Aachen, CHIO-Gelände: Der Wahnsinn auf zwei Rädern

3Rides“ auf dem CHIO-Gelände an der Krefelder Straße gibt es noch heute und morgen.

Ein mehrtägiges Fahrrad-Spektakel geht noch heute und morgen (Samstag und Sonntag) in der Aachener Soers über die Bühne. Dort dreht sich zum ersten Mal alles nicht um Pferde, sondern um Fahrräder. Es wird mit insgesamt 20.000 Besucherinnen und Besuchern gerechnet.

Als in Zeiten der galoppierenden Pandemie die Rede davon war, dass in Aachen eine großes, dreitägiges Fahrrad-Festival stattfinden sollte, dachte man sich: Wie optimistisch kann man sein? Jetzt steht die Show, aber 9,50 Euro kostet das Normal-Zahler-Tagesticket, das soll nicht verschwiegen werden.

Essen, trinken, etwas Kultur und etliche Attraktionen soll es geben. Im Mittelpunkt stehen aber die Zweiräder in allen bekannten Varianten, so wurde mitgeteilt. Warum das Festival „3Rides“ heißt, ist hier übrigens noch nicht klar geworden, mag aber mit den Touren zu tun haben, die vom CHIO-Gelände aus unternommen werden.

Über 70 Aussteller sollen vor Ort sein und vom Zweirad bis zum Helm alles anbieten, was mit Fahrrädern zu tun hat. Angeblich soll man dort auch Räder und Zubehör kaufen können. Probefahren auf 3 Teststrecken soll ebenfalls möglich sein. Schon jetzt weiß man, dass das Festival eine Fortsetzung finden soll. Aus allem, was in diesem Jahr nicht rund läuft, will man lernen.

Infos und Ticket-Vorverkauf: 3rides-festival.com

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UPDATE: Das Fahrrad-Festival ist am heutigen Samstag ziemlich spärlich besucht. Das hat den Vorteil, dass man sich nicht durch Trupps von Menschen schlängeln muss, um an die begehrten Objekte ranzukommen. Das Fachpersonal hat auch jede Menge Zeit. die Teile zu erklären.

Am Eingang kann man bequem Karten kaufen, das eigene Rad muss allerdings vor dem Eingang abgestellt werden, darf nicht mit aufs Gelände.

Das gab es zu sehen: Einige wenige alte Räder und jede Menge neue, dazu Helme, Spezialkleidung, Karten und Fahrrad-Pflegemittel. Unten: 3 mal Lastenräder.
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Von der Schanz bis zum Außenring: Bewohner werden beim Parken bevorzugt

Die Stadtverwaltung informiert Bürgerinnen und Bürger über die geplante Bewohnerparkzone „U“ und die Erweiterungen der bestehenden Zonen „J1“ und „W“ in der Zeit vom 16. bis 31. Mai. 

Quelle: Presseamt

Die folgenden Straßen sollen zur neuen Zone „U“ gehören:

Barbarossaplatz, Eichendorffweg, Emmi-Welter-Straße, Franziskusweg, Haselsteig, Hasselholzer Weg, Hohenstaufenallee zwischen Schillerstraße und Lütticher Straße, Klemensstraße, Körnerstraße, Limburger Straße, Lütticher Straße zwischen Körnerstraße und Amsterdamer Ring, Moreller Weg, Morillenhang zwischen Hasselholzer Weg und Im Johannistal und Sanatoriumstraße.

Zudem soll die Zone „J1“ um die Straßen Im Johannistal zwischen Pottenmühlenweg und Morillenhang, Lütticher Straße zwischen Boxgraben und Körnerstraße und Morillenhang zwischen Im Johannistal und Lütticher Straße erweitert werden.

Der Zone „W“ sollen die Wichernstraße und die Weberstraße zwischen Babarossaplatz und Eisenbahnbrücke hinzugefügt werden.

