Nützlich für einen Überblick über das Verkehrsgeschehen in der Stadt

Die Stadt Aachen bietet seit Anfang 2022 mit ihrem Mobilitätsdashboard eine innovative digitale Plattform. Sie liefert eine umfassende Übersicht über wichtige Verkehrsdaten der Stadt. Die Webseite bündelt in Echtzeit Informationen über die Auslastung von Parkhäusern, Elektroladesäulen und die aktuelle Verkehrslage. Auch Hinweise auf die Baustellen in Aachen sowie aktuelle Fahrpläne für den öffentlichen Nahverkehr sind im Mobilitätsdashboard zu finden.

Seit dem 12. November präsentiert die Stadt ihr Mobilitätsdashboard in einem neuen Design und mit neuer Technologie.

Die Daten werden verständlicher dargestellt und machen verschiedene Verkehrsinformationen für alle zugänglich. Einzelhandel und Firmen können einzelne Anwendungen des Dashboards (Widgets) individuell auch auf ihren eigenen Internetseiten einbinden. Die Plattform wird kontinuierlich weiterentwickelt.

Neue Datenquellen sollen schrittweise ins Portal integriert werden. Durch themenspezifische Zusammenfassungen, wie zum Beispiel „Mit dem Auto“ oder „Zu Fuß“, können die Informationen entsprechend konzentriert und übersichtlich angeboten werden. 

Zudem stellt die Stadt Aachen mit dem neuen Mobilitätsdashboard künftig noch mehr Mobilitätsdaten im Open-Data-Portal zur Verfügung. Den Anfang machen dabei die Daten der Radzählstellen, die ab sofort öffentlich einsehbar sind.

Hier klicken: https://verkehr.aachen.de/

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Wo müssen wir mit Baumaßnahmen rechnen?

Eine Tabelle mit den geplanten voraussichtlich Straßenbaumaßnahmen

Wer sich am Wochenende einmal anschauen möchte, ob und für wann in seiner Straße Bauarbeiten geplant sind, der muss einmal unten klicken und runterscrollen. Es gibt nämlich ein Straßen- und Wegekonzept (SWK), das eine gewisse Übersicht erlaubt.

Straßenbaumaßnahmen AC-Ratssitzung 2025-11-19

Es werden 144 Straßen und Straßenabschnitte (beitragsfrei), die bis 2029/30 in irgendeiner Weise von kommunalen Straßenbaumaßnahmen betroffen sein werden, aufgelistet. Dazu 212 beitragspflichtige. Nicht dabei sind natürlich die unvorhersehbaren Eingriffe, die z. B. bei Rohrbrüchen notwendig werden.

Über Baustellen wird in Aachen viel geflucht, anhand der Liste kann man sich aber schon mal darauf einstellen. Leitungsbau, Deckensanierung, Kanalbau, Straßenbau, Brückenbau, Markierungsarbeiten, Umgestaltung und Sanierung – und das von A wie Adalbertsteinweg bis Z wie Zollamtstraße und Zum Blauen Stein.

Die Datei aus der Vorlage der kommenden, öffentlichen Ratssitzung, die am Mittwoch, 19. November, im Rathaus stattfindet, listet alles auf. Die Datei ist aus dem Anhang von Tagesordnungspunkt 41.

Wichtig: Bei all diesen geplanten Arbeiten sind die Baumaßnahmen von Straßen-NRW, von der Autobahn GmbH, der DB usw. nicht dabei.

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Tivoli: Vier Paare können am 30. Mai mitten auf dem Spielfeld heiraten

Paare, die schon immer davon geträumt haben, sich am 30. Mai das Ja-Wort auf außergewöhnliche Weise zu geben, haben 2026 erstmals und einmalig die Möglichkeit, sich auf dem Aachener Tivoli trauen zu lassen.

Heiraten auf dem Spielfeld, das wird möglich sein. Allerdings sind mehr als 60 Gäste nicht gestattet. Für so ein großes Stadion ziemlich wenig Leute. Foto: AachenNews Archiv

Für 300 Euro zuzüglich der üblichen Anmeldegebühren für standesamtliche Trauungen erhalten vier Paare ein 45-minütiges Zeitfenster, in dem sie sich am 30. Mai 2026 mitten auf dem Spielfeld trauen lassen können. Sollte das Wetter nicht mitspielen, findet die Zeremonie in der exklusiven Mixed Zone statt, die sonst ausschließlich Spielern und Betreuern vorbehalten ist. Die Zeremonie kann mit jeweils bis zu 60 Gästen gefeiert werden. 

