Sonntag und Montag, 2. und 3. März, ziehen Kinder- und Rosenmontagszug durch Aachens Innenstadt. „Vor dem Hintergrund der Anschläge der letzten Wochen hat die Verwaltung die Vorkehrungen des umfangreichen und regelmäßig fortgeschriebenen Sicherheitskonzeptes nochmals erweitert“, das teilt die Stadtverwaltung in einer Presseinfo mit.
Erweitertes Konzept
Damit weiterhin alle Menschen die Karnevalsumzüge an den „jecken Tagen“ unbeschwert genießen können, stellt die Stadt zusätzliche mobile Rückhaltesperren zur Verfügung, die das Sicherheitskonzept ergänzen. Das Konzept erfordert zusätzliche Haltverbote, insbesondere im Bereich der Lothringer-, Wilhelm-, Theater- und Sandkaulstraße.
Daher bietet die APAG bis einschließlich Aschermittwoch, 5. März, für das Parkhaus Eurogress einen „JeckenTarif“ an. In dieser Zeit kostet der 24 Stunden-Tarif im Parkhaus Eurogress 7 Euro für einen Tag, statt üblicherweise 12 Euro.
Der Fachbereich Sicherheit und Ordnung arbeitet an Karneval Hand in Hand mit dem Fachbereich Mobilität und Verkehr, dem Aachener Stadtbetrieb, der Feuerwehr, der Polizei, der ASEAG und dem Veranstalter der Züge, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Im Vorfeld sorgen die Überwachungskräfte des ruhenden Verkehrs entlang des Zugweges und in den zusätzlich eingerichteten Halteverbotszonen erneut dafür, dass die Veranstaltungen stattfinden können.
Halteverbotsschilder beachten!
Einen großen Teil der Vorbereitungen auf der Straße übernimmt der Aachener Stadtbetrieb: So stehen rund 300 Absperrgitter, Standfüße und die dazugehörigen Stangen sowie die zusätzlich beschafften Rückhaltesperren auf dem Betriebsgelände am Freunder Weg bereit, um damit die Zugstrecke abzusichern. Viele aufklappbare Halteverbotsschilder sind an wiederkehrenden Punkten, beispielsweise an der Oppenhoffallee, vorinstalliert. 100 weitere Verkehrszeichen werden zusätzlich in den Straßen aufgestellt.
Der Kinder- und der Rosenmontagszug folgen derselben Zugstrecke wie im Vorjahr. Weitere Informationen sowie Karten zum Zugweg sind auf der Homepage www.aachenerkarneval.de zusammengestellt.

Auf Waffenattrappen verzichten
Seit Oktober 2024 hat sich die Gesetzeslage im Bereich des Waffengesetzes verändert. Seitdem ist das Mitführen von Messern auf öffentlichen Veranstaltungen verboten. Die Polizei Aachen teilt mit, sie werde dazu „gezielte Taschen- und Personen-Kontrollen in der StädteRegion Aachen durchführen“. Die Polizei appelliert in diesem Zusammenhang an die Jecken, auf Waffenattrappen zu verzichten und sich bei Unsicherheiten sofort an die Einsatzkräfte zu wenden.
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