
Die Meldung erreichte AachenNews kürzlich via SMS und wirkte wie ein Schlag in die Magengrube. Da stand:
„12 Ahornbäume am Lothringer Platz müssen gefällt werden, weil da irgendwer vor Jahrzehnten quadratmeterweise Beton vergraben hatte, der die Wurzeln schwer erhaltbar macht.“
Ein Kollege hatte diese niederschmetternde Info erhalten und sogleich weitergeleitet. Später bestätigten andere: Eine Betonplatte befinde sich unter dem ganzen Platz. Das hätten Untersuchungen ergeben. Eine Betonplatte? Warum haben unsere Vorfahren dort eine extraharte Betonplatte hingelegt und dann Ahorn, dessen Wurzeln danach ganz untypisch zur Seite wachsen mussten, gepflanzt? Und was – um Himmels Willen – ist unter der Betonplatte?
Seit vier Jahren ist konkret die Rede davon, dass Straße und Platz Fußgänger- und Radler*innen freundlich umgebaut werden sollen. Das Geld (2,1 Millionen Euro) liegt endlich parat und kann verbaut werden. Aber welcher Schock für alle im Frankenberger Viertel, die den Platz kennen, sei es dass sie im Sommer vor dem Restaurant „Cocon“ sitzen oder beim Straßenfest „Lothringair“ abhängen.
40 bis 50 Jahre alt seien die Bäume. Sie gesund über die Umbauarbeiten zu bringen und zu erhalten, das koste pro Baum eine Stange Geld (20.000 Euro). Dann doch lieber fällen und große, neue Bäume pflanzen, so lautet die Empfehlung. Wird, damit die neuen Bäume wachsen können, zuvor (im Frühjahr) die Betonplatte entfernt? Und – wie erwähnt – was tritt dann dort zutage?

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Etwas Musik anlässlich Weihnachten: https://youtu.be/jxBKXZjK5mA?si=efNErlejaqB9OAMa
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Und manche „besondere Zeitgenossen“ schieben die Fällung der Bäume auf die Radvorrangroute. 😦
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