Bewohnerparken: Höhere Gebühren ab 1. Mai

Ab dem 1. Mai erhebt die Stadt höhere Gebühren für neu ausgestellte und geänderte Bewohnerparkausweise. 

Die fällige Gebühr wird ab Anfang Mai nach der Fläche berechnet, die ein Kraftfahrzeug im Straßenraum belegt, also nach Länge und Breite. Für jeden belegten Quadratmeter wird eine Gebühr von 30 Euro fällig. Hinzu kommt eine Verwaltungsgebühr für den Antrag in Höhe von 15 Euro. Die Kosten orientieren sich zukünftig am wirtschaftlichen Wert der Parkflächen im öffentlichen Raum und an den Herstellungs- und Unterhaltungskosten für Parkplätze. 

Wer kann Ausweise beantragen?

Mit der neuen Verordnung und Gebührensatzung für das Bewohnerparken wird auch der Kreis der Personen vergrößert, der Bewohnerparkausweise in Aachen erhalten kann. Zum Berechtigtenkreis gehören alle Personen, die in einer Bewohnerparkzone in Aachen mit Haupt- oder Nebenwohnsitz gemeldet sind und dort auch wohnen. 

Die Antragsteller müssen Halter des angegebenen Kraftfahrzeugs sein oder dieses nachweislich dauerhaft nutzen. Somit können nun auch Auszubildende ohne zusätzliches ÖPNV-Abonnement, Auto-Abonnement-Nutzende und Zweitwohnsitzler*innen einen Bewohnerparkausweis beantragen, wenn sie nachweisen können, dass sie ihr Kraftfahrzeug dauerhaft nutzen. 

Der neue Ausweis kann online nun für drei, sechs oder zwölf Monate über das Serviceportal der Stadt Aachen beantragt werden. Falls Bürger*innen Unterstützung bei der Onlinebeantragung und bei der Anmeldung über BundID benötigen, steht das Servicecenter Call Aachen unter der Behördenrufnummer 115 zur Verfügung. Darüber hinaus kann der Bewohnerparkausweis persönlich im Bürger*innen-Service erworben werden.

Alle bereits ausgegebenen Bewohnerparkausweise bleiben bis zum Ende ihrer Laufzeit gültig. Eine Nachforderung von Gebühren auf Grundlage der neuen Gebührenrechnung wird es nicht geben. Bei einer Änderung des aktuell gültigen Bewohnerparkausweises ab 1. Mai 2025 greift aber die neue Regelung. Einen neuen Ausweis können Berechtigte frühestens einen Monat vor Ablauf des bisherigen Ausweises beantragen.

Mehr Infos hier: www.aachen.de/bewohnerparken

AachenNews erinnert sich: Im Parkhaus der Arkaden einen Pkw-Platz zu mieten, das kostet auch nicht mehr als 80 Euro im Monat.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Chaostag am Tivoli. Aber Hauptsache: Aachen gewinnt

Was für ein Chaostag auf dem Tivoli. Aachen gegen den SV Sandhaus, da mussten die 3 Punkte in Aachen bleiben.

Doch kaum kommen wir in die Nähe vom Tivoli wird klar: Es stimmt gewaltig was nicht, es gibt keinen Einlass, es gibt nur jede Menge Polizei. Eine Hundertschaft musste kommen um wen zur Räson zu bringen? Wir wissen es sogar jetzt noch nicht.*

Gegen wen oder was muss sich der Beamte in der Mitte so dermaßen schützen? Ziemlich übertrieben, die Montur.

Unterdessen schwitzen wir Fans (mit Kind und Kegel und Opa) an drei Seiten vom Stadion in der Sonne. Sehr ungesund. Eine Zumutung und schon fast ein Wunder, dass sich die Fans so geduldig verhalten. Man hört die übliche Musik, die den Beginn des Spiels einläutet und die Hymne. Dann nicht reinzukommen, das ist unvorstellbar traurig.

Es bewegte sich nichts. Innen sollen da Gert Kempf und Andreas Goertges den Fans (und besonders den Ultras) erklärt haben, dass der Anpfiff verschoben wird. Es habe einen Zwischenfall gegeben.
Es ging einfach nicht weiter, man suchte auf Facebook und in den Soz.Medien, was denn eigentlich los war. Allein: Es klärte sich nichts.

