Die Welt läuft aus dem Ruder. Und gestern (19. Februar) wurde nicht mal mehr der Müll abgeholt. Der Grund: ein Warnstreik. Doch es gibt Hoffnung. Die Abfallsammlung wird am nächsten regulären Entsorgungstermin nachgeholt.
Im Radio rät ein Professor: Wen die Weltlage, die Situation der Alemannia oder die ganzen Streiks, die jetzt noch kommen werden zu sehr bedrücken, der möge es mit Spaziergängen an der frischen Luft versuchen. Draußen spazieren gehen, vielleicht sogar im Wald oder entlang vom Vennbahnweg, wo es Schneeglöckchen gibt, Lebendigkeit spüren, das kann tatsächlich helfen (für euch ausprobiert).

Zur nachgeholten Entsorgung teilt die Stadtverwaltung mit: Wegen des Warnstreiks sei im gesamten Stadtgebiet die Abfallsammlung ausgefallen. Eine Nachleerung erfolge im Rahmen der nächsten regulären Entsorgungstage.
Das bedeutet für die vom Streik betroffenen Bereiche, dass die ausgefallenen Leerungen wie folgt nachgeholt werden: Die Leerung der wöchentlichen Grauen Tonnen (Rerstabfallbehälter) findet am 26. Februar statt. Die Leerung der 2-wöchentlichen Restabfallbehälter und der Biotonnen verschiebt sich auf Donnerstag, 6. März. Die Verschiebung von Mittwoch auf Donnerstag erfolgt aufgrund des Rosenmontags am 3. März. Die Leerung der 4-wöchentlichen Restabfallbehälter sowie der Papiertonnen ist wieder am Mittwoch, 19. März.
Das ist alles kompliziert, und man sieht, welches „Chaos“ ein Warnstreik oder Streik in Aachen anrichten kann. Da ist zu hoffen, dass die Beteiligten sich schnellstmöglich einander annähern obwohl die jeweiligen Vorstellungen noch weit auseinander liegen.
Die Verwaltung teilt weiter mit: Überhangmüll, also jener Abfall, der regulär in diesem Zeitraum anfällt, darf in dieser Ausnahmesituation in den vom Streik betroffenen Gebieten zu dem genannten Entsorgungstermin zusätzlich zur Abholung bereitgestellt werden. Es darf maximal ein handelsüblicher Müllsack (beispielsweise blauer Abfallsack. Es ist kein amtlicher Restabfallsack nötig!) pro Mülltonne mit zwei Rädern als zusätzlicher Abfall bereitgestellt werden.
Bei größeren Abfallbehältern darf die Anzahl der Müllsäcke entsprechend erhöht werden. Die Nachleerungstermine dürfen nicht für Haushaltsauflösungen oder ähnliches genutzt werden.
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Das ist ja schon ein ziemlich dicker Hund. Bei 4-wöchiger Abfuhr liegt der Müll dann effektiv 2 Monate in der Tonne – bei steigenden Temperaturen. Gesundheitsförderlich ist anders.
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