„Stadtglühen“: Absage wegen Unwetterwarnung

In den kommenden Tagen macht das Wetter dem Sommer-Festival der freien Kulturszene („Stadtglühen“) einen dicken Strich durch die Rechnung.

Aufgrund der aktuellen Wetterwarnungen, die für heute und morgen vor allem in den Abendstunden eine hohe Gewittergefahr sowie Regenwahrscheinlichkeit und Windgeschwindigkeiten von bis zu 50 km/h ankündigen, werden die Veranstaltungen am heutigen Mittwoch, 20. Juni, und am Donnerstag, 21. Juli, im Park des Ludwig Forums an der Jülicher Straße vorsorglich abgesagt.

„Wir bedauern das sehr“, so Rainer Beck, Leiter des städtischen Veranstaltungsmanagements, „aber aufgrund des Veranstaltungscharakters im Freien und eventueller Gefahren für Besucher*innen und Akteur*innen konnten wir uns einfach nicht anders entscheiden“. 

Infos zu weiteren Veranstaltungen und Spielorten des „Stadtglühens“, das noch bis zum 7. August die Aachener*innen in seinen Bann ziehen möchte, gibt es unter www.stadtgluehen.de sowie unter #aachenmachtkultur.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Autoschlange – mal ganz anders

Ein Anwohner der Straße „Auf der Ell“ in Brand glaubte sich am gestrigen Dienstag an den Amazonas versetzt, als er auf dem Gehweg eine etwa ein Meter lange Schlange bemerkte. Auch die schnell herbeigerufenen Polizisten bekamen das Tiere noch zu Gesicht, allerdings nur ganz kurz, bevor es sich elegant erhob und etwas schüchtern in den Unterboden eines dort geparkten Autos zurückzog.

Nun war natürlich guter Rat teuer. Die Schlange – sie hatte sich offenbar vor den Menschen genauso sehr erschreckt wie diese vor ihr – ließ sich weder von den hinzugerufenen Feuermännern noch sogar von einem Experten einer Reptilienstation aus ihrer neuen Behausung locken.

Selbst als der Pkw zur besseren Inaugenscheinnahme von einem Abschleppdienst in die Höhe gehoben wurde, hielt sich das Kriechtier vornehm im Hintergrund.

Zur Erleichterung trug dann letztlich eine Nachbarin bei: Sie hatte eine Videoaufnahme von dem Schuppentier machen können. Und jenes Video brachte Aufklärung. Keine Gift- oder exotische Würgeschlange war zum Kfz-Nutzer mutiert – eine heimische und vollkommen harmlose Ringelnatter hatte offenkundig das warme Wetter zu einem kurzen Ausflug aus dem nahegelegenen Indetal genutzt.

Laut Expertenaussage würde das Tier auch hierhin sicher wieder zurückkehren, sofern man es in Ruhe lassen würde – und genau das taten dann auch alle Einsatzkräfte und zogen ab. (And.)

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Die Stadtverwaltung Aachen bereitet sich aktiv auf den Energie-Engpass vor

Die Stadt Aachen zieht erste Konsequenzen, um Energie einzusparen und sich auf einen möglichen Engpass vorzubereiten. Nachdem die Bundesregierung die Gasmangellage ausgerufen und der Deutsche Städtetag einen Katalog potenzieller Maßnahmen an die Kommunen geschickt hat, sei in Aachen einiges passiert. Das teilte die Stadtverwaltung heute mit.

„Jede Kilowattstunde, die wir jetzt einsparen können, zählt.“

Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Robert Habeck (Grüne)

Die gute Nachricht: „Nur“ 43 Prozent der städtischen Energie wird angeblich aus Gasversorgung gedeckt. Der überwiegende Anteil, nämlich 54 Prozent des Gesamtbedarfs, „läuft über Fernwärme, die in dem Kraftwerk Weisweiler bzw. der benachbarten Müllverbrennungsanlage erzeugt werden“. Nahezu die gesamte Innenstadt sei mit Fernwärme versorgt, in Summe seien es knapp 700 städtische Objekte. „Gasbedarf haben rund 200 städtische Gebäude“, wird mitgeteilt. Dabei ist auch der Strombedarf relevant, denn Strom wird teilweise aus Gas erzeugt. 

