Alemannia steht vor Herausforderungen. Wir sind gespannt.

So viel Alemannia war nie.

Alemannia-Fans freuen sich auf die nächsten 2 Spiele: Heute, 30. Oktober, um 19.30 Uhr geht es im Bitburger Pokal um die Titelverteidigung. Gegner ist Bezirksligist SV Horrem, 5000 Zuschauer*innen werden erwartet. Für Horrem ist es das Spiel des Jahres, für Aachen werden Spieler auflaufen, die sonst eher auf der Bank sitzen. Und der sagenhafte Aufsteiger-Torwart Marcel Johnen kann endlich mal wieder in Aktion beobachtet werden.

Aachen hat ein sog. Luxusproblem: zwei ziemlich gleich gute Torwachte. Tja, das „Problem“ muss der Trainer lösen, man beneidet ihn nicht.

Das zweite Spiel diese Woche findet Samstag statt: Alemannia gegen die Zweite von Hannover 96. Beginn: 16.30 Uhr.

Mal sehen, ob da wieder die Leute von der Yellow Connection (YC) nicht ins Stadion reingelassen werden. Von wegen „zesame“ (zusammen), wie das Motto lautet. Davon ist schnell keine Rede mehr, wenn zwei Fan-Gruppen sich zoffen (unter anderem offenbar, weil YC und Karlsbande sich nicht einigen können, wer die neue Beschallungsanlage bedienen darf und wer seine Banner wo aufhängen darf).

Foto: Unbekannter Fan

Tja, das Problem kann der Trainer nicht auch noch lösen.

Ein Kenner der Szene sagte neulich: Die Karlsbande, das ist die Fan-Gruppe, die es immer verstanden hat und versteht, den Verein hinter sich zu bringen, egal was man wie gemacht hat. Auffallend ist auch, wie einfach es offensichtlich ist, den ganzen Yellow-Connection-Leuten flott den Zutritt zum Stadion zu verwehren, was bei der Boxstaffel nicht ging, angeblich. Da möchte man mal wissen, ob der Ausschluss der YC eigentlich „rechtssicher“ ist, wie man so sagt.

Wir bei AachenNews können diese Dinge – ehrlich gesagt – nur aus der Ferne beobachten, wir kennen weder Leute von der Karlsbande noch von der Yellow Connection persönlich, denken aber, dass Alemannia es sich auf Dauer nicht leisten sollte, eine ganze Fangruppe auszuschließen. Mal sehen.

Wie der Trainer vor dem Bielefeld-Spiel schon sagte: Die Fans sind der 12. Mann auf dem Platz, und jeder Fan wird gebraucht.

Die Fans (und nicht nur die auf der Werner Fuchs Tribüne) sammeln unterdessen Geld für eine Statue in Bronze von Werner Fuchs, nein, nicht 3 Meter hoch, nur lebensgroß. Bronze ist ein edles und teures Material, die Statue würde 35.000 Euro kosten, so wurde schon ausgerechnet. Wenn man damit mal hinkommt!?

Werner Fuchs ist ein ehemaliger Trainer, vielen im Stadion nicht persönlich bekannt. Er hat vor über 20 Jahren den Aufstieg in die 2. Liga möglich gemacht und wird Personenkult-artig verehrt.

Foto: im Stadion gesehen, hängt da an der Wand.

Es ist in Deutschland aus vielerlei Gründen etwas aus der Mode gekommen, pompöse Denkmäler aufzustellen um bestimmte Personen zu feiern. Die Reiterstatue eines Kaisers vor dem Stadttheater wurde z. B. – zu Beginn des Jahrhunderts kaum finanziert, aufgestellt und eingeweiht – etwa 40 Jahre später schon wieder eingeschmolzen. Der Grund: der 2. Weltkrieg.

Aber das ist insgesamt ein gutes Zeichen, dass sich die Fans eine Statue für 35.000 Euro leisten können, wir sind noch nicht verarmt in Aachen, die Geldbörsen der Leute sind noch voll.


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