Neue Wohnungen in der Beverstraße. Und was wird aus dem Beverbach?

Genau auf der Ecke Turpinstraße/Beverstraße wird in die Höhe gebaut. Dabei: 2023 sollte eigentlich schon alles fertig sein. Man hatte phasenweise nicht mehr damit gerechnet.

Irgendwelche Rechtsstreitigkeiten sollen das Projekt verzögert haben. Doch vor einem halben Jahr ging es endlich los.

Weitere Wohnungen kann Aachen gut gebrauchen. Vorne: ein Fake-Fahrradweg (rot). Autos brausen dort nach wie vor – von der Bismarckstraße kommend – um die Ecke.

Seit Mitte 2021 wurde auf dem Grundstück das Erdreich um- und umgegraben. 64 Wohnungen für Studierende und eine Tiefgarage waren versprochen und werden nun hoffentlich bald fertig. Die Wohnfläche soll insgesamt 3.300 Quadratmeter betragen. Investiert werden angeblich 19 Millionen Euro.

Zuvor befand sich auf dem kleinen Eckgrundstück (1100 Quadratmeter) eine Art Hobby-Autowerkstatt. Genau gegenüber gibt die Wohnanlage Kronprinzenstraße Hunderten ein Dach über dem Kopf, das ist da, wo mal das Finanzamt Aachen-Land stand.

Gleich nebenan, unter der dortigen Drimbornstraße, fließt der Beverbach leider unterirdisch in Rohren. Es gibt Pläne, ihn an die Oberfläche zu holen, eine Initiative (unterstützt von den Grünen) macht sich dafür stark und hat schon 2000 Unterstützer-Unterschriften gesammelt und Oberbürgermeister Ziemons übergeben.

Bisher ist in Aachen nur der Johannisbach (Lindenplatz) teilweise freigelegt. Die Offenlegung der Pau (Klappergasse, Rennbahn) ist zwar angeblich schon perfekt geplant, genehmigt und Geld vom Bund auch zugesagt, verzögert sich aber mysteriöserweise immer wieder – jetzt schon um Jahre. Prognose: Daraus wird nie was.


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