Die Aachener Stadion Beteiligungsgesellschaft steht gerne für besondere Wünsche zur konkreten Durchführung der einzelnen Trauungen, wie z.B. die Nutzung der Stadionleinwände, zur Verfügung.

Interessierte Paare können sich bis zum 30. November 2025 beim Standesamt der Stadt Aachen schriftlich unter ehe@mail.aachen.de oder telefonisch unter 0241 432-3409 bewerben. Da das Angebot erwartungsgemäß stark nachgefragt sein wird, entscheidet das Los über die Vergabe der Termine.

Weitere Informationen sind im Serviceportal der Stadt Aachen unter https://serviceportal.aachen.de zu finden.

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Etwas Musik: Brand new me

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Neue Deko für den Weihnachtsbaum erwünscht? Einfach tauschen.

In diesem Jahr sollen andere Ornamente am Weihnachtsbaum hängen? Neue Dekorationen? Ein anderer Stil? Viele haben im Keller oder auf dem Dachboden kistenweise Weihnachtsdeko. Doch viele Kugeln, Anhänger und Lichterketten werden nicht mehr benutzt, weil sie nicht mehr gefallen oder eine andere Farbe den Baum schmücken soll. 

Eine nachhaltige und kostenfreie Lösung bietet der Aachener Stadtbetrieb bei der Weihnachtsdeko-Tauschaktion an: An zwei Samstagen, 22. November und 13. Dezember, jeweils von 11 bis 15 Uhr, könnt ihr in der Rotunde am Elisenbrunnen, Friedrich-Weilhelm-Platz, die aussortierte Weihnachtsdeko mit anderen tauschen. (Mit korrigiertem Datumsfehler)

„Jede*r kann vorbeikommen, stöbern und sich etwas kostenlos mitnehmen – unabhängig davon, ob selbst alte Deko abgegeben wurde oder nicht“, sagt Indra Balsam, Betriebsleiterin des Stadtbetriebs. 

Angenommen wird alles, was mit Weihnachten zu tun hat, z. B. Krippenfiguren, Christbaumkugeln, unbenutzte Kerzen, Nussknacker, Lichterketten oder andere Leuchtdekorationen. Voraussetzung ist, dass die Artikel unbeschädigt und funktionsfähig sind. 

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Auch das gibt es: Erstklassig integriert durch die Mitgliedschaft in einem Sportverein

In Aachens Sportvereinen ist Integration manchmal so weitgehend möglich, dass Menschen auch mit dem Herzen in Deutschland ankommen. Da wird viel ehrenamtliche Arbeit geleistet. Der städtische Förderpreis „Integration durch Sport“ würdigt jedes Jahr Projekte, die einen außergewöhnlichen und nachhaltigen Beitrag zur Integrationsarbeit in Aachen leisten.

Neben mehreren anderen erhielt das Projekt „Kids-Skatekurs“ des 1. Aachener Skateboard Clubs e. V. in diesem Jahr die Auszeichnung (und 500 Euro, Platz 3). Der Club baut derzeit seine neue Skateranlage am Vennbahnweg aus. Sie ist fast fertig. Sehenswert.

Der dritte Platz ging an den „Kids-Skatekurs“ des 1. Aachener Skateboard Clubs. Der Verein DJK Forster Linde belegte den zweiten Platz. Den ersten Platz machte der Burtscheider Turnerbund Aachen 1908 mit dem Projekt „eRollisport“.

Der Verein bietet wöchentlich einen angeleiteten Skatekurs für Anfänger*innen an. Die Teilnahme am Kurs ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Zusätzlich können Skateboards, Helme und Schoner kostenfrei ausgeliehen werden. Während des Kurses ist der Skatepark den Kurs-Teilnehmer*innen vorbehalten, so dass diese sich in einer sicheren Umgebung dem Skateboarden zwanglos annähern können.

Es stehen Spaß und das Kontakte-knüpfen im Vordergrund, wodurch der Sport als Plattform für die soziale Interaktion funktioniert. Durch die Kooperation mit der OGS Mataréstraße können viele Kinder erreicht werden und durch den niederschwelligen Ansatz am Projekt teilnehmen.

Auf diesem Grundstück ist – gefördert durch die Stadt Aachen – seit 2022 eine veritable Skateranlage errichtet worden. Und zwar von Skatern, in Eigenregie. Foto: AachenNews Archiv

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Reportage über die Street Art in Aachen

Absolut sehenswert (falls jemand sie noch nicht kennt), ist eine Folge aus der Serie Aachener Portraits mit dem Titel „Street Art in & um Aachen ft. Michael Gerst“.

