Im Stadtteilbüro ist für jede/n was dabei

Bodo Lamp ist Quartiersmanager und hatte am Freitag in sein Stadtteilbüro eingeladen. Dort hilft und berät er (zusammen mit Sabine Müller) Menschen aus Driescher Hof und Forst, die Probleme jedweder Art haben, besonders Probleme, bei denen die Stadtverwaltung eine Rolle spielt. Wenn er schon selbst keine Lösung für eine schwierige Lage hat, so kennt er bestimmt jemand, der helfen kann.

Foto: Bodo Lamp freut sich auf euren Besuch im Stadtteilbüro in der Stettiner Straße.

Zur Feier des Tages (Eröffnung des neuen Büros) kamen gut 70 Anwohner aus dem Quartier, Personen aus der Stadtverwaltung und von der ISEK-Arbeitsgruppe. Diese Arbeitsgruppe hat sich gegründet, um generell die Lebens- und Wohnqualität im Aachener Stadtteil Forst zu erhöhen. Forst mit seinen fast 22.000 Einwohnern ist in der Vergangenheit etwas vernachlässigt worden, hat es schon lange verdient, für die Zukunft gestärkt zu werden.

Die Kontakt- und Anlaufstelle befindet sich in der Stettiner Straße 25. Dort gibt es auch Nachbarschafts-Treffen und Workshops. Und wer sich in der Stadtteil-Gestaltung engagieren möchte, eine Idee für Verbesserungen im Quartier oder für Projekte hat, ist dort richtig.

Im Internet findet man Hinweise unter aachen.de/stb-forst-driescherhof. Einige Termine: Der Mieterschutzverein ist immer dienstags von 9 bis 11 Uhr ansprechbar. Eine allgemeine soziale Beratung gibt es dienstags von 13 bis 16 Uhr und donnerstags von 13 bis 16 Uhr. Alle Themen rund um die Gesundheit kann man freitags von 9 bis 12 Uhr ansprechen.

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Blut spenden in neuen, eleganten Räumen

Endlich fertig. In der Großkölnstraße 32 befindet sich jetzt keine Baustelle mehr, sondern ein Neubau. Es ist ein Geschäftshaus mit großer Schaufensterfront. Dort ist vor wenigen Wochen der Blutspendedienst des Aachener Uni-Klinikums eingezogen. Im Klinikum selbst kann man ab sofort nicht mehr Blut spenden.

In der Großkölnstraße, gegenüber von Sinn: Rechts befindet sich der Eingang zum Blutspendedienst (auf der 1. Etage).

Blut können die Krankenhäuser eigentlich nie genug bekommen. Und wer spendet, darf sich als Lebensretter fühlen und ist es auch. Wenn es im Klinikum an Blut fehlt, muss zugekauft werden, das ist schwierig.

Wer spenden will, muss nun nicht mehr zum Klinikum rausfahren, sondern kann dies praktisch bei einem Spaziergang durch die Innenstadt erledigen. In der Großkölnstraße 32 gibt es einen großen Saal, wo 14 Spender*innen gleichzeitig angezapft werden können, einen Wartebereich, ein Arztzimmer und andere Räume. Von Krankenhaus-Atmosphäre keine Spur.

Die Zeiten: montags von 7.30 bis 12.30 Uhr,

dienstags, donnerstags und freitags von 10.30 bis 17.30 Uhr,

mittwochs von 13 bis 20 Uhr.

Spenderinnen und Spender können übrigens in verschiedenen Aachener Parkhäusern kostenlos parken. Weitere Infos hier: https://www.ukaachen.de/kliniken-institute/transfusionsmedizin-blutspendedienst/blutspendedienst/

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Bei freiem Eintritt: Prima Filme im Kennedypark

Es gibt wieder „Parkflimmern“ im Kennedypark. Beim Open-Air-Kino beginnen die Filmabende jeweils bei Anbruch der Dämmerung ab 20 Uhr und bieten Filme bei freiem Eintritt.  

Schön gepflegt: der Kennedypark. Dort werden Mitte September open-air Filme gezeigt. Foto: AachenNews Archiv

Los geht es am Freitag, 13. September, mit dem Drama „Das Lehrerzimmer“. Die junge engagierte Lehrerin Carla tritt ihre erste Stelle an einem Gymnasium an. Im neuen Kollegium fällt sie durch ihren Idealismus auf. Dabei wird sie schonungslos mit den Strukturen des Systems Schule konfrontiert.

