Fake News der Polizei untergraben das Vertrauen in die Freunde und Helfer

Unsere Freunde von der Polizei wenden sich seit geraumer Zeit direkt an die Bürgerinnen und Bürger – und nicht mehr nur über die Presse (Zeitungen, Rundfunk und TV). Im Allgemeinen, auch in Aachen, geschieht das u. a. via Twitter. 

Sie erreichen (wie die Politiker, allen voran US-Präsident Trump) die Öffentlichkeit nicht mehr vermittelt über die Presse, sondern unvermittelt – also direkt. d. h. Sie umgehen die sog. Gatekeeper, die in früheren Jahren den Zugang zur Öffentlichkeit gestalteten und auch überwachten. 

@Polizei_NRW_AC bei Twitter ist ein wichtiger Kommunikationskanal, und fast 9.600 Menschen folgen den Aachener PolizistInnen und kommunizieren mit ihnen. Das läuft in Aachen – soweit ich sehen kann – sehr gut. Wichtige Infos erreichen uns alle direkt und schnell. Die knapp 50 Polizei-Pressestellen können bundesweit bei größeren Katastrophen/Großschadenslagen (Amoklauf usw.) sofort aufkommende fiese Gerüchte dementieren und vor vorurteilsbeladenen Spekulationen warnen, einiges richtigstellen und zu konkretem Verhalten auffordern.

Man muss nicht mehr das Radio einschalten oder auf die Zeitung warten, man schaut auf seinen Twitter-Kanal im Handy und ist informiert. In Echtzeit.

Zum Problem wurde das jetzt in Leipzig-Connewitz, wo die Polizei in der Silvesternacht angeblich brutal angegriffen wurde. Man dachte, ein Bürgerkrieg ist ausgebrochen. So stellten die Beamten es jedenfalls auf Twitter dar, ein Kollege sei sogar schwer verletzt und notoperiert worden. Aber: Die Darstellung stimmte nicht, wie Journalisten, die sich im Krankenhaus mal erkundigten, herausfanden. Es gab keine Notoperation, und ein Verletzter  wurde einen Tag später wieder nach Hause geschickt.

Die Polizei Leipzig hatte in eigener Sache via Twitter einen hoch-tendenziösen, einseitigen Bericht verbreitet, nicht gefiltert durch seriöse Recherche von JournalistInnen.

Das ist blöd. Aber als JournalistIn weiß man: Die Polizei beschreibt oft die Angriffe, die sie selbst erfährt, als 5 Nummern größer als sie in Wirklichkeit waren. Sie schildert meistens die Angriffe, denen sie ausgesetzt ist, als viel massiver, als sie letztlich waren. Wenn so einseitige Darstellungen jetzt immer ungeprüft an die Öffentlichkeit gelangen, dann aber gute Nacht. Da werden die Emotionen demnächst hochkochen, eine riesenhafte Aufregung entsteht, alle möglichen Politiker fühlen sich bemüßigt, sich zu äußern usw., ein Tohuwabohu entsteht, was ziemlich gefährlich und dem allgemeinen Frieden nicht dienlich ist. 

Ich schlage vor, dass die Polizei da mal drüber nachdenkt und diese Dinge bei ihren Darstellungen berücksichtigt. Die Polizei muss dringend ein paar journalistische Grundregeln beachten, wenn sie journalistisch arbeitet. Schwer ist das nicht. Und: Besser wär das.

Zum Weiterlesen

Sind ja tatsächlich fast immer Freunde und Helfer: die Polizei, hier Wagen vor dem neuen Polizeipräsidium in Aachen-Brand. Doch inwieweit kann man ihrer Darstellung trauen, wenn sie selbst Hauptakteure in einem Konflikt sind? Da geraten sie in die Versuchung, ihre eigene Gefährdung schlimmer darzustellen, als sie wirklich ist oder war. Foto: Archiv

Es empfiehlt sich auch, die neue Folge des Podkast Lage der Nation zu hören, der sich ausführlich mit weiteren Aspekten dieses Themas befasst. Deeskalation ist möglich, die Berliner haben es immerhin geschafft.

