Das war – wider Erwarten – ein supertolles Spiel. Spannend, abwechslungsreich und randvoll mit schönen Szenen auf dem Spielfeld. Aachen siegte gegen den SC Verl (eine der Spitzenmannschaften in der 3. Liga) mit 3:1. Sieg, Sieg, Sieg. Die Zuschauer waren phasenweise höllenhaft laut und vor Freude komplett aus dem Häuschen.
Dabei war das Stadion quasi nur zur Hälfte gefüllt – ein sonderbarer Anblick. Allerdings: Wer nicht dabei war, hat definitiv was verpasst. Wenn nicht alles täuscht, hat die ganze Mannschaft sich nachhaltig zum Besseren entwickelt.

Knapp über 19.500 sollen es gewesen sein, die am Samstag den Weg ins Stadion fanden. Ob da immer die Dauerkartenbesitzer*innen automatisch mitgezählt werden, auch wenn gar nicht alle ins Stadion kommen? Man weiß es nicht. Möglich ist alles. Bundesliga Schiri Deniz Aytekin verteilte insgesamt 5 gelbe und eine rote Karte.
Früh stand es 1:0 für Aachen, dann 2:0 (Lars Gindorf/ Mehdi Loune), die Mannschaft attackierte und rannte wie die Feuerwehr dem Ball hinterher. Man befürchtete schon: Ja, ja, wir verausgaben uns mal wieder früh, dann geht uns die Puste aus, der Gegner schießt ganz am Ende 3 Tore und gewinnt. Erwartungsgemäß ließ Aachen gegen Ende der 1. Halbzeit tatsächlich etwas nach mit dem druckvollen Spiel, prompt stand es 2:1 zur Halbzeitpause.
Spannend ging es weiter, bis Aachen das 3. Tor erzielte. „Scheint ein gutes Spiel zu sein“, so die Reaktion auf entsprechende WhatsApp-Nachrichten aus dem Stadion. Die Lieben zu Hause wurden nämlich zügig informiert und sind sowieso digital immer dabei.
Sehr stressig wurde das Spiel – je mehr es dem Ende zuging. – Dann fliegt ein Verler mittels einer Roten Karte vom Platz (wegen Notbremse an Schroers), Aachens junger Torwart Fotios Pseftis scheidet (nach diversen schönen Paraden) verletzt aus und Neuzugang und Ersatztorwart Manuel Riemann stellt sich ins Tor. 8 Minuten Nachspielzeit, das ist lang. Aber die gehen auch vorbei und Aachen gewinnt hochverdient. (nächste Spiele: Sonntag, 1. März, 13.30 Uhr, gegen SV Waldhof in Mannheim und Donnerstag, 26. Februar, 19 Uhr, FVM-Pokal gegen die Kölner Fortuna)
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