Zeigen, dass einem die Menschen in der Ukraine nicht egal sind

Das Jahr 2022 entwickelt sich zu einem Annus horribilis. Ein Jahr mit einer Pandemie und Inzidenzen über 1000, mit Demonstrationen von Rechtsradikalen, die schlechtinformierte Impfgegner für ihre Zwecke missbrauchen und jetzt auch noch das: ein Krieg. Russland bzw. Staatschef Putin will den Menschen in der Ukraine seinen Willen aufzwingen. Er will eine Art Großreich hinterlassen und niemand weiß, wie weit er in seinem Größenwahn dafür noch gehen wird.

Insbesondere wie konsequent, das ganze Land umfassend und gut vorbereitet der Krieg gegen die Ukraine geführt wird, hat die Menschen in Deutschland geschockt. Man stellt sich darauf ein, viele Flüchtlinge aufnehmen zu müssen.

Rathaus in Aachen. Foto: Marc Teuku

Die Stadt Aachen ruft in einem breiten Bündnis mit dem Verein Aachener Friedenspreis, mit den politischen Parteien und dem DGB NRW Südwest dazu auf, Solidarität mit den Menschen in der Ukraine zu zeigen.

Am morgigen Freitag, 25. Februar, um 17 Uhr trifft man sich am Markt vor dem Rathaus zu einer Solidaritätskundgebung für die Ukraine. Im Anschluss organisieren der Verein Aachener Friedenspreis und Pax Christi um 18 Uhr in der Citykirche (Großkölnstraße) eine Mahnwache mit Friedensgebet

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen lädt alle Aachenerinnen und Aachener ein, teilzunehmen und erklärte dazu: „Der erste Angriffskrieg nach 1939 auf ein Land in Europa ist ein massiver Verstoß gegen das Völkerrecht und das Selbstbestimmungsrecht der Ukraine mit ihrer demokratisch gewählten Regierung. Durch die Kundgebung möchten wir zeigen, dass wir für den Frieden in Europa eintreten und eng an der Seite der Menschen in der Ukraine stehen.“

Seit dem heutigen Vormittag hängen als Zeichen der Verbundenheit Fahnen der Mayors for Peace, der EU und der Ukraine an der Rathaus-Fassade. 

Noch am vergangenen Wochenende hatte Keupen beim Treffen mit der designierten Karlspreisträgerin Swetlana Tichanowskaja auf der Münchener Sicherheitskonferenz an die Verantwortlichen appelliert, weiter gemeinsam am wertvollen Gut des Friedens in Europa zu arbeiten.

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