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Temporeich und schwungvoll: Tolle Proklamation im Eurogress

In einer fröhlichen Riesenparty wurde am Ende aus Martin Speicher der Aachener Prinz Martin I. Er wünscht sich einen „Fastelovvend ohne Barrieren“. Mit seinem Hofstaat rockte er die Bühne. 1400 Leute im Saal waren teilweise komplett aus dem Häuschen. Das Motto des Neuen: „Öcher Fastelovvend – All inklusiv(e)“.
Bei der Prinzenproklamation 2020. Schön wars.
Lustige Lieder zum Mitsingen gab es, mit prima karnevalsmäßig-blödsinnigen Texten, wie das Lied von den tollen Socken und das vom Pröll, der in der Wohnung rumsteht usw. Und: „Es ist normal, verschieden zu sein.“ Jo, wer singt da nicht gerne mit?!? Zumal alles von einer Gebärdendolmetscherin übersetzt wurde, was teilweise echt lustig anzusehen war, schließlich singen Karnevalisten Zeilen gern doppelt und dreifach und dann alles noch mal.
Was hier passiert?? – Zesame Öcher Fastelovvend fiere!

Die Liste der Sponsoren ist übrigens lang, auch der Landschaftsverband Rheinland (LVR) ist dabei. Der Prinz ist Aachener, 1975 sogar hier geboren, und von Beruf Anwalt. Ehrenamtlich engagiert er sich unter anderem als Geschäftsführer des Hilfswerks des Lions-Club Aachen Kaiserpfalz e. V. , im Aachener Anwaltsverein, als Mitglied des Kirchenvorstands der Pfarre St. Gregor in Burtscheid, als Beiratsvorsitzender des Kirchbauvereins Frankenberger Dom sowie in weiteren Vorständen, Kuratorien und Beiräten verschiedener Stiftungen und Einrichtungen in Aachen. Nicht zuletzt ist er auch noch „tatkräftiges inaktives Mitglied der ruhmreichen Stadtgarde Öcher Penn v. 1857“, wie im Programmheft zur Proklamation zu lesen ist.

Jetzt freuen wir uns auf den Fastelovvajong und schauen mal, ob Martin I. und sein Hofstaat dem anspruchsvollen Motto gerecht werden.

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Aachen: Prinzenproklamation erstmals extra-inklusiv

Wer wie ich am 11. 11. geboren ist, hat naturgemäß eine gewisse Beziehung zum Karneval. Und so habe ich schon verschiedene Sitzungen besucht, und weil ich so viel Blödsinn ausgehalten habe, auch den ein oder anderen Orden abgestaubt. 3 X Oche Alaaf.

Heute (4. Januar) findet ein interessantes Experiment statt. Etwas, das ich bisher verpasst habe. Eine Sitzung des  Aachener Karnevalsvereins (AKV) wird via Facebook-Live und YouTube-Live übertragen, und außerdem wird diese Sitzung simultan für Gehörlose übersetzt, in Gebärdensprache. Alle Achtung, das gefällt ehrenamtlichen, sachkundigen BürgerInnen beim Landschaftsverband (LVR) außerordentlich gut. 

Heute um 20 Uhr beginnt im Eurogress die Prinzenproklamation von Martin Speicher, aus dem im Laufe des Abends Martin I. wird. Übertragen wird mit 6 Kameras, das entnehme ich der Facebook-Seite des AKV-TV. 

Die Sitzung ist längst ausverkauft, kann nun aber von mehr als nur den 1400 Menschen im Eurogress miterlebt werden (wenn die Technik nicht versagt). Erfreulich: Dem neuen Aachener Prinz ist Inklusion wichtig, die Teilnahme aller Menschen an allen möglichen Ereignissen. Behinderte sollen nicht fernbleiben müssen. 

Das ist keine Selbstverständlichkeit. Allzu oft habe ich erlebt, dass gesagt wurde, Behinderte hätten übertriebene Ansprüche, wenn sie darauf bestehen, bei einer öffentlichen Veranstaltung dabei sein zu dürfen. Ich solidarisiere mich schon mein ganzes Leben lang  mit den Ausgeschlossenen, bin ich doch selbst ebenfalls oft ausgeschlossen, z. B. wenn nur Bürger eingeladen werden, Bürgerinnen können ja gucken wo sie bleiben, ne. 

