
Viele Aachener waren geschockt: Vergangenen Donnerstag ist eine Radfahrerin unter einen Bus geraten. Sie starb am Unfallort. Ein „Weißes Fahrrad“, Kerzen und Blumen erinnern jetzt an die junge Frau. Erst im September letzten Jahres kam es an der Schanz zu einem ähnlichen tödlichen Unfall. Die Politiker im Mobilitätsausschuss sind jetzt gefordert, Aachen muss sichere Radwege bekommen.
Morgen ist es mal wieder so weit. Um 17 Uhr trifft sich der Betriebsausschuss Kultur (Raum 207/208, Verwaltungsgebäude Mozartstraße).
In diesem Ausschuss wird wenig progressive Politik gemacht. Konservative Sozialdemokraten und konservative Christdemokraten versuchen, sich nicht vom Museumschef (Suermondt-Ludwig-Museum) am Nasenring durch die Manege führen zu lassen.
Zunächst stellen sich aber morgen der Verein „ARTbewegt“ vor und die „Gesellschaft für zeitgenössische Musik“ (GZM). Danach wird es absurd: Es geht um ein Bild, das im Verlauf des 2. Weltkriegs aus dem Aachener Suermondt-Museum verschwand, das nun in den USA gefunden wurde, 4 Millionen Dollar wert ist (laut Expertengutachten) und gegen einen Finderlohn von „nur“ 400.000 Dollar nach Aachen zurückkommen soll.
400.000 Euro aufbringen (Treuhandkonto und Rechtsanwaltkosten mitgerechnet?) um sich ein Bild des Malers Balthasar van der Ast (1593 – 1657) ins Museum an der Wilhelmstraße zu hängen (so als hätte es einen 2. Weltkrieg nie gegeben)? Gehts noch? Mir fehlt jedes Verständnis für diese Geldausgabe. Dargestellt sind übrigens Blumen.
Die Kosten für die Dürer-Schau werden auf 2.800.000 Euro geschätzt. Ingesamt soll alles aber vier (4!) Millionen Euro kosten, denn das Ludwig Forum und das Centre Charlemagne (am Katschhof gelegen) sollen zum Thema ebenfalls Ausstellungen machen, gleichzeitig. Auffallend ist, dass der Text, der über den neuen Sachstand informiert nahezu derselbe ist, mit dem über die Ausstellung ganz zu Anfang aller Überlegungen berichtet wurde.
Der 4. von oben ist der Ratsantrag der Piraten, der schon in den „Aachener Nachrichten“ vorgestellt wurde. Die Piraten möchten, dass die Verwaltung einmal prüft, in welchem kulturellen und sportlichen Rahmen in Aachen eine Förderung des E-Sports möglich ist.
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