Schnell und unbürokratisch: Unterstützung via Zukunftsfonds ist möglich

Wenn du kein Geld hast, dein Kind aber trotzdem an einer Klassenfahrt teilnehmen soll. Wenn du kein Geld hat und eine Baby-Erstausstattung brauchst. Wenn man zu Hause ausziehen will/muss und kein Geld für die ersten Möbel hat. Wenn du kein Geld für ein Musikinstrument für deinen Jungen/dein Mädchen hast usw. – dann kann man Geld aus dem städtischen Zukunftsfonds bekommen.

Es ist 2024 in dem Fonds einiges Geld liegengeblieben. „Derzeit“, also Mitte November 2024, „stehen noch 46.244,00 Euro für diverse Einzelanträge zur Verfügung.“ Das teilt die Verwaltung (Jugendamt) in einer Vorlage mit.

Anscheinend ist der Fonds nicht sonderlich bekannt, zumindest nicht denen, die ihn brauchen. Der Verwaltung im Jugendamt ist er allerdings bekannt und die finden ihn sogar auf der Seite der Stadt Aachen (Aachen.de). Wir hingegen finden ihn da nicht. Wie merkwürdig. Infos zu dem Fonds gibt es hier. Möglich ist, dass die Anträge für Berechtigte zu kompliziert sind. „Nicht niederschwellig“ sagt man dann.

Die Grünen wollen den Fonds ausweiten. Zum Beispiel sollen nicht nur Schulkinder, auch Kita-Kinder zwecks Unterstützung infrage kommen s. hier

Vorausgesetzt alle Links funktionieren: Hier steht, was in der Vorlage des Kinder- und Jugendausschuss diskutiert wurde.

Veröffentlicht unter Uncategorized | 1 Kommentar

Aachen sucht Wahlhelfer*innen 

Es sieht sehr danach aus, als gäbe es am Sonntag, 23. Februar, die nächste Bundestagswahl. 100prozentig sicher ist es noch nicht, aber so gut wie.

Olaf Scholz (SPD) meint seiner Natur gemäß, es gäbe im ganzen Erdenrund niemand besseren als ihn, sein SPD-Kollege Boris Pistorius (beliebtester Politiker in Deutschland) ziert sich noch, Robert Habeck von den Grünen will auch antreten, sogar Lindner (FDP) hält sich für wählbar und diverses anderes politisches Spitzenpersonal ebenfalls. Für die CDU setzt Friedrich Merz (der Senior unter den Kandidaten) alles auf eine Karte. Wahrscheinlich wird am Ende noch die ewig schlecht gelaunte Alice Weidel (AfD) auf dem Wahlzettel stehen.

Wir wissen es nicht, planen aber schon mal reichlich Platz für die gewohnt freundliche Berichterstattung ein. Es plant in diesen Tagen auch das Aachener Wahlamt. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Unter anderem prüfen die Mitarbeiter*innen schon mal, ob trotz Karneval alle Wahllokale zur Verfügung stehen, sie bestellen notwendige Materialien (Papier), haben die Parteien zur Bildung des Wahlausschusses angeschrieben und – das ist in jeder Lebenslage gut – haben Kontakt zum IT-Dienstleister aufgenommen.

Foto: AachenNews Archiv

Zusätzlich sind viele helfende Hände nötig. Allein die Stadt Aachen sucht rund 2.300 Wahlhelfer*innen für die Urnen- und Briefwahllokale.

Alle wahlberechtigten Bürger*innen können vom Grundsatz her auch Wahlhelfer*in werden und sich so ehrenamtlich engagieren. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Sorgfältiges Arbeiten wird allerdings vorausgesetzt. Es gibt Schulungen, in denen Abläufe des Wahltages erklärt und Fragen beantwortet werden.

Bei Fragen hilft der Bereich Wahlen am Blücherplatz 43 oder telefonisch unter 0241-432 1625 bzw. per Mail unter wahlhilfe@mail.aachen.de. Infos unter www.aachen.de/wahlhilfe.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Bei Fahrrad-Dieben klickten die Handschellen

Dank eines GPS-Trackers wurde die Polizei mal wieder auf einen Fahrraddiebstahl aufmerksam. Sie wurde in einer Wohnung vorstellig, wo sich ein gestohlene Fahrrad befinden sollte.

Die Polizei teilt mit, bei der Durchsuchung dieser Wohnung am Montagmorgen hätte sie neben zwei Pedelecs, die als gestohlen gemeldet waren, einen entwendeten E-Scooter, weiteres Diebesgut sowie eine große Bargeldsumme gefunden. Vor Ort hätten sich außerdem Hinweise darauf ergeben, dass der Wohnungsinhaber, ein 43-jähriger Mann aus Aachen, einen Komplizen hat.

