Wahlergebnisse ab 18 Uhr hier

Die Wahllokale sind geöffnet. Geht wählen und überlasst die Zukunft nicht den anderen. Bis 18 Uhr habt ihr noch Zeit, eure Kreuzchen zu machen. Die Wahlergebnisse findet ihr ab 18 Uhr unter

https://wahlen.regioit.de/1/km2020/05334002/html5/index.html

In Aachen: Die Oberbürgermeister-Wahlzettel werden als erste ausgezählt. Dann die vom Stadtrat.

Wenn die Wahlhelfer fix sind, könnten wir schon gegen 20 Uhr wissen, wie sich der kommende Rat zusammensetzt und ob die Grünen tatsächlich die größte Fraktion sind. Der WDR wird vermutlich gegen 18 Uhr bereits eine Prognose abgeben, gestützt auf Befragung von Menschen, die gerade aus einem Wahllokal kommen. Die kann allerdings kaum zuverlässig sein, denn die Stimmen der Briefwähler*innen werden da nicht mit einfließen können.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Läden in Aachen. Symbolbild

Montag
Geschlossen
Dienstag
Geschlossen
Mittwoch
Geschlossen
Donnerstag
Geschlossen
Freitag
Geschlossen
Samstag
Geschlossen
Sonntag
Geschlossen

Was wird aus Aachens Geschäftswelt? Haben wir – weil wir alle nur noch online einkaufen – tatsächlich zu viele Läden und sollten den Einkaufsbereich auf weniger Straßen konzentrieren? Und muss für jedes Mini-Päckchen wirklich so ein Klein-Lkw in deiner Straße auf dem Bürgersteig parken und deine Straße verstopfen?

Dürfen wir bei all diesen Fragen mitentscheiden? Oder entscheiden hier seit 30 Jahren Leute, für die die Digitalisierung und das Internet mit all seinen Auswirkungen auch heute noch Neuland sind? In 30 Jahren kaum was kapiert! Bekommen wir endlich mal eine:

Für Aachen müssen wir damit rechnen, dass es zu einer Stichwahl kommt, weil höchstwahrscheinlich keiner der Oberbürgermeister-Kandidaten und auch die OB-Kandidatin im ersten Anlauf nicht über 50 Prozent kommen. Dann geht es am 27. September weiter.

Der entscheidende Tag für die Zusammensetzung des Rates ist also der morgige Sonntag. Wer aber letztlich Oberbürgermeister*in wird, das entscheiden wir erst mit der Stichwahl am Sonntag, 27. September.

Foto: Trierer Straße

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Kreuzung wird gesperrt, „Protected Bike Lane“ probeweise, Fahrradstreife für ein Jahr, Theaterplatz zu.

Die Bauarbeiten des Netzbetreibers Regionetz müssen ab Montag, 14. September, auf die gesamte Kreuzung Bismarckstraße/Viktoriaallee ausgedehnt werden. Die Kreuzung wird komplett in alle Fahrtrichtungen gesperrt.

Die Einbahnstraßenregelung auf den Fahrbahnen der Viktoriaallee zwischen Bismarckstraße und Frankenberger Straße wird für die Zeit der Vollsperrung aufgehoben. Die beiden Fahrbahnen werden als Sackgassen ausgeschildert. Die Anwohnerinnen und Anwohner können sie von der Frankenberger Straße aus bis zur Baustelle befahren.

***

Quasi in letzter Sekunde, kurz vor der Kommunalwahl, wird die Verwaltung mutig und kündigt einen Versuch an. Hurra. Es wird auf dem Pontwall zwischen Roermonder Straße und Turmstraße auf einer Länge von 160 Metern ab Dienstag, 15. September, ein baulich geschützter Radfahrstreifen (Englisch: „Protected Bike Lane“) mit einer nutzbaren Breite von 2,30 Meter eingerichtet.  

Auf dem Pontwall werden spezielle Klebebordsteine aus Weißbeton in einer Länge von jeweils einen Meter und einer Höhe von 16 Zentimeter auf der Fahrbahn hintereinander fixiert. Zwischen jedem montierten Element bleibt eine ein Meter große Lücke. Die vergleichsweise große Höhe von 16 Zentimeter soll verhindern, dass die Klebebordsteine regelwidrig überfahren werden und Kraftfahrzeuge auf dem Radfahrstreifen parken.

***

Die Stadt beteiligt sich auch in diesem Jahr an der „Europäischen Mobilitätswoche“ vom 16. bis 22. September. Das Programm sieht vor, dass die meisten Veranstaltungen auf dem Theaterplatz und auf einem Teilstück der Theaterstraße  zwischen Theaterplatz und Borngasse stattfinden. 

