort werden einmal Tiegel, Tuben, Sachets und Ampullen des Kosmetikunternehmens abgefüllt – täglich mehr als eine halbe Million Stück. Die Zentrale des Unternehmens ist in der Neuenhofstraße in Aachen angesiedelt. Dort machte erst kürzlich der Neubau des Firmensitz wegen seiner verwegenen Architektur auf sich aufmerksam. Für einen weiteren Neubau war in der Neuenhofstraße aber kein Platz mehr. 

Am neuen Standort – nur 20 Kilometer von Aachen entfernt – werden zunächst mehr als 300 Mitarbeiter*innen beschäftigt, „und wir haben noch viel vor“, machte Geschäftsführer Horst Robertz bei der Grundsteinlegung Hoffnung auf weitere Investitionen. Die Kosmetikbranche boomt offenbar, die Schönheit ist vielen Frauen einen dicken Batzen Geld wert.

Unter der Überschrift „Smarte Energie“ teilt das Unternehmen mit, „alle Gebäudekörper werden den Energie-Effizienzstandard KfW40 erreichen“. Das Babor Beauty Cluster sei damit ein Hocheffizienzhaus, das 60 Prozent weniger Energie verbrauche als der Gesetzgeber vorschreibt. Ziel sei es, „dass das Gebäude mittelfristig weitgehend energieautark arbeitet“.

Herzstück der Energieversorgung ist daher eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Diese werde in Verbindung mit Wärmepumpen und Wärmerückgewinnung dafür sorgen, dass der Babor Cluster ohne fossile Brennstoffe auskommt. An Entwurf und Ausführung des neuen Gebäudes (im gemeinsamen Gewerbegebiet von Inden und Eschweiler) sind beteiligt: Bremer Bau, das Team rund um Architekt Henrik Daniel von FSP Architektur GmbH, das Unternehmen Weber + Partner, die Firma Jones, Lang La Selle (JLL) und weitere.

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Zum Weiterlesen ein ausführlicher, schöner Bericht: hier

Auch der WDR berichtete kurz in seiner Aktuellen Stunde vom 10. September 2021.

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So sieht der Bahnhof Rothe Erde jetzt aus

Stadtplan von Aachen aus 1645. Da gab es den Bahnhof Rothe Erde noch nicht, und die Gegend war vermutlich noch nicht einmal „gerodet“.
Bilder von Gebäuden, die Aachen charakterisieren, befinden sich jetzt an den Wänden des Bahnhofs Rothe Erde.
Hier geht es hoch zu den Gleisen. Die Maler bei der Arbeit sieht man hier.
Endlich – nach langer Zugfahrt – in Aachen angekommen. Jetzt mit dem Velocity-Rad (links) nach Hause fahren. Das ist schön am Leben in einer Großstadt: Man hat viel mehr Möglichkeiten als auf dem Land.
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Briefwahl: 2017 waren es nur 55.000 – Jetzt sind es schon über 60.000 

Zur Bundestagswahl 2017 hatten in Aachen insgesamt rund 55.000 Menschen per Briefwahl abgestimmt. Schon über drei Wochen vor der nächsten Bundestagswahl wurde diese Zahl überschritten. Das teilte das Wahlamt mit. Bis gestern, 6. September, seien bereits über 60.000 Briefwahlanträge eingegangen.

Wer per Brief wählen will, kann einen entsprechenden Antrag beim Wahlamt der Stadt Aachen, Blücherplatz 43, 52058 Aachen, oder in dem Bezirksamt seines Stadtbezirkes persönlich oder schriftlich einreichen. Die Schriftform gilt auch durch Fax oder E-Mail als gewahrt. Zusätzlich können die Unterlagen online angefordert werden.

Der entsprechende Link lautet www.aachen.de/briefwahlantrag und ist noch bis zum 22. September freigeschaltet. Eine telefonische Antragstellung ist nicht möglich.

Es werden noch „Reserve-Kräfte“ gesucht, falls jemand ausfällt.

Am Wahltag selbst sind weiterhin viele helfende Hände nötig. Gesucht werden vor allem noch Helfer und Helferinnen, die als „Reserve“ fungieren und einspringen, wenn es am Wahltag kurzfristige Ausfälle gibt. Die Wahlhilfeteams treffen sich am Wahltag um 7.30 Uhr. Um 8 Uhr beginnt die Wahlzeit, sie endet um 18 Uhr. Nach Schließung der Wahllokale werden die Stimmen ausgezählt und das Wahlergebnis ermittelt.

Die Helferinnen und Helfer der Briefwahlbezirke treffen sich am Wahlsonntag um 13 Uhr und zählen nach verschieden vorbereitenden Arbeiten ebenfalls ab 18 Uhr die Stimmzettel aus.
Falls du Fragen hast: Man hilft dir im städtischen Bereich Wahlen, Blücherplatz 43, oder telefonisch unter 432 1625 oder 432 1603 in Aachen bzw. per Mail unter wahlhilfe@mail.aachen.de . 

Alle Informationen zur Bundestagswahl gibt es auch unter www.aachen.de/wahlen.

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Für Holland sind wir ab heute Hochrisikogebiet. Für Grenzpendler ist das ohne Konsequenzen.

