
Überzeugt euch von dem Ergebnis, in das viele Wünsche der Menschen im Viertel eingegangen sind.
Am Mittwoch, 21. August,
um 16 Uhr,
am Spielplatz Zum Kirschbäumchen in Aachen.
Etwas Musik: Peter Fox – Alles neu (offizielles Video)

Etwas Musik: Peter Fox – Alles neu (offizielles Video)

Dienstagabend hatte die Feuerwehr mal wieder viel zu tun. Nach sengender Hitze mit deutlich über 30 Grad in der Innenstadt wurde es nachmittags plötzlich dunkel, die NINA-Warn-App tat ihren Dienst – ununterbrochen.
Ein Unwetter mit heftigem Regen setzte ein. Blitze zuckten um die Wette, Donner knallten wie verrückt, es wurde kühl. Von „Blitzeinschlägen ohne Verletzte“ berichtete danach die Polizei. Der Öcher Bend öffnete Dienstag erst gar nicht seine Tore.

Bereits zum 8. Mal findet das intergenerative Kimiko Isle of Art Festival am Ludwig Forum in Aachen statt.
Mit 4 Bühnen (Parkstage, Borofsky Stage, Rondell und Electro Stage), einer bunten Festivallandschaft und Headlinern wie Ennio, Uche Yara, DeWolff, Yosho, Ceci, und vielen weiteren Acts, erstrahlt das Festival in altbekanntem Glanz. Die 4 Bühnen bieten – neben dem während der Festivaltage geöffneten Museum – rund 40 eingeladenen Acts ein Forum.

Zudem wird die Kooperation zwischen Kimiko und Ludwig Forum auch in diesem Jahr verstärkt und wächst nicht nur programmatisch, sondern auch räumlich weiter zusammen: Über die Laufzeit des dreitägigen Festivals können Besucher*innen im Space des Museums die Zwei-Kanal-Videoinstallation Dedicated to the Youth of the World II & III (2019/2023) des ukrainischen Duos Roman Khimei & Yarema Malashchuk besuchen – eine Reflexion über die Ravekultur in Kiew vor und nach dem russischen Angriffskrieg im Jahr 2022.
Darüber hinaus wird in diesem Jahr auch das Café des Museums als Lounge mit Bar und Musikprogramm zum Ausklang der jeweiligen Abende umfunktioniert und durch den in New York und Paris lebenden Künstler Nicholas Vargelis bespielt, dessen künstlerische Intervention die Aktivitäten im Café markiert.
Fr 16.08. von 14.00 – 23.00 Uhr
Ennio, Pavelo und Schnell, Madd9, Georg auf Lieder, Japanama, DJ Frank Castro, Juneburg in a Jar, stuntGIRLS, u.a.
Sa 17.08. von 12.00 – 23.00 Uhr
DeWolff, Emanate, Yosho, Germain Sisters, CAMPER, Moleras, Nic Knatterton & Kira, FASER, LalaFoufou, Chris Brid, Eric D. Clark. u.a.
So 18.08. von 12.00 – 22.00 Uhr
Uche Yara, RAH & The Ruffcats, Donkey Kid, Paulinko, Ceci, SoulRabbi & Band, Pano, Brenda Blitz, Marlena Käthe, Solid Ground, Harmonic Gamblers, u.a.
Tickets
Eintritt: 27,50 – 30,50 Euro pro Tag, zzgl. Gebühr (bis 12 Jahre ist der Eintritt frei)
Festival Ticket für 3 Tage: 55,00 – 61,00 Euro, zzgl. Gebühr
Museum: Eintritt frei für Festivalbesucher*innen, tägliche Museumsführungen
Erweitere Öffnungszeiten der Ausstellungen
Freitag und Samstag, je 10-20 Uhr; Sonntag, 10-19 Uhr
Café und Lounge: Freitag und Samstag, je 20-01 Uhr, Sonntag bis 00 Uhr
Siebdruck Workshop
Freitag, 17-19.30 Uhr
Samstag und Sonntag, je 15-19.30 Uhr
Kurzführungen durch die Ausstellungen
Fr, 16.08., um 16 Uhr für Familien / um 18 Uhr für Erwachsene
Sa, 17.08., um 16 Uhr für Familien / um 18 Uhr für Erwachsene
So 18.08., um 15 Uhr für Familien / um 17 Uhr für Erwachsene
Keine Anmeldung erforderlich. Treffpunkt: Museumskasse. In Kooperation mit dem Ludwig Forum Aachen. Unterstützt durch den Kulturbetrieb der Stadt Aachen. Mehr Informationen unter:
Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