Die Fahrbahnen rund um den Theaterplatz und die Theaterstraße ab Borngasse werden für den motorisierten Pkw- und Lkw-Verkehr komplett gesperrt. Das gilt auch für den Kapuzinergraben zwischen Franz-/Kleinmarschierstraße und Hartmann-/Wirichsbongardstraße. Die Sperrung der Fahrbahnen beginnt am Montag, 14. September, in den frühen Morgenstunden und dauert bis einschließlich 24. September.

***

Das Ordnungsamt setzt ab sofort auf eine Fahrradstreife. Diese ergänzt Fußkräfte, Fahrdienste und Abschleppwagen. – Den Wagen in zweiter Reihe parken, mal eben was kaufen und schon staut sich der Verkehr. Dass damit nicht nur der fließende Verkehr gestört ist, sondern auch der öffentliche Nahverkehr, Rettungsfahrzeuge und insbesondere auch Fahrradfahrer behindert werden, kommt den meisten Verkehrsteilnehmern nicht in den Sinn. 

Die neue Pedelec-Streife des Fachbereiches Sicherheit und Ordnung kontrolliert daher ab sofort schwerpunktmäßig das Aachener Radhauptwegenetz. Dabei soll weiterhin konsequent gegen ordnungswidrig abgestellte Fahrzeuge vorgegangen werden, da diese Radwege blockieren und damit die Sicherheit der Fahrradfahrer enorm gefährden.

Vorausgegangen war ein nahezu zweijähriger Planungsvorlauf. Bei der Fahrradstreife handelt es sich um ein zeitlich begrenztes Pilot-Projekt, welches nach einem Jahr evaluiert werden soll. 

Quelle: Stadtverwaltung

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Heinrich-Heine-Gesamtschule: Politik plädiert für ihren Erhalt

Bildeten ein Spalier vor dem Eingang zum Sitzungsraum: Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer der Heinrich-Heine-Gesamtschule (HHG), bei der es um die Existenz geht.

Zum Schicksal der Heinrich-Heine-Gesamtschule sei hier nur kurz mitgeteilt: Die Politik in Aachen ist absolut nicht damit einverstanden und hat dies auch nochmals bekräftigt, dass – wie die Bezirksregierung Köln es will – die Schule auslaufen soll. Eine Mehrheit beschloss, dass die Schule ihr Profil weiter schärfen soll und dass mittelfristig versucht werden soll, die Schule (weil sie sich an einem sehr ungünstigen Standort befindet) von Laurensberg an den Kronenberg umzuziehen.

Ein Antrag der Grünen wurde abgelehnt. Die hatten zusätzlich gefordert, in die Suche nach einem neuen Standort für die Schule die StädteRegion mit einzubeziehen. Das aber, so die Meinung der meisten Anwesenden, sei in der Vergangenheit schon vielfach ohne Erfolg versucht worden.

Die Schule am Kronenberg (z. Z. wohl leer) gilt als nicht geeignet für eine Gesamtschule. Doch das hatte es seinerzeit auch von der Alkuin-Realschule geheißen. Später wurde klar: Das Schulgebäude ist doch geeignet, man muss allerdings umbauen und anbauen. Dorthin erweitert sich demnächst Aachens 4. Gesamtschule.

Es gibt Hoffnung, dass man derartige Pläne auch bei der Schule Kronenberg bald schmieden kann. Dass nämlich Heinrich-Heine zum Kronenberg umziehen kann. Aachen braucht bekanntlich dringend zusätzlich zu den jetzt bestehenden Gesamtschulen eigentlich noch eine weitere Gesamtschule, so groß ist Jahr für Jahr der Bedarf. In dieser Situation eine Gesamtschule zu schließen, das erscheint tatsächlich komplett bekloppt widersinnig.

Wie weiter verfahren wird, das entscheidet letztlich der Rat der Stadt in seiner nächsten Sitzung, die zwar nach der Wahl aber noch in alter Formation am kommenden Mittwoch (17 Uhr, Eurogress) stattfindet.

Was der Schulausschuss am 10. September 2020 mit Mehrheit (gegen die Stimmen der Grünen) beschlossen hat, findet ihr hier, ganz unten, als Anlage 2, zum Nachlesen.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Klubs, Klima und Cradle to Cradle

Egal was du wählst: Bürgerbeteiligung versprechen alle Parteien, aber Bürger*innen-Beteiligung muss wirklich etwas verändern können. Zuhören dürfen alleine – das reicht nicht.

