Kein Karneval ohne die Orangenen. Ehrung im Landtag.

Kürzlich haben vier Kollegen stellvertretend für den Aachener Stadtbetrieb den Orden „Würdigung des Brauchtums“ im Düsseldorfer Landtag entgegengenommen. Mit diesem Orden zeichnet der Präsident des Landtags, André Kuper, Ehrenamtler für ihre Verdienste um das Karnevalsbrauchtum aus. Der Aachener Stadtbetrieb erhielt den Orden für sein Engagement im Karneval.

Wenn andere feiern, müssen sie arbeiten. Männer und Frauen vom Stadtbetrieb. Für sie gab es jetzt einen Orden. Foto: AachenNews Archiv

„Traditionell werden nach Rosenmontagszug und Kinderzug in Aachen die Straßen von den Reinigungsdiensten der Kommunen gesäubert. Die für die Reinigung zuständigen Mitarbeiter sind selbst Karnevalistinnen und Karnevalisten und können an den tollen Tagen die Züge nicht genießen, sondern arbeiten seit Jahrzehnten für das Brauchtum, den Karneval.

„Die Ehrung soll Anerkennung und Zeichen der Wertschätzung für diese Menschen sein, die wir liebevoll die Orangen Funken nennen”, heißt es in der Laudatio des Festausschusses Aachener Karneval.

Gemeinsam mit Jürgen Graff von der Stadtreinigung, Markus Cabello-Parra, zuständig für Straßenunterhaltung und Verkehrseinrichtungen sowie Dieter Bohn, Bereichsleiter Stadtreinigung, nahm der stellvertretende Betriebsleiter Marlon Knops den Orden – stellvertretend für über 800 Kolleginnen und Kollegen entgegen.

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Nicht nur Stimmen, auch Autos werden gezählt.

Die Stadtverwaltung sucht für die Straßenverkehrszählung 2025 des Bundes viele zuverlässige und flexibel einsetzbare Zählerinnen und Zähler. Hast du Zeit von April bis Oktober 2025? An 28 Messstellen im Stadtgebiet wird dienstags bis donnerstags jeweils von 7 bis 9 Uhr und von 15 bis 18 Uhr gezählt, an Freitagen und in den Ferien von 15 bis 18 Uhr, sonntags von 16 bis 19 Uhr.

Die Zähler übernehmen die manuelle Zählung von Fahrzeugen an verschiedenen Straßen im Aachener Stadtgebiet und sind zuständig für das korrekte Erkennen der Fahrzeugkategorien. Wer zählt, dokumentiert seine Erkenntnisse auf Formularen.

Alle fünf Jahre wird gezählt. Die systematische Beschreibung und Bewertung der Gesamtsituation des Straßenverkehrs soll ermittelt werden. An Autos fehlt es nicht, sie fahren sogar durch Fahrradstraßen. Foto: AachenNews Archiv

Bewerben können sich Menschen, die auf der Suche nach einer befristeten Aushilfstätigkeit oder einem Minijob sind. Sie können sich ihre Einsatztage in Absprache mit der Stadt aussuchen. Voraussetzung ist eine besonders zuverlässige und sorgfältige Arbeitsweise. Wer mitmachen möchte, sollte mobil sein, und die Zählorte selbstständig mit Pkw, Fahrrad oder Bus erreichen können. Das Mindestalter liegt bei 18 Jahre. Der Stundenlohn beträgt 13 Euro

Interessierte melden sich schnellstmöglich bei Gabriela Schmidt über gabriela.schmidt@mail.aachen.de

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Ein anderer Blick auf die Zeugenbefragung

Man überlegt sich ja: Soll man auf einen Bericht, der einen mehr oder weniger prominenten Trainer im falschen Licht darstellt, überhaupt antworten? Lohnt sich das? Habe ich überhaupt gerade Zeit? 

Seufz. Die Autoren des ZEIT-online-Textes (über Backhaus Auftritt vor Gericht) werden wahrscheinlich sagen: Alles Quatsch. Was wir geschrieben haben, das ist alles korrekt. 

