Thema AfD: Was bringt ein Verbot?

Es gibt jede Menge Leute, die ein Verbotsverfahren gegen die AfD für nicht sinnvoll, ja für geradezu kontraproduktiv halten. Was also ist zu tun? Der Landesverband Niedersachsen wurde immerhin erst vor wenigen Tagen (Februar 2026) als „extremistische Bestrebung“ hochgestuft. Und die Forderung nach „Remigration“ als Kernthema (von einer stets sehr schlecht gelaunten Alice Weidel schreiend vorgetragen) hinterläßt regelmäßig pures Grausen. Mit herben Wohlstandsverlusten wird gerechnet, falls diese Partei ihr Anti-EU-Programm durchsetzt.

Aktuell wird die Partei von einer „Verwandtenaffäre“ (Vetternwirtschaft) belastet. Den Landesverbänden in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen wird vorgeworfen, öffentliche Gelder für die Beschäftigung von Angehörigen zweckentfremdet zu haben.

Wer sich mit der AfD und einem eventuellen Verbot befassen will, hat am kommenden Dienstag Gelegenheit dazu.

„AfD-Verbots jetzt?
“, so lautet der Titel einer Veranstaltung mit Thomas Kutschaty
 (SPD), der ehemaliger Justizminister des Landes NRW ist. Kutschaty kommt im Rahmen einer Kampagne nach Aachen. Der Vortrag mit Diskussion zu den rechtlichen Rahmenbedingungen eines Prüfverfahrens beim Bundesverfassungsgericht und möglichen Wirkungen findet statt am Dienstag, 24. Februar, ab 19 Uhr im Ford-Saal des Super C, Templergraben/Ecke Wülnerstraße. Eintritt frei.

Veranstalter ist der Asta der RWTH Aachen in Kooperation mit den „Omas gegen Rechts“ und „Eltern gegen Rechts“.

Die „Omas“ sind mittlerweile ein fester Bestandteil der politischen Protestkultur in Deutschland. Beharrlich und professionell verfolgen sie ihre Ziele. Die AfD kann sich warm anziehen.


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