Eine Straße, die Chancen auf den Titel „kaputteste Straße von Aachen“ hat, das ist der Grüne Weg. Rechts und links von der Schlaglochpiste gibt es viele Firmen und Handwerksbetriebe. Wir befinden uns in einem Gewerbegebiet. Auch dort soll es neue Radwege geben.

Lang und breit und heftig wurde in den politischen Gremien und auch außerhalb darüber diskutiert, ob der Grüne Weg rechts und links Radwege haben muss und wenn ja, wie breit. Man muss wirklich sehr viel Geduld haben, wenn man sich (in seiner Freizeit) an so einem Diskussions-Prozess beteiligt.
Die Fahrbahn ist zur Zeit eine Rumpelstrecke allererster Kajüte, Parkstreifen und Gehweg desgleichen, alles kaputt. Der Parkstreifen wird verschwinden müssen zugunsten eines Radweges, 100 Parkplätze (stets zu rund 85 Prozent genutzt) werden fehlen. Ersatz sollte sich finden lassen.
Start der Umgestaltung soll allerdings frühestens 2026 sein. Mit einer Bauzeit von 2,5 Jahren wird gerechnet und mit Kosten von 9 Millionen Euro. Die Firmenchefs versuchten teils händeringend, den Beschluss zu verhindern. Dies mit Blick auf Kunden und Angestellte, die parken müssten, auf Firmenwagen, die ständig zum Anliefern und Abholen auf Firmengelände gelangen müssten und mit Blick auf die Sicherheit der Radler*innen selbst. CDU und FDP im Rat machten sich – soweit hier bekannt – stets umgehend die Argumente der Geschäftsleute zu eigen und prangerten den Wegfall von Parkplätzen an, konnten sich aber nicht durchsetzen.
Für mehr Infos hier weiterlesen: klicken
Entdecke mehr von AachenNews
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.









