
Im Frankenberger Viertel gibt es einen Platz ohne Namen aber mit ziemlich viel Bedeutung: der Platz an der Lothringerstraße. Seit Jahren schon wird hin und her geplant mit dem Ziel, diese Freifläche zwischen Friedrich- und Alfonsstraße attraktiver zu gestalten. Direkt nach Ostern haben die Arbeiten begonnen.
Zuletzt wurde unter Kommunalpolitiker*innen und im Viertel über den Platz diskutiert, weil auf ihm Ende Februar ein Dutzend gesund aussehende Bäume gefällt wurden. Es gab viel Unverständnis und Proteste (wir berichteten). Im Vorfeld der Fällungen war nicht klar geworden, warum die Ahornbäume überhaupt niedergelegt werden mussten. Lange hatte es geheißen, die Bäume blieben erhalten.
Den Grund teilte die Stadtverwaltung seinerzeit mit: Man habe im Boden eine Betonplatte entdeckt, die letztlich die Wurzeln und den Bestand von elf Bäumen gefährde. Der Platz werde bei der Umgestaltung durchaus schöne, neue Bäume (16 Stück) bekommen, so wurde zugesagt. Auch welche mit großer Krone. Bezüglich Platte fragte sich manche/r, warum einst solch eine Platte installiert wurde und was sich wohl unter der Platte befinden könnte.
Nun wird also gebuddelt, und zwar ziemlich tief wie man sehen konnte, als die Wurzeln der Bäume aus dem Boden gehoben wurden. Es entstanden große Löcher. Eine Platte in der Mitte des Platzes wurde aber noch nicht freigelegt.

Mehr Platz und Komfort für Fußgänger und Radfahrer verspricht man sich von der Umgestaltung, 16 Parkplätze fallen weg. Der Platz soll einmal Teil eines „Premiumfußweg“ sein, der von der Innenstadt in den Frankenberger Park führt.
Überhaupt sind in dem Viertel noch diverse verkehrliche Veränderungen geplant. Das wird sich alles noch lange hinziehen. Von der Regionetz werden 2029 alle Versorgungsleitungen erneuert, erst dann können die neuen Bäume gepflanzt werden.
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