In Aachen lebende Flüchtlinge aus der Ukraine demonstrierten am Jahrestag des Kriegsbeginns. Rund 2500 sollen es laut Polizeibericht gewesen sein, die sich am Hauptbahnhof versammelten und durch die Stadt zogen. Auf dem Katschhof gab es eine Kundgebung. Selten sah man eine Demonstration, an der sich so viele junge Frauen beteiligten. Die Farben Blau und Gelb dominierten alles. Das Motto von Demonstration und Kundgebung lautete „Light Will Win Over Darkness“, ein zuversichtliches und zugleich widerständiges Motto. Es drückt aus, was viele Menschen in Aachen empfinden. Dass nämlich am Ende Putin – in welcher Form auch immer – von seinem Vorhaben, die Ukraine als Staat zu vernichten, abrücken muss. Sie sangen die ukrainische Nationalhymne und riefen „danke Aachen, danke Deutschland“. Aachen hat bis jetzt 2650 aus der Ukraine Geflüchtete aufgenommen. Ihre Kinder wurden in Kitas und Schulen integriert. Die ersten Flüchtlinge kamen übrigens schon zwei Tage nach Beginn des Krieges. Die Aachener*innen halfen und spendeten bis sie gebremst werden mussten. Auf dem Katschhof standen alle zusammen und freuten sich über teilnahmsvolle Worte von Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und Karlspreis-Sprecher Jürgen Linden.Zahlreiche Kommunalpolitiker*innen waren – als Zeichen der Solidarität – ebenfalls zum Katschhof gekommen.Unermessliches Leid wird den Menschen in der Ukraine angetan. Fern der Heimat schauen sie mit Schrecken auf das, was ein grausamer Diktator und willige Soldaten in ihrem Land anrichten. Eins wollen sie mit Sicherheit nicht: aufgeben und dem Diktator auch noch Teile ihres Heimatlandes überlassen. Bei aller Trauer war auch Wut dabei, als Slogans skandiert wurden, die sich auf verschleppte Kinder bezogen und auf die Ukraine, die als Teil Europas gesehen wird. Eins ist sicher: auch die Mehrheit der Aachener verabscheut, was den Menschen der Ukraine widerfährt.
Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Der Prozess gegen den Aachener Hooligan Kevin„Chemo“P. wird neu aufgerollt. Dass der Mann, der einst eine Größe in der Aachener Hooligan-Szene war, die Straftaten in der Antoniusstraße begangen hat, wurde nicht bezweifelt. Es geht jetzt darum, ob die verhängte Strafe nicht doch zu milde ausgefallen ist. Die Staatsanwaltschaft war gegen das Urteil aus erster Instanz in Revision gegangen und erreichte die Neuauflage. Los geht es vor Gericht am 15. Januar (6 Prozesstage). Wir empfehlen die spannenden und umfangreichen Berichte der lokalen Presse.
Zukunft Forst
Der Aachener Stadtteil Forst ist in Teilen arg heruntergekommen. Um dort Veränderungen zu bewirken, soll - trotz Ebbe in allen Kassen der öffentlichen Hand - eine Menge Geld zum Einsatz kommen. Die Bewohner sollten sich schon oft äußern, damit nicht Dinge realisiert werden, die kein Mensch braucht. Um sich darüber zu informieren, was an Maßnahmen schon in Anträge aufgenommen wurde, trifft man sich in der Kirche St. Bonifatius (Vorsicht: ist im Nov. eiskalt) Mataréstraße 12, zum QuartiersdialogUnterforst und Altforst am Freitag, 13. November, von 17 bis 19 Uhr. Anmeldung nicht erforderlich. Zum Weiterlesen: hier
Bismarckstraße
Die Bauarbeiten in der Bismarckstraße sind in den nächsten Abschnitt gewechselt. Das Teilstück Triebelstraße/Neumarkt/Viktoriaallee ist für den Verkehr wieder komplett freigegeben worden. Dort ist seit Juni 2026 gebaut worden. Ab sofort werden die Bauarbeiten auf dem Teilstück zwischen Viktoriaallee (ungerade Hausnummern) bis fast zur Ecke Drimborn-/Schenkendorfstraße fortgesetzt. Sie dauern voraussichtlich bis Ende Februar 2027. Im Anschluss folgt noch der Umbau der Kreuzung Bismarck-, Schenkendorf-, und Drimborn- und Beverstraße.
Fußball wirkt
Nach dem Durchsehen von allerlei Studien gesehen: Die Studie „Sozialrendite des Amateurfußballs“ beziffert den gesamtgesellschaftlichen Nutzen des Amateurfußballs auf 13,9 Milliarden Euro jährlich, wobei neben wirtschaftlichen Effekten auch Gesundheits- und Sozialwirkungen berücksichtigt werden (Ehlert-Hoshmand et al., 2024).
In a world full of trends, choose something timeless: EU values.
Miniermotte
Das konsequente Sammeln und Entsorgen des Herbstlaubs ist die wirksamste Methode im Kampf gegen die invasive Rosskastanien-Miniermotte, um die heimischen Rosskastanien vor dem frühzeitigen Braun-werden zu schützen. Naturschutzverbände wie der BUND rufen im Herbst regelmäßig zu gemeinschaftlichen Harksicherungen auf, da der Schädlingsdruck so im Folgejahr um bis zu zwei Drittel gesenkt werden kann. Mehr hier.
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org(Mailbox ist 24/7 geöffnet).
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Aachen liebt die Wissenschaft, weil sie neues Wissen schafft
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Öcher Cat
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Landtagswahl, 25. April 2027
Für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 25. April 2027 haben die Parteien in den vier Wahlkreisen der Städteregion Aachen bereits einen Großteil ihrer Direktkandidatinnen und -kandidaten nominiert. Die offizielle Einreichungsfrist für Kreiswahlvorschläge läuft noch bis zum 15. Februar 2027. Einige Parteien haben AachenNews.org freundlicherweise mitgeteilt, wer ihre Direktkandidatinnen und -kandidaten in der Städteregion Aachen zur Landtagswahl 2027 sind. Soweit hier bekannt sind es:
Im Wahlkreis 1, Aachen 1: Für die CDU Constantin Halim. Für die Grünen Astrid Vogelheim. Für die AfD Marion Bergk und für Die Linke Katharina Grudin.
Im Wahlkreis 2, Aachen II sind es: Für die CDU Annika Fohn. Für die Grünen Oliver Krischer. Für die AfD Simon Brunkartz. Für Die Linke Jörg Walter.
Im Wahlkreis 3: Aachen III sind es: Für die CDU Hendrik Schmitz. Für die SPD Sandra Niedermaier. Für die Grünen Laura Postma. Für die FDP Dr. Werner Pfeil. Für die AfD Serge Menga. Für Die Linke Anke Mahr.
Im Wahlkreis 4, Aachen IV sind es: Für die CDU Daniel Scheen-Pauls. Für die SPD Stefan Kämmerling. Für die Grünen Melanie Seufert. Für die FDP Marcel Bach. Für die AfD Andreas Klöcker. Für Die Linke John Breyer.
Hinweis: Die Listen und finale Zulassung der Wahlvorschläge werden erst im Frühjahr 2027 durch den Kreiswahlausschuss endgültig bestätigt. Einige Parteien (wie die SPD oder FDP in den reinen Aachener Stadt-Wahlkreisen) reichen ihre Nominierungen teilweise noch nach.