Olympische und Paralympische Spiele in Nordrhein-Westfalen – entweder 2036 oder 2040 oder 2044: Bürgerinnen und Bürger werden gefragt, ob sie sich ein derartiges Großereignis wünschen würden. Insgesamt bewerben sich 17 Städte an Rhein und Ruhr gemeinsam um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele. In Aachen soll neben dem Fußball insbesondere der Reitsport seinen Austragungsort finden.

Reit-Olympiade in Aachen, das bedeutet Bilder aus der Stadt Aachen und dem Stadion in der Soers sowie von den Wettkämpfen selbst – diese Bilder in den Fernsehgeräten der ganzen Welt. Mit einem Werbeeffekt für Aachen, der mit Geld nicht zu bezahlen ist. Experten schätzen gleichwohl, dass man 200 Millionen Euro hinblättern müsste, wollte man die Sendezeiten, die dann anläßlich der Olympiade über die Medien an die Menschen gelangen, eigens kaufen.
Wenn Aachen als Stadt und der ALRV sich gut präsentieren, könnte Olympia wirtschaftlich einen Aufschwung bedeuten. Schon ohne Olympia spülten Tagesgäste, die in Aachen durchschnittlich 34,10 Euro ausgeben, 2024 etwa 647,9 Millionen Euro in Aachens Wirtschaftsbetriebe – also zum Beispiel den stationären Einzelhandel.
Motto: „Unsere Städte. Unsere Spiele“
Über die olympische Zukunft von Nordrhein-Westfalen dürfen vier Millionen Menschen des Landes entscheiden. Als einzige Bewerberregion führt Nordrhein-Westfalen nämlich in allen am Konzept beteiligten Kommunen (am 19. April) Ratsbürgerentscheide durch.
Foto: Werbung für Olympia, nachts in Aachen in der Großkölnstraße gesehen.

Ob NRW (mit Aachen) sich gegen andere deutsche Städte durchsetzen kann, das entscheidet sich erst am Samstag, 26. September 2026. Aachen wäre aber sowieso dabei: Sollte sich nämlich wider Erwarten Berlin im Bewerbungsprozess durchsetzen, würde der Reitsport ebenfalls in Aachen stattfinden.

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