Schlusspfiff, das Spiel ist aus, und der Tivoli explodiert vor Freude. Aachen gewinnt. Nach einem spannenden Spiel, wo man sich schon fragte, ob man sich derartige nervliche Anspannungen eigentlich gesundheitlich weiterhin zumuten sollte?
1:0 ist nicht gerade ein überragender Sieg, aber der Gegner, Viktoria Köln, war stark (3 Siege in 4 Spielen). Vorbei die Zeiten der Regionalliga, als die Gegner reihenweise besiegt vom Platz gingen. Das Tor am gestrigen Sonntag fiel idealerweise kurz vor der Halbzeitpause und sorgte natürlich sofort für Hochstimmung bei Fans und Ultras.
Die 2. Halbzeit war schwierig auszuhalten. Aachen kassiert ja gern mal in der 2. Halbzeit noch zwei Tore und gibt die Führung ab. Das konnte am Sonntag endlich mal vermieden werden. Auch in der 6 (!) Minuten langen Nachspielzeit.
Das Netz ist voller Schilderungen, das Spiel muss hier nicht auch noch nacherzählt werden. Erwähnen muss man allerdings die wunderbare Choreo mit Fahnen. Wer beim Eintreffen im Stadion für Choreos großzügig spendet, der/die darf sich auch selbst auf die Schulter klopfen, das ermöglicht zu haben. Bilder und Videos von der Choreografie sind ebenfalls reichlich im Netz vorhanden.

Tivoli perfekt: Drei Punkte bleiben in Aachen, der Hauptsponsor – das Unternehmen Universal Polythex Kunststoffe GmbH – ist bereits auf den Trikots präsent, 23.800 kommen ins Stadion, schöne Choreo am Anfang und gestern sogar wieder eine zügige Getränkeausgabe. Was will man mehr?
Erstmals seit dem 11. Mai 2013, als die Alemannia den VfB Stuttgart II mit 4:2 besiegte, gewannen die Schwarz-Gelben ein Heimspiel im Profi-Fußball, weiß der Kicker. Allerdings: Wie alle sehen konnten, rückte nach Spielende der RTW an und brachte Aachens Torwart Marcel Johnen in ein Krankenhaus, Gehirnerschütterung.
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Wer entscheidet eigentlich, welche Lieder vor und während des Spiels gesungen werden, welche Sprüche skandiert werden? Das sind die Personen, die auf einem Podest vor den Ultras stehen. Da scheint es jetzt Abstimmungsprobleme zu geben. Die Sache läuft offensichtlich nicht so, wie die Yellow Connection (YC) sich das wünscht. Hintergründe sind hier nicht bekannt und müssen noch recherchiert werden. Die lange Stellungnahme der YC sagt jedenfalls leider so gut wie nichts aus.
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