Die Stadt setzt Zeichen 

Vor allem, um ein Zeichen zu setzen, werde die Stadt Aachen in einem ersten Schritt nachts Licht und Pumpen aller Brunnen abschalten, so wird mitgeteilt. Die Anstrahlung der historischen Lichtobjekte werde auf noch weniger Stunden reduziert. Die 50 Gebäude des sogenannten Lichtprojekts, darunter Rathaus, Theater oder auch einzelne Denkmäler, verbrauchen jährlich so viel Strom wie zehn 3- bis 4-köpfige Familien.

Ebenfalls heruntergeregelt wird die Wassertemperatur in den zwei Schwimmbädern, die nicht am Fernwärmenetz hängen. Eine Absenkung um zwei Grad spart etwas 47 MWh pro Monat. Die Lehrschwimmbecken in den betroffenen Bädern Schwimmhalle Ost und Schwimmhalle Brand werden ihre Temperatur von 32 Grad allerdings beibehalten, so dass der Schwimmunterricht für Kinder weiter zu besten Bedingungen gewährleistet bleibt.

Ihren Einfluss auf den Heizenergieverbrauch der gesamten Stadt bewertet die Stadtverwaltung als „eher gering“. Im letzten „normalen“, also nicht coronabeeinflussten Jahr 2019 belief sich der gesamte Bedarf der Verwaltung an Gas auf 29.000 Megawattstunden (MWh). Zum Vergleich: Gewerbe, Handel und Dienstleistungen benötigten rund 1.2 Millionen MWh, Industrie 600.000 MWh und Aachener Haushalte 750.000 MWh pro Jahr.

Gefragt sind letztlich alle Menschen der Stadt, wenn es darum gehen wird, die benötigte Gasmenge insgesamt zu reduzieren. Einen Überblick über Energiesparmaßnahmen gibt es hier: www.energiewechsel.de.

Seit 2005 den Energiebedarf reduziert

Ein paar weiterführende Infos:

Die Stadt Aachen arbeitet schon seit vielen Jahren daran, die Verbräuche zu reduzieren. So waren es 2005 noch 90.000 MWh Gas, die verbraucht wurden, seitdem konnten 22.000 MWh eingespart werden. Basis dafür ist der „Aachener Standard“, der 2010 eingeführt wurde. Er begrenzt den Heizwärmebedarf in neuen Bauten wie KiTas auf 20 kWh/qm. Damit bleibt er nur wenig über dem Passivhausstandard von 15 kWh/qm und gleichzeitig weit unter den gesetzlichen Anforderungen. Tatsächlich erreicht die Stadt inzwischen bei Neubauten eine Bilanz, die weit darüber liegt. 

Seit Einführung des Aachener Standards laufen jährlich vor allem in Schulen und KiTas zu beträchtlichen Millionenbeträgen Sanierungsmaßnahmen, die bis zu 50 Prozent Energieersparnis verzeichnen können. Die KiTas Sandhäuschen und Benediktusstraße sind sogar Plusenergiehäuser. Sie produzieren mehr Strom als sie verbrauchen. Ihre Dächer sind zu 100 Prozent mit Photovoltaikanlagen belegt, der überzähligen Strom auf andere Verwaltungsgebäude zurückspielt und ihre Lüftungsanlagen arbeiten mit Wärmerückgewinnung.

Beschlossen ist auch der Bau von insgesamt 156 Photovoltaikanlagen, die den Strombedarf der Stadt Aachen zu 50 Prozent decken sollen. 