Die Idee hin zu mehr Inklusion wurde in den letzten Monaten gemeinsam mit Dipl. Gebärdensprachdolmetscherin Ulrike Bobka, showlight Veranstaltungstechnik Aachen und Blackburst Media ausgearbeitet. „Die gesamte Prinzenproklamation wird von Ulrike Bobka im Wechsel mit ihrer Kollegin Claudia Dubbelfeld aus einem separaten Studio im Backstagebereich des Eurogress heraus im sogenannten Split-Screen Verfahren für Gehörlose übersetzt werden. Übersetzt wird das gesprochene sowie gesungene Wort“, so wird mitgeteilt.

Live via facebook.com/akv1859 und YouTube (Kanal: AKV.TV) Ich glaub, das wird heute ein munterer Abend.

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Emojis: Sprachwissenschaftlicher Vortrag im Zeitungsmuseum

Graffiti aachen
Auch eine Art Emoji: Zeichnung, gesehen im März 2014 an einem Pfeiler der Burtscheider Brücke. Will sagen: Ich lebe zwar ganz gern in Aachen, aber nur, weil ich immer ein Auge zudrücke. Oder so.

Emojis erfreuen sich in der digitalen Kommunikation großer Beliebtheit. Das zeigt sich beim Chatten, in unzähligen Medienberichten, in der Werbung. Discounter Aldi hatte – so teilt die Pressestelle der Stadt mit – jüngst sogar Emoji-Sammelboxen und -Brettspiele im Angebot. Selbst als Filmhelden waren Emojis schon im Einsatz (Emoji – Der Film, 2017). 

Der Sprachwissenschaftler Priv.-Doz. Dr. Steffen Pappert, Universität Duisburg-Essen, fragt in seinem Vortrag „Handeln mit Emojis“ ganz pragmatisch nach, was die kleinen Bildzeichen für den Aufbau von Sinn und Verstehen in der schriftbasierten Kommunikation leisten. Dabei demonstriert er viele Emojis in Aktion und zeigt, wie vielfältig und kreativ User mit dem Emoji-Inventar im Alltag, zum Beispiel bei WhatsApp, umgehen.

Der Vortrag findet statt am Donnerstag, 9. Januar, um 18.30 Uhr im Zeitungsmuseum in Aachen, Pontstraße 13. Der Eintritt ist frei.

Die Stadt Aachen, das Institut für Germanistik an der RWTH Aachen und die Gesellschaft für Deutsche Sprache laden ein. Emojis werden offenbar als „Sprache“ betrachtet, es sind aber Zeichen, die einen größeren Wortschwall in Form von wenigen Strichen zusammenfassen.

Überflüssiges Plastikzeug, von Aldi an KundInnen verschenkt.
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Frohes Neues Jahr

Jahreswechsel 2019/2020 auf dem Aachener Markt. Mit Raketen und Böllern, mit Feuerwerk und Krach ging es hinein ins Jahr 2020. Die Wolken sind übrigens kein Natur-Nebel, sondern Qualm von den Feuerwerkskörpern. Foto: Henning Brinkmann

Die Aachener Polizei teilt mit, dass es für sie „eine einsatzintensive aber größtenteils auch friedliche“ Silvesternacht war. Es gab 196 Einsätze. Und weiter heißt es in der Mitteilung: „Vielerorts herrschte in der Nacht zum neuen Jahr dichter Nebel, dieser erschwerte zeitweise den Straßenverkehr, gefeiert wurde aber trotzdem.“

Aachener von Jahr zu Jahr friedlicher?

Bei den typischen Einsatzanlässen wie Körperverletzungen, Schlägereien, Randale, Streitigkeiten und Sachbeschädigungen sank die Gesamtzahl im Vergleich zu den letzten Jahren (2014 bis 2018) erneut, von im Durschnitt 61 auf nun 46.

Vor allem Sachbeschädigungen, Randalierer und Schlägereien nahmen ab. Streit und Körperverletzungsdelikte sind seit Jahren auf gleichem Niveau. 16 mal wurden die Beamten wegen Körperverletzungen gerufen, 15 mal meldete man Streitigkeiten.

Zu heftig gerutscht

An Neujahrsmorgenwurde wurde bei einem Unfall gegen 4.25 Uhr am Europaplatz ein Pkw-Fahrer schwer verletzt. Er fuhr zu schnell (aus Richtung Autobahn kommend) in den Kreisverkehr (Europaplatz) und verlor dabei die Kontrolle über seinen Wagen.

