
Foto: Stadt Aachen/Lana Maas
Dicht gewachsener, satt-grüner Rasen auf rund 1.500 Quadratmetern Fläche im Elisengarten – ein schöner Anblick. „Doch der Schein trügt“, teilt die Stadtverwaltung mit.
Bei näherem Hinsehen zeige sich nämlich, „dass der Rasenansatz an der Oberfläche bereits fault“. Die Gründe dafür seien vielfältig und fänden sich unter anderem im Bodenaufbau der beliebten Aachener Grünanlage.
Die Mitarbeiter*innen des Stadtbetriebs müssen sich bei der Gestaltung der einzigen Grünfläche im Zentrum der Stadt die größte Mühe geben. Die Pflege ist komplizierte. Jüngst erst hatte dies eine Rolle gespielt, als u. a. wegen regelmäßiger Zertrampelung des Rasens eine Weihnachtsmarktbude (Hütte 16) dort nicht mehr stehen durfte. Wobei man sich schon immer gefragt hatte, über welche Spezialbeziehungen zur CDU der Hütten-Betreiber aus der Hartmannstraße verfügt, dass er jahrelang seine Bude da aufstellen durfte, wo sonst niemand stehen durfte?
Am gestrigen Mittwoch, 2. November, arbeiteten zehn Gärtner*innen des Stadtbetriebs im Elisengarten. Das Presseamt teilt mit: Mit einem Rasenlüfter sei die gesamte Fläche aerifiziert worden. „Es entstehen fingerdicke, etwa fünf Zentimeter tiefe Löcher. Mit Rechen und Rasenkrakeln arbeiten die Gärtner*innen anschließend ein Gemisch aus Dünger und Sand ein.“

Rund zehn Tonnen Sand verarbeiten die Gärtner*innen im Elisengarten. Die langfristige Wirkung werde sich voraussichtlich im kommenden Sommer zeigen, so die optimistische Voraussage der Verwaltung.
