Das Gerüst ist weg, das Bunkerbild fertig (Folge 7)

Nur wer Abstand nimmt, sieht Tiere und ein Gesicht auf dem Bild.

Am 6. Juni stand plötzlich ein Gerüst am Bunker Mataréstraße. Das war der Beginn einer zuvor genau geplanten Aktion. Unterforst sollte ein etwas ungewöhnliches Wandbild erhalten, gemalt wurde mit Spraydosen (Folge 1). Das Motiv „Wald mit Fuchs“ von Graffitikünstler Jagama hatte bei einem Street-Art-Wettbewerb von den Bewohnern im Quartier und von den Kindern der Grundschule die meisten Stimmen erhalten.

In Folge 2 ist die Wand schon mal komplett grün, und die Stimmung, die so ein alter, grauer, kaputter Bunker verbereitet, hellte sich irgendwie deutlich auf. Mit Folge 3, Folge 4 und Folge 5 wurden die Arbeitsschritte weiter dokumentiert. Ein Besuch in Unterforst lohnt sich jetzt. Nebenbei: Das Bunkerbild ist nicht die einzige Attraktion in der Mataréstraße, es gibt auch einen Gemeinschaftsgarten – unmittelbar neben der Kirche St. Bonifatius.

In der Zeppelinstraße (gegenüber vom Bunker) hat die Gewoge die Gebäude, die der Stadt gehören, saniert. Dort ist praktisch alles neu und die Miete bezahlbar.

Folge 6 zeigt, dass sich einiges geändert hat, seit Menschen in Forst begonnen haben, mit Leuten aus der Stadtverwaltung über die Zukunft ihres Stadtviertels nachzudenken. Forst besteht aus 6 Quartieren, die im Rahmen eines Projekts schöner und lebenswerter gemacht werden sollen. Das wird viel Zeit in Anspruch nehmen, denn Forst ist teilweise ziemlich heruntergekommen und vernachlässigt worden. Die Menschen dort sollen außerdem nicht aneinander vorbeileben, sie sollen miteinander in Kontakt kommen. Deshalb wird ein Plan gemacht, ISEK genannt, und es wird ein dicker, fetter Antrag formuliert, damit der Staat das nötige Geld zur Verfügung stellt.

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Beides schön: selbst tanzen oder nur zuschauen

Sonntags ohne Anmeldung: Salza, Tango, Swing und alles, was Spaß macht. Foto: Henning Brinkmann

Am Elisenbrunnen in Aachen gibt es regelmäßig – meist sonntags – offene Tanzveranstaltungen. Es gibt den „Open Ballroom“ vom TSC Schwarz-Gelb Aachen (mit manchmal kostenlosen Workshops) und „Swing am Elisenbrunnen“ von Swingin‘ Aachen. Außerdem gibt es dort Open-Air Tango-Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen sind meist kostenlos, oft wird jedoch um eine Spende zur Deckung der Kosten gebeten. Falls man nicht lange stehen kann, muss man selbst einen Stuhl mitbringen.

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Op d’r Tivoli – Eine Abschlussarbeit in der Fachhochschule

Heute, Samstag, 19. Juli, ist noch bis 18 Uhr in der Fachhochschule Aachen, Boxgraben 100, eine Ausstellung von Design-Arbeiten zu sehen. Es sind Abschluss-Arbeiten, eine davon befasst sich mit Alemannia Aachen und der Fankultur. Sie ist auf der 3. Etage leicht zu finden.

Das wünscht man sich ja schon lange, dass hinsichtlich Alemannia-Selbstdarstellung und z. B. Trikot-Gestaltung die Design-Studierenden von der Fachschule sich Gedanken machen. Auch die Aufkleber der Fans könnten eine professionelle Neugestaltung vertragen.

Überraschung beim Besuch der Diploma-Ausstellung in Aachen, Boxgraben 100: Eine Abschlussarbeit (von Florian Dankelmann) befasst sich mit Alemannia und der Fankultur. Wahrlich ein herausragendes Thema.