Der Pkw touchierte eine Leitplanke, kippte auf die Beifahrerseite und rutschte über die komplette Fahrbahn und einen Grünstreifen. Erst eine „im Weg stehende“ Laterne stoppte schließlich die Rutschpartie. Der unter Alkohol stehende Fahrer konnte sich allein aus dem Wagen befreien. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Fahren unter Alkoholeinfluss.

Der Europaplatz war zeitweise für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

Foto: Polizei

Spektakuläre Drohnen Light-Show (es geht nämlich auch anders): https://www.youtube.com/watch?v=v05uHuJj7Hs&feature=youtu.be

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AachenNews wünscht allen einen guten Rutsch

2020 is coming. In Aachen.
In Maastricht

Danke, danke, danke für eure ganze Aufmerksamkeit, die ihr dieser kleinen Internet-Postille hier geschenkt habt. Die Klickzahlen sind gut. Wenn ich mal Zeit habe, werde ich die Zahlen analysieren und veröffentlichen. Sollten mir alle alten und 2019 neu hinzugewonnenen Leser*innen in 2020 treu bleiben, bin ich zufrieden. Aber mehr wär natürlich noch besser.

Wenn ihr die üblichen Raketen in diesem Jahr nicht in den Himmel schießen wollt: Seht euch mal an, wie es auch anders gehen könnte. Gibt es in der RWTH zufällig ein paar Leute, die uns mittels Drohnen ein kleines umweltfreundliches Feuerwerk bauen können? Ohne Krach und Feinstaub? Für den übernächsten Jahreswechsel?

Ein alternatives Feuerwerk in China. Auch die USA sind da schon ganz schön dabei.
https://www.youtube.com/watch?v=2ac_RjtF7-Y

Nicht vergessen: Journalism matters. Support your local newspaper.
Unvergessen: Aaron Swartz
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Technik-Tausch im Frankenberger Viertel war ein Erfolg

Marc Teuku in seinem und Marc Salgerts neuem Laden F/4 Mobile.

Herein zum Technik-Tausch im neuen Laden von Marc Teuku und Marc Salgert, beide in Aachen keine Unbekannten. Wie der Name schon sagt: Wir konnten an einem Sonntag im Dezember alle möglichen Geräte in die Schlossstraße 6 bringen und auch selbst was mit nach Hause nehmen. Der Tisch war – als ich dort ankam – schon richtig voll. Vom Bügeleisen bis zum FAX-Gerät war alles dabei.

Hier könnt ihr euch weiter informieren. https://wir-frankenberger.de/aller-guten-dinge-sind-f-4-mobile-hat-ebenfalls-eroeffnet/

F/4 Mobile wurde im November eröffnet und schließt mit seinem Angebot eine Lücke. Es wird ein schöner Service zu zivilen Preisen angeboten. Die beiden reißen sich wirklich jeder ein Bein aus, wenn es darum geht, einem Kunden eine komfortable und bezahlbare Handy- und Computer-Nutzung zu ermöglichen. Die Generation im Alter von 50 bis 65 – zuletzt im Spottlied als „Umweltsau“ verunglimpft bezeichnet – kann da bestimmt profitieren.

(Ein Spottlied ist übrigens eine übliche literarische Kategorie, die eine besungene Person lächerlich machen soll. Wenn es dich mal trifft: keep cool. Es gehört nun mal zum Leben dazu, dass du auch mal Gegenstand in einem Spottlied bist, allerdings: Schön ist es gerade nicht Aus aktuellem Anlass ein Spottlied auf Silvester.)

Zurück zu F/4 Mobile. Der Tech-Tausch soll im Sommer eventuell wiederholt werden. Wo? Der Laden befindet sich gegenüber vom neuen „Fuchs“, wo man allerlei mega-gesunde Sachen essen kann, nicht gerade preiswert. Wohl dem, der im Frankenberger Viertel wohnen kann. Es wird immer attraktiver.

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In Maastricht: Dominikanerkirche ist jetzt eine Buchhandlung

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In vollem Gange? – Die Verkehrswende in Aachen

In der Theaterstraße

Verkehrswende in Aachen: Auf dem Fahrrad-Streifen stehen immer noch Autos, aber die dürfen neuerdings nur 30 km/h fahren. Wegen der Luftreinhaltung – wie man lesen kann. Immerhin sind langsam fahrende Pkw für alle Verkehrsteilnehmer weniger gefährlich. Deshalb mein Wunsch für euch für 2020: Möge jede/r gut ankommen und nicht von einem Lkw erfasst werden.