Mal hieß es, es sei zu wenig Sicherheitspersonal da, mal hieß es, es habe eine Schlägerei gegeben, dann wieder war der Zoll schuld, dass niemand rein durfte, dann hatte sich angeblich das Ordnungsamt quer gestellt, dann soll eine Polizistin geschlagen und verletzt worden sein. – Was für ein Tag!

Draußen hörte man innen Torjubel, und die Sicherheitskräfte ließen jetzt doch sehr zügig die Leute rein. Der Gegner hatte schon in den ersten Minuten ein Eigentor fabriziert. 1:0 für Aachen.

Von unseren Plätzen konnten wir wenig später mit Entsetzen erkennen: Der Schiedsrichter gab einen Elfmeter für Sandhausen, was gar kein Foul gewesen war. Aber: Elfmeterkiller bei der Arbeit, Aachens Torwart Elias Bördner hielt. Das Stadion tobte. Beim Stand von 2:1 ging es in die Pause.

Das Spiel endete 2: 1 für Aachen, Bördner wehrte in der 2. Halbzeit noch geradezu grandios einen gegnerischen Kopfball ab.

Endstand 2:1, in der 2. Halbzeit fiel kein Tor mehr. Sandhausen spielte teils so, als hätten sie sich mit dem Abstieg schon abgefunden. Nur in den letzten 10 Minuten des Spiels drehte die Mannschaft noch einmal richtig auf.
Gezählt wurde natürlich auch wieder.

Am Ende war alle Warterei vergessen, es zählte nur der Sieg. Der rückt die Mannschaft jetzt wieder ein gutes Stück aus dem Abstiegsbereich raus (Tabelle: Platz 11). Das machte alle froh, man konnte es den Spielern und dem Trainer, die nach dem Spiel immer noch den Kontakt zu den Fans und Ultras suchen, vom Gesicht ablesen.

*Unterdessen hat die Vereinsspitze eine Stellungnahme herausgebracht. Hier klicken. Einträgen bei Facebook ist zu entnehmen, dass die Not der Menschen, die mehrere Stunden in der sengenden Sonne standen, teils groß gewesen ist. Es soll zu Kreislaufzusammenbrüchen gekommen sein.

Resümee: Einen Verein zu führen ist schwer. Besonders, wenn der Verein mehrmals im Monat Großveranstaltungen mit über 26.000 Personen bewältigen muss. Ein umfangreiches Studium an einer Fachhochschule (Veranstaltungsmanagement) scheint erforderlich. Reibungslosigkeit funktioniert nicht von alleine.

Bei verspätetem Spielbeginn ist wahrscheinlich eine weitere DFB-Strafe fällig. Zusammen mit den hohen Strafen wegen Pyro und Becherwerfen ergibt sich eine Summe, für die man besser Personal einstellen würde.

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Es geht los: Waldbrand

Foto: Polizei Aachen

Die Polizei teilte am Samstag, 12. April, nachmittags mit:

„Aktuell ist die B266 ab Ortsausgang Kesternich in Fahrtrichtung Einruhr und ab dem Abzweig zur L106 gesperrt. Die Polizei bittet darum, den Bereich weiträumig zu umfahren.“

Für die Dauer der Löscharbeiten werde die Sperrung aufrechterhalten. Der Abschluss der Löscharbeiten war nachmittags nicht absehbar.

Der März 2025 war ein extrem trockener Monat, im April hat es bisher im Raum Aachen nicht geregnet. Es ist in Waldgebieten größte Vorsicht geboten und sollte durch menschliches Einwirken bei korrektem Verhalten eigentlich nicht zu Bänden kommen.

***

Kostenlos frisches Trinkwasser

Insgesamt gibt es mehrere öffentliche Trinkwasser-Stellen im Stadtgebiet. Neben dem neuen Standort in der Stadtbibliothek (Couvenstraße) finden sich weitere Trinkwasserspender in folgenden städtischen Verwaltungsgebäuden (zu den jeweiligen Öffnungszeiten):

·          Verwaltungsgebäude Katschhof (Johannes-Paul-II.-Straße 1) 

·          Verwaltungsgebäude Lagerhausstraße 20 

·          Verwaltungsgebäude Hackländerstraße 1 

·          Verwaltungsgebäude Mozartstraße 2-10

Schon seit längerer Zeit bietet die Stadt vier netzgebundene Trinkwasserbrunnen im öffentlichen Raum an. Sie sind rund um die Uhr verfügbar. Die Brunnen mit sauberem Trinkwasser finden Menschen an folgenden Orten:

·          Münsterplatz (der sogenannte Möschebrunnen) 

·          Heinrich-Holland-Straße in Aachen-Nord 

·          Alexanderstraße am Hotmannspiefbrunnen 

·          Eingang vom Elisengarten in der Ursulinerstraße.

