AWO möchte bauen. Doch es gibt Hindernisse. Das ist schade.

Das AWO-Geschäftsstellengebäude samt Kita in der Gartenstraße ist alt und soll komplett neu gebaut werden. Foto: Archiv

Aus den 1950 Jahren sind die Gebäude der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in der Gartenstraße. Dringend nötig ist ein Neubau von Geschäftsstelle, Kita und Begegnungszentrum, den die AWO samt 5 Sozialwohnungen auch fertig geplant hat und bauen möchte. Doch es gibt noch Widerstand.

*

Von Gastautor Mathias Dopatka*

Die Modernisierung der AWO am Westpark ist notwendig!

Die AWO ist ein immens wichtiger sozialer Akteuer für Aachen. Im 100ten Jahr ihres Bestehens hat die AWO nun einen Antrag gestellt, die in den 50er Jahren gebauten Gebäude durch einen modernen und klimaeffizienteren Neubau an gleicher Stelle zu ersetzen. Neben der Verwaltung und der (vergrößerten) Kita besteht die Möglichkeit, obendrein noch Wohnraum in der Innenstadt zu schaffen, ohne neue Flächen zu versiegeln.

Der Neubau wäre ein Gewinn für alle: Kitaplätze im Zentrum werden erhalten und ausgebaut. Die AWO-Verwaltung wird moderner und kann ihre Aufgaben noch besser erfüllen. Wohnraum im Zentrum wird geschaffen. All das im Rahmen der bestehenden Bebauung. Der schützenswerte Baumbestand zur Straße hin wird erhalten, und der Neubau fügt sich in die Umgebung harmonisch ein.

Warum nun einige Akteure aus der Politik bremsen und der AWO Steine in den Weg legen, ist für mich nicht nachvollziehbar. Bis September haben wir Zeit, um diesen Unsinn zu beenden.

Die neue AWO in der Gartenstraße ist ein Gewinn für alle

Das sieht auch die Stadtverwaltung so. Hier wird zitiert aus der offiziellen Vorlage der Verwaltung:

„Der geplante Neubau fügt sich in die nähere Umgebung ein. Der Baukörper wird als geschlossene Bebauung zur Straße hin wahrgenommen. Gleichzeitig wird der zu schützende straßenbegleitende Baumbestand erhalten. Der ins Grundstücksinnere abknickende Gebäuderiegel übersteigt in seiner Tiefe nicht die im Bestand vorhandene Gebäudetiefe der bestehenden Anbauten. Auch die Geschossigkeit im Bereich des abknickenden Riegels spiegelt sich im Bestand wider. Die Gebäudehöhe des Staffelgeschosses übersteigt nicht die Gebäudehöhe der rückwärtigen Anbauten der Nachbarbebauung.“ 

Insgesamt wartet die AWO nun seit fast eineinhalb Jahren auf das „GO“. Für mich ist das langsam nur noch Schikane, da es keine konkrete und sachbezogene Kritik gibt.

*

*Offenlage: Gastautor Mathias Dopatka ist Vorsitzender der Aachener SPD, die mit der CDU in einer Großen Koalition die Politik in Aachen bestimmt.

s. dazu auch den Kommentar

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Eine Antwort zu AWO möchte bauen. Doch es gibt Hindernisse. Das ist schade.

  1. Hermann Josef Pilgram schreibt:

    Die Darstellung oben ist sehr subjektiv. Und die Behauptung, es gäbe zu diesem Bauvorhaben keine konkrete oder nachvollziehbare Kritik, ist unzutreffend. Ein Problem ist, dass die Diskussion über „private Bauvorhaben“ im Planungsausschuss immer nicht-öffentlich stattfindet. Deshalb können hier keine „Originale“ dieser Diskussionen im Ausschuss vorgelegt werden. Als Ratsmitglied habe ich das Privileg, auch die nicht-öffentliche Protokolle nachlesen zu können. Das habe ich getan und ich konnte feststellen, dass der Planungsausschuss sehr sachlich zu diesem geplanten Bauvorhaben diskutiert hat. Von „Schikane“ kann keine Rede sein. Und von „Steine in den Weg legen“ auch nicht. – Mit der besonderen Lage am Parkeingang ist die Beurteilung dieses Bauvorhabens nicht so einfach. Da ist vieles zu berücksichtigen, von Höhen über Bauvolumen bis hin zur Zufahrt für die Tiefgarage. Und da so ein Neubau voraussichtlich viele Jahrzehnte stehen wird, ist es wichtig und richtig, dass der Ausschuss darüber diskutiert. – Es gibt jetzt den Vorschlag, für den gesamten Bereich einen Bebauungsplan zu machen und dabei auch das Grundstück des städtischen Kindergartens an der Lochnerstraße mit einzubeziehen. Damit können sich ganz neue Perspektiven ergeben, die der AWO einen guten Neubau ermöglichen und die Qualität des Westparks nachhaltig verbessern.

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