Viele hiesige Graffiti-Künstler kommen zu Wort, darunter Dave de Leeuw, der über die Entwicklung der Nachbarstadt Heerlen zur Street-Art-Hauptstadt der Niederlande berichtet. Außerdem Menschen aus Aachen, die sich intensiv mit dieser Kunst befasst haben und erklärende Worte dazu sagen können. Es geht um wilde Werke und bestellte Kunst, um Wände, die fehlen und Wände die mal zur Verfügung standen.

Im beigefügten Text heißt es: „Der Aachener Wandmaler Klaus Paier war ein Pionier der Street Art in Deutschland – drei seiner damals illegal entstandenen Wandbilder stehen heute unter Denkmalschutz.“ Öffentlicher Raum sollte nicht ausschließlich bezahlten Werbeanzeigen gehören, meinen die Künstler zu Recht, der öffentliche Raum sollte auch Wände für freie künstlerische Entfaltung bieten.

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Nicht nur im Suermondt-Viertel gab und gibt es eindrucksvolle Graffitis.

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Am Freitag, 14. November, ab 19.30 Uhr wird im Apollo-Kino in Aachen, Pontstraße 141, der neue Dokumentarfilm „Optische Schreie: Die Geschichte des Aachener Wandmalers” gezeigt. Es ist ein Film von Lovorka Perić-Hassler, gefördert von der Stiftung Wissensart und von der Stadt Aachen. Das Interesse ist groß, die Vorführung ist höchstwahrscheinlich ausverkauft.

Die Doku ist außerdem zu sehen am Sonntag, 16. November, um 13 Uhr und am Montag, 17. November, um 18 Uhr. Tickets: https://apollo-aachen.de/programmuebersicht.

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Street Art in Berlin, erwünscht, in Auftrag gegeben und bezahlt von der dortigen Verwaltung.

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Am Bunker Zeppelinstraße gab es in der Vergangenheit schon öfter Graffiti, die in Erinnerung bleiben sollten. 2 Beispiele:

Thema: Trinkwasser und Brunnenbau.
Mädchen mit Ring am Zeh.
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Bleitrommel gefunden. Innen: fünf verschiedene Aachener Tageszeitungen

Das Aachener Stadtarchiv zeigt aus seinen Magazinen regelmäßig Stücke als Archivale des Monats und schickt dazu erklärende Texte, die AachenNews gern veröffentlicht. Im November geht es um ein Gebäude, das einst am Katschhof stand.

Wurde leider 1957 abgebrochen: das alte Verwaltungsgebäude am Katschhof. Der Grund: Kriegsschäden und der Baustil sagte nicht mehr zu. Foto: Stadtarchiv Aachen

Als das alte Verwaltungsgebäude am Katschhof im Sommer 1957 abgebrochen wurde, fanden Bauarbeiter im Mauerwerk des Turmes den Grundstein des alten Gebäudes. In diesen Grundstein eingelassen war eine große, verlötete Bleitrommel, in die ein Glasbehälter eingelassen war. 

Gut erhaltene Zeitzeugnisse

Er sollte den Inhalt dieser Zeitkapsel zusätzlich schützen: eine Urkunde zur Grundsteinlegung im Jahr 1900, zahlreiche damals in Umlauf befindliche Münzen, Briefmarken und sämtliche am Tage der Grundsteinlegung in Aachen erschienene Tageszeitungen: das katholisch-konservative Echo der Gegenwart, der christlich-soziale Volksfreund, das politisch unabhängige Politische Tageblatt sowie die liberalen Zeitungen Aachener Post und Aachener Allgemeine Zeitung. Die Schutzmaßnahmen für diese Erinnerungsstücke hatten sich als erfolgreich erwiesen: Alles war gut erhalten. 

Die 1957 gefundene Bleikapsel und ihr Inhalt werden heute im Stadtarchiv aufbewahrt. Foto: Stadtarchiv Aachen

Die reich verzierte Urkunde aus der Kapsel besagt Folgendes: „Im Namen Gottes. Heute, am 22. Juni 1900, im 13. Jahre der Regierung Kaiser Wilhelms II., Königs von Preußen, im 23. Jahre des Pontificats Papst Leo XIII. wurde unter dem Oberbürgermeister der Stadt Aachen Philipp Veltman zu dem nach des Architecten Friedrich Pützer preisgekrönten Entwurfe unter Leitung des Stadtbauraths Joseph Laurent aufzuführenden städtischen Verwaltungsgebäude der Grundstein gelegt.“

Die Grundsteinlegung war ein halbes Jahr nach Beginn umfangreicher Abbruch- und Erdarbeiten erfolgt. Eröffnet wurde das Gebäude am 14. Mai 1903. Im Zweiten Weltkrieg wurde es stark beschädigt, was jedoch nicht der alleinige Grund für den Abbruch war, denn auch der historisierende Stil des Gebäudes entsprach nicht mehr dem Selbstverständnis der Stadt.

