Auslieferung des neuen Elektroautos (e.Go Life) verzögert sich

Die neue Produktionsstätte des neuen Elektroautos im alten Arbeiterviertel  Rothe Erde in Aachen. Foto: Archiv

Produktionsbeginn und Auslieferung des neuen Aachener Elektroautos verzögern sich. Bisher war als Produktionsstart immer das Datum „Ende 2018“ genannt worden. Daraus wird vorerst nichts. Denn: Es müssen noch Teile ausführlich getestet werden, damit die Kiste auch wirklich ohne Probleme läuft.

Das Wägelchen soll nur 15.900 Euro kosten (mit E-Auto-Prämie sogar nur 11.900 Euro) und ist schon jetzt heißbegehrt. Laut Professor Günther Schuh, der einer der Erfinder des Wagens ist, haben bereits mehr als 3000 Menschen den e.Go Life bestellt und angezahlt, ohne jemals mit ihm gefahren zu sein. Umso bedauerlicher ist die Produktionsverzögerung, für die es aber gute Gründe zu geben scheint.

Via WDR wurde mitgeteilt, dass das Elektroauto e.GO Life „erst im nächsten Jahr gebaut und den Kunden geliefert“ wird. Und weiter: „Der für Ende des Jahres geplante Produktionsstart wird verschoben.“ Das habe eine Sprecherin des Aachener Unternehmens bestätigt.

Grund für die Verzögerung seien neue Freigaberegelungen der Zulieferer. Sie wollen ihre Bauteile nun zusätzlich im fertigen Fahrzeug testen, um sicherzustellen, dass sie wie vorgesehen eingesetzt werden. Das kann bei Haftungsfragen wichtig sein. Für die Tests werde noch Zeit benötigt, erfuhr der WDR.

Ich hoffe jetzt nur, dass Professor Schuh in seinem Ehrgeiz nicht noch eine weitere Verzögerung verkünden muss. Schon jetzt dürfte es nicht gerade angenehm gewesen sein, die Vorbesteller auf Frühjahr 2019 zu vertrösten.

Quelle: https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/aachen-elektroauto-ego-produktion-100.html

Weitere Quellen (dringend auch lesen, man beachte den teils süffisanten Tonfall der Meldungen „verzögert sich munter weiter“): hier und hier

https://e-go-mobile.com

 

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Kauf ein Lastenfahrrad und hol dir den Zuschuss bei der Stadtverwaltung ab

Ein Lastenfahrrad ist eine praktische Sache. In Aachen sieht man dergleichen immer öfter. Wie hier am Geldbrunnen. 

„Die Stadt Aachen bezuschusst den Kauf von elektrisch betriebenen Lastenfahrrrädern (Lastenpedelecs).“ Das teilte jetzt das Presseamt der Stadt freundlicherweise mit.  In den Genuss der Zuschüsse kommen Gewerbetreibende, überwiegend freiberuflich tätige Arbeitnehmer, als gemeinnützig anerkannte Vereine und Organisationen sowie Körperschaften des öffentlichen Rechts. Sie müssen in Aachen ihren Hauptsitz haben.

Der Mobilitätsausschuss hat das Zuschussprogramm kürzlich beschlossen. Die Stadt füllt den Fördertopf mit einem Betrag in Höhe von 50.000 Euro. Der jeweils aktuelle Kassenstand ist auf der Internetseite der Stadt Aachen zu finden. Zuschüsse können nur so lange ausgezahlt werden, wie Geld im Topf ist.

Bezuschusst werden der Kauf oder das Leasing von Lastenpedelecs (ein Beispiel hier). Der Zuschuss beträgt 25 Prozent der Anschaffungs- bzw. Leasingkosten, maximal jedoch 2.000 Euro je Lastenpedelec. Es werden maximal zwei Lastenpedelecs je Antragssteller bezuschusst. Bei Leasingverträgen werden nur die ersten 36 Monate berücksichtigt.

