Wegen Olympia: Aachen sollen (mit)entscheiden. Jetzt schon an 2036, 2040 und 2044 denken.

Am Montag, 19. Januar, ist die Bewerbungskampagne „KölnRheinRuhr” für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele in Nordrhein-Westfalen offiziell gestartet. Dabei soll Aachen im Zentrum des Pferdesports stehen. (Natürlich nur, falls der Reitsport nicht demnächst als eine unzulässige Tierquälerei eingeordnet und verboten wird.)

Es bewerben sich 17 Städte an Rhein und Ruhr gemeinsam um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044. In Aachen soll neben dem Fußball insbesondere der Reitsport seinen Austragungsort finden. Einzelheiten teilte jetzt das Pressebüro der Stadtverwaltung in Aachen mit:

Über die olympische Zukunft von Nordrhein-Westfalen dürfen zunächst vier Millionen Menschen entscheiden. „Als einzige Bewerberregion führt Nordrhein-Westfalen in allen am Konzept beteiligten Kommunen Ratsbürgerentscheide durch.“ Durch diese werde die Entscheidung vom Stadtrat an die Bevölkerung übertragen (§ 26 Gemeindeordnung NRW). Damit stütze sich die Region im Bewerbungsprozess auf eine größtmögliche, direkt-demokratische Basis, so wird mitgeteilt.

Grafik Copyright: Land NRW

Dem Ratsbürgerentscheid in Aachen muss zunächst noch der Stadtrat zustimmen. Die Abstimmung erfolgt in der nächsten Stadtratsitzung am Mittwoch, 28. Januar. Die Ratsbürgerentscheide sollen in ganz Nordrhein-Westfalen am 19. April stattfinden.

Um die Menschen in Nordrhein-Westfalen bis zum Ratsentscheid bestmöglich zu informieren, hat unter dem Slogan „Unsere Städte. Unsere Spiele“ eine breitangelegte Kampagne begonnen. Mit dieser wollen die 17 beteiligten Kommunen gemeinsam mit der Landesregierung, dem Landessportbund NRW und dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW, mit Athletinnen und Athleten sowie den Sportfachverbänden für ein positives Votum bei der Abstimmung werben.

Die finale Entscheidung für eine deutsche Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele fällt am Samstag, 26. September 2026, im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des DOSB. Sollte sich Berlin im Bewerbungsprozess durchsetzen, würde der Reitsport ebenfalls in Aachen stattfinden.

Die Austragungsorte im Überblick:

  • Aachen – Fußball, Reitsport | Para Dressursport
  • Bochum – Fußball, Moderner Fünfkampf
  • Dortmund – Fußball, Handball
  • Duisburg – Kanu-Rennsport, Rudern, Sportklettern | Para Kanu, Para Rudern, Para Sportklettern
  • Düsseldorf – 3×3 Basketball, Badminton, Basketball, Beachvolleyball, Fechten, Handball, Judo, Ringen, Tischtennis, Triathlon, Volleyball | Blindenfußball, Goalball, Para Badminton, Para Boccia, Para Judo, Para Taekwondo, Para Tischtennis, Para Triathlon Rollstuhlbasketball, Rollstuhlfechten
  • Essen – Boxen, Fußball, Gewichtheben, Radsport (BMX Freestyle & Racing), Schießen | Para Powerlifting, Para Sportschießen, Sitzvolleyball
  • Gelsenkirchen – Schwimmsport | Para Schwimmen
  • Krefeld – Rollstuhlrugby, Taekwondo
  • Kiel/Warnemünde – Segeln
  • Köln – Leichtathletik 7er-Rugby, Bogenschießen, Fußball, Marathonschwimmen, Radsport (Bahnradrennen), Radsport (Straße), Tennis, Turnen | Para Bogenschießen Para Leichtathletik, Para Radsport (Bahn), Para Radsport (Straße), Rollstuhlbasketball, Rollstuhlrugby, Rollstuhltennis, Sitzvolleyball
  • Leverkusen – Fußball
  • Markkleeberg (Sachsen) – Kanu-Slalom
  • Mönchengladbach – Hockey
  • Monheim am Rhein – Skateboarding
  • Oberhausen – Volleyball
  • Pulheim – Golf
  • Recklinghausen / Herten– Radsport (Mountainbike)
  • Wuppertal – Fußball, Wasserball

s. auch olympiabewerbung.nrw


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