An die Stelle des alten Verwaltungsgebäudes trat ein neues Verwaltungsgebäude, das heute denkmalgeschützt ist. Neben dem Centre Charlemagne sind dort verschiedene Verwaltungsdienststellen, die politischen Fraktionen und auch der Oberbürgermeister beheimatet.

Quelle: Stadtarchiv Aachen, SLG 502-AA 42; FOTO 61-III 6

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Ich geh mit meiner Laterne . . .

Lichtermeer in der Dunkelheit – in Erinnerung an den heiligen Martin, der seinen Mantel mit einem Bettler teilte. Es sind wieder viele Kinder im Martinszug, es ist immer eine Gelegenheit zu sehen, wie viele Kinder es doch in Unterforst gibt.

Jedes Jahr ist es rührend, wenn die Kinder mit ihren hellen Stimmen das Lied von der Laterne singen.

Sicher auch sehenswert: Der Martinszug im Frankenberger Viertel. Am Samstag, 9. November, um 17.30 Uhr geht es los, um 18 Uhr will man am Neumarkt sein.

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Sankt Martin

1. Strophe:

Sankt Martin, Sankt Martin,

Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,

Sein Roß, das trug ihn fort geschwind.

Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,

Sein Mantel deckt‘ ihn warm und gut.

2. Strophe:

Im Schnee saß , im Schnee saß,

Im Schnee, da saß ein alter Mann,

Hatt Kleider nicht, hatt Lumpen an.

„O helft mir doch in meiner Not,

Sonst ist der bittre Frost mein Tod!“

3. Strophe:

Sankt Martin, Sankt Martin,

Sankt Martin zog die Zügel an,

Sein Roß stand still beim armen Mann.

Sankt Martin mit dem Schwerte teilt‘

Den warmen Mantel unverweilt.

4. Strophe:

Sankt Martin, Sankt Martin,

Sankt Martin gab den halben still:

Der Bettler rasch ihm danken will

Sankt Martin aber ritt in Eil‘

Hinweg mit seinem Mantelteil.

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Straßen und Plätze versinken wieder im Laub

Die Mitarbeiter des Stadtbetriebs sind jetzt im Einsatz, um riesige Mengen an Laub einzusammeln. „Das geht natürlich nur sukzessive“, sagt Dieter Bohn, Bereichsleiter Stadtreinigung und Winterdienst des Stadtbetriebs. „Wir bemühen uns, schnellstmöglich alle öffentlichen Bereiche wie Straßen, Plätze und Fahrradwege vom Laub zu befreien.“ 

Die Großkehrmaschinen des Stadtbetriebs sind im Zweischichtbetrieb eingesetzt, auch am Wochenende werden zusätzliche Touren gefahren. 10 bis 15 Tonnen regennasses Laub werden täglich von der Stadtreinigung gesammelt. Da dieses Laub primär von der Fahrbahn aufgenommen wird, ist es, unter anderem wegen des Reifenabriebs, verschmutzt.

Hinzu kommen rund 400 Kubikmeter Laub, die derzeit jede Woche in den städtischen Grün- und Parkanlagen gesammelt werden. Dies entspricht, abhängig von der Witterung, etwa 130 Tonnen. Ein Teil hiervon wird in den Gehölzgruppen liegen gelassen oder dorthin gebracht, um als Dünger zu dienen und um Überwinterungsmöglichkeiten für Kleintiere zu schaffen.

Achtung: Reinigungspflicht

Der Aachener Stadtbetrieb weist darauf hin, dass die Reinigung der Gehwege gemäß der Straßenreinigungssatzung, die entsprechend der einzelnen Reinigungsklassen teilweise auf Anwohnende übertragen wurde, auch für das Entfernen des herabgefallenen Laubs gilt. Das gesammelte Laub darf nicht auf die Straße gekehrt werden. Dies könnte beispielsweise zu einer Verstopfung der Regenwassereinläufe führen.

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Etwas Musik: In the Jungle von Mar Malade

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Herbst

Himmel über Forst.
Baum auf dem Marktplatz.
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