Die 1990er Jahre waren ein cooles Jahrzehnt. Ja, aber sie sind längst vorbei.

Nimm teil an der Kommunalwahl2020 in Aachen und in der StädteRegion. Und überleg mal, ob es wirklich gut ist, immer dieselben Leute, die seit 30 Jahren im Stadtrat sitzen, in die alles entscheidenden Posten zu wählen. Achte auf:

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

SeptemberSpecial 2020: Light-Version

Nach dem 13. September (Kommunalwahl) geht die Welt nicht unter, selbst wenn die CDU mal nicht stärkste Partei wird. Aachen feiert wieder das „AachenSeptemberSpecial“ – diesmal allerdings anders. Elf Tage lang, vom 17. bis 27. September, bietet das SeptemberSpecial-Light in der Aachener Innenstadt, auf dem Eilendorfer Severinusplatz und auf dem Brander Marktplatz unterschiedliche Attraktionen. 

Treten am Samstag, 19. September, in der Aachener Innenstadt auf: Feliz

Das Programm der Innenstadt

Auf dem Katschhof wird das große Riesenrad stehen, auf dem Münsterplatz dreht ein Kinderkarussell seine Runden. Und am Kugelbrunnen gibt es gebrannte Mandeln, Paradiesäpfel, Waffeln, Zuckerwatte und Churros.

Ergänzt wird das Angebot um Walking Bands, die freitags bis sonntags mit ihrer Musik von Platz zu Platz ziehen und für die „Special“-Atmosphäre sorgen. Am Sonntag, 20. September, sind die Geschäfte in der Innenstadt von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Kinderkarussell, Foodtrucks und Musik in Eilendorf

Auf dem Severinusplatz in Eilendorf können sich die Besucher auf ein Kinderkarussell, Entenangeln und Speisen freuen. Am Wochenende 18. bis 20. September ergänzen am Moritz-Braun-Park zwei zusätzliche Foodtrucks das AachenSeptemberSpecial-Light. Am Samstag, 19. September, spielt der Instrumentalverein Eilendorf auf.

Biergarten am Brander Marktplatz

„Der Brander Marktplatz erfüllt mit seinem großzügigen Biergarten und einem historischen Kinderkarussell mehr als nur die kulinarischen Wünsche von Groß und Klein“, teilt das Presseamt euphorisch mit. Na ja. Die Stände seien von 15 bis 22 Uhr geöffnet. 

An allen Orten werden die Regeln zum Schutz vor Corona-Infektionen gelten. Eigens für die Light-Version des AachenSeptemberSpecial wurde ein Hygiene- &Infektionsschutzkonzept erstellt.

Das Programm 
www.aachenseptemberspecial.de.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Eine Serie in 7 Teilen, von denen leider nur 6 fertig wurden

Plakat-Betrachtungen. Heute: Die Linke

Die Bilder auf den Plakaten der Partei Die Linke sind in diesem Wahlkampf die sonderbarsten – und das will was heißen, sind doch die Satzbau-Übungen der Sozialdemokraten schon eine Zumutung. Die Plakate der Linken kommen wie aus einem anderen Jahrhundert daher, sind vollgepackt mit Geschichten. Von was eigentlich, ist schwer zu sagen.

Wer hat so viel Zeit, all die Geschichten zu entziffern, die in den Bildern erzählt werden?

Beim Thema Wohnungsnot ist z. B. vorne eine Szene in Farbe in einem Schrebergarten (?) mit Gießkanne, Blumentöpfen, Dreirad zu sehen und drei lachende Menschen (Oma, Opa mit Enkeltochter?). Im Hintergrund noch eine Szene (in schwarz/weiß) rechts ein 08/15-Neubau. In einem Fenster dort: ein Plakat, auf dem eine Wohnung für 12 Euro pro Quadratmeter angeboten wird. Direkt daneben ein Gebäude mit Rissen in den Wänden. Über allem schweben noch: Baukräne.

So viele Einzelheiten! Man muss sich beim Betrachten wirklich konzentrieren. Sind zwei Welten dargestellt? „Wohnen ist kein Luxus“ steht da. Hatte das jemand behauptet, dass das Wohnen an sich schon Luxus ist? Auch mit Schrift ist das Plakat überfrachtet.

Wahlprogramm Die Linke. Weitere Plakate mit unbeschreiblich „viel Inhalt“:

Überfrachtet mit Infos. Links: Naturlandschaft, Frau in Schutzkleidung, Braunkohleabbau samt Bagger. Rechtes Bild: eine Szene mit Kino, geschlossen.

