Bauern – auch bei uns – außer Rand und Band. Mehrere Demos angemeldet.

Wegen Demonstrationen der Landwirte wird es voraussichtlich in der kommenden Woche zu Verkehrsstörungen auf vielen Straßen in der hiesigen Region kommen. Das teilt die Polizei in Aachen mit.

Nach bisherigen Informationen liegen der Polizei Aachen insgesamt 6 (sechs) Anmeldungen zu Kundgebungen, Mahnwachen und Demonstrationen vor, davon alleine 4 (vier) am kommenden Montag (8. Januar). Sie beginnen teilweise morgens früh und enden zum Teil erst am späten Nachmittag.

Unter anderem Landwirte haben angekündigt, mit Traktoren durch die Eifel, sogar auch durch kleinere Orte zu fahren: Ein Aufzug soll von Rollesbroich über die B 266, die so genannte Himmelsleiter B 258 bis zur Monschauer Straße/ Auffahrt A 44 gehen (Simmerath/ Roetgen/ Aachen), ein anderer von Hürtgenwald-Raffelsbrand (Kreis Düren), über Stolberg (Vicht/ Breinig) und die Trierer Straße bis zur A 44. Wer sich diesen Demos sonst noch anschließen wird, ist AachenNews derzeit nicht bekannt. Es soll sich aber – gerüchteweise – um Menschen aus dem ultrarechten politischen Spektrum handeln.

Die Polizei so: „Montagmittag treffen sich Versammlungsteilnehmer am Aachener Tivoli zu einer Kundgebung. Ein weiterer Demonstrationszug soll sich von der B 258 über die Monschauer Straße in Richtung Aachener Innenstadt bewegen. Insgesamt wird derzeit von 300 Versammlungsteilnehmern am Montag ausgegangen.“

Insbesondere ab Mittag müsse mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen auf der Monschauer Straße im Bereich der Anschlussstelle Lichtenbusch zur A44 gerechnet werden. Alle Angaben bilden den aktuellen Sachstand ab. Es könne grundsätzlich noch zu Änderungen der Versammlungen kommen.

Für den kommenden Donnerstag (11. Januar) und Freitag (12. Januar) sind Kundgebungen in Baesweiler und Roetgen angezeigt worden. Die Polizei Aachen ist im Einsatz. „Die Kolleginnen und Kollegen werden den Verkehr lenken, um die Störungen für andere Verkehrsteilnehmer möglichst gering zu halten“, so wird mitgeteilt. Bitte plant dennoch mehr Zeit als sonst für den Weg zur Arbeit oder zur Schule ein.

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Das sollte klar sein: Wer demonstriert, darf nicht mit großen Maschinen auf Straßen und Autobahnen ankommen. Busse, Lkw, Traktoren und Flugzeuge bleiben zu Haus. Das sollte gesetzlich geregelt werden, alles andere ist nämlich gefährlich. Die Bauern können mit Schubkarren demonstrieren, wenn sie schon zur Kennzeichnung ihrer Profession etwas mitführen wollen. Wieso müssen es diese Fahrzeuge sein, die für normale Straßen ausdrücklich gar nicht zugelassen sind?

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Was in Schlüttsiel geschah: http://video.twimg.com/ext_tw_video/1743260476304146432/pu/vid/avc1/720×1280/J3CQiFw_AzRpni5o.mp4?tag=12


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2 Responses to Bauern – auch bei uns – außer Rand und Band. Mehrere Demos angemeldet.

  1. Anonymous sagt:

    Der Autor ist ein grüner Schreiberling aber kein Journalist, der würde berichten

    „Es soll sich aber – gerüchteweise – um Menschen aus dem ultrarechten politischen Spektrum handeln.“

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