Ich geh mit meiner Laterne . . .

Lichtermeer in der Dunkelheit – in Erinnerung an den heiligen Martin, der seinen Mantel mit einem Bettler teilte. Es sind wieder viele Kinder im Martinszug, es ist immer eine Gelegenheit zu sehen, wie viele Kinder es doch in Unterforst gibt.

Jedes Jahr ist es rührend, wenn die Kinder mit ihren hellen Stimmen das Lied von der Laterne singen.

Sicher auch sehenswert: Der Martinszug im Frankenberger Viertel. Am Samstag, 9. November, um 17.30 Uhr geht es los, um 18 Uhr will man am Neumarkt sein.

***

Sankt Martin

1. Strophe:

Sankt Martin, Sankt Martin,

Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,

Sein Roß, das trug ihn fort geschwind.

Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,

Sein Mantel deckt‘ ihn warm und gut.

2. Strophe:

Im Schnee saß , im Schnee saß,

Im Schnee, da saß ein alter Mann,

Hatt Kleider nicht, hatt Lumpen an.

„O helft mir doch in meiner Not,

Sonst ist der bittre Frost mein Tod!“

3. Strophe:

Sankt Martin, Sankt Martin,

Sankt Martin zog die Zügel an,

Sein Roß stand still beim armen Mann.

Sankt Martin mit dem Schwerte teilt‘

Den warmen Mantel unverweilt.

4. Strophe:

Sankt Martin, Sankt Martin,

Sankt Martin gab den halben still:

Der Bettler rasch ihm danken will

Sankt Martin aber ritt in Eil‘

Hinweg mit seinem Mantelteil.


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