
Ein sog. Großkampftag ist für die Stadtverwaltung, für Polizei und Rettungsdienste immer der Karneval mit seinen beiden Zügen: Kinderzug (114 Zugnummern) und Rosenmontagszug, letzterer mit 170 Zugnummern und Motivwagen.
Bereits seit Oktober hat der Fachbereich Sicherheit und Ordnung mit dem Ausschuss Aachener Karneval (AAK), die Umzüge geplant. In enger Zusammenarbeit mit den städtischen Fachbereichen, Feuerwehr, Polizei, der ASEAG und Sicherheitsfirmen, wurden die ersten Schritte für die beiden großen Karnevalsumzüge der Stadt besprochen.
Neuer Zugverlauf am Sonntag und Montag
Die neuen Zugstrecken gestalten sich wie folgt: Der Kinderkostümzug am heutigen Sonntag, 11. Februar, beginnt mit der Aufstellung in der Oppenhoffallee und bewegt sich dann durch die Innenstadt über Lothringerstraße, Wilhelmstraße, Theaterstraße, Friedrich-Wilhelm-Platz, Ursulinerstraße, Münsterplatz, Schmiedstraße, Rennbahn, Klappergasse, Jakobstraße, Markt, Großkölnstraße und löst sich in der Sandkaulstraße, Höhe Hotmannspief, auf.

Der Rosenmontagszug am morgigen Montag, 12. Februar, stellt sich im Bereich Adalbertsteinweg, Stolberger Straße und Viktoriastraße auf. Der Zugverlauf geht dann vom Adalbertsteinweg über Wilhelmstraße, Theaterstraße, Friedrich-Wilhelm-Platz, Ursulinerstraße, Münsterplatz, Schmiedstraße, Rennbahn, Klappergasse, Jakobstraße, Markt, Großkölnstraße. Die Auflösung ist ebenfalls in der Sandkaulstraße, Höhe Hotmannspief.
Weitere Informationen hier: www.aachenerkarneval.de
Wie immer sind sogenannte „mobile Rückhaltesperren“ mit Fahrzeugen des Stadtbetriebs, der ASEAG, der STAWAG und des Veranstalters geplant, um den Karnevalszug, die Jecken und Narren und die Besucher*innen zu schützen. Bei Stadtverwaltung, Polizei sowie dem Festausschuss Aachener Karneval und den Hilfskräften hat die Sicherheit aller, der Zugteilnehmenden und der Menschen am Straßenrand, Vorrang.
So standen rund 300 Absperrgitter, Standfüße und die dazugehörigen Stangen auf dem Betriebsgelände am Freunder Weg bereit, um damit die Zugstrecke abzusichern. Am Mittwoch, 7. Februar, wurde das gesamte Material punktuell an etwa 100 Standorte in der Innenstadt verteilt. Während der Umzüge wird es entlang der Zugstrecke mehr als 100 Sperrungen geben, um den fließenden Verkehr um die Züge herum zu leiten. Ein Großteil der Halteverbotsschilder ist an wiederkehrenden Punkten, beispielsweise an der Oppenhoffallee, vorinstalliert, die aufgeklappt werden müssen. 100 weitere Verkehrszeichen werden zusätzlich in den Straßen verteilt.
Pferde wird es erst nächstes Jahr wieder im Zug geben. Dieses Jahr bleiben sie im Stall, um nicht zu erkranken. Es grassiert angeblich ein Virus.
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