Die Weberstraße (zwischen Babarossaplatz und Eisenbahnbrücke) gehört zu den Straßen, die bald Parkzonen werden sollen. So oder so sieht die Straße öde aus. Wo jetzt Autos stehen, könnte man auch Gras, Blumen und Bäume wachsen lassen.

Die Fachverwaltung informiert in zwei Formaten. Eine vertonte Präsentation zur Planung ist auf der Internetseite der Stadt ab Montag, 16. Mai, über www.aachen.de/bewohnerparken abrufbar. Zudem werden die Pläne im Foyer des Verwaltungsgebäudes Marschiertor, Lagerhausstraße 20, ausgelegt.

Anregungen, Fragen und Hinweise zur Planung der Parkzone kann man handschriftlich loswerden über den Briefkasten im Foyer des Verwaltungsgebäudes Marschiertor oder per Mail über: buergerinfo-bewohnerparken@mail.aachen.de.

Alle Eingaben werden dokumentiert, im weiteren Abwägungsprozess berücksichtigt und den politischen Gremien vorgelegt.

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Mit dem Platz, den all die Wagen einnehmen, sollte man eigentlich etwas anderes machen. Ich meine, die Anwohner werden bevorzugt, weil sie öffentlichen Raum für ihr Auto benutzen dürfen. Sie dürfen ihre Karren für sehr wenig Geld (30, – Euro im Jahr) im öffentlichen Raum abstellen. Dort könnte man auch sinnvollere Sachen machen: Radwege, Blumenbeete und Bäume, Bänke zum Sitzen, Platz für Kinder zum Spielen usw.

Wie gesagt: Es ist öffenlicher Raum, der gehört uns allen und ist zu schade als Pkw-Parkplätze. Schon gar nicht für eine Gebühr von lediglich 30 Euro. Wer ein Auto hat, kann im Jahr auch 300 Euro bezahlen, um sein Auto in seiner Straße zu parkieren. Zur Erinnerung: 2023 sollen in Berlin die Anwohner-Parkgebühren von zehn auf 120 Euro pro Jahr steigen.

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Stadttheater bekommt eine neue Chefin

Zur neuen Generalintendantin des Theater Aachen hat der Stadtrat Elena Tzavara bestellt. Die 44-jährige Opernregisseurin, Librettistin und Kulturmanagerin sowie heutige Künstlerische Leiterin der Jungen Oper Stuttgart hatte sich im Auswahlverfahren als bestgeeignete Bewerberin durchgesetzt und wird ihre Arbeit zur Spielzeit 2023 / 2024 aufnehmen.

Elena Tzavara ist Nachfolgerin von Michael Schmitz-Aufterbeck, der zum August 2023 in den Ruhestand geht.

Die zukünftige Generalintendantin nahm ihre Bestellung mit viel Freude auf. Sie sagte: „Das Theater der Aachener Bürgerinnen und Bürger in dieser kulturell so reichhaltigen und europäisch pulsierenden Stadt überantwortet zu bekommen, ist mir eine große Ehre. Ich freue mich sehr auf die künftige Zusammenarbeit mit den engagierten Kolleginnen und Kollegen und auf viele inspirierende Begegnungen in diesem bedeutenden Haus.“

Elena Tzavara stammt aus Hamburg und studierte Musiktheater-Regie an der Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. Von 2009 bis 2013 verantwortete sie die Programme der Kinderoper Köln. Danach übernahm sie die Gesamtleitung der Festivals „Musik in den Häusern der Stadt“ und „Literatur in den Häusern der Stadt“ in Köln, Bonn, Hamburg und München. 

Bei den Salzburger Festspielen inszenierte sie die Kinderproduktion „Der Barbier von Sevilla“ (2015), „Die Feenkönigin“ (2016) sowie „Der Schauspieldirektor (2017)“. Seit 2017 ist Elena Tzavara Künstlerische Leiterin der Jungen Oper Stuttgart sowie Leiterin des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Stuttgart.