Die Stadt kann den Zuschuss nur gewähren, wenn die Anschaffung nach dem 15. Oktober 2018 erfolgt ist. Entsprechende Anträge können formlos unter Vorlage des Kaufbeleges bzw. Leasingsvertrags bei der Verwaltung gestellt werden. Die Unterlagen müssen zusammen mit einigen anderen Nachweisen an folgende Adresse verschickt werden: Stadt Aachen, Bauverwaltung, c/o Eckard Larosch, Lagerhausstraße 20, 52064 Aachen. Interessierte können die Unterlagen aber auch in die Briefkästen alle Verwaltungsgebäuden oder Bezirksämter werfen.

Weitere Hinweise gibt es hier: www.aachen.de/fahrrad – Stichwort: Lastenpedelecs

Lastenfahrrad in Aachen in der Jakobstraße gesehen.

 

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Krugenofen in Aachen

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Ecke Krugenofen/Eynattener Straße in Burtscheid

 

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Ehre, wem Ehre gebührt. Arthur Kampf wohl eher nicht.

Arthur Kampf war ein Historienmaler. Seine Bilder wurden in der Propaganda beider Weltkriege genutzt. „Gerade das NS-Regime feierte Kampf als Maler. Er gehörte zu den vom System privilegierten Auftragskünstlern, deren Arbeit auch als Blut-und-Boden-Kunst bezeichnet wird.“ So liest man es in der Wikipedia.

Die Stadt Aachen hat irgendwann eine Straße nach Arthur Kampf benannt. Wann genau und warum? Und muss dieser Mann wirklich geehrt werden? Ich denke nicht.

Die Arthur-Kampf-Strasse ist eine Wohnstrasse und befindet sich in Burtscheid. Sie zweigt von der Bertholdstrasse ab.

Die Arthur-Kampf-Straße befindet sich in Burtscheid. Das Straßenschild ist jemand aufgefallen, der einfach mal wissen wollte, wer Arthur Kampf ist und im Internet zu recherchieren begann. Mit einem überraschenden Ergebnis. „1944, in der Endphase des Zweiten Weltkriegs, wurde Arthur Kampf von Hitler persönlich als einer von nur vier Malern in die Sonderliste der sogenannten Gottbegnadeten-Liste aufgenommen“, liest man in der Wikipedia weiter.

Man kann einen Menschen wohl kaum mehr ehren, als wenn man eine Straße nach ihm benennt. Könige und Kaiser, Priester und Industrielle werden so ausgezeichnet, aber auch manchmal tapfere Gewerkschafter, Künstler, kluge Wissenschaftler und wohltätige Menschen, Männer wie Frauen. Auf dass die Bürgerinnen und Bürger bis ans Ende aller Tage die hochverdiente Person nicht vergessen und sie ihnen ein Vorbild ist.

Bereits 2006 hat die Stadtverwaltung in Aachen auf Beschluss des Hauptausschusses eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die Straßennamen überprüfen sollte. Umbenannt wurden später eine Kaserne, die Graf-Schwerin-Straße und die Carl-Diem-Straße. Damals wurde auch schon über die Agnes-Miegel-Straße nachgedacht, sie wurde aber erst später (2016) umbenannt.

Jetzt sollten sich die Spezialisten in der Hochschule und im Suermondt-Ludwig-Museum, wo es ja Bilder von Arthur Kampf geben soll, mit diesem Aachener einmal befassen. Und überlegen, ob er tatsächlich als Vorbild dienen kann. Ich zumindest würde mich freuen, wenn die Angelegenheit im Bürgerforum thematisiert und dann – unter Beteiligung der Anwohner der Straße – diese umbenannt würde.

siehe dazu auch: http://letteraturaartistica.blogspot.com/2017/03/arthur-kampf.html

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Und plötzlich ist alles anders. Ein Bewusstseinswandel.

Um am Straßenverkehr teilzunehmen, hatten für mich lange Zeit Autos oberste und absolute Priorität. Das hat sich geändert. Foto: W. D.

Lieber Leser*innen, die Jahre 2017 und 2018 waren für mich – verkehrstechnisch gesehen – eine Zeit des Wandels. Das Jahr 2018 ist zwar noch nicht vorbei, aber man kann es trotzdem sagen: Ich bin fahrradtechnisch vom Saulus zum Paulus geworden.