Sei’s drum. Es ist nicht korrekt, so über eine Zeugenbefragung zu schreiben. Als wäre in der ganzen Affaire, die sich gerade in Aachen bei der Alemannia abspielt, als wäre da der Trainer der „Verdächtige“, der Involvierteste von allen, die im Sperrfeuer sitzen. Umgekehrt: Er ist genau der, dem am wenigsten vorgeworfen werden kann. 

Eine Nebenbeobachtung vorneweg, ihr schreibt Backhaus „schnellt aus dem Zeugenstuhl hoch und eilt nach vorne“. Ja, Leute, so war es nicht. Klar, der Trainer ist ein sportlicher Mensch, ein Profi-Sportler, er bewegt sich auch so. Er erhebt sich nicht ächzend und langsam aus einem Stuhl. Das muss ein Journalist, der ein guter Beobachter von Mikro-Vorgängen sein muss, mitkriegen.

Foto: Durch dieses Tor am Adalbertsteinweg gehen in diesen Tagen Journalisten und Beobachter eines Verfahrens, bei dem es um die Verurteilung eines Gewalttäters geht, der im Stadion und sogar im VIP-Bereich ein- und ausgegangen ist.

Aber weiter mit was Wesentlichem, süffisant heißt es: „Offenbar ist der Empfang nicht immer schlecht an der Weser.“ Jo, Kollegen, was wollt ihr denn damit andeuten? Da ist die unfaire Unterstellung enthalten, als würde das Argument, der Trainer habe das inkriminierte Video auch deshalb nicht angesehen, weil auf dem Land das Internet schlecht ist, gar nicht stimmen. 

Ihr schreibt: „Das Gericht hat Fragen, die Backhaus nicht gut parieren kann.“ Genau das habe ich definitiv anders erlebt. Dem Zeugen wurde zu Beginn vom Richter mitgeteilt, dass er gar nicht auf jede Frage antworten muss. Er hat sich aber die Mühe gemacht und jede noch so detaillierte Frage zu beantworten versucht. (Und es waren schwere Fragen, nach dem, was man Ende 2023 genau gesagt, gehört, von wem genau, und gedacht hat.) Mit außerordentlicher Konzentration und Geduld wurde geantwortet. Dass er das gut gemacht hat, habt ihr nicht mitbekommen? Habt ihr echt nicht mitbekommen? Ist eure Perspektive irgendwie eingeschränkt? 

Der Richter habe aus dem Chat vorgelesen und sich gewundert über die „sehr freundlichen Antworten“, die Backhaus dem Angeklagten zukommen lies. Dabei: Alles, was vorgelesen wurde, waren routinierte Freundlichkeiten, vielleicht in Hamburg nicht üblich, im Rheinland aber wohl. Ein Beispiel.: Der Angeklagte hat den Trainer zum Bier eingeladen, der hat sinngemäß mit „klar, machen wir“ oder so  geantwortet. Zu dem gemeinsamen Biertrinken ist es nie gekommen. 

Da steht, dass sich P. von seiner rechtsradikalen Vergangenheit nur zum Schein distanzierte, Backhaus „will das nicht mitbekommen haben“. Tja, der Trainer hatte damals halb Aachen in Aufstiegs-Euphorie an der Backe, dazu eine 4.-Liga-Mannschaft, die er bei Laune und zwecks Aufstieg fokussiert halten musste, dazu ununterbrochen Vorwürfe wegen einer Demonstration und massive Vorwürfe gegen die Chefs bei Alemannia. Und da soll man als Trainer noch prüfen können, ob bei einem Fan die Distanzierung nur vorgetäuscht ist oder echt? Okay, „ja“, werdet ihr sagen. Ich habe Zweifel. 

Backhaus hat Zeit-online kein Interview gegeben. (Ich weiß, dass verzeihen Journalisten nie.) Erst am Ende schreibt ihr selbst, warum. „Ich hätte der ZEIT ein Interview gegeben, aber der Verein hat mir davon abgeraten,“ sagte er. Er wollte ein Interview geben, man hat ihm davon abgeraten. Hallo? Der Mann wurde vom Vorstand im Verein so wenig informiert und geschützt, dass er sich selbst einen Anwalt genommen hat. In dieser Lage der Dinge jetzt gegen Backhaus zu schießen, ist kacke. „Daraus Backhaus einen Strick drehen zu wollen anstatt diesem Irrenhaus von Vorstand, ist asozial“, so und so ähnlich schreiben mir Freunde. Mir reichts.

Jetzt hab ich schon 45 Minuten mit der Reaktion auf ZEIT-online verbracht und mehr Zeit wäre angesagt, aber – sorry – ist es mir nicht wert. 

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Nicht verzweifeln: Entsorgung wird nachgeholt

Die Welt läuft aus dem Ruder. Und gestern (19. Februar) wurde nicht mal mehr der Müll abgeholt. Der Grund: ein Warnstreik. Doch es gibt Hoffnung. Die Abfallsammlung wird am nächsten regulären Entsorgungstermin nachgeholt.

Im Radio rät ein Professor: Wen die Weltlage, die Situation der Alemannia oder die ganzen Streiks, die jetzt noch kommen werden zu sehr bedrücken, der möge es mit Spaziergängen an der frischen Luft versuchen. Draußen spazieren gehen, vielleicht sogar im Wald oder entlang vom Vennbahnweg, wo es Schneeglöckchen gibt, Lebendigkeit spüren, das kann tatsächlich helfen (für euch ausprobiert).

Was wir in Aachen für Müll produzieren! Es hört nicht auf und scheinbar wird es auch nicht weniger. Foto: AachenNews Archiv

Zur nachgeholten Entsorgung teilt die Stadtverwaltung mit: Wegen des Warnstreiks sei im gesamten Stadtgebiet die Abfallsammlung ausgefallen. Eine Nachleerung erfolge im Rahmen der nächsten regulären Entsorgungstage.

Das bedeutet für die vom Streik betroffenen Bereiche, dass die ausgefallenen Leerungen wie folgt nachgeholt werden: Die Leerung der wöchentlichen Grauen Tonnen (Rerstabfallbehälter) findet am 26. Februar statt. Die Leerung der 2-wöchentlichen Restabfallbehälter und der Biotonnen verschiebt sich auf Donnerstag, 6. März. Die Verschiebung von Mittwoch auf Donnerstag erfolgt aufgrund des Rosenmontags am 3. März. Die Leerung der 4-wöchentlichen Restabfallbehälter sowie der Papiertonnen ist wieder am Mittwoch, 19. März.

Das ist alles kompliziert, und man sieht, welches „Chaos“ ein Warnstreik oder Streik in Aachen anrichten kann. Da ist zu hoffen, dass die Beteiligten sich schnellstmöglich einander annähern obwohl die jeweiligen Vorstellungen noch weit auseinander liegen.

Die Verwaltung teilt weiter mit: Überhangmüll, also jener Abfall, der regulär in diesem Zeitraum anfällt, darf in dieser Ausnahmesituation in den vom Streik betroffenen Gebieten zu dem genannten Entsorgungstermin zusätzlich zur Abholung bereitgestellt werden. Es darf maximal ein handelsüblicher Müllsack (beispielsweise blauer Abfallsack. Es ist kein amtlicher Restabfallsack nötig!) pro Mülltonne mit zwei Rädern als zusätzlicher Abfall bereitgestellt werden.

Bei größeren Abfallbehältern darf die Anzahl der Müllsäcke entsprechend erhöht werden. Die Nachleerungstermine dürfen nicht für Haushaltsauflösungen oder ähnliches genutzt werden.

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Alemannia-Trainer Heiner Backhaus erklärt sich vor Gericht

Gestern wurde Alemannia-Aufstiegstrainer Heiner Backhaus im Gericht fast 2 Stunden lang als Zeuge vernommen. Wo? Im Prozess gegen Kevin P., dem brutale Gewalttaten vorgeworfen werden, die er z. B. Weihnachten 2023 filmte und die Videos dann verschickte.

Der Trainer (in Begleitung seines Rechtsanwaltes) machte seine Sache gut, er wurde zunächst vom Richter nach gefühlt tausend Details ausgefragt, die seinen Kontakt und seine Beziehung zu P. betrafen und wieso er auf das Video mit „richtig so!!!!“ geantwortet hatte. Backhaus konnte alles haarklein und schlüssig erklären. Dann kam auch noch die Staatsanwältin mit diversen Detailfragen dran. Backhaus konnte das Video gar nicht geöffnet haben, das wurde dem Richter klar.

Das Justizzentrum in Aachen: Wenig einladend sieht es von außen aus. Dort wurde gestern der Prozess um Kevin P. weiterverhandelt. P. erfreute sich einmal bester Kontakte zur Alemannia-Spitze. Bis mehr oder weniger zufällig sein Handy von der Polizei geknackt werden konnte.

Subjektiver Eindruck: Seltsamerweise wurde Backhaus so intensiv befragt, als sei er angeklagt, es war deutlich übertrieben. Man konnte denken: Geht es immer noch um P. und wie seine brutalen Schläge in der Antoniusstraße beurteilt werden müssen, oder worum geht es hier? Die Zeugenaussage musste 2 mal unterbrochen werden, weil das Gericht erklären musste, warum es ihm so bohrende Fragen stellt.

Das Gericht will klären, ob Kevin P. nach der Haft, die er absitzen muss, danach noch in Sicherheitsverwahrung muss. Die wird fällig, wenn ein Täter für die Allgemeinheit so gefährlich ist, dass er nicht mehr in Freiheit leben darf.

Vor Heiner Backhaus Erscheinen im Gerichtssaal hatte die Verlobte von P. schon ausgesagt. Sie sprach über ihre Beziehung, über seine alles beherrschende Drogensucht, sein soziales Engagement, das sie fortsetzt. Auch ihr hatte er das inkriminierte Video geschickt. Sie sei überzeugt gewesen: Er muss die Frauen in der Antoniusstraße beschützen.

Davor gab es schwarz/weiß Fotos und die Verlesung von Arztberichten. Man hörte nur noch Fraktur, Fraktur, Fraktur. – P. hat auf Köpfe, Hände, Kniescheiben eingedroschen, getreten, es war fürchterlich. Morgen geht es weiter (mit dem Prozess).

***

Dazu unbedingt lesen: Bericht in der Aachener Zeitung.

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Am Wahlabend ins Rathaus

Die Feinde der offenen Gesellschaft geben sich als ihre Verteidiger aus und raten uns, die AfD als gleichwertige Partei im politischen Spektrum zu behandeln.

Diejenigen, die am 6. Januar 2021 das Kapitol stürmen ließen, um die Zertifizierung der Präsidentschaftswahl mit Gewalt zu verhindern, geben uns Nachhilfe in Sachen Demokratie.

Und diejenigen, die der Presseagentur AP den Zutritt zu Pressekonferenzen im Weißen Haus verweigern (der Grund: sie wollen den Golf von Mexiko nicht Golf von Amerika nennen), belehren uns über Meinungsfreiheit.

Ja, hallo, gehts noch? – Unterdessen werden wir wählen und uns am Wahlabend im Foyer des Rathauses treffen. Dort wird Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen am Sonntag nach 18 Uhr die Ergebnisse aus den Wahllokalen sichten. Alle sind eingeladen, das Geschehen im Rathaus direkt mit zu verfolgen. Die Ergebnisse werden auf großen Monitoren angezeigt. Einlass ist ab 17.30 Uhr.

Alle Infos zur Bundestagswahl und am Sonntag nach 18 Uhr auch die Ergebnisse aus den Aachener Stimmbezirken gibt es unter aachen.de/bundestagswahl2025. Dort sind auch die Kontaktdaten der Ansprechpartner*innen zum Thema Wahlen in den Bezirksämtern aufgeführt.

Benachrichtigung weg?

Zur Urnenwahl am Sonntag sollte man die Wahlbenachrichtigung und den Personalausweis oder Reisepass mitnehmen. Gewählt werden kann grundsätzlich auch ohne die Wahlbenachrichtigung. Bei Fragen zum Thema Bundestagswahl helfen die Kolleg*innen im Bereich Wahlen Aachen-Mitte, Blücherplatz 43 in Aachen (Telefon 432-1600, Fax 432-1607, Mail wahlen@mail.aachen.de) und bei allen Bezirksämtern weiter.

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Kioske sonntags zu. Sind Automatenshops eine Alternative?