Dieser Komplize, ein 39-jähriger Mann aus Aachen, soll nach derzeitigem Ermittlungsstand auch mindestens ein Fahrrad gestohlen haben. Auch in den Räumlichkeiten des Komplizen konnten zwei gestohlene Pedelecs und eine größere Bargeldsumme gefunden werden.

Beide Männer wurden vorläufig festgenommen und sitzen nun in Untersuchungshaft, der 43-Jährige wegen Hehlerei und Fahrraddiebstahls, der 39-Jährige wegen Fahrraddiebstahls. (kg)

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Eltern in Aachen: Herausforderungen durch Kita-Notstand

Die Situation in den Aachener Kitas war mal wieder Thema im zuständigen politischen Gremium der Stadt Aachen. Vor der Sitzung machten zunächst Erzieherinnen und Gewerkschaftsvertreter*innen auf die Kita-Krise aufmerksam. Die Vorsitzende des Ausschuss, Hilde Scheidt (Grüne), nahm sich Zeit, mit diesen Personen zu reden.

Auf dem Flur vom Jugendamt: Hilde Scheidt (rechts) im Gespräch mit Personen, die den Kita-Notstand anprangerten.

Die Lage ist schwierig und wird nicht besser, sondern schlimmer. Verwaltung und Politik haben schon viele Stunden Arbeit investiert, doch der Malaise ist nicht beizukommen. Es gibt einfach zu wenig Erzieher*innen und das „Aachener Modell“, das man sich ausgedacht hatte, war zu teuer und wurde vom Ministerium gewissermaßen nicht unterstützt.

Ein gar nicht so schlechtes Gehalt, garantierte Übernahme nach einer Einarbeitungszeit, viele neue Ausbildungsplätze an Fachhochschulen und größtmögliches Entgegenkommen des Arbeitgebers – all das produziert nicht die Masse an Erzieher*innen, die in Aachen gebraucht wird. Es gibt zu oft Notbetreuung. Die Familien müssen mit reduzierter Betreuung auskommen. Das ist eine Herausforderung bei Berufstätigkeit beider Eltern.

Foto: „Hilfe!?“ und „Am Ende“ stand auf Luftballons, mit denen auf Probleme in den Kitas hingewiesen wurde.

Da müssen Verwandte eingespannt oder Babysitter angeheuert werden oder Nachbarinnen helfen aus. Alles suboptimal.

Die Fraktion „Die Zukunft“ hatte einen Antrag eingereicht, dergestalt, dass die von fehlender Betreuung am meisten betroffenen Eltern einen Teil ihrer Gebühren (als Entschädigung von der Stadt) zurückbezahlt bekommen. Der Antrag war Anlass, im Ausschuss erneut die schwierige Lage der Familien umfassend zu beleuchten.

Eine Erstattung von Gebühren ist allerdings mit hohen rechtlichen Hürden verbunden. Es muss dazu eine Satzungsänderung in die Wege geleitet werden, eine komplizierte Angelegenheit. Außerdem, so wurde im Laufe der Diskussion über die Situation der Familien klar, decken die Kita-Gebühren nur zu einem ganz minimalen Teil die Kosten, die der Stadt durch eine Kita entstehen. Noch konnte keine finanzielle Entschädigung erreicht werden, doch das Thema ist auf dem Tisch und wird dem Ausschuss und der Stadt erhalten bleiben.

ZUM WEITERLESEN: Betreuung statt Bildung. https://www.aachener-zeitung.de/region-nrw/land-plant-lockerung-fuer-kitas-–-in-der-not-soll-der-betrieb-mit-hilfskraeften-laufen/27188584.html

In Häusern mit bis zu 60 Kindern soll – für maximal 6 Wochen – nur noch eine sozialpädagogische Fachkraft da sein – also beispielsweise eine normale Erzieherin.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Plötzlich sehen wir an St. Bonifatius: Da ist Platz für einen großen Garten

Ganz klein wirkte der Raum rund um die Kirche St. Bonifatius in der Mataréstraße. Bis die Stadtverwaltung auf Wunsch vieler Anwohner (im Rahmen des ISEK-Projekts) die Arbeiter rausschickte. Die haben heute Nägel mit Köpfen gemacht. Und was sieht man? Jede Menge Platz für einen Garten, den die Anwohner selbst anlegen könnten. Die Chancen stehen gut.

