Medienkompetenz ist alles. Eine KiTa auf den Spuren der Informatik

Folgende schöne Geschichte schickt uns die Pressestelle der Stadtverwaltung. Merci.

Wird programmieren in einer KiTa irgendwann so selbstverständlich sein, wie heute das erste Kennenlernen der englischen Sprache? Davon ist die Leiterin der städtischen Tageseinrichtung für Kinder Hahner Straße, Inge Förster, überzeugt.

Die KiTa ist – neben vielen anderen ambitionierten Aktivitäten – sehr engagiert hinsichtlich der Förderung der Medienkompetenz ihrer Kinder. Da war es ein kleiner Schritt, den Vater eines KiTa-Kindes zu bitten, doch etwas zur Bildungsarbeit beizutragen.

Tobias Vaegs, beschäftigt bei der INFORM GmbH in Oberforstbach (800 MitarbeiterInnen), war schnell begeistert und rief eine Computer AG ins Leben, in der den Kindern ein erster Einstieg in die Thematik der Informatik geboten wurde. Ein potenzielles Ziel war es, sich auch an das Programmieren heranzuwagen.

Jedoch stand zunächst im Vordergrund zu erfahren: Was macht ein Computer, wie „denkt“ er, wie arbeitet er, was ist heute und wird vielleicht morgen damit möglich sein?

In den etwa zehn Terminen der AG wurden Themen behandelt wie: Was ist Informatik und warum heißt das so? Wo stecken überall Computer drin? Was sind die Bestandteile eines Computers? Wie funktioniert ein Computer (simple Operationen, vielfach komplex verknüpft)? Wie werden Daten gespeichert?

Die Themen wurden nicht nur theoretisch vermittelt, sondern auch mit praktischen Übungen vertieft. So kodierten die Kinder ihre Namen in Zahlen, lernten im Binärsystem zu zählen oder spielten eine Operationsliste nach, um zu erleben wie ein Computer mittels Aneinanderreihung vieler einfacher Arbeitsschritte Zahlen addiert.

Ein toller Ausflug zum Abschluss

Am Schluss des KiTa-Jahres stand dann ein Besuch bei der INFORM GmbH für die Kinder auf dem Programm. Hier erhielten sie neben einem Einblick in den Büro-Alltag eine spannende Führung durch die Server-Räume, die ihnen weitere Aspekte der Computer-Arbeit näherbrachten.

Zusätzlich zu einem Überblick über die verschiedenen Aufgaben, die die Firma mit Hilfe ihrer Optimierungssoftware löst, konnten die Kinder zum Abschluss dann noch ein paar dieser Problemstellungen selbst erleben: Strategien für die fristgerechte Abfertigung von Flugzeugen am Flughafen oder die möglichst optimale Zuordnung von Arbeitskräften zu Aufgaben.

Die Kinder verabschiedeten sich mit den Worten „Morgen kommen wir wieder“ – ein größeres Lob gibt es in dieser Altersklasse wohl nicht.

(Es gibt Fotos, aber ich denke, Kinderbilder sollte man nicht ins Internet stellen.)

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