Am Samstag, 14. September, wird die Komödie „Nicht ganz koscher“ gezeigt: Um den Verkuppelungsversuchen seiner Familie zu entgehen, bietet sich Ben, der ultraorthodoxe Jude aus Brooklyn, bedenkenlos an, nach Alexandria zu fliegen, um die Gemeinde zu retten und als zehnter Mann zur Feier des Pessachfestes einzuspringen.

Am Sonntag, 15. September, kann man beim Parkflimmern den deutschen Opernfilm „Orphea in Love“ erleben: Nele, eine junge Frau aus Estland, lebt in Berlin und arbeitet im Callcenter sowie an der Garderobe der Staatsoper. Ihre Fantasie und die Liebe zur Oper bieten Nele die einzige Fluchtmöglichkeit aus einem traurigen Alltag.

Achtung: Bei schlechtem Wetter finden die Veranstaltungen nicht statt. Mehr Infos über die Filme unter www.aachen.de/nadelfabrik 

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Am 31. August: Lange Tafel auf dem Katschhof

Die Lange Tafel der Vielfalt aus 2023. Wenn es sehr heiß ist, empfiehlt es sich, Sonnenschirm, Sonnencreme, Hut oder Kappe und Wasser mitzubringen. Foto: Stadt Aachen/Andreas Herrmann

Mit der „Langen Tafel der Vielfalt“ lädt die Stadt Aachen alle Bürger*innen am Samstag, 31. August, ab 12 Uhr auf den Katschhof ein, um gemeinsam die bunte und engagierte Stadtgesellschaft, die Vielfalt und Weltoffenheit Aachens, zu feiern.

Nach dem großen Erfolg der ersten „Langen Tafel der Vielfalt“ im vergangenen Jahr soll die aktuelle Open-Air -Veranstaltung wieder einen Ort für Begegnung und Austausch mitten im Herzen Aachens bieten. Das teilt die Stadtverwaltung mit.

Nicht nur die Aachener*innen können mitmachen. Auch alle Initiativen, Vereine und Organisationen, die sich im Bereich Vielfalt und Teilhabe engagieren, seien willkommen. „Der Tisch ist gedeckt und alle sind eingeladen, ihr Picknick mitzubringen und es mit ihren/seinen Tischnachbar*innen zu teilen.“ Vor Ort gibt es zusätzlich verschiedene Speisen- und Getränkeangebote. Die Veranstaltung wird von einem Bühnenprogramm auf der Rathaustreppe mit Musik, Tanz und Comedy sowie einem „Markt der Vielfalt“ mit zahlreichen Infoständen begleitet.

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Nächste Großbaustelle: Eisenbahnweg zu

An den Arkaden (links) geht es nur noch mit dem Rad und zu Fuß weiter.

Das Fernwärmenetz wird ausgebaut, und zwar derzeit auf einem Stück des Eisenbahnwegs in Nähe der Trierer Straße und des Bahnhofs Rothe Erde. Man kommt neuerdings von der Trierer Straße nicht mehr in den Eisenbahnweg rein und folglich auch nicht in die Mataréstraße und in den Freunder Weg. Und zwar bis zum Frühjahr 2025.

Derartige Großbaustellen dauern ja gerne mal etwas länger. So muss man sich auf Umleitungen einstellen. Als Pkw-Fahrer*in ist man ausgebremst, nur mit dem Rad und zu Fuß kommt man jetzt noch durch. Die Umleitungsstrecke ist ausgeschildert, sie verläuft über Trierer Straße, Madrider Ring, Eisenbahnweg bzw. in umgekehrter Richtung.

Auch die Busse der Aseag werden umgeleitet. Es fallen zudem einige Parkplätze am Straßenrand weg. Das Parkhaus von den Aachen Arkaden und die Arkaden selbst sind erreichbar.

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Überragendem fußballerischem Erfolg muss jetzt das Drumherum folgen

Bei der Alemannia läuft alles bestens derzeit, könnte man meinen. Die Mannschaft ist in drei Spielen sehr kämpferisch und vorbildlich als Team aufgelaufen, schwimmt auf einer Welle des Erfolgs. Da blieb nichts zu wünschen übrig. Statt 3. Liga hatte man phasenweise den Eindruck, man sei in ein Erstligisten-Spiel geraten. Gleichwohl bringt der rasante Erfolgskurs Probleme mit sich. Die hier erwähnten haben hauptsächlich mit den Massen von Fans zu tun, die samstags ins Stadion strömen.

Mindestens eine halbe Stunde muss man warten, um Pommes oder Bier oder beides zu bekommen. Bisher waren die Fans immer geduldig.

Mindestens 22.000 kommen jetzt jeden 2. Samstag ins Stadion. Davon möchten/müssen mindestens die Hälfte in der Pause was trinken. Tausende wollen Pommes essen. Und das ist in einer Pause von 15 Minuten nicht zu schaffen.

Wir haben es mit einer Aachener Großveranstaltung zu tun, die den Caterer vor Herausforderungen stellt. Das Bier ist nämlich meistens warm und schmeckt komisch, und die Fritten sind kalt, also jedenfalls nicht heiß. Leute, die da Lösungen finden müssen, sind nicht zu beneiden.

Schwierig ist auch die Verkehrssituation an der Krefelder Straße. Die Busse sind schnell voll, zu voll, es sind zu wenige, die ASEAG müsste das eigentlich hinkriegen, dass zum Spielende genügend Busse die Fans zügig nach Hause bringen. In Düsseldorf, so wurde kürzlich mitgeteilt, „haben die bei der Europameisterschaft innerhalb von 30 Minuten die allermeisten Leute vom Stadion weggefahren bekommen“.

Viele kommen – mangels Alternative – lieber mit dem Rad oder dem privaten Pkw, alles staut sich ohne Ende auf der Krefelder Straße. Da kommt es zu gefährlichen Situationen. Leider wird da erst was geändert, wenn es zu einem Unfall gekommen ist.

Nächstes Kapitel, das ein Sportmanager in Angriff nehmen sollte: das Merchandising. „Im Fanshop sieht es aus wie früher in der DDR, Regale leer“, schreibt ein Fan auf Facebook. Auf Facebook wird im übrigen intensiv diskutiert, glücklicherweise mit sehr viel Verständnis für die Schwierigkeiten, die das Management jetzt hat. Aber ob der „wilde“ Verkauf von Sachen im Sinne des Vereins ist, kann man doch bezweifeln. Manche Aufschrift auf den „wild“ verkaufen Aufklebern ist grenzwertig. (z. B.  „F…… die Bullen“). Muss das sein?

Wer bis hier schon mitgelesen hat, darf auch noch erfahren, dass das Security-Personal überfordert war, massiv zumindest beim Spiel gegen Kiel. Es nützt nichts, dass der Stadionsprecher mehrfach sagt: Treppen müssen freibleiben oder so ähnlich. Die Treppen sind immer zugestellt. Lasche Kontrollen an den Eingängen sind eigentlich auch nicht hinnehmbar, aber dass die Wege raus aus dem Stadion so zugestellt werden von Fans, das ist echt nicht gut.

Profi-Fußball schön und gut. Nur: Auch das Drumherum muss professionell gemanagt werden. Es gibt noch viel zu tun. Auf geht’s Aachen.

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Im Oktober: Arbeiter wieder mit Axt und Motorsäge auf dem Vennbahnweg unterwegs

Rechts und links vom Vennbahnweg werden demnächst Bäume gefällt. Auf einem Abschnitt in Brand zwischen Eckenerstraße und dem dortigen Gewerbegebiet sind die entsprechenden Gehölze schon rot markiert.

Die Bäume mit den farbigen Streifen kommen alle weg, der beliebte Weg wird breiter erscheinen.

Auf dem Vennbahnweg sind Jogger und Spaziergänger*innen unterwegs, Skater und Rollerfahrer*innen, Rennradfahrer (leise und extrem schnell) und Personen auf breiten E-Bikes, Mütter mit Kinderwagen und mit Kleinkindern auf kleinen Rädchen, Lastenräder, Aachener*innen mit Hund und manchmal auch finstere Gestalten. Kurz: Es ist viel los auf dem schmalen Vennbahnweg, und eine Breite von 3 Metern ist sehr wenig.

Die Abholzung, die 2023 viele Anwohnerinnen und Anwohner beklagt hatten, ist jetzt einigermaßen durch nachwachsendes Gehölz wettgemacht. An diesem Weg wächst alles Grün in Windeseile hoch – als gäbe es kein Morgen. „Der Bewuchs ist sehr dicht“, so drücken sich die Fachleute aus.

Anfang Oktober geht die Rodung los. Es wird dann zunächst furchtbar aussehen, aber die Bäume erholen sich schnell. Gefällt werden dünne Bäume (damit andere mehr Licht bekommen) und solche, die so krumm und schief wachsen, dass sie eine Gefahr darstellen.

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Kiel gewinnt, aber Aachen ist wieder da

Kürzlich noch Regionalliga, jetzt schon über weite Strecken auf Augenhöhe mit einem Erstligisten! Wenn das kein Grund zur Freude ist. War ein super Spiel gegen Holstein Kiel, macht Lust auf mehr. Man ahnt: Da kommt noch was.

Die Fankultur erlebt in Aachen eine enorme Blütezeit, sie wird von Sportreportern als „grandios“ bezeichnet. Hier ansehen. Von so einer Choreo können manche Erstligisten nur träumen. Da gehen viele Stunden Vorbereitungszeit für drauf, viel ehrenamtlicher Einsatz.

Die Fans erleben im Stadion große Gefühle, Leidenschaft und – was das Wichtigste ist in einer Gesellschaft wo Einsamkeit zum Problem wird – Gemeinschaft.

Foto: Instruktion zur Choreo, verteilt im Stadion.

Etwas Musik: Carl Douglas „Kung Fu Fighting“ (Uh! Ah!). hier

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Prima Podcast zum Thema Cannabis in Aachen und der Region – mit Dr. Michael Ziemons

Hier geht es zu der Folge:

https://podcasters.spotify.com/pod/show/zukunftac/episodes/Folge-10—Dr–Michael-Ziemons-zur-Legalisierung-von-Cannabis-in-der-Stdteregion-e2n5utc

Wir bei AachenNews.org haben am liebsten immer einen klaren Kopf und möglichst wenig Nebel im Hirn, haben aber auch viel Verständnis für Personen, die z. B. unter großem Stress stehen und gelegentlich mal zur Entspannung ein Pfeifchen rauchen, also Cannabis konsumieren.

Dr. Michael Ziemons ist Dezernent in der Städteregion Aachen. Zu seinem Dezernat gehört u.a. das Gesundheitsamt, das Versorgungsamt und das Amt für Inklusion und Sozialplanung. Zusätzlich ist er für den Suchtplan in der Städteregion zuständig, sowie für die Präventions- und Aufklärungsarbeit im Bereich Drogen.

Alex Radermacher und Marc Teuku von der Aachener Fraktion Die ZUKUNFT im Rat der Stadt sprechen mit Herrn Ziemons über die neue Gesetzgebung und was das für Aachen bedeutet. Ein Podcast, den man sich ruhig mal reinziehen kann. Wann kommen die ersten Cannabis Social Clubs und mit welchen Herausforderungen rechnet man in der Städteregion?

Unten eine Übersicht der Suchtberatungsstellen in der Städteregion: 

⁠https://www.staedteregion-aachen.de/de/navigation/aemter/gesundheitsamt-a-53/beratung-und-hilfe/hilfen-und-beratung-fuer-psychisch-kranke-und-suchtkranke-menschen/suchtberatung/-suchthilfe⁠

***

Dazu Musik von Nina Hagen: https://youtu.be/yVxc_9CpFvY?si=JdI7kS3ST4n–uZt

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Alles neu: Spielplatz und Platz für Jugendliche

Nach intensiver Beteiligung der Kinder, Jugendlichen aber auch der Erwachsenen rund um die Straße Zum Kirschbäumchen sind dort in den letzten Monaten ein Spielplatz und ein Jugendplatz entstanden. Die werden nächste Woche offiziell eröffnet. Eine kleine Grünfläche in der Nähe wird in den kommenden Wochen noch angelegt.


Überzeugt euch von dem Ergebnis, in das viele Wünsche der Menschen im Viertel eingegangen sind
.
Am Mittwoch, 21. August,
um 16 Uhr,
am Spielplatz Zum Kirschbäumchen in Aachen.

Etwas Musik: Peter Fox – Alles neu (offizielles Video)

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