Die Kirche St. Bonifatius ist ein Juwel der Baukunst. Jetzt wurde auch offensichtlich, wie groß insgesamt das Gelände ist, das zur Kirche gehört.

Mindestens 12 hohe Bäume, allem Anschein nach gesund, gibt es auf dem Areal. Man kann nur hoffen, dass die stehen bleiben. Gerade Unterforst hat wenig Grünfläche, fast gar keine Gärten und wenig Bäume.

Auf einem handtuchschmalen Stück hat sich die Montessori Grundschule einen Schulgarten angelegt. Die Kinder können sich vielleicht auf dem jetzt freigeschnittenen Gelände ausbreiten. Es bleibt da für andere immer noch genug Platz.

Viel Gestrüpp und jede Menge Müll – alles in allem fast 2 Meter hoch – wurden entfernt.
Hier lässt sich was aufbauen und einrichten. Spielgeräte, Bänke zum Sitzen im Sommer, Gemüse Anbau oder Blumen, eine Wiese zum Liegen. Für alles ist plötzlich Platz.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

So könnte die Trierer Straße schließlich auch aussehen . . .

. . . aber so sieht sie nicht aus, auch wenn die Leute vom Verein „Mobile Vernunft“ sich das wahrscheinlich wünschen würden, wir wissen es nicht.

Da können wir doch froh sein, dass die Trierer Straße „nur“ so aussieht:

Die Trierer Straße, wenn nicht gerade eine Baustelle eingerichtet ist. Foto: AachenNews Archiv

Die Trierer Straße ist eine Ein-und Ausfallstraße, davon hat Aachen mehrere, und die könnte man durchaus etwas menschenfreundlicher (schmaler) gestalten. Genau das ist es, was die „Mobile Vernunftverhindern will. Einfallstraßen müssen „leistungsfähig“ (d.h. vierspurig) bleiben, schreiben die, bzw. dürfen nicht zugunsten von Rädern, Fußgänger*innen, Bussen schmaler werden. Das steht bei den Forderungen des Vereins an 1. Stelle.

Darüber klärten uns die Medien dieser Tag auf: „Die Trierer Straße in Aachen führt die Liste der gefährlichsten Straßen in Deutschland an. 2023 ereigneten sich hier insgesamt 63 Unfälle, davon elf mit Schwerverletzten. Zum Vergleich: In der Kieler Straße in Hamburg, die bis dahin die Statistik angeführt hatte, waren es im Vorjahr zehn Unfälle weniger. (s. t-online)

Hier hat der WDR anschaulich berichtet in Bild und Ton. Es kommt ebenfalls ein sachverständiger Verkehrs- und Mobilitätsexperte aus Köln zu Wort.

Kreisverkehre halten wir bei AachenNews für die Lösung. Auf dem 4 Kilometer langen Stück Trierer Straße (bis Brand) müsste es mindesten 4 Kreisverkehre geben, dann hätte man die Situation entschärft. Vor der Kommunalwahl im September 2025 wird sich an der Situation bestimmt nichts ändern. Und nach der Kommunalwahl? Je nach Ausgang der Wahl erst recht nicht.

Veröffentlicht unter Uncategorized | 1 Kommentar

März 2015 (!), Protest gegen Putin auf dem Marktplatz in Aachen.

Anfang 2015 wird in Moskau der oppositionelle Politiker Boris Nemtsov erschossen. Die Länder Osteuropas nehmen das zum Anlass, vor einem aggressiven Russland zu warnen, vor Putin und seinen Absichten insbesondere.

Prangerten auf dem Aachener Markt die Ermordung (in Moskau auf einer Brücke ) des Putin-Kritikers Boris Nemtsov an und sehen eine Verbindung zu Putin, von dem sie weitere Morde erwarten. Das war im März 2015. Foto: AachenNews Archiv

Die führenden deutschen Sozialdemokraten sind dick mit Putin und diversen russischen Spitzenpolitikern befreundet und wollen es auf jeden Fall auch bleiben. Sie machen die größten Fehler, Frank-Walter Steinmeier ist jetzt seit 2017 Bundespräsident. Die Unverfrorenheit von diesem Mann ist nahezu unerträglich.

In Aachen gibt es im März 2015 einen Protest. Auf dem Wanted-Plakat steht, was Putin vorgeworfen wird:

Verfolgung und Unterdrückung von Minderheiten im eigenen Land,

Ermordung politischer Gegner,

Entführung von EU-Bürgern von EU-Staatsgebiet,

Planung und Durchführung von Angriffskriegen gegen souveräne Nachbarstaaten,

Annexion von Landesteilen souveräner Nachbarstaaten.

