Die Baustelle, die dem Aachener Autoverkehr den Rest gibt: Wilhelmstraße, von der Lothringerstraße aus gesehen. Für Fußgänger*innen und Fahrradfahrer*innen ändert sich übrigens nichts. Sie kommen überall vorbei.
Eine der schlechtesten Ideen ever war es, am Samstag (2. 10.) mit dem Auto in die Innenstadt zu fahren. Es bildeten sich Staus, wie man sie selbst in Aachen selten sieht. Sensationell, wie die Wagen sich festfuhren, weder vor noch zurück konnten. Und das alles im Schneckentempo, besonders im Suermondtviertel.
Es gibt wirklich schönere Möglichkeiten, den Samstag zu verbringen. „Die Wilhelmstraße ist plötzlich unterspült“, hieß es dieser Tage und dass die Straße ziemlich genau in der Mitte aufgerissen werden muss. Ein geborstener Kanal muss repariert werden, Einzelheiten sind hier noch nicht bekannt, nur, dass da zu fahren sehr gefährlich wäre. Zeitungen, Radio, TV und diverse Kanäle in diesem Internet hatten zwar vorab aus allen Rohren gefeuert und mehrfach gewarnt, man möge die Straße meiden, und auch diverse angrenzende Straßen, doch was scheren einen gestandenen Samstag/Sonntag-Fahrer Verkehrswarnungen!
Es ging munter in die Stadt hinein und dann umständlich aus diversen Sackgassen wieder raus.
Kein Weiterkommen: Der Bus musste ganz langsam rückwärts auf die Wilhelmstraße, von wo er auch leichtsinnigerweise gekommen war. Kolonnenweise fuhren die Wagen von der Wilhelmstraße in die Lothringerstraße rein, wo es nicht weiterging, sie dann umständlich drehen mussten um wieder raus und weiter zu kommen. Am Durchfahrtsverbotsschild einfach vorbei, bis zu den Baken, und dort natürlich drehen. Den Vorgang konnte man buchstäblich am laufenden Band beobachten. Wer gern an Grenzen geht, fährt hier einfach durch, biegt in die Lothringerstraße ein und sieht dann, dass er/sie am Ende ist. Fröhlich, diese wichtige Erfahrung gemacht zu haben, geht es dann wieder zurück.Wer sonst nichts mit seiner Lebenszeit anzufangen weiß, macht hier mit.Die Wilhelmstraße von unten. Mehr Menschen als man denkt lieben diesen Anblick, fahren dann rechts in die Lothringerstraße rein und stehen alsbald zwischen anderen Wagen fest, wo man nicht mehr drehen kann. Die Komplettsperrung wird mindestens 2 Wochen dauern.
Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Der Prozess gegen den Aachener Hooligan Kevin„Chemo“P. wird neu aufgerollt. Dass der Mann, der einst eine Größe in der Aachener Hooligan-Szene war, die Straftaten in der Antoniusstraße begangen hat, wurde nicht bezweifelt. Es geht jetzt darum, ob die verhängte Strafe nicht doch zu milde ausgefallen ist. Die Staatsanwaltschaft war gegen das Urteil aus erster Instanz in Revision gegangen und erreichte die Neuauflage. Los geht es vor Gericht am 15. Januar (6 Prozesstage). Wir empfehlen die spannenden und umfangreichen Berichte der lokalen Presse.
Zukunft Forst
Der Aachener Stadtteil Forst ist in Teilen arg heruntergekommen. Um dort Veränderungen zu bewirken, soll - trotz Ebbe in der Stadtkasse - eine Menge Geld zum Einsatz kommen. Die Bewohner sollten sich schon oft äußern, damit nicht Dinge realisiert werden, die kein Mensch braucht. Um sich darüber zu informieren, was an Maßnahmen schon in Anträge aufgenommen wurde, trifft man sich in der Kirche St. Bonifatius (Vorsicht: ist im Nov. eiskalt) in der Mataréstraße 12 zum QuartiersdialogUnterforst und Altforst am Freitag, 13. November, von 17 bis 19 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Zum Weiterlesen: hier
Bismarckstraße
Die Bauarbeiten an der Bismarckstraße sind in den nächsten Abschnitt gewechselt. Das Teilstück Triebelstraße/Neumarkt/Viktoriaallee ist für den Verkehr wieder komplett freigegeben worden. Dort ist seit Juni 2026 gebaut worden. Ab sofort werden die Bauarbeiten auf dem Teilstück zwischen Viktoriaallee (ungerade Hausnummern) bis fast zur Ecke Drimborn-/Schenkendorfstraße fortgesetzt. Sie dauern voraussichtlich bis Ende Februar 2027. Im Anschluss folgt noch der Umbau der Kreuzung Bismarck-, Schenkendorf-, und Drimborn- und Beverstraße. - Aus gegebenem Anlass kommentiert AachenNews-Gastautor Janosch: „Oh, wie schön ist Aachen“.