Die Stadtverwaltung bilanziert: Die zahlreichen energetischen Sanierungen der letzten Jahre kommen der Stadtverwaltung nun auch in der Gasmangellage zugute.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Lesung mit Wein-Verkostung auf der Burg Frankenberg

Mit einer Lesung von Carsten Henn ist das deutsch-niederländische Literaturfestival „Literarischer Sommer/Literaire Zomer“ am Dienstag, 19. Juli, um 19.30 Uhr in seiner 23. Ausgabe erstmalig zu Gast auf der Burg Frankenberg, Goffartstraße 45. Der Autor liest dabei aus seinem aktuellen Buch: „Der Mann, der auf einen Hügel stieg und von einem Weinberg herunterkam“.

Carsten Henn ist Weinjournalist, Autor mehrerer Weinsachbücher und -krimis, hat Weinbau studiert – und ist doch beim Versuch gescheitert, selbst Winzer zu werden. In seinem neuen Buch geht er der Frage nach, wieso seinem eigenen Tropfen das gewisse Etwas fehlt. Er trifft Winzer, macht Blindproben und besucht Deutschlands kundigsten Altweinhändler. Auf seiner Reise lernt der Autor viel über Demut, Toleranz, Geduld, Lebensfreude – die Zutaten für einen guten Wein und für ein erfülltes Leben.

Carsten Henn ist Kulinariker durch und durch. Er besitzt einen Weinberg an der Mosel, hält Hühner und Bienen, studierte Weinbau, ist ausgebildeter Barista und einer der renommiertesten Restaurantkritiker Deutschlands. 

Bei der Veranstaltung werden verschiedene Riesling-Weine zur achtsamen Verkostung angeboten.

Tickets gibt es online unter www.literarischer-sommer.eu , bei der Buchhandlung Schmetz am Dom sowie an der Abendkasse. Die Lesung mit Carsten Henn ist eine Veranstaltung des Kulturbetriebs der Stadt Aachen in Kooperation mit der Burg Frankenberg und der Buchhandlung Schmetz am Dom.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Aachen, Stadt der Warmduscher?

Je höher das Thermometer klettert (nächste Woche: Hitzewelle), desto hitziger die Debatte um die Gasversorgung im Winter. Wer kann, wer muss in Aachen Energie sparen? Und wo im öffentlichen Raum sind die größten Stromfresser?

Müssen wir bald alle kalt duschen? Wohl kaum. Gibt es Beleuchtungen, die reduziert werden können? Bestimmt. Ein Beispiel hier.

Der bundesweite Verbrauch soll um deutliche 14 Prozent gesunken sein. Hier. Das trifft bestimmt NICHT für Aachen zu. Das Personal im Hangeweiher wartet z. B. auf eine Anweisung aus der Spitze der Stadtverwaltung, noch wird das Wasser in den großen Becken aufgeheizt auf 21/23 Grad. Das sollte schnellstens zwei Grad kälter ausfallen.

Und was ist mit Dom, Rathaus und anderen Sehenswürdigkeiten? Müssen die alle immer noch nachts voll beleuchtet werden? Reicht da nicht die Hälfte an Licht?

In den Büros der Verwaltungen und Behörden (Finanzamt, Stadtverwaltung, Haus der StädteRegion, RWTH, FH usw.) soll es im Herbst und Winter nicht wärmer als 19 Grad werden. Derartiges haben andere Kommunen in Deutschland schon angekündigt, wann kommt Aachen mit solchen Ansagen um die Ecke?

Ereignisse wie der CHIO oder der Bend (12 bis 22. August) sind wahre Stromfresser. Sie verbrauchen Strom, der mit Gas produziert wird. Das leert die Speicher, das Gas fehlt uns im Winter. Sollte man nicht so ehrlich sein und schon jetzt der Bevölkerung sagen, dass der Weihnachtsmarkt (ab 18. November) dieses Jahr leider auch wieder ausfallen muss? Und was ist vorher mit dem WeinSommer auf dem Katschhof (25. bis 28. August), mit dem Europamarkt der Kunsthandwerker (3. und 4. September), mit Domspringen, Nacht der offenen Kirchen, SeptemberSpecial usw.?