Es ist und bleibt rätselhaft, warum in Aachen jahrelang, ja wahrscheinlich jahrzehntelang die Büdchen, also die Kioske, die Getränke, Zigaretten und manchmal auch mehr verkaufen, warum die neuerdings sonntags geschlossen bleiben sollen. Denen geht jede Menge Umsatz flöten, z. B. wenn sie dem Aachener Partyvolk im Sommer – für den Weg nach Hause – nicht noch eine Flasche Bier verkaufen können, und zwar nachts um 1 Uhr, also Sonntagmorgens um 1 Uhr.

Die Kioske, die sich im Herbst und Winter über Wasser halten, weil sie im Sommer, sonntags, Getränke verkaufen, die werden alle pleite gehen. In Köln ist das alles noch möglich, warum in Aachen nicht mehr? Zum Glück regt sich Widerstand.

Was aber offen ist, das sind die Automaten-Shops. Einen gibt es in der Pontstraße 133, ein anderer ist am Theaterplatz. Deren Türen sind immer geöffnet – und zwar 24 Stunden am Tag – 7 Tage lang. Es sind Shops, die ohne Personal auskommen. Man kann dort alles aus Automaten rausziehen.

Den Kioskbetreibern in Aachen bricht man mittels schlechter Landesgesetze das Genick (finanziell), derartige Shops (s. oben) dürfen aber betrieben werden.

Es ist gewissermaßen unfair, die Automaten-Läden offen zu lassen und die Kioske nicht. Das Ladenöffnungsgesetz sollte geändert werden, es gibt dazu eine Initiative. Doch die Mühlen des Gesetzgebers mahlen langsam: Hoffentlich sind die vielen Aachener Kioske noch an Ort und Stelle, wenn das Gesetz neu aufgestellt wird.

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Befragung: Wieviel Digitalisierung wollt ihr?

Liebe Freundinnen und Freunde des digitalen Daseins, die Stadt Aachen bittet mal wieder um Beantwortung diverser Fragen. Und zwar wichtiger Fragen. Einige wurden hier zusammengestellt.

Wie wichtig ist es euch, dass es WLAN in öffentlichen Parks und dass es den flächendeckenden Glasfaserausbau gibt? Was haltet ihr davon, Behördengänge online abzuwickeln? Nix? Okay, dann beantwortet die Frage in diesem Sinne.

Was haltet ihr von einer Einführung eines Dokumenten-Managementsystems (DMS) zur digitalen Aktenführung? Wie wichtig ist euch ein medienbruchfreier und digitaler Verwaltungsprozess?

Und dass sich die Stadt Aachen in der Arbeitswelt und Unternehmenskultur digitaler ausrichtet, wäre euch das wichtig? Möchtet ihr gern digital an einer Sitzung der Fachausschüsse der Stadt teilzunehmen? Oder sogar an einer Sitzung des Rates?

Foto: Uralt-Wahlplakat zur Digitalisierung

Klar, das sind alles Themen, die spätestens seit 2010 geregelt sein müssten und noch länger im Gespräch sind. Aber leider ist es so, dass es viele Befragungen gibt, aber niemand mal endlich ins Machen kommt.

Weiter mit den Fragen, es sind 17 und hier sind nur einige erwähnt: Wie wichtig ist euch eine zentrale Beteiligungsplattform, die Umfragen, Diskussionen und Informationsbereitstellung zu Projekten ermöglicht? Wollt ihr virtuelle Museumsrundgänge und digitale Einlasskontrollen haben? Ist euch wichtig, dass die Wirtschaft in Zeiten des digitalen Wandels unterstützt wird, um sich anzupassen?

Und was ist mit der Digitalisierung in Schulen? Immer noch nicht perfekt?

Bürger*innenbeteiligung war und ist in Aachen wichtig, besonders seit die Grünen im Rat die größte Fraktion sind und Sibylle Keupen Oberbürgermeisterin ist. Ihr habt erneut die Möglichkeit, euch in die digitale Entwicklung der Stadt einzubringen.

Die Politik will, dass die Stadt Aachen partizipativer, inklusiver, nachhaltiger, wettbewerbsfähiger und somit noch attraktiver wird. Aachen lädt alle Einwohner*innen ein, sich an der Umfrage zu beteiligen und so die digitale Zukunft der Stadt aktiv mitzugestalten.