Jahre und Jahrzehnte war für mich das Radfahren kein Thema: Man kommt dabei unelegant außer Puste und ins Schwitzen, muss immer häßliche Schuhe anziehen, wird eklig nass im Regen und legt sich irgendwann garantiert aufs Maul wegen rüpelhafter Autofahrer. Am Ende überrollt einen ein Bus, wenn

Immer mehr Leute steigen um. Die Folge: Es fehlt in Aachen an Abstellplätzen für Räder.

einem nicht sowieso vorher das Rad von gemeinen Dieben geklaut wird. War alles nichts für mich.

Insbesondere die umweltrelevanten Betrügereien der Autoindustrie (die noch heute nicht sanktioniert werden) haben mich nachdenken lassen. Und die schockierenden Enthüllungen über den Kohlendioxyd-Ausstoss der Busse, Lkw und Pkw. Grenzwertüberschreitungen, wohin man blickt.

Hinzu kamen verkehrspolitische Diskussionen bei Treffen der Aachener Piraten.

Das soll hier jetzt nicht alles nachvollzogen werden. Ich möchte mit dieser länglichen Einleitung lediglich eure Aufmerksamkeit auf eine Aktion der Initiative „PRO Radschnellweg Euregio“ lenken (bitte unten auf den Link klicken). Diese Initiative möchte den Bau eines gewissermaßen komfortablen  Radweges fördern. Das Geld ist da, aber diverse Räte von Kommunen müssen Entschlüsse fassen, und das geht den alternativen Verkehrspolitikern etwas zu langsam (der WDR berichtete).

Also Politiker: Schaltet mal einen Gang höher!

https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/aktion-radschnellweg-aachen-herzogenrath-100.html

 

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Autobahnlärm zerfetzt die Nerven der Menschen in Driescher Hof

Selten so leer: Die Autobahn, die den Menschen vom Driescher Hof in Aachen das Leben schwer macht.  Dort hat eine IG Lärmschutzwand 600 Unterschriften gesammelt.      Foto: Archiv

Eine reichlich verzwickte Angelegenheit galt es jüngst im Bürgerforum zu behandeln. Obwohl: Eigentlich ist alles gar nicht so kompliziert. Menschen, die in einem Viertel von Aachen wohnen beschweren sich seit Jahren über immer mehr Lärm von der nahen Autobahn (A44) her. Sie hätten ihre 2 Meter hohe Schallschutzwand gern auf 4 Meter Höhe gebaut.

Knapp 100 Männer und Frauen fanden sich ein, um dem Bürgerforum ihr Leid zu klagen. Und weil es unter Piraten zunächst geheißen hatte: „Da kann es doch gar nicht laut sein!!!“ bin ich eigens dorthin gefahren, aus dem Auto gestiegen und konnte 20 Minuten lang nicht anders als mich wundern und immerzu zu

Eine Alternative zum Auto: die Bahn. Sie ist leider meistens unpünktlich und fährt manchmal gar nicht.

denken: „Was für eine beschissene Wohngegend, was für eine abartige Geräuschkulisse, im Garten zu sitzen das ist ja hier total unmöglich.“

Bauen müsste die neue, 4 Meter hohe Schallschutzwand der Landesbetrieb NRW, der bei der Versammlung in Aachen mit gleich zwei sachkundigen Damen dabei war. Bezahlen müsste die Schallschutzwand das Bundesministerium für Verkehr, also der Bund.

2013 waren – nach Lärmanalyse – die zuständigen Stellen eindeutig der Ansicht: Es muss eine neue, 4 Meter hohe Schutzwand gebaut werden, um die Anwohner von der Geißel Lärm zu befreien. Alles schien in trockenen Tüchern, da erfuhren die Anwohner im Frühjahr 2018 durch Zufall, dass die Mauer eben doch NICHT gebaut wird. Das Ministerium in Berlin fand auf einmal lärmmindernden Asphalt für die A44 ausreichend.

Die Anzahl der Lkw, die über die Autobahn brettern, ist in den letzten Jahren gestiegen. Die Abgase dieser Wagen legen sich auf die benachbarten Häuser und Gärten, und die Anwohner hofften nebenbei auch deshalb auf die Wand, weil diese sie ein wenig besser vor den Abgasen schützen würde. Wie dem auch sei: Die Bürger*innen verstehen jetzt die Welt nicht mehr, alle Mitglieder des Bürgerforums hatten vollstes Verständnis und versprachen, den ganzen Clusterfuck im Umweltausschuss auf die Tagesordnung setzen zu lassen.

