Fridays for Future: Großdemo auf dem Tivoli-Gelände

Der Vorplatz vom Aachener Fußballstadion, genannt Tivoli. Dort soll am 21. Juni demonstriert werden. Foto: Archiv

Stadtverwaltung, Polizei und die Veranstalter der europaweiten Fridays-for-Future-Demonstration haben sich geeinigt. Die Großdemo in Aachen soll auf dem Tivoli-Gelände und dem Tivoli-Vorplatz stattfinden. Das teilte das Presseamt der Stadt mit.

Am Freitag, 21. Juni, werden Schülerinnen und Schüler mit ihren Protesten gegen die Zerstörung des Klimas auf die Straße gehen. Europaweit wurde zum „Internationalen Streik-Tag“ nach Aachen eingeladen. Dazu sind im Vorfeld klare Informationen und Absprachen erforderlich.

Erwartet werden laut Veranstalter bis zu 20.000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Europa. „Die Stadt will die jungen Menschen bei ihrer Veranstaltung unterstützen“, sagte  Oberbürgermeister Marcel Philipp zu.

Aachens neues Polizeipräsidium. Dort sitzt der Polizeipräsident in seinem Büro und warnt vor Gesetzesübertretungen bei der kommenden Großdemo in Aachen und bei der Demo tags drauf im nahegelegenen Braunkohlegebiet.

Beim Treffen im Aachener Rathaus habe sich auch der Aachener Polizeipräsident Dirk Weinspach zufrieden mit dem ersten Ergebnis gezeigt, so wurde mitgeteilt. Der Polizeipräsident vertrete die Ansicht, die  Aachener Polizei sei „versammlungsfreundlich und möchte, dass die Menschen das wichtige Grundrecht auf Versammlungsfreiheit in einem optimalen Rahmen wahrnehmen können“. Der Tivoli mit dem Vorplatz als Veranstaltungsort sei auch aus polizeilicher Sicht die am besten geeignete Örtlichkeit für die zu erwartende Anzahl an Demoteilnehmern.

Im Hinblick auf die möglichen Aktionen des Bündniss „Ende Gelände“, die ebenfalls für das Wochenende im Rheinischen Braunkohlerevier angekündigt sind, richtete Dirk Weinspach noch einen Appell an die Teilnehmer von Fridays for Future: „Lassen Sie sich (. . . ) nicht durch andere für illegale Aktionen instrumentalisieren!“.  Er wolle vermeiden, dass junge Menschen in die „Strafbarkeitsfalle“ tappen, weil Sie glauben, sich mit vermeintlich zivilem Ungehorsam für die gute Sache einzusetzen.

Zur Übernachtungsfrage: Die zuletzt öffentlich diskutierten städtischen Turnhallen seien als eine Möglichkeit zur Übernachtung von Beginn an seitens der Verwaltung geprüft worden, aber an der Krefelder Straße gebe es – laut OB Philipp – bessere Lösungen. Man befinde sich bereits in intensiven Planungen, im Tivoli-Umfeld – unter Einbeziehung des am Stadion gelegenen Parkhauses – eine Infrastruktur für Schlafplätze zu schaffen, versicherte der Oberbürgermeister.

Ein Stellungnahme der Demo-Organisatoren zu dem Treffen im Rathaus und zu den Vereinbarungen liegt AachenNews.org noch nicht vor.

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Wer sehen will, welche Dimensionen die Bewegung mittlerweile angenommen hat, kann das hier tun.

 

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