Viele Menschen haben in Aachen wieder – nämlich alle 14 Tage – einen wichtigen Termin: ein Heimspiel des örtlichen Fußballclubs. Mit der Alemannia identifizieren sich in Aachen ganze Heerscharen.
Man trifft Freunde im Stadion, feuert seine Mannschaft an, treibt sie skandierend sogar bis vors gegnerische Tor und ist im besten Sinne der 12. Spieler auf dem Platz. Zuvor wird über die Spieler und besonders über die Gewinnchancen auf Facebook lang und breit diskutiert. Wer sich nur für 2 Cent für Aachen interessiert (etwa als Lokalpolitiker*in) muss diese Alemannia-Begeisterung ernst nehmen.
Erstaunlich wie viele Kinder (sie kommen für 1 Euro ins Stadion) mitgebracht werden, wie viele ältere und alte Menschen sich ins Stadion schleppen. Alles, um das Gefühl der Gemeinsamkeit zu verspüren, den Zusammenhalt in einer wichtigen Sache zu erleben, die Freude zu gewinnen, die Freude, einfach mal besser zu sein als andere.
(s. Kurzbericht in der rechten Spalte.)
Fußballfans werden mitunter skeptisch beäugt – dabei laden sie ihr Leben durch ihre Leidenschaft schlicht mit Sinn auf. Gemeinschaft, Rituale, große Gefühle: alles dabei. https://www.deutschlandfunk.de/fussball-fan-euro-2024-leidenschaft-tradition-100.html
Zum 1. November 2024 tritt in Deutschland ein Gesetz in Kraft, dass vor allem heillos autoritär strukturierte Personen (Putin) bis zur Weißglut reizt: das Selbstbestimmungsgesetz. Bereits ab diesen August 2024 können Menschen unter besonderen Voraussetzungen eine Erklärung zur Änderung ihres Geschlechtes und der Vornamen beim Aachener Standesamt abgeben.
Mit Selbstbestimmung ist gemeint, dass jeder Mensch selbst darüber entscheiden darf, wie er leben möchte. Diese Freiheit, über sein Leben selbst zu bestimmen, ist ein Menschenrecht, das auch durch unsere Verfassung geschützt wird.
Am 1. August, so teilt die Stadtverwaltung mit, seien beim Standesamt Aachen „26 Anträge zur Erklärung nach dem Selbstbestimmungsgesetz eingegangen“. Davon hätten 7 Personen den Antrag persönlich gestellt. Die anderen 19 hätten die Möglichkeit des schriftlichen Antrags genutzt. Weitere Termine seien beim Geburtenbuch vereinbart.
Das Standesamt informiert im Serviceportal der Stadt Aachen unter https://serviceportal.aachen.de/suche/-/vr-bis-detail/dienstleistung/6412850/show über die Möglichkeiten des Selbstbestimmungsgesetzes. Dort können Termine gebucht werden. Einen Vordruck für den schriftlichen Antrag, sowie ein Merkblatt findet man ebenfalls auf der Seite.
s. dazu auch: Transidentität
Man müsste hier einmal lang und breit darstellen, wie schwer es für einige wenige Menschen ist, z. B. als Mann „gelesen“ zu werden, also als Mann angesehen zu werden, wenn man in sich selbst ununterbrochen verspürt, dass ein Leben als weibliche Person eigentlich dem eigenen Empfinden und Denken usw. genau entspricht. Und umgekehrt. Solche Berichte gibt es und die mögt ihr googeln.
Eines aber gilt: Ein jede/r sollte Toleranz und Schutz jenen Menschen gewähren, deren Geschlechtsidentität von dem Geschlecht abweicht, mit dem sie geboren wurden. Es werden voraussichtlich in ganz Deutschland 3100 Personen ihren Geschlechtereintrag ändern „. . . und dafür so ein Bohei seitens der Holzköpfe.“ Kommentar seitens eines Betroffenen.

