Zwei große Wohnblocks in Schönforst fallen auf, sie stehen leer. Fast leer: Zwei Mieter scheuen noch vor dem Umzug zurück. Eigentümerin der Wohnblocks ist die GeWoGe, die bietet den letzten Mietern jede Hilfe an. Ziel: Die Totalsanierung der beiden fast 60 Jahre alten Wohnkomplexe.

Das Umziehen wird von manchen Menschen als eine wahre Katastrophe empfunden. Doch die GeWoGe stellt Übergangs-Wohnungen zur Verfügung und auch Sozialarbeiterinnen, die helfen können. 57 Wohnungen müssen quasi komplett erneuert werden, das haben Vertreter der GeWoGe schon vor Monaten der Arbeitsgruppe dargelegt, die das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) vorbereitet.
Hinter einer ganzen Reihe von alten, schönen Bäumen stehen – Adresse: Trierer Straße/Ecke Albert-Maas-Straße – die beiden Kästen, der eine ist 7 Stockwerke hoch, der andere 5.

Es gibt insgesamt 19 Zwei-Zimmer-Appartements, 33 Drei-Zimmer-Appartements und sogar 5 Wohnungen, die mehr als 100 Quadratmeter groß sind. 19 Millionen Euro müssen investiert werden, und weil es finanzielle Unterstützung aus öffentlichen Kassen gibt, wird die Miete auch nach der Sanierung niedrig bleiben.
Die Maßnahme passt haargenau zu dem, was die Stadt zusammen mit möglichst vielen Anwohner*innen in Forst plant und sich hinter den Buchstaben ISEK verbirgt. Wohnen in Forst soll schöner werden, und jedes der 6 Quartiere (Unterforst, Schönforst, Forster Linde, Driescher Hof, Altforst, Obere Trierer Straße Nord) soll preiswerte Wohnungen, genug Geschäfte und viel Platz für Kinder haben.
Wichtig ist u. a. auch, dass jedes Quartier einen kleinen Platz mit Bänken bekommt, wo Leute sich treffen können, und man vielleicht mal einen Flohmarkt oder ähnliches veranstalten kann.
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