Beheizte Freibäder und Schwimmhallen? Realy? Hier: „Jedes ungeheizte Freibad hilft“ Ab 2023 müssen sich Gaskunden auf eine Verdreifachung der Abschläge einstellen, mindestens“, sagte Klaus Müller (Präsident der Bundesnetzagentur) dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

Die Aachener*innen könnten es im Winter bereuen, dass sie im Sommer das Freibad Hangeweiher beheizt haben.

Haushalte, Industrie, Gewerbe? Wer bekommt in Aachen wieviel ab vom knappen Gas?

Mehr zum Thema: Hier.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

. . . und noch ein Brief

22 Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Militär – darunter auch Professor Dr. Carlo Masala – sehen im Ukraine-Krieg derzeit keinen Spiel­raum für eine „seriöse diplomatische Lösung“. Das schreiben sie in ihrem „FAZ“-Gast­beitrag. Titel des Textes: „Putins Politik nicht belohnen“.

Die Fachleute, die sich teils seit vielen Jahren mit Analysen von Kriegen und anderen Konflikten befasst haben, fordern statt­dessen, „das Niveau und die Quantität westlicher Waffen­lieferungen an die Ukraine“ zu erhöhen. Dies müsse geschehen, damit das Land einen von Russland diktierten Frieden, in dem Russland die Bedingungen vorschreibt, abwenden könne. Sie formulieren damit eine Art Gegenrede zum Brief Waffenstillstand jetzt von mehreren sogenannten Intellektuellen, der Ende Juni in der „Zeit“ erschienen ist.

Der Brief in der „Zeit“ enthält inhaltlich so viele Widersprüche und Ungereimtheiten, dass man sich sehr wundern muss, wie intelligente Menschen ihre Unterschrift darunter setzen konnten. Gefordert werden z. B. Verhandlungen, zu denen bisher Putin schon vielfach eingeladen wurde, zu denen aber nie er oder russische Entscheidungsträger erschienen sind.

Hier gibt es eine Zusammenfassung des zuletzt veröffentlichten Textes: faz.net (Zusammenfassung).

Das Aachener Finanzamt an der Krefelder Straße.
Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Zelte und Turnhallen reichen nicht. Dringend Unterkünfte gesucht

Seit Beginn des Krieges in der Ukraine hat die Stadt Aachen 2.128 Geflüchtete in städtischen Übergangsheimen aufgenommen. Weitere Schutzsuchende haben private Unterkünfte gefunden. Insgesamt befanden sich Ende Juni 3.846 Personen im Leistungsbezug der Stadt Aachen, davon sind 1.288 unter 18 Jahre alt.

Allein im Juni wurden 261 Personen neu aufgenommen und 230 Personen aus den städtischen Unterkünften weitervermittelt. Am 30. Juni waren in Unterkünften der Stadt Aachen 1.086 geflüchtete Menschen untergebracht, davon 390 im Ankunftszentrum Siegel und in Turnhallen. 

Aachen als sicherer Hafen

Die aktuellen Zahlen machen deutlich, dass Aachen seiner Rolle als sicherer Hafen mehr als gerecht wird, denn die Stadt betreut 962 Menschen mehr als sie es formal laut Zuweisungsschlüssel des Landes NRW müsste. Die Zahlen unterstreichen aber vor allem, dass der Bedarf an Wohnraum weiterhin extrem hoch ist. 

„Die Zelte an Siegel waren von vorneherein als Not- und nicht als Dauerlösung vorgesehen. Für sie müssen wir dringend eine Alternative finden, und das nicht erst, wenn Herbst oder Winter kommen und das Wohnen im Zelt unmöglich machen“, sagt Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. Auch die Turnhallen seien als dauerhafte Lösung für die Unterbringung nicht geeignet, nicht von ihrer Struktur her und auch deshalb nicht, „weil sie für Kinder und Jugendliche im Unterricht und im Vereinssport wieder benötigt werden.“ 

Benötigt werden dringend Unterkünfte, die mittelfristig einen guten Aufenthalt bieten. Deshalb prüft das städtische Gebäudemanagement, welche Maßnahmen notwendig sind, um weitere Gebäude sowie das auf dem Gelände des ehemaligen Polizeipräsidiums befindliche Gebäude des technischen Dienstes als Unterkunft herzurichten.

Das alte Polizeipräsidium-Gelände – mitsamt dem Gebäude des technischen Dienstes – ist leer. Werden dort demnächst Flüchtende wohnen? Die Stadt prüft. Unterdessen wird überlegt, wer einmal den Abriss bezahlen will/kann/muss (über 4 Millionen Euro) und was genau nach dem Abriss auf dem Gelände gebaut wird. Der ALRV möchte es für sein Reitturnier (CHIO) nutzen.

Bereits im Juli bezugsfertig werden Teile der Grundschule in der Händelstraße und die ehemalige Kita in der Albert-Einstein-Straße.

Dennoch reichen die Plätze nicht. Die Stadt Aachen bittet daher alle Bürger*innen noch einmal ausdrücklich darum, weitere Unterbringungsmöglichkeiten anzubieten. Nahezu alle bislang bei der Stadt Aachen gemeldeten Wohnungsangebote sind bearbeitet und – wo geeignet – in Nutzung genommen worden. Bürger*innen, die noch keine Rückmeldung erhalten oder neue Angebote haben, werden gebeten, sich unter wohnraumvermittlung@mail.aachen.de zu melden. 

Turnhalle Königstraße wieder freigegeben

Bislang konnte die Turnhalle in der Königstraße an den Fachbereich Sport zurückübergeben werden, um sie nun wieder sportfähig zu machen. Solange es keine neuen Unterbringungsmöglichkeiten gibt, müssen Turnhallen allerdings weiter bereitgehalten werden, auch weil für die Zeltbewohner*innen eine Notunterkunft benötigt wird, falls eine außergewöhnliche Wetterlage den Aufenthalt im Zelt unmöglich macht. Das ist beispielsweise bei Sturm und Starkregen der Fall.

Weitere Infos www.aachen.de/ukraine

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Augen auf beim Gang durch die Stadt

Straßenlaterne im bevorzugten Design.

Zahl der Woche: 70

Italien erlebt gerade die schlimmste Dürre seit 70 Jahren. Sydney (Australien) versinkt im Wasser. Wir werden im Winter frieren wie noch nie, die Gas- und Strompreise explodieren. Wie schön, dass es auch Menschen gibt, die sich um die wirklich wichtigen Dinge kümmern, z. B. um die Straßenlaternen in Aachen. Anneliese, Hans-Dieter und Jürgen sind ganz aufgeregt (auf Facebook), weil irgendwo Lampen aufgestellt wurden, die ihnen nicht gefallen. Es ist halt Geschmacksache, einige alte Lampen sind buchstäblich Schrott, die neuen sind gewöhnungsbedürftig. Falsch ist, dass sich die Grünen heimlich die alten Lampen beiseite schaffen um das Gemüse in ihren Gärten zu beleuchten.

Überraschend zu: das Café am Fischmarkt/Ecke Annastraße.
Straßenlaterne im nicht gemochten Design.
Neu in Aachen: Das Motel One gegenüber vom Stadttheater. Hier passt doch bestimmt noch eine nostalgische Straßenlaterne hin.
Diese Seite wurde in Aachen übungsweise zusammengefrickelt, in der Stadt, auf die wir immer wieder gerne schauen.

Wo man während Corona die Leute rausgeschmissen hat, gibt es jetzt – völlig überraschend – Personalmangel. Wie immer in Deutschland will man für die schlechtbezahlten Scheißjobs „Kräfte aus dem Ausland“ holen. So können viele für 99 Euro nach Mallorca fliegen, weil andere sich für wenig Geld den Rücken kaputt machen.

WIR Wünschen ALLEN EINEN Schönen URLAUB!

Veröffentlicht unter Uncategorized | 1 Kommentar

Beim Sommer-Kulturfestival: „Stadtglühen“ erlebt ersten musikalischen Höhepunkt

Das Heribert Leuchter Trio im Frankenberger Park. Foto: Henning Brinkmann

Wer am Sonntag den Abend im Frankenberger Park verbrachte, hat es nicht bereut. Das Heribert Leuchter Trio begeisterte sein Publikum wieder restlos. Auf Burg Wilhelmstein hat unterdessen am Freitag ein anderer Aachener die Leute von den Stühlen gerissen: Danger Dan (Daniel Pongratz) – früher Rap-Trio Antilopen Gang, jetzt als Solokünstler unterwegs.

Musikfans kommen zur Zeit in unserer Region voll auf ihre Kosten. Bei „Stadtglühen“, dem Sommer-Kulturprogramm der Stadt Aachen, steht ein weiterer musikalischer Höhepunkt auf dem Programm. Am Mittwoch, 20. Juli, um 20 Uhr gibt es modernen Gypsy Swing mit Joscho Stephan im Park des Ludwig Forums, Jülicher Straße. Mehr Infos hier. Und hier schon mal eine Kostprobe.

Es lohnt sich auch wegen anderer Veranstaltungen täglich der Blick auf die Seite von „Stadtglühen“.

Heribert Leuchter ist unterdessen am Mittwoch, 27. Juni, um 20 Uhr in Eilendorf im Moritz-Braun-Park erneut zu erleben. Mehr Infos hier. Die Formation: Carlo Nardozza/Trompete, Gero Körner/Piano, Steffen Thormählen/Schlagzeug, Werner Lauscher/Kontrabass und Heribert Leuchter/Saxophone.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Heute im Frankenberger Park: Heribert Leuchter Trio. Vorher Tango und Jazz.

„Stadtglühen 2022“ im Frankenberger Park.

Das (Foto: s. oben) war gestern. Heute tritt im Frankenberger Park das Heribert Leuchter Trio auf. Heribert Leuchter /Saxophon, Gero Körner/Hammondorgel, Stefan Kremer/Schlagzeug spielen „Originalkompositionen und wenig gespielte Jazzstücke von z. B. Zoot Sims oder verjazzte Songs von David Bowie, die speziell auf das Konzept des basslosen Saxophontrios zugeschnitten sind“. So steht es in der Ankündigung.

Und weiter: „Die Musik zeichnet sich durch Transparenz aus und durch die – im besten Sinne – Vitalität klassischer Jazzmusik.“ Mit anderen Worten, dieses Konzert sollte man sich nicht entgehen lassen. Es ist zwar bewölkt und kühl, aber Regen ist nicht vorausgesagt.

Beginn: 20 Uhr. Die Veranstaltung gehört zum Kulturprogramm der Stadt Aachen, welches – wie schon im letzten Jahr – die hiesige Szene unter dem Titel „Stadtglühen“ präsentiert.

***

Vorher, ab 18 Uhr, gibt es im Frankenberger Park „Borrasca“. tangoX begibt sich auf die Spuren der Legende Piazzolla und zeigt mit Interpretationen voller Spannung und Witz, wie gut Tango und Jazz miteinander korrespondieren. Mit Johanna Schmidt (Violine), Bart Rademakers (Klavier), Stefan Berger (Kontrabass) und Stefan Kremer (Schlagzeug).

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen