Sonntags geschlossen: Kiosk in der Oppenhoffallee ist betroffen

Ein Kiosk in der Oppenhoffallee/Ecke Charlottenstraße. Ab sofort ist dort sonntags nichts zu holen. Sehr zum Bedauern der Nachbarschaft und der Kiosk-Betreiber.

Im Kiosk in der Oppenhoffallee ist jemand wütend: Der kleine Laden muss ab sofort sonntags und an Feiertagen geschlossen bleiben. Dabei sei im Sommer gerade Sonntag der beste Tag, so bedauert die Madam hinter der Ladentheke und fühlt sich drangsaliert.

Nicht nur dieser Kiosk, alle Kioske in Aachen bleiben jetzt sonntags zu, so erfahren wir und wundern uns. Aber es hat wohl seine Richtigkeit: Das Aachener Verwaltungsgericht hat den Eilantrag eines Kioskbetreibers zurückgewiesen und das Sonntags-Verbot bestätigt. Bei Missachtung drohen hohe Bußgelder.

Das Ladenöffnungsgesetz ist nicht auf der Seite der Menschen, die arbeiten wollen und nicht auf der Seite derjenigen, die – wenn plötzlich Besuch kommt – schnell ein paar Flaschen holen wollen. Schwer zu verstehen, aber so ist es. Mal sehen, wie viele Kioske aufgrund der Verdienstausfälle bald ganz schließen müssen.

Zum Weiterlesen: https://www.t-online.de/region/aachen/id_100523154/aachen-sonntagsoeffnungen-von-kiosken-gericht-faellt-entscheidung.html

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In Herbst und Winter: Natur in die Stadt geholt

Rot, braun, grün – farblich lässt der Herbst nichts zu wünschen übrig. Es kommen auf einmal gelbe, rote und orangefarbene Pigmente zum Vorschein. Bei der ganzen Farbenpracht ist es schwer zu verstehen, dass manche Menschen gerade den Herbst als eine Zeit erleben, wo sich Depression und Traurigkeit einstellen. Leute empfinden die Winterzeit, in der die Natur zu sterben scheint, als bedrohlich.

Rot wie Feuer werden bald die Blätter sein, drauf kann man sich freuen.

Auf dem Aachener Markt wurde unterdessen – wie jedes Jahr – ein Weihnachtsbaum aufgestellt, und auch die Buden stehen schon parat, sind aber noch leer. Weihnachten ohne geschmückten Weihnachtsbaum, das kann sich hierzulande keiner vorstellen.

Tannenbäume sorgen für Weihnachtsstimmung. Die Bäume, hunderte allein in Aachen, landen nach den Festtagen alle in der Müllabfuhr. Das ist nicht gerade nachhaltig

Dazu wachsen die Bäume meist leider in keinem intakten Wald, sondern in Monokulturen, die laut deutschem Umweltbundesamt durch intensiven Einsatz von Insektiziden, Herbiziden und Mineraldünger allen Ökosystemkomponenten Schaden zufügen.

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Von der Natur erobert: eine Hauswand

Voll bewachsene Hauswand an der Krefelder Straße im Herbst. Alle Blätter weg. Man sieht jetzt gut, dass die Bepflanzung keine Schäden an der Wand verursacht hat.
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Es ist Herbst: Nasses Laub überall

Am Hansemannplatz in Aachen.

Poller schützen jetzt die Radfahrer*innen am Hansemannplatz, allerdings ist es offensichtlich schwer, mit den üblichen Kehrgeräten den rotmarkierten Radweg freizuhalten. Die Blätter sind übrigens so schmutzig, aus ihnen kann kein Kompost mehr gemacht werden. s. hier

Der ADFC teilt wurde von der örtlichen Presse um eine Stellungnahme gebeten und teilt auf seiner Homepage mit, Laub auf Radwegen stelle „ein ernstes Problem“ dar, besonders auf neuen Radwegen in der Innenstadt wie der Heinrichs- und Monheimsallee. Die häufig unzureichende Räumung erhöhe das Unfallrisiko erheblich.

Nasses Laub mache Wege rutschig und verlängere die Bremswege, was gerade für Radfahrende mit Kindern oder in Lastenrädern gefährlich werde. Ben Jansen vom ADFC weiter: „Zudem verdeckt Laub oft Fahrbahnmarkierungen, die auch für Radfahrende Orientierung bieten.“

Wenn der Radweg nicht geräumt ist – ganz egal, ob Laub oder Schnee – dürfen Radfahrer*innen auch die Fahrbahn benutzen. Um unnötige Stresssituationen zu vermeiden, sollten die neuen geschützten Radwege auch durchgängig gut benutzbar sein. Denn beim Ausweichen auf eine mehrspurige Fahrbahn verschwindet das neu gewonnene Sicherheitsgefühl schlagartig.

Bäume in der Stadt sind ja schön, machen aber im Herbst viel Arbeit. Auch die Gehwege sind jetzt voll mit Laub.

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Pressefreiheit vor Gericht: GFF klagt für Semsrott

Die Pressefreiheit ist gefährdet: „Wir ziehen mit FragDenStaat-Chefredakteur Arne Semsrott vor den Bundesgerichtshof.“

Das teilte jetzt die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) mit. Die GFF ist ein 2015 gegründeter gemeinnütziger Verein mit Sitz in Berlin, der mit strategischer Klageführung den Erhalt und den Ausbau der Grund- und Menschenrechte erreichen will. (s. Wikipedia)

Die GFF wurde von ihrem Vorsitzenden Ulf Buermeyer, Richter am Landgericht Berlin, und dem Grünen-Politiker und Bürgerrechtler Malte Spitz initiiert, der den Posten des Generalsekretärs bekleidet. Weitere Vorstandsmitglieder der GFF sind Nora Markard, Professorin für Internationales Öffentliches Recht und Internationalen Menschenrechtsschutz an der Universität Münster, Boris Burghardt, Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Juristische Zeitgeschichte an der Philipps-Universität Marburg, sowie John Philipp Thurn, Richter am Sozialgericht Berlin.

Weitere namentlich bekannte Mitglieder des Vereins sind überwiegend Juristen aus den Feldern Völkerstrafrecht, Datenschutz und Informationsfreiheit, Strafrechtund Strafprozessrecht sowie Journalisten und Aktivisten aus den Bereichen Privatsphäre, Überwachung, Geheimdienste und Informationsfreiheit.

Weil er Gerichtsbeschlüsse aus laufenden Verfahren gegen die „Letzte Generation“ veröffentlichte, wurde gegen FragDenStaat-Chefredakteur Arne Semsrott ein Strafverfahren eröffnet. Paragraf 353d des Strafgesetzbuchs enthält für solche Dokumente ein absolutes Veröffentlichungsverbot.

Mitte Oktober sprach das Landgericht Berlin I Semsrott schuldig – wenn auch mit einer milden Strafe. Gemeinsam mit Semsrott ziehen wir nun vor den Bundesgerichtshof: Der verfassungswidrige Paragraf verletzt die Pressefreiheit und muss gestrichen werden!

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Wissenschaft kommt nicht aus der Mode

Gestern war wieder Wissenschaftsnacht, eine Veranstaltung, die tausende Menschen in Richtung Hochschulviertel in Bewegung setzt. Vielfach sind es Eltern mit ihren Kindern. Aktuelle Forschung wird verständlich aufbereitet, da geben die RWTH-Wissenschaftler*innen sich große Mühe und haben Erfolg.

Das C.A.R.L in der Claßenstraße glich wieder einem Bienenstock. Es gab etwa 80 Veranstaltungen, alle bei freiem Eintritt, für Menschen aller Generationen.

Die ersten Veranstaltungen beginnen um 18 Uhr, die letzten um 24 Uhr. Es gibt Vorträge, Shows mit Blitz und Donner (künstlich hergestellt), Theorie und Praxis (Rennwagen selbst bauen), unterhaltsame Science-Slamer (Professoren), Vorführungen, medizinische Unterweisungen – in insgesamt 9 Einrichtungen, die zu Fuß leicht zu erreichen sind.

Außer dem C.A.R.L sind noch involviert: das Audimax, das Gießerei-Institut, die Bibliothek 2, ein Sammelbau und weitere Institute. Man musste im C.A.R.L. teils eine Stunde lang anstehen, um dort die gewünschte Vorführung – 30 bis 60 Minuten lang – zu erleben.

Luft- und Raumfahrt, künstliche Intelligenz, Kunststoffrecycling und digitale Pflanzen, Welt im Wandel – die RWTH forscht offenbar an allem, was derzeit angesagt ist und dringend verändert werden muss. Dass sich Erwachsene dafür interessieren, wundert nicht. Aber mit welch großem Interesse Kinder aus Klassen 6, 7 und 8 den Ausführungen folgen und geduldig anstehen, das erstaunt. Unwissenschaftliche Betrachtungen und Erklärungen der Welt, wie sie derzeit in den USA immer mehr in Mode kommen, haben in Aachen keine Chance.

Um rein optisch einen Einblick zu bekommen, kann man hier schauen: Forschung zum Anfassen, ein Beitrag aus 2023.

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Laub sammeln im Zweischichtbetrieb

Die Großkehrmaschinen des Stadtbetriebs sind jetzt im Zweischichtbetrieb eingesetzt, auch am Wochenende werden zusätzliche Touren gefahren. Der Grund: Tonnen von Laub müssen eingesammelt werden.

10 bis 15 Tonnen regennasses Laub werden täglich von der Stadtreinigung gesammelt. Das teilte der Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing der Stadtverwaltung mit. „Da dieses Laub primär von der Fahrbahn aufgenommen wird, ist es, unter anderem wegen des Reifenabriebs, verschmutzt und wird, wie sonst auch der restliche Straßenkehricht, einer Verwertung zugefügt, die zunächst die verwertbaren Anteile aussortiert.“ Diese gelangen dann unter anderem in den Straßenbau. Der andere Teil, während der Laubzeit der größere, gelangt in die Verbrennung.

In den Grünanlagen

Aachen komme auf rund 400 Kubikmeter Laub, die derzeit jede Woche in den städtischen Grün- und Parkanlagen gesammelt werden, so wird weiter mitgeteilt. Dies entspreche, abhängig von der Witterung, etwa 130 Tonnen. Ein Teil hiervon wird in den Gehölzgruppen liegen gelassen oder dorthin gebracht, um als Dünger zu dienen und um Überwinterungsmöglichkeiten für Kleintiere zu schaffen. „Das restliche Laub wird zentral in der Stadtgärtnerei gesammelt, bevor es der Grünschnittverwertung zugeführt wird.“

Dummerweise kommen auf Bürgersteigen und Grünstreifen auch die immer lauten und nicht selten stinkenden Laubbläser zum Einsatz. Die wirbeln auch Staub auf, sparen aber Arbeitskräfte. Mit den Laubbläsern werden innerhalb kurzer Zeit die vielen Wege und Plätze wieder verkehrssicher. Perspektivisch bleiben so auch die Rasenflächen für das kommende Frühjahr, beispielsweise für Freizeit und Sport, nutzbar.

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Fangruppen: Erst Zusammenhalt, dann Streit. Samstag: Spiel in Sandhausen.

Friedlich, freundlich, singend und vereint – das waren einmal die Fangruppen der Alemannia. Am 14. Spieltag (morgen, Samstag, 9. November) sieht alles ganz anders aus. Die beiden größten Gruppen, die Ultras, sind zerstritten, eine Gruppe hat sich sogar aufgelöst. Die Yellow Connection gibt es nicht mehr.

Hier nachschauen, wie es einmal war. Alle Banner gleichberechtigt nebeneinander. – Schon klar, nichts bleibt wie es immer war. Trotzdem nicht egal, bzw. traurig. Ob ihnen der Erfolg zu Kopf gestiegen ist, fragt Michael Klarmann in seinem Newsletter.

Der Stimmung im Stadion tut der Streit der Ultras keinen Abbruch. Es wird getrommelt, skandiert und gesungen wie zu besten Regionalliga-Zeiten.

Bleibt zu hoffen, dass nicht weitere Differenzen hinzukommen. Am 14. Spieltag fährt die Mannschaft nach Sandhausen (bei Heidelberg) in Baden Württemberg, das sind 320 Kilometer von Aachen aus. Schätzungsweise 1500 Aachener*innen werden die Spieler beim Auswärtsspiel anfeuern, Beginn ist am Samstag um 14 Uhr. Wer nicht mitfährt, sieht sich das Spiel vielleicht im Klömpchensclub am Tivoli an. Da ist quasi Stadion-Atmosphäre.

Sandhausen ist ein schwerer Gegner, Leute mit Erstliga- und Zweitligaerfahrung stehen da auf dem Spielfeld. Am Samstag, 23. November, wird es noch schlimmer. Da tritt Aachen auf dem Tivoli gegen 1860 München an. Dieses Spiel wird wieder vom WDR übertragen. Der Kartenvorverkauf läuft, wie man liest, jetzt schon gut für dieses Spiel. Vielleicht sieht man da mal ein komplett volles Stadion, wäre ja schön.

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8,6 Millionen Euro kommen in Aachen an

Regierungen und sogar Ampeln kommen und gehen, in Aachen konzentriert man sich auf Aachen und macht die Stadt schöner und vor allem fit für die Zukunft. Das ist wirklich keine leichte Aufgabe. Jetzt ist es gelungen, drei Förderbescheide mit einer Gesamt-Fördersumme von 8,6 Millionen Euro für den Städtebau zu erhalten.

Damit gehört Aachen zur Spitzengruppe der geförderten Kommunen in Nordrhein-Westfalen. Ein Großteil des Geldes fließt in die Umgestaltung des Theaterplatzes

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen reiste, um sich den Zaster persönlich abzuholen, eigens nach Köln und nahm die Bescheide aus den Händen des Regierungspräsidenten Dr. Thomas Wilk, entgegen (s. Foto). Aachen erlebt für seine Aktivitäten und die ambitionierten Ziele landes- und bundesweit viel Beachtung.

Das Geld fließt – wie erwähnt – hauptsächlich in die Umgestaltung des Theaterplatzes, aber auch 2 Spielplätze (am Branderhofer Weg und Forster Weg) sollen profitieren. Insgesamt planen Stadtverwaltung und Politik, den Stadtteil Forst tatsächlich aufwerten zu wollen.

Foto: Bezirksregierung Köln

Das ist auch nötig, in Forst wohnen gut 23.000 Menschen. Von städtebaulichen Verschönerungs-Maßnahmen haben die bis jetzt wenig gesehen (im Gegensatz zu Innenstadt und Frankenberger Viertel).

„In den kommenden Jahren“, so darf man Stadtbaurätin Frauke Burgdorff zitieren, „wird die Stadt Aachen den Fokus bei der Städtebau-Förderung zusehends auf die östliche Innenstadt und den Bereich Forst lenken“. Vorsichtig macht sich Freude breit.

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Försterstraße und Europaplatz: Neue Bäume und Sitzbänke

Zu der ganzen Scheiße, die wir heute zur Kenntnis nehmen mussten, müssen wir auch noch mit zwei neuen Baustellen klarkommen.

1. Die Stadt gestaltet die Försterstraße zwischen Lousbergstraße und Nizzaallee um. Die Bauarbeiten haben am  Montag, 28. Oktober, begonnen und werden abschnittsweise unter Vollsperrung ausgeführt. Los ging es mit einem rund 50 Meter langen Abschnitt ab der Einmündung Lousbergstraße/Försterstraße.

Im Zuge der Umgestaltung wird der Straßenraum neu aufgeteilt. So sollen die Verkehrssicherheit sowie der Komfort und die Barrierefreiheit insbesondere für Fußgänger*innen erhöht werden. Die Stadt pflanzt zudem fünf neue Bäume, errichtet zwei Sitzbänke sowie eine E-Ladesäule und stellt 14 Fahrradbügel auf. Voraussichtliches Bauende ist im Juni 2025.

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2. Der Fachbereich Mobilität und Verkehr teilt mit, er gestaltet den Geh- und Radweg am Rande des Europaplatzes neu. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich am 11. November. Sie werden umgesetzt, solange die Autobahn A544 voll gesperrt ist. 

An der Einmündung zur Joseph-von-Görres-Straße in Richtung Jülicher Straße sowie an der Ein- und Ausfahrt Blücherplatz werden Asphaltrampen eingebaut. Sie sollen dafür sorgen, dass der Fuß- und Radverkehr an diesen beiden Stellen Vorrang hat. Kraftfahrzeuge sollen nur langsam über diese Rampen fahren und bei Bedarf auch anhalten. 

Zukünftig werden die Wege für den Fuß- und Radverkehr im Halbkreis Joseph-von-Görres-Straße, Blücherplatz und Joseph-von-Görres-Straße, also im Westen und Süden des Europaplatzes, durch einen neu geschaffenen Grünstreifen voneinander getrennt. Damit werden mögliche Konflikte zwischen Fußgänger*innen und Radfahrenden vermieden. Entlang des Gehwegs werden Sitzbänke aufgestellt. Durch die Umgestaltung können am Europaplatz 18 neue Bäume gepflanzt werden. 

Bei der Um- und Neugestaltung der Randräume des Europaplatzes handelt es sich um eine vom Land Nordrhein-Westfalen geförderte Baumaßnahme. Mit dieser Maßnahme werden erste Teilabschnitte des geplanten Premiumfußwegs und der Radvorrangroute Aachen-Haaren umgesetzt.
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