Gespräch mit OB
Der Wochenmarkt ist ein wichtiger Treffpunkt im Stadtteil und bietet Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Diesen Rahmen nutzt Oberbürgermeister (OB) Dr. Michael Ziemons am Samstag, 7. November, für den direkten Austausch mit den Menschen in Brand. Fällt aus. - Am Dienstag, 10. November, lädt er von 17 bis 19 Uhr zum Bürger*innendialog ins Bezirksamt Eilendorf ein. Fällt nicht aus.
Fußball wirkt
Nach dem Durchsehen von allerlei Studien gesehen: Die Studie „Sozialrendite des Amateurfußballs“ beziffert den gesamtgesellschaftlichen Nutzen des Amateurfußballs auf 13,9 Milliarden Euro jährlich, wobei neben wirtschaftlichen Effekten auch Gesundheits- und Sozialwirkungen berücksichtigt werden (Ehlert-Hoshmand et al., 2024).
In a world full of trends, choose something timeless: EU values.
Miniermotte
Das konsequente Sammeln und Entsorgen des Herbstlaubs ist die wirksamste Methode im Kampf gegen die invasive Rosskastanien-Miniermotte, um die heimischen Rosskastanien vor dem frühzeitigen Braun-werden zu schützen. Naturschutzverbände wie der BUND rufen im Herbst regelmäßig zu gemeinschaftlichen Harksicherungen auf, da der Schädlingsdruck so im Folgejahr um bis zu zwei Drittel gesenkt werden kann. Mehr hier.
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org(Mailbox ist 24/7 geöffnet).
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Aachen liebt die Wissenschaft, weil sie neues Wissen schafft
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Öcher Cat
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Landtagswahl, 25. April 2027
Für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 25. April 2027 haben die Parteien in den vier Wahlkreisen der Städteregion Aachen bereits einen Großteil ihrer Direktkandidatinnen und -kandidaten nominiert. Die offizielle Einreichungsfrist für Kreiswahlvorschläge läuft noch bis zum 15. Februar 2027. Einige Parteien haben AachenNews.org freundlicherweise mitgeteilt, wer ihre Direktkandidatinnen und -kandidaten in der Städteregion Aachen zur Landtagswahl 2027 sind. Soweit hier bekannt sind es:
Im Wahlkreis 1, Aachen 1: Für die CDU Constantin Halim. Für die Grünen Astrid Vogelheim. Für die AfD Marion Bergk und für Die Linke Katharina Grudin.
Im Wahlkreis 2, Aachen II sind es: Für die CDU Annika Fohn. Für die Grünen Oliver Krischer. Für die AfD Simon Brunkartz. Für Die Linke Jörg Walter.
Im Wahlkreis 3: Aachen III sind es: Für die CDU Hendrik Schmitz. Für die SPD Sandra Niedermaier. Für die Grünen Laura Postma. Für die FDP Dr. Werner Pfeil. Für die AfD Serge Menga. Für Die Linke Anke Mahr.
Im Wahlkreis 4, Aachen IV sind es: Für die CDU Daniel Scheen-Pauls. Für die SPD Stefan Kämmerling. Für die Grünen Melanie Seufert. Für die FDP Marcel Bach. Für die AfD Andreas Klöcker. Für Die Linke John Breyer.
Hinweis: Die Listen und finale Zulassung der Wahlvorschläge werden erst im Frühjahr 2027 durch den Kreiswahlausschuss endgültig bestätigt. Einige Parteien (wie die SPD oder FDP in den reinen Aachener Stadt-Wahlkreisen) reichen ihre Nominierungen teilweise noch nach.