Man sieht auch, dass man sich hier in Anwohnerparkraum-Zone S befindet. Anwohnerparken bedeutet, dass man ein Stück vom öffentlichen Straßenraum mieten kann – für ein ganzes Jahr für den sagenhaften Niedrigpreis von 30 Euro. Und das mitten in der Stadt, wo Mieten ansonsten für viele quasi nicht mehr zu bezahlen sind. Ist das noch zeitgemäß?

Die Karte zeigt, wo das Wohnen die Leute am meisten belastet. https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-12/mietbelastung-mietpreise-einkommen-wohnen-deutschland

Was ganz anderes: Wer einen Jahresrückblick in Form eines Aachen-Rätsels lesen möchte, muss sich auf die Seite margretvallot.org begeben. Ich muss zugeben, dass ich den Jahresrückblick aus momentaner Unfähigkeit im technischen (!) Bereich nicht in der gewünschten Form auf diese Seite hier bekommen habe. Sachen gibts. An einer Lösung wird noch gearbeitet.

Zum Anwohnerparken in der Innenstadt gibt es einen Kommentar.

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Ob Bus oder Fahrrad: ein GPS-Ortungssystem hilft beim Wiederfinden

Fahrraddiebstahl kostet Geld und Nerven, aber mit einem guten GPS-Tracker könnt ihr es ziemlich leicht finden und wieder an euch nehmen. Den Tracker (Peilsender) kann man entweder selbst anbringen oder (wie ich) von einer Werkstatt ans Rad montieren lassen.

Manche kennen das vom Handy. Ich habe jedenfalls mein Handy mittels Tracker schon mal wiedergefunden. Es war in einem Baumarkt, wo uns das Handy hingeleitet hatte und wo wir erst außen ein bisschen das Gelände abgesucht haben, aber dann war der Hinweis auf „innen“ beim besten Willen nicht zu übersehen, und dann haben wir das Handy wiedergefunden.

Wenn euch schon mal ein Rad geklaut wurde, dann wisst ihr ja, wie blöd das ist. Man hat sich an das Teil gewöhnt und mag es sehr. Zig Fahrräder werden im Monat in Aachen geklaut. Denn wo es viele Fahrräder gibt, werden auch viele geklaut.

Unten seht ihr, wie die Tracker funktionieren, wo man sie am Rad/E-Bike so befestigt, dass der Dieb keinen Verdacht schöpft und welcher Tracker der beste ist. Bei manchen Trackern wird man sogar durch eine SMS auf dem Handy informiert: „Achtung, dein Rad wurde gestohlen.“

Je teurer das E-Bike ist, desto eher lohnt sich ein GPS-Ortungssystem. Hier ein weiteres Video.

 

Die Polizei teilt mit:

Mit geklautem Bus auf die Autobahn

Ein 35-jähriger Mann hat in der Nacht vom 22. 12. auf den 23. 12. einen Gelenkbus entwendet und mit diesem mehrere Unfälle verursacht. Leute hatten eine Streife in der Peliserkerstraße um kurz nach 2 Uhr nachts auf  den Bus aufmerksam gemacht. Dort hatte der Mann ein Straßenschild gestreift und war ohne anzuhalten weiter in Richtung Europaplatz und Autobahn 544 gefahren.

Gleich mehrere Streifenwagen nahmen die Verfolgung auf, die sich durch die Orte Eschweiler und Stolberg fortsetzte. Auch der Polizeihubschrauber war in den Einsatz eingebunden. Auf der Strecke touchierte der Fahrer mehrere Fahrzeuge und Straßenschilder. Zwei als Hindernisse aufgebaute Streifenwagen erlitten einen Totalschaden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Die Beamten konnten den Bus am Kieswerk in Gressenich (Stolberg) schließlich stoppen. Der alkoholisierte Mann ließ sich anschließend widerstandslos festnehmen. Das Fahrzeug wurde sichergestellt. Die Kripo hat die Ermittlungen in der Sache aufgenommen. Die Höhe des Sachschadens kann derzeit noch nicht beziffert werden.

Geschädigte, die der Polizei nicht bereits bekannt sind, werden gebeten, sich zu Bürozeiten unter Telefon 0241/9577-42101 zu melden.

Foto: Polizei Aachen

 

 

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