Im September gab es in Aachen bereits eine Kontrollaktion der Polizei. Derartiges hat man nun fortgeführt und wieder „an festgelegten Örtlichkeiten“, wie die Pressestelle mitteilt, Kontrollstellen eingerichtet. Diese Aktionen zielten neben den üblichen Verkehrskontrollen auch darauf ab, Fußgänger*innen zu überprüfen. Insbesondere soll das Sicherheitsgefühl der Bürger*innen gestärkt werden.

Außer den Polizeibeamt*innen verschiedener Dienststellen waren auch städtische Mitarbeiter, Beamte des Zolls und der Bundespolizei eingesetzt. Und es unterstützten sogar Polizist*innen aus Belgien und den Niederlanden die Aktion. Auch über die Kontrollstellen hinaus wurde kürzlich bei verschiedenen Gelegenheiten das Gespräch gesucht oder dazu eingeladen. Während die Polizei zum Beispiel an mehreren Einkaufszentren vor Taschendieben warnte, konnte sie mit Anwohnern bei der Veranstaltung der „IG Kaiserplatz“ über aktuelle Probleme diskutieren.
Zahlen: Es konnten in den vergangenen 2 (zwei!) Wochen ca. 1.800 Personen und über 9.000 Fahrzeuge kontrolliert werden. Daraus resultierten 80 Strafanzeigen und zwölf Festnahmen. Unter anderem wurden 40 Verstöße gegen das Waffengesetz festgestellt und zur Anzeige gebracht. Von knapp 1.000 überprüften Fahrzeugen wurden lediglich 53 beanstandet. Im Rahmen der Geschwindigkeitsmessungen müssen knapp 350 Fahrer*innen mit einer Anzeige rechnen, für 955 wird es teuer.
Neben der Stärkung des Sicherheitsgefühls verfolgte die Aktion auch konkrete Ziele in bestimmten Bereichen: So wurden unter anderem Maßnahmen zur Durchsetzung des Jugendschutzes, gegen die illegale Müllentsorgung, die Belästigung durch aggressives Betteln und den öffentlichen Konsum von Betäubungsmitteln getroffen. Die gemeinsamen Kontrollen der Stadt Aachen, des Zolls, der Bundespolizei und Polizei Aachen werden übrigens fortgesetzt. (co)
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