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Nicht mehr auszuhalten: Betreuungs-Krise in den Kitas

Ein Treffen, das es so auch noch nicht gegeben hat, fand jetzt in der Maria Montessori Gesamtschule statt. Die Personalnot in den Kitas war schuld daran. Eingeladen hatten 14 Träger von Kindertageseinrichtungen, die in Summe über 100 Kitas in der Stadt repräsentieren. Einzelne Eltern sowie Vertreter*innen von etwa 70 Elternbeiräten nahmen teil.

Die Träger würden gern viel mehr Erzieher*innen einstellen, doch die gibt es nicht. Es gibt einfach kein Fachpersonal mehr, obwohl so viel ausgebildet wird wie noch nie.

Thema war also die miserable Personalsituation in den Kitas. Diskutiert wurde, wie Personalmangel, Ausfallzeiten und Einschränkungen der Betreuungsumfänge zusammenhängen. Alles sei kein Aachener, sondern ein landesweites, strukturelles Problem, das die Träger von Kindertageseinrichtungen unter den gesetzlichen Rahmenbedingungen aktuell schlichtweg nicht lösen können. Es leidet das Kita-Personal, es verzweifeln die Eltern und es wirkt verstörend auf die Kinder.

Beim Treffen von Eltern und Kita-Trägern war sogar von einer „Wutwelle“ die Rede, die sich wegen der schwierigen Personalsituation gerade aufbaut. Foto: Studierendenwerk Aachen/Carmen Reiß-Frings

Die Träger versuchten zu erklären, wie es zu der Betreuungs-Krise kommen konnte und was diese Krise tatsächlich für Träger, Kitas, Politik, Familien und besonders für die Kinder bedeute. „Das chancengerechte Aufwachsen für die Kinder wird damit eingeschränkt“ war eine der Aussagen, die dabei immer wieder geäußert wurde.

Die Eltern hatten zahlreiche Fragen an die Vortragenden. In vielen Aussagen kam die Frustration, die Wut und manchmal auch die Verzweiflung der Eltern zum Ausdruck, mit einer nicht gesicherten Kinderbetreuung den Alltag und die Vereinbarung von Familie und Beruf gestalten zu müssen. Es wurden zahlreiche kreative Vorschläge geäußert, wie innerhalb und außerhalb der gesetzlichen Rahmenbedingungen eine Unterstützung durch Eltern in den Kitas aussehen könnte.

Vertreter des Jugendamtselternbeirats warben darum, dass sich Eltern bei Demonstrationen mehr engagieren. Eltern müssten als Interessensvertretung in Richtung Landespolitik öfter und deutlicher auf die schlimme und unhaltbare Situation der Familien hinweisen. Es sollten die Eltern gesetzliche Änderungen und Verbesserungen einfordern. Außerdem wurde appelliert, man möge in dieser Krise nicht vergessen, wertschätzend miteinander umzugehen. Das Personal in den Kitas ist tatsächlich am allerwenigsten schuld an der schwierigen Lage.

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Freiwillige sammeln 8,3 Tonnen Wilden Müll

Matratzen und alte Reifen, Holzpaneele, insbesondere aber Zigarettenkippen und Plastikverpackungen seien unter den Funden gewesen, schreibt die Verwaltung. Das ganze Zeug wurde während des 11. Aachener Frühjahrsputzes von fleißigen Menschen zusammengetragen.

4.650 Aachener*innen – darunter Familien, Vereine und Gruppen aus Unternehmen, sowie zahlreiche Kinder und Jugendliche – waren in der vergangenen Woche im Stadtgebiet unterwegs, um wilden Müll zu sammeln.

Foto: AachenNews Archiv

Insgesamt 8,3 Tonnen kamen so in den sechs Tagen zusammen. „Wir freuen uns, dass die Gemeinschaftsaktion wieder so gut angenommen wurde“, sagt Manuela Wolf vom Team Entsorgungsmanagement des Aachener Stadtbetriebs.

Wichtiger Hinweis:

Privatpersonen, Vereine, Kitas und Schulen, die ehrenamtlich Abfall sammeln und sich gemeinsam mit dem Aachener Stadtbetrieb für ein sauberes Aachen einsetzen wollen, können das ganzjährig tun: Der Stadtbetrieb unterstützt private Müllsammelaktionen. Er stellt analog zum Frühjahrsputz Abfallsäcke und Handschuhe bereit. Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung sind auf aachener-stadtbetrieb.de zusammengefasst.

Mit Infos von Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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In Forst: Morgen geht es um den Spielplatz Trierer Straße

In Aachen soll ein weiterer Spielplatz wieder in Schuss gebracht werden. Und wie immer sind Kinder, Jugendliche und Anwohner*innen eingeladen, sich aktiv an der Planung zu beteiligen. Welche Spielgeräte sind erwünscht? Gibt es Sonderwünsche? Wie soll der Spielplatz aussehen?

Die Stadtverwaltung hat 2024/25 schon mehrere Spielplätze auf ihre Frequenz hin untersucht und danach neu- oder umgestaltet. Erinnert sei nur an den Spielplatz in der Beverstraße (s. Foto unten). Was da für Kinder entstanden ist, kann sich sehen lassen. Stets gab es eine Beteiligung und später eine Art Neueröffnung, sehr zur Freude der Kinder im jeweiligen Quartier.

Am morgigen Freitag, 11. April, sind alle Interessierten um 15 Uhr zum Spielplatz Trierer Straße 97 eingeladen, um dort ihre Wünsche, Ideen und Anregungen zu äußern. Also: Jetzt dabei sein und aktiv den Spielplatz „um die Ecke“ mitgestalten.

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Beim Info-Abend: Viel Zuspruch für das Haus der Neugier

Ein Abend im Ballsaal des Alten Kurhauses: Die Planer*innen waren optimistisch, rund 300 Gäste im Zuschauerraum beteiligten sich an einer spannenden Diskussion. Das alte Horten-Kaufhaus soll tatsächlich ein Haus der Neugier werden.

Es ist mit einer Summe in Höhe von 100 Millionen Euro das gewichtigste Bauprojekt im Aachen der Nachkriegsgeschichte. Die gut besuchte Info-Veranstaltung stellte das Kaufhaus Horten (Lust for Life) dar als Verbindung von Volkshochschule (VHS) und Stadtbibliothek. Es werde „keine Trennlinie im neuen Haus geben“, versicherte VHS-Chefin Beate Blüggel.

Das Haus der Neugier soll 2028 fertig sein (ein ehrgeiziger Plan). Theater K. und die Zirkus-Gruppe Crumble Club lockerten mit Ausschnitten aus ihrer Produktion „Schluss!Verkauf“ beim Info-Abend die sachlichen Beiträge auf.

Vertrag steht vor der Unterzeichnung

Nicht nur das Haus der Neugier entsteht. Im frei werdenden Bushof soll es zukünftig bezahlbaren Wohnraum geben. Das umfangreiche Vertragswerk zum Haus der Neugier ist übrigens schon vorbereitet und wird bald unterzeichnet, versicherte Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen.

Beim Info-Abend kamen alle zu Wort: darunter die Beigeordneten Frauke Burgdorff, Heiko Thomas und Kulturdezernent Heinrich Brötz. Je weiter der von Journalistin Gisela Steinhauer moderierte Abend fortschreitet, umso mehr hatte man Lust, die Fenster des Saals zu öffnen und das noch traurige Gebäude endlich zu beleben. Rebellion im Publikum gab es nicht, im Gegenteil. Neben den praxisorientierten Fragen hörte man immer wieder hoffnungsvolles Lob. Auch die Vorsitzenden sämtlicher Ratsfraktionen wurden mit ermutigenden Kommentaren per Video eingespielt.

Dirk Lange, Mitglied im Team des Architekturbüros Kadawittfeld, führte anhand von Planungszeichnungen Ebene für Ebene durch das Haus – Sprach-Feld (Literatur, Kommunikation, Sprachen, Interkulturelles), Arbeits-Feld (Co-Working, IT-Plätze), Spiel-Feld (Kunst Musik, Kreativität, Angebote für Kinder und Jugendliche), Streit-Feld (Debatten, Open-Space, Politik, Film), Lebens-Feld (Ernährung, Sport, Klima, Gesundheit) und Frei-Feld (Ankommen, Forum, Café). 4 Aufzüge und zahlreiche Eingänge von allen Seiten wird es geben, und es wird nachhaltig geplant. So lässt sich das 45 Grad heiße Wasser der Rosenquelle zum Heizen nutzen.

Die Rolltreppe ist Vergangenheit und längst einer Art Zick-Zack-Treppe gewichen, die aufwärts führt. Die Veranstaltung von Anfang April wurde aufgezeichnet und ist abrufbar: www.youtube.com/watch?v=0lPapfWeh9E Die Internetseite www.hausderneugier.de gibt Einblick in die Machbarkeitsstudie und den Ratsbeschluss. Sie wird kontinuierlich über die Planungs- und Baufortschritte informieren.

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211 neue Bäume gepflanzt. Auch die Regionalsorte Münsterbirne ist dabei.

Es gibt eine gute Nachricht: 211 Bäume wurden auf städtischen Friedhöfen gepflanzt. Eine prima Sache ist das. Besonders die in der Meldung erwähnte Artenvielfalt und dabei gerade die Pflanzung der Regionalsorte Münsterbirne (nur im Großraum Aachen heimisch) erfreut.

„Zahlreiche Aachener Friedhofsflächen haben parkähnlichen Charakter“, weiß das Amt für Öffentlichkeitsarbeit der Stadtverwaltung. Bestattungsflächen und naturnahe Freiflächen grenzen auf Friedhöfen regelmäßig aneinander. Diese freien Flächen der innerstädtischen Friedhöfe zur ruhigen Erholung zu nutzen und das ökologische Potenzial zu stärken, das sei Ziel des Friedhofsentwicklungskonzeptes, das der Aachener Stadtbetrieb seit Jahren vorantreibt.

Es wurden auf den Friedhöfen Hüls, Forst sowie Westfriedhof I und II insgesamt 211 Laubbäume gepflanzt. „Bei der Baumartenwahl haben wir vorwiegend heimische und klimaresistenter Arten gewählt“, erklärte Susanne Arnold, die das Projekt im Aachener Stadtbetrieb betreut. Es wurden insgesamt 30 verschiedene Baumarten gepflanzt, auch für Obstbäume wie die Münsterbirne, Ontarioapfel und ‚Schöner aus Boskoop‚ seien in den äußeren Randbereichen des Friedhof Hüls Standplätze gefunden worden.

Die neuen Pflanzungen sind zu 90 Prozent gefördert worden vom zuständigen Bundesamt im Rahmen des Förderprojektes „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“. 

Im Laufe der nächsten beiden Jahre sind auf den acht innerstädtischen Friedhöfen weitere Umgestaltungen geplant: Sitzbänke werden neu aufgestellt, Sträucher gepflanzt, Wiesen angelegt und dort, wo es möglich ist, Flächen von nicht mehr benötigten Wegen entsiegelt.

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Burtscheid: Hauptschule ist jetzt eine Grundschule

„Manchmal ist ein Ende auch die große Chance für einen neuen Anfang, wie im Fall der Gemeinschaftshauptschule Burtscheid und der Gemeinschaftsgrundschule Michaelsbergstraße“, so teilt das städtische Presseamt mit. Als die Hauptschule an der Malmedyer Straße auslaufend geschlossen wurde, habe sich für die Grundschule oberhalb des Kurgartens in Burtscheid die Chance ergeben, die dort herrschende Raumnot zu beenden.

Die Grundschule zog im Oktober 2024 in das komplett umgebaute Gebäude der ehemaligen Hauptschule und ist seitdem die GGS Malmedyer Straße. Jetzt wurde die Schule offiziell eingeweiht.

So präsentiert sich die Schule zur Malmedyer Straße hin. Foto: Stadt Aachen/Andreas Schmitter

Nach einem Rundgang zeigte sich Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen begeistert von der grundlegend sanierten Schule: „Das ist eine der wichtigsten Aufgaben, die unsere Stadt hat: Wir müssen immer wieder in unsere Schulgebäude investieren, damit sie dauerhaft ein guter Ort zum Aufwachsen, Lernen und Glücklichsein sind.“

Rund dreieinhalb Jahre hat es gedauert vom ersten Planungsbeschluss im März 2021 über den Baubeschluss im Dezember 2022, die Baugenehmigung im Mai 2023 bis zum Umzug im Oktober 2024. Und das Gebäude sei dabei ganz grundlegend „angepackt“ und nicht nur „pinselsaniert“ worden, wie zunächst geplant. Denn an vielen Stellen seien „Sanierungsfälle“ erst beim genauen Hinschauen zum Vorschein gekommen.

