Ein Projektteam aus Aachen ist in Berlin – bei der berühmten Digitalkonferenz „re:publica“ – ausgezeichnet worden.
Es handelt sich um das Institut für Rettungsmedizin & zivile Sicherheit und den AcuteCare InnovationHub. Die beiden haben „AI2destination“ entwickelt, das ist ein auf künstlicher Intelligenz basiertes System für stationäres Bettenmanagement und Krankenhausverlegungen.
Die Pressestelle der Stadt teilt mit, dass die beiden Institute den Fachbereich Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt Aachen sowie die Klinik für Anästhesiologie der Uniklinik RWTH Aachen repräsentieren. Im Wettbewerb sei es darum gegangen, eine gemeinwohlorientierte, auf künstlicher Intelligenz (KI) basierende Idee zu entwickeln und ein ausgewähltes Expertengremium von dieser zu überzeugen.
Im Projekt „AI2destination“ soll ein intelligentes Managementsystem entwickelt werden, das bei der Planung von Patientenverlegungen unterstützt und zusätzlich in Großschadenslagen genutzt werden kann. Ziel: Verletzte schnellstmöglich auf umliegende Krankenhäuser verteilen. Gesundheitsdaten sollen bereits vor Eintreffen des Rettungsdienstes an das Krankenhaus übermittelt werden. Ziel ist es ferner, das Personal der Rettungsdienste und Krankenhäuser zu entlasten, Patienten optimal zu versorgen und die Ressourcennutzung zu optimieren.
Die Gewinnerteams des Wettbewerbs wurden im Rahmen der Konferenz am Montag, 5. Juni, in Berlin jeweils mit einem Preisgeld in Höhe von bis zu 20.000 Euro prämiert, um einen förderfähigen Antrag zu formulieren und somit weitere Fördergelder für die Umsetzung des Vorhabens zu akquirieren.
Zusätzliche Infos zum Aachener Institut für Rettungsmedizin und zivile Sicherheit (ARS) online: https://www.ukaachen.de/kliniken-institute/institut-fuer-rettungsmedizin/ueber-uns/
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