Sie hat sich in einem breit angelegten Findungsverfahren gegen 58 Bewerber*innen erfolgreich durchgesetzt und die Jury überzeugt: Elena Tzavara. Foto: Matthias Baus
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Alles unklar: Was will Wüst, was will Kutschaty? Wieder Wahlparty im Krönungssaal.

Wer ist eigentlich dieser Wüst? Der ist in NRW seit wenigen Monaten der Nachfolger von Ex-Ministerpräsident Armin Laschet und noch ziemlich unbekannt. Sein Konkurrent Kutschaty ist erst recht unbekannt. Die beiden wollen Ministerpräsident von NRW werden, gewählt wird am kommenden Sonntag. Es soll alles sehr knapp werden.

Wüst – so viel weiß man immerhin – wollte seine Partei (die CDU) mehr in Richtung konservativ aufgestellt sehen. Gegen die liberalen und sozialen Tendenzen der CDU verfasste er (mit anderen) ein Papier, das die konservative Seite der CDU betont wissen wollte. Außerdem: Hendrik Wüst war im Sommer 2021 Verkehrsminister von NRW. Nach der Flutkatastrophe am 14.07. blieb er noch satte vier Tage im Urlaub. Die Taskforce zur beschädigten Infrastruktur startete ihre Arbeit am 23.07. – neun Tage nach der Katastrophe. Unfassbar.

Über Thomas Kutschaty ist hier nur bekannt, was man auf Wikipedia über ihn lesen kann. Scheint ein streitbarer Jurist (aus dem Ruhrgebiet) zu sein, der als erster in der Familie Abitur machte.

Wie dem auch sei: In Aachen sind 171.618 Bürger*innen zur Landtagswahl aufgerufen. „Bis Mittwoch, 11. Mai, haben bereits 50.471 wahlberechtigte Aachener*innen Briefwahlunterlagen beantragt“, teilt das Presseamt mit.

Bei der Stadt Aachen hofft man auf eine insgesamt hohe Wahlbeteiligung. Die Wahllokale sind am Sonntag von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Zur Wahl sollte man seine Wahlbenachrichtigung, nach Möglichkeit auch den Personalausweis, mitbringen.

Sollte die Wahlbenachrichtigungskarte nicht mehr auffindbar sein, so hindert das nicht an der Ausübung des Wahlrechts. Die Vorlage einer Wahlbenachrichtigung ist nicht zwingend notwendig. In dem Fall gilt, man muss sich gegenüber dem Wahlvorstand seines Wahllokales ausweisen. 

Wahlparty im Krönungssaal

Die Stadt Aachen informiert über die Ergebnisse aus den einzelnen Stimmbezirken und das vorläufige Ergebnis der Landtagswahl im Krönungssaal des Rathauses ab 18 Uhr und auch im Internet auf der Homepage der Stadt unter aachen.de.

Wie vielfach gewünscht findet also die sog. „Wahlparty“ zur Landtagswahl (nach längerer Corona-Abstinenz) wieder im Krönungssaal des Aachener Rathauses statt. Die Veranstaltung startet am Sonntag, 15. Mai, um 18 Uhr. Die Oberbürgermeisterin lädt nicht nur Vertreter*innen der Fraktionen und Parteien ein, sondern alle Aachener*innen und deren Gäste und sonstige Interessierte.

Die aktuellen Daten und Zwischenstände werden im Krönungssaal über den gesamten Abend aktuell auf Leinwand präsentiert. Getränke werden vor Ort verkauft. Eine Teilnahme ist spontan möglich, Voranmeldungen sind nicht erforderlich. Sollten die Raumkapazitäten wider Erwarten erschöpft werden, erfolgt ein „schwebender Zugang“ durch Ausgangs- und Einlasskontrollen. 