Von da aus kann die Angelegenheit in den Rat weitergeleitet werden. Oberbürgermeister Marcel Philipp könnte sich sodann in Richtung Berlin wenden und seine Kontakte nutzen, um ein Umdenken beim Ministerium zu erreichen. Alles keine einfache Sache. Höchst unwahrscheinlich ist es, dass die Stadt Aachen die etwa 3 Millionen Euro selbst aufbringt, um die Schallschutzmauer zu errichten. Sozusagen als freiwillige Leistung, zu der sie nicht verpflichtet ist.

Das wäre zwar schön und bei einem Gesamthaushalt von knapp einer Milliarde Euro wohl auch machbar, doch es ist sehr unwahrscheinlich. Ich vermute, dass die Leute vom Driescher Hof ein weiteres Jahrzehnt werden warten müssen.

Übrigens: Lärmimmissionen werden „berechnet“, nicht vor Ort „gemessen“.

Viel Raum bei der Diskussion nahm die Frage ein: Wie wurde eigentlich die Stärke der Auto- und Lkw-Geräusche ermittelt? Die beiden Damen vom Landesbetrieb erklärten, die Wagen auf der A44 werden ständig gezählt, die Dezibel würden dann errechnet, wobei der kleine Wall auf der anderen Seite der Autobahn und die Gebäude und Flächen in die Berechnungen einbezogen würden. Mit dem lärmmindernden Asphalt komme man klar unter die Obergrenze, an der Lärmsanierungen fällig sind.

Das Foto hat mit dem Text nicht viel zu tun. Es zeigt einen alten Baum im Kreis Düren (Decke Boom, Marieneiche in Stockheim), der schon lange eine gewisse religiöse Verehrung erfährt. Wollte ich anlässlich #Hambi einfach auch mal zeigen. Mehr 1000 Jahre alte Bäume findet ihr hier. Und die wohl 800 Jahre alte, sehenswerte Forster Linde ist hier.

 

 

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„Der Dom leuchtet!“ – Video ist in einer limitierten Edition zu haben

Der Dom, wie man ihn selten sieht.    Alle Fotos: Henning Brinkmann

Die Resonanz auf das außergewöhnliche Licht-Projekt „Der Dom leuchtet!“ war in diesem Jahr wieder sehr groß. Das Projekt fand diesmal statt, weil der Dom seit 40 Jahren Weltkulturerbe ist. Ob es 2019 wieder eine Licht-Schau geben wird, ist unklar. Die Veranstalter durften sich 2018 über neun ausverkaufte Abende mit jeweils 4000 Gästen freuen.

Ins Werk gesetzt haben diese einzigartige Bilder-Schau: Lichtdesigner Christoph Hillen, Matthias Büsching (Art Director Power+Radach) sowie Komponist Frank Stumvoll. Die Drei haben versucht, die wechselvolle, 1200-jährige Geschichte des Aachener Münsters mal etwas anders zu erzählen. Das war sogar bei Regen und kaltem Wind sehenswert.

Die Stadtverwaltung teilt mit: „Die vielgestellte Frage nach einer hochwertigen Dokumentation des 20-minütigen Projektes (. . . ) kann nun beantwortet werden: Es gibt in einer limitierten Auflage das Video der Präsentation ab heute, Samstag, 6. Oktober, zu kaufen.“

Sowohl im Gebäude der Dominformation als auch in der Tourist Info Elisenbrunnen des aachen tourist service (ats) sind USB-Sticks zum Einzelpreis von 9,95 Euro zu haben – und zwar so lange der Vorrat reicht.