So habe sich mitten unter dem Schulhof ein großer Hohlraum aufgetan, als man dort einen neuen Spielbereich bauen wollte. Dieser musste erst einmal aufwendig mit Beton verfüllt werden. Eine knifflige Aufgabe, weil der große Betonmischer nicht durch die enge, steile Zufahrt auf den Schulhof kam. Aber auch in Wänden oder Räumen habe es „Überraschungen“ gegeben, die teils ungeplant saniert werden mussten.

Für die Sanierung der 4.761 Quadratmeter Bruttoraumfläche, 3.640 Quadratmeter Nettoraumfläche und 2.580 Quadratmeter Nutzfläche wurden rund 2,47 Millionen Euro investiert. Die Kosten für die Ausstattung der Räume, des Schulhofs, der Aula, der Transportkosten beim Umzug und für den digitalen Ausbau lagen bei rund 474.000 Euro, die Kosten für die Baumaßnahmen bei ungefähr 1,97 Millionen Euro.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

Bitte auch diese Seite beachten. https://margretvallot.org

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Die Arminia gewinnt, Alemannia verliert

Eindrucksvoll, was die Fans der Arminia gestern im Stadion der Alemannia veranstalteten. Auswärts! Was für ein Support, das ist tatsächlich einmalig! Gut, ein paar wenige Sitze haben die Gäste im Rausch der Begeisterung zerstört. Nicht gut.

31.400 (dabei über 3000 aus Bielfeld) sollen im Stadion gewesen sein, die Stimmung war aufgeladen wie noch nie.

So ein Support! Und: „Eure Namen für die Ewigkeit!“ steht da.

Um es kurz zu machen: Aachen ist zumindest in der 1. Halbzeit klar überlegen, verliert aber (0:1), unser Torwart Jan Olschowsky kassiert in der 60. Minute eine Rote Karte, angeblich auch noch verdient, und ist bei den nächsten Spielen nicht dabei. Traurig, traurig. Die Aachener Spieler kämpfen wie die Löwen, schonen sich nicht eine Sekunde, Motto: alles für den Klassenerhalt.

Allein, für einen Sieg gegen DFB-Pokalfinalist Bielefeld hat es nicht gereicht.

Absolut überflüssig: Auf einer Tribüne (S6) kam es zu einer Schlägerei. 4 Männer hatten sich in der extrem spannenden Schlussphase des Spiels breitschultrig so hingestellt, dass die dahinter Sitzenden quasi nichts mehr sehen konnten. Das war unfair, die Sitzenden gerieten außer sich und dermaßen in Rage, warfen halbvolle Bierbecher. Tja, es kam, was leider kein Sicherheitspersonal verhindert hat, und was man auf diesem Teil der Tribüne auch nie für möglich gehalten hätte, eine Schlägerei. Sicherheitskräfte stürmten herbei, desgleichen die Polizei. Aber da war das Spiel abgepfiffen, die Schlägerei vorbei.

Kommentar: Die Mannschaft tritt im Spiel tatsächlich hervorragend auf, kraftvoll, topfit, unermüdlich am kämpfen, und es gibt quasi nichts auszusetzen. Die Alemannia hat immer mehrere riesige Torchancen, aber es fällt kein Tor. Sie hatten auch gegen Bielefeld in der 1. Halbzeit ein Tor mehr als verdient. Die Trainer der gegnerischen Mannschaft betonen das ausdrücklich regelmäßig bei den Pressekonferenzen nach dem Spiel, sie seien beeindruckt und Aachen werde es mit Sicherheit schaffen, in der 3. Liga zu bleiben. Tja. Man kann es schon nicht mehr hören, dieses Lob.

Kann es sein, dass die Mannschaft den Sieg so unbedingt will, dass man – quasi überengagiert – nervös vor dem Tor ist? Zu nervös, zu angespannt, nicht cool genug? Wir wissen es nicht, werden weiter berichten.

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