Auf großes Interesse stieß außerdem auch die Abschlussarbeit von Saskia Burghardt in der Sparte „Visuelle Aufklärung“. Die ist auf der 2. Etage zu sehen. Da wird tatsächlich – ohne Scheuklappen – aufgeklärt. In Wort und Bild bzw. Zeichnung. Eine ältere Dame tatsächlich: „Hätten wir das mal alles früher gewusst!“

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Fall Maharaja ein versuchter Versicherungsbetrug? War Anschlag nur vorgetäuscht?

Maximal schlimme Wendung im Fall Maharaja, das ist das Ende Juni angeblich von Rechtsradikalen überfallene und angezündete indische Restaurant am Löhergraben, bzw. Alexianergraben. AachenNews berichtete hier.

Wie der Aachener Zeitung jetzt zu entnehmen ist, hat die Staatsanwaltschaft zwei Söhne der Restaurantbetreiber-Familie festnehmen lassen. Sie sitzen in Untersuchungshaft. Sie sollen den Anschlag selbst ausgeführt haben und mit am Tatort aufgesprühter, rechtsextremer Symbolik versucht haben, eine falsche Spur zu legen. 

Angeblich prüft die Staatsanwaltschaft, ob es sich bei dem Brandanschlag um den Versuch handelt, Versicherungsbetrug zu begehen. 

Der Vorfall war in Aachen offenbar etwas voreilig und ohne weitere Prüfung als rechtsradikaler Anschlag gewertet worden. Selbst Kenner der rechtsradikalen Szene in Aachen und dem Umland gingen von einem rechtsextrem motivierten Anschlag aus. Die Sache hatte in Aachen höchste Aufmerksamkeit erregt. Es gab schnell eine von etwa 400 Personen besuchte Kundgebung am Elisenbrunnen und eine Spendensammlung, 31.834 Euro sollen zusammengekommen sein.

Diverse Politiker*innen äußerten sich in der Aachener Zeitung bestürzt: u. a. Armin Laschet und Michael Ziemons (beide CDU) sowie Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen (parteilos, grün-nahestehend). Relativ schnell hatte aber die Aachener Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass sie an der politischen Einordnung der Straftat erhebliche Zweifel habe. Die scheinen sich nun bestätigt zu haben.

Es ist jetzt eigentlich geraten, mit Einschätzungen der Angelegenheit zu warten, bis ein Richter ein Urteil gesprochen hat. Lernen kann man aus der ganzen Angelegenheit, dass (bei Straftaten) spontan emotional zu reagieren wahrscheinlich tatsächlich grundfalsch ist.

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Das Foto (oben) vom wunderbaren Krönungssaal des Aachener Rathauses entstand anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Aachen-Toledo. Im Krönungssaal des Rathauses gab es einen Festakt. Foto: Stadt Aachen/Harald Krömer

Velocity stellt den Betrieb ein

Der E-Bike-Verleiher Velocity Aachen hat schon vor Monaten Insolvenz angemeldet. Jetzt ist es soweit: Velocity stellt morgen den Betrieb ein, das berichteten dieser Tage die örtliche Tageszeitung (AZ) und der WDR, sowie Antenne AC. Für die Gehälter und Löhne sei kein Geld mehr da.

Aus und vorbei, alle Stationen werden geschlossen. Es droht der Rückbau. Zuschüsse der Stadt würden nicht wie erhofft fließen, heißt es in den Medien als Begründung. Offenbar hatten sich die Betreiber gedacht, sie würden eventuell mit mehr Geld aus der Stadtkasse gerettet. Velocity erhielt aber schon über 330.000 Euro pro Jahr und auch Fördergelder vom Land NRW. Jetzt hat nur noch der Insolvenzverwalter etwas Hoffnung. Ein neuer privater Investor ist unterdessen – soweit bekannt – nicht in Sicht.