„Wir freuen uns, dass wir im Schulterschluss der Organisatoren diese schöne Erinnerung an den leuchtenden Dom anbieten können“, sagt stellvertretend Katrin Hissel, Geschäftsführerin des ats. „Der Erlös dieser Aktion kommt selbstverständlich dem Erhalt des Aachener Doms zugute.“

Und das sind die beiden Verkaufsstellen:

Dominformation

Johannes-Paul-II.-Straße, 52062 Aachen

Tourist Info Elisenbrunnen

Friedrich-Wilhelm-Platz, 52062 Aachen

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Stück vom Vennbahnradweg wird erneuert

Fast auf der ganzen Länge eine Buckelpiste: der Vennbahnradweg. Er führt von Rothe Erde über Kornelimünster in die Eifel und wird zum Skaten, Radfahren, Spazieren und zum Wandern genutzt.

Das ist längst fällig und wird Radfahrerinnen und Radfahrer, die hier häufiger unterwegs sind, freuen: Der Vennbahnradweg (führt von Rothe Erde in die Eifel) wird auf dem Abschnitt zwischen der Straße Gewerbepark Brand und der Debyestraße saniert. Die Stadtverwaltung teilt freundlicherweise mit, dass die Bauarbeiten „nach derzeitiger Planung“ am Dienstag, 9. Oktober, beginnen. Ende Oktober will man schon fertig sein.

Der hier genannte Teilabschnitt des vielfrequentierten Radwegs muss für die Erneuerung komplett gesperrt werden. Eine Umleitung wird über die Straße Gewerbepark Brand und die Debyestraße in beiden Richtungen ausgeschildert.

Die Sanierung größter Teile des Radweges ist seit langem fällig. Rechts und links vom Radweg wachsen Bäume, und entsprechend wurde die Asphaltdecke an vielen Stellen durch Baumwurzeln angehoben. Dadurch ist sie sehr holprig und schlecht befahrbar.

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Wegen Hambacher Forst: Es hagelt Proteste

Am Samstag, 29. September, gegen Mittag auf dem Aachener Markt.

Dieser Tage kann man kaum durch Aachen gehen, ohne auf Leute zu treffen, die sich für den Erhalt des Hambacher Forst und gegen die Verstromung von Braunkohle  stark machen.

Die Menschen sind hochengagiert und haben meine volle Sympathie, weil es ums Klima geht. Mit dem Klima werden zur Zeit Dinge angestellt, die lassen sich nicht mehr rückgängig machen und gefährden die ganze Menschheit. Das hört sich pathetisch an, ist aber so. Wir haben es bei der Zerstörung des Klimas mit einem Menschheitsproblem zu tun, angesichts dessen die Politik eher hilflos reagiert.

Den Energieerzeugern wird gestattet, den Dreck, der beim Energie erzeugen entsteht, kostenlos in der Atmosphäre zu entsorgen. So, als gehöre allein ihnen die Atmosphäre. Das ist überaus bequem, preiswert sowie großzügig von unseren Politikern. Es garantiert hohe Gewinne. Den Strom verkauft man den Endverbrauchern gleichwohl von Jahr zu Jahr etwas teurer als zuvor.

Ich denke allen Ernstes, dass ein winziges Stück von der Erdatmosphäre mir gehört, und das möchte ich nicht verdreckt haben. Manche Politiker handeln so, als würden sie sagen: Wenn ich nicht mehr lebe, sollen auch keine anderen Menschen mehr leben. So verbrauchen sie alle Ressourcen; dass für die Nachgeborenen nichts mehr bleibt, ist ihnen egal.

Letzte Woche in der Zollernstraße, über der Gaststätte „Exil“ gesehen. Da steht: „Zu fällen einen schönen Baum/ braucht eine halbe Stunde kaum./Zu wachsen bis man ihn bewundert/ braucht er – ein Jahrhundert.“

Aktueller Bericht des Tagesspiegel, Berlin. Auch dort wird protestiert.

https://www.tagesspiegel.de/politik/widerstand-gegen-waldrodung-raeumung-des-hambacher-forsts-vor-dem-abschluss/23132270.html

Lies in AachenNews dazu https://aachennews.org/2018/09/20/waldbesetzer-im-fruehjahr-2012-ging-es-los/

Diese Bilder (unten) entstanden im April 2017, als ich als Piratin mit der Fraktion der Freien Wähler (im Landschaftsverband, LVR) den Tagebau Hambach umfassend besichtigte.

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