In der Franzstraße – also quasi mitten in der Innenstadt – gibt es ein Grundstück, das sich als innerstädtischer Park ganz gut herrichten ließe. Dort befand sich mal eine Hauptschule, die wurde Mitte 2022 fachgerecht abgerissen, dem Erdboden gleichgemacht.
Und nun? Sollte auf diesen 4500 Quadratmetern nicht gebaut werden? Von zwei unterirdischen Sporthallen war die Rede, von einer 6- bzw. 8-gruppigen Kita auf diesen Sporthallen obendrauf, dazu von über 100 Wohnungen, die wegen der Innenstadtlage äußerst attraktiv wären. Nichts ist bisher geschehen.
Dabei gab es einen Architekten-Wettbewerb mit brauchbaren Vorschlägen, als Gewinner ging das renommierte Büro Kadawittfeld aus den Wettbewerb hervor. Sollten sich die konkreten Bauarbeiten noch hinziehen, vielleicht sogar mehrere Jahre lang hinziehen, dann könnte man doch – was am Büchel so gut realisiert und angenommen wurde – einen Park einrichten. Als Zwischenlösung sozusagen.


Man wundert sich oft, was junge Leute alles ehrenamtlich auf die Beine stellen. „Ehrenamtliches Engagement ist wertvoll für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft“, weiß die Stadtverwaltung und lädt dazu ein, sich um das sogenannte Ehrenamtsstipendium zu bewerben.
Stadt und StädteRegion Aachen haben sich das „Ehrenamtsstipendium für junge Erwachsene“ ausgedacht. Seit 2023 erhielten zunächst 20 – ab 2024 dann 25 – ehrenamtlich engagierte junge Menschen im Alter von 16 bis 27 Jahren für ein Jahr lang eine monatliche Förderung von 100 Euro. Das ist wirklich nicht viel, das Engagement für Naturschutz, für Völkerverständigung oder für Sport mit Kids beispielsweise ist viele tausend Euro wert. Aber 1200 Euro sind als Anerkennung für ein Jahr auch nicht zu verachten.
Für die dritte Förderphase 2025 kann man sich noch bis zum 30. September 2024 bewerben. Grundsätzlich ist das für Personen im Alter von 16 bis 27 Jahren möglich, die beispielsweise in Verbänden oder Vereinen eine ehrenamtliche Schlüsselposition innehaben. Infos und die Möglichkeit zur direkten Bewerbung gibt es unter:
Vor langer Zeit schon wurde sonnenklar, dass das Wohngebiet Breitbenden in Eilendorf unbedingt einen Kindergarten braucht. Dieser Tage, 15 Jahre später, war schon der 1. Spatenstich für die neue KiTa. Eine Politikerin anläßlich einer kleinen Feier auf dem Gelände: „Wir müssen schneller werden.“
Eilendorf hat, was KiTa-Plätze betrifft, eine schlechte Versorgungsquote. Nur 80,75 Prozent aller Kinder über 3 Jahre haben einen KiTa-Platz, 100 Prozent haben Anspruch. Deshalb wird auch in der Karlstraße in Eilendorf eine weitere KiTa gebaut.

Aachen betritt mit diesem Projekt bauliches Neuland. „Dies wird die erste Aachener KiTa in vollständiger Holzmassivbauweise sein und die erste KiTa in Aachen, die als nachhaltiger Bau zertifiziert wird. Das Gebäude wird annähernd klimaneutral erstellt und später betrieben“, freute sich Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, die zu Beginn der Planung noch gar nicht in Amt und Würden war.
Es handele sich um ein Pilotprojekt, wie auch Klaus Schavan, technischer Leiter des städtischen Gebäudemanagements, betonte. Erstmals werde eine CO2– bzw. Öko-Bilanz und eine Lebenszykluskosten-Berechnung durchgeführt.
Mit begrünten Schrägdächern, Photovoltaikanlagen und eine Minimierung von versiegelter Fläche werde das Gebäude punkten. Die Kosten stiegen natürlich im Laufe der Jahre. Mit 11,4 Millionen Euro kalkuliert die Stadtverwaltung. Die fertige KiTa wird im Frühjahr 2026 fünf Gruppenräume mit Nebenräumen bieten. Es gibt Platz für drei Gruppen für Unter-Dreijährige und zwei für Über-Dreijährige, also 30 U3-Plätze und 50 Ü3-Plätze, insgesamt 80 Plätze auf einer Netto-Raumfläche von 1.179 Quadratmetern.
Bedarfsplanung für die Kindertagesbetreuung in der Stadt Aachen für das KiTa-Jahr 2024/2025, hier klicken, im Anhang schauen
Für mehr Infos, hier klicken
Eine Straße, die Chancen auf den Titel „kaputteste Straße von Aachen“ hat, das ist der Grüne Weg. Rechts und links von der Schlaglochpiste gibt es viele Firmen und Handwerksbetriebe. Wir befinden uns in einem Gewerbegebiet. Auch dort soll es neue Radwege geben.

Lang und breit und heftig wurde in den politischen Gremien und auch außerhalb darüber diskutiert, ob der Grüne Weg rechts und links Radwege haben muss und wenn ja, wie breit. Man muss wirklich sehr viel Geduld haben, wenn man sich (in seiner Freizeit) an so einem Diskussions-Prozess beteiligt.
Die Fahrbahn ist zur Zeit eine Rumpelstrecke allererster Kajüte, Parkstreifen und Gehweg desgleichen, alles kaputt. Der Parkstreifen wird verschwinden müssen zugunsten eines Radweges, 100 Parkplätze (stets zu rund 85 Prozent genutzt) werden fehlen. Ersatz sollte sich finden lassen.
Start der Umgestaltung soll allerdings frühestens 2026 sein. Mit einer Bauzeit von 2,5 Jahren wird gerechnet und mit Kosten von 9 Millionen Euro. Die Firmenchefs versuchten teils händeringend, den Beschluss zu verhindern. Dies mit Blick auf Kunden und Angestellte, die parken müssten, auf Firmenwagen, die ständig zum Anliefern und Abholen auf Firmengelände gelangen müssten und mit Blick auf die Sicherheit der Radler*innen selbst. CDU und FDP im Rat machten sich – soweit hier bekannt – stets umgehend die Argumente der Geschäftsleute zu eigen und prangerten den Wegfall von Parkplätzen an, konnten sich aber nicht durchsetzen.
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Das ist mal eine Fahrradstraße in Aachen, eine Protected Bike Lane. Die Breslauer Straße hatten wir bei AachenNews irgendwie nicht auf dem Schirm, abgelegt unter: Mit dem Rad da nicht fahren, zu gefährlich und zu viele Hubbel.
Im Mobilitätsausschuss gab es im November 2021 einen Planungs- und Ausführungsbeschluss zur Stufe 1. Da wurde die Verwaltung mit der Planung und der beidseitigen Herstellung von Radverkehrsanlagen (Protected Bike Lanes) zwischen Dresdener Straße und Stolberger Straße beauftragt.
Heute quasi zufällig drauf gefahren! Ein Traum! Neben der breiten Fahrbahn für Pkw gibt es eine Fahrbahn für Räder, und daneben ist Platz für Fußgänger*innen. In Holland vielleicht nichts Besonderes, in Aachen purer Luxus. Und: Die Stäbe sind dehnbar, nicht starr. Da freut man sich, dass sowas in Aachen denn doch möglich ist.

Etwas Musik, (Soundtrack kann hier nur Bicycle Race von Queen sein) https://www.youtube.com/watch?v=r2lT4oE4DxE