Weitere Plakatbetrachtungen: CDU hier und Volt hier oder FDP hier sowie die Piratenpartei und schließlich die SPD hier

Veröffentlicht unter Uncategorized | 1 Kommentar

1918/19 sterben Tausende, weil die Gefährlichkeit geleugnet wurde

1918 wollte man offenbar nicht wahrhaben, wie gefährlich ein Virus für die Bevölkerung werden kann. „ . . . kein Grund zu ernster Besorgnis vorhanden“. Links: der Originaltext. Rechts: die lesbare Fassung.

Eine sehr kleine Ausstellung hat das Zeitungsmuseum in der Pontstraße zusammengestellt. Dabei gibt es sozusagen nichts zu sehen, nur viel zu lesen. Das ist mühsam . . . aber mit ganz erstaunlichen Erkenntnissen verbunden. Man meint, die Stimmen der Corona-Verharmloser quasi im Originalton aus den ausgestellten Zeitungsartikeln der Jahre 1918/19 herauszuhören.

Je mehr man liest, desto mehr erschreckt man sich: 1918 ging es los – genau wie 2020.

Nicht ganz, denn in unserer Zeit haben das wissenschaftliche Denken und der Wille zur Transparenz relativ flott die Oberhand gewonnen. Aber mir sind noch sehr gut die empörten Sprüche der Menschen im Ohr, die im Februar, März bis in den April 2020 hinein das Problem verharmlost haben. Das waren einige.

Kluges Handeln hat 2020 verhindert, was vor 100 Jahren passierte: Die Apotheken wurden gestürmt, die Krankenhäuser waren rappelvoll und die Menschen starben in Massen. z. B. wurden 800 Tote in einer kleinen Stadt für einen einzigen Tag gemeldet, aber es seien alles Menschen mit schlechter Konstitution gewesen, so steht – noch im Angesicht des Massensterbens alles verharmlosend – sinngemäß da.

Zur Ausstellung wird mitgeteilt: „Im Vergleich mit der Berichterstattung über Covid 19 liest sich vieles erstaunlich aktuell. Auch in früheren Zeiten standen etwa die ärztliche Meldepflicht, Quarantäne-Maßnahmen oder das Verkünden von Wundermitteln auf der journalistischen Agenda.“ 

Die Ausstellung „Epidemien im Spiegel der Presse“ im Zeitungsmuseum (IZM), Pontstraße 13, ist noch bis zum 17. September zu sehen.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr

Wirrwarr in der Berichterstattung! Ist es nun „eine harmlose Grippe“ oder eine Krankheit, die nur für Schwache gefährlich ist oder doch für relevante Teile der Bevölkerung (Behörden) tödlich?
News aus Berlin, München, Dresden, Hanau, Nürnberg, Genf. „Die Hospitäler sind alle von Kranken überfüllt.“
Damals wie heute: manche Leute schwören auf homöopathische Mittel.
Selbes Thema, anderes Jahrhundert. Heute sind die Zeitungen bunt und voller Bilder.
Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Eine Gesamtschule kämpft um’s Überleben

Die HHG ist Aachens erste und älteste Gesamtschule. Wird man in Aachen und Köln eine Lösung finden, um diese Schule zu erhalten? Sollte das NRW-Schulministerium eingeschaltet werden?

Am Donnerstag kommt es zu einer Sondersitzung des Schulausschusses. Es geht buchstäblich um Alles oder Nichts. Die Politik in Aachen ist sich relativ einig, der Gegner sitzt in Köln.

Einziges Thema der Sondersitzung ist die Heinrich-Heine-Gesamtschule (HHG). Die Bezirksregierung Köln will dieser Schule untersagen, neue Eingangsklassen einzurichten. Was das faktische Aus bedeuten würde. Der (gute) Grund für die Kölner: In der Schule werden seit nunmehr 4 Jahren viel zu wenig Kinder angemeldet, statt mindestens 100 sind es immer nur etwa 30, zuletzt nicht mal 30.

In Jahrgangsstufe 5 und 6 gibt es eindeutig viel zu wenig Kinder, ab 7 und 8 ist dagegen alles rappelvoll, da läuft der Unterricht vierzügig, es gibt die geforderten vier Parallelklassen.

Anfangs zu wenig Kinder, später ist alles voll – Wie kann das sein?

Es gibt in Aachen immer noch Eltern, die ihr Kind nach der Grundschule zum Gymnasium schicken, obwohl die Kinder keine Empfehlung für diese Schulform haben. Diese Kinder scheitern dann nicht selten im Gymnasium in den unteren Klassen und können in einer Hauptschule oder in der Laurensberger HHG angemeldet werden. Und in der HHG ist man von Seiten der Pädagogen sozusagen längst darauf spezialisiert, „schwierige Fälle“ doch noch zum Abitur zu bringen. Dort werden schöne Erfolge erzielt.

