Was bleibt, was nicht?

Es ist wieder mal Montag (Tag 3 im dritten Jahr der Gesamtsituation), und man fragt sich: Was ist wichtig, womit muss man sich nicht mehr befassen, welche Themen aus 2021 werden uns eigentlich auch 2022 erhalten bleiben?

Herzlich willkommen zum ersten AachenNews-Montag im Jahr 2022.

In der neuen Impfstelle in den Aachen-Arkaden wird auch 2022 Hochbetrieb herrschen. Die Adresse (Trierer Straße 1) sollten sich alle merken, die eventuell im Laufe des Jahres eine Auffrischungs-Impfung bekommen möchten. Ob für Kinder oder Erwachsene: Es ist jeweils nur ein kleiner Piks, Schmerzen hat man nicht beim Impfen. Höchstens später einen Tag lang, wenn der Impfstoff seine Wirkung entfaltet und der Körper anfängt, eine Abwehr gegen das Virus zu entwickeln. Übrigens: Unter der „Kundschaft“ der Impfstelle sind auffallend viele Niederländer. Anscheinend ist das Impfen in den Niederlanden weniger bequem und komfortabel als bei uns.
Das häßliche Parkaus Büchel existiert nicht mehr – ein Wunder nach so vielen Jahren. Und jetzt? Es gibt jetzt eine große freie Fläche mitten im Herzen der Stadt. Diese Fläche wird man für eine Übergangszeit gestalten müssen. In der Zwischenzeit wird überlegt, wie das Areal endgültig aussehen soll. Grün soll dort die dominierende Farbe sein, Pflanzen und eventuell sogar Bäume sollen dort wachsen.
Wie das Corona-Virus und das Büchel-Problem, so wird es auch weiter Baustellen in Aachen geben. Die untere Jakobstraße wird 2022 schwer betroffen sein, sie wird für viele Monate aufgerissen und damit unbefahrbar. Die Bismarckstraße (Foto) harrt ihrer Vollendung, ein Stückchen Vaalser Straße steht 2022 wieder zur Diskussion, es nimmt kein Ende. Ständig müssen neue Rohre verlegt, Leitungen ausgetauscht werden. Allerdings: Als Fußgängerin und mit dem Fahrrad bin ich noch immer überall durchgekommen. Ob die Vollsperrung der Turmstraße ab Mai (dort muss die Brücke komplett erneuert werden) den Verkehr vollends zusammenbrechen lässt, müssen wir abwarten und dann auch aushalten. Wer kann, sollte in diesen Wochen in Urlaub fahren.

Die Situation der Schulen in Aachen: schwierig wie noch nie

Ein Problemfeld für sich, das sind die Aachener Schulen. Distanzunterricht ja oder nein? Wechselunterricht, mit Masken oder ohne? Fenster öffnen oder Lüfter anschaffen? Auf die Ergebnisse von Schnelltests vertrauen, ja oder nein? Den Eltern beim Unterrichten helfen – bei miserabler technischer Ausrüstung? Kein Sportunterricht, wie sollen Kinder schwimmen lernen?

Da könnte 2022 noch viel Schlimmes auf die Schulen zukommen, so sieht es zumindest aus.

Lehrkräfte, Schüler*innen und Eltern in Aachen sind absolut nicht zufrieden mit der Unterstützung der Stadt bei der Digitalisierung des Unterrichts. Vorigen November wurde offensichtlich, dass zwar etwa 1800 Pädagogen an 56 Aachener Schulen etwa 1800 iPads bekommen haben, aber kaum was damit anfangen können. Denn: Aus Vorsichtsgründen ist mit den Geräten nicht das zu machen, was pädagogisch sinnvoll wäre. Sie seien so „gesichert“, dass man sie kaum benutzen könne. Für Noten- und Zeugnisausarbeitung seien sie außerdem nicht geeignet.

Ein moderner, digitaler Unterricht ermöglicht Dimensionen der Zusammenarbeit und der Kreativität, die man sich in der Schulverwaltung wahrscheinlich nicht vorstellen kann. Und es ist nicht nur die mangelhafte WLAN-Qualität, die die Arbeit behindert. Bei der Anschaffung der Geräte wurden die Lehrer*innen und Schulleiter nicht einbezogen, prompt seien Teile angeschafft worden, mit denen personenbezogene Datenverarbeitung kaum möglich ist. Eine „Arbeitsgruppe Schule und Digitalisierung“ unter Mitarbeit derjenigen, die die Sachen benutzen sollen, wäre eine Lösung. Und ansonsten: Alles freischalten und loslegen lassen. Wem man sogar seine Kinder anvertraut, dem kann man auch ein freigeschaltetes iPad anvertrauen.

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Was sich alles ändert im Jahr 2022 kann man hier nachlesen.

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Ex-Wirtschaftsminister Peter Altmaier teilte seinen vielen Followern zum Jahreswechsel mit (wörtlich) „Life is beautiful! Noises in the streets of Berlin as if a communist army would attack!“ Wenn man bedenkt, wie sehr die Menschen damals das Kommen der „communist army“ herbeigesehnt haben. . . ein seltsamer Vergleich.

Über AachenNews.org

Ich bin Journalistin und Bloggerin.
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