Foto: Symbolbild, besseres hatten wir gerade nicht.

Infos und Fragebogen

Weitere Informationen und der Fragebogen sind unter folgendem Link abrufbar https://beteiligung.nrw.de/k/1011925

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Stadtverwaltung verabschiedet sich von X (aka Twitter) und ihren 15.187 Followern

Die Stadt Aachen hat zwei zusätzliche Social-Media-Kanäle in ihr Portfolio aufgenommen. Sie ist jetzt u. a. auf Bluesky vertreten, wo sie aber erst 149 Follower hat. Parallel dazu verlässt die Stadt Aachen am Freitag, 14. Februar, die Plattform X von Elon Musk. Dort war sie immerhin seit 2009 mit aktuellen News zu finden. Auf X/Twitter folgen der Stadt noch 15.187 Follower, ganz schön viel. Hoffentlich gehen die alle mit rüber zu Bluesky, wo weit und breit kein Elon Musk rumtobt.

Mit dem Ausstieg aus X reagiert die Stadt auf die zunehmend kritische Entwicklung der Plattform und schließt sich Institutionen an, die X bereits verlassen oder dies angekündigt haben. Darunter sind mehr als 60 deutsche Hochschulen ebenso wie andere Kommunen, Ministerien und öffentliche Institutionen. Zuletzt sogar die Bundeswehr, die nur zweimal auf andere Twitterer reagierte aber zum Schluss meinte, ein guter Austausch sei auf X nicht mehr möglich. Die zwei Austausche müssen katastrophal gewesen sein.

Aachen stehe für Vielfalt und Demokratie, so schreibt die Stadtverwaltung. Eine Plattform, die von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes als „eine Art rechtsextreme Desinformations- und Propagandaplattform“ bezeichnet wird, sei mit diesen Werten nicht vereinbar.

Die Stadtverwaltung ist auf folgenden Social Media-Plattformen mit aktuellen Themen vertreten und freut sich dort auf den Austausch: Instagram (instagram.com/stadtaachen/), Facebook (facebook.com/unseraachen), Threads, Bluesky stadtaachen.bsky.social, und (warum auch immer) auf Mastodon.

Aktuelle Pressemitteilungen und zahlreiche städtische Themen und Informationen sind nach wie vor auf der Website www.aachen.de zu finden.

UPDATE: s. dazu den Kommentar, gute Anmerkung und Ergänzung.

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Wir diskutieren über Demokratie, Freiheit und Frieden

Während sich Trump und Putin unser schönes Europa neu aufteilen, wird in Aachen mal wieder zu einer Diskussionsrunde eingeladen. Motto: Demokratie, Freiheit und Frieden in Gefahr?

Die Projektgruppe „Platz für Demokratie“ der Bürgerstiftung Lebensraum Aachen lädt am Samstag, 22. Februar, zwischen 11 und 13 Uhr, zu einer Diskussionsrunde mit dem Titel „80 Jahre Befreiung vom Nationalsozialismus und Ende des Zweiten Weltkriegs in Aachen – Sind Demokratie, Freiheit und Frieden erneut in Gefahr?“ ein.

Die Veranstaltung findet im Forum M der Mayerschen Buchhandlung, Buchkremerstraße 1-7, statt und ist Teil der Reihe „Aachen 1944 und der Weg in die Demokratie“. Die Diskussionsrunde startet mit meinem Impulsreferat von Dr. Jürgen Linden, Vorsitzender des Karlspreis-Direktoriums. Anschließend folgen Talkrunden mit Lukas Benner, Armin Laschet, Ye-One Rhie und Prof. em Winfried Böttcher. Beiträge von Schüler*innen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums und der Käthe-Kollwitz-Schule, Musik von Heribert Leuchter sowie Inszenierungen des Theater K. ergänzen das Programm.

Bernd Mathieu moderiert den Austausch. Eine Anmeldung unter info@buergerstiftung-aachen.de ist erforderlich. Weitere Veranstaltungen der Reihe „Aachen 1944 und der Weg in die Demokratie“ gibt es im Internet unter www.aachen.de/aachen1944

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