Ab heute mit neuen Öffnungszeiten: das Impfzentrum in Aachen am Tivoli. Foto: AachenNews Archiv

Die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen teilen in Sachen Corona-Virus unter anderem folgendes mit:

Ab heute, 6. September, wird Deutschland von Seiten der Niederlande in der Corona-Risikobewertung von „grün“ auf „gelb“ (Hochrisikogebiet) hochgestuft.

Ab sofort gilt damit für Reisen von Deutschland in die Niederlande die 3G-Regelung. Kinder unter 12 Jahren benötigen keinen Testnachweis.

Eine Quarantäneverpflichtung besteht nicht. Generell wird von Seiten der Niederlande empfohlen, sich nach der Ankunft einem Corona-Test zu unterziehen. Dies gilt auch für geimpfte oder genesene Personen. Es gibt allerdings Ausnahmen von der 3G-Regelung. Neben Transportpersonal, Seeleuten und Diplomaten sind auch Grenzpendler (zur Arbeit, Schule, Universität) von der Verpflichtung ausgenommen. Zudem gilt sie nicht für Menschen, die sich weniger als 12 Stunden in den Niederlanden aufhalten.

Unter https://www.government.nl/topics/coronavirus-covid-19/visiting-the-netherlands-from-abroad/mandatory-negative-test-results-and-declaration/exemptions findet sich eine vollständige Übersicht der Ausnahmen.

Weitere Informationen zu den Einreisebestimmungen in die Niederlande sind zu finden unter https://www.rijksoverheid.nl/onderwerpen/coronavirus-covid-19/nederland-inreizen/checklist-inreizen-nederland bzw. auf Englisch unter https://www.government.nl/topics/coronavirus-covid-19/visiting-the-netherlands-from-abroad/checklist-entry/from-the-eu

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Im Impfzentrum: Neue Öffnungszeiten ab heute

Im Impfzentrum am Tivoli sind Impfungen ohne Termin möglich. Das Impfzentrum ist wochentags von 14 bis 20 Uhr, samstags und sonntags von 10.30 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Impfwillige ohne Termin werden bis 19 Uhr angenommen.

Wer lieber einen Termin buchen möchte, kann das weiterhin online über www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer (0800) 116 117 01 machen. Es gilt die freie Wahl des Impfzentrums in NRW.


Impfbusse werden eingesetzt

Impfbusse kommen bei euch vorbei und bieten Impfungen ohne vorherige Terminabsprache an. Der Impfstoff kann frei gewählt werden. Es sind – wie im Impfzentrum – Erst- und Zweitimpfungen möglich. Der Fahrplan ist unter https://www.staedteregion-aachen.de/impfbus zu finden. Dieser wird laufend aktualisiert.

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Am Sonntag, 12. September: Rein ins Neue Kurhaus und die alte Pracht bewundern

Tja, sieht aus wie in Griechenland, ist aber in Aachen in der Monheimsallee fotografiert. Nicht schlecht. Foto: Stadt Aachen / David Rüben

Am kommenden Sonntag, 12. September, ist wieder „Tag des offenen Denkmals“. Da gibt es unter anderem die Möglichkeit, das Neue Kurhaus (Monheimsallee) von innen zu besichtigen. Man kann sich jetzt per E-Mail (info@eurogress-aachen.de) zu Führungen (10 Uhr, 11.15 Uhr, 12.30 Uhr, 13.45 Uhr) durch das Gebäude anmelden. 

Wichtiger Hinweis: Es handelt sich derzeit um eine Baustelle. Die Stadtverwaltung bittet darum, dass ihr feste Schuhe anzieht. Die ganze Baustelle ist nicht barrierefrei. Die Teilnehmerzahl pro Führung ist begrenzt. Es gelten coronabedingt die 3G-Regeln.

Das Neue Kurhaus steht seit 2005 leer, es wird derzeit – für viel Geld aus der Stadtkasse – umfassend saniert und modernisiert. Es soll künftig wieder wie früher als prächtiger, monumentaler Repräsentationsbau genutzt werden. Es wird wieder ein Gebäude für Veranstaltungen mit einem großen Fest- und Konzertsaal. Das kann man sich wirklich nicht schön genug vorstellen, es ist aber auch teuer (50 Millionen Euro mindestens).   

Mehr Infos zum „Tag des offenen Denkmals“, an dem nicht nur das Neue Kurhaus zu besichtigen ist: hier klicken. Zur Info: Aachen hat auch ein Altes Kurhaus, das befindet sich in der Komphausbadstraße. – Es gibt für den 12. September ein Programmheft, das man sich hier als pdf runterladen kann.

Das ist gut zu wissen: Das Neue Kurhaus – erbaut zwischen 1914 und 1916 im Ensemble mit dem Bad-Hotel Quellenhof und der verbindenden Wandelhalle – beherbergte Gesellschaftsräume und Konzertsäle. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, wurde es in den 1950er Jahren wieder aufgebaut und übernahm erneut die Funktion eines repräsentativen Veranstaltungsortes. Mit Einzug der Aachener Spielbank in den 70er Jahren erfuhr das Gebäude viele Umbauten, die die einstige historische Pracht des Objektes verdeckten.   Foto: AachenNews-Archiv

Mit Infos vom Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing der Stadtverwaltung

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