
Was für eine traurige Entwicklung (wenn es denn kein blöder Halloween-Scherz sein soll): Die Yellow Connection (YC), eine der größten Fan-Gruppen am Tivoli löst sich auf.

„Wir haben viel erreicht und hätten noch viel erreichen können“, schreiben die Jungs, gegen die zuletzt von Seiten der Alemannia ein Stadionverbot ausgesprochen und durchgesetzt wurde.
Nicht ausschließen, sondern integrieren, das ist die hohe Kunst einer guten Vereinsführung. Klar ist generell: In jedem Verein gibt es den Querkopf, den komischen Typ, den einen, der immer alles anders haben will usw. Aber diese Leute muss man integrieren, sie mitnehmen. Auch mal großzügig sein.
Foto: Gruselpost auf der Seite der YC
Es ist uns beim besten Willen nicht möglich zu verstehen, wer hier wen betuppt, was die Hintergründe sind. Und vermutlich verstehen die Beteiligten selbst nicht, was geschieht. AachenNews.org schwenkt zum Abschied ein weißes Taschentuch und zitiert Robert Moonen: „danke, danke“, nicht zuletzt für die tolle Choreo zum Zehnjährigen. Derartiges hatten wir bis dahin am Tivoli noch nie gesehen.

UPDATE: Zum „Stadionverbot“. Das kann auch ein Verbot für die Stehplatztribüne (Werner-Fuchs-Tribüne) gewesen sein um dort eine Schlägerei zu vermeiden. Es gibt diese Hinweise, dass es kein „wirkliches“ Stadionverbot gewesen ist im Netz. Alemannia habe andere Plätze angeboten. – Vielleicht sucht sich die Fußball-Szene einen Mediator, vielleicht den CDU-OB-Kandidaten Ziemons, der ja auch ständig am Tivoli Gast ist und sich dort einer gewissen Beliebtheit erfreut und lässt ihn schlichten?
Entdecke mehr von AachenNews
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.








