Weiberfastnacht in Aachen: Bunt und laut

Jede Menge los im Hof in Aachen. Dort schunkeln an Fettdonnstag erst Hunderte zu den Auftritten der Tropi-Garde und tanzen nachmittags zum Trommelwirbel von zwei niederländischen Bands. Bunte Kostüme gibt es in Hülle und Fülle. Da haben sich welche viel Mühe gegeben.
Jecke treffen sich traditionell an Weiberfastnacht vor dem Domkeller, in Burtscheid am Jonastor, auf dem Katschhof im Zelt der Oecher Pen und auf Markt und Rathaus-Balkon.
Ganz neu angeschafft: Spezial-Sperren, die für den Kinderzug und den Rosenmontagszug gebraucht werden. Sie stehen seit Tagen parat, ergänzen die mobilen Sperren und sollen Sicherheit vor Anschlägen bringen.

Die Aachener Polizei teilt mit, sie hatte an Fettdonnerstag erfreulich wenig zu tun: Insgesamt seien alle Karnevalsveranstaltungen, wie zum Beispiel im Pennzelt mit ca. 2000 Besuchern, am Burtscheider Markt mit ca. 3000 Feiernden oder in den Kurparkterrassen mit etwa 1800 Personen, „friedlich und ohne nennenswerte Störungen“ verlaufen.

Lediglich 15 Strafverfahren mussten die Beamten einleiten, die meisten wegen einfachen Körperverletzungsdelikten. 13 Platzverweise wurden erteilt und eine Person wurde in Gewahrsam genommen. Im Zuge der verstärkten Kontrollen wurden auch ein Messer und ein Pfefferspray sichergestellt. Darüber hinaus mussten hier und da verbale Streitigkeiten geschlichtet werden.


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