Und wenn man führenden Sozialdemokraten heute sagt: Der Krieg Russlands gegen die Ukraine ist keine begrenzte Sache, die man befrieden kann, indem einfach beide Seiten aufhören zu kämpfen, dann sehen die das gänzlich anders. Sie erkennen immer noch nicht, worum es wirklich geht.

Sie ignorieren im Grunde immer noch die Warnungen der Polen, der Balten, überhaupt der Länder Osteuropas und vieler Militärsachverständiger in Deutschland. Tja, sie kapieren es nicht, da kann man nichts machen.

***

Ein Beispiel: Erdgasspeicher komplett nach Russland verkauft, direkt nach der Annexion der Krim.

Veröffentlicht unter Uncategorized | 1 Kommentar

Aushang im Schaufenster eines Aachener Bestattungsunternehmers in der Wilhelmstraße

Vür spreiche ouch Platt. – Bravo, wir konnten alles gut verstehen.

Damit Aachens Fahrradfahrer*innen noch möglichst lange die Dienste des Bestattungsunternehmens nicht in Anspruch nehmen müssen, hat die Politik entschieden und die Verwaltung hat es realisiert: Poller aufgestellt und einen Radweg gebildet. Danke für so viel Fürsorge für Menschen, die aufs Auto verzichten und deshalb beim Fahren keine schützende Blechhülle um sich rum haben.

In der Monheimsallee.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Baumhasser legen Flatterulme nieder

Einen Baumfrevel im Westpark hat Aachens Baumschützer Hans Falk jüngst entdeckt. Nach Rücksprache mit dem Stadtbetrieb erfuhr er, dass auch dieser davon ausgeht, dass wohl Vandalismus vorliegt.

Die mit grober Axt gefällte Flatterulme lag auf der Wiese und wurde zügig vom Stadtbetrieb entfernt. Es soll bereits Strafanzeige gestellt worden sein.

Seit April 2019 schön gewachsen, jetzt wurde sie abgehackt: die Flatterulme. Foto: Hans Falk

Falk teilt mit: „Ob das eine gezielte Tat gegen unsere Baumpflanzaktion von Flatterulmen des Aachener Baumschutzbundes in Kooperation mit Stadtbetrieb, NABU, Ökologie-Zentrum und Stadtoasen zum Tag des Baumes am 25. 4. 2019 war, ist spekulativ.“ Möglich ist alles.

Während aktuell einerseits zur Gemeinschaftsaktion „Liebesbaumallee“ aufgerufen wird, führen kriminelle Baumfäller parallel Hassaktionen durch. Es sei schon erschreckend und frustrierend „wie durch gesellschaftliche Polarisation solche Auswüchse entstehen und auf welch niedrigem Niveau ökologisches Bewusstsein entwickelt ist“, bedauert Falk.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Schokoladen-Hype in Aachen. Aber: Auch Fisch ist begehrt.

Heute kurz nach 9 Uhr morgens standen sie schon in der Krämerstraße – die Fans der neuen Schokolade.

Ab 10 Uhr gab es in Aachen in der Lindt-Filiale am Dom, Krämerstraße 20-34, die neue Dubai-Schokolade. Man musste früh aufstehen, die Tafeln sind heiß begehrt und teuer. Im Netz werden sie schon für etwa 150 Euro pro Stück gehandelt. Der Preis steigt zur Zeit weiter.

Aachen ist zwar eine Schoko-Stadt (seit den Zeiten der Trumpf-Schokolade und Schoko-Unternehmer Peter Ludwig). Aber eine Art Run auf Schokolade hat man hier noch nicht gesehen. Foto: Alexandra Radermacher

50 Tafeln sollen für Aachen zur Verfügung gestanden haben, wie eine gewöhnlich gut informierte Person (auf Facebook) berichtete. Mindestens 100 Menschen haben angestanden. Da war längst nicht für jeden ein Stückchen Schokolade dabei. Die neue Dubai-Schokolade soll übrigens nach Pistazien schmecken. Hier seht ihr sie. Die örtliche Presse berichtet ausführlich.

In eine ganz ähnliche Schlange haben sich andere Feinschmecker eingereiht. Der Markt ist gänzlich an den Elisenbrunnen umgezogen. Er wird jetzt – wie es die Kundschaft und die Beschicker seit Jahren fordern – nur noch am Elisenbrunnen stattfinden. Es hatte sich Dienstag eine lange Schlange aufgestellt, um frischen Fisch zu kaufen.

Erfreut sich großen Kundenzustroms: der komplett an den Elisenbrunnen verlegte Aachener Markt.
Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar