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Zum Karlspreis
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Alle Informationen zum Karlspreis-Rahmenprogramm und zur Anmeldung findet man unter https://www.karlspreis.de/de/veranstaltungen/rahmenprogramm. Das Presseamt der Stadt schreibt: Folgen Sie uns auch auf unseren Social-Media-Kanälen, um stets aktuelle Updates zu erhalten. Instagram: @karlspreis_ac | LinkedIn: Karlspreis | X: @KarlspreisAC | Facebook: @IntlKarlspreis Der offizielle Hashtag in diesem Jahr lautet: #Karlspreis2026
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Ischinger im Dom
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2008 übernahm Botschafter Prof. Wolfgang Ischinger den Vorsitz der Münchner Sicherheitskonferenz, die unter seiner Führung zu einer weltweit beachteten Plattform der Außen- und Sicherheitspolitik wurde. Am Mittwoch, 22. April ab 19 Uhr spricht er im Aachener Dom über eine Welt im Umbruch, über das zunehmend schwierigere transatlantische Verhältnis und die Notwendigkeit eines starken Europas. Anmeldung erforderlich.
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Verbindet uns Sport?
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Am Donnerstag, 23. April, 18.30 Uhr, im Ludwig Forum für Internationale Kunst, Jülicher Str. 97–109, Aachen, Veranstaltung mit dem Titel: Dabei sein ist alles? – Verbindet der Sport Europa?
Fördern Breiten- und Leistungssport die europäische Integration und die Verständigung? Nach den Olympischen Winterspielen in Italien, vor der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko und der Reit-Weltmeisterschaft in Aachen steht dieses Thema im Mittelpunkt. Stärkt Sport die Verständigung oder behindern die zunehmende Kommerzialisierung und das zum Teil problematische Fan-Verhalten diesen Prozess? -
Gäste:
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- Michael Mronz, IOC-Mitglied
- Almuth Schult, Fußball-Olympiasiegerin
- Frank Busemann, Silbermedaillen-Gewinner im Zehnkampf von 1996
- Rica Reinisch, dreifache Schwimm-Olympiasiegerin
- Prof. Jürgen Mittag, Deutsche Sporthochschule
- Moderation: Carina Dilg, Reporterin der ARD Sportschau bei den olympischen Winterspielen 2026
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Eintritt: frei | Anmeldung unter https://karlspreis.events
Veranstalterinnen und Veranstalter: Internationaler Karlspreis, Stadt Aachen. -

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Über 4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen.
„Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen. -
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values -
Wertstoffe sammeln
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Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Im April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen, Quelle: Presseamt
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Baden für 1 Euro
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Bis Freitag, 24. April, erhalten alle Studierenden gegen Vorlage ihres Studierendenausweises für nur 1 Euro während der regulären Öffnungszeiten Eintritt in die Elisabethhalle. Dort können sie sich vom einmaligen Flair dieses Kleinods der Badkultur im Jugendstil verzaubern lassen. Die aktuellen Öffnungszeiten sind unter www.aachen.de/schwimmen abrufbar.
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Critical Mass
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Die Critical Mass fährt am Freitag, 24. April, eine lockere Runde durch Aachen: friedlich und verkehrskonform aus Freude am Radfahren. Treffpunkt 18 Uhr, los geht es um 18.15 Uhr ab Elisenbrunnen. EIN Radfahrer fällt kaum auf, einhundert RadfahrerInnen dagegen schon. Egal, ob du das Fahrrad als Fahrzeug, Sportgerät, Lebensweise, Transportgerät oder ähnliches siehst, bist du eingeladen, mitzufahren.
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Dazu der passende Film. Sehenswert. https://www.youtube.com/watch?v=R5jQc1jXLAU
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Bücherschrank
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Mit gemeinsamer Anstrengung und Förderung durch Caritas Aachen, das Café4you, Stadtteilkonferenz Kullen/Steppenberg/Vaalserquartier und der Bezirksvertretung Laurensberg ist es gelungen: In Laurensberg wurde nun der bereits dritte Bücherschrank errichtet. Zur Eröffnung kommt es am Mittwoch, 22. April, um 17 Uhr, Philipp-Neri-Weg, gegenüber der Hausnummer 9 in der dortigen Grünanlage.
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Inhalt, Inhalt, Inhalt
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Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org -
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Aktuelle Störungen
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Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
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Mängelmelder
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Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.
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Ein Leben ohne Fußball ist möglich. Es gibt ja noch die Tour de France, den CHIO, Wimbledon und demnächst Olympia
Parken am Straßenrand wird teuer
Der Rat der Stadt hat nach hitzigen Diskussionen mit Mehrheit (36 Ja- und 15 Nein-Stimmen) beschlossen, die Gebühren für Bewohnerparkausweise in Aachen zu erhöhen. „Die zukünftigen Gebühren orientieren sich in erster Linie am tatsächlichen Flächenverbrauch“, teilt die Verwaltung mit. Die Formel laute: Länge mal Breite mal 30 Euro pro Quadratmeter. Hinzu komme eine Aufwandsgebühr in Höhe von 15 Euro. Hinweis: Die Kraftfahrzeugmaße stehen in Millimeterangaben im Fahrzeugschein.
Die erhöhten Gebühren bedeuten zum Beispiel: Für einen Smart EQ fortwo ist in Zukunft eine Gebühr in Höhe von rund 150 Euro pro Jahr zu zahlen, ein VW Golf 8 schlägt mit rund 245 Euro im Jahr zu Buche und für einen Mercedes Van der V-Klasse wird ein Betrag von mindestens 300 Euro pro Jahr fällig.
Der genaue Termin, wann die neue Gebührenregelung in Kraft tritt, werde frühzeitig bekanntgegeben, so heißt es weiter. Und: „Alle Ausweise, die vor dem Umstellungsdatum ausgestellt worden seien, gelten weiter bis zum Ablauf der bisherigen 12-Monatsfrist.“ Neue Ausweise könnten frühestens vier Wochen vor Ablauf des gültigen Ausweises beantragt werden.
Neu ist zudem, dass die Stadt die Ausweise in Zukunft auch für kürzere Zeiträume von drei und sechs Monaten ausstellen kann.

Die zukünftigen Bewohnerparkausweise können wie bisher online beantragt und direkt ausgedruckt werden. Sie sind aber weiterhin auch erhältlich in den Bürgerservice-Stellen und in den sechs Bezirksämtern der Stadt.
s. auch: www.aachen.de/bewohnerparken
Schöne Aktion: „Jahre in Aachen“


243 Läden machen mit, 12 Interessen- und Straßengemeinschaften sind dabei, beim gemeinsamen Projekt. Die Aktion „Jahre in Aachen“ zeigt, wieviele schöne Geschäfte es schon seit Jahren in der Stadt gibt. Die Zahlen waren schon im Mai und Juni zu sehen, aber auch im Juli werden sie nicht entfernt.
„Ihr findet jeweils einen Aufkleber mit der entsprechenden Jahreszahl auf den Schaufenstern“, teilen die Geschäftsleute mit. Unglaublich interessante Geschichten stünden hinter den Zahlen. Da gibt es Familienunternehmen in 5. Generation, länger als 360 Jahre in Aachen, spannende Übernahmen durch Mitarbeiter, ganz junge Geschäfte mit ausgefallenem Sortiment – alles ist dabei.
Sie alle helfen mit ihrem Geschäftssinn, die Innenstadt attraktiv und liebenswert zu gestalten.
Mehr Infos: hier und hier
Aachen hat jetzt eine Senfonie
Die historische Senfmühle Monschau hat eine Zweigstelle in der Innenstadt eröffnet. Es gibt Senf in exquisiten Variationen.

Leerstände, wohin das Auge blickt. Und jeder weitere wird – als wollte man uns die Laune restlos verderben – in der örtlichen Zeitung mit Fotos vor uns ausgebreitet. Ganz unverhofft gibt es jetzt eine Eröffnung: Ruth Breuer aus Monschau hat in der Kleimarschierstraße ihre Senfonie eröffnet.
Dort gibt es nicht einfach Senf, es gibt 23 Sorten Senf, die mit dem gewöhnlichen Senf von Netto und Aldi nicht vergleichbar sind. Senf kombiniert mit Tomate, Curry, Knoblauch oder Estragon, mit Limone, Orange, Feige oder anderen Köstlichkeiten. Außerdem gibt es Hanföl, Essig, Marmelade, Honig und Pralinen, auch feinste Vollmilchschokolade mit einem Hauch Johannisbeeren-Senf. – Achtung: Was besser schmeckt als aus dem Supermarkt ist auch teurer.
Auf 60 Quadratmetern darf vor dem Kauf probiert werden, was Ruth Breuer in Monschau in 4. Generation herstellt. Wie man in dem Laden lesen kann, hat einst Emil Breuer mit der Senf-Produktion begonnen. Fotos aus jenen Tagen hängen an der Wand.
Im Stadtpark geht es rund: Vereine und andere Ehrenamtler stellen sich vor
Unter dem Titel „Aachen zeigt Engagement“ verwandelt sich der Stadtpark am Sonntag, 23. Juni, ab 10.30 Uhr erstmals in ein Fest der ehrenamtlichen Arbeit und des gemeinnützigen Engagements. Dort wird das stadtweite Engagement von Vereinen, gemeinnützigen Organisationen, studentischen Initiativen und lockeren Zusammenschlüssen der Zivilgesellschaft in einem neuen Format präsentiert.
Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen eröffnet die Veranstaltung an der Musikmuschel im Stadtpark, nachdem die Bigband Nütheim/Schleckheim bereits ab 10.30 Uhr mit Musik die Gäste in Empfang nimmt. Moderator André Schnitker führt im Anschluss durch einen kurzen Talk rund um die Themen „Unternehmen fördern Vereine“, Ehrenamtsförderung, Sponsoring, Aachener Vereinswesen sowie Unternehmensengagement.
Das Programm des Aktionstags hält bereit: Yoga, Gitarrenmusik, Theatersketch mit Bigband Musik, Cheerleading mit indischem Tanz, Kampfkunst mit Singkreis, Märchentante mit Karneval, American Football mit Squaredance und ein Klimaband wird ausgerollt.
Eine bunt gemischte Liste besonderer Aktionen finden an den Ständen statt. Darunter: Wasserraketen, Glücksräder, Lichtgewehrschießen, Wurmkompostierungskiste, Katzenschmusekissen, Luftballonaktion, Basteln von Jonglierbällen, Erzählsofa, Sand-Siebe-Becken, Hüpfburg, Diabetes-Check, ukrainische Souvenirs, Bienen, Flaniermobile, ein Holzpferd, Flagfootball, ein Wasserstoffauto sowie von lokalen Künstler*innen gestaltete Postkarten.
Informationen zur Veranstaltung werden laufend aktualisiert auf www.aachen.de/engagement
Lächelndes Gesicht, trauriges Gesicht: 35 kommen noch hinzu
Kleiner Einsatz große Wirkung. Die Gesichter am Straßenrand, die je nach Geschwindigkeit der Fahrzeuge lächeln oder traurig sind, erzielen den beabsichtigten Effekt. Sie regulieren den Verkehr, bzw. sie sorgen für den erhofften „Fuß-vom-Gas-Effekt“. Die Stadt hat deshalb 35 weitere Dialog-Displays eingekauft.

Dialog-Displays gibt es im Umfeld von Aachener Grundschulen. In diese Displays ist eine Technik eingebaut, die eine Geschwindigkeitsmessung mit Auswertung erlaubt. „Etwa 85 Prozent der Verkehrsteilnehmenden“, so teilte die Verwaltung jetzt mit, „halten sich an die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometer vor den Grundschulen“.
Hier werden sie aufgehängt
Die Gemeinschaftsgrundschulen (GGS) Oberforstbach, Schönforst und Richterich, die katholischen Grundschulen (KGS) Michaelsbergstraße und Forster Linde sowie die Lindenschule an der Tonnbrennerstraße erhalten nun erstmalig ein Display.
An den folgenden Grundschulen wird ein zweites Display aufgehängt: GGS Gerlachschule, GGS Laurensberg, GGS Vaalserquartier, GGS Walheim, KGS) Am Römerhof, KGS Auf der Hörn, KGS Beeckstraße, KGS Birkstraße, KGS Feldstraße, KGS Hanbruch, KGS Höfchensweg, KGS Karl-Kuck-Schule, KGS Luisenstraße, KGS Marktschule Brand, KGS Passstraße, KGS Verlautenheide, Montessori-Grundschule Mataréstraße, Montessori-Grundschule Reumontstraße, Vincerola-Montessori-Grundschule, GGS Am Höfling, GGS Brander Feld, GGS Brühlstraße und Peter-Härtling-Förderschule.
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Personen, die als Nachbarn einer Schule den Autoverkehr morgens und mittags beobachten können, wünschen sich, dass ihre Straße eine halbe Stunde vor Schulbeginn für Pkw gesperrt werden möge. Damit die Kinder allein und sicher zur Schule gehen können.
Sperren könnte man eine Straße etwa durch Poller, die man leicht auf- und abbauen kann. Kürzlich wurde berichtet, dass dies neuerdings gestattet ist. Soweit bekannt, soll dies auch in Aachen vor einer Schule ausprobiert werden.
Im Juni 1977: die „Aachener Printenschwestern“ feiern. Plakat von Klaus Paier.
Das Aachener Stadtarchiv stellt regelmäßig interessante Stücke als Archivale des Monats vor. Jetzt ist das Archivale des Monats ein Plakat aus dem Jahr 1977 von Klaus Paier für das Männerfest der „Aachener Printenschwestern“. (Wir berichten in Auszügen, was das Stadtarchiv zu den Vorgängen von 1977 mitteilt.)

Homosexualität zwischen Männern war von 1871 und 1994 in Deutschland nach Paragraph 175 StGB strafbar und wurde in unterschiedlicher Intensität juristisch verfolgt – während der NS-Zeit bis hin zur Inhaftierung und Ermordung in Konzentrationslagern. Die mangelnde Aufarbeitung und fehlende Würdigung der Opfer führte in der frühen Bundesrepublik zu einer Situation, die ein Aachener Aktivist der Schwulen-Bewegung rückblickend als „Friedhofsruhe“ beschrieb.
Ein Spielfilm verändert alles
Im Zuge der gesellschaftlichen Umbrüche der späten 1960er- und frühen 1970er-Jahre entstanden in zahlreichen deutschen Städten, so auch in Aachen, schwul-lesbische Aktionsgruppen. Auslöser in Aachen war die Aufführung des Spielfilms „Nicht der Homosexuelle ist pervers . . .“ von Rosa von Praunheim, der im Juni 1972 von Kölner Aktivisten an der RWTH Aachen gezeigt wurde.
Die Aachener Gruppe gab sich den Namen „Gesellschaft für Sexualreform“. Sie organisierte kulturelle und gesellige Veranstaltungen, trat aufklärerisch in die Öffentlichkeitsarbeit ein und kämpfte politisch für die Abschaffung des Paragraphen 175. Dabei erlebte sie neben Zuspruch auch Ablehnung. Als die Stadt Aachen einen Informationsstand der Gruppe untersagte, kam es 1976/77 zu einem Rechtsstreit in mehreren Instanzen bis hin zum Bundesverwaltungsgericht.
Eine erste größere Veranstaltung war das „Männerfest“: „Zusammen mit Männern aus den Aachener Männergruppen (den Männern also, die nicht mehr nach der althergebrachten Rollenverteilung ‚Harter Macker, süßes Frauchen‘ leben wollen) organisierten wir einen schönen langen Abend in einem Kellergewölbe. Es gab Malwände, Schminktisch, Fummelstände (Wie kommt der bärtige Mann in das rosa Negligé?), Lieder, Selbstdarstellungen und ein kleines Theaterstück über das Verhältnis von Männern zu ihrem Körper und ihrer Sexualität.“
Eine nichtbinäre Person
Ganz im Sinne der „Printenschwestern“ zeigt Paier auf dem Plakat eine elegante, selbstbewusste, nichtbinäre Person, die durch Kleidung und Schminke gleichwertig als männlich und weiblich gelesen werden kann. Er/sie steht vor einem Fenster voller Sonnenstrahlen – ein Sinnbild für Optimismus.
Quellen: Stadtarchiv Aachen, Sammlung Zivilgesellschaft, SLG 117-5007. Das Zitat stammt aus dem Reader: Materialien zur Geschichte der Aachener Schwulengruppen seit 1972, Verfasser unbekannt, Stadtarchiv Aachen, SLG 117-146.
Fahrradsommer führt euch 2024 in den Öcher Bösch. Los geht es am Sonntag, 16. Juni
Der Aachener Fahrradsommer findet in diesem Jahr zum 30. Mal statt. Wie schon in den vielen Jahren zuvor hat die Stadt im Rahmen ihrer Kampagne „FahrRad in Aachen“ wieder eine Rundstrecke ausgeschildert. Diesmal geht es in den Aachener Wald (Öcher Bösch). Die Hinweistafeln bleiben bis zum Herbst 2024 hängen. Die Auftakttour startet am Sonntag, 16. Juni, um 13.30 Uhr auf dem Aachener Markt.
Die Haupttour ist 20,4 Kilometer lang. Eine kürzere, rund 15,3 Kilometer lange Route führt an einigen Stauanlagen in Aachen vorbei. „Die gemütliche Fahrt durch den Aachener Stadtwald mit einigen Steigungen bietet Erholung und Entspannung für die ganze Familie“, verspricht die Pressestelle der Stadt.

Die genaue Streckenbeschreibung findet man unter www.aachen.de/fahrrad (Stichwort Aachener Fahrradsommer Tour 2024). Die Tour-Flyer liegen in den Verwaltungsgebäuden aus oder können bei Stephanie Küpper, Projektleiterin „FahrRad in Aachen“, angefordert werden: fahrrad-in-aachen@mail.aachen.de.
Küpper ruft alle auf, ihr für die nächsten Jahre schöne Fahrradtouren für die Fahrradsommer der nächsten Jahre vorzuschlagen. Sie sollten 20 bis 23 Kilometer lang sein.
Fahrradsommer und Stadtradeln
Überdies können alle, die an der Auftakttour des Fahrradsommers teilnehmen, bei der Aktion Stadtradeln mit dem Fahrrad zurückgelegte Kilometer für Aachen sammeln. Dieser bundesweite Wettbewerb www.stadtradeln.de geht in der Stadt Aachen noch bis zum 21. Juni.
„Um mitmachen zu können, muss man nicht unbedingt mehr Fahrrad fahren als sonst, und aufs Auto braucht niemand zu verzichten. Es reicht, wenn alle, die mit dem Fahrrad unterwegs sind, ihre Kilometer, die sie ohnehin in der Zeit vom 1. bis 21. Juni zurücklegen, für Aachen eintragen“, sagt Stephanie Küpper: „Jeder Kilometer zählt!“
Stadt informiert am 14. Juni über die neue Übergangs-Wache in Aachens Süden
Aachen soll eine vierte Feuer- und Rettungswache erhalten, damit der Südwesten der Stadt bei Notfällen von Rettungsdienst und Brandschutz besser versorgt werden kann. Doch das Planen und Bauen dauuuuuuuuuert. Eine sog. Interimswache (Übergangs-Wache) muss her. Direkt neben der Flüchtlingsunterkunft in Burtscheid wird die Interimswache gebaut.

„Für die Zeit, bis die aufwendigen Planungen und der sich anschließende Bau abgeschlossen sind, wird die Stadt eine Interimswache in modularer Bauweise errichten“, so teilt die Stadtverwaltung mit. Diese Interimswache werde auf einem Grundstück neben dem ehemaligen Sportplatz Heidbendenstraße/Adenauerallee aufgebaut.
Die Stadt Aachen lädt Bürger*innen zu einer Info-Veranstaltung am Freitag, 14. Juni, 16 Uhr, in den Gemeinschaftsraum der Flüchtlingsunterkunft (Heidbendenstraße 1) ein. Dort werden die Pläne für die Interimswache vorgestellt.
Bei der Info-Veranstaltung werden Vertreter*innen der Feuerwehr, des städtischen Gebäudemanagements und des Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration teilnehmen und für Fragen zur Verfügung stehen. Die Interimswache soll bis zum 30. April 2025 errichtet sein.

Abläufe bei simuliertem Wasserschaden geübt
Außer Markus Söder (CSU) weiß wohl jede/r, dass wir es in Zukunft quasi ständig mit mörderischen Hochwassern-Fluten zu tun bekommen werden. Es ist also angebracht, sich darauf einzustellen, Rettungsmaßnahmen zu üben und insgesamt vorzusorgen.
Das geschah dieser Tage auch in Aachen. Nachdem die Stadtarchive Aachen, Monschau und Stolberg, das Bischöfliche Diözesanarchiv Aachen, das Misereor-Archiv, das Archiv von missio und des Kindermissionswerks „Sternsinger“ sowie die Hochschularchive von RWTH und FH Aachen im Mai vergangenen Jahres einen archivischen Notfallverbund gegründet hatten, fand nun die erste Notfallübung des Verbunds mit mehr als 20 Teilnehmenden aus den beteiligten Archiven statt.
Die Übung wurde angeleitet von Restauratorinnen aus der Werkstatt des Archivberatungs- und Fortbildungszentrums des Landschaftsverband (LVR). Ein Vertreter der Feuerwehr Aachen gab darüber hinaus Hinweise zu Theorie und Praxis.

Bei der Übung stellten Restauratorinnen des LVR theoretische Grundlagen zu möglichen Schadensszenarien vor. Aber auch der Umgang mit geschädigtem Archivgut war Thema. Außerdem ging es um den persönlichen Schutz bei Notfalleinsätzen. Der LVR hat nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs (2009) mit der Rettung alter Dokumente viele Erfahrungen sammeln können.
Die Erinnerung an die Flutkatastrophe von 2021 sowie die aktuelle Hochwasserlage in Süddeutschland zeigen, wie wichtig es ist, im Katastrophenfall handlungsfähig zu bleiben. „Das Ziel der Übung, die theoretische und praktische Handlungssicherheit zu stärken, wurde erreicht“, so teilt die Pressestelle der Stadt Aachen mit. Der archivische Notfallverbund werde diese Übungen zur Vorbereitung auf den Ernstfall „von nun an jährlich durchführen“.