Die Heinrich-Heine-Gesamtschule (HHG) in Laurensberg kämpft um ihren Bestand. Die Fotos entstanden bei einer Protest-Aktion im August.

Die HHG ist Aachens älteste Gesamtschule. Schon bei ihrer Gründung war klar, dass Laurensberg für eine Gesamtschule eventuell der falsche Standort ist. Die Schule ist von Burtscheid aus, von Forst und Rothe Erde aus und sogar aus der Innenstadt heraus schwer zu erreichen. Kaum jemand will seinem Kind nach der Grundschule einen so weiten Weg zumuten, wo am Bushof umgestiegen werden muss.

Wäre es also eine Lösung, die HHG mehr in die Innenstadt zu verlegen? Wenn ja, wohin da?

Die Bezirksregierung hat vorgeschlagen, die HHG in eine Sekundarschule (eine Art erweiterte Realschule) zu verwandeln. Bei Lichte besehen: Das will in Aachen niemand, aus gutem Grund. Alle Parteien wollen die HHG erhalten, man unterscheidet sich nur in der Einschätzung, wie hoch die Chancen sind, dass das noch gelingen kann.

Noch wichtig: In Aachen fehlen Gesamtschulplätze, es sind bis auf die HHG alle Gesamtschulen bei Anmeldeverfahren überlaufen, jedes Schuljahr müssen Kinder abgewiesen werden. In so einer Situation eine Gesamtschule zu schließen – erscheint widersinnig.

Innen berieten jüngst die Politiker*innen, von draußen machten Protestierende auf sich aufmerksam.

Mehr relevante Infos zur Sondersitzung (Donnerstag, 10. September, 17 Uhr, Mensa des St. Leonhard Gymnasiums, Jesuitenstraße 9) hier.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

In Aachen: Schon über 46 000 haben Briefwahl beantragt

Briefwahl-Antrag notfalls noch bis Freitag, 18 Uhr, möglich

Die steigende Tendenz bei der Briefwahl hat sich auch diesmal fortgesetzt. Bis Montagmittag, 7. September, sind bereits über 46 000 Briefwahlunterlagen versandt worden. Das teilte jetzt das Wahlamt mit.

Bei der letzten Kommunalwahl 2014 hatten in Aachen insgesamt 33 392 Menschen per Briefwahl abgestimmt.  

Wer per Brief wählen will, kann einen entsprechenden Antrag noch bis Freitag, 11. September, 18 Uhr, beim Wahlamt der Stadt Aachen, Blücherplatz 43, oder im Bezirksamt seines Stadtbezirkes stellen. Nur in Ausnahmefällen, wenn jemand zum Beispiel plötzlich erkrankt ist, kann der Antrag auf Briefwahl auch noch bis zum Wahlsonntag, 13. September, spätestens 15 Uhr, gestellt werden.

Der Wahlbrief mit den entsprechenden Stimmzetteln für die Kommunalwahl muss am Sonntag bis spätesten 16 Uhr beim Wahlamt oder beim Bezirksamt eingegangen sein.

Bürger*innen, die Briefwahl beantragt haben und keinen Wahlschein erhalten haben, werden dringend aufgefordert, sich mit dem Wahlamt in Verbindung zu setzen. Wer glaubhaft versichern kann, dass die Briefwahlunterlagen nicht zugegangen sind, kann bis Samstag, 12. September, spätestens 12 Uhr, nach telefonischer Terminverein barung

Foto: Archiv

Briefwahlunterlagen im Wahlamt abholen. Danach ist eine erneute Erteilung eines Wahlscheins nicht mehr möglich. 

Im Wählerverzeichnis ist ein Sperrvermerk eingetragen, so dass der Wähler im Wahllokal am Wahlsonntag nicht wählen kann. Alle Infos zur Wahl gibt es wie immer auch im Internet unter aachen.de/wahlen.

***

Sprech- und Öffnungszeiten des Aachener Wahlamtes, Blücherplatz, und der Bezirksämter am Wahl-Wochenende:

Freitag, 11. September, 8 bis 18 Uhr.

Samstag, 12. September, 8 bis 12 Uhr (nach telefonischer Terminvereinbarung, bei glaubhafter Versicherung, dass der Wahlschein nicht zugegangen ist).

Wahlsonntag, 13. September, 8 bis 15 Uhr.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen