200 Feuerwehrleute im Dauereinsatz. Sandsäcke werden aus Düren und Köln geholt.

Im Dauerregen: alles naß. In Kornelimünster kämpft die Feuerwehr zur Zeit gegen die Fluten der Inde.

Aachen hat keinen Fluß, aber Kornelimünster hat die Inde, und die wird langsam gefährlich. Wie das städtische Presseamt mitteilt, droht der steigende Pegel der Inde den historischen Stadtkern zu überfluten. In Aachen-Innenstadt staut sich das Wasser an den bekannten Stellen (am Kugelbrunnen).

Seit gestern, Dienstag, 13. Juli, regnet es – wie erwartet – andauernden und heftig. Die Feuerwehren sind „in hoher Alarmbereitschaft“. Momentan sei die Lage noch unter Kontrolle, erfahren wir. Aber: Um für den Ernstfall gewappnet zu sein, bereite die Feuerwehr Aachen eine Notunterkunft vor, in die Menschen aus Teilen des historischen Altstadtkerns von Kornelimünster evakuiert werden könnten.

Die betroffenen Haushalte werden vor Ort von Mitarbeiter*innen des Bezirksamts und Ordnungsamts informiert und gebeten ein paar Sachen zusammenzupacken. Bürger*innen, die bei Familien und Freunden unterkommen könnten, werden gebeten, diese aufzusuchen.
Bis heute, Mittwoch, um 13 Uhr ist es zu 60 witterungsbedingten Einsätzen gekommen. In Forst hört man quasi ununterbrochen die Sirene der Feuerwehr.

Aktuell seien 200 Einsatzkräfte eingesetzt, um Keller leer zu pumpen oder umgestürzte Bäume zu bergen. In Kornelimünster auf dem Korneliusmarkt seien allein 25 Kolleg*innen im Einsatz. Und damit nicht genug. Um gut auf die Unwetterlage vorbereitet zu sein, haben Aachener Feuerwehrfrauen und -männer gestern auf der Wache Nord in der Mathieustraße die Sandsack-Füllmaschine in Betrieb genommen.

So seien – um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein – zunächst rund 10.000 Säcke gefüllt worden. Aktuell sind weiterhin Anwärter*innen der Feuerwehr damit beschäftigt Sandsäcke zu füllen. Zusätzlich werden Sandsäcke aus Köln und Düren abgeholt. Insgesamt sollen im Laufe des Tages 50.000 Sandsäcke einsatzbereit sein.

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