Immer freitags: Mahnwache auf dem Münsterplatz

Schon seit vielen Wochen versammeln sich immer freitags Menschen zu einer Mahnwache auf dem Münsterplatz, direkt neben dem Dom. So auch am vergangenen Freitag, 5. Juli, und sicher auch am kommenden Freitag, 12. Juni.

Freitags ab 17 Uhr: Mahnwache auf dem Münsterplatz.

Es sind nicht sehr viele Personen, die kurz an die von der Hamas entführten über 100 Geiseln erinnern und ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen. Bei jeder Mahnwache kommt es bedauerlicherweise zu Anfeindungen: Vorbeigehende rufen Schmähungen und verschwinden dann ganz schnell. Man kann davon ausgehen, dass es Hass auf Juden auch in Aachen gibt. So ist es bei den Mahnwachen erforderlich, dass die Polizei anwesend ist, insbesondere nachdem es Anfang Juni zu einem Übergriff kam, als eine Israel-Flagge weggerissen und dann zertrampelt wurde.

Vergangenen Freitag erinnerte die hiesige Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), Elisabeth Paul, an Hersh Goldberg-Polin (24), der bei dem Anschlag der Hamas (am 7. Oktober 2023) durch besonders mutiges Reagieren bekannt geworden ist. Auch Felix Kehren, Sprecher des Jungen Forums in der DIG, mahnte, und er erinnerte an Juden-feindliche Vorfälle in 2 Schulen. Außerdem wurden die Namen aller Geiseln vorgelesen, damit die Menschen und ihr grausames Schicksal in der Öffentlichkeit nicht in Vergessenheit geraten.

Es ist bestimmt kein Fehler sich an der Mahnwache zu beteiligen und einmal Solidarität mit den Entführten, ihren Familien und den von Gewalt und Anfeindung betroffenen Menschen zu zeigen.


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