Bitte beachten: Im Rathaus gilt grundsätzlich Maskenpflicht. An den Sitz- und Stehplätzen sowie beim Verzehr von Speisen und Getränken kann die Maske natürlich abgelegt werden.

Und wieder werden wir uns aufraffen und die Wahllokale ansteuern. Vorher noch den Perso suchen und diesen mitbringen. Foto: AachenNews Archiv

Hier könnt ihr sehen, wen ihr alles wählen könnt im Wahlkreis 2 Aachen II.

Zuletzt krass überzeugt hat besonders die grüne Spitzenkandidatin Mona Neubaur, die beim Auftritt von Außenministerin Annalena Baerbock auf dem Katschhof in Aachen die Gelegenheit hatte, ihre Vorstellungen von Politik in NRW darzustellen. Sagenhaft, was bei den Grünen an Frauen-Power vorhanden ist, bzw. plötzlich aufploppt.

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Anhaltende Trockenheit gibt Straßenbäumen den Rest. Aufruf an alle: Bitte gießen.

Ein Bild aus vergangenen Tagen: ein Baum in der Mataréstraße. Foto: AachenNews Archiv

Was in den vergangenen Jahren erst im Hochsommer zum Problem wurde, zeichnet sich in diesem Jahr bereits jetzt ab: Aachens Straßenbäume leiden unter der anhaltenden Trockenheit, es bedeutet für sie Stress und einen Kampf ums Überleben.

Das Wasser im Boden schwindet. Dies führe dazu, dass zahlreiche Bäume nur noch von der eigenen Restfeuchtigkeit leben, so teilt das Presseamt mit. Normalerweise nehmen die Böden über die Wintermonate genug Feuchtigkeit auf, um eine Reserve für die heißen Tage zu haben. Das sei in den vergangenen Monaten nicht in ausreichendem Maße der Fall gewesen, wie Andreas Schulz, Leiter der Baumunterhaltung des Aachener Stadtbetriebs, berichtet.

Das einzige, was in der aktuellen Situation hilft, ist gießen. „Wir sind wieder in einer Ausnahmesituation“, sagt Schulz. „Jeder Liter, der an einen Baum kommt, zählt. Es ist nicht absehbar, dass sich die Lage entspannt. Es müsste über Tage lang anhaltend regnen, um den Boden wieder ausreichend zu befeuchten.“ Deswegen gießt der Aachener Stadtbetrieb seit einigen Tagen mit drei neuen Gießfahrzeugen im Stadtgebiet vorrangig die neu gepflanzten Bäume der vergangenen drei bis fünf Jahre.

Zum Einsatz kommen dabei zwei Kolonnen mit jeweils einem 3000 Liter Fass sowie eine Weitere mit einem 8000 Liter Fass. Die schwer zugänglichen Pflanzorte werden zusätzlich von einer Kolonne mit einem 1000 Liter Fass versorgt. 

Aufruf an die Bürgerinnen und Bürger

Der Aachener Stadtbetrieb bittet um Mithilfe: Das Gießen können die Bürgerinnen und Bürger unterstützen, indem sie Bäume in der eigenen Wohnstraße mit Wasser versorgen. 

Dazu haben die Baumpflegeexperten des Stadtbetriebs einige Tipps: Bewässert werden sollte flächig innerhalb der Kronentraufe des Baumes, der Baumscheibe oder der Verkehrsinsel. Es gilt: Jeder Eimer Wasser zählt und zu viel Wasser gibt es nicht. Leitungs- und Regenwasser sind gleichermaßen geeignet. Optimal ist es, zweimal hintereinander zu wässern, um den Boden zu öffnen. Nach der Erstaufnahme sollen betroffene Bäumen in einem Intervall von zwei bis drei Tagen gewässert werden, bis sich die aktuelle Situation durch Regen entspannt.

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Tiere jetzt in Ruhe lassen. Eine Tonne Erde in der Innenstadt. Alter Baum ist tot.

Die Brut- und Setzzeit der heimischen Wildtiere beginnt. Sowohl tragende und brütende Tiere als auch ihr Nachwuchs sind in dieser Zeit nicht schnell oder kräftig genug, um sich vor vermeintlichen Gefahren in Sicherheit zu bringen. 

Jetzt können die gut getarnten Vogelnester von Bodenbrütern schnell übersehen und zertreten werden. Häufige Störungen führen dazu, dass Wildtiereltern ihren Nachwuchs verlassen oder ihr Nest aufgeben. Einige Waldbesucherinnen oder Waldbesucher berühren vermeintlich verlassene Jungtiere. Diese werden oft von ihren Eltern verstoßen, da sie den Geruch des „Feindes“ angenommen haben. Für alle Wildtiere gilt das Gleiche: Sie sind jetzt besonders gefährdet, sie brauchen Ruhe und Sicherheit.

Hunde sollten angeleint bleiben, am besten auch auf den Wegen. Beim Laufen und Radfahren sollten nur die offiziellen Wege in Wald und Wiese genutzt werden. Rehkitze, andere junge Wildtiere oder auch Vögel sind nicht allein. Deshalb sollten sie in Ruhe gelassen und auf alle Fälle nicht angefasst werden. Wer hilflose Tiere findet, könne dem städtischen Gemeindeforstamt den Fundort mitteilen – unter der Rufnummer 0241/432-36611.

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Die „Taskforce Innenstadtmorgen“ will Straßen attraktiver macht. Zum Beispiel die Großkölnstraße.

Am 13. Mai soll die Großkölnstraße in Gemeinschaft mit den ansässigen Händler*innen ein gutes Stück grüner werden. Im Rahmen einer Pflanzaktion wird ca. eine Tonne Erde neben der Citykirche abgeladen. In Handarbeit soll diese vor Ort in 30 große Tröge umgefüllt und gemeinschaftlich bepflanzt werden. Die Pflanztröge gehen anschließend in die Obhut und Pflege der ansässigen Händler*innen und Gastronom*innen über. Sie können sie direkt vor ihren Läden aufstellen. Start der Aktion ist um 10 Uhr, das Ende gegen 14 Uhr geplant. 

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„Ein monumentaler Baum.“ So beschreibt Andreas Schulz, Leiter der Baumpflege des Aachener Stadtbetriebs, die weißblühende Rosskastanie am Katschhof. „Es ist traurig, dass wir sie nun fällen müssen.“

Der geschätzt 120 Jahre alte Baum ist krank. Der Befall von Pseudomonas syringae, einer Pflanzerkrankung, die zu Welke und Flecken führt, und der Kastanienminiermotte haben den Baum stark geschwächt. „Seit Jahren versuchen wir mit allen Mitteln die Kastanie zu erhalten“, betont Schulz. Der schon massiv eingefaulte Holzkörper und Torsionsrisse im Stammbereich schwächen die Traglast des Baumes, wodurch seine Standsicherheit nicht mehr gewährleistet war. „Es war Gefahr im Verzug, wir mussten unmittelbar handeln“, sagt Andreas Schulz. 

Die Notwendigkeit der Fällung der rund 18 Meter hohen Kastanie unterstreichen auch Jürgen Drautmann und Sven Rachau vom Fachbereich Klima und Umwelt. Dass an den Standort ein neuer Baum gepflanzt wird, steht bereits fest. Nach derzeitiger Planung soll das im Herbst der Fall sein, ist jedoch abhängig von den archäologischen Grabungen, die an der Stelle des Baumstandortes in den kommenden Wochen und Monaten ausgeführt werden.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

Ein Bild aus vergangenen Tagen: Die alte Kastanie wird durch einen neuen Baum ersetzt. Foto: Stadt Aachen/T. Pappert
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Ludwigsallee – jetzt offen und traumhaft schön

Die Stadtverwaltung verweist darauf, dass der neue Radweg nicht zum Parken genutzt werden darf. Das Ordnungsamt wird gezielt kontrollieren, um das Falschparken zu verhindern. 
An der Bastei geht es jetzt für alle, die aus der Monheimsallee oder von der Krefelder Straße kommen wieder geradeaus, bzw. rechts um die Ecke. Gute Fahrt!

Ist das Lamento noch noch groß, sind die Umleitungen auch noch so lästig und die Wartezeit noch so lang: Jede Baustelle wird mal fertig. So auch die Ludwigsallee, die AachenNews heute schon mal getestet hat. Ergebnis: Für Radfahrer*innen sehr angenehm zu befahren. Tests als Autofahrer werden folgen.

Den Moment der Öffnung hätte man auch ein wenig feierlich gestalten können, aber vielleicht hat sich die Stadtverwaltung schon längst auf eine andere Aachener Baustelle konzentriert und zum Feiern keine Zeit: Seit gestern, Montag, 9. Mai, ist die Straße für den Auto- und Radverkehr – nach monatelangen Bauarbeiten – freigegeben. Zuvor wurde die Ampelanlage an der Kreuzung Bastei umgestellt und in der Kreuzung diverse Baustellenmarkierungen entfernt.

Die ASEAG lässt ihre Busse seit heute wieder über die Ludwigsallee fahren.

Die Ludwigsallee in Höhe der Kupferstraße.

Zur Saarstraße wird mitgeteilt, es werde zwischen dem Veltmanplatz und der Kreuzung Bastei ein Radweg geschaffen, der erst einmal provisorisch mit Leitschwellen von den beiden Fahrstreifen für motorisierte Kraftfahrzeuge abgetrennt wird. Die früheren Parkplätze in der Saarstraße entfallen komplett.

Der Gehweg der Saarstraße behält entlang des Veltmanplatzes und der Wohnhäuser an der Saarstraße seine bisherige Breite.

Letzte Arbeiten am Fahrradstreifen wurden gestern noch erledigt. Blick in Richtung Turmstraße.
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Brand: Straße wird in einem Versuch eingeengt

Von rechts kommt der Vennbahnweg. Er kreuzt die Rombachstraße.

Die Rombachstraße in Brand ist ein Teil der Rad-Vorrang-Route Brand. Im Abschnitt zwischen dem Brander Wall und dem Wolferskaul soll die Rombachstraße umgestaltet werden. Der Geh- und Radweg soll auf der südlichen Straßenseite, also auf der Seite von Gesamtschule Brand, Sportplatz und Schwimmhalle verbreitert werden.

Der Übergang des Vennbahnwegs an der Rombachstraße soll so gestaltet werden, dass der Fuß- und Radverkehr die Rombachstraße sicher und komfortabel überqueren kann. Bislang gibt es mehrere Ideen, wie die Querung in Zukunft aussehen könnte. 

Die Fachverwaltung probiert nun eine Idee im Rahmen eines zweiwöchigen Verkehrsversuchs aus. Er hat heute, Montag, 9. Mai, um 9 Uhr begonnen. Die Fahrbahn der Rombachstraße ist auf Höhe des Vennbahnwegs mit Hilfe von Leitschwellen auf eine Breite von 3,50 Meter eingeengt. Der Kfz-Verkehr kann während der Testphase nur noch einspurig an der Querungsstelle vorbeirollen. Die Verkehrsfachleute der Stadtverwaltung wollen überprüfen, wie sich diese Veränderung auf den Fuß-, Rad- und Kfz-Verkehr auswirkt und ob Rückstaus entstehen.

Weitere Ideen für diese Stelle sehen vor, Rampen mit und ohne schmalere Fahrbahn in die Rombachstraße einzubauen, die vom Kfz-Verkehr nur langsam überrollt werden können. 

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Über die bisherigen Planungen hatte die Verwaltung am 28. März in einer Online-Veranstaltung informiert und die Bürger*innen zur weiteren Beteiligung aufgerufen. Die bisher vorliegenden Unterlagen zum Umbau der Rombachstraße sowie die Präsentation der Bürger*innenbeteiligung am 28. März sind unter www.aachen.de/rombachstrasse zu finden.

Diese Wohnanlage, der sogenannte Bartholomäushof, an der Rombachstraße ist nunmehr fertig geworden. Vorne: die versuchsweise Straßenverengung.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Noch mehr neue Wohnungen in Aachen

Schräg gegenüber vom Gebäude der Arbeitsagentur an der Roermonder Straße soll eine Anlage mit über 100 Wohnungen errichtet werden. Foto: AachenNews Archiv

Auf dem Grundstück des ehemaligen Autohaus Gohr an der Roermonder Straße ist ein Wohnquartier mit circa 130 Wohneinheiten geplant. Und wer schon vermutet hatte, das Projekt sei längst zu einem Stillstand gekommen, vielleicht sogar ad acta gelegt worden, der/die irrt.

„Es sollen Wohnungen für unterschiedliche Nutzergruppen entstehen – 30 Prozent davon als öffentlich geförderter Wohnungsbau“, teilt das Presseamt der Stadtverwaltung mit. Der Planungsausschuss habe in seiner jüngsten Sitzung die öffentliche Auslegung des Bebauungsplans Nr. 992 „Roermonder Straße / Rütscher Straße“ beschlossen.

Die Beteiligung der Öffentlichkeit findet statt von Montag, 16. Mai, bis Freitag, 17. Juni. Ort der Offenlage: Verwaltungsgebäude Am Marschiertor, Lagerhausstraße 20, 4. Etage, Raum 400, jeweils montags bis donnerstags von 8 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 16 Uhr, mittwochs bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr.

Weitere Infos und Kontaktadressen findet man im Internet unter www.aachen.de/bauleitplanung. Dort könnt ihr auch den Newsletter „Bauleitplanung“ abonnieren, um stets über aktuelle Bebauungsplanverfahren der Stadt Aachen informiert zu werden.

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Ergebnis der Wahl schon kurz nach 18 Uhr dank repräsentativer Stimmbezirke

Der Wahlkampf treibt seinem Höhepunkt entgegen. Die größte Aachener Wahlkampf-Veranstaltung war in diesem Jahr wohl die mit dem Auftritt von Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne). Sie fand es wichtig zu betonen, dass möglichst jede/r an der NRW-Wahl am 15. Mai teilnehmen soll, „weil es manchmal auf 100 Stimmen mehr oder weniger ankommt“, wie sie sagte.

Wahlkampf zwischen Dom und Rathaus auf dem Katschhof.

Repräsentative Stimmbezirke

Wie bei jeder Wahl wird auch in diesem Jahr eine repräsentative Wahlstatistik erhoben. Daher gibt es in jedem Wahlkreis repräsentative Stimmbezirke. Dazu teilt das Wahlamt der Stadt mit:

In Aachen sind die Wahllokale Königshügel, Sandkaulstraße, Stettiner Straße, Bildchen, Kirchplatz und Kullen als repräsentative Stimmbezirke ausgewählt worden. Zur Ermittlung der Stimmabgabe nach Wahlvorschlägen werden in den ausgewählten Stimmbezirken Stimmzettel mit Unterscheidungsbezeichnungen verwendet.

Auf den Stimmzetteln befinden sich oben links Sonderaufdrucke, die nach Geschlecht und Geburtsjahresgruppen unterscheiden. Trotz dieser Aufdrucke ist in jedem Falle sichergestellt, dass das Wahlgeheimnis gewahrt wird.

Die Briefwähler*innen werden nicht in die repräsentative Wahlstatistik einbezogen. Die Briefwähler*innen erhalten somit ausschließlich Stimmzettel ohne Unterscheidungsbezeichnungen.

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