Pyro-Verbot! Es hält sich ja doch wieder keine/r dran

Es gibt in Aachen wenige Verbote, die so sehr missachtet werden, wie das Verbot, in der Innenstadt an Silvester mit Feuerwerkskörpern zu hantieren. Kein Mensch hält sich dran, alle knallen wie wild. Heerscharen streben kurz vor Mitternacht dem Marktplatz zu und bewundern die farbenprächtigen Gebilde, die an den Himmel gemalt werden. Donnerschläge gibt es zwischendurch, dass man denkt, es fällt einem der Himmel auf den Kopf.

Jedes fucking Jahr ist das so. Und es ist gefährlich, das muss man hier niemand erklären. Das Verbot will Menschen aber auch Bauwerke schützen. Brände lassen sich in der Innenstadt viel schwerer löschen als auf dem freien Feld.

Die Karte (unten) zeigt den Bereich, wo das Verbot gilt. Gehörschäden, Knalltraumata oder Verbrennungen werden sich einstellen, sollen aber vermieden werden. Mal sehen.

Auf die Karte klicken, um sie zu vergrößern. Silvester ist eine Gelegenheit, wo sich Menschen in angetrunkenem Zustand mit brandgefährlicher Pyrotechnik amüsieren.

Bereits im November hat die Stadtverwaltung ein Verbot von Feuerwerk erlassen. „Dieses Verbot bezieht sich auf das Mitführen und Abbrennen von Feuerwerkskörpern, die eine Höhe von über einem Meter erreichen können, auf und innerhalb des Grabenrings sowie den Theaterplatz.“ Das teilte der Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing mit und hängte freundlicherweise auch gleich die Karte dran.

Das Verbot zum Abbrennen von Feuerwerkskörpern gilt übrigens für den Zeitraum ab dem 31. Dezember um 0 Uhr bis zum 1. Januar um 24 Uhr. Nicht Mitführen darf man Feuerwerkskörper in dem genannten Bereich ab dem 31. Dezember um 18 Uhr bis zum 1. Januar um 24 Uhr. Die Allgemeinverfügung ist nachzulesen unter aachen.de/ohnefeuerwerk.

Der Verstoß gegen das Verbot kann mit einer Geldbuße von bis zu 1.000 Euro geahndet werden.


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