2016 standen die ersten Velocity-Stationen in Aachen. Die Idee kam aus studentischen Kreisen, die Räder (es sind korrekt: Pedelecs) sollten emissionsfreie Mobilität ermöglichen, also klimaneutral sein. Das waren sie auch. Ein Tauschen von Akkus, wie bei den Röllerchen, ist nicht erforderlich.

Eine Velocity-Station am Bahnhof Rote Erde. Foto: AachenNews Archiv

Es gibt in Aachen 100 Stationen, plus insgesamt 13 in Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath, Würselen und 33 in der Parkstad Limburg in Holland. „Zuletzt waren circa 520 Velocity-Elektrofahrräder im Einsatz“, weiß die AZ. Die 2000 Röllerchen (E-Scooter) in Aachen waren eine starke Konkurrenz. Und Vandalismus könnte ebenfalls Velocity den Hals gebrochen haben. Schade ist es auf jeden Fall.

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Wer möchte Bachführer*in werden?

Als Bachführerin/Bachführer taucht man auch in die Tiefen der vielen kleinen Gewässer des Aachener Talkessels ein. Foto: Ökologie-Zentrum Aachen e. V.
Die Bäche sind der Lebensquell unserer Stadt, die sich ohne die Bäche nie zu einer Großstadt entwickelt hätte. Wissen über die Bäche weiterzugeben, das könnte eine sinnvolle Arbeit sein. Daher startet das Ökologie-Zentrum am Samstag, 13. September, mit einer Fortbildung für Leute, die Bachführer*in in Aachen werden möchten.

Die intensive Fortbildung findet in kleinen Gruppen statt, um effektives Lernen und intensiven Austausch zu ermöglichen. Die 6-stüngigen Theorie- und Praxiseinheiten/ Exkursionen finden an 14 Samstagen (etwa 2 pro Monat bis Mitte Mai 2026) statt. Dazu kommen zwei Samstage für die Abschlussexkursionen.

Wichtige Fortbildungsinhalte sind Gewässerökologie, Umwelt- und Industriegeschichte, Wassernutzung, naturräumliche Bedingungen und Klima, Bachoffenlegung sowie umweltrechtliche und versicherungsrechtliche Fragen. Es spielen auch erlebnispädagogische Ansätze eine wichtige Rolle. Die Fortbildung zeichnet sich durch einen hohen Praxisanteil bei Exkursionen aus.
Interessenten für die nächste Fortbildung können am ersten Ausbildungstag Samstag, 13. September, unverbindlich und kostenfrei teilnehmen. Anmeldungen bei Birgitta Hollmann per Mail info@oekologie-zentrum-aachen.de oder telefonisch unter 0049 (0)241 8891425 (bitte Telefonnummer hinterlassen). Die Kosten der Fortbildung betragen 380 Euro. Da die Stadt Aachen das Ökologie-Zentrum fördert, wird diese Veranstaltung auch von der Stadt Aachen unterstützt und ermöglicht diesen ermäßigten Preis.


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Die Versorgung mit Warmwasser und Wärme muss klimafreundlich geschehen

Auch wenn die kommenden Winter nicht so kalt werden wie die Winter vor 20 oder noch mehr Jahren, so ist es doch erforderlich, im Sommer an Heizung und Warmwasser zu denken. Insbesondere daran, wie man es sich beschaffen kann: eine mollig warme Wohnung und jederzeit warmes und sogar sehr heißes Wasser – direkt aus dem Wasserhahn.

Selbst wer denkt, der Klimawandel sei gar nicht von Menschen verursacht und es werde mit der Temperatur und den Unwettern schon wieder alles von allein ins Lot kommen . . . also wer so denkt, wird doch vermutlich meinen, dass es ganz gut wäre, sich beim Heizen von Öl und Gas unabhängig zu machen. Wer möchte schon gern auf Gedeih und Verderb von Verrückten wie Putin oder den Herrschaften in den Arabischen Emiraten abhängig sein?

Deutschland MUSS unabhängiger von der Versorgung mit Erdgas oder Erdöl werden. Schon allein, weil alle Städte mit mehr als 100.000 Einwohner*innen gesetzlich verpflichtet sind, bis Mitte 2026 eine kommunale Wärmeplanung aufzustellen und politisch zu beschließen. So natürlich auch Aachen, wo kürzlich tatsächlich eine kommunale Wärmeplanung beschlossen wurde.

Foto: AachenNews Archiv. Wenn es draußen wieder krachend kalt ist, möchte man am liebsten unabhängig von Erdgas und Erdöl sein.

Deutschland will – wie viele Länder der Europäischen Union (EU) – klimaneutral werden, sprich: deutlich weniger Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre ausstoßen. Heizen und Warmwasser sorgen für einen Großteil des unerwünschten CO2-Ausstoßes. Daher soll die Wärmeversorgung klimafreundlich umgebaut werden.

Ganz viele Infos (wichtig für Haus- und Wohnungseigentümer*innen) dazu gibt es hier: www.aachenklima.de/waermeplanung

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FDP im neuen Rat nicht mehr dabei

Paukenschlag neun Wochen vor der Kommunalwahl! Die Liberalen werden sich aller Voraussicht nach nicht an der Wahl beteiligen dürfen und werden demzufolge auch im nächsten Rat nicht vertreten sein.

Der Wahlausschuss hat getagt, jetzt ist wörtlich in der Vorlage zu lesen: „Der Wahlausschuss beschließt, folgende Wahlvorschläge für die Wahl zum Rat der Stadt Aachen am 14. 09. 2025 zurückzuweisen: FDP alle 40 Bewerber*innen der Reserveliste.“ (s. hier unter Ö5, Ö6 und Ö7)

Der Grund: Es wurden bei einer Vorprüfung Mängel festgestellt, und zwar soll es die bei der Aufstellungsversammlung am 3. Juni gegeben haben. Davon war auch schon in der örtlichen Tageszeitung die Rede. Es soll tatsächlich sogar bei zwei Aufstellungsversammlungen nicht alles korrekt abgelaufen sein. Welche Formfehler genau vorgefallen sind – die Aachener Zeitung hat dazu recherchiert.

Konsequent wurde ebenfalls zurückgewiesen: der Wahlvorschlag für die Wahl des Oberbürgermeisters. Wulf Pabst kann nicht FDP-Oberbürgermeister-Kandidat werden. Das gab es nun wirklich noch nie. Die Liberalen waren gefühlt seit Menschengedenken im Rat von Aachen vertreten und dort ein zuverlässiger Partner der CDU. Auch ohne formal ein Koalition zu bilden stimmten CDU und FDP fast immer gleich ab. Auf diesen Partner wird die CDU nun wohl (im neuen Rat) verzichten müssen, was für die Christdemokraten auch nicht gerade einfach ist bzw. den angestrebten Machtwechsel in unerreichbare Ferne rückt.

Die FDP kann Beschwerde gegen die Entscheidung des Wahlausschuss einlegen.

Die zugelassenen Wahlvorschläge sind hier zu finden. Zugelassen ist übrigens insbesondere Alexandra Radermacher für VOLT. Diese Oberbürgermeister-Kandidatin hatte im Vorfeld die erforderliche Zahl an Unterstützer*innen zusammenbekommen. AachenNews gratuliert.

Rätselhafte Angelegenheit

Die Kommunalwahl steht unter keinem guten Stern. Erst kürzlich hat – völlig überraschend – die versierte Wahlleiterin Annekathrin Grehling die Wahlleitung abgegeben – an Personaldezernent Markus Kremer, der unseres Wissens nach noch nie eine Kommunalwahl geleitet hat. Schon seit Oktober 2005 ist Grehling bei der Stadt Aachen, sie hat seitdem alle Wahlen – von der europäischen bis zur lokalen Ebene – immer begleitet.

Warum genau Grehling jetzt die Leitung abgegeben hat, darüber rätselt das politische Aachen. AachenNews hat ebenfalls – ehrlich gesagt – auch keine Ahnung und kann sich überhaupt keinen Reim auf den Grehling-Rückzug machen.

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Ganz schön viel los am Archimedischen Sandkasten

Jede Menge Kinderwagen, Liegestühle und ganz viel Sand. Am Archimedischen Sandkasten ist in diesem Jahr wieder viel los.

Derzeit Aachens angesagter Müttertreff: der Katschhof.

Bereits zum 10. Mal gibt es den Archimedischen Sandkasten in Aachen. Er startete ausnahmsweise schon zwei Wochen vor den Sommerferien. Die Werkstatt beginnt am 14. Juli und geht bis zum 1. August. Der Sandkasten selbst steht noch deutlich länger.

Die Stadtverwaltung teilte mit: Die Kinder und Jugendlichen bauen in den Ferienspielen Sitzmöbel und andere Stadtmöbel aus Carbonbeton – unter Anleitung der Bleiberger Fabrik und mit professioneller Unterstützung des Institus für Massivbau der RWTH Aachen. Die Entwürfe für die Objekte erarbeiten die Kinder vorab mit Design-Studierenden der Fachhochschule. Die Kunstwerke dürfen im Anschluss von allen zum Chillen am Katschhof benutzt werden.

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Kommunalpolitik im Sinne der Kinder: Die Forderungen

Die großen Ferien beginnen, doch bevor es in den Süden geht oder an die Nordsee trafen sich Kommunalpolitiker in Aachen mit etwa 130 Grundschüler*innen aus mehreren Aachener Schulen. Warum? Man wollte wie schon 2024 wissen, wo die Kinder der Schuh drückt. Was sind Zustände, die sie nahezu unerträglich finden?

Im Grenzlandtheater wurde das Bürgerforum zum Kinderforum. Auf der Bühne: Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und Mathias Dopatka (SPD).

Verschiedene Grundschulen hatten ihre Vertreter-Kinder geschickt. Die KGS Passstraße machte den Anfang mit einer kleinen Aufführung, in der deutlich wurde, wie sehr Kinder auf Busse angewiesen sind, wenn sie sich mal außerhalb der Schule was ansehen sollen. Gefordert wurde „kostenloses Busfahren für alle Kinder und Jugendlichen“. Zumindest die Klassenausflüge (Tierpark, Museum, Sport) mit dem Bus innerhalb Aachens sollten frei sein, das leuchtet ein. Scheitern wird es am Geld, so war schon im Grenzlandtheater herauszuhören.

Mehr Sport an den Schulen – und wie groß da das Defizit ist, wurde in einer kleinen Szene von Kindern der GGS Am Höfling dargestellt. Erstaunlich, dass Kinder, die sich gern viel bewegen möchten, in einer Stadt mit 230 Sportvereinen so wenig gefördert werden. Ein Fall für den Sportausschuss, so versprach Dopatka.

Mehr Grün und mehr Spielflächen“ (Forderung der GGS Richterich) – die Forderung hört man jedes Mal wenn Kinder befragt werden. Mit der Entsiegelung von Freiflächen tut man sich in Aachen schwer, und: kaum noch Platz in der Innenstadt, meinte dazu mit Bedauern eine Dame von der Stadtverwaltung. Spielplätze dagegen werden Zug um Zug alle saniert.

Ein Fußgängerüberweg (GGS Malmedyer Straße) und ein Fallschutzboden (KGS Hanbruch) waren weitere Wünsche. Stadtverwaltung und Politik werden mit Sicherheit überlegen, wie man den Kindern entgegenkommen kann. Auch 2024 gab es schon ein Kinderforum, an der Umsetzung der dort geäußerten Forderungen arbeitet man noch heute. Die Mühlen der Verwaltung mahlen langsam, das ist nun mal in den Strukturen so angelegt. Zwei bis drei Jahre dauert es beispielsweise, bis ein neuer Spielplatz eingeweiht werden kann. Auch das versuchte man den Kindern klarzunmachen.

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