Der Aachener Bushof-Komplex gehört zu den problematischsten Immobilien Aachens. Neuerdings brechen sogar vereinzelt kleine Stücke aus der Fassade. Deshalb muss ein circa 1750 Quadratmeter großes Sicherungsnetz über die Fassade gespannt werden.
Der Bushof (rechts im Bild) befindet sich im gemeinsamen Eigentum von Stadt Aachen und Aachener Immobilien GmbH (Gerd Sauren). Da Sicherungsmaßnahmen an den Fassaden des sogenannten Wohnturms notwendig sind, haben sich die Eigentümerinnen über das weitere Vorgehen geeinigt. Eine beauftragte Fachfirma wird Ende März das Sicherungsnetz aufspannen.


„Durch die Arbeiten wird es zu keinen Einschränkungen vor Ort kommen“, gibt sich die Verwaltung zuversichtlich.
Bei der Methode, Gebäude mit einem Netz zu umgeben, handelt es sich um ein bewährtes Vorgehen, das z. B. schon am Hauptgebäude der RWTH, Templergraben, zur Anwendung kommt. Auch am Audimax in der Turmstraße/Ecke Wülnerstraße (Bild links) schützt ein Netz die Passanten vor herunterfallenden Stücken aus der Fassade. Desgleichen das gegenüberliegende Gebäude, das Institut für Eisenhüttenkunde (Bild unten).
Die künftige Nutzung des gesamten Bushof-Areals ist Bestandteil politischer und öffentlicher Diskussionen. Dazu gehören auch Aspekte, wie möglicherweise mit umfänglicheren Sanierungen umgegangen wird. Bis dahin wird der Wohnturm durch